Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegen HRB 9851
Vorher
Mineralmahlwerk Westerwald Verwaltungs-GmbHHorn & Co. Minderals Recovery Verwaltungs GmbHHorn & Co. Minerals Recovery Verwaltungs GmbH
Eingetragen
10.8.2012
Branche
Reparatur und Instandhaltung von SchienenfahrzeugenReparatur und Instandhaltung von MaschinenReparatur und Instandhaltung von sonstigen zivilen Beförderungsmitteln a. n. g.
Gegenstand
Die Reparatur und Wartungsleistungen für Fahrzeuge und schienengebundene Fahrzeuge (z.B. Lokomotiven und Waggons), Reparatur und Wartung von Baumaschinen und bautypischen Geräten, Behältern und Werkzeugen sowie der Handel mit Ersatzteilen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Lars Dr. Füchtjohann
seit 19.6.2023
Geschäftsführer
Tomislav Golemac
seit 28.1.2019
Prokura
Sebastian Winchenbach
seit 28.1.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (9)

NameAnteil
U***** M******
5.34%
C******** H***
2.91%
G*** H***
0.93%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

RHI Magnesita GmbH
Austria
12.750 €
51.00%
Horn & Co. Minerals & Products Management GmbH
Germany
12.250 €
49.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Horn & Co. Holding SE

Siegen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Konzernbilanz zum 31.Dezember 2021

AKTIVSEITE

31.12.2021
31.12.2020
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 70.345,00 89.746,00
2. Geschäfts- und Firmenwert 579.847,65 646.482,15
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 25.836,25
  650.192,65 762.064,40
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.687.318,30 17.168.961,79
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.123.402,20 2.383.177,40
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.435.700,43 5.298.909,68
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 609.120,47 112.177,41
  20.855.541,40 24.963.226,28
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 395.981,00 395.981,00
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 3.058.216,18 2.431.374,02
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.105.446,55 933.627,27
4. Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 137.500,00 587.500,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 559,72 559,72
6. Genossenschaftsanteile 4.094,14 4.038,58
7. Sonstige Ausleihungen 0,00 11.424,48
  4.701.797,59 4.364.505,07
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.004.182,60 2.287.115,50
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.787.684,25 3.540.234,94
3. Geleistete Anzahlungen 1.165,06 0,00
  5.793.031,91 5.827.350,44
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.310.174,11 5.661.547,31
2. Forderungen gegen Gesellschafter 180.170,00 165,02
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 859.588,18 363.338,23
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.450.759,58 1.554.022,38
  8.800.691,87 7.579.072,94
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 7.476.360,89 4.726.214,43
C. Rechnungsabgrenzungsposten 77.212,92 65.122,18
  48.354.829,23 48.287.555,74

PASSIVSEITE

   
31.12.2021
31.12.2020
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 5.500.000,00 5.500.000,00
II. Einlage des stillen Gesellschafters 800.000,00 1.555.520,00
III. Kapitalrücklagen 289.140,00 289.140,00
IV. Gewinnrücklagen    
1. Gesetzliche Rücklage 72.183,37 1.588,39
2. Andere Gewinnrücklagen 7.180.966,55 7.221.424,97
V. Bilanzgewinn 5.473.467,87 1.377.973,52
VI. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -19.013,28 -4.954,22
Eigenkapital der Mehrheitsgesellschafter 19.296.744,51 15.940.692,66
VII. Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter 2.067.289,47 1.681.553,24
Eigenkapital gesamt 21.364.033,98 17.622.245,90
B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 1.279.039,69 1.333.901,93
C. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 5.236.892,00 5.117.134,00
2. Steuerrückstellungen 1.181.521,00 512.675,00
3. Sonstige Rückstellungen 3.565.827,45 2.934.396,97
  9.984.240,45 8.564.205,97
D. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.726.887,43 17.483.160,23
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.405.026,05 1.752.886,42
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 17.310,52
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 73.958,28 20.390,68
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.515.791,80 1.398.746,31
- davon aus Steuern: € 771.460,68 (Vorjahr: € 768.918,86)    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 86.896,18 (Vorjahr: € 57.186,03)    
  15.721.663,56 20.672.494,16
E. Rechnungsabgrenzungsposten 3.569,24 0,00
F. Passiv latente Steuern 2.282,31 94.707,78
  48.354.829,23 48.287.555,74

Konzerngewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2021

2021
2020
1. Umsatzerlöse 71.483.163,78 54.526.949,15
2. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 225.329,85 -1.178.147,26
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.178.066,68 1.566.432,42
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -11.844.044,29 -8.526.435,07
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.736.638,15 -1.231.550,21
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -23.566.924,42 -18.787.866,62
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -4.908.938,34 -4.184.766,16
- davon für Altersversorgung€ 355.836,89 (Vorjahr: € 436.473,90)    
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -3.779.045,85 -4.161.023,55
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -20.634.610,47 -14.979.509,46
Ordentliches Betriebsergebnis 7.416.358,79 3.044.083,24
8. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 383.642,16 319.294,99
9. Erträge aus Beteiligungen 61.684,80 52.639,13
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen    
des Finanzanlagevermögens 15.959,55 9.545,04
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.351,09 12.515,12
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen € 0,00 (Vorjahr: € 528,50)    
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.027.067,02 -1.164.565,97
davon aus der Abzinsung von Rückstellungen € 421.823,73 (Vorjahr: € 413.250,29)    
Finanzergebnis -557.429,42 -770.571,69
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag    
a) effektive Steuern -2.185.967,66 -733.608,56
b) latente Steuern 75.086,15 113.352,98
14. Ergebnis nach Steuern 4.748.047,86 1.653.255,97
15. Sonstige Steuern -143.098,14 -113.832,29
16. Konzernjahresüberschuss vor Anteilen anderer Gesellschafter 4.604.949,72 1.539.423,68
17. Anteil anderer Gesellschafter am Konzernergebnis -438.860,39 -171.301,15
18. Konzernjahresüberschuss 4.166.089,33 1.368.122,53
19. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.377.973,52 11.439,38
20. Einstellung in die gesetzliche Rücklage -70.594,98 -1.588,39
21. Bilanzgewinn 5.473.467,87 1.377.973,52

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021

1. Unternehmensdaten zum Mutterunternehmen

Firma: Horn & Co. Holding SE

Sitz: Siegen

Registergericht: Amtsgericht Siegen

Handelsregisternummer: HR B 12211

2. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

Der Konzernabschluss der Horn & Co. Holding SE besteht aus den Teilkonzernabschlüssen Horn & Co. Industrial Services Management GmbH und Horn & Co. Minerals & Products Management GmbH, die dezentral vorkonsolidiert sind und anschließend als einzelne Meldeeinheit in den Konzernabschluss der Horn & Co. Holding SE einbezogen wurden.

Der Konzernabschluss ist in Konzernbilanz, Konzerngewinn- und -verlustrechnung, Konzernanhang, Konzernkapitalflussrechnung und Konzerneigenkapitalspiegel unter Anwendung der §§ 290 ff. HGB in Verbindung mit den Deutschen Rechnungslegungsstandards (DRS) und des AktG aufgestellt worden.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach dem differenzierten Schema des § 266 Abs. 2 HGB.

Den Jahresabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen liegen im Wesentlichen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zu Grunde.

Die Konzerngewinn- und -verlustrechnung wurde in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Abschlussstichtag für alle in diesen Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember 2021.

3. Angaben zum Konsolidierungskreis und Konzernanteilsbesitz

Die neben der Horn & Co. Holding SE als Muttergesellschaft im Wege der Vollkonsolidierung einbezogenen Teilkonzerne zum 31. Dezember 2021 setzen sich wie folgt zusammen:

Kapitalanteil
%
a) Teilkonzern Horn & Co. Industrial Services Management GmbH 94,0
In den Teilkonzern sind folgende Unternehmen einbezogen:  
Inländische Tochterunternehmen  
Horn & Co. Analytics GmbH, Siegen 100,0
Krost Industrieofenbaugesellschaft mbH, Siegen 100,0
Tritech Oberflächentechnik GmbH, Siegen 100,0
Horn & Co. Industrial Services GmbH, Siegen 94,0
Ausländische Tochterunternehmen  
Minerals & Metals Recovering Mireco AB, Fagersta, Schweden 94,0 *)
Rudgruvans Industrier AB, Fagersta, Schweden 94,0 *)
Horn and Co. Analytics sh.p.k., Kosovo 100,0 **)

*) über Horn & Co. Industrial Services GmbH

**) über Horn & Co. Analytics GmbH

Kapitalanteil
%
Inländische assoziierte Unternehmen (Equity-Methode)  
dhi Rohstoffmanagement GmbH, Siegen 49,0 *)
Knettenbrech + Gurdulic Umwelt GmbH, Siegen 33,33 *)

*) über Horn & Co. Industrial Services GmbH

Die dhi Rohstoffmanagement GmbH wurde im August 2012 neu gegründet. Zum 31. Dezember 2021 beträgt der Unterschiedsbetrag zwischen Buchwert und anteiligem Eigenkapital T€ 2.252 (Vorjahr: T€ 2.286).

Die Knettenbrech + Gurdulic Umwelt GmbH wurde im Februar 2020 neu gegründet. Zum 31. Dezember 2021 beträgt der Unterschiedsbetrag zwischen Buchwert und anteiligem Eigenkapital T€ 167 (Vorjahr: T€ 133).

Kapitalanteil
%
b) Teilkonzern Horn & Co. Minerals & Products Management GmbH 94,0
In den Teilkonzern sind folgende Unternehmen einbezogen:  
Inländische Tochterunternehmen  
Horn & Co. Minerals Recovery GmbH & Co. KG, Siegen 94,0
Horn & Co. Minerals Verwaltungs-GmbH, Siegen 94,0
Horn & Co. Minerals International GmbH, Siegen 94,0
Horn & Co Products GmbH, Siegen 100,0
Ausländische Tochterunternehmen  
Horn & Co. Polska Sp. z o.o., Chorzów, Polen 94,0 *)
Mireco S.A.R.L., Entzheim, Frankreich 94,0 *)

*) über Horn & Co. Minerals International GmbH

Inländische assoziierte Unternehmen (Equity-Methode)

Refratechnik Horn Produktions GmbH, Düsseldorf 40,0

Die Refratechnik Horn Produktions GmbH wurde im September 2021 neu gegründet. Zum 31. Dezember 2021 entspricht der Buchwert dem anteiligen Eigenkapital.

Die in den Konzernabschluss einbezogenen deutschen Tochtergesellschaften nehmen die Befreiung von der Offenlegungspflicht nach § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch.

4. Fremdwährungsumrechnung

Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. Die Umrechnung von auf fremde Währung lautender Abschlüsse erfolgt gemäß § 308a HGB nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Die Umrechnungsdifferenzen wurden innerhalb des Konzerneigenkapitals unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen.

5. Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 2 Sätze 3 und 4 HGB) jeweils zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen in die Teilkonzernabschlüsse. Die Erstkonsolidierung erfolgte auf den 01. Januar 2012, den 31. Dezember 2012, den 01. Januar 2016, den 01. Januar 2018, den 01. September 2019 sowie den 10. November 2021 durch Verrechnung der Anschaffungskosten der jeweiligen Beteiligungen mit dem anteiligen neubewerteten Eigenkapital der einbezogenen Tochterunternehmen zu diesem Zeitpunkt.

Bei der Eigenkapitalkonsolidierung der deutschen Tochtergesellschaften Horn & Co. Industrial Services GmbH, Horn & Co. Minerals Recovery GmbH & Co. KG, Horn & Co. Minerals International GmbH, Horn & Co. Products GmbH, Horn & Co. Analytics GmbH sowie dem polnischen und französischen Tochterunternehmen hat sich ein passiver Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung ergeben, der als gesonderte Bilanzposition gemäß § 301 Abs. 3 Satz 1 HGB nach dem Eigenkapital ausgewiesen ist. Aus der Kapitalkonsolidierung der Horn & Co. Minerals Verwaltungs-GmbH und der schwedischen Tochterunternehmen ergaben sich aktive Unterschiedsbeträge, die ihrer Art nach allerdings nicht den Charakter eines Geschäfts- oder Firmenwertes hatten, sondern sich als Folge von Verringerungen des Eigenkapitals seit Beteiligungserwerb bis zum Erstkonsolidierungszeitpunkt ergaben. Insoweit waren die aktiven Unterschiedsbeträge konsolidierungstechnischer Natur und wurden entgegen § 301 Abs. 3 HGB mit dem passiven Unterschiedsbetrag saldiert. Der sich aus der Neubewertung ergebende passive Unterschiedsbetrag wird als separater Posten in der Bilanz unterhalb des Eigenkapitals ausgewiesen.

Bei der Eigenkapitalkonsolidierung der deutschen Tochtergesellschaften Krost Industrieofenbaugesellschaft mbH sowie Tritech Oberflächentechnik GmbH hat sich ein Geschäfts- und Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung ergeben, der als gesonderte Bilanzposition gemäß § 301 Abs. 3 Satz 1 HGB auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen ist.

Die aufgedeckten stillen Reserven sind im Rahmen der Folgekonsolidierung zum 31. Dezember 2021 entsprechend fortgeschrieben worden.

Bei der Konsolidierung auf der Grundlage der Equity-Methode erfolgte der Ansatz der Beteiligung mit den Anschaffungskosten zum Zeitpunkt des Erwerbs der Beteiligung. Ein Unterschiedsbetrag zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung ergab sich daher nicht. Aufgrund der Bedeutung des assoziierten Unternehmens ist eine Fortschreibung des Beteiligungsansatzes nach der Equity-Methode gemäß § 312 Abs. 4 HGB erfolgt.

Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung werden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen erfolgsneutral gegeneinander aufgerechnet.

Zwischenergebnisse aus konzernintern realisierten Erträgen und Aufwendungen aus Lieferungen und Leistungen werden soweit wesentlich entsprechend § 304 Abs. 1 HGB eliminiert.

Erträge und Aufwendungen zwischen den einbezogenen Unternehmen - sofern sie von wesentlicher Bedeutung waren - wurden im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung gegeneinander aufgerechnet (§ 305 HGB).

Gruppeninterne Haftungsverhältnisse bestanden keine. Sonstige finanzielle Verpflichtungen lagen im Hinblick auf Mietverhältnisse zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften vor, so dass insofern eine Aufrechnung erfolgte.

6. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Jahresabschlüsse sämtlicher einbezogener Unternehmen sind zum Konzernabschlussstichtag aufgestellt. Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Unternehmen werden einheitlich nach den nachfolgend beschriebenen Grundsätzen bilanziert und bewertet. Sofern die in den Jahresabschlüssen der einbezogenen Unternehmen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden von diesen Grundsätzen abweichen, werden bei wesentlichen Abweichungen Anpassungen vorgenommen.

Bei der Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geht der Vorstand von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden im Wesentlichen beibehalten.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die Zugänge geringwertiger Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben; ein entsprechender Abgang wird nach einer durchschnittlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von fünf Jahren unterstellt. Die im Rahmen der Erstkonsolidierung im Zuge der notwendigen Neubewertung aufgedeckten stillen Reserven wurden entsprechend fortgeführt und gemäß der betriebsgewöhnlichen Restnutzungsdauer der Wirtschaftsgüter zum Erstkonsolidierungszeitpunkt abgeschrieben.

Der Ansatz der Beteiligungen erfolgte zu Anschaffungskosten. Der Buchwert der Beteiligung an assoziierten Unternehmen wurde gemäß § 312 Abs. 4 HGB fortgeschrieben.

Die Vorräte wurden durch körperliche Bestandsaufnahme festgestellt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Fertige Erzeugnisse und Waren werden retrograd mit einem angemessenen Abschlag vom Verkaufspreis bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten (= Nennbeträgen) oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für erkennbare individuelle Risiken wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Das in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltene allgemeine Ausfall-, Zins-, Skontier- und Beitreibungswagnis ist durch eine Pauschalwertberichtigung gedeckt.

Der Ansatz des Kassenbestandes und der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte zu Nennwerten.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde zum Nennwert angesetzt und enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken grundsätzlich mit dem Erfüllungsbetrag gebildet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise sowie Vereinheitlichung der Bilanzierung und Bewertung nach schwedischen und deutschen Rechnungslegungsgrundsätzen, die insgesamt zu einer passiven latenten Steuer führen.

7. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Konzernbilanz

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird auf den letzten Seiten dieser Anlage dargestellt.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bei den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht handelt es sich in Höhe von T€ 872 (Vorjahr: T€ 344) um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 3) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung

Der sich aus der Erstkonsolidierung des Teilkonzerns Horn & Co. Industrial Services Management GmbH ergebende Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung betrug zum Stichtag 01. Januar 2012 T€ 2.514. Der sich aus der Erstkonsolidierung des Teilkonzerns Horn & Co. Minerals & Products Management GmbH betrug zum Stichtag 31. Dezember 2012 T€ 763. Die Unterschiedsbeträge ergaben sich aus der Neubewertung der Vermögensgegenstände und Schulden der Tochterunternehmen im Zuge der Erstkonsolidierung. Nach DRS 23 erfolgt beginnend ab dem Geschäftsjahr 2017 die planmäßige erfolgswirksame Auflösung des Postens über die Restnutzungsdauer der neubewerteten Konzernanlagegüter. Der verbleibende passive Unterschiedsbetrag zum Bilanzstichtag beträgt T€ 1.279 (Vorjahr: T€ 1.334).

Im Rahmen der Erstkonsolidierung der Horn & Co. Holding SE ist kein passiver Unterschiedsbetrag im so verstandenen Sinne entstanden. Die SE ist ein Unternehmenszusammenschluss unter gemeinsamer Beherrschung unter Fortführung der Buchwerte. Der rechnerisch ermittelte passive Unterschiedsbetrag wurde in die Gewinnrücklage eingestellt.

Pensionsrückstellungen

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mit ihren Erfüllungsbeträgen. Es wurde das modifizierte Teilwertverfahren bzw. die Projected-Unit-Credit-Methode angewendet. Der Rechnungszinsfuß beträgt 1,87 % auf der Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre. Der Gehaltstrend wurde mit 2,5 % bzw. 0,0 %, der Rententrend mit 2,0 % bzw. 0,0 % und die Fluktuationswahrscheinlichkeit mit 0,0 % berücksichtigt. Für die biometrischen Annahmen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 358 (Vorjahr: T€ 479). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Zur Sicherung des Pensionsanspruchs einer Pensionsberechtigten bestehen aufgrund vertraglicher Vereinbarungen zugunsten der Pensionsberechtigten verpfändete Rückdeckungsversicherungen. Die Bewertung dieser zu saldierenden Rückdeckungsversicherungen erfolgte mit dem beizulegenden Zeitwert.

Zusammensetzung dieses Teils der Pensionsrückstellung zum 31. Dezember 2021:

Verrechnung von Vermögensgegenständen mit Schulden:

T€
Erfüllungsbetrag Pensionsrückstellung 401
Saldierung mit dem Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen -360
  41

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig waren, um ungewisse Verbindlichkeiten oder ungewisse Risiken abzudecken.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalaufwendungen (Sonderzahlungen, Urlaub, Zeitkonten und Abfindungen), unterlassene Instandhaltungen, ausstehende Eingangsrechnungen, Nachlaufkosten, Berufsgenossenschaft, Rückbauverpflichtungen sowie Jahresabschluss- und Prüfungskosten.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind aus dem als Anlage beigefügten Konzernverbindlichkeitenspiegel ersichtlich. Neben den dort angegebenen Sicherheiten für Bankverbindlichkeiten bestehen übliche Eigentumsvorbehalte aus Kauf- und Werklieferungsverträgen.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Bei den Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, handelt es sich in Höhe von T€ 70 (Vorjahr: T€ 17) um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern belaufen sich zum Konzernbilanzstichtag nach Saldierung mit den aktiven latenten Steuern auf insgesamt T€ 2 (Vorjahr: T€ 95).

In Höhe von T€ 572 (Vorjahr: T€ 589) resultieren die passiven latenten Steuern aus im Rahmen der Erstkonsolidierung aufgedeckten stillen Reserven in Anlagegüter und deren Fortentwicklung in Folgekonsolidierungen. Im Übrigen resultieren die passiven latenten Steuern in Höhe von T€ 70 (Vorjahr: T€ 87) aus Vereinheitlichung der Bilanzierung und Bewertung von unversteuerten Rücklagen bei den schwedischen Tochterunternehmen, in Höhe von T€ 88 (Vorjahr: T€ 86) aus Bewertungsunterschieden im Einzelabschluss der Horn & Co. Minerals & Products Management GmbH sowie in Höhe von T€ 20 (Vorjahr: T€ 20) aus Zwischenergebniseliminierungen. Demgegenüber belaufen sich die aktiven latenten Steuern auf T€ 748 (Vorjahr: T€ 687) und resultieren aus der unterschiedlichen Bewertung von Pensionsrückstellungen in Handels- und Steuerbilanz.

Die Höhe der künftigen Steuerbelastung wurde mit einem einheitlichen pauschalen Gesamtsteuersatz von 30 % für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer ermittelt.

8. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Konzerngewinn- und -verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach den folgenden Tätigkeitsbereichen:

- Aufbereitung

- Dienstleistungen

- Schrottlogistik

- Handelsware

- Holz-, Grünschnitt-, Gewerbemüllrecycling

Die Umsatzerlöse werden im Wesentlichen zu T€ 58.135 (Vorjahr: T€ 44.817) im Inland und mit einem geringen Anteil zu T€ 13.348 (Vorjahr T€ 9.710) im Ausland erzielt.

Außergewöhnliche Posten

Beginnend mit dem Konzernabschlussstichtag 31. Dezember 2017 der Teilkonzernabschlüsse wird der passive Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung entsprechend der Restnutzungsdauer der betreffenden Konzernanlagegüter erfolgswirksam aufgelöst. Im Geschäftsjahr 2021 ist hieraus ein sonstiger betrieblicher Ertrag in Höhe von T€ 55 entstanden.

9. Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

Definition des Finanzmittelfonds

In den Finanzmittelfonds werden Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente einbezogen. Es handelt sich um Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten.

Zusammensetzung des Finanzmittelfonds

Der Finanzmittelfonds entspricht den flüssigen Mitteln, die in der Konzernbilanz unter der Aktivseite B. III. ausgewiesen werden.

Angaben zum Erwerb und zum Verkauf von Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten

Der Gesamtbetrag aller Kaufpreise zum Erwerb von Anteilen an Unternehmen beläuft sich im Geschäftsjahr auf T€ 450 (Vorjahr: T€ 1.117). Der Gesamtbetrag aller Verkaufspreise aus der Veräußerung von Gesellschaftsanteilen beläuft sich auf T€ 250 (Vorjahr: T€ 3).

10. Übrige Pflichtangaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen:

< 1 Jahr
T€
1-5 Jahre
T€
> 5 Jahre
T€
aus Leasingverträgen 765 933 2
aus Mietverträgen 637 44 0
aus Altersversorgung 262 886 4.089

Die Aufwendungen für Altersversorgung mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren wurden nicht finanzmathematisch ermittelt.

Die Miet- und Leasinggeschäfte dienen der Sicherung der liquiden Mittel sowie der Verbesserung der Eigenkapitalquote. Der Vorteil von Leasinggeschäften liegt außerdem in der Nutzung von technisch neuwertigen Vermögensgegenständen. Risiken solcher Geschäfte bestehen in einer unkündbaren Grundmietzeit sowie regelmäßigen liquiden Mittelabflüssen. Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen sind für die Beurteilung der Finanzlage von untergeordneter Bedeutung.

Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der im Konzern beschäftigten Mitarbeiter (ohne Vorstand und Geschäftsführer) betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr:

Anzahl 2021 Anzahl 2020
Angestellte Arbeitnehmer 166 161
Gewerbliche Arbeitnehmer 268 253
Aushilfen/Teilzeitkräfte 9 14
  443 428
Auszubildende 25 42
  468 470

Gesamthonorar Konzernabschlussprüfer

Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers des Konzerns sowie des Mutterunternehmens und der deutschen Tochterunternehmen für das abgelaufene Geschäftsjahr beträgt T€ 200. Davon entfallen T€ 132 auf Abschlussprüfung und T€ 68 auf sonstige Beratungsleistungen.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag (Nachtragsbericht)

Der Angriff Russlands auf die Ukraine am 24. Februar 2022 und die als Reaktion umgehend beschlossenen harten Sanktionspakete der Europäischen Union, der USA sowie anderer westlicher Staaten und Bündnisse haben zur schwersten globalen Konfliktsituation seit vielen Jahrzehnten geführt.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind gravierend und bestehen zum Beispiel in der Beschädigung globaler Lieferketten für Rohmaterial und Zulieferteile, Verwerfungen auf den Rohstoffmärkten mit Preiserhöhungen bisher nicht gekannten Ausmaßes sowie der vorübergehenden Beendigung der Geschäfts- und Handelsbeziehungen mit russischen Unternehmen.

Ein Ende des militärischen Konflikts und der Sanktionen sind bislang nicht absehbar, so dass auch für unser Unternehmen eine hohe Unsicherheit hinsichtlich der künftigen Entwicklung aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen besteht, die wir nicht quantifizieren können, jedoch als deutlich negativ beurteilen.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nicht ereignet.

Organe, Bezüge der Organe

Der Vorstand setzt sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:

Herr Dipl.-Wirt.-Inform. Argjend Kameraj, Siegen

Herr Dipl.-Chem. Dr. Lars Füchtjohann, Nachrodt

Unter Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Vorstandsbezüge.

Zum Aufsichtsrat gehörten im Jahr 2021 folgende Mitglieder:

Herr Dipl.-Ing. Gert Horn, Siegen (Vorsitzender)

Herr Dipl.-Ing. Ulrich Metzger, Siegen (stellvertretender Vorsitzender)

Frau M.A. Kommunikation Hannah Metzger, München

Herr Dipl.-Wirtschaftsingenieur Sebastian Quast, Siegen (bis 30. November 2021)

Herr Bachelor of Arts Christian Horn, Siegen (ab 01. Dezember 2021)

Herr Dipl.-Kfm. Kai Dörnbach, Netphen

Der Gesamtbetrag der Aufsichtsratsbezüge beträgt T€ 94 (Vorjahr: T€ 94).

 

Siegen, den 30. Mai 2022

gez. Argjend Kameraj

gez. Lars Füchtjohann

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Konzernjahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde vom Aufsichtsrat am 24. Juni 2022 gebilligt.

Konzernanlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2021

Bilanzposten des Anlagevermögens Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2021
Währungsanpassung
Zugänge
Umbuchungen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 668.274,22 0,00 16.183,50 25.836,25
2. Geschäfts- und Firmenwert 816.345,00 0,00 25.000,00 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 25.836,25 0,00 0,00 -25.836,25
  1.510.455,47 0,00 41.183,50 0,00
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 30.781.086,90 -10.505,12 1.494.848,30 4.954,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.859.548,81 -24.990,93 562.490,04 75.406,18
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 26.100.009,69 -451,65 1.277.531,93 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 112.177,41 0,00 577.303,24 -80.360,18
  72.852.822,81 -35.947,70 3.912.173,51 0,00
III. Finanzanlagen        
1. Beteiligungen 395.981,00 0,00 0,00 0,00
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 2.431.374,02 0,00 626.842,16 0,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 933.627,27 0,00 171.819,28 0,00
4. Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 587.500,00 0,00 0,00 0,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 559,72 0,00 0,00 0,00
6. Genossenschaftsanteile 4.038,58 0,00 55,56 0,00
7. Sonstige Ausleihungen 11.424,48 0,00 0,00 0,00
  4.364.505,07 0,00 798.717,00 0,00
Gesamt 78.727.783,35 -35.947,70 4.752.074,01 0,00
Bilanzposten des Anlagevermögens Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen
Abgänge
Stand 31.12.2021
Stand 01.01.2021
Währungsanpassung
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.561,00 707.732,97 578.528,22 0,00
2. Geschäfts- und Firmenwert 0,00 841.345,00 169.862,85 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  2.561,00 1.549.077,97 748.391,07 0,00
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.119.812,23 27.150.571,85 13.612.125,11 -6.236,05
2. Technische Anlagen und Maschinen 240.723,16 16.231.730,94 13.476.371,41 -20.936,13
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 991.098,82 26.385.991,15 20.801.100,01 -140,73
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 609.120,47 0,00 0,00
  6.351.634,21 70.377.414,41 47.889.596,53 -27.312,91
III. Finanzanlagen        
1. Beteiligungen 0,00 395.981,00 0,00 0,00
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 0,00 3.058.216,18 0,00 0,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 1.105.446,55 0,00 0,00
4. Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 450.000,00 137.500,00 0,00 0,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 559,72 0,00 0,00
6. Genossenschaftsanteile 0,00 4.094,14 0,00 0,00
7. Sonstige Ausleihungen 11.424,48 0,00 0,00 0,00
  461.424,48 4.701.797,59 0,00 0,00
Gesamt 6.815.619,69 76.628.289,97 48.637.987,60 -27.312,91
Bilanzposten des Anlagevermögens Abschreibungen
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 60.213,75 1.354,00 637.387,97
2. Geschäfts- und Firmenwert 91.634,50 0,00 261.497,35
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
  151.848,25 1.354,00 898.885,32
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 832.613,44 975.248,95 13.463.253,55
2. Technische Anlagen und Maschinen 766.189,62 113.296,16 14.108.328,74
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.028.394,54 879.063,10 21.950.290,72
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
  3.627.197,60 1.967.608,21 49.521.873,01
III. Finanzanlagen      
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 0,00 0,00 0,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00
6. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00
7. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00
Gesamt 3.779.045,85 1.968.962,21 50.420.758,33
Bilanzposten des Anlagevermögens Bilanzwerte
Stand 31.12.2021
Stand 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 70.345,00 89.746,00
2. Geschäfts- und Firmenwert 579.847,65 646.482,15
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 25.836,25
  650.192,65 762.064,40
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.687.318,30 17.168.961,79
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.123.402,20 2.383.177,40
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.435.700,43 5.298.909,68
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 609.120,47 112.177,41
  20.855.541,40 24.963.226,28
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 395.981,00 395.981,00
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 3.058.216,18 2.431.374,02
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.105.446,55 933.627,27
4. Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 137.500,00 587.500,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 559,72 559,72
6. Genossenschaftsanteile 4.094,14 4.038,58
7. Sonstige Ausleihungen 0,00 11.424,48
  4.701.797,59 4.364.505,07
Gesamt 26.207.531,64 30.089.795,75

Konzernverbindlichkeitenspiegel für das Geschäftsjahr 2021

Bilanzposten Gesamt Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr
31.12.2021
31.12.2020
31.12.2021
31.12.2020
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.726.887,43 17.483.160,23 5.163.233,46 7.372.975,06
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.405.026,05 1.752.886,42 2.405.026,05 1.752.886,42
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 17.310,52 0,00 17.310,52
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 73.958,28 20.390,68 73.958,28 20.390,68
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.515.791,80 1.398.746,31 1.515.791,80 1.398.746,31
  15.721.663,56 20.672.494,16 9.158.009,59 10.562.308,99
Bilanzposten Restlaufzeit
über 1 bis zu 5
Jahren
über 5 Jahre
31.12.2021
31.12.2020
31.12.2021
31.12.2020
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.851.252,21 5.931.466,86 2.712.401,76 4.178.718,31
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00 0,00 0,00
  3.851.252,21 5.931.466,86 2.712.401,76 4.178.718,31
Bilanzposten Gesicherte Beträge Art der Sicherheit
31.12.2021
31.12.2020
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.902.072,19 13.613.759,21 Grundschulden, Sicherungsübereignungen, Abtretung Verpfändung
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00  
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00  
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00  
5. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00  
  9.902.072,19 13.613.759,21  

Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2021

2021
T€
2020
T€
1. Periodenergebnis (einschl. Ergebnisanteil von Minderheitsgesellschaftern) 4.605 1.539
2. a) Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 3.779 4.161
b) Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 0 0
3. Zunahme der Pensionsrückstellungen 147 453
4. Zunahme der übrigen Rückstellungen 632 221
5. Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 0 0
6. Gewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -329 -176
7. Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -385 369
8. Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 390 218
9. Zinsaufwendungen (+) / Zinserträge (-) 1.003 1.143
10. Sonstige Beteiligungserträge -62 -53
11. Aufwendungen / Erträge aus außerordentlichen Posten 0 0
12. Ertragsteueraufwand (+) /-ertrag (-) 2.186 733
13. a) Ein- und Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0 0
(erhaltene Investitionszuschüsse) 0 0
b) Erfolgsneutrale Einstellung in die Gewinnrücklagen 0 0
14. Ertragsteuerzahlungen -1.545 -358
15. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 10.421 8.250
16. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 4.184 1.039
17. Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -3.913 -2.640
18. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 0 0
19. Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -41 -60
20. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 462 713
21. Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -799 -2.150
22. Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis -11 -26
23. Auszahlungen für Zugang zum Konsolidierungskreis 0 0
24. Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0 0
25. Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0 0
26. Einzahlungen aus außergewöhnlichen Posten 0 0
27. Auszahlungen aus außergewöhnlichen Posten 0 0
28. Erhaltene Zinsen 24 22
29. Erhaltene Dividenden 62 53
30. Cashflow aus der Investitionstätigkeit -32 -3.049
31. Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 0 0
32. Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 0 0
33. Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 0 0
34. Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen von anderen Gesellschaftern -810 -119
35. Netto-Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -5.757 -2.393
36. Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/ Zuwendungen 0 0
37. Einzahlungen aus außerordentlichen Posten 0 0
38. Auszahlungen aus außerordentlichen Posten -2 -16
39. Gezahlte Zinsen -1.027 -1.165
40. Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0 0
41. Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter 0 0
42. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -7.596 -3.693
43. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Zwischensummen 15., 30. und 42.) 2.793 1.508
44. Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds -43 3
45. Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 0
46. Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 4.726 3.215
47. Finanzmittelfonds am Ende der Periode 7.476 4.726
1 Kapitalflussrechnung nach DRSC (Deutscher Rechnungslegungs-Standard Nr. 21,    
indirekte Methode)    

Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2021

Mutterunternehmen Mutterunternehmen
Bezahltes Konzerneigenkapital Gezeichnetes Kapital Stammkapital
Bezahltes Konzerneigenkapital Gezeichnetes Kapital Eigene Anteile
Horn & Co. Holding SE 120.000,00 0,00
Teilkonzerne:    
Horn & Co. Industrial Services    
Management GmbH 3.131.000,00 0,00
Horn & Co. Minerals & Products    
Management GmbH 2.900.000,00 0,00
Stand 01.01.2020 6.151.000,00 0,00
Kapitalkonsolidierung zum 01.01.2020 -6.031.000,00 0,00
Einstellungen in Rücklagen 0,00 0,00
Ausschüttungen an Gesellschafter 0,00 0,00
Konzernjahresergebnis 0,00 0,00
Übriges Konzernergebnis 0,00 0,00
Konzerngesamtergebnis 0,00 0,00
Kapitalerhöhung 5.380.000,00 0,00
Erwerb eigener Anteile 0,00 0,00
Übrige Veränderungen 0,00 0,00
Stand 31.12.2020 5.500.000,00 0,00
Einstellungen in Rücklagen 0,00 0,00
Ausschüttungen an Gesellschafter 0,00 0,00
Konzernjahresergebnis 0,00 0,00
Übriges Konzernergebnis 0,00 0,00
Konzerngesamtergebnis 0,00 0,00
Kapitalerhöhung 0,00 0,00
Erwerb eigener Anteile 0,00 0,00
Übrige Veränderungen 0,00 0,00
Stand 31.12.2021 5.500.000,00 0,00
Mutterunternehmen Mutterunternehmen
Erwirtschaftetes Konzernergebnis Gesetzliche Rücklage
Erwirtschaftetes Konzernergebnis Andere Gewinnrücklagen
Horn & Co. Holding SE 0,00 0,00
Teilkonzerne:    
Horn & Co. Industrial Services    
Management GmbH 0,00 146.414,03
Horn & Co. Minerals & Products    
Management GmbH 0,00 181.533,29
Stand 31.12.2020 0,00 327.947,32
Kapitalkonsolidierung zum 01.01.2020 0,00 6.901.443,13
Einstellungen in Rücklagen 1.588,39 0,00
Ausschüttungen an Gesellschafter 0,00 0,00
Konzernjahresergebnis 0,00 0,00
Übriges Konzernergebnis 0,00 0,00
Konzerngesamtergebnis 0,00 0,00
Kapitalerhöhung 0,00 0,00
Erwerb eigener Anteile 0,00 0,00
Übrige Veränderungen 0,00 -7.965,48
Stand 31.12.2020 1.588,39 7.221.424,97
Einstellungen in Rücklagen 70.594,98 0,00
Ausschüttungen an Gesellschafter 0,00 0,00
Konzernjahresergebnis 0,00 0,00
Übriges Konzernergebnis 0,00 0,00
Konzerngesamtergebnis 0,00 0,00
Kapitalerhöhung 0,00 0,00
Erwerb eigener Anteile 0,00 0,00
Übrige Veränderungen 0,00 -40.458,42
Stand 31.12.2021 72.183,37 7.180.966,55
Mutterunternehmen
Übriges Konzerneigenkapital Unterschiedsbetrag aus Fremdwährungsumrechnung
ANTEIL MINDERHEITSGESELLSCHAFTER
Horn & Co. Holding SE 0,00 0,00
Teilkonzerne:    
Horn & Co. Industrial Services    
Management GmbH -15.645,95 518.598,52
Horn & Co. Minerals & Products    
Management GmbH -2.738,91 286.591,37
Stand 31.12.2020 -18.384,86 805.189,89
Kapitalkonsolidierung zum 01.01.2020 0,00 823.310,45
Einstellungen in Rücklagen 0,00 0,00
Ausschüttungen an Gesellschafter 0,00 0,00
Konzernjahresergebnis 0,00 171.301,15
Übriges Konzernergebnis 13.430,64 -118.248,25
Konzerngesamtergebnis 0,00 0,00
Kapitalerhöhung 0,00 0,00
Erwerb eigener Anteile 0,00 0,00
Übrige Veränderungen 0,00 0,00
Stand 31.12.2020 -4.954,22 1.681.553,24
Einstellungen in Rücklagen 0,00 0,00
Ausschüttungen an Gesellschafter 0,00 0,00
Konzernjahresergebnis 0,00 438.860,39
Übriges Konzernergebnis -14.059,06 -53.124,16
Konzerngesamtergebnis 0,00 0,00
Kapitalerhöhung 0,00 0,00
Erwerb eigener Anteile 0,00 0,00
Übrige Veränderungen 0,00 0,00
Stand 31.12.2021 -19.013,28 2.067.289,47
Mutterunternehmen Mutterunternehmen
Bezahltes Konzerneigenkapital Kapitalrücklage Kapitalrücklage
Bezahltes Konzerneigenkapital Kapitalrücklage Korrekturposten für eigene Anteile
Horn & Co. Holding SE 0,00 0,00
Teilkonzerne:    
Horn & Co. Industrial Services    
Management GmbH 676.000,00 0,00
Horn & Co. Minerals & Products    
Management GmbH 112.500,00 0,00
Stand 01.01.2020 788.500,00 0,00
Kapitalkonsolidierung zum 01.01.2020 -788.500,00 0,00
Einstellungen in Rücklagen 0,00 0,00
Ausschüttungen an Gesellschafter 0,00 0,00
Konzernjahresergebnis 0,00 0,00
Übriges Konzernergebnis 0,00 0,00
Konzerngesamtergebnis 0,00 0,00
Kapitalerhöhung 289.140,00 0,00
Erwerb eigener Anteile 0,00 0,00
Übrige Veränderungen 0,00 0,00
Stand 31.12.2020 289.140,00 0,00
Einstellungen in Rücklagen 0,00 0,00
Ausschüttungen an Gesellschafter 0,00 0,00
Konzernjahresergebnis 0,00 0,00
Übriges Konzernergebnis 0,00 0,00
Konzerngesamtergebnis 0,00 0,00
Kapitalerhöhung 0,00 0,00
Erwerb eigener Anteile 0,00 0,00
Übrige Veränderungen 0,00 0,00
Stand 31.12.2021 289.140,00 0,00
Mutterunternehmen Mutterunternehmen
Erwirtschaftetes Konzernergebnis Konzernbilanzgewinn
Übriges Konzerneigenkapital Einlagen stiller Gesellschafter
Horn & Co. Holding SE -6.945,48 0,00
Teilkonzerne:    
Horn & Co. Industrial Services    
Management GmbH 3.888.629,44 0,00
Horn & Co. Minerals & Products    
Management GmbH 2.704.149,00 1.555.520,00
Stand 31.12.2020 6.585.832,96 1.555.520,00
Kapitalkonsolidierung zum 01.01.2020 -6.574.393,58 0,00
Einstellungen in Rücklagen -1.588,39 0,00
Ausschüttungen an Gesellschafter 0,00 0,00
Konzernjahresergebnis 1.368.122,53 0,00
Übriges Konzernergebnis 0,00 0,00
Konzerngesamtergebnis 0,00 0,00
Kapitalerhöhung 0,00 0,00
Erwerb eigener Anteile 0,00 0,00
Übrige Veränderungen 0,00 0,00
Stand 31.12.2020 1.377.973,52 1.555.520,00
Einstellungen in Rücklagen -70.594,98 0,00
Ausschüttungen an Gesellschafter 0,00 0,00
Konzernjahresergebnis 4.166.089,33 0,00
Übriges Konzernergebnis 0,00 0,00
Konzerngesamtergebnis 0,00 0,00
Kapitalerhöhung 0,00 0,00
Erwerb eigener Anteile 0,00 0,00
Übrige Veränderungen 0,00 -755.520,00
Stand 31.12.2021 5.473.467,87 800.000,00
KONZERNEIGENKAPITAL
Horn & Co. Holding SE 113.054,52  
Teilkonzerne:    
Horn & Co. Industrial Services    
Management GmbH 8.344.996,04  
Horn & Co. Minerals & Products    
Management GmbH 7.737.554,75  
Stand 31.12.2020 16.195.605,31  
Kapitalkonsolidierung zum 01.01.2020 -5.669.140,00  
Einstellungen in Rücklagen 0,00  
Ausschüttungen an Gesellschafter 0,00  
Konzernjahresergebnis 1.539.423,68  
Übriges Konzernergebnis -104.817,61  
Konzerngesamtergebnis 0,00  
Kapitalerhöhung 5.669.140,00  
Erwerb eigener Anteile 0,00  
Übrige Veränderungen -7.965,48  
Stand 31.12.2020 17.622.245,90  
Einstellungen in Rücklagen 0,00  
Ausschüttungen an Gesellschafter 0,00  
Konzernjahresergebnis 4.604.949,72  
Übriges Konzernergebnis -67.183,22  
Konzerngesamtergebnis 0,00  
Kapitalerhöhung 0,00  
Erwerb eigener Anteile 0,00  
Übrige Veränderungen -795.978,42  
Stand 31.12.2021 21.364.033,98  

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021

A. Grundlagen des Konzerns

1. Geschäftsmodell des Konzerns

Die Horn & Co. Holding SE mit Sitz in Siegen, als Dachgesellschaft der Horn & Co. Gruppe, umfasst mehrere nationale und internationale Gesellschaften, die sich in zwei Teilkonzerne unterteilen (Horn & Co. Industrial Services Management GmbH und Horn & Co. Minerals & Products Management GmbH).

Das Geschäftsmodell der Gruppe basiert auf den Grundsätzen der Kreislaufwirtschaft, d.h. Abfälle sind in erster Linie zu vermeiden, insbesondere durch die Verminderung ihrer Menge und Schädlichkeit, in zweiter Linie stofflich zu verwerten oder zur Gewinnung von Energie zu nutzen. Im Hinblick auf die aktuellen Rahmenbedingungen ist die Fortsetzung des Unternehmenswachstums damit weiterhin gegeben und dabei die Stabilität für Kunden und Mitarbeiter gestärkt, sodass das Unternehmen positiv in die Zukunft blicken kann.

Die heutige Horn & Co. Holding SE besteht wirtschaftlich seit dem 01. Januar 2020. Diese moderne Rechtsform verkörpert die internationale Ausrichtung der Gruppe und bietet ideale rechtliche Rahmenbedingungen für deren Fortbestand. Der Vorstand besteht aus zwei Mitgliedern, CEO Argjend Kameraj und CTO Dr. Lars Füchtjohann. Beide Vorstandsmitglieder haben in den vergangenen Jahren als Geschäftsführer maßgeblich zur Fortentwicklung der Unternehmensgruppe beigetragen.

Der Geschäftszweck der Horn & Co. Holding SE ist der Erwerb und die Veräußerung von Beteiligungen an Unternehmen aus den Bereichen Recycling, Entsorgung, Analytik und Aufbereitung insbesondere von Metallen und Mineralien. Sie hält 94% des Stammkapitals an der Horn & Co. Industrial Services Management GmbH und 94% des Stammkapitals an der Horn & Co. Minerals & Products Management GmbH.

Unter die Horn & Co. Industrial Services Management GmbH in Siegen fallen folgende Gesellschaften:

- Horn & Co. Industrial Services GmbH, Siegen

- Mireco AB, Fagersta (Schweden)

- Rudgruvans Industrier AB, Fagersta (Schweden)

- Krost Industrieofenbau GmbH, Siegen

- Horn & Co. Analytics GmbH, Siegen

- TriTech Oberflächentechnik GmbH, Siegen

- Horn and Co. Analytics sh.p.k. (Kosovo)

Ergänzt werden diese um das assoziierte Unternehmen dhi Rohstoffmanagement GmbH, Siegen, Baustoff Aufbereitung Siegerland GmbH & Co. KG, Siegen und Lupine Grundstücksverwaltungs- GmbH & Co. Objekt Horn OHG, Mainz sowie eine Beteiligung an SECOPTA analytics GmbH und an der Knettenbrech + Gurdulic Umwelt GmbH in Siegen.

Die Horn & Co. Industrial Services Management GmbH mit Sitz in Siegen ist die Muttergesellschaft des ersten Teilkonzerns. Deren Gegenstand ist der Erwerb und die Veräußerung von Beteiligungen an Unternehmen aus den Bereichen Recycling, Entsorgung, Analytik und Aufbereitung insbesondere von Metallen und Mineralien. Die Muttergesellschaft hält 94% des Stammkapitals an der Horn & Co. Industrial Services GmbH und 100% an der Horn & Co. Analytics GmbH. Gegenstand der Horn & Co. Analytics GmbH ist der Betrieb eines Labors für Umweltschutz im Lärm-, Luft-, Boden- und Wasserbereich sowie für die Durchführung von Umwelt- und Abfallberatung. Die Sparte Analytics wird durch die Gesellschaft TriTech Oberflächentechnik GmbH in Solingen um den Bereich der Korrosions- und Oberflächenanalytik ergänzt sowie die Erschließung neuer Kundensegmente und Standorte vorangetrieben. Die Horn & Co. Industrial Services Management GmbH hält jeweils 100% des Stammkapitals an den Gesellschaften Krost Industrieofenbau GmbH und der TriTech Oberflächentechnik GmbH. Geschäftszweck der Krost Industrieofenbau GmbH ist der Feuerfest- und Industrieofenbau, welcher den Recyclingkreislauf für Feuerfestregenerate durch den Einsatz von geformten Feuerfestprodukten mit Recyclinganteil bei der Zustellung, innerhalb der gesamten Horn Gruppe, schließt. Zudem werden bereits Anstrengungen unternommen, um das ehemalige Wertstoffzentrum, welches durch die Mitarbeiter der Horn & Co. Industrial Services GmbH betrieben wurde, zukunftsfähig zusammen mit einem strategischen Partner auszubauen. Die Partnerschaft spiegelt sich in der Knettenbrech + Gurdulic Umwelt GmbH wider. Somit ist das Dienstleistungsportfolio sowie ein neues Kundensegment für der Bereich Industrial Services entstanden. Der Zweck dieser Gesellschaft ist die Einsammlung, Verwertung, Vermarktung und Entsorgung sowie der Transport von gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen und Wertstoffen. Die Horn & Co. Industrial Service GmbH ist mit 33,33% des Stammkapitals an der Gesellschaft beteiligt. Die Knettenbrech + Gurdulic Umwelt GmbH ist mit 25% an der Schmidt Umweltservice GmbH in Duisburg beteiligt.

Die Horn & Co. Industrial Services GmbH unterhält weitere unselbstständige Betriebsstätten, die in den Bereichen Gewinnung, Aufbereitung und Vertrieb von Rohstoffen sowie Handel mit Gegenständen jeder Art tätig sind. Die Horn & Co. Industrial Services GmbH war zum Bilanzstichtag weiterhin an den folgenden Tochtergesellschaften beteiligt:

Anteil
in %
Gegenstand
Mireco AB, Fagersta, Schweden 100 Recycling und Herstellung feuerfester Massen
Rudgruvans Industrier AB, Fagersta, 100 Verwaltung und Vermietung von
Schweden   Industrieflächen und -gebäuden

Die Horn & Co. Analytics GmbH, Siegen, hält 100 % des Stammkapitals der im November 2021 gegründeten Horn and Co. Analytics GmbH, Kosovo.

Unter die Holding Horn & Co. Minerals & Products Management GmbH in Siegen fallen folgende Gesellschaften:

- Horn & Co. Minerals Recovery GmbH & Co. KG, Siegen

- Horn & Co. Minerals Recovery Verwaltungs GmbH, Siegen

- Horn & Co. Products GmbH, Siegen

- Horn & Co. Minerals International GmbH, Siegen

- Horn & Co Polska Sp. z o.o., (Polen)

- Mireco SARL (Frankreich)

- Refratechnik Horn Produktions GmbH, Düsseldorf

Die Horn & Co. Minerals & Products Management GmbH mit Sitz in Siegen ist die Muttergesellschaft des zweiten Teilkonzerns, deren Gegenstand ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen an Unternehmen aus dem Bereich "Recycling, Entsorgung und Aufbereitung insbesondere von Metallen und Mineralien", und zwar einschließlich der Vermietung und Verpachtung von zugehörigen beweglichen und unbeweglichen Wirtschaftsgütern. Die Horn & Co. Minerals & Products Management GmbH hält 94% des Stammkapitals an der Horn & Co. Minerals Recovery GmbH & Co. KG sowie der Horn & Co. Minerals Recovery Verwaltungs GmbH und der Horn & Co. Minerals International GmbH. Des Weiteren hält sie 100% des Stammkapitals der Horn & Co. Products GmbH. Die Horn & Co. Minerals International GmbH ist wiederum an den folgenden Tochtergesellschaften zu jeweils 100% beteiligt: Horn & Co. Polska Sp. z o. o., Polen und Mireco SARL, Frankreich. Der Geschäftszweck der Tochtergesellschaften beinhaltet neben der Materialbeschaffung im Wesentlichen den Vertrieb, die Behandlung und den Verkauf von Feuerfestmaterialien, sowie Abfällen aus beliebigen Industriebranchen, die diese Art von Material verwenden.

Die Refratechnik Horn Produktions GmbH stellt seit dem September 2021 im Rahmen eines Joint Ventures die ideale Partnerschaft dar, zur Produktion von MACARBON® Steinen für die Stahlindustrie. Gegenstand des Unternehmers ist die Lohnfertigung von MgO-C-Steinen für die Refratechnik Gruppe.

2. Ziele und Strategien

Die Unternehmen der Horn & Co. Group bieten Leistungen in den Bereichen Aufbereitung, Entsorgung, Kontrolle, Analyse und Vertrieb an. Als funktionierendes Netzwerk aus vier Geschäftsbereichen Industrial Services, Minerals Recovery, Products und Analytics verfolgt sie das Ziel, einen geschlossenen Materialkreislauf im Rahmen der Rohstoffwiederverwertung in der Stahlindustrie zu realisieren. Dabei arbeiten die Unternehmen präzise wie ein Uhrwerk, eng verzahnt, logisch aufeinander aufbauend und bis ins Detail abgestimmt, miteinander zusammen. Das zeitgemäße und erfolgreiche Umweltmanagement basiert auf dem technischen Know-how und den vorhandenen Synergien der starken Unternehmensgruppe.

Ziel des Geschäftsbereiches Industrial Services ist es, moderne Recyclingabläufe zu realisieren, die einen wirtschaftlichen und vor allem einen verantwortungsbewussten Umgang mit kostbaren Ressourcen ermöglichen. Dazu zählen insbesondere ausgereifte Konzepte zur Schlackenentsorgung und deren Aufbereitung, die das Kerngeschäft der Sparte darstellen. Abgerundet werden die genannten Leistungen durch ein breites Spektrum an weiteren Dienstleistungen wie Schrottlogistik, Deponiebewirtschaftung, Glühüberwachung, Entsorgung gewerblicher Abfälle und Wertstoffe, Feuerfestzustellung, IT-Services, Analytik und Industriereinigung. Darüber hinaus werden innerhalb des Werksgeländes der Kunden innerbetriebliche Transportleistungen erbracht.

Die europaweite Präsenz und die Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb machen das Unternehmen in Europa zu einem vertrauensvollen Partner in Sachen nachhaltiger und rechtssicherer Entsorgung. Das Image des Entsorgers soll durch eine entsprechend angepasste Markenarchitektur und um die Sparte Horn & Co. Products erweitert und hin zu Europas nachhaltigstem Feuerfest-Produzenten entwickelt werden. Dies kann durch den Ausbau von strategischen Partnerschaften besonders an Geschwindigkeit gewinnen.

Das Kerngeschäft des Geschäftsbereiches Minerals stellt die Herstellung von regenerativen Materialien, meist basierend auf feuerfesten Reststoffen wie sie in Stahl-, Glas-, Nichteisenmetall-, Kalk-, Zement- und chemischer Industrie anfallen, dar. Abgerundet werden die genannten Produkte durch weitere Leistungen im Bereich der Beratung und Entwicklung von Entsorgungskonzepten in Kooperation mit dem Kunden. Während in der Vergangenheit die Gesellschaften des Geschäftsbereiches vor allem als Entsorger am Markt wahrgenommen wurden, ist eines der wesentlichen Ziele den Status als Produktversorger deutlicher zu kommunizieren und das Image auszubauen. Der Ausbau einer entsprechenden vertrieblichen Struktur, z.B. unter anderem auch durch die Realisierung von Handelsstrukturen, steht im Fokus der kommenden Jahre. Das Ziel, dem Endkunden näher zu kommen, steht dabei weiterhin im Vordergrund.

Durch den gemeinsamen Markenauftritt der gesamten Horn Gruppe werden die Vertriebsaktivitäten gebündelt und so die Leistungen und Produkte in der Kommunikation zum Kunden sinnvoll ergänzt. Dabei sollen Synergien geschöpft werden und dem Kunden ein gesamtheitliches Konzept bieten. Dadurch wird unter anderem auch die Attraktivität der Gruppe gesteigert. Letzteres soll auch die Mitarbeiter, durch eine angepasste unternehmensinterne Kommunikation, begeistern und zugleich motivieren. Neben der Kommunikation werden den Mitarbeitern auch weiterhin gute Entwicklungsmöglichkeiten und Perspektiven geboten.

Ein wesentliches Ziel ist der Aufbau langfristiger und vertrauensvoller Beziehungen mit dem Kunden, sowie die Erweiterung des Dienstleistungsportfolios und die Optimierung der bestehenden Leistungen, auch für Bereiche neben der Stahlindustrie. Zu letzterem wird insbesondere der Bereich Industrial Services durch das Angebot zusätzlicher Leistungen weiter ausgebaut. Durch die enge Einbindung in den Kundenprozess sind Fachwissen und Effizienz besonders bedeutend, um dem Kunden ein verlässlicher Partner zu sein, damit er sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren kann.

Im Hinblick auf die vorliegenden Herausforderungen wird der strukturelle Wandel in der Organisation konsequent fortgesetzt und auf diese Weise weitere Synergien gehoben. Unter anderem sollen dadurch leistungsfähige Arbeitsstrukturen sichergestellt werden, um auch weiterhin für die Stahlunternehmen in Deutschland und Europa ein kompetenter Partner zu sein.

Besonders wichtig ist, neben der Stabilisierung des Bestandsgeschäfts, die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens auf den Markt (durch Stärkung des Vertriebs) und die Diversifikation, um die Abhängigkeit zur strukturschwachen Stahlindustrie zu verringern.

Umweltziele

Die Umweltziele des Konzerns als Bestandteil des Zielsystems, soll die Belastung der Umwelt vermeiden, indem schädliche Emissionen reduziert oder vermieden, Ressourcen geschont und Risiken minimiert werden. Mit der Umstrukturierung der Horn & Co. Holding SE als Dachgesellschaft des Konzerns wird es darüber hinaus zukünftig verpflichtend ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 durchzuführen.

Bereits getroffene Maßnahmen im Rahmen des Umweltschutzes sind die Installation von Solarstromanlagen an unterschiedlichen Standorten innerhalb des Konzerns und der Einsatz von regenerativen Rohstoffen zur Wärmegewinnung. Zur weiteren Reduzierung der Stromabnahmemengen wird außerdem an Beleuchtungskonzepten gearbeitet, um auf energiesparende LED-Technik umzurüsten. Neben der Einsparung von Energie wird außerdem der Einsatz von Elektrofahrzeugen geprüft, um auch bei der Verbrennung von Kraftstoffen einen Beitrag zu einer umweltschonenderen Fortbewegung zu leisten.

Gleichzeitig trägt der Konzern mit dem Geschäftsbereich Minerals wesentlich zur Ressourcenschonung der Kunden bei und setzt selbst auch auf hohe Recyclingquoten bei der Herstellung ihrer Produkte, um damit am Ende eine CO 2-Ersparnis erzielen zu können. Abhängig von zukünftigen politischen Entscheidungen bezüglich CO 2-Zertifikaten, wird diesem Thema auch noch weitere Bedeutung zukommen. Insbesondere das langsame Umdenken der Automobilindustrie zur Entwicklung einer klimaneutralen Lieferkette, gibt Anlass zum Erfolg des Geschäftsmodells, welches auf den Grundgedanken der Kreislaufwirtschaft basiert.

3. Steuerungssystem

a. Verantwortungsvolle Unternehmensführung

Der Vorstand der Horn & Co. Holding SE ist für die strategische Ausrichtung und Steuerung des Konzerns verantwortlich.

Die operative Verantwortung bei den Konzerngesellschaften liegt in der Hand der Geschäftsführungen der jeweiligen Tochtergesellschaften. Bedingt durch das Unternehmenswachstum der vergangenen Jahre wurden die Kapazitäten im zuletzt genannten Bereich deutlich gesteigert, so dass sich die Organisation in ihrer Führungsstruktur zunehmend weiterentwickelt. In der Horn Gruppe erfolgt eine langfristig ausgerichtete Führungskräfteentwicklung in deren Zentrum die Herausbildung eines geeigneten Rollenverständnisses für die Führungsposition steht. Darüber hinaus spielen Aspekte wie ein moderner Führungsstil, Leitbild, Vision und die Entwicklung von strategischen Stoßrichtungen ebenfalls eine wichtige Rolle. Zur nachhaltigen Wirksamkeit werden persönliche Coachingmaßnahmen an vereinzelten Positionen im Unternehmen durchgeführt.

Im Rahmen der Einführung der Europäischen Aktiengesellschaft wurde ebenfalls der Aspekt der Arbeitnehmerbeteiligung berücksichtigt und zu diesem Zweck eine Vereinbarung mit den Arbeitnehmern des Konzerns geschlossen.

Der Konzern definiert seine mittelfristigen Ziele anhand ausgewählter betrieblicher Kenngrößen. Zur Steigerung der Profitabilität und um ein nachhaltiges Wachstum zu erzielen, wird der Konzern anhand des internen Kennzahlensystems gesteuert. Dieses umfasst zum einen Absatz und Umsatz in Verbindung mit der EBIT-Rendite. Zum anderen wird das gebundene Kapital über das Investitionsvolumen gesteuert. Außerdem wird das Konzernergebnis sowie das Umsatzwachstum als Steuerungskenngrößen im Rahmen des internen Kennzahlensystems betrachtet. Um vorausschauend handeln und zeitnah reagieren zu können, hat die Horn Gruppe ein Frühwarnsystem auf Basis dieser Steuerungskennzahlen festgelegt. Die Geschäftsführung verfolgt die Entwicklung der Kenngrößen anhand eines monatlichen Berichtswesens. Damit wird sichergestellt, dass auf aktuelle Geschäftsentwicklungen unverzüglich reagiert werden kann. Insbesondere wurde das System im Bereich der Liquiditätsanalyse optimiert. So wird eine optimale Transparenz hinsichtlich der Geschäftsentwicklung gewährleistet.

b. Kontinuierliche Optimierung des Steuerungssystems

Unabhängig von konjunkturellen Schwankungen, welche in 2020 durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie besonders zu spüren waren, ist es ein übergeordnetes Ziel der Horn Gruppe, die Steuerung des Konzerns ständig zu optimieren. Basis ist dabei die jährliche Planung aller oben genannten Kenngrößen. Diese basiert zum einen auf den internen Einschätzungen der künftigen Geschäfte, zum anderen auf Vergleichswerten von Wettbewerbern.

Es wird weiterhin ein nachhaltiger Wachstumskurs verfolgt. Um hierfür die finanzielle Grundlage zu sichern, dient das zentralisierte Investitionsmanagement als wesentlicher Aspekt bei der Steuerung des gebundenen Kapitals: Klare Budgetvorgaben legen den Rahmen für das Investitionsniveau und die Entwicklungsleistungen fest; der konkrete Bedarf leitet sich aus der mittelfristigen Absatzplanung und den daraus resultierenden Anforderungen an Kapazitäten und Technologien ab. Einen wesentlichen Einfluss darauf haben die vertraglichen Vereinbarungen mit den Kunden, die die Anforderungen im Wesentlichen bestimmen. Darüber hinaus wird durch den Einsatz des vorhandenen ERP-Systems die notwendige Transparenz und Steuerung des Bestandsmanagements gewährleistet. Dabei sollen Beschaffung und Vertrieb, vervollständigt durch die Wertschöpfungsprozesse der Produktion, aufeinander abgestimmt zusammenwirken.

4. Forschung und Entwicklung

Einerseits unterhält der Konzern zwar keine eigene Forschungsabteilung, andererseits ist es die Aufgabe der bestehenden Entwicklungsabteilung Projekte zur technischen Weiterentwicklung und Verbesserung des Produkt- und Dienstleistungsspektrums umzusetzen. Durch personelle Verstärkung in den Bereichen Entwicklung und Anlagen- und Aufbereitungstechnik, sowie durch die organisatorische Einordnung der Produktentwicklung an den Vertrieb, sollen Marktanteile weiter vergrößert und die Marktführerschaft in der fachspezifischen Branche langfristig ausgebaut und das Verständnis um die Prozesse des Kunden weiter verstärkt werden. Durch verbesserte Effizienz und Qualität sowie eine auf die Situation angepasste Mitarbeiterführung sind die genannten Ziele durchaus erreichbar.

Das integrierte Managementsystem (IMS) umfasst sowohl das Qualitätsmanagement, das Umweltmanagement als auch das Arbeitsschutzmanagement und ist darauf ausgelegt, die entsprechenden Abläufe kontinuierlich zu optimieren und an neue Anforderungen anzupassen. Gerade im Bereich des Umweltmanagements mit seinen gesetzlichen Anforderungen, beispielsweise aus dem Kreislaufwirtschaftsgesetz oder dem Immissionsschutzgesetz, konnten die Kompetenzen weiter ausgebaut werden. Der Konzern besitzt nahezu alle für die Tätigkeitsfelder - auch international - erforderlichen Genehmigungen und Zertifikate.

Neben dem aus 2020 erfolgreich eingeführten Verhaltenscodex, konnte im vergangenen Jahr ein Nachhaltigkeitskonzept eingeführt werden, um den Marktanforderungen zu entsprechen. Der CSR-Circle steht, als interdisziplinäres Gremium, dem Vorstand sowie der Geschäftsführung in ökonomischen, ökologischen und sozialen Belangen beratend zur Seite. Corporate Social Responsibility (CSR) steht für die gesellschaftliche Unternehmensverantwortung und den Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung. Die stete Optimierung von Prozessen und die Investition in State-of-the-Art-Technologien stehen dabei ebenso im Fokus des Handelns wie die immerwährende Bewusstseinsschärfung, dass jede einzelne Kollegin und jeder einzelne Kollege für einen schonenden, nachhaltigen Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen verantwortlich ist. Die Resultate aller dieser in Bezug auf die CSR unternommenen Handlungen werden im jährlich erscheinenden Nachhaltigkeitsbericht gemäß dem GRI-Standard publiziert. Es ist ein fester Bestandteil des konstruktiven, transparenten Dialoges, der mit allen Stakeholdern beziehungsweise Interessensgruppen geführt wird, um Ressourcen zu schonen, CO 2 dauerhaft zu reduzieren sowie die Menschenrechte zu achten.

Darüber hinaus werden im betriebsüblichen Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung und Verbesserung des Dienstleistungsspektrums für Produktions- und Logistikprozesse in der Stahlindustrie unternommen. Neben der permanenten Verbesserung der Prozesssicherheit ist der systematische Aufbau technologisch neuer, zukunftsweisender Prozesse das Ziel. Besonders das Innovationsprojekt der LIBS-Technologie wird forciert und durch neue gesetzliche Rahmenbedingungen gestützt, wie zum Beispiel durch das Forschungszulagengesetz.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Abweichend zu vielen vergangenen Lageberichten hat ein Ereignis die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen wesentlich beeinflusst. Das Leben hat sich seitdem dramatisch verändert: Die Corona-Pandemie hat in sehr kurzer Zeit die Art, wie gearbeitet und kommuniziert wird, bedeutend beeinflusst. Homeoffice und Videokonferenzen statt persönlicher Treffen bestimmen den Alltag. Für die Stahlindustrie in Deutschland haben der Ausbruch der Corona-Pandemie und die damit verbundenen Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft wie ein Katalysator für die gewaltigen Herausforderungen der Branche gewirkt: So gilt es, den Strukturwandel in der Wirtschaft, Verwerfungen im Außenhandel und die Transformation in Richtung CO 2-armer Produktion anzugehen. Die Stahlindustrie benötigt mehr als je zuvor einen wettbewerbsfähigen politischen Rahmen zur eigenen Transformation.

Mit dem "Handlungskonzept Stahl", das die Bundesregierung am 15. Juli 2020 verabschiedet hat, liegt ein industriepolitisches Konzept vor, welches die wichtigen Themen der Stahlindustrie in Deutschland adressiert. In den kommenden Monaten müssen die Voraussetzungen für die Transformation in eine grüne Stahlproduktion in Deutschland geschaffen werden.

Die Stahlindustrie in Deutschland und Europa hat sich im Jahr 2021 nach dem kräftigen - in erster Linie Corona bedingten - Einbruch im Jahr 2020 deutlich erholt. Mit einer Rohstahlproduktion von 40,1 Mio. t in Deutschland im Jahr 2021 wurde der Vorjahreswert um 12,3% überschritten und konnte nahezu an die vorherigen Jahre anknüpfen. Diese Entwicklung ist wichtig für das Unternehmen, da die Stahlindustrie der wichtigste Abnehmer für die Feuerfestindustrie ist und da der größte Anteil der vom Unternehmen verarbeiteten Ausbrüchen aus der Stahlindustrie stammt.

Neben der wieder verbesserten Lage der Stahlindustrie wirkten sich weltweit steigende Rohstoffpreise und Lieferschwierigkeiten für Primärrohstoffe aus dem asiatischen Raum tendenziell positiv auf das Unternehmen aus, da beide Umstände zu einer steigenden Nachfrage nach heimischen (Recycling)Rohstoffen und tendenziell höheren Erlösen führten. Dieser Trend dürfte für die nächsten Jahre anhalten. Auch werden die Bemühungen aller Feuerfestlieferanten um CO 2-arme Rohstoffe dazu führen, dass ein verstärktes Interesse an Recyclingrohstoffen bestehen wird.

Waren es die vergangenen Jahre noch die Billigimporte aus China, welche hierzulande für einen Preisverfall sorgten, ist es heute eine ausgewachsene Industrierezession, die die Hersteller in Atem hält. Ein Ende ist derzeit nicht in Sicht. Darüber hinaus setzt sich der Strukturwandel in der Automobil- und Maschinenbauindustrie fort, die zu den wichtigsten Kunden der Stahlhersteller zählen. Gleichzeitig baut sich wegen der steigenden Anforderungen an den Klimaschutz in den kommenden Jahren ein milliardenschwerer Investitionsbedarf auf, während die Kosten für CO 2-Zertifikate ab 2021 steigen.

Zusammenfassend bleibt die Erkenntnis, dass die Zukunft der Stahl- und Recyclingindustrie in Europa von externen politischen Entscheidungen abhängig ist. Neben der sinkenden Nachfrage und den sich aus dem Klimaschutz ergebenden Herausforderungen, stellt zukünftig insbesondere die Frage der Energieversorgungsinfrastruktur den wichtigsten Aspekt dar. Die technologische Entwicklung der CO 2 intensiven Stahlindustrie hängt sehr stark von dieser Fragestellung ab.

Eine Prognose für das Geschäftsjahr 2022 zu treffen fällt schwer. Gerade die Auswirkungen des Ukraine-Krieges sind nicht vorhersehbar und können die wirtschaftliche Entwicklung entscheidend beeinflussen.

2. Geschäftslage

a. Ertragslage

Im Berichtsjahr 2021 erzielte der Konzern eine Gesamtleistung von T€ 71.708 und unter Berücksichtigung des Materialeinsatzes von T€ 13.581 insgesamt einen Rohertrag von T€ 58.127.

Es konnte ein Betriebsergebnis von T€ 7.416 erwirtschaftet werden.

b. Finanzlage

Aus der laufenden Geschäftstätigkeit konnte im Konzern ein Cash-Flow von T€ 10.421 erzielt werden. Dieser reichte aus, um den Mittelabfluss aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit (insgesamt T€ 7.628) abzudecken.

c. Vermögenslage

Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital zzgl. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung) zum 31. Dezember 2021 beträgt überdurchschnittliche 46,8 %.

3. Nicht finanzielle Leistungsindikator

Nicht finanzielle Ziele / Leistungsindikatoren

Die ständige Verbesserung von Produkt- und Dienstleistungsqualität sind für die gesicherte Erfüllung der Kundenanforderungen und dessen Zufriedenheit das Ziel des Konzerns.

Ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg sind qualifizierte und motivierte Mitarbeiter/innen. Daher wird die Weiterbildung der Mitarbeiter/innen zielgerichtet und konsequent fortgeführt. Durch Motivation und Förderung sollen die Mitarbeiter/innen mit Leistungsbereitschaft und Qualifikation das erforderliche Qualitätsniveau garantieren. Des Weiteren ist die Sicherheit der Mitarbeiter/innen ein integraler Bestandteil aller Prozesse.

Der verantwortungsvolle Umweltschutz stellt eine wesentliche Voraussetzung für den Unternehmenserfolg dar. Der Umweltschutz ist daher ebenfalls ein integraler Bestandteil der Unternehmensgrundsätze.

a. Nachhaltigkeitsbericht

Gemäß dem Leitbild "Stark durch Vielfalt" und dem zukunftsträchtigen Geschäftsmodell, nimmt das Unternehmen die gesellschaftliche Verantwortung, im Sinne eines nachhaltigen Wirtschaftens, mit Herz und Verstand wahr. Die Vielfalt der Auswirkungen des Unternehmens in Umwelt und Gesellschaft, als ein in der Region verwurzelter Mittelständler, umfasst sowohl soziale als auch ökologische und ökonomische Aspekte.

Der spezifische Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften, der entscheidend zum unternehmerischen Erfolg beisteuert, spiegelt sich in den nachstehenden Handlungsfeldern wider.

Faire Geschäftspraktiken:

Langfristig angelegte Partnerschaften mit dem Kunden fördern, unter der gemeinsamen Berücksichtigung von Umwelteinflüssen, der sozialen Verantwortung und des gemeinsamen Erfolgs. Als lokaler Lieferant an den Kunden auftreten und die damit verbundenen Vorteile intensivieren. Des Weiteren den gezielten Einsatz von lokalen Lieferanten und Händlern, mit Anforderung von Mindeststandards (z.B. Herkunft der Materialien, etc.), in der Lieferkette bevorzugen.

Moderne Unternehmensführung:

Die Unternehmensführung verfolgt eine mitarbeiterorientierte Personalpolitik, mit dem Ziel ein gesundes Betriebsklima und eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit zu erzielen (u.a. durch das Konzept: sozial & attraktiv). Dabei spielt das Vertrauen in die Führungskräfte und deren verantwortungsvollen Umgang mit geschultem Personal und sicheren Arbeitsprozessen eine wesentliche Rolle. So wird Innovation von innen möglich und die Basis für die eigene Unternehmensentwicklung gewährt.

Soziales Engagement vor Ort:

Kooperationen mit Sport-, Kultur- und Bildungseinrichtungen ermöglichen einen beidseitigen Nutzen. Junge Menschen erhalten eine Perspektive und dem Fachkräftemangel wird entgegengewirkt.

Ökologische und ökonomische Verantwortung in der Lieferkette:

Das Ziel ist es, Konzepte und Verfahren zu entwickeln, mit denen sich Reststoffe, die in der Industrie anfallen, optimal aufbereiten und in den Stoff- und Wirtschaftskreislauf zurückführen lassen. Die Einsparung von natürlichen Ressourcen und Energie durch eine kluge Verwertung von Wertstoffen, im Zusammenhang mit den Produktions- und Recyclingprozessen, führt zu einer effizienten Ressourcenschonung und damit zum Schutz von Klima und Umwelt.

Jährlich fallen, gemäß dem statistischen Bundesamt, bundesweit etwa 40 Millionen Tonnen sonstiger mineralischer Abfälle aus thermischen Prozessen an. Deshalb müssen Lösungen gefunden werden, die es ermöglichen, diese Mengen soweit wie möglich aufzubereiten, um Deponieraum zu sparen und betroffene Unternehmen bei der Standortsicherung zu unterstützen.

Insbesondere in der traditionellen rohstoff- und energieintensiven Industrie muss und kann man ökonomische und ökologische Optimierungen vornehmen. Dieser Aufgaben stellt sich Horn & Co. seit 1922, mit der gesammelten Erfahrung aus den vier Sparten Industrial Services, Minerals Recovery, Products und Analytics.

C. Prognosebericht

Für das Jahr 2022 plant das Unternehmen auf Grundlage der positiven Meldungen der Kunden mit einer weiteren Ausweitung des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr. Die realisierten Umsatzzahlen der Monate Januar bis März unterstützen die Planung.

Mit dem Beginn des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine Ende Februar 2022 und den nachfolgenden Marktverwerfungen und den beschlossenen Sanktionen gegen Russland, sind die Entwicklungen der nächsten Monate schwer absehbar. Insbesondere die nach dem russischen Angriffskrieg drastisch gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise werden einen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung Europas und der Welt haben und die Kunden maßgeblich beeinflussen. Die weitere Verfügbarkeit von Energien und Rohstoffen sowie die Preisentwicklung für die nächsten Monate kann seriös nicht abgeschätzt werden.

Tendenziell muss damit gerechnet werden, dass sich die wirtschaftlichen Aktivitäten zumindest im ersten Halbjahr 2022 unterhalb des Planniveaus entwickeln werden. Wie tief und wie lange ein wirtschaftlicher Einbruch sein wird, ist Anfang Mai 2022 nicht absehbar. Als einheimischer Rohstofflieferant ist es nicht ausgeschlossen, dass steigende Rohstoffpreise sich positiv auswirken können. Doch auch der Geschäftsbereich Industrial Services soll weiterhin neue Ziele und neue Marktchancen identifizieren und die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns steigern. Gleichzeitig steht die Erweiterung des Dienstleistungsportfolios und die Optimierung der bestehenden Leistungen, auch für Bereiche neben der Stahlindustrie, im Fokus.

Vorsorglich richtet sich das Unternehmen darauf ein, im Rahmen seines Risikomanagements, gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen, um den aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen entgegenzuwirken. Sowohl Maßnahmen zur Flexibilisierung der Arbeitszeiten und Liquiditätssicherung als auch situationsbedingte Anpassungen der Abläufe und Prozesse können bei Bedarf umgesetzt werden.

Aufgrund des schwierigen Marktumfeldes ist der Blick in die Zukunft schwierig, dennoch wird für das Geschäftsjahr 2022 von stabilen Umsätzen auf Vorjahresniveau ausgegangen.

D. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenrisiken

Die Entwicklung der bestehenden Geschäftsbereiche ist unmittelbar von der wirtschaftlichen Entwicklung der Kunden abhängig. Die Beschäftigungslage der Kunden zeigte für das vierte Quartal 2021 eine positive Entwicklung. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2021 ist in 2022 von einem leicht steigenden Beschäftigungsniveau und einer leicht wachsenden Rohstahlproduktion auszugehen. Die Rohstahlproduktionsmenge wird dennoch durch die Umstände (Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg, Preisschocks und Strukturwandel Automobil- und Maschinenbauindustrie) volatil bleiben. Umfangreiche Vertragsverhandlungen mit den wichtigsten Kunden sind darauf ausgelegt, zügig reagieren zu können, indem Preisanpassungen und der Absatz neuer Leistungen ermöglicht werden.

Von entscheidender Bedeutung ist es, neben der Erweiterung des Dienstleistungsportfolios und der Optimierung der bestehenden Leistungen, auch die Entwicklung einer neuen Vertriebsstruktur, die eine enge Einbindung in die Kundenprozesse sicherstellt, voranzutreiben. Dies kann durch den Ausbau von strategischen Partnerschaften besonders an Wirkung und Geschwindigkeit gewinnen.

Vor dem Hintergrund der bestehenden Genehmigungen und Zertifikate ist die Horn Gruppe in der Lage, Stahlwerken komplette Recyclingkonzepte zu bieten. Der Kunde kann sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren, während wir für eine reibungslose Abwicklung der Entsorgung von feuerfesten Abfällen sorgen. Angesichts der starken Preiseinbrüche im Bereich der Rohstoffwirtschaft wird die Entsorgung jedoch nur dann gewährleistet sein, wenn die Verwertung in die Versorgung überführt wird. Diese ganzheitliche Betrachtung gilt es weiterhin in das Bewusstsein der Kunden zu rufen. Aus umweltpolitischer und rechtlicher Sicht wird es für Industrien mit hohem Rohstoffeinsatz immer mehr von Bedeutung sein, Entsorgungswege zu hinterfragen und adäquate Recyclingkonzepte aktiv zu unterstützen.

Da der Konzern auch weiterhin einem hohen Kostensenkungsdruck ausgesetzt ist, ist es wichtig die bestehenden Verträge und zugehörigen Leistungsverzeichnisse und Kalkulationen auf eine aktuelle und weitgehend zukunftssichere Basis zu heben. Darüber hinaus bedeutet dies für die Unternehmenspolitik und die Unternehmensziele, dass die Gewichtung neben der Effizienzsteigerung der bestehenden Prozesse (Potentialausschöpfung), auch auf folgende Aspekte gelegt werden muss: Nutzung der Synergiepotentiale; Bedarfserkennung bei bestehenden Kunden (Leistungserweiterung) und Erschließung neuer Märkte.

Gerade in Bezug auf die Prozesse wird aktuell intensiv an einer Beschaffungsrichtlinie gearbeitet, um die Beschaffungsvorgänge innerhalb des Konzerns entsprechend der Zuständigkeiten besser steuern zu können. Inhaltlich werden Abläufen und Zuständigkeiten festgesetzt und die Ziele des Einkaufs näher beschrieben.

In den vergangenen Jahren konnten bereits Prozess- und Kosteneinsparungseffekte durch ein neu eingeführtes gruppenweites Fuhrparkmanagement erfolgreich umgesetzt werden. Der Effekt soll sich im Rahmen einer Maschinenparkanalyse im Bereich der Baumaschinen fortsetzen.

Auch die Maßnahmenverfolgung war ein Thema der vergangenen Jahre. Um die Gesellschaften des Konzerns in diesem Thema weiter zu professionalisieren wurde bereits daran gearbeitet Maßnahmen zu verfolgen und hinsichtlich ihres Ergebnisses zu überprüfen, sodass der Nachhaltigkeitsgedanke bezogen auf Maßnahmen immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Zu den zentralen Aufgaben des Konzerns zählen die Koordination und Lenkung des Finanzbedarfs innerhalb des Konzerns, um die finanzielle Unabhängigkeit des Gesamtunternehmens sicherzustellen.

Liquiditätsrisiken

Um jederzeit die Zahlungsfähigkeit sowie die finanzielle Flexibilität des Konzerns sicherstellen zu können, werden auf Basis einer mehrjährigen Finanzplanung sowie einer monatlich rollierenden Liquiditätsplanung langfristige Kreditlinien und liquide Mittel vorgeplant.

Forderungsausfallrisiken

Für den Forderungsbestand bestehen grundsätzlich Ausfallrisiken. Diese Ausfallrisiken werden reduziert, indem die Bonität und das Zahlungsverhalten der Kunden laufend überwacht werden. Da der Konzern überwiegend über solvente Großkunden verfügt, sind Ausfälle die Ausnahme. Es werden auch alternative Finanzierungsmodelle in Erwägung gezogen.

Personalrisiken

Für den Unternehmenserfolg sind engagierte Mitarbeiter/innen und Führungskräfte von immenser Bedeutung. Es besteht das Risiko, nicht im ausreichenden Maße Leistungsträger für offene Stellen zu finden oder kompetente Stelleninhaber zu verlieren. Um dies zu verhindern, positioniert sich das Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber und fördert eine langfristige Bindung der Mitarbeiter/innen. Dafür wurde eigens ein Konzept "Horn & Co. sozial und attraktiv" erarbeitet, welches den Mitarbeitern vielfältige Leistungen im Freizeit- und Gesundheitswesen bietet. Jährlich wird in allen Unternehmensbereichen der Horn & Co. Group eine umfassende Mitarbeiterbefragung durchgeführt. Ziel dieser Befragung ist es die aktuelle Mitarbeiterzufriedenheit und die Wirkung der im Rahmen des Konzeptes "Horn & Co. sozial und attraktiv" getroffenen Maßnahmen festzustellen. Das Ergebnis der Mitarbeiterbefragung, aus den Bereichen Arbeitsinhalte, Arbeitsorganisation, Soziale Bedingungen, Arbeitsumgebung und Arbeitszufriedenheit, werden dem Management und den Betriebsräten der Gesellschaften von einer unabhängigen Gesellschaft für Gesundheitsmanagement vorgestellt. Des Weiteren wurde ein Mitarbeiterinformationssystem installiert, um die Kommunikation mit der Belegschaft zu intensivieren und für 2022 ist die Einführung eines Corporate Governance Managementsystems in Form einer Intranet-Lösung (HorNet) in Arbeit.

Zur Erreichung der gesetzten Ziele ist die Steigerung der Mitarbeiterflexibilität erforderlich, insbesondere bezogen auf die fachspezifische Qualifikation. Neben der Möglichkeit zur Weiterqualifizierung, wurde konzernweit ein Schulungskalender eingeführt, mit dessen Hilfe, Führungskräfte und Mitarbeiter die für Sie notwendigen Schulungsmaßnahmen auswählen können. Damit einhergehend ist demzufolge konzernweit mit einem höheren Schulungsaufwand der Mitarbeiter/innen zu rechnen.

IT-Risiken

Zur Begrenzung der Risiken aus dem IT-Bereich wird jeweils aktuelle Hard- und Software eingesetzt. Zur Verbesserung der IT-Sicherheit sowie Schaffung von Kapazitäten wurde ein Großteil der bestehenden IT-Infrastruktur in eine neue Cloudstruktur überführt.

Die Cloud-Lösung bringt jedoch auch einige Risiken mit sich, da der Zugriff auf die neue Infrastruktur nun zu jederzeit an jedem Ort möglich ist. Diese permanente Verfügbarkeit erfordert wiederum die Sensibilisierung der Mitarbeiter hinsichtlich des Umgangs mit Informationen und Daten, sodass zu diesem Zweck im laufenden Jahr eine Informationsschutzrichtlinie und eine Vereinbarung zur Internetnutzung eingeführt werden.

2. Chancenbericht

Strategische Chancen

Das ausgesprochene Ziel der europäischen Union im Green Deal lautet: Klimaneutralität bis 2050. Eine funktionsfähige Kreislaufwirtschaft erfordert eine leistungsstarke Industrie. Die Stahlindustrie will ihren Beitrag zum Green Deal leisten: durch eine Transformation der Primärstahlerzeugung, höchstmöglichen Einsatz von Sekundärrohstoffen in der Produktion, Innovationen und Weiterentwicklungen der Stahlsorten - und eine effiziente Circular Economy. In Deutschland sind rund 60 Prozent des Produktionswertes im verarbeitenden Gewerbe stahlintensiv, wodurch Stahl das Rückgrat der Wirtschaft ist.

Voraussetzung für eine geeignete Klimapolitik ist eine Industriepolitik auf Grundlage einer nachhaltigen Kreislaufführung. Doch aufgrund rechtlicher und politischer Barrieren können die Stahlunternehmen ihre Potenziale nicht voll ausschöpfen. Es fehlen die notwendigen Rahmenbedingungen, insbesondere im Hinblick auf den Sektor der Energieversorgung.

Stahl macht viele andere Werkstoffkreisläufe überhaupt erst möglich und nimmt somit eine "Enabler"-Rolle ein. Stahl aus Europa und Circular Economy sind somit unverzichtbar für den Green Deal. Eine effiziente und wettbewerbsfähige Stahlindustrie vor Ort in Europa ist entscheidend, um die Vorteile der Kreislaufwirtschaft voll ausschöpfen zu können. In Europa hergestellter Stahl führt zu CO 2-Senkungen von knapp 120 kg, bei Stahl aus China betragen die Einsparungen gerade mal ein Fünftel. Durch eine Circular Economy, die Wiederverwendung und dem Recycling entstehen neue Arbeitsplätze und Geschäftsmodelle.

Das gesamte Geschäftsmodell der Horn Gruppe wird dabei positiv angesprochen, da es auf den Grundgedanken der Kreislaufwirtschaft basiert.

Operative Chancen werden in den Tochtergesellschaften identifiziert und genutzt, da sie über die notwendigen detaillierten Produkt- und Marktkenntnisse verfügen. Die Gruppe setzt kontinuierlich Marktbeobachtungs- und Analyseinstrumente zur strukturierten Auswertung von Markt-Industrie- und Wettbewerbsdaten ein. Strategische Chancen von übergeordneter Bedeutung, wie Strategieanpassungen oder mögliche Akquisitionen, Kooperationen und Partnerschaften, werden auf Vorstandsebene im Konzern behandelt. Das geschieht im Rahmen des jährlichen Planungsprozesses und bei aktuellen Themen in den turnusmäßigen Geschäftsführungssitzungen. Die Gruppe sieht in den nächsten Jahren eine Reihe von Chancen, das Unternehmen erfolgreich weiterzuentwickeln. Sowohl die interne und externe Kommunikation sowie die Stärkung des Markenkonzeptes sind Maßnahmen, um eine positive Entwicklung des Unternehmens zu stützen. Das Leitbild "Stark durch Vielfalt" spiegelt den Geist des Unternehmens hervorragend wider.

Zur Stärkung der Führungsmannschaft wurden organisatorische Entwicklungen, durch interne Beförderung von langjährigen Mitarbeitern, vollzogen und eine junge Leitung im technischen und kaufmännischen Bereich installiert. Darüber hinaus werden die Führungskräfte der Gesellschaft in einem umfassenden Programm weiterhin qualifiziert, um aktiv an der Unternehmensführung und -gestaltung mitzuwirken.

Ein weiterer positiver Aspekt ist die erfolgreiche Ausbildung in den Gesellschaften des Konzernes. So konnten gruppenweit der Großteil der Auszubildenden des letzten Ausbildungsjahrgangs übernommen werden.

Durch die zunehmende Internationalisierung auf dem europäischen Sektor und dem damit verbundenen Aufbau von Kapazitäten, die daraus entstehenden Herausforderungen zu meistern, ergeben sich für alle Bereiche Möglichkeiten zu expandieren.

Dabei verspricht man sich eine Optimierung im Bereich der Entwicklung von neuen zukunftsträchtigen Aufbereitungskonzepten für die Kunden. Neben der Ausschöpfung der vorhandenen Potentiale bei vorhandenen Leistungen und Kunden, soll die Erschließung neuer Märkte nicht weniger angestrebt werden.

Mit dem Erwerb der Krost Industrieofenbau GmbH und Tritech Oberflächentdechnik GmbH wurde zudem ein außerordentlich wichtiger Schritt getan, um den Geschäftsfeldkreis rund um den Feuerfest-Bereich abzurunden und neue Kundensegmente für den Bereich Analytics zu öffnen. Für letzteren Bereich wurden Anstrengungen unternommen und zwei neue Standorte gegründet, wodurch ein überdurchschnittliches Wachstum erzielt werden konnte.

Leistungswirtschaftliche Chancen

Nachhaltigkeit und eine verstärkte ganzheitliche Betrachtung bei den Kunden besitzen etliches Potenzial für die einzelnen Sparten der Horn Gruppe.

Je häufiger Stahl recycelt wird, desto kleiner wird sein ökologischer Fußabdruck. Ressourcen-, Energie- und Materialeffizienz steigen. Dies gilt eins zu eins für die Feuerfestsekundärrohstoffe. Die Verwendung von Stahl und Feuerfest-Sekundärrohstoffen hat positive Auswirkungen auf die Ökobilanz.

Zentrale leistungswirtschaftliche Chancen sind daher mit der Optimierung des Produkt- und Dienstleistungsangebots und der Nutzung gruppenweiter Synergien verbunden. Der systematische Aufbau technologisch neuer und zukunftsweisender Prozesse ermöglicht eine gezielte Effizienzsteigerung. Die damit verbundenen Kostenvorteile stärken die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns.

Um die Leistungen und Produkte der Gesellschaften des Konzerns den Kunden noch einfacher zugänglich zu machen, wurde im vergangenen Jahr ein Marketplace als zusätzlicher Vertriebskanal eingeführt. Über diesen Marketplace haben die Kunden nun die Möglichkeit spezifische Produktanfragen an den Vertrieb zu senden und sich über Produkte und Leistungen zu informieren.

Eine wesentliche Änderung im Vertrieb des Geschäftsbereich Products wurde im letzten Jahr vollzogen. Der Exklusivvertrieb von geformten Feuerfestprodukten über den Joint Venture Partner Refratechnik im gemeinsamen Fertigungsunternehmen für MgO-C Produkte, hat die Geschäftsaktivitäten deutlich gesteigert.

Aktuell gestiegene Frachtpreise, aber auch Minderverfügbarkeiten aus China, sorgen für steigende Rohstoffpreise, sodass davon ausgegangen werden kann, dass die Nachfrage nach Recycling-Rohstoffen steigt.

E. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, Bankguthaben und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Durch eine akkurates Investitions- und Kostenmanagement konnte, im Vergleich zu den letzten Jahren, der Schuldenstand der Gruppe deutlich reduziert werden.

Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Die Anlagenstrategie von freien flüssigen Mitteln erfolgt ohne Risiken über Bankguthaben.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung wird stets die Bonität der Kunden geprüft. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen.

F. Bericht über Zweigniederlassungen

Innerhalb des Konzerns werden keine Zweigniederlassungen unterhalten.

 

Siegen, im Mai 2022

Der Vorstand

gez. Argjend Kameraj, CEO

gez. Dr. Lars Füchtjohann, CEO

Konzernbestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2021

Wir haben den Konzernabschluss der Horn & Co. Holding SE, Siegen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Horn & Co. Holding SE für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

- vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung des Vorstands und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Der Vorstand ist verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner ist der Vorstand verantwortlich für die internen Kontrollen, die der in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses ist der Vorstand dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der Vorstand verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der Vorstand verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von dem Vorstand angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem Vorstand dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem Vorstand angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

- holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

- beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem Vorstand dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem Vorstand zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Siegen, den 07. Juni 2022

DR. GEHRE-TREUHAND-GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Waldschmidt, Wirtschaftsprüfer

gez. Grümbel, Wirtschaftsprüfer

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