Neco Stahlbautechnik GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Rudow seit 13.2.2025 | Geschäftsführer |
Sebastian Krohn seit 17.5.2024 | Prokura |
Torsten Ebelt seit 13.11.2023 | Prokura |
Christoph Bügel seit 31.10.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
SPIE TelCo Infrastructure GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schlosserei Schwan Stahl- und Metallbau GmbHGladbeckJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Bilanz zum 31. Dezember 2020AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020
LAGEBERICHT zum 31.12.2020Schlosserei Schwan Stahl- und Metallbau GmbHA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Grundlagen des Unternehmens Die Schlosserei Schwan Stahl- und Metallbau GmbH wurde am 01.02.1992 gegründet und ging aus der damaligen Schlosserei Schwan hervor, welche ihrerseits im August 1966 von Hubert Schwan gegründet wurde. Der Sitz der Gesellschaft ist in Gladbeck. Die Schlosserei Schwan Stahl- und Metallbau GmbH ist unter HRB 4172 beim Amtsgericht Gelsenkirchen eingetragen und der Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und Montage von Stahlkonstruktionen für unterschiedlichste Anforderungen. Seit 1990 ist das Unternehmen schwerpunktmäßig mit Infrastrukturleistungen für verschiedene Mobilfunkanbieter tätig. Im Jahre 2012 wurde die Entwicklung des mobile radio trailers (mrt) abgeschlossen und zur Marktreife gebracht. Der mrt stellt heute ein weiteres Standbein des Unternehmens dar. Das Unternehmen hat im abgelaufenen Jahr durchschnittlich 48 Arbeitnehmer beschäftigt. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2020 nicht verändert. Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2020 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 5,0 % niedriger als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist somit nach einer zehnjährigen Wachstumsphase im Corona-Krisenjahr 2020 in eine tiefe Rezession geraten, ähnlich wie zuletzt während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Der konjunkturelle Einbruch fiel aber im Jahr 2020 den vorläufigen Berechnungen zufolge insgesamt weniger stark aus als 2009 mit -5,7 % (Quelle: Statistisches Bundesamt). Entwicklung der Branche Mit negativer Entwicklungstendenz wurde die Metall- und Elektro-Industrie (M+E-Industrie) von der Corona-Krise ab März 2020 getroffen. Produktion und Umsätze brachen massiv ein. Auf dem Höhepunkt der Krise im April 2020 lag die Produktion in der M+E-Industrie um 38,7 Prozent unter dem Vorjahresmonat. Die Umsätze unterschritten den Vorjahreswert um 40,9 Prozent. Besonders betroffen waren die Auslandsumsätze mit der Eurozone, die um 50,4 Prozent einbrachen. Bis zum September 2020 setzte eine Erholung ein. Produktion (-8,7 Prozent) und Umsätze (-3,7 Prozent) unterschreiten die Vorjahreswerte aber immer noch deutlich. Wegen einer immensen, nie zuvor gesehenen Beanspruchung der Kurzarbeit zeigten sich die gravierenden Auswirkungen der Corona-Krise noch nicht bei der Beschäftigung. Im Mai 2020 waren aber schätzungsweise 1,5 Millionen Beschäftige der M+E-Industrie in Kurzarbeit - rund 38 Prozent der Beschäftigten in der M+E-Industrie. Gegenüber dem September 2019 gingen bis zum September 2020 schon rund 141.150 Beschäftigungsverhältnisse verloren (Quelle: Fachverband Metall NRW). Entwicklung der Schlosserei Schwan Stahl- und Metallbau GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr Die Geschäftsentwicklung der Schlosserei Schwan Stahl- und Metallbau GmbH war in 2020 insgesamt sehr zufriedenstellend. In nahezu allen wichtigen Geschäftsfeldern konnte die Stellung am Markt gehalten werden. Durch einen materialintensiven Großauftrag ist der Umsatz auch in diesem Jahr vergleichsweise über dem üblichen Niveau. Das Ergebnis des Berichtsjahres konnte gem. unserer Prognose auf Vorjahresniveau gehalten werden und befindet sich auf einem zufriedenstellenden Wert. Bedingt durch die Coronakrise sind im Berichtsjahr einige spezifische Aufträge weggebrochen. Der dadurch entstandene Umsatzausfall konnte durch Verlagerung innerhalb der Geschäftsfelder kompensiert werden. Staatliche Hilfen im Rahmen der Coronakrise (Kurzarbeit etc.) wurden nicht in Anspruch genommen. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Schlosserei Schwan Stahl- und Metallbau GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2020 insgesamt positiv entwickelt. Ertragslage Der Rückgang des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr liegt bei ca. 13 %, wobei der komplette Umsatz im Inland generiert wurde. Der Rückgang liegt im Wesentlichen in der weitgehenden Abarbeitung eines sehr materialintensiven Großauftrages begründet. Die Umsatz- und Auftragsentwicklung ist zufriedenstellend. Die Gesamtleistung ist im Vergleich zum Vorjahr um 17,9 % gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr sind der Materialeinsatz um 33,4 % und der Personalaufwand um 3,3 % zurückgegangen, was mit dem Umsatz- bzw. Auftragsrückgang einhergeht. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert und ist weiter nicht maßgeblich für das Gesamtergebnis. Gegenüber dem Vorjahr ist das Jahresergebnis vor Ertragsteuern um TEuro 58 auf TEuro 2.829 gesunken. Der Jahresüberschuss beträgt TEuro 1.836. Finanzlage Die Liquiditätslage des Unternehmens war im Berichtsjahr zufriedenstellend. Die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag beträgt 74 %. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigt die solide Struktur der Unternehmensfinanzierung. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets - i. d. R. unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen - durch schnelle Zahlung erfüllt. Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. Es bestehen nahezu keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Kontokorrentkreditlinien wurden im Geschäftsjahr nur marginal in Anspruch genommen. Der Cashflow ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert positiv geblieben. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Vermögenslage Gegenüber dem Vorjahr ergaben sich bei der Vermögensstruktur trotz der um TEuro 3.300 bzw. rund 31 % gestiegenen Bilanzsumme keine wesentlichen Veränderungen. Die Anteile des Anlagevermögens und der unfertigen Leistungen an der Bilanzsumme betragen 3,4 % bzw. 9,9 %. Aufgrund des strengen Niederstwertprinzips und der Regeln der verlustfreien Bewertung sind im Jahresabschluss sämtliche erkennbaren Verluste über Abwertungen und Rückstellungen berücksichtigt worden. Inflations- und Wechselkurseinflüsse haben auf die Vermögenslage keinen nennenswerten Einfluss. C. Voraussichtliche Entwicklung mit Ihren wesentlichen Chancen und Risiken Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr 2021 bei rückläufigem Umsatz ein Ergebnis nahe dem Niveau des Vorjahres. Unsere Kapazitäten sind derzeit voll ausgelastet. Grundlage der Einschätzung ist der aktuelle Auftragsbestand. Auf Grund der aktuellen Corona-Pandemie muss allerdings permanent mit Einschränkungen und Risiken in allen Geschäftsbereichen gerechnet werden. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Aus heutiger Sicht erscheint folgende Prognose als realistisch: Für das laufende Geschäftsjahr wird mit einem Umsatzrückgang gerechnet. Dies ist dem inzwischen abgearbeiteten Großauftrag geschuldet. Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in: - belebende Konjunktur (auch durch Wegfall von Coronabeschränkungen) insbesondere in den von uns bedienten Geschäftsfeldern - die Erschließung neuer Absatzmärkte - einer stabilen finanziellen Situation - neuen innovativen Produkten (Weiterentwicklung mrt etc.) - hoher Produktqualität D. Risikobericht In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen hat die Geschäftsführung ein Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, um potentielle Risiken zu erkennen und beurteilen zu können. Zur Erfassung und Steuerung von Risiken existieren Instrumente, die permanent weiterentwickelt werden. Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Unser Unternehmen verfügt über umfangreiche Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Wesentliche Risiken - wesentliche Risiken sind immer in der gesamtwirtschaftlichen konjunkturellen Entwicklung zu sehen - ein hohes Risiko liegt in der aktuellen Corona-Pandemie. Die Auswirkungen auf alle Bereiche des Geschäftslebens, insbesondere auf die Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern, Lieferketten etc. sind weiterhin schwer kalkulierbar. - derzeit sehen wir einen extremen Anstieg der Stahlpreise. Die damit verbundene Verteuerung unserer Produkte sehen wir als Umsatzrisiko. - Risiken, die aus wesentlichen Investitionen resultieren, werden durch einheitliche Investitionsberechnungen bewertet. - Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. - die Schlosserei Schwan Stahl- und Metallbau GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. - bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken, sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind derzeit nicht erkennbar.
Gladbeck, am 3. September 2021 Unterschrift Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Schlosserei Schwan Stahl- und Metallbau GmbH, Gladbeck Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schlosserei Schwan Stahl- und Metallbau GmbH, Gladbeck, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schlosserei Schwan Stahl- und Metallbau GmbH, Gladbeck, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Münster, am 3. September 2021 CURACON
GmbH
Averbeck, Wirtschaftsprüfer Schwarz, Wirtschaftsprüfer ANHANG zum 31.12.2020Schlosserei Schwan Stahl- und Metallbau GmbHAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände entsprechend den amtlichen steuerlichen AfA-Tabellen ausschließlich linear vorgenommen. Die Vorräte wurden unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Forderungen wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken durch eine Pauschalwertberichtigung (1 %) bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Deckung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, wurden mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den entsprechenden Pensionsrückstellungen saldiert. Die Steuerrückstellungen beinhalten die mit den Geschäftsjahren 2019 und 2020 zusammenhängenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten zum Erfüllungsbetrag gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die übrigen Vermögenswerte sind mit den Nennwerten, die Verbindlichkeiten mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter (Sofortabschreibung) werden als Zugang und Abgang ausgewiesen. ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2020Schlosserei Schwan Stahl- und Metallbau GmbH
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 126.718,80 EUR). Angaben zu Forderungen gegen Gesellschafter Die Bilanz wurde um diesen Posten erweitert. Der Wert der Forderungen gegen Gesellschafter beläuft sich auf 27.376,76 EUR (Vorjahr: 23.085,02 EUR). Diese Forderungen gegen den Geschäftsführer werden mit 1 % p. a. verzinst. Es handelt sich wie im Vorjahr um Sonstige Vermögensgegenstände. Sonstige Vermögensgegenstände In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden. Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen:
Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital beträgt 50.000,00 DEM. Pensionsrückstellungen Für Ansprüche aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen auf Basis der versicherungsmathematischen Gutachten gebildet. Die Berechnung der Versorgungsverpflichtung erfolgte entsprechend den Bestimmungen des § 249 HGB i. V. m. § 252 bis 255 HGB. Die Bewertung beruht auf der "projected unit credit method" (Methode der laufenden Einmalprämien). Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Der Betrag ergibt sich nach Saldierung der Pensionsrückstellung mit einer Rückdeckungsversicherung gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB. Die Anschaffungskosten und der beizulegende Zeitwert des saldierten Vermögens betragen 343.778,50 EUR, der Erfüllungsbetrag der verrechneten Pensionsrückstellung beträgt 530.748,00 EUR. Auf die Verrechnung der Erträge und Aufwendungen wurde wegen Geringfügigkeit verzichtet. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Jahren führt gem. § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB zu folgender Ausschüttungssperre:
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Urlaubsansprüche und für Gewährleistungsverpflichtungen. Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden. Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen:
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und der Sicherungsrechte Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 2.961.401,59 EUR (Vorjahr: 1.535.720,69 EUR). Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 48 , davon sind 41,25 gewerbliche und 6,75 kaufmännische Arbeitnehmer. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Von dem Verzicht auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit dem Gesellschafter die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 1.835.624,82 EUR. Er wird voll in die Gewinnrücklagen eingestellt. Unterschrift der Geschäftsführung
Gladbeck, am 3. September 2021 gez.Michael Schwan |
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