Stammdaten

Register
Amtsgericht Gelsenkirchen HRB 4172
Vorher
Schlosserei Schwan Stahl- und Metallbau GmbH
Eingetragen
6.4.1992
Branche
Bauträger für andere Gebäude und BauwerkeBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und TelekommunikationErrichtung von Fertigteilbauten
Gegenstand
der Bau und die Erstellung von stationären und mobilen Mobilfunksendemasten im gesamten Bundesgebiet sowie Leistungen im Bereich des Stahl- und Metallbaus.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sebastian Rudow
seit 13.2.2025
Geschäftsführer
Sebastian Krohn
seit 17.5.2024
Prokura
Torsten Ebelt
seit 13.11.2023
Prokura
Christoph Bügel
seit 31.10.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SPIE TelCo Infrastructure GmbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
SPIE TelCo Infrastructure GmbH
Germany
30.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schlosserei Schwan Stahl- und Metallbau GmbH

Gladbeck

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Bilanz zum 31. Dezember 2020

AKTIVSEITE

31.12.2020 31.12.2019
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich derBauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 169.126,00 138.700,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 294.087,00 350.401,00
463.214,00 489.102,00
463.214,00 489.102,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.707.895,86 2.230.774,00
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.370.165,00 2.020.000,00
3. Geleistete Anzahlungen 5.200,00 0,00
4.083.260,86 4.250.774,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.970.712,40 629.405,31
2. Forderungen gegen Gesellschafter 27.376,76 23.085,02
3. Sonstige Vermögensgegenstände 231.744,72 307.900,89
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 0,00 (126.718,80)
3.229.833,88 960.391,22
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 5.944.747,74 4.746.608,11
13.257.842,48 9.957.773,33
C. Rechnungsabgrenzungsposten 53.295,78 73.442,26
13.774.352,26 10.520.317,59

PASSIVSEITE

31.12.2020 31.12.2019
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 8.344.341,25 6.456.152,16
III. Jahresüberschuss 1.835.624,82 1.888.189,09
10.205.530,66 8.369.905,84
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 186.969,50 147.433,56
2. Steuerrückstellungen 49.317,34 103.694,58
3. Sonstige Rückstellungen 371.133,17 363.562,92
607.420,01 614.691,06
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6,07 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 6,07 (0,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.581.945,68 932.772,16
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 2.581.945,68 (932.772,16)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 379.449,84 602.948,53
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 379.449,84 (602.948,53)
davon aus Steuern € 349.506,05 (535.271,23)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 1.667,80 (11.531,52)
2.961.401,59 1.535.720,69
13.774.352,26 10.520.317,59

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020

2020 2019
1. Umsatzerlöse 28.234.593,26 32.444.162,59
2. Erhöhung oder Verminderung (-) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen - 649.835,00 1.155.320,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 93.871,71 64.483,52
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 7.495.529,27 15.475.959,68
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 8.450.223,25 8.474.355,26
15.945.752,52 23.950.314,94
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.656.860,00 2.730.161,19
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung 531.675,41 568.611,74
davon für Altersversorgung € 64.045,61 (64.893,29)
3.188.535,41 3.298.772,93
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 131.787,59 136.103,97
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.565.689,43 3.375.296,60
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.493,20 8.594,71
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 15.845,93 15.367,97
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen € 10.722,00 (10.862,00)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 992.927,34 998.156,19
11. Ergebnis nach Steuern 1.844.584,95 1.898.548,22
12. Sonstige Steuern 8.960,13 10.359,13
13. Jahresüberschuss 1.835.624,82 1.888.189,09

LAGEBERICHT zum 31.12.2020

Schlosserei Schwan Stahl- und Metallbau GmbH

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Grundlagen des Unternehmens

Die Schlosserei Schwan Stahl- und Metallbau GmbH wurde am 01.02.1992 gegründet und ging aus der damaligen Schlosserei Schwan hervor, welche ihrerseits im August 1966 von Hubert Schwan gegründet wurde. Der Sitz der Gesellschaft ist in Gladbeck.

Die Schlosserei Schwan Stahl- und Metallbau GmbH ist unter HRB 4172 beim Amtsgericht Gelsenkirchen eingetragen und der Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und Montage von Stahlkonstruktionen für unterschiedlichste Anforderungen. Seit 1990 ist das Unternehmen schwerpunktmäßig mit Infrastrukturleistungen für verschiedene Mobilfunkanbieter tätig. Im Jahre 2012 wurde die Entwicklung des mobile radio trailers (mrt) abgeschlossen und zur Marktreife gebracht. Der mrt stellt heute ein weiteres Standbein des Unternehmens dar.

Das Unternehmen hat im abgelaufenen Jahr durchschnittlich 48 Arbeitnehmer beschäftigt.

Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2020 nicht verändert.

Geschäftsverlauf

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2020 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 5,0 % niedriger als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist somit nach einer zehnjährigen Wachstumsphase im Corona-Krisenjahr 2020 in eine tiefe Rezession geraten, ähnlich wie zuletzt während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Der konjunkturelle Einbruch fiel aber im Jahr 2020 den vorläufigen Berechnungen zufolge insgesamt weniger stark aus als 2009 mit -5,7 % (Quelle: Statistisches Bundesamt).

Entwicklung der Branche

Mit negativer Entwicklungstendenz wurde die Metall- und Elektro-Industrie (M+E-Industrie) von der Corona-Krise ab März 2020 getroffen. Produktion und Umsätze brachen massiv ein. Auf dem Höhepunkt der Krise im April 2020 lag die Produktion in der M+E-Industrie um 38,7 Prozent unter dem Vorjahresmonat. Die Umsätze unterschritten den Vorjahreswert um 40,9 Prozent. Besonders betroffen waren die Auslandsumsätze mit der Eurozone, die um 50,4 Prozent einbrachen. Bis zum September 2020 setzte eine Erholung ein. Produktion (-8,7 Prozent) und Umsätze (-3,7 Prozent) unterschreiten die Vorjahreswerte aber immer noch deutlich.

Wegen einer immensen, nie zuvor gesehenen Beanspruchung der Kurzarbeit zeigten sich die gravierenden Auswirkungen der Corona-Krise noch nicht bei der Beschäftigung. Im Mai 2020 waren aber schätzungsweise 1,5 Millionen Beschäftige der M+E-Industrie in Kurzarbeit - rund 38 Prozent der Beschäftigten in der M+E-Industrie. Gegenüber dem September 2019 gingen bis zum September 2020 schon rund 141.150 Beschäftigungsverhältnisse verloren (Quelle: Fachverband Metall NRW).

Entwicklung der Schlosserei Schwan Stahl- und Metallbau GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr

Die Geschäftsentwicklung der Schlosserei Schwan Stahl- und Metallbau GmbH war in 2020 insgesamt sehr zufriedenstellend. In nahezu allen wichtigen Geschäftsfeldern konnte die Stellung am Markt gehalten werden. Durch einen materialintensiven Großauftrag ist der Umsatz auch in diesem Jahr vergleichsweise über dem üblichen Niveau. Das Ergebnis des Berichtsjahres konnte gem. unserer Prognose auf Vorjahresniveau gehalten werden und befindet sich auf einem zufriedenstellenden Wert. Bedingt durch die Coronakrise sind im Berichtsjahr einige spezifische Aufträge weggebrochen. Der dadurch entstandene Umsatzausfall konnte durch Verlagerung innerhalb der Geschäftsfelder kompensiert werden. Staatliche Hilfen im Rahmen der Coronakrise (Kurzarbeit etc.) wurden nicht in Anspruch genommen.

B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Schlosserei Schwan Stahl- und Metallbau GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2020 insgesamt positiv entwickelt.

Ertragslage

Der Rückgang des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr liegt bei ca. 13 %, wobei der komplette Umsatz im Inland generiert wurde. Der Rückgang liegt im Wesentlichen in der weitgehenden Abarbeitung eines sehr materialintensiven Großauftrages begründet.

Die Umsatz- und Auftragsentwicklung ist zufriedenstellend.

Die Gesamtleistung ist im Vergleich zum Vorjahr um 17,9 % gesunken.

Im Vergleich zum Vorjahr sind der Materialeinsatz um 33,4 % und der Personalaufwand um 3,3 % zurückgegangen, was mit dem Umsatz- bzw. Auftragsrückgang einhergeht.

Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert und ist weiter nicht maßgeblich für das Gesamtergebnis.

Gegenüber dem Vorjahr ist das Jahresergebnis vor Ertragsteuern um TEuro 58 auf TEuro 2.829 gesunken. Der Jahresüberschuss beträgt TEuro 1.836.

Finanzlage

Die Liquiditätslage des Unternehmens war im Berichtsjahr zufriedenstellend. Die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag beträgt 74 %.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigt die solide Struktur der Unternehmensfinanzierung.

Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets - i. d. R. unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen - durch schnelle Zahlung erfüllt. Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben.

Es bestehen nahezu keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Kontokorrentkreditlinien wurden im Geschäftsjahr nur marginal in Anspruch genommen.

Der Cashflow ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert positiv geblieben.

Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

Vermögenslage

Gegenüber dem Vorjahr ergaben sich bei der Vermögensstruktur trotz der um TEuro 3.300 bzw. rund 31 % gestiegenen Bilanzsumme keine wesentlichen Veränderungen. Die Anteile des Anlagevermögens und der unfertigen Leistungen an der Bilanzsumme betragen 3,4 % bzw. 9,9 %.

Aufgrund des strengen Niederstwertprinzips und der Regeln der verlustfreien Bewertung sind im Jahresabschluss sämtliche erkennbaren Verluste über Abwertungen und Rückstellungen berücksichtigt worden.

Inflations- und Wechselkurseinflüsse haben auf die Vermögenslage keinen nennenswerten Einfluss.

C. Voraussichtliche Entwicklung mit Ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr 2021 bei rückläufigem Umsatz ein Ergebnis nahe dem Niveau des Vorjahres. Unsere Kapazitäten sind derzeit voll ausgelastet. Grundlage der Einschätzung ist der aktuelle Auftragsbestand. Auf Grund der aktuellen Corona-Pandemie muss allerdings permanent mit Einschränkungen und Risiken in allen Geschäftsbereichen gerechnet werden.

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken

Aus heutiger Sicht erscheint folgende Prognose als realistisch:

Für das laufende Geschäftsjahr wird mit einem Umsatzrückgang gerechnet. Dies ist dem inzwischen abgearbeiteten Großauftrag geschuldet.

Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in:

- belebende Konjunktur (auch durch Wegfall von Coronabeschränkungen) insbesondere in den von uns bedienten Geschäftsfeldern

- die Erschließung neuer Absatzmärkte

- einer stabilen finanziellen Situation

- neuen innovativen Produkten (Weiterentwicklung mrt etc.)

- hoher Produktqualität

D. Risikobericht

In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen hat die Geschäftsführung ein Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, um potentielle Risiken zu erkennen und beurteilen zu können. Zur Erfassung und Steuerung von Risiken existieren Instrumente, die permanent weiterentwickelt werden.

Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken.

Unser Unternehmen verfügt über umfangreiche Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Wesentliche Risiken

- wesentliche Risiken sind immer in der gesamtwirtschaftlichen konjunkturellen Entwicklung zu sehen

- ein hohes Risiko liegt in der aktuellen Corona-Pandemie. Die Auswirkungen auf alle Bereiche des Geschäftslebens, insbesondere auf die Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern, Lieferketten etc. sind weiterhin schwer kalkulierbar.

- derzeit sehen wir einen extremen Anstieg der Stahlpreise. Die damit verbundene Verteuerung unserer Produkte sehen wir als Umsatzrisiko.

- Risiken, die aus wesentlichen Investitionen resultieren, werden durch einheitliche Investitionsberechnungen bewertet.

- Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.

- die Schlosserei Schwan Stahl- und Metallbau GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen.

- bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken, sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind derzeit nicht erkennbar.

 

Gladbeck, am 3. September 2021

Unterschrift

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Schlosserei Schwan Stahl- und Metallbau GmbH, Gladbeck

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Schlosserei Schwan Stahl- und Metallbau GmbH, Gladbeck, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schlosserei Schwan Stahl- und Metallbau GmbH, Gladbeck, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zu Grunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zu Grunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zu Grunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Münster, am 3. September 2021

CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Averbeck, Wirtschaftsprüfer

Schwarz, Wirtschaftsprüfer

ANHANG zum 31.12.2020

Schlosserei Schwan Stahl- und Metallbau GmbH

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Schlosserei Schwan Stahl- und Metallbau GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Gladbeck
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Gelsenkirchen
Register-Nr.: HRB 4172

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände entsprechend den amtlichen steuerlichen AfA-Tabellen ausschließlich linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt.

Forderungen wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken durch eine Pauschalwertberichtigung (1 %) bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Deckung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, wurden mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den entsprechenden Pensionsrückstellungen saldiert.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die mit den Geschäftsjahren 2019 und 2020 zusammenhängenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten zum Erfüllungsbetrag gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die übrigen Vermögenswerte sind mit den Nennwerten, die Verbindlichkeiten mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter (Sofortabschreibung) werden als Zugang und Abgang ausgewiesen.

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2020

Schlosserei Schwan Stahl- und Metallbau GmbH

Anschaffungs-, Herstellungskosten 1.1.2020 Zugänge Abgänge- Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.719,54 5.718,54
2. technische Anlagen und Maschinen 182.261,87 44.504,64 57.640,51
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 985.357,95 64.845,95 687.683,17
68.433,73-
Summe Sachanlagen 1.173.339,36 109.350,59 751.042,22
68.433,73-
1.173.339,36 109.350,59 751.042,22
68.433,73-
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2020 bis 31.12.2020 Buchwert 31.12.2020 Buchwert 31.12.2019
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00
2. technische Anlagen und Maschinen 14.078,64 169.126,00 138.700,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 117.708,95 294.087,00 350.401,00
Summe Sachanlagen 131.787,59 463.214,00 489.102,00
131.787,59 463.214,00 489.102,00

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 126.718,80 EUR).

Angaben zu Forderungen gegen Gesellschafter

Die Bilanz wurde um diesen Posten erweitert. Der Wert der Forderungen gegen Gesellschafter beläuft sich auf 27.376,76 EUR (Vorjahr: 23.085,02 EUR). Diese Forderungen gegen den Geschäftsführer werden mit 1 % p. a. verzinst. Es handelt sich wie im Vorjahr um Sonstige Vermögensgegenstände.

Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden.

Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen:

Steuererstattungsansprüche

Lohnerstattungsansprüche.

Eigenkapital

Das Gezeichnete Kapital beträgt 50.000,00 DEM.

Pensionsrückstellungen

Für Ansprüche aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen auf Basis der versicherungsmathematischen Gutachten gebildet. Die Berechnung der Versorgungsverpflichtung erfolgte entsprechend den Bestimmungen des § 249 HGB i. V. m. § 252 bis 255 HGB. Die Bewertung beruht auf der "projected unit credit method" (Methode der laufenden Einmalprämien).

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Rechnungszins gem. § 253 Abs. 2 HGB 2,30 %
Rententrend 1,50 %
Fluktuationswahrscheinlichkeit 0,00 %
kein Anwartschaftstrend
zu Grunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck

Der Betrag ergibt sich nach Saldierung der Pensionsrückstellung mit einer Rückdeckungsversicherung gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB. Die Anschaffungskosten und der beizulegende Zeitwert des saldierten Vermögens betragen 343.778,50 EUR, der Erfüllungsbetrag der verrechneten Pensionsrückstellung beträgt 530.748,00 EUR. Auf die Verrechnung der Erträge und Aufwendungen wurde wegen Geringfügigkeit verzichtet.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Jahren führt gem. § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB zu folgender Ausschüttungssperre:

DBO (Bilanzansatz) Ausschüttungssperre DBO bei Zinssatz 1,60 %
530.748 EUR 61.976 EUR 592.724 EUR

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Urlaubsansprüche und für Gewährleistungsverpflichtungen.

Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen

In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden.

Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen:

Personalkosten

Steuerverbindlichkeiten.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und der Sicherungsrechte

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 2.961.401,59 EUR (Vorjahr: 1.535.720,69 EUR). Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 48 , davon sind 41,25 gewerbliche und 6,75 kaufmännische Arbeitnehmer.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Michael Schwan, Gladbeck ausgeübter Beruf: Kaufmann

Von dem Verzicht auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit dem Gesellschafter die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 1.835.624,82 EUR. Er wird voll in die Gewinnrücklagen eingestellt.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Gladbeck, am 3. September 2021

gez.Michael Schwan

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