Betrieb von Sportanlagen
Bilfinger Life Science Automation GmbH
Conrad-Röntgen-Straße 1, 24941 Flensburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nils Holger Philippsen seit 10.2.2025 | Geschäftsführer |
Tim Paulsen seit 27.1.2025 | Prokura |
Mario Meierhof seit 22.7.2024 | Prokura |
Arne Carstens seit 22.7.2024 | Prokura |
Timo Stemmann seit 22.7.2024 | Prokura |
Niklas Bartel seit 22.7.2024 | Prokura |
Lisa Windeck seit 11.7.2024 | Prokura |
Volker Sembill seit 5.6.2024 | Geschäftsführer |
Sven Karsten seit 21.4.2005 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GreyLogix GmbHFlensburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2011LageberichtAllgemeinesDie GreyLogix GmbH (GreyLogix) plant, projektiert und realisiert automatisierungstechnische Lösungen für Errichter und Betreiber technischer Anlagen. GreyLogix ist somit Dienstleister und Partner in den Bereichen Elektrotechnik, Informationstechnik, Kommunikationstechnik und bietet den Kunden mit dem vorhandenen Branchen Know-how für alle Fragestellungen in der Automatisierungstechnik effiziente Lösungen an und ermöglicht dadurch einen wirtschaftlichen und performanten Anlagenbetrieb. Das Leistungsspektrum der GreyLogix enthält neben Software & Engineering mit dem Prozessleitsystem PCS 7 und dazugehörigem Projektmanagement, auch Hardwarelieferungen in Form von Schaltanlagen, Sensoren und Aktoren einschließlich Inbetriebnahme, Wartung und Service. Die Kunden der GreyLogix GmbH stammen aus den Bereichen Energieerzeugung und -verteilung, Erdgastransport und -speicherung, Nahrungs- und Genussmittelindustrie sowie aus der chemischen Industrie. Gesamtwirtschaftliche EntwicklungNachdem die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise aus dem Jahr 2009 in 2011 endgültig überwunden wurden, konnte auch die GreyLogix von dem starken konjunkturellen Aufschwung in den 2010 und 2011 profitieren. Allerdings ist festzustellen, dass die Anzahl der Großinvestitionen in den von uns bedienten Branchen noch nicht das Vorkrisenniveau von 2008 erreicht hat. Entsprechend intensiv war auch in 2011 der Wettbewerb um diese Projekte. Durch die stärkere Konzentration auf den Bereich Service und die bereits vor zwei Jahren eingeleitete Entwicklung von spezialisierten Serviceangeboten konnte dieser Effekt jedoch kompensiert werden. BranchenentwicklungDie maßgeblichen Entwicklungen im Jahr 2011 waren die Euro-Schuldenkrise sowie die in Deutschland eingeleitete Energiewende nach der Nuklearkatastrophe in Fukushima. Die verschärfte Euro-Schuldenkrise sowie die daraus resultierenden rezessiven Tendenzen haben sich im Vergleich zur Wirtschaftskrise 2008/2009 bisher nicht spürbar auf das Investitionsverhalten unserer Kunden ausgewirkt. Dagegen hat die eingeleitete Energiewende einen erheblichen Einfluss auf das Geschäft der GreyLogix, da der Energiesektor die größte Kundenbranche der GreyLogix darstellt. Da die GreyLogix in den Bereichen der Kohle- und Nuklearkraftwerke traditionell nicht sehr aktiv ist, sondern ihren Fokus im Bereich der erneuerbaren Energien sowie der dezentralen KWK-Lösungen hat, konnten wir schon im Jahr 2011 von der Energiewende profitieren. Eine klare Fokussierung auf die im Rahmen der Energiewende benötigten Verfahren und Anwendungen sowie die gezielte Entwicklung von ergänzenden Technologien wird uns in den nächsten Jahren eine starke Marktposition und weiteres Wachstum sichern. GeschäftsverlaufDie Betriebsleistung konnte durch weitere Effizienzsteigerungen im Vergleich zum Vorjahr auf 36,1 Mio. € erhöht werden, was einer Steigerung um knapp 10 % gegenüber dem Geschäftsjahr 2010 entspricht. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit fiel um 664 T€ höher aus als 2010, was einer Steigerung von knapp 41 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Um die Abhängigkeit vom volatilen und zurzeit margenschwachen Projektgeschäft zu reduzieren, hat sich das Unternehmen im Jahr 2011 darauf konzentriert, in die Entwicklung und Vermarktung von neuen Dienstleistungen und Lösungen zu investieren. Das Geschäft im Bereich Nahrungs- und Genussmittelindustrie verlief sehr zufriedenstellend. Auch im Bereich der Chemietechnik konnten die erzielten Deckungsbeiträge gesteigert werden. Weiterhin positiv verlief das Geschäft in der Molkereiwirtschaft, das auch in 2011 deutlich ausgebaut werden konnte. Für das Geschäftsjahr 2012 stehen neben dem Abschluss von einigen Großaufträgen ebenfalls einige neue Aufträge zur Vergabe an, so dass wir mit einem positiven Geschäftsverlauf rechnen. Unsicherheiten liegen jedoch im Bereich der chemischen Industrie, wo sich die gesamtwirtschaftliche Rezession schon Ende 2011 auf die Absatzmengen ausgewirkt hat. Der Geschäftsbereich Energietechnik hat die Erwartungen erfüllt. Es konnten zahlreiche größere Projekte erfolgreich abgewickelt werden. Im Bereich der Kraftwerkstechnik war das Marktumfeld aber sehr schwierig, so dass gemeinsam mit der GreyLogix Aqua GmbH auch wieder Aufträge im Bereich der Siedlungswasserwirtschaft akquiriert wurden. Der Bereich Wärmetechnologie konnte vor dem Hintergrund der eingeleiteten Energiewende weiter ausgebaut und das Ergebnis zum Vorjahr wiederum deutlich verbessert werden. Das Geschäft im Bereich Biogas erfüllte ebenfalls die Erwartungen. Insgesamt gehen wir für 2012 von einer guten Auslastung für den Geschäftsbereich Energietechnik aus. Hierzu führen auch neue technologische Ansätze, deren Grundlagen bereits im Geschäftsjahr 2010 gelegt wurden und die im Geschäftsjahr 2011 massiv ausgebaut wurden. Der Geschäftsbereich Gastechnik hat die Erwartungen für 2011 ebenfalls übererfüllt. Auch dieser Geschäftsbereich war im Jahr 2011 durch eine sehr angespannte Wettbewerbssituation gekennzeichnet. Der Bereich konnte jedoch von einem guten Auftragsbestand aus 2010 profitieren und auch für 2012 konnten wichtige Aufträge akquiriert werden. Entsprechend positiv ist die Auslastung für das Geschäftsjahr 2012, auch wenn die Projekte teilweise unter wettbewerbsbedingten schwierigen Bedingungen abgewickelt werden müssen. Besondere Ereignisse im Geschäftsjahr 2011Im Geschäftsjahr 2011 wurde die Niederlassung Augsburg neu aufgebaut sowie eine Betriebsstätte im dänischen Fredericia gegründet. ErtragslageDie Betriebsleistung (Summe aus Umsatzerlösen und Bestandsveränderungen) erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 3.203 T€ von 32.899 T€ auf 36.102 T€. Dies ist hauptsächlich auf den Abschluss von mehr Projekten und die Verringerung von Bestandsabwertungen auf die unfertigen Leistungen gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Erträge verringern sich um 24 T€ von 767 T€ auf 743 T€. Die Verringerung zum Vorjahr ergab sich hauptsächlich aus der geringeren Auflösung nicht benötigter Rückstellungen für Personalverpflichtungen. Unterproportional zur Betriebsleistung stieg in 2011 der Materialaufwand von 15.833 T€ um 532 T€ auf 16.415 T€ an. Dies ist hauptsächlich dem weiteranhaltenden Trend zu Pauschalaufträgen mit einem größeren Anteil an bezogenen Leistungen geschuldet; gegenläufig ist hier eine Abnahme der Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu verzeichnen gewesen. Der Anstieg der Personalaufwendungen von 12.272 T€ um 1.561 T€ auf 13.833 T€ resultiert im Wesentlichen aus Neueinstellungen und Gehaltsanpassungen. Im Jahresdurchschnitt wurden 270 Mitarbeiter (Vorjahr: 261) beschäftigt. Diese teilten sich auf in 216 Vollzeitmitarbeiter (Vorjahr: 208) und 18 Teilzeitmitarbeiter (Vorjahr: 18). Im Jahresdurchschnitt wurden 36 geringfügig beschäftigte Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 35). Im Geschäftsjahr 2011 lag die Fluktuation um 5%. Unsere Mitarbeiter bilden sich regelmäßig in Fach- und Führungsseminaren fort. Die Abschreibungen sanken von 373 T€ um 28 T€ auf 345 T€. Dies resultiert hauptsächlich aus der Abschreibung eines Firmenwertes im Vorjahr und verringerter Abschreibung des Sachanlagevermögens. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen steigen im Vergleich zum Vorjahr von 3.887 T€ um 417 T€ auf 4.304 T€. Dies resultierte hauptsächlich aus gestiegenen Mietaufwendungen und Kfz-Kosten sowie dem Anstieg von Dienstleistungs- und IT-Aufwendungen. Das betriebliche Ergebnis stieg durch die im Vergleich zum Vorjahr erhöhte Fertigstellung von Aufträgen, dem Abbau der Bestandsabwertungen, Nachverhandlungen von Aufträgen und einem guten Auftragseingang im Jahr 2011 um 698 T€ auf 1.950 T€. Unter Berücksichtigung des im Vergleich zum Vorjahr um 34 T€ gesunkenen Finanz- und Beteiligungsergebnisses von 320 T€ und einem Steueraufwand von 650 T€ ergibt sich ein Jahresüberschuss von 1.620 T€ (Vorjahr: 1.202 T€). Vermögens– und FinanzlageDer leichte Rückgang des langfristigen Vermögens von 2.507 T€ auf 2.440 T€ resultiert zum größten Teil aus der durch die Umstellung des Microsoft-Lizenzmodells auf Software-Assurance-Verträge nicht getätigten Neuanschaffungen von entsprechenden Lizenzen; leicht gegenläufig dazu war die Neuanschaffung von höherwertigeren Anlagensubstituten. Die Erhöhung des kurzfristigen Vermögens um 2.102 T€ auf 9.783 T€ begründet sich hauptsächlich aus einem zum Bilanzstichtag im Vergleich zum Vorjahr erhöhtem Forderungsbestand um 3.314 T€, davon 492 T€ an verbundene Unternehmen. Im Gegenzug verringerten sich die Bestände aus unfertigen Leistungen nach Verrechnung der erhaltenen Anzahlungen um 1.398 T€ auf 987 T€. Von den unfertigen Leistungen wurden bereits 94 % durch Anzahlungen der Kunden finanziert. Das Eigenkapital stieg bedingt durch das Jahresergebnis auf 4.661 T€ (Vorjahr 4.043 T€). Aus dem Jahresergebnis 2010 wurden 200 T€ thesauriert und den Anderen Gewinnrücklagen zugeführt. Die Rückstellungen stiegen um 514 T€ von 2.549 T€ auf 3.063 T€, da unter anderem höhere Verpflichtungen für nachlaufende Auftragskosten, Tantiemen und Urlaub sowie Steuern für das Jahr 2011 als im Vorjahr berücksichtigt wurden. Die Verbindlichkeiten stiegen um 988 T€ auf 4.610 T€ (Vorjahr 3.622 T€). Dies ist zum größten Teil auf höhere Steuerverbindlichkeiten zurückzuführen. Bezüglich der Vermögens- und Kapitalstruktur ist zu bemerken, dass das langfristig gebundene Vermögen vollständig durch Eigenkapital und langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gedeckt ist. Die Eigenkapitalquote beträgt 37,79 % (Vorjahr 39,58%). Die Finanzierung erfolgt im Rahmen einer Liquiditätsvereinbarung mit der E.ON Anlagenservice GmbH, Gelsenkirchen, in Höhe von bis zu 4,0 Mio. €. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit sank um 1.159 T€ auf 915 T€. Daneben fielen für Investitionen Auszahlungen in Höhe von 279 T€ und im Rahmen der Finanzierungstätigkeit Auszahlungen von 1.009 T€ sowie Einzahlungen von 8 T€ an. Der Finanzmittelfonds beträgt am Stichtag 662 T€ (Vorjahr 1.027 T€). InvestitionenBei den Investitionen wurden hauptsächlich Ersatzbeschaffungen und Neubeschaffungen von Büroeinrichtungen und EDV-Geräten im Zuge der Neueinstellungen vorgenommen. Chancen und RisikenTrotz des positiven Geschäftsverlaufs in 2011 ist die gesamtwirtschaftliche Lage aufgrund der Euro-Schuldenkrise als volatil zu bezeichnen. Es ist im Moment schwer zu prognostizieren, in wie weit die rezessiven Tendenzen im Euroraum auch auf das Geschäft der GreyLogix wirken. Die intensiven Bemühungen zur Effizienzsteigerung sowie der sich ständig verbessernde Wissensstand unserer Mitarbeiter, bringen uns jedoch die notwendigen Wettbewerbsvorteile, um im Markt zu bestehen. Speziell im Bereich der Energieversorgung, auf welchen ein großer Teil des Geschäftes der GreyLogix entfällt, gibt es aufgrund der Energiewende zahlreiche Chancen, an deren Nutzung sehr intensiv gearbeitet wird. Die Entwicklung von zusätzlichen Dienstleistungen, technischen Lösungen und Produkten trägt erste Früchte und wird in den nächsten Jahren einen spürbar positiven Effekt auf die Geschäfte der GreyLogix GmbH haben. Risiken durch Zahlungsausfälle von Kunden werden aufgrund der Kundenstruktur als gering eingestuft. Ansonsten haben wir die üblichen Risiken der Branche wie Fachkräftemangel, Wettbewerbsdruck um Großprojekte sowie die typischen Projektrisiken im Rahmen des Risikomanagements im Fokus. Die Gesellschaft arbeitet ständig daran, entsprechende Prozesse zu etablieren beziehungsweise zu optimieren, um diese Risiken zu beherrschen. AusblickNach unserer Einschätzung wird es bei den Investitionen im Bereich der Prozessautomatisierung im Jahr 2012 zu keiner deutlichen Steigerung kommen. Entsprechend angespannt wird die Wettbewerbssituation im Projektgeschäft bleiben. Die seit 2009 eingeleiteten Maßnahmen werden aber im Geschäftsjahr 2011 verstärkt greifen und damit die Abhängigkeit der GreyLogix vom Projektgeschäft reduzieren. Die GreyLogix ist mit einem guten Auftragsbestand für die erste Jahreshälfte in das neue Geschäftsjahr gestartet. Wir sind optimistisch, die akquisitorische Lücke für die zweite Jahreshälfte noch zu schließen. Wir erwarten, dass das Geschäftsergebnis im Geschäftsjahr 2012 aufgrund hoher Investitionen in neue Technologie leicht unterhalb dem Niveau des Jahres 2011 liegen wird. Weiterhin gehen wir davon aus, dass wir mit unseren Investitionen in neue Dienstleistungen und Produkte die Volatilität unserer bisherigen Märkte ausgleichen können. Entsprechend erwarten wir ab 2013 steigende Geschäftsergebnissen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des GeschäftsjahresEs haben sich keine wesentlichen Ereignisse nach dem Schluss des Geschäftsjahres ergeben.
Flensburg, den 26. März 2012 Die Geschäftsführung Lars Malter Dirk Nagel Gerd Witzel BILANZ für OffenlegungszweckeAKTIVA scroll
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für Offenlegungszweckescroll
AnhangDie GreyLogix GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Der Jahresabschluss 2011 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeImmaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, der voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechende Abschreibungen, bewertet. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Sachanlagen werden anteilige Gemeinkosten einbezogen. Erhaltene Zuschüsse zu den Sachanlagen wurden von der Anschaffungs- und Herstellungskosten abgesetzt. Abschreibungen werden linear vorgenommen. Bei der Abschreibungsdauer wird grundsätzlich auf die Nutzungsdauer des wirtschaftlichen Werteverzehrs abgestellt. Zu deren Ermittlung werden die steuerlichen Abschreibungstabellen herangezogen, soweit die dort genannten Nutzungsdauern innerhalb der Bandbreite handelsrechtlich zulässiger Nutzungsdauern liegen. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern des abnutzbaren Anlagevermögens betragen regelmäßig zwischen 3 und 33 Jahren. In den Geschäftsjahren 2008 und 2009 erworbene abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände werden innerhalb der Wertgrenze von 150,01 € bis 1.000,00 € als Jahressammelposten geführt und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Entsprechende Vermögensgegenstände bis 410,00 € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Marktwerten beziehungsweise einem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Die Roh, Hilfs- und Betriebsstoffe werden im Wesentlichen zu fortgeschriebenen Durchschnittspreisen oder zu niedrigeren Marktpreisen bewertet. In den Herstellungskosten der Unfertigen Leistungen sind neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten enthalten. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung wurden dabei beachtet. Forderungen, Sonstige Vermögensgegenstände und das Deckungsvermögen werden zum Nennwert bewertet. Daneben wurden die Ausfallrisiken bei Forderungen durch Wertberichtigungen in angemessenem Umfang berücksichtigt. Bedingt durch den hohen Bestand an Forderungen zum Bilanzstichtag wurde die pauschale Wertberichtigung von 0,5 % im Vorjahr auf 1 % zur Verbesserung des Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage angehoben. Hieraus ergab sich eine um 25 T€ höhere Pauschalwertberichtigung. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs des Abschlussstichtages bewertet. Die flüssigen Mittel werden zu Nennbeträgen angesetzt. Latente Steuern für zeitliche Unterschiede zwischen den handels- und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt mit Hilfe des Ertragssteuersatzes aus Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag von derzeit 27,7 %. In Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB werden aktive latente Steuern nicht bilanziert. Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwertbilanziert. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Bewertung der Altersteilzeitverpflichtungen erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren. Den Berechnungen wurde die in IDW RS HFA 3 "Bilanzierung von Verpflichtungen aus Altersteilzeitregelungen nach IAS und nach handelsrechtlichen Vorschriften" zugrunde gelegt. Der versicherungsmathematischen Rückstellungsberechnungen liegen als Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus. Heubeck sowie ein Zinssatz von 3,8 % p.a. zugrunde. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Erläuterungen zur Bilanz(1) Anlagevermögen: Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2011 ist in der Anlage dargestellt. (2) Vorräte: Von den Vorräten wurden erhaltene Anzahlungen abgesetzt. Von den erhaltenen Anzahlungen betreffen T€ 2.924 (Vorjahr T€ 1.959) verbundene Unternehmen. Hiervon entfallen T€ 0 (Vorjahr T€ 842) auf Gesellschafter. (3) Forderungen: scroll
Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren aus Lieferungen und Leistungen sowie übrige Forderungen. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen T€ 1.192 (Vorjahr T€ 1.482) den Gesellschafter E.ON Anlagenservice GmbH, Gelsenkirchen, davon resultierten 402 T€ (Vorjahr T€ 936) aus einem Cashclearing. Die noch verbleibenden Forderungen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Die übrigen Forderungen enthalten T€ 2 (Vorjahr T€ 8) gegen Gesellschafter. (4) Unterschiedsbetrag: Der Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung enthält ein mit dem Erfüllungsrückstand einer Altersteilzeitvereinbarung verrechnetes Wertguthaben: scroll
Die beizulegenden Zeitwerte des Deckungsvermögens entsprechen dem vom Versicherer nachgewiesenen Deckungskapital und damit den Anschaffungskosten. (5) Gewinnrücklage: Gemäß Gesellschafterbeschluss wurden aus dem Jahresüberschuss des Jahres 2010 200 T€ in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. (6) Verbindlichkeiten: Von den Verbindlichkeiten betreffen 220 T€ (Vorjahr: 421 T€) Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über 5 Jahren. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht sowie gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Geschäftsjahr ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Lieferungen und Leistungen und entfallen mit 361 T€ (Vorjahr: 0 T€) auf die Gesellschafterin E.ON Anlagenservice GmbH, Gelsenkirchen. In den übrigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 5 T€ (Vorjahr: 3 T€) enthalten. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(7) Sonstige betriebliche Erträge: Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten 1 T€ Erträge aus Währungsumrechnungen (Vorjahr: 7 T€). (8) Sonstige betriebliche Aufwendungen: Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten 8 T€ Aufwendungen aus Währungsumrechnungen (Vorjahr: 0 T€). (9) Zinsen und ähnliche Aufwendungen: In den Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind 4 T€ aus der Aufzinsung der Sollrückstellung für Altersteilzeit enthalten. Diese wurden mit Erträgen aus der Absicherung des Deckungsvermögens in Höhe von 1 T€ verrechnet. (10) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag: Es bestehen ausschließlich aktive latente Steuern aus unterschiedlichen Wertansätzen des Firmenwertes sowie der Passivierung der Rückstellung für Altersteilzeit. Periodenfremde Aufwendungen / periodenfremde Erträge: Die periodenfremden Aufwendungen betragen 34 T€, die periodenfremden Erträge 294 T€ (davon 290 T€ aus Rückstellungsauflösung). Sonstige AngabenMitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden 270 Mitarbeiter (Vorjahr: 261) beschäftigt (gemäß § 267 Abs. 5 HGB). Diese teilten sich auf in 216 Vollzeitmitarbeiter (Vorjahr: 208) und 18 Teilzeitmitarbeiter (Vorjahr: 18). Im Jahresdurchschnitt wurden 36 geringfügig beschäftigte Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 35). Finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bewegen sich im Rahmen der üblichen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Auf PKW-Leasingverträge entfallen hier 705 T€, auf Maschinenleasing 17 T€. Die Verpflichtungen aus Mietverträgen belaufen sich auf 264 T€. Verpflichtungen aus langfristigen Dienstleistungsverträgen bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Bestellobligos bewegen sich im üblichen Rahmen. Honorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars wird gemäß § 288 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet. Anteilsbesitz scroll
KonzernbeziehungDie Mehrheitsgesellschafterin E.ON Anlagenservice GmbH ist gemäß § 291 HGB von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss sowie einen Konzernlagebericht gemäß § 290 ff. HGB aufzustellen, befreit. Die E.ON Anlagenservice GmbH wird mit ihren Tochterunternehmen in den befreienden Konzernabschluss der E.ON AG, Düsseldorf, (HRB 22315) einbezogen. Die E.ON AG ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden nach § 325 HGB beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers elektronisch eingereicht und dort bekannt gemacht. Diese Unterlagen sind im Internet unterwww.ebanz.de oder unter www.eon.com zugänglich. Die E.ON AG stellt den Konzernabschluss nach den Internationalen Rechnungslegungsvorschriften auf, wie sie von der Europäischen Kommission für die Anwendung in der Europäischen Union übernommen wurden (IFRS). Die GreyLogix GmbH wird gem. § 296 HGB nicht konsolidiert. Geschäftsführung: Dipl.-Ing. Gerd Witzel Dipl.-Ing. Lars Malter Dipl.-Ing. Dirk Nagel, Bereichsleiter Leittechnik bei der E.ON Anlagenservice GmbH in Gelsenkirchen Herr Nagel hat im Berichtsjahr keine Bezüge von der Gesellschaft enthalten. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Flensburg, den 26. März 2012 Die Geschäftsführung Lars Malter Dirk Nagel Gerd Witzel Entwicklung des Anlagevermögensscroll
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Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GreyLogix GmbH, Flensburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 27. März 2012 PricewaterhouseCoopers Dirk Burschel, Wirtschaftsprüfer ppa. Andreas Block, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2011 wurde am 21.05.2012 festgestellt. |
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