SYRACOM Consulting AktiengesellschaftLiquidiert

65510 Idstein, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wiesbaden HRB 19376
Eingetragen
20.2.2002
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Erarbeitung, Konzeptionierung und Vertrieb von DV und IT- Systemen nebst Schulung, Beratung, Handel mit Soft- und Hardware so wie aller damit zusammenhängenden Tätigkeiten

Finanzübersicht

Historie

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Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SYRACOM Consulting Aktiengesellschaft

Idstein

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

der syracom Consulting AG

1. Grundlagen der Gesellschaft

Der Geschäftszweck des Unternehmens ist in der Satzung mit "Erarbeitung, Konzeptionierung und Vertrieb von DV und IT-Systemen nebst Schulung und Beratung, Handel mit Soft- und Hardware sowie aller damit zusammenhängenden Tätigkeiten" beschrieben. Unseren Tätigkeitsschwerpunkt legen wir insbesondere auf die Beratung und Projektierung. Unser Tätigkeitsziel ist das Schaffen von operativer Effizienz über eine durchgängige Integration von Business Strategien und Business Prozessen mit Technologie.

Die syracom-Gruppe positioniert sich am Markt als unabhängiges Business- und IT-Beratungshaus spezialisiert auf die Entwicklung und Gestaltung effizienter Geschäftsprozesse im Kontext der digitalen Transformation. Gemäß diesem Selbstverständnis als "Business Efficiency Engineers" entwickelt syracom mit hoher Fachexpertise und IT-Kompetenz maßgeschneidert Lösungen für große und mittelständische Kunden unterschiedlicher Branchen. Das professionelle Management und die Durchführung anspruchsvoller (IT-) Projekte ist die Basis des Leistungsangebots. Und gerade die integrale Verbindung zwischen Business-Verständnis auf der einen und unser Umsetzung-Knowhow auf der anderen Seite schafft einen starken Wettbewerbsvorteil gegenüber vergleichbaren Wettbewerbern, die eher entweder den Business Bereich adressieren (klassische Unternehmensberatung) oder rein auf die IT-Umsetzung fokussiert sind (klassische IT-Beratung).

Als zuverlässiger Beratungspartner verfolgt syracom einen ganzheitlichen Beratungsansatz. Wir begleiten unsere Kunden bei der Transformation ihrer analog getriebenen Geschäftsprozesse entlang der Wertschöpfungskette in die digitale Welt: Von der Planung über die Steuerung bis zur Umsetzung fachlicher und technischer Lösungen.

Die fachliche Lösungskompetenz wird über Geschäftsbereiche abgebildet, die auf einzelne Branchen ausgerichtet sind und so die Bedürfnisse des Kunden gezielt aufnehmen und das Leistungsportfolie der syracom zielgerichtet auf diese Kundenbedürfnisse anpassen. Über die Geschäftsbereiche werden derzeit folgende fachlichen Branchenschwerpunkte adressiert: Banking, Finanzdienstleister Sonstige, Transport & Logistik und Automotiv & Industrie.

Kern unserer Beratungsleistungen sind dabei:

• Geschäftsprozessmanagement und Geschäftsprozessoptimierung

• Branchenspezifische Fachberatung (Schwerpunkt Banking und Finanzdienstleistung)

• Governance Risk Compliance und IT Sicherheit

• Projektmanagement

• Solution Engineering (inkl. SW-Entwicklung)

• Cloudifizierung

Neben dem klassischen Beratungsgeschäft versteht sich syracom als Umsetzer von Ideen und Lösungen in marktfähige Produkte und damit als kompetenten Partner des Kunden mit einem übergreifenden Verständnis für seine Geschäfte. Gemeinsam mit dem Kunden werden Marktpotenziale erkannt und überzeugende Ideen entwickelt, die dann erfolgreich im Markt eingeführt werden. Auch wenn syracom sich nicht als Produkthersteller versteht, so ist diese Fähigkeit jedoch ein wichtiger Faktor, um Stabilität und weiteres substanzielles Wachstum zu ermöglichen.

Die syracom Consulting AG ist 100% Tochter der syracom AG, Idstein. Es existiert ein Gewinnabführungsvertrag zwischen der syracom AG und der syracom Consulting AG mit dem das Ergebnis der syracom Consulting AG vollständig an die Muttergesellschaft abgeführt wird. Im Rahmen der Absprachen wird das gesamte externe Geschäft der syracom Consulting AG allein über die syracom AG abgewickelt. Die syracom Consulting AG tritt deshalb gegenüber Dritten nach außen nicht als Geschäftspartner in Erscheinung. Marktauftritt, Akquise, Kundenansprache und Abwicklung erfolgen immer im Namen und im Kontext der syracom AG. Dazu werden alle administrativen Funktionen vollumfänglich durch die syracom AG erbracht, das betrifft u.a. auch Liquiditätssteuerung und das Liquiditätsmanagement, dazu Investitionen in neue Geschäftsfelder und Themenbereiche.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die deutsche Volkswirtschaft hat sich 2021 nach der pandemiebedingten schweren Rezession im Vorjahr spürbar erholt und befindet sich wieder auf Wachstumskurs. Nach Berechnungen des statistischen Bundesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt um 2,8 % gestiegen, nachdem im Vorjahr mit -4,6 % ein kräftiger Rückgang zu verzeichnen war. Der Wert liegt mit 0,2 Prozentpunkten leicht unterhalb der mit der Jahresprojektion 2021 Ende Januar des Vorjahrs von der Bundesregierung veröffentlichte Erwartung. Die zwischenzeitlich noch positivere Frühjahrsprojektion wurde angesichts von Lieferengpässen und hoher Energiepreise mit dem Herbstgutachten revidiert. Zu diesem Zeitpunkt war nur noch ein Wachstum von 2,6 % erwartet worden.

Unterjährig wurde die Erholung der deutschen Wirtschaft vor allem durch die vierte Corona-Welle und erneute Verschärfungen der Corona-Schutzmaßnahmen zum Jahresende gestoppt. Infolge wieder notwendiger Beschränkungen in den kontaktintensiven Dienstleistungen und Produktionsschwierigkeiten in der Industrie aufgrund der anhaltenden Lieferengpässe ist die Wirtschaftsleistung im vierten Quartal um -0,7 % gesunken, nachdem sie in den beiden Vorquartalen trotz zunehmender Liefer- und Materialengpässe wieder kräftig gewachsen war. Insgesamt zeigte sich somit über das Jahr eine uneinheitliche und weiterhin vom Pandemiegeschehen stark beeinflusste gesamtwirtschaftliche Entwicklung.

Gleichwohl sieht die Bundesregierung die deutsche Wirtschaft weiterhin als robust an und rechnet trotz der großen Herausforderungen mit einer anhaltenden konjunkturellen Erholung 2022. Das BIP soll demnach um 3,6 % gegenüber dem Vorjahr anwachsen und damit erstmals wieder über dem Vorkrisenniveau liegen. Unterjährig wird mit einer Beschleunigung im Jahresverlauf gerechnet. So deuteten trotz des schwachen Schlussquartals 2021 Indikatoren daraufhin, dass sich die Lage in der Industrie in den letzten Monaten stabilisiert habe. Dennoch dürfte die Industrieproduktion noch eine ganze Weile durch Lieferengpässe beeinträchtigt bleiben. Im Dezember habe sich die Stimmung in den Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes erstmals seit sechs Monaten aufgrund optimistischerer Erwartungen wieder verbessert. Nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes erzielte der Einzelhandel in Deutschland 2021 einen neuen Rekordumsatz, allerdings mit sehr unterschiedlichen Entwicklungen in einzelnen Bereichen.

Trotz der konjunkturellen Schwäche der Industrie und erneuter Einschränkungen in den Dienstleistungsbereichen hielt die Erholung am Arbeitsmarkt 2021 an.

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen 2021 waren in den Wirtschaftsräumen, in denen syracom hauptsächlich tätig ist, trotz einer weiterhin volatilen Pandemielage weitgehend als gut zu werten. Nach dem Corona-Krisenjahr 2020 haben sich die Volkswirtschaften weitgehend wie ursprünglich zum Jahresbeginn erwartet erholt und sind auf einen Wachstumspfad zurückgekehrt. Die unterjährig teils deutlich angehobenen Wachstumsprognosen mussten indes revidiert werden. Die Jahresaussichten verblieben somit in allen für syracom relevanten Volkswirtschaften entlang dem Pandemiegeschehen auf volatilem Pfad. Zudem wirkten sich zunehmend Liefer- und Materialengpässe aus.

Branchenspezifische Entwicklung

Die Covid-19-Pandemie hat den Trend zur Digitalisierung im vergangenen Jahr weiter beschleunigt. Dabei haben sich weniger die Technologien selbst verändert als die Notwendigkeit und Bereitschaft diese zu nutzen. Laut Marktforschungsinstitut Gartner verzeichnete der globale IT-Markt 2021 einen Anstieg um 9,0%. Der Bereich Software wies ein Plus von 14,4% auf; das Geschäft mit IT-Services stieg im vergangenen Geschäftsjahr um 10,7%. Weiterhin dominierender IT-Trend des vergangenen Jahres waren die Cloud-Technologien - durch ihre Flexibilität und Stabilität haben sich die Cloud-Lösungen während der Pandemie bewährt, zudem sind die Anwendungen reifer geworden. Auch wenn im Reifegrad weniger weit, wurden im Jahr 2021 mehr Lösungen rund um DLT/Blockchain sowie um künstliche Intelligenz als im Vorjahr entwickelt.

Für 2021 berichtet der Branchenverband Bitkom über kräftiges Wachstum des deutschen Marktes für Anbieter von Dienstleistungen und Produkten im Bereich Informationstechnik in Höhe von 6,3 % auf 102,5 Mrd. €. Im Vergleich zum Vorjahr mit 1,3 % hat sich die Dynamik erheblich beschleunigt. Maßgeblich hierfür waren vor allem die Zuwächse von 8,0 % im Bereich Software (Vorjahr: 5,1 %) und bei IT-Hardware von 8,3 % (Vorjahr: 3,1 %). Nach einem Rückgang von -2,4 % bei den IT-Services verzeichnet dieser Bereich mit 3,7 % wieder kräftiges Wachstum, auch in Relation zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Das Segment Software erzielt den Schätzungen des Bitkom zufolge 2021 ein Marktvolumen von 29,8 Mrd. € und das für die syracom wichtige Segment IT-Services 41,4 Mrd. €.

In der von uns besonders wichtigen Branche der Banken und Finanzdienstleister sind die IT-Ausgaben im Jahr 2021 nach Angaben von Gartner um 9,0% und damit deutlich stärker gewachsen als im ersten der der Covid-19-Pandemie. Im Retail-Bankenbereich war der Anstieg gegenüber dem Vorjahr noch größer, die IT-Budgets im Retail Banking wuchsen um 10,3%. Die Ausgaben im Investment Banking wuchsen um 7,2% Somit sind selbst im herausfordernden Pandemieumfeld die IT-Budgets der Banken nominal nicht zurückgegangen. Dies zeigt, welche hohe Priorität Digitalisierung hat. Zudem lagen im Vergleich zu allen anderen von Gartner untersuchten Sektoren unverändert die größten IT-Budgets im Bankenbereich. In der Versicherungsbranche wuchsen nach einem Rückgang im Vorjahr die IT-Investitionen um 8,2%. Auch hier zeigt sich in der Covid-19-Pandemie die große Bedeutung der Digitalisierung. Deutlicher ausgebremst wurde die digitale Transformation im Industriebereich. Trotz Anstieg um 4,7% erreichten die IT-Budgets nominal noch nicht das Vorkrisenniveau. Dieser Markt wurde im Vergleich zu den Banken und Versicherungen härter von den Einschränkungen der Covid-19-Pandemie getroffen, was die Nachfrage dämpfte.

Die pandemiebedingte Krise hat auch im Jahr 2021 die digitale Transformation in vielen Bereichen verstärkt. In den für syracom wichtigen Zielmärkten, dem Banken- und Versicherungssektor, schreitet die Digitalisierung von Geschäftsprozessen voran. Dabei spielen die von syracom fokussierten Technologien und Beratungsschwerpunkte eine wichtige Rolle und erweisen sich als Wachstumstreiber. Dabei ist syracom als Unternehmen mit dem Schwerpunkt auf effiziente Geschäftsprozesse und digitale Transformation prinzipiell sehr gut aufgestellt, um unsere Klientel bei diesem Prozess des digitalen Wandels als Partner mit Prozess- und IT-Verständnis und Fokus auf die digitale Transformation vielfältig zu unterstützen, was das vergangene Jahr eindrucksvoll belegt hat.

Geschäftsverlauf

Derzeit agiert die syracom Gruppe in der Beratung dediziert über die Tochter syracom Consulting AG. D.h. die Leistung der durch die Muttergesellschaft akquirierten Aufträge wird vollumfänglich oder in Teilen durch die Mitarbeiter der syracom Consulting AG abgewickelt. Insofern ist die Lage der syracom Consulting AG in starkem Maße abhängig von Einflussfaktoren der Muttergesellschaft.

Insgesamt kann syracom auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2021 zurückblicken. Dabei geholfen hat sicher die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung. Syracom hat unter den teilweise schwierigen Rahmenbedingungen dank außergewöhnlicher Anstrengungen seiner Belegschaft, insbesondere im letzten Quartal, die sehr positive Entwicklung aus dem Vorjahr weiter fortsetzen können. Unser besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang allen Mitarbeitern, welche mit vollem Einsatz zu diesem Ergebnis beigetragen haben.

So liegt der Umsatz für das Gesamtjahr 2021 mit 15,5 Mio. EUR leicht über dem Vorjahreswert und innerhalb unserer Erwartungen, wie sich auch der EBIT mit 1,32 Mio. EUR auf Vorjahreshöhe bewegt. Auch die Auslastung, als wesentlicher Erfolgsfaktor für eine Unternehmensberatung, konnte im gesamten Geschäftsjahr 2021 auf einem sehr guten Niveau gehalten werden. Ein besseres Ergebnis wurde nur deshalb verfehlt, weil unser Personalwachstum im Beratungsbereich im Geschäftsjahr nicht wie gewünscht stattgefunden hat.

Im Ergebnis spiegelt sich eine leichte Steigerung bei den Gesamtkosten wider, die überwiegend aus erhöhten Personalaufwendungen resultieren. Diese lassen sich dabei zum einen auf Nachholeffekte aus CORONA bedingten Einschnitten bei der Mitarbeiterentlohnung aus 2020 erklären, zum anderen, der hohen Nachfrage nach Fachkräften geschuldeten, auf signifikante Anpassung bei den Gehältern unserer Mitarbeiter im Rahmen der Einführung unseres neuen Gehaltsmodells. Entlastend wirkt dagegen der starke Rückgang bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Dies ist ebenfalls auf CORONA Effekte zurückzuführen, im speziellen auf die nach wie vor existierenden Einschränkungen bei den Reisekosten und bei unseren Marketingaufwendungen. Unser angedachtes Personalwachstum konnten wir leider nicht realisieren und mussten dagegen sogar einen leichten Rückgang der Belegschaft verzeichnen.

Ergebnisentwicklung

Im Jahr 2021 wurde vor Gewinnabführung ein operatives Ergebnis EBIT von 1.316 TEUR erzielt und lag damit auf Höhe des Vorjahresergebnis. Aufgrund der vollständigen Organschaft inkl. Gewinnabführungsvertrag zwischen der syracom AG und der syracom Consulting AG wird dieses Ergebnis vollständig in der syracom AG konsolidiert.

Die Personalkosten haben bedingt durch die bereits Geschäftsverlauf beschriebenen Einflussfaktoren um 4% zugelegt. Die sonstigen betrieblichen Kosten konnten im Vergleich zum Vorjahr aufgrund stark gesunkener Reise- und Übernachtungskosten leicht gesenkt werden. Ein Großteil der Kosten ist dabei auf die Kostenumlage für Verwaltungsaufwendungen durch die Muttergesellschaft zurückzuführen, die pro Mitarbeiter als Fixbetrag in Rechnung gestellt werden.

Personalbereich

Zum Stichtag 31.12.2021 beträgt die Personalstärke der syracom Consulting AG einschließlich Vorstand bei 97 festangestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr 100), Die Gesamtzahl der Mitarbeiter (inkl. Werkstudenten und Praktikanten) betrug zum Stichtag in Summe 103 Mitarbeiter (Vorjahr: 103).

3. Darstellung der Lage

Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um 1.223 TEUR auf 2.562 TEUR gestiegen.

Das Anlagevermögen hat sich um 39 TEUR auf 138 TEUR erhöht. Die Erhöhung ist dabei auf Investitionen in die Geschäftsausstattung zurückzuführen.

Das Umlaufvermögen ist um 1.152 TEUR auf 2.381 TEUR gestiegen. Dabei haben sich die Forderungen von 143 TEUR auf 15 TEUR vermindert, während sich unsere flüssigen Mittel um 1.280 TEUR auf 2.365 TEUR erhöht haben.

Finanzlage

Die syracom Consulting AG ist 100% Tochter der syracom AG, Idstein. Es existiert ein Gewinnabführungsvertrag zwischen der syracom AG und der syracom Consulting AG bei dem das Ergebnis der syracom Consulting AG vollständig an die syracom AG abgeführt wird. Liquiditätssteuerung und Liquiditätsmanagement erfolgen ebenfalls über die Muttergesellschaft.

Das Stammkapital beträgt 204 TEUR. Die Eigenkapitalquote beträgt daher 8,74% (2020: 16,73%).

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit war mit 2.695 TEUR um 668 TEUR höher als im Vorjahr (2.027 TEUR). Der Anstieg ist auf die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen.

Die Rückstellungen haben sich um 53 TEUR auf 523 TEUR vermindert. Die Verbindlichkeiten sind auf 1.814 TEUR (2020: 539 TEUR) gestiegen. Der Anstieg der Liquiden Mittel ist auf die Erhöhung der Verbindlichkeiten zurück zu führen. Die Finanzlage ist stetig und steigend verlaufen.

Ertragslage

Externe Umsatzerlöse werden im Wesentlichen von der Muttergesellschaft erzielt. D.h. einziger Vertragspartner der syracom Consulting AG ist die syracom AG. Aufträge werden im Rahmen des Auftragsbestands der Muttergesellschaft in Teilen oder komplett an die syracom Consulting AG weitergereicht. Aussagen über die Auftragslage und Umsatzentwicklung ist deshalb über die Muttergesellschaft gegeben.

Die Gesamtleistung des Unternehmens ist im Geschäftsjahr 2021 mit 15.461 TEUR im Vergleich zum Vorjahr gestiegen (2020: 15.185 TEUR).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind 2021 mit 3.858 TEUR um 46 TEUR gegenüber dem Vorjahr mit 3.904 TEUR niedriger. Der Materialaufwand (Fremdleistungen) ist mit 120 TEUR gegenüber dem Vorjahr mit 121 TEUR nur gering gesunken. Die Kosten im Personalbereich stiegen hingegen von 10.005 TEUR um 308 TEUR auf 10.313 TEUR. Die Betriebskosten stiegen um 1,01% auf 14.253 TEUR erhöht.

Das Ergebnis vor Steuern liegt mit 1.316 TEUR um 15 TEUR über dem des Vorjahres. Der Jahresüberschuss von 1.316 TEUR (2020: 1.301 TEUR) wird entsprechend dem Gewinnabführungsvertrag mit der syracom AG an die Muttergesellschaft abgeführt.

Die Muttergesellschaft übernimmt für die syracom Consulting AG Liquiditätsplanung und Liquiditätssteuerung. Innerhalb dieses Rahmens waren Liquidität und Zahlungsfähigkeit jederzeit durch die Muttergesellschaft gewährleistet und gesichert. Die Kontostände sowie die Finanzlage sind dem Vorstand transparent und gehören zum Standard des monatlichen Reportingsystems.

Finanzielle Leistungsindikatoren

I. Kennzahlen der Erfolgslage

2021 2020
Cashflow 76.943,58 76.419,82
Eigenkapital 224.125,00 224.125,00
Eigenkapitalrendite in %
bezogen auf Cashflow 34,33 34,10
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.316.547,54 1301.517,16
+ Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.362,84 1.435,88
Bilanzsumme 2.562.205,84 1.339.553,05
Gesamtkapitalrendite in % 51,51 97,27
EBIT (Earning Before Interest and Taxes)
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.316.547,54 1.301.517,16
+ Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
+ Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.362,81 1.435,88
EBIT 1.319.910,35 1.302.953,04
EBITDA (Earning Before Interest, Taxes,
Depreciation and Armortization)
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.316.547,54 1.301.517,16
+ Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
+ Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.362,81 1.435,88
+ Abschreibungen 76.943,58 76.419,82
EBITDA 1.396.853,93 1.379.372,86

II. Kennzahlen zur Vermögenslage

2021 2020
Eigenkapital 224.125,00 224.125,00
Anlagevermögen 138.446,00 99.762,00
Anlagendeckung in % 161,89 224,66
Eigenkapital 224.125,00 224.125,00
Bilanzsumme 2.562.205,84 1.339.553,05
Eigenkapitalquote in % 8,75 16,73
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 15.448,07 142.923,51
Bilanzsumme 2.562.205,84 1.339.553,05
Forderungsquote in % 0,60 10,67

III. Kennzahlen zur Liquidität

2021 2020
Abschreibungen (auf immat.
VGdAV und SAV + VGdUV) 76.943,58 76.419,82
Cashflow 76.943,58 76.419,82

Zusammenfassende Beurteilung des Geschäftsjahres

Insgesamt lässt sich festhalten, dass das Jahr 2021 trotz der nach wie vor herrschenden Unsicherheiten bedingt durch die CORONA Pandemie für die syracom consulting AG eines der besten Geschäftsjahre ihrer Geschichte war. Operativ konnte der Umsatz leicht gesteigert werden und wieder ein ansprechendes Jahresergebnis auf Vorjahresniveau erzielt werden. Bei Umsatz und Ertrag lagen wir damit im Rahmen unserer Erwartungen. Das nicht realisierte Personalwachstum hat ein besseres Ergebnis bei Umsatz und Ertrag verhindert.

4. Prognosebericht, Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Künftige gesamtwirtschaftliche Situation

Nach dem Corona-Krisenjahr 2020 haben sich die meisten Volkswirtschaften wie ursprünglich zum Jahresbeginn 2021 von den führenden Ökonomen erwartet erholt und sind auf einen Wachstumspfad zurückgekehrt. Abhängig vom volatilen Pandemiegeschehen mussten unterjährig teils deutlich angehobene Wachstumsprognosen revidiert werden. Zudem wirkten sich zunehmend Liefer- und Materialengpässe aus, die auch zu Beginn des neuen Jahres 2022 anhalten. Nach einer Steigerung der Wirtschaftsleistung 2021 um 2,8 % ist die Bundesregierung im Rahmen ihrer Jahresprojektion vom Januar 2022 aber zuversichtlich, dass das preisbereinigte BIP-Wachstum mit einem Plus von 3,6 % weiter Fahrt aufnimmt und wieder über dem Vorkrisenniveau liegt. Die dämpfenden Faktoren haben den Zeitraum der Erholung aber nach hinten verschoben. Im Herbst waren für 2022 noch 4,1 % erwartet worden. Dafür sind die Prognosen für 2023 mit einem Wachstum von 2,3 % optimistischer als noch im vorigen Herbst mit 1,6 %.

Somit bietet sich für syracom 2022 ein erneut positives gesamtwirtschaftliches Marktumfeld mit einer recht heterogenen Erwartung an die Wachstumsdynamik über die einzelnen Volkswirtschaften. Nach einem noch belasteten Jahresstart rechnet man in Deutschland mit einer noch einmal im Vergleich zum Vorjahr gesteigerten Wachstumsdynamik. Insgesamt verläuft die Erholungsphase nach den dämpfenden Effekten zum Jahresende 2021 langsamer, was zu einer etwas schwächeren Entwicklung 2022 und einer etwas stärkeren Entwicklung 2023 führt als bislang angenommen. Die tatsächliche Dynamik des Wirtschaftswachstums wird insbesondere vom weiteren Pandemieverlauf abhängen und ist somit mit erheblichen Risiken belastet. Weiter könnten sich länger anhaltende Einschränkungen und Lieferengpässe negativ auf die Wertschöpfung im produzierenden Gewerbe auswirken. Sollte der Inflationsdruck zunehmen, könnten sich zudem die Notenbanken zu einer restriktiveren Politik veranlasst sehen. Weitere potenzielle Risiken ergeben sich insbesondere durch die im globalen Umfeld hohe Verschuldung des Unternehmenssektors, die hohe Verschuldung von Staaten sowie mögliche Überhitzungen an Finanz- und Immobilienmärkten.

Mit der Eskalation im Ukraine-Konflikt und dem Kriegseintritt am 24.02.2022 ist ein zusätzlicher Risikofaktor für die Erholung der Weltwirtschaft hinzugekommen, der zu diesem Zeitpunkt in all seinen Konsequenzen und Auswirkungen noch nicht zuverlässig eingeschätzt werden kann. Jedoch warnt das Institut für Weltwirtschaft (IfW) auch vor langfristigen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die globalisierte Weltwirtschaft. Die weltwirtschaftliche Verflechtung sei ein wichtiger Wohlstandsmotor, weil sie allen Beteiligten Spezialisierungsgewinne bietet. Rückschritte bei der Globalisierung ließen demnach Wachstumseinbußen erwarten. Im Modell führten Handelsbeschränkungen mit Russland dem IfW zufolge zu Verlusten von 0,4 % des BIP in Deutschland.

Kurzfristig erhöhen steigende Energiepreise die Produktionskosten. Vorleistungen aus der Ukraine beziehungsweise Russland können nicht geliefert werden, wovon unter anderem die Automobilindustrie bereits betroffen ist. Auch wenn die syracom eine direkte Kundenbeziehung mit einem in Russland ansässigen Unternehmen unterhält (Gazprom Bank), was aber vom Geschäftsvolumen keinen signifikanten Einfluss auf die Unternehmensentwicklung hat, ist dennoch nicht auszuschließen, dass Kundenunternehmen, die selbst unmittelbar betroffen sind, Investitionsvorhaben verschieben. Dies könnte mittelbar und zeitversetzt sowie vereinzelt einen Einfluss auf syracom entfalten.

Nach Einschätzung des Branchenverbands Bitkom wird der deutsche Markt für Anbieter von Dienstleistungen und Produkten im Bereich Informationstechnik auch 2022 wieder kräftig wachsen. 2022 soll ein Plus von 5,9 % auf 108, 6 Mrd. € Marktvolumen erreicht werden. Im Berichtsjahr war ein deutlicher Zuwachs von 6,3 % zu verzeichnen. Dabei wird der Bereich Hardware mit einem Plus von 5,7 % auf 33,2 Mrd. € im Vorjahresvergleich an Dynamik verlieren und wieder geringeren Einfluss nehmen. Die für syracom besonders relevanten Teilsegmente Software und IT-Services legen erneut kräftig um 9,0 % auf 32,4 Mrd. € beziehungsweise um 3,9 % auf 43,0 Mrd. € Marktvolumen zu. Bis zum Jahresende werden die Unternehmen in Deutschland voraussichtlich 39.000 zusätzliche Jobs schaffen. Aktuell sind 1,25 Mio. Menschen in der Branche beschäftigt. Die Unternehmen könnten ohne den Fachkräftemangel in der Branche noch weitaus mehr Personal einstellen. Das Geschäftsklima bewegt sich auf einem ähnlich hohen Niveau wie vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Nach Einschätzung des Bitkom ist Digitalisierung die Antwort und ein entscheidender Teil der Lösung der Krisen und Herausforderungen unserer Zeit. Wirtschaft, Staat und große Teile der Gesellschaft wollen die Digitalisierung beschleunigen und investieren in digitale Infrastrukturen, Geräte, Software und Services. Die Corona-Pandemie habe der Digitalisierung Schwung gegeben und belebe den Markt.

Das Geschäftsjahr 2022 hat grundsätzlich ähnlich gute Voraussetzungen für das Dienstleistungsgeschäft wie das Jahr 2021, da mit durchschnittlich 254 Arbeitstagen die gleiche Anzahl wie im Vorjahr zur Verfügung steht. Syracom hat vor weiterhin hochqualifizierte Mitarbeiter einzustellen und damit die Möglichkeit für Wachstum zu schaffen. Insofern wird es entscheidend sein, die Auslastung trotz der möglichen vorhandenen negativen Rahmenbedingungen auf einem guten Niveau zu halten. So sind die Vorzeichen für das Dienstleistungsgeschäft positiv, da aufgrund der durch Corona verstärkt erfolgten Homeoffice Regelungen weiterhin von einer geringeren Kostenbasis im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen auszugehen ist. Darüber hinaus ist die Pipeline für das Beratungsgeschäft gut gefüllt. Hier bestehen Chancen, dass sich diese 2022 materialisieren.

Künftige Entwicklung des Unternehmens

Für das Jahr 2022 rechnen wir bedingt durch eine weiter hohe Nachfrage nach Beratungsleistung im Umfeld von Digitalisierung und Prozessautomatisierung mit einem leichten Umsatzwachstum verbunden mit einem entsprechenden Ergebniswachstum. Unser Umsatzziel für 2022 liegt bei 17 Mio. EUR bei einem geplanten EBIT-von 1,7 Mio. EUR.

Dabei gilt es die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Risiken im Auge zu behalten. Neben möglichen Belastungen durch Auswirkungen der CORONA Pandemie, zählt dazu an erster Stelle vor allem die geopolitischen Risiken durch den Krieg in der Ukraine. Auswirkungen und Belastung des eskalierenden Konflikts zeigen sich insbesondere bei der Belastung der Lieferketten, der starken Erhöhung der Energiepreise und damit einhergehend dem starken Anziehen der Inflation. Dies wird sicher negative Auswirkungen auf unsere Kostenstrukturen haben, insbesondere bei unseren Personalkosten.

Als weiteres Risiko stellt sich die derzeit unklare Vorstandsbesetzung bzw. Nachbesetzung des Vorstandes der syracom Consulting und der syracom AG dar. Hendrik Kurz wird auf eigenen Wunsch zum 31.12.2022 den Vorstand der syracom Consulting AG verlassen und steht auch nicht mehr für einen Vorstandsposten in der syracom AG zur Verfügung. Unklar ist diesem Zusammenhang auch die zukünftige Ressortverteilung. Dies erzeugt Unsicherheit bei den beteiligten Personen und der Belegschaft was sich negativ auf die Mitarbeiterfluktuation und das weitere Wachstum auswirken kann.

Unser Handlungsbedarf für das Jahr 2022 und die folgenden Monate liegt aufgrund der beschriebenen Unsicherheiten vor allem darin, das vorhandene Bestandskundengeschäft zu sichern und auszubauen. Dazu gilt es die Besetzung der vakanten Vorstandspositionen so schnell wie möglich zu klären. In diesem unsicheren Umfeld ist es oberstes Ziel, dem Personal Sicherheit zu geben und den bestehenden Personalstamm zu halten. Dazu ist es wichtig neues Personal zu rekrutieren, um das derzeitige Momentum einer hohen Nachfrage nach unseren Leistungen in weiteres Wachstum und damit Mehr-Umsatz umsetzen zu können.

Der Start in das Jahr 2022 ist sehr gut gelungen und lag weit über unseren Erwartungen und Prognosen.

Syracom hat in der Krise gelernt, mit Unsicherheiten umzugehen. Dabei hat sich unser Geschäftsmodell als vergleichsweise resilient erwiesen. Dabei zeigt sich insbesondere die hohe Mitarbeiterbindung und Zufriedenheit als Schlüssel für den Erfolg und ein stabiles Geschäft. Daher geht der Vorstand auch weiterhin von einer guten Geschäftsentwicklung im Jahr 2022 aus, trotz der hohen Unsicherheiten und Belastungen durch die allgemeinen Rahmenbedingungen.

Risikobericht

Risikomanagement ist ein Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Syracom versteht Risiken im weitesten Sinne als die Gefahr, die finanziellen und operativen Ziele nicht wie geplant zu erreichen und im engsten Sinne, die Existenz des Unternehmens zu gefährden. Um den Unternehmenserfolg langfristig zu sichern, ist es daher unerlässlich, die Risiken effektiv zu identifizieren, zu analysieren und durch geeignete Steuerungsmaßnahmen zu beseitigen oder zu begrenzen. Das aktive Risikomanagement von syracom, eröffnet somit auch Chancen.

Das neuartige Coronavirus (COVID-19) breitete sich seit Dezember 2019 weltweit aus und wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Pandemie eingestuft. Das Virus trat in fast allen Weltregionen auf und hat anhaltende negative Auswirkungen auf die Weltkonjunktur hervorgerufen. In 2020 legte COVID-19 in weiten Teilen Europas und Deutschlands das soziale Leben und große Bereiche der Wirtschaft lahm. Die Einschränkungen dauerten auch in das Jahr 2021 hinein an und zeigen sich bis heute. Die Risiken bedingt aus der Eskalation des Ukraine Konflikts zeigen sich in ihren Auswirkungen erst in 2022 und hatten damit keine direkten Auswirkungen auf unser Geschäft im Geschäftsjahr 2021.

Die syracom ist trotz der insgesamt schwierigen Markt- und gesellschaftlichen Bedingungen gut durch das Geschäftsjahr 2021 gekommen. Die im Jahr 2020 eingeleiteten Maßnahmen zur Risiko- und Kostenoptimierung aufgrund der CORONA Pandemie wurden erfolgreich weitergeführt. Syracom beobachtet die Situation dennoch sehr genau und ist in der Lage sich veränderten Marktgegebenheiten schnell anzupassen.

Die Vorstände der syracom überwachen aufgrund ihrer Einbindung in das Tagesgeschäft und ihrer guten Kommunikation untereinander die Geschäftsrisiken der Gruppe. Es finden regelmäßig Sitzungen statt, in denen - auch unter Einbindung unserer Aufsichtsräte - Entwicklungen diskutiert und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Zielsetzung ist es, auftretende Risiken schnell zu erkennen und durch entsprechende Gegenmaßnahmen negative Auswirkungen auf die Lage der syracom zu vermeiden. Risiken in der syracom entstehen im Wesentlichen aufgrund unserer täglichen Projektarbeit bei unseren Kunden und möglicher Lieferprobleme in Time und in Quality. Das Risiko eines Forderungsausfalls wird aufgrund unserer hoch ausgezeichneten Kundenstruktur als sehr gering angesehen.

Im Rahmen des monatlichen Reportings werden die Ist-Zahlen mit der Planung und dem Vorjahr verglichen sowie zyklisch ein überarbeiteter Forecast erstellt. Dadurch werden sich abzeichnende Unterschreitungen von Planumsätzen frühzeitig aufgezeigt und bilden die Grundlage für die monatlichen Gespräche über die Geschäftsentwicklung und -perspektiven. Dies gilt für alle wesentlichen Geschäftsbereiche.

Gesamtaussage zur Risikosituation des Konzerns

Zusammenfassend lässt sich somit sagen, dass syracom für das Jahr 2022 insgesamt gut aufgestellt ist. Es existiert eine hohe Nachfrage und interessante Potentiale für Geschäftsmöglichkeiten über alle Geschäftsbereiche. syracom besitzt ein klar definiertes Leitbild aus dem sich die Unternehmensstrategie mit einem definierten Leistungs- und Produktangebot ableitet, einem fest in das Unternehmen und seinen Prinzipien verankertes Wertesystem, verbunden mit motivierten und hoch qualifizierten Mitarbeitern und nicht zuletzt langjährige Kundenbeziehungen, die uns und unser Unternehmen als verlässlichen und kompetenten Partner wertschätzen.

Als großes Risiko mit Auswirkungen auf alle Aspekte unseres Geschäfts sehen wir die Anfang 2022 stattgefundene Eskalation der Ukraine Krise. Durch die von der Regierung verhängten Sanktionen gegenüber Russland mit den daraus folgenden negativen Auswirkungen auf Lieferketten und den Energie- und Rohstofflieferungen, mit einer damit einhergehenden exorbitanten Steigerung der Preise, ist hier mit starken Auswirkungen auf unsere Kostensituation, insbesondere bei den Personalkosten und unsere Lieferfähigkeit zu rechnen.

Als weitere Risiken stellen sich aus Sicht des Vorstands vorhandene geschäftspolitische Differenzen und mangelndes Vertrauen zwischen dem Aufsichtsrat der syracom AG, den Vorständen beider Unternehmen und einzelnen Steakholdern des Unternehmens dar. Dies betrifft zum einen die immer noch nicht geklärten Nachfolgeregelungen auf Vorstandsebene und die bestehende Unklarheit über die zukünftige geschäftspolitische Ausrichtung des Unternehmens. Unsicherheit erzeugt ein hohes Risiko bei der Belegschaft mit Auswirkungen auf die Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen. Es gilt, der wichtigste Faktor für ein erfolgreiches Geschäft einer Unternehmensberatung sind motivierte und loyale Mitarbeiter. Gerade hier hat syracom in der Vergangenheit eine außerordentlich hohe Identifikation der Belegschaft mit dem Unternehmen, seiner Kultur und der von der Geschäftsführung verfolgten Geschäftspolitik vorzuweisen.

Der Vorstand der syracom consulting geht davon aus, dass die identifizierten Risiken begrenzt und beherrschbar sind und sich die Differenzen auf Gesellschafterebene lösen lassen, zum Wohle des Unternehmens. Es sind zum heuten Zeitpunkt deshalb keine Risiken zu erkennen, die einzeln oder in der Gesamtbetrachtung den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

5. Abhängigkeitsbericht

Aufgrund der Beteiligung der syracom AG in Höhe von 100% ist die syracom Consulting AG ein abhängiges Unternehmen. Es existiert ein Gewinnabführungsvertrag, so dass der komplette Jahresüberschuss der syracom Consulting AG an die Muttergesellschaft abgeführt wird.

6. Nachtragsbericht

Weitere wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag liegen nicht vor.

7. Schlussdarstellung und Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Der Vorstand der syracom consulting blickt derzeit optimistisch in das Jahr 2022. Aufgrund der Unsicherheiten bedingt durch die politische Weltlage, der nach wie vor existierenden CORONA Pandemie und der dadurch erhöhten Preisdynamik und einer Inflationsrate von über 8% ist sich der Vorstand aber bewusst, dass sich dies durchaus auch signifikant auf das laufende Geschäft der syracom auswirken kann. Der Vorstand hat deshalb alle nötigen Maßnahmen in die Wege geleitet, um den Geschäftsbetrieb auch unter erschwerten Bedingungen und auf längere Sicht sicherzustellen.

Die Geschäftsführung und das Führungsteam, Mitarbeiter und Vorstand arbeiten als starkes Team kollegial und motiviert zusammen was sich gerade in diesen schwierigen Zeiten wieder zeigt. Unser Dank gilt deshalb unseren Kunden, unseren Mitarbeitern und unseren Partnern. Wir wissen, dass sie alle nicht nachlassen, sich gemeinsam für die Entwicklung und das Wohlergehen unseres Unternehmens einzusetzen.

Der Vorstand versichert nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Unternehmensabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz und Ertragslage des Unternehmens vermittelt und im zusammengefassten Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Unternehmens so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens beschrieben sind.

 

Wiesbaden, 15. August 2022

gez.

Natascha Schwarz

und

Hendrik Kurz

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 138.446,00 99.762,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Sachanlagen 138.444,00 99.760,00
B. Umlaufvermögen 2.380.827,33 1.228.607,30
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 15.448,07 142.923,51
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 6.558,31 700,16
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.365.379,26 1.085.683,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 42.932,51 11.183,75
Aktiva 2.562.205,84 1.339.553,05

Passiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 224.125,00 224.125,00
I. Gezeichnetes Kapital 203.750,00 203.750,00
II. Gewinnrücklagen 20.375,00 20.375,00
B. Rückstellungen 523.446,52 576.582,00
C. Verbindlichkeiten 1.814.634,32 538.846,05
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.814.634,32 538.846,05
Passiva 2.562.205,84 1.339.553,05

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1. Rohergebnis 15.569.100,21 15.288.443,29
2. Personalaufwand 10.313.632,08 10.004.726,57
a) Löhne und Gehälter 8.881.929,16 8.539.519,43
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.431.702,92 1.465.207,14
davon für Altersversorgung 183.772,94 187.715,27
3. Abschreibungen 76.943,58 76.419,82
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 76.943,58 76.419,82
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.858.258,17 3.903.975,17
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.362,84 1.435,88
6. Ergebnis nach Steuern 1.316.903,54 1.301.885,85
7. sonstige Steuern 356,00 368,69
8. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 1.316.547,54 1.301.517,16
9. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Wiesbaden unter HRB 19376 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) in der Fassung vom 10. August 2021, den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes in der aktuellen gültigen Fassung und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Sie erfüllt die Größenmerkmale einer mittleren Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB. Aufgrund des § 11 Abs. 3 des Gesellschaftsvertrages erfolgt die Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes - unter Beachtung der allgemeinen handelsrechtlichen Bestimmungen gemäß §§ 242 ff. HGB - nach den Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften.

Ferner erfolgt die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend, diese sind zum Vorjahr unverändert:

1. Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten bilanziert und wurden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten (Rechnungspreise zuzüglich Nebenkosten abzüglich Skonti), vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Die zugegangenen beweglichen Anlagegüter wurden pro rata temporis abgeschrieben. Die Nutzungsdauer bei Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt zwischen drei und sieben Jahren.

Das Wahlrecht gemäß § 6 Abs. 2 EStG ist für 2021 in Anspruch genommen worden.

2. Umlaufvermögen

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Unfertige Leistungen wurden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die Einzelkosten sowie die Fertigungs- und Materialgemeinkosten. Kosten der allgemeinen Verwaltung, Zinsen für Fremdkapital sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebes, für soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung wurden nicht aktiviert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

3. Eigenkapital

Das Eigenkapital wurde gemäß § 272 HGB mit dem Nennbetrag angesetzt.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

6. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Zur besseren Verständlichkeit wurden Positionen im Berichtsjahr und auch im Vorjahr zusammengefasst.

A. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres ergibt sich aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang).

2. Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden nicht.

3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Der Ausweis beinhaltet alle jahresübergreifenden Zahlungen für das Folgejahr.

4. Eigenkapital

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt € 203.750,00 und ist eingeteilt in 203.750,00 auf den Namen lautende nennbetragslose Stammaktien. Die Aktien werden zu 100 % von der syracom AG Softwarekonzeption, Idstein gehalten.

5. Rückstellungen

Die Rückstellungen betreffen vor allem Rückstellungen für Urlaub; Tantieme und Mitarbeiter Erfolgsprämie (T€ 476,7/Vorjahr: T€ 467,5), Jahresabschlusserstellung (T€ 19,5/Vorjahr: T€ 19), Schwerbehindertenausgleichsabgabe (T€ 22,7/Vorjahr: T€ 18).

6. Verbindlichkeiten

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit >5 Jahre und der Sicherungsrechte

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr (wie im Vorjahr). Sicherheiten wurden keine eingeräumt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in voller Höhe gegenüber der Gesellschafterin und resultieren im Wesentlichen aus der Ergebnisabführungsverpflichtung des Geschäftsjahres.

Der Aufbau der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten stellt sich wie folgt dar:

Restlaufzeiten
Verbindlichkeiten bis zu 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
Gesamt
T€
- aus Lieferungen und Leistungen 53 - - 53
- gegenüber verbundenen Unternehmen 1.322 - - 1.322
- Sonstige 440 - - 440
1.815 - - 1.815

Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind weiterhin folgende Geschäfte aufzuzeigen:

Art der außerbilanziellen Geschäfte Zweck

Kfz-Leasing Verringerung der Kapitalbindung

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):

Höhe der Verpflichtung
TEUR
Jahresbetrag
TEUR
Leasing Mobilien 368,8 368,8

Es bestehen Sonderkündigungsrechte für die KFZ - Leasingverträge (Leasing Mobilien) bei Ausscheiden des jeweiligen Mitarbeiters.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse betreffen insgesamt Beratungsleistungen an die Muttergesellschaft syracom AG.

E. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

In 2021 wurden im Durchschnitt 105 Mitarbeiter beschäftigt, im Vorjahr 102 Mitarbeiter (§§ 285 Nr. 7 i.V.m. § 288 Abs. 1 HGB). Bei sämtlichen Arbeitnehmern handelt es sich um Angestellte (ohne Vorstandsmitglieder).

2. Namen der Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates

Die Vorstände im abgelaufenen Geschäftsjahr waren:

Frau Natascha Schwarz (CEO), Dipl.-Informatikerin (Vorstandvorsitzende)

und

Herr Hendrik Kurz, Dipl.-Informatiker.

Der Vorstand ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstandes wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft gehören folgende Personen an:

Vorsitzender: Herr Prof. Dr. Patrick Griesar, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater,

Stellv. Vorsitzender: Herr Florian Raczek

Mitglied: Herr Thomas von Lipinski, Dipl.-Ing. (FH).

3. Konzernzugehörigkeit

Die syracom Consulting AG wurde in den Konzernabschluss der Consileon Business Consultancy GmbH, Karlsruhe, einbezogen.

Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

4. Nachtragsbericht

Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag liegen nicht vor. Der Verlauf der Corona-Pandemie ergibt aktuell keine unerwarteten neuen Ereignisse. Die Situation bleibt unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Zusätzlich wird die weltweite Wirtschaft durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine beeinflusst.

5. Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Es besteht ein Gewinnabführungsvertrag. Der Jahresüberschuss von Euro 1.316.547,54 wurde an die Muttergesellschaft syracom AG abgeführt.

Unterschrift Vorstand

 

Wiesbaden, den 15. August 2022

gez.

Natascha Schwarz

Hendrik Kurz

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2021
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.135,60 0,00 0,00 0,00 1.135,60
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.135,60 0,00 0,00 0,00 1.135,60
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 304.397,08 115.629,58 2.401,40 0,00 417.625,26
Summe Sachanlagen 304.397,08 115.629,58 2.401,40 0,00 417.625,26
Summe Anlagevermögen 305.532,68 115.629,58 2.401,40 0,00 418.760,86
kumulierte Abschreibung 01.01.2021
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.133,60 0,00 0,00 0,00 1.133,60
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.133,60 0,00 0,00 0,00 1.133,60
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 204.637,08 76.943,58 2.399,40 0,00 279.181,26
Summe Sachanlagen 204.637,08 76.943,58 2.399,40 0,00 279.181,26
Summe Anlagevermögen 205.770,68 76.943,58 2.399,40 0,00 280.314,86
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2021
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2020
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 2,00 2,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 2,00 2,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 138.444,00 99.760,00
Summe Sachanlagen 0,00 138.444,00 99.760,00
Summe Anlagevermögen 0,00 138.446,00 99.762,00

Bericht des Aufsichtsrats

der syracom consulting AG, Idstein

Der Aufsichtsrat hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 die ihm gesetzlich und satzungsmäßig zukommenden Aufgaben wahrgenommen und die Geschäftsführung der syracom consulting AG laufend überwacht. Der Aufsichtsrat hat sich vom Vorstand in seinen drei Sitzungen während des abgelaufenen Geschäftsjahres und anhand regelmäßiger schriftlicher und mündlicher Berichte über die Geschäftsentwicklung der syracom consulting AG informieren lassen. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat bei wichtigen Einzelfragen beratend mitgewirkt.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 ist unter Einbeziehung der Buchführung für das Geschäftsjahr 2021 von der Steuerberatungsgesellschaft ETL STEURAT Wiesbaden GmbH, Wiesbaden, erstellt worden. Der Jahresabschluss 2021 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft dhpg Dr. Harzem & Partner mbB geprüft und mit Datum vom 12. September 2022 mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss zum 31.12.2021 sowie den Vorschlag für die Verwendung des Jahresergebnisses geprüft und gebilligt, so dass der Jahresabschluss somit festgestellt ist. Der Aufsichtsrat schlägt der Hauptversammlung aufgrund dieser Prüfung vor, dem Vorstand für das Geschäftsjahr 2021 die Entlastung zu erteilen.

Der Aufsichtsrat hat sich im Juni 2022 im Hinblick auf die anstehenden Veränderung im Vorstand mit dem Ausscheiden von Hendrik Kurz zum Jahresende 2022 für eine frühzeitige und perspektivische Erweiterung des Vorstands der syracom consulting AG ausgesprochen, konnte jedoch für diesen Vorschlag das erforderliche Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat der syracom AG nicht herstellen. Aus Rücksichtnahme auf die angestrebte Führungsstruktur auf der Ebene der syracom AG hat der Aufsichtsrat diese Änderung im Interesse der Unternehmensgruppe nicht weiter verfolgt.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der syracom consulting AG für die erfolgreiche Arbeit und das Engagement im abgelaufenen Geschäftsjahr. Ein besonderer Dank gilt hierbei dem zum Geschäftsjahresende 2022 aus dem Vorstand ausscheidenden Hendrik Kurz für dessen unermüdlichen, strategisch hoch zu schätzenden und erfolgreichen Einsatz für das Unternehmen.

 

Wiesbaden, den 15. Dezember 2022

gez.

Prof. r. Patrick Griesar, Vorsitzender des Aufsichtsrates

sonstige Berichtsbestandteile

 

Wiesbaden, den 15. August 2022

gez.

Natascha Schwarz

Hendrik Kurz

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.12.2022 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die syracom Consulting AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der syracom Consulting AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der syracom Consulting AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bonn, den 12.September 2022

dhpg Dr. Harzem & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez.

Benedigt Overdieck, Wirtschaftsprüfer

und

Dr. Matthias Johnen, Wirtschaftsprüfer

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