Haushaut GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Palli seit 13.6.2018 | Geschäftsführer |
Michaela Schaefer seit 27.2.2018 | Prokura |
Richard Plum seit 27.2.2018 | Prokura |
Frank Klinnert seit 27.2.2018 | Prokura |
Heinrich Robert Pohl seit 31.10.2007 | Geschäftsführer |
Karl Anton Mösch seit 25.1.2006 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DWS Pohl GmbHDürenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016LageberichtLagebericht A. Grundlagen des Unternehmens Wir sind am Standort Düren in der Fertigung von Produkten aus Metallblechen und Profilen aller Art tätig. Diese Produkte werden gemeinsam mit Handelsprodukten als Zubehör für Dach- Wand- und Sicherheitssysteme bundesweit und im europäischen Ausland vertrieben. Zu den bekanntesten Produkten gehören die ständig nutzbaren Flachdachabsturzsicherungen (z.B. der Securant®), aber vor allem auch individuell gefertigte Mauerabdeckungen und zwei- oder mehrteiligen Dachrandabschlussprofile. Abgerundet wird das Sortiment durch diverse Wandanschluss-, Terrassen- und Balkonprofile und Kiesleisten sowie Flachdachbe- und -entlüftungssysteme sowie Gullys. Dem Wettbewerb begegnen wir durch innovative Produkte, Qualität und Verlässlichkeit. Wir bieten unseren Kunden eine individuelle Beratung vor Ort. Moderne Techniken und Maschinen und der Zugang zu internationalen Einkaufsquellen geben dem Kunden die Möglichkeit, beinahe alles aus Metall (Aluminium, Edelstahl, Kupfer, etc.), in verschiedensten Ausführungen (Alu-Natur, Eloxal oder auch RAL-beschichtet), nach deren individuellen Ansprüchen und Vorstellungen herstellen zu lassen. Strenge Kontrollmaßnahmen gewährleisten dabei höchste Qualität. Durch kontinuierliche Pflege und Aktualisierung unseres Verkaufssortiments konnten wir den Absatz unserer Produkte bei den Stammkunden ausbauen sowie Neukunden gewinnen und so das Umsatzvolumen des Vorjahres halten. Durch überregionale Zusammenarbeit mit qualitätsbewussten Produktfirmen können wir solide, handwerklich hochwertige Produkte anbieten. Unsere Positionierung im Markt und unsere Produktinnovationen bestätigen unsere Geschäftspolitik, künftig wird es allerdings notwendig werden, mit innovativen Produkten und im Ausland weitere Marktanteile zu gewinnen. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Lage in Deutschland war auch im Jahr 2016 gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2016 um 1,9 % höher als im Vorjahr. In den beiden vorangegangenen Jahren war das BIP in einer ähnlichen Größenordnung gewachsen: 2015 um 1,7 % und 2014 um 1,6 %. Eine längerfristige Betrachtung zeigt, dass das Wirtschaftswachstum im Jahr 2016 einen halben Prozentpunkt über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von + 1,4 % lag. Die Marktsituation im Bereich Dach-, Wand- und Sicherheitssysteme ist seit Jahren durch einen starken Preisdruck gekennzeichnet, der durch die Konzentration und Verbandsbildung auf der Kundenseite einerseits und den Import von Billigprodukten im Bereich der Einfachprofile aus Asien andererseits bedingt ist. Im Bereich der Sicherheitssysteme sind Wettbewerber mit vielen Produktinnovationen tätig, denen wir auf Augenhöhe mit einem erweiterten Sortiment begegnen. II . Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2016 Einleitend weisen wir darauf hin, dass aufgrund der Neudefinition der Umsatzerlöse gemäß § 277 Abs. 1 HGB i.d.F. des BilRUG bisher unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesene Erlöse ab dem Berichtsjahr unter den Umsatzerlösen ausgewiesen werden; wir verweisen auf die Ausführungen im Anhang. Die im Lagebericht dargestellten Vorjahresbeträge wurden zur besseren Vergleichbarkeit angepasst. Die Leistung sank preisbedingt gegenüber dem Vorjahr um 1,0 % auf 20,4 Mio. €. Der Exportanteil lag bei 7,3 % (Vorjahr 8,7%). Das Rohergebnis dagegen erhöhte sich um 0,9 Mio. €, die Rohertragsquote erhöhte sich um 5,0 % Punkte auf 53,0 %. Das Jahresergebnis vor Ertragssteuern lag mit 1.023 T€ um 92 T€ über dem Vorjahresergebnis in Höhe von € 931. Der Jahresüberschuss hat sich bedingt durch einen erhöhten Steueraufwand um 172 T€ auf 454 T€ reduziert. Wir beurteilen die Entwicklung des Unternehmens für 2016 insgesamt als positiv. Die Eigenkapitalrendite in Höhe von 6,6 % erfüllt unsere Erwartungen nicht. Unsere Zielgröße beträgt 15%. III. Lage des Unternehmens Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr unwesentlich verändert, da sich die Bilanzsumme lediglich um 1% erhöhte. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens hat sich zu Gunsten des kurzfristig gebundenen Vermögens verändert. Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote beträgt 56,2 % (Vorjahr 53,0 %) und liegt somit deutlich über dem Branchendurchschnitt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 12,5 % der Bilanzsumme. Die fiktive Schuldentilgungsdauer unserer Bankverbindlichkeiten beträgt 3,4 Jahre bezogen auf das Jahresergebnis. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 9,4 % der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Unsere Investitionen im abgelaufenen Geschäftsjahr umfassen Ersatzbeschaffungen in Form von Produktionsmaschinen sowie Hard- und Software für IT-Anwendungen. Das Anlagevermögen ist durch Eigenkapital finanziert. Unsere Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich gegenüber dem Vorjahr um 67 T€ auf 391 T€ erhöht, wobei 315 T€ Darlehen getilgt wurden. Unsere Ertragslage ist durch eine Fokussierung auf qualitatives Wachstum gekennzeichnet. Niedrigpreisprodukte werden von uns wegen des eingangs beschriebenen Verdrängungswettbewerbs zwar angeboten, aber nicht forciert. Die Umsätze im Bereich Dach-, Wand und Sicherheitssysteme sanken absolut zwar um 1,0 %, die Marge erhöhte sich allerdings durch Veränderungen im Produktmix und günstigere Einkaufspreise um 5,0%. Die sonstigen betrieblichen Erträge verminderten sich um insgesamt 227 T€. Dies im ist Wesentlichen auf um 249 T€ geringere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 410 T€ auf 5.747. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen auf gestiegenen Fracht- sowie Miet- und Leasingaufwendungen. Wir beschäftigen qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal. Aufgrund des Saisonverlaufs sind wir in der Fertigung gezwungen, in den umsatzstarken Monaten Zeitarbeitskräfte zu beschäftigen. Die Personalkosten wurden 2016 durch eine Tariferhöhung beeinflusst, insgesamt erhöhte sich der Personalaufwand um 3,5 %. Unsere wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens sind die Umsatzserlöse, die Rohertragsmarge und das Ergebnis vor Ertragssteuern. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Es ist auf Basis der bisherigen Zahlen des laufenden Geschäftsjahres absehbar, dass Umsatz, Rohertrag und Ergebnis auf dem Vorjahresniveau liegen werden. Unsere Vertriebsmitarbeiter werden den bereits bestehenden Kundenstamm ausbauen. In 2017 erwarten wir aufgrund der allgemeinen konjunkturellen Lage moderat steigende Umsätze. Durch Änderungen bei den Energiekosten, die sowohl den Einstandspreis für Aluminium, unser wesentliches Vormaterial, als auch die Transportkosten beeinflussen, erwarten wir keine wesentlichen Ergebniseinflüsse. Wir haben uns im Personalbereich an die Tarifen der IG-Metall angeschlossen. Hier wurde 2017 eine Tariferhöhung wirksam, die sich auf die Ertragslage auswirkt. Die negativen Kosteneffekte können nur teilweise kompensiert werden. Unsere eingeleitete Strategie werden wir konsequent verfolgen und optimieren. II. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichem Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte wie auch für neue Produkte. Entwicklungstätigkeiten finden kontinuierlich im Bereich der Absturzsicherungen für Dachdecker statt. Die Risiken beschränken sich auf das übliche Geschäftsrisiko. Die Gesellschaft sieht sich aufgrund der Marktführerschaft im Bereich Dach- und Sicherheitssysteme gut positioniert für die weitere Entwicklung. Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken mit Ausnahme der Auswirkung des Kurses des US$ auf den Aluminiumpreis. Um gegen den Wettbewerb am Markt, vor allem um gegen die zunehmende Konkurrenz zu bestehen, muss weiterhin unsere Ausrichtung als kompetenter Partner bei der Problemlösung gestärkt werden. Im Bereich der eigenen Produktion werden durch Verbesserung der Abläufe und innovative Arbeitszeitmodelle die Qualität und Herstellungskosten unserer Produkte optimiert. Die Standortkosten unterliegen einer noch stärkeren Effizienzkontrolle, weitere Kosteneinsparungspotentiale zu nutzen. Neue Produkte werden unser Sortiment attraktiv erhalten und dafür sorgen, dass wir ein maßgeblicher Anbieter in unserem Markt bleiben. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Produktionsfirmen zurück. Unser wichtigster Lieferant deckt 20 % des Einkaufsvolumens ab. Bei diesem Unternehmen handelt es sich um einen weltweit anerkannten Konzern. Bei einem kurzfristigen Ausfall dieses Lieferanten könnten diese Produkte auch von anderen Herstellern bezogen werden, anfangs möglicherweise nicht in der gleichen Qualität. Die Liquiditätslage ist befriedigend, da wir über die Zusammenarbeit mit einer Factoring-Gesellschaft ausreichend Liquidität generieren. Engpässe sind nicht zu erwarten. Die laufenden Bankkonten werden im Guthaben geführt. Wir verfügen über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Die Kundenforderungen sind bei Euler Hermes versichert. Zusätzlich besteht gemeinsam mit der Eurofactor GmbH, die unsere Forderungen im Rahmen eines Inhouse-Vertrages angekauft hat, ein straffes Forderungsmanagement. Darüber hinaus besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit erfahrenen Fachanwälten. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.
Düren, den 08.11.2017 Heinrich Robert Pohl Gerhard Lang BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Angaben zur Gesellschaft: Firma: DWS Pohl GmbH Sitz: Düren Registergericht: Amtsgericht Düren HR-Nummer: HRB 4749 Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Dieser Anhang wurde auf der Grundlage der §§ 284 bis 288 HGB erstellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde Gebrauch gemacht. Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB ist in Anspruch genommen worden. Die Bilanz wurde nach den Vorschriften des § 266 Abs. 1 HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz BilRUG aufgestellt. Im Rahmen der Umstellung auf das BilRUG wurden die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst. Aufgrund der Neufassung von § 277 Abs. 1 HGB durch das BilRUG werden Erträge in Höhe von TEUR 588,6, die bisher als sonstige betriebliche Erträge ausgewiesen wurden, ab dem Geschäftsjahr 2016 als Umsatzerlöse i.S.v. § 277 Abs. 1 HGB dargestellt. Die Umsatzerlöse des Vorjahres sind von TEUR 20.024,1 um T€ 537,1 auf TEUR 20.561,4 erhöht worden. Die sonstigen betrieblichen Erträge des Vorjahres sind entsprechend von TEUR 2.006,8 um TEUR 537,1 auf TEUR 1.469,7 vermindert worden. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden; Währungsumrechnung Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten, die neben den Einzelkosten für Lohn und Material anteilige Fertigungs- und Material- sowie Verwaltungsgemeinkosten enthalten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand und das Bankguthaben sind zum Nennwert bewertet. Einzelne Risiken wurden durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigungen abgedeckt. Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ermittelt (Temporary Konzept). Der für die Bewertung herangezogene Steuersatz beträgt 31,57 % und umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Die Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, sie tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in ausreichendem Maße Rechnung. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung, deren Restlaufzeit am Abschlussstichtag mehr als 12 Monate beträgt, erfolgte bei den Forderungen mit dem Geldkurs am Entstehungstag bzw. dem niedrigeren Kurs zum Abschlussstichtag und bei den Verbindlichkeiten mit dem Briefkurs am Entstehungstag bzw. dem höheren Kurs am Abschlussstichtag. Abweichend davon erfolgte die Bewertung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten, deren Restlaufzeit am Abschlussstichtag nicht mehr als 12 Monate betrug, entsprechend § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.855 (Vorjahr: TEUR 1.783) enthalten. 3. Ausschüttungsgesperrte Beträge Die ausschüttungsgesperrten Beträge im Sinne von § 268 Abs. 8 HGB entfallen in Höhe von TEUR 342 auf den Ansatz aktiver latenter Steuern. 4. Angaben zu Laufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Raumsicherungsübereignung und Bürgschaften gesichert. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen insbesondere Bonusverpflichtungen gegenüber Kunden, Urlaubsansprüche und Zeitguthaben der Mitarbeiter, Tantiemen und Sondervergütungen, Provisionsverpflichtungen, Kulanz- und Gewährleistungsverpflichtungen sowie ausstehende Lieferantenrechnungen. 6. Sonstige Verbindlichkeiten Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfällt ein Teilbetrag von TEUR 63 (Vorjahr: TEUR 49) auf Steuern. 6. Finanzergebnis Von den Zinsen und ähnlichen Erträgen entfällt ein Teilbetrag von TEUR 80 (Vorjahr TEUR 56) auf verbundene Unternehmen und von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfällt ein Teilbetrag von TEUR 1 (Vorjahr TEUR 0) auf die Gesellschafterin. IV. Sonstige Pflichtangaben 1. Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB Haftungsverhältnisse bestehen nicht. 2. Angaben zu den nicht in der Bilanz enthalten Geschäften Die Gesellschaft hat als Mieter bzw. Leasingnehmer Verträge über die Nutzung von Betriebsgrundstücken und -gebäuden, KFZ sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung abgeschlossen. Zweck der Geschäfte ist die Nutzung der betreffenden Vermögensgegenstände bei Vermeidung einer langfristigen Kapitalbindung. Aus diesen Miet- und Leasingverträgen bestehen Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 2.238. 3. Angaben zur Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 74 Arbeitnehmer beschäftigt. 4. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft wird in den befreienden Konzernabschluss der Pohl Vermögens-Verwaltungs GmbH & Co. KG mit Sitz in Köln einbezogen. Die Pohl Vermögens-Verwaltungs GmbH & Co. KG stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis der zu konsolidierenden Gesellschaften auf. Der Konzernabschluss wird im Elektronischen Bundesanzeiger unter www.bundesanzeiger.de veröffentlicht. 5. Angabe zu den Organmitgliedern Geschäftsführer: Herr Heinrich Robert Pohl, Kaufmann Herr Gerhard Lang, Kaufmann Die Herren Pohl und Lang sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 6. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. 7. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet.
Düren, den 12. Dezember 2017 Heinrich Robert Pohl Gerhard Lang AnlagespiegelEntwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2017 festgestellt. BestätigungsvermerkDer nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss der DWS Pohl GmbH: Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DWS Pohl GmbH, Düren, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der DWS Pohl GmbH. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 11. Dezember 2017 ADKL
AG
Tobias Polka, Wirtschaftsprüfer Peter Volprecht, Wirtschaftsprüfer |
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