Rhenus International Shipping GmbHLiquidiert

47119 Duisburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 1558
Vorher
Rhein-Nord-Ostsee-Befrachtungsgesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
2.8.2002
Branche
Güterbeförderung in der Hochsee- und KüstenschifffahrtTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wasser- und LuftfahrzeugenErbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Schifffahrt a. n. g.
Gegenstand
Die Tätigkeit von Befrachtungs- und Schiffsmakler-Geschäften in der Rhein-See- und Hochseeschifffahrt sowie aller mit diesen Schifffahrtszweigen und der Transportbranche in mittelbarem und unmittelbarem Zusammenhang stehenden Geschäfte. Sie kann Niederlassungen im In- und Ausland gründen und sich an anderen Unternehmungen beteiligen.

Historie

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Management

NameRolle
Jörg Decker
seit 17.2.2015
Geschäftsführer
Thomas Ullrich
seit 9.7.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Rhenus SE & Co. KGEigenbeteiligung
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
390000
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rhenus International Shipping GmbH

Duisburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Bilanz

AKTIVA

Euro Gesamtjahr/Stand
Euro
Euro Vorjahr
Euro
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   0,00   0,00
II. Sachanlagen   2.364,00   1.557,00
III. Finanzanlagen   0,00   0,00
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte        
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände   2.166.726,54   1.958.288,94
III. Wertpapiere        
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   214.214,76   188.833,63
C. Rechnungsabgrenzungsposten   3.500,00   962,50
D. Aktive latente Steuern   5.241,28   2.259,61
Summe Aktiva   2.392.046,58   2.151.901,68

PASSIVA

       
  Euro Gesamtjahr/Stand
Euro
Euro Vorjahr
Euro
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital   199.403,83   199.403,83
II. Kapitalrücklage        
III. Gewinnrücklagen        
IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag   1.033.136,98   849.608,15
V. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag   334.215,25   183.528,83
B. Rückstellungen   361.809,91   487.069,14
C. Verbindlichkeiten   463.480,61   432.291,73
D. Rechnungsabgrenzungsposten        
Summe Passiva   2.392.046,58   2.151.901,68

Anhang für das Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.2015

Rhenus International Shipping GmbH, Duisburg

I. GRUNDLAGEN

Die Rhenus International Shipping GmbH, Duisburg, ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 und 4 HGB.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Beachtung des HGB, der weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften sowie der Rethmann-Bilanzierungsrichtlinien aufgestellt.

II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND AUSWEIS-METHODEN

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften über die Gliederung und den Ausweis der Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angewandt.

Im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses werden für das Berichtsjahr 2015 die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 264 Abs. 1 Satz 4, 274a, 276 Satz 2 und 288 Abs. 1 HGB zum Teil in Anspruch genommen.

Zur Vereinheitlichung des Bilanzausweises im Rethmann-Konzern sind gegenüber dem Vorjahr die entgeltlich erworbenen EDV-Programme nicht mehr in Erweiterung des gesetzlichen Gliederungsschemas ausgewiesen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils die entsprechenden Vorjahresbeträge angegeben.

Aktiva:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben.

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Bei vor dem 01.01.2010 angeschafften Sachanlagen werden die planmäßigen Abschreibungen - soweit steuerlich zulässig - degressiv vorgenommen. Sofern die lineare Abschreibung zu höheren Beträgen als die degressive Abschreibung führt, wird ein Wechsel von der degressiven zu der linearen Abschreibung vorgenommen.

Bei Anlagegütern, die nach dem 01.01.2010 angeschafft wurden, erfolgt die Abschreibung näherungsweise gemäß dem tatsächlichen Nutzungsverlauf. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände dauerhaft ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen zugrunde gelegt worden:

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10 Jahre

Zugänge zu Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Abgänge von Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens ausgebucht.

Zugänge an Geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 150 € werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 150 € und 410 € werden aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben.

Ausleihungen sind grundsätzlich zum Nominalwert bilanziert, in Einzelfällen mit dauerhafter Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten.

Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung des Forderungsbestandes (ohne Umsatzsteuer) vorgenommen.

Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten.

Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines aus Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag kombinierten Steuersatzes. Für eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird das Aktivierungswahlrecht ausgeübt. Der Ausweis erfolgt dann unter den aktiven latente Steuern.

Passiva:

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach der Projected-Unit-Credit-Methode jeweils unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 3,89% (Vorjahr 4,66%) bewertet. Es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Bei Löhnen und Gehältern wird unverändert zum Vorjahr eine dynamische Entwicklung von 2,0% p.a. angenommen. Weiterhin wird wie im Vorjahr eine dynamische Entwicklung der Renten in Höhe von 1,5% p.a. sowie eine Fluktuation in Höhe von 3,2% p.a. unterstellt.

Bei der Bildung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist.

Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Währungsumrechnung:

Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr sowie Bankguthaben in fremder Währung werden mit dem Devisenmittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Entstehende Gewinne und Verluste werden ergebniswirksam berücksichtigt.

Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder gegebenenfalls unter Berücksichtigung des Höchstwertprinzips mit dem Devisenmittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet.

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus dem Cash-Pooling in Höhe von 1.641.897,20 € (Vorjahr 1.392.363,63 €) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 49.011,69 € (Vorjahr 4.361,33 €).

Eigenkapital:

Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt 390.000,00 DM; ausgewiesen wird der in Euro umgerechnete Betrag.

Verbindlichkeiten:

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 26.544,76 € (Vorjahr 63.875,46 €).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Rhenus Maritime Services GmbH, Duisburg, aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 11.506,43 € (Vorjahr 50.050,78 €).

IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Außerordentliches Ergebnis:

Außerordentliche Aufwendungen bestehen in Höhe von 2.316,00 € und betreffen wie im Vorjahr die Zuführung zu der Pensionsrückstellung in Höhe von 1/15 des Unterschiedsbetrags nach Artikel 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB.

V. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Sonstige betriebliche Erträge:

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Wechselkurseffekte in Höhe von 26.061,53 € (Vorjahr 31.018,43 €).

Sonstige betriebliche Aufwendungen:

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Wechselkurseffekte in Höhe von 4.615,23 € (Vorjahr 19.258,37 €).

Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen/ Erträge:

17.901,00 € sind Zinsanteil aus der Zuführung zu Rückstellungen (Vorjahr 12.768,00 €).

 

Duisburg, im Februar 2016

Rhenus International Shipping GmbH

Die Geschäftsführung

Thomas Ullrich

Jörg Decker

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 04.04.2016

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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