Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 504868
Eingetragen
28.6.2000
Branche
Großhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Handel mit und die Bearbeitung von Werkstoffen sowie der Handel mit Werkzeugmaschinen und -Zubehör.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Daniel Hummel
seit 20.1.2021
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Viktor Wagner
seit 20.1.2021
Geschäftsführer
Michaela Hummel
seit 6.11.2013
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
37.50%
19.50%
8.50%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
PREMEX GmbHEigenbeteiligung
26.00%

Gesellschafter
Beta

4 von 5 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Daniel Hummel
Remchingen
37.50%
PREMEX GmbH
Germany
26.00%
M******* H*****
19.50%
L*** H******
8.50%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PREMEX GmbH

Remchingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

Die PREMEX GmbH ist ein mittelständischer Familienbetrieb und steht seit mehr als 20 Jahren für den Handel mit Hartmetallstäben und die schnelle und präzise Fertigung von individuell geschliffenen Hartmetallrohlingen. Die für die Hartmetallherstellung verwendeten Grundstoffe sind Wolfram und Kobalt.

Unser Unternehmen mit Sitz in Remchingen produziert an zwei Standorten auf modernsten Maschinen in der derzeit bestmöglichen Präzision. Bei Produkten und Dienstleistungen rund um Hartmetall-Rund- und Flachstäbe möchten wir auch in der Zukunft eine führende Rolle im Markt einnehmen.

Qualität und Präzision sind die Voraussetzung für alle Produkte, die unser Haus verlassen. Deshalb dürfen wir namhafte Werkzeughersteller und Zulieferer aus allen Bereichen der Industrie, unter anderem der Metallindustrie, sowie der Medizin- und Messtechnik zu unseren Kunden zählen.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Berichtsjahr 2023 war, wie auch bereits die Jahre davor, von Ungewissheit und Planungsunsicherheit aufgrund von geopolitischen und weltwirtschaftlichen Entwicklungen geprägt. Eine nachlassende, aber immer noch vorhandene hohe Inflation, geopolitische Unsicherheiten, wie der Krieg in der Ukraine, aber auch seit Q4 2023 der Krieg im Nahen Osten, sowie die damit verbundenen und weiterhin hohen Energie- und Rohstoffkosten, sorgen dafür, dass das Wirtschaftswachstum immer mehr an Dynamik verliert.

Weltweit stieg das reale BIP zwar um 3,1 Prozent, in der Eurozone betrug das Wachstum jedoch lediglich 0,6 Prozent, was einen deutlichen Rückgang im Vergleich zum Jahr 2022 (Wachstum: 3,4 Prozent) bedeutete. Noch stärker fiel die Eintrübung der Wachstumsdynamik der deutschen Konjunktur aus. Nachdem bereits in Q4 2022 ein leichter Rückgang des preisbereinigten BIPs von -0,4 Prozent gegenüber Q3 2022 vorlag, schwächte sich das Wirtschaftswachstum in 2023 zunehmend ab. Im Gesamtjahr 2023 schrumpfte die deutsche Wirtschaft um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Somit befand sich die deutsche Wirtschaft 2023 in einer Rezession. Weiterhin deuten keinerlei Frühindikatoren oder der Geschäftsklimaindex auf eine schnelle Aufhellung der Konjunktur zu Beginn des Jahres 2024 hin. Durch die Leitzinsanpassungen im Jahr 2022 konnte die Inflationsdynamik eingebremst werden und lag am Ende des Jahres 2023 bei 2,9 Prozent und somit auf dem niedrigsten Stand seit dem Jahr 2021. Auch der Arbeitsmarkt zeigte sich trotz der Eintrübung der Konjunktur im Jahresverlauf noch recht robust.

Eine detailliertere Betrachtung der Entwicklung des deutschen BIPs im Berichtsjahr zeigt, dass die Wachstumsraten branchenspezifisch sehr unterschiedlich ausfallen. Während einzelne Branchen immer noch Wachstum verzeichnen konnten, war die Rezession unter anderem im Produzierenden Gewerbe besonders ausgeprägt. Die Produktion im Produzierenden Gewerbe ist im Dezember 2023 um 1,6 Prozent im Vergleich zum Dezember 2022 zurückgegangen, im Bereich Metallerzeugung und -bearbeitung sogar um 5,8 Prozent. Neben der oben geschilderten konjunkturellen Eintrübung, in dieser Branche insbesondere auch aufgrund der hohen Energiekosten, war im Dezember 2023 insbesondere ein sehr hoher Krankenstand ursächlich für diese Entwicklung.

Nach all den Risiken in den vergangenen Geschäftsjahren ist die Rezession, nach dem kurzen Post-Corona Aufschwung endgültig da. Hohe Energiekosten, ein stark eingetrübtes Konsumklima, sowie die politischen Unsicherheiten, gepaart mit hohen Kosten, sowie steigenden bürokratischen Anforderungen werden die Weltwirtschaft und insbesondere die deutsche Wirtschaft, auch im Geschäftsjahr 2024 maßgeblich prägen, wodurch eine kurzfristige Aufhellung der Konjunktur aktuell nicht in Sicht ist.

2.2 Geschäftsverlauf und Lage

2.2.1 Ertragslage

Trotz der in Kapitel 2.1 geschilderten Rezession, sowie der anhaltenden politischen und weltwirtschaftlichen Risiken konnte die PREMEX GmbH seine Ertragslage im Berichtsjahr 2023 zufriedenstellend gestalten.

Hier waren insbesondere die erfreulichen Wachstumsraten in den neuen Märkten, insbesondere der USA, aber auch auf dem europäischen Markt, ein wesentlicher Faktor, weshalb die PREMEX GmbH trotz der konjunkturellen Eindämmung eine gute Ertragslage vorweisen kann. Während der Umsatz im deutschen Markt konstant gehalten werden konnte, und der Umsatz im EU-Raum leicht zunahm, konnte im amerikanischen Markt ein zweistelliger Umsatzzuwachs im Berichtsjahr generiert werden. Während die PREMEX GmbH im deutschen und im europäischen Markt insbesondere von einem breiten Kundenstamm, einem breit diversifizierten Serviceportfolio, sowie von einer vorausschauenden Investitionspolitik in neue Technologien profitieren konnte, um die konjunkturelle Abschwächung aufzufangen, waren die Neukundengewinnung und der Ausbau der Bestandskundenbeziehung im amerikanischen Markt, gepaart mit der allgemein besseren konjunkturellen Lage in den USA, entscheidend dafür, dass trotz eines Anstiegs der Kosten, der Rohertrag im Berichtsjahr 2023 mit TEUR 11.536,1 im Vergleich zum Berichtsjahr 2022 TEUR 10.925,8 nochmals um 5,6 Prozent angestiegen ist.

Aufgrund des Wachstums in unseren neuen Märkten, sowie der erschwerten Marktlage auf dem europäischen Markt, war auch im Berichtsjahr 2023 die Bedienung der Marktnachfrage ein entscheidendes Erfolgskriterium. Gleichzeitig war und ist das Kostenmanagement insbesondere hinsichtlich der Energie- und Rohstoffkosten, der Inflation und der gestiegenen Zinsen im Berichtsjahr der entscheidende Erfolgsfaktor hinsichtlich der Ertragslage gewesen. Durch die nachhaltige und vorausschauende Investitionsstrategie der PREMEX GmbH in den vergangenen Jahren, konnten Prozesse optimiert werden und dadurch, neben der Bedienung der Marktnachfrage, zudem die Effizienz kontinuierlich gesteigert werden.

Gleichzeitig stiegen beispielsweise die Personalkosten bedingt durch Personalaufstockungen, Mehrarbeit zur Bedienung der Nachfrage, sowie aufgrund gestiegener Löhne, im Vergleich zum Vorjahr um 8,9 Prozent. Zudem stiegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen insbesondere aufgrund von Preissteigerungen im Bereich Frachten, aber auch aufgrund höherer Reparaturkosten, bedingt durch den größeren Maschinenpark, planmäßig um 7,9 Prozent. Durch Synergieeffekte, sowie weiteren Prozessverbesserungen zur Effizienzsteigerung in allen Abläufen des Unternehmens, konnte das Verhältnis der betrieblichen Aufwendungen zum Umsatz im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr trotz aller geschilderter Faktoren hinsichtlich Preissteigerungen und Inflation, konstant gehalten werden. Hierbei verdeutlicht sich insbesondere der positive Nutzen der Investitionen der vergangenen Jahre in Maschinen, Personal und Produktionsfläche.

Nach einem guten Betriebsergebnis im Vorjahr, konnte im Berichtsjahr mit TEUR 2.640 wieder ein positives Betriebsergebnis erzielt werden. Durch Abzug des Finanzergebnisses, sowie der Steuern vom Einkommen und Ertrag ergibt sich ein Jahresergebnis 2023 in Höhe von TEUR 1.765. Dies liegt zwar leicht unter dem Jahresergebnis des Jahres 2022, ist jedoch aufgrund der Situation im Gesamtmarkt und unter Berücksichtigung aller globalen Risiken ein mehr als zufriedenstellendes Jahresergebnis. Aufgrund der geschilderten Aspekte hinsichtlich Kostencontrolling und Wachstum in neuen Märkten haben wir das Berichtsjahr 2023 hinsichtlich der Ertragslage um 10,35 Prozent über Plan abgeschlossen und somit den Trend zu einem langfristigen, nachhaltigen Wachstum in einem schwierigen Marktumfeld bestätigen können.

2.2.2 Vermögenslage

Die PREMEX GmbH weist im Jahr 2023 ein Eigenkapital von TEUR 8.687 (2022: TEUR 8.971) aus. Die Kreditverbindlichkeiten erhöhten sich, aufgrund umfangreicher Investitionen in den Ausbau von Maschinenkapazitäten, moderat um 3,1 Prozent.

Aufgrund dessen liegt die Eigenkapitalquote nun, trotz einer umfangreichen Gewinnausschüttung im Dezember 2023, bei 41,3 Prozent und somit nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Damit befindet sich der Wert deutlich über dem laut KfW-Mittelstandspanel 2022 ermittelten Durchschnitt des deutschen Mittelstandes (2022: 31,3 Prozent). Dies zeigt, dass die PREMEX GmbH auch in Zeiten der in Kapitel 2.1 geschilderten Risiken eine hohe finanzielle Stabilität vorweisen kann und bestätigt die strategische Ausrichtung im Finanzressort des Unternehmens der letzten Jahre.

Unsere Vermögenslage ist geordnet.

2.2.3 Finanzlage

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beläuft sich im Jahr 2023 auf TEUR 3.246 (2022: TEUR 2.095) und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr stark verbessert. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen wurden Investitionen, Kreditrückführungen, Zinsen, sowie die im Dezember 2023 durchgeführte Gewinnausschüttung finanziert.

Die verfügbaren liquiden Mittel belaufen sich zum Ende des Betrachtungszeitraums auf TEUR 1.059 (2022: TEUR 1.097) und sind damit im Vergleich zum Vorjahr annähernd konstant und liegen damit voll in den Planwerten der Unternehmensleitung, die von einem unveränderten Bestand an liquiden Mitteln im Vergleich zum Jahr 2022 in der Planung ausgegangen ist.

Alles in allem besitzt die PREMEX GmbH in einem schwierigen konjunkturellen Umfeld eine gute finanzielle Stabilität.

2.2.4 Gesamtaussage

Nach unserer Einschätzung befindet sich das Unternehmen in einer guten Position. Die Ertragslage im abgelaufenen Geschäftsjahr wird als gut und unter Berücksichtigung der in Kapitel 2.1 geschilderten gesamtwirtschaftlichen Lage als robust eingeschätzt. Durch die geschilderten Maßnahmen und die Wachstumschancen, sowie einem konsequenten Kostencontrolling konnten die Ertragswerte aus dem Jahr 2022 zwar nicht bestätigt, jedoch die selbst gesteckten Ertragsziele trotz eines schwierigen Marktumfeldes übertroffen werden. Die Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens werden für das Geschäftsjahr 2023 als gut angesehen. Unsere Ergebnisentwicklung war unter Berücksichtigung aller internen, und insbesondere der externen Rahmenbedingungen, positiv und über Plan.

2.3 Finanzielle Leistungsindikatoren

Unsere Finanzinstrumente umfassen flüssige Mittel, Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Weiterhin verfügen wir auch in dieser aus gesamtwirtschaftlicher Sicht von Unsicherheiten geprägten Situation über einen solventen und fristgerecht zahlenden Kundenstamm. Forderungsausfälle sind weiterhin die Ausnahme und außerdem versichert.

Unsere Verbindlichkeiten bezahlen wir mit Inanspruchnahme des Skontos.

Unser vorausschauendes Finanz- und Risikomanagement minimiert die finanziellen Risiken unseres Unternehmens. Zur Minderung von Ausfallrisiken verfügen wir über ein adäquates Debitorenmanagement, welches wir aufgrund der aktuellen Marktentwicklung noch weiter ausbauen.

3 Prognosebericht

Die wirtschaftliche Entwicklung war, ist und wird auch weiterhin maßgeblich von der Entwicklung der in Kapitel 2.1. beschriebenen Risiken und Unsicherheiten bestimmt werden. Dies macht eine Prognose für das Unternehmen, die Branche und auch für Fachverbände sehr schwierig, wenngleich die Tendenz im deutschen Markt schon recht klar auf einen längerfristigen Abschwung hindeutet.

Nach dem schwachen Q4 2023, das insbesondere durch einen schwachen Dezember 2023 geprägt war, zeigt sich auch im ersten Quartal 2024 keine Besserung der wirtschaftlichen Lage. Das ifo Institut rechnet in seiner Frühjahresprognose mit einem Wachstum des BIP von lediglich 0,2 Prozent, wobei die Wachstumsannahme auf einem Wachstum im zweiten Jahresabschnitt beruht.

Bezogen auf die Unternehmen der metallverarbeitenden Branche ist laut dem Arbeitgeberverband GESAMTMETALL die wirtschaftliche Entwicklung ebenfalls eher verhalten einzuschätzen. Nach einem schwächeren Jahr 2023, ist auch in Q1 2024 noch keine Talsohle zu erkennen. So gingen die Auftragseingänge abermals preisbereinigt um 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresniveau zurück. Auch weitere Indikatoren, wie das Produktionsvolumen, sowie Umsatz und Absatz sind in Q1 bei den Unternehmen der Metallindustrie deutlich rückläufig. Dies gepaart mit einem zwar wieder etwas stabilisierten, jedoch weiterhin pessimistischen Geschäftsklimaindex der metallverarbeitenden Unternehmen führt dazu, dass die Branche im Vergleich zur allgemeinen BIP-Prognose (0,2 Prozent Wachstum) mit einem Rückgang der Produktion von über 3 Prozent rechnet.

Im Vergleich zu den eher eingetrübten Prognosen der Branchenverbände, sowie der Institute blickt die PREMEX GmbH leicht optimistischer auf die Prognose für das kommende Geschäftsjahr. Zwar war die konjunkturelle Schwäche, gepaart mit dem hohen Krankenstand im Dezember 2023 auch bei der PREMEX GmbH deutlich spürbar, allerdings können wir zu Beginn des Jahres 2024 auf gut gefüllte Auftragsbücher blicken, wenngleich sich das gesamte Marktumfeld deutlich schwieriger darstellt. Trotz all der geschilderten gesamtwirtschaftlichen Risiken konnte die PREMEX GmbH die Ziele im laufenden Geschäftsjahr bisher übererfüllen. Aufgrund der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Lage sehen wir die Situation gesamtwirtschaftlich jedoch etwas kritischer als die Fachverbände und die Institute. Während hier mit einer Erholung in der zweiten Jahreshälfte gerechnet wird, rechnen wir mit einer gesamtwirtschaftlichen Erholung erst zum Jahresanfang 2025. Gleichzeitig planen wir trotz des schwierigen Marktumfeldes unseren Absatz, sowie unsere Umsätze aus dem Jahr 2023 in einem Base-Szenario zu bestätigen. Hier sehen wir insbesondere im amerikanischen Markt weitere Wachstumspotentiale, die eine mögliche Schwäche des Heimatmarktes kompensieren können. Gleichzeitig werden wir jedoch trotz all unserer Effizienzmaßnahmen im laufenden Geschäftsjahr aufgrund des Anstiegs der Lohnkosten, sowie der Energiekosten, und aufgrund der durchschlagenden Preiserhöhungen aufgrund der Inflation, die wir nicht vollumfänglich an den Kunden weitergeben können und wollen, mit einem Rückgang der Rentabilität auf einem humanen Niveau rechnen müssen. Hier rechnen wir mit einem Rückgang des Jahresergebnisses im Vergleich zum Berichtsjahr 2023 von circa sieben Prozent.

Weiterhin ist und bleibt es unser Anspruch auch in dieser von Unsicherheiten geprägten Zeit besser als der Gesamtmarkt und besser als der Branchendurchschnitt zu performen. Auch ist es unverändert unser Ziel unsere Rentabilität im Sinne eines nachhaltigen Wachstums mittelfristig wieder zu optimieren.

Auch die mittelfristige Prognose ist von vielen Unsicherheiten dominiert. Hier sehen wir, dass gewisse Effekte, wie der Anstieg der Energiekosten oder die gestiegenen Lohnkosten zum Teil erst zeitversetzt ihre volle Wirkung in der Branche jetzt erst entfaltet haben oder auch noch werden. Gleichzeitig sehen wir uns aufgrund unseres breit aufgestellten Kundenstamms, unserer kontinuierlichen Erweiterung des Produktportfolios, sowie der zuverlässigen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit unseren Stakeholdern ständig in der Lage flexibel, effizient und qualitativ hochwertig auf die Bedürfnisse im Markt zu reagieren. Zudem sehen wir große Potentiale durch die Erschließung neuer Märkte und durch die Neukundengewinnung im In- und Ausland. Dies war in den vergangenen Jahren ein entscheidendes Erfolgskriterium und wird in der Folge auch noch an Bedeutung gewinnen.

4 Chancen- und Risikobericht

Die PREMEX GmbH sieht sich unter Berücksichtigung einer ganzheitlichen Betrachtung der internen und externen Gegebenheiten Chancen, als auch diversen Risiken gegenübergestellt.

Unser umfassend qualifiziertes Personal produziert mithilfe von mondernsten Anlagen qualitativ sehr hochwertige Produkte, die im Markt bekannt und hoch angesehen sind. Weiterhin ermöglichen es uns unser Personal, sowie unsere hochmodernen Assets, unseren Kunden einen sehr guten Service bereitzustellen. Dies, in Kombination mit unserer sehr partnerschaftlichen und zuverlässigen Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten, verschafft uns eine sehr gute Marktposition, auch in einem aktuell schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld, und bietet uns enorme Chancen, sowohl kurzfristige als auch mittel- und langfristige Wettbewerbsvorteile zu generieren. Diese Chancen konnten wir in der Vergangenheit nutzen und diese werden auch in der Zukunft die Enabler für nachhaltiges Wachstum sein.

Zuverlässigkeit, Flexibilität, höchste Qualitätsansprüche und ein vorausschauendes Handeln im Sinne einer kontinuierlichen Verbesserung versetzen uns auch bei der Neukundengewinnung im In- und Ausland, sowie bei der Erschließung neuer Märkte in eine aussichtsreiche Position, was als ein weiteres großes Potential zu sehen ist. Hier sehen wir insbesondere die internationale Expansion, sowie die kontinuierliche Verbesserung unserer Schleifmöglichkeiten als große Chance uns weiterzuentwickeln und unsere bewährte Qualität anzubieten und hierdurch kontinuierlich und nachhaltig zu wachsen.

Auch unsere beiden Produktionsstandorte bieten uns dank modernster Technik und einem ebenfalls modernen Maschinenpark enorme Chancen neue Kunden zu gewinnen und diese, sowie bestehende Kunden, qualitativ hochwertig, schnell, sowie energie- und ressourceneffizient bedienen zu können. Hieran arbeiten wir, um kontinuierlich besser zu werden.

Auch die Themen Digitalisierung und künstliche Intelligenz sieht die PREMEX GmbH als Chance, um in der Zukunft noch besser und effizienter im Markt positioniert zu sein. Deshalb investieren wir auch in diesem Bereich und hinterfragen unsere Prozesse in dieser Hinsicht ebenfalls kontinuierlich.

Der Vielzahl an Chancen stehen einige Risiken gegenüber. Neben dem weiteren Verlauf des Krieges in der Ukraine sind hierbei sicherlich die Kostensteigerungen aufgrund steigender Zinsen, steigender Energie- und Rohstoffkosten, sowie steigender Lohnkosten zu nennen. Diese Faktoren sind insbesondere im Zusammenhang mit der Wettbewerbsfähigkeit zu anderen Standorten zu sehen. In diesem Zusammenhang sind auch die steigenden bürokratischen Anforderungen zu nennen. Neben den finanziellen Risiken ist darüber hinaus insbesondere das Risiko der Planungsunsicherheit zu nennen. Die PREMEX GmbH hat jedoch feststellen können, dass die bereits vor drei Jahren eingeleiteten Maßnahmen, welche sich auf alle Bereiche des Unternehmens beziehen, und zum Ziel haben diese Risiken zu managen, wirksam sind. Somit sehen wir uns auch weiterhin hinsichtlich unserer strategischen Ausrichtung voll im Plan, was die Ergebnisse im aktuell schwierigen Marktumfeld unterstreichen. Bei einer Betrachtung der Megatrends stellen insbesondere der Wandel der Mobilität, der demographische Wandel, sowie der Fachkräftemangel der Branche weitere Risiken dar. In Bezug auf den Fachkräftemangel und auf den demographischen Wandel sieht sich die PREMEX GmbH ausgezeichnet aufgestellt. Durch ein vorausschauendes und nachhaltig angelegtes Personalmanagement bilden wir mit geeigneten Personalentwicklungsmaßnahmen unsere Nachwuchskräfte zielgerichtet aus. Zudem arbeiten wir kontinuierlich daran das Unternehmen nach innen und nach außen als einen attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren. So ist es uns im Geschäftsjahr 2023 wiederholt gelungen die Mitarbeiteranzahl durch qualifiziertes Personal zu steigern und alle Ausbildungsstellen zu besetzen. Die Personalentwicklung im Zusammenhang mit einer strategischen Personalplanung führen dazu, dass wir dem demographischen Wandel und dem Fachkräftemangel mit einer ausgewogenen Altersstruktur in allen Bereichen begegnen.

Der Wandel in der Mobilität und die daraus resultierenden Veränderungen für unsere Branchen stellen ein weiteres Risiko für uns und unsere Kunden dar. Aus diesem Grund beobachten wir seit einigen Jahren intensiv die Marktentwicklungen in diesem Bereich und begegnen diesen zu jeder Zeit mit den notwendigen und angemessenen Maßnahmen. Weiterhin stellen wir uns hinsichtlich unserer Kundenstruktur und unseres Produktportfolios breiter auf, um flexibel auf Marktschwankungen reagieren zu können.

Die hier im Lagebericht dargestellten Risiken managt die PREMEX GmbH aktiv und vorausschauend. Aus diesem Grund stellen diese Risiken derzeit weder einzeln, noch kumuliert einen bestandsgefährdenden Charakter dar.

 

06. Mai 2024

PREMEX GmbH

Daniel Hummel

Marc Huser

Viktor Wagner

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 14.309.409,35 13.718.719,11
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 14.219,00 13.447,00
II. Sachanlagen 14.295.190,35 13.705.272,11
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.208.919,35 8.461.388,35
2. technische Anlagen und Maschinen 4.851.635,00 3.943.159,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.192.136,00 1.257.612,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 42.500,00 43.112,76
B. Umlaufvermögen 6.640.337,80 6.311.957,10
I. Vorräte 4.190.543,46 3.991.979,84
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.339.013,21 1.222.907,04
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.110.781,13 1.097.070,22
C. Rechnungsabgrenzungsposten 61.754,44 44.628,66
davon Disagio 37.579,44 27.628,66
Aktiva 21.011.501,59 20.075.304,87

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 8.687.110,60 8.971.512,22
I. ausgegebenes Kapital 148.000,00 148.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
2. eigene Anteile -52.000,00 -52.000,00
II. Gewinnrücklagen 148.000,00 148.000,00
III. Gewinnvortrag 6.625.512,22 6.721.250,30
IV. Jahresüberschuss 1.765.598,38 1.954.261,92
B. Rückstellungen 347.827,00 344.756,70
C. Verbindlichkeiten 11.976.563,99 10.759.035,95
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.121.916,25 9.820.421,54
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.854.647,74 938.614,41
Passiva 21.011.501,59 20.075.304,87

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 11.536.077,47 10.925.818,84
2. Personalaufwand 4.873.600,89 4.476.734,10
a) Löhne und Gehälter 3.891.913,29 3.573.653,72
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 981.687,60 903.080,38
davon für Altersversorgung 192.620,23 190.272,51
3. Abschreibungen 1.860.041,71 1.572.280,68
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.860.041,71 1.572.280,68
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.161.935,02 2.004.260,70
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 10.886,16 2.931,99
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.132,01 1.322,17
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 184.790,83 152.297,32
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 675.155,48 747.193,12
8. Ergebnis nach Steuern 1.783.685,55 1.974.375,09
9. sonstige Steuern 18.087,17 20.113,17
10. Jahresüberschuss 1.765.598,38 1.954.261,92

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft PREMEX GmbH hat ihren Sitz in Remchingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 504868 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Ergänzend dazu waren die Regelungen des GmbH Gesetz zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB).

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeine Bewertungsgrundsätze

Bei Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden wurde nicht von den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen des § 252 HGB abgewichen:

- Die Wertansätze in der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein.

- Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

- Vermögensgegenstände und Schulden sind einzeln bewertet.

- Es wurde vorsichtig bewertet, alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, wertaufhellende Tatsachen, die zwischen Abschlussstichtag und Abschlusserstellung bekannt wurden sind berücksichtigt, lediglich am Abschlussstichtag realisierte Gewinn wurden berücksichtigt.

- Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von deren Zahlung im Jahresabschluss berücksichtigt.

- Die angewandten Bewertungsmethoden entsprechen denen des vorhergehenden Jahresabschlusses.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände überwiegend linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung angemessener Wertberichtigungen angesetzt.

Liquide Mittel sind mit dem Nominalwert bewertet.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten werden für Zahlungen des Geschäftsjahres gebildet, die die Zeit nach dem Abschlussstichtag betreffen.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB).

3. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.

Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ergibt sich im Einzelnen aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 67.758,51 8.839,00 4.244,29
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 67.758,51 8.839,00 4.244,29
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.307.237,78 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 10.978.233,60 1.254.399,33 332.388,86
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.270.858,70 312.851,62 352.735,32
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 43.112,76 1.075.805,00 0,00
Summe Sachanlagen 22.599.442,84 2.643.055,95 685.124,18
Summe Anlagevermögen 22.667.201,35 2.651.894,95 689.368,47
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 72.353,22
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 72.353,22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 9.307.237,78
2. technische Anlagen und Maschinen 1.076.417,76 12.976.661,83
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.230.975,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -1.076.417,76 42.500,00
Summe Sachanlagen 0,00 24.557.374,61
Summe Anlagevermögen 0,00 24.629.727,83
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 54.311,51 8.067,00 4.244,29 0,00 58.134,22
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 54.311,51 8.067,00 4.244,29 0,00 58.134,22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 845.849,43 252.469,00 0,00 0,00 1.098.318,43
2. technische Anlagen und Maschinen 7.035.074,60 1.305.866,09 215.913,86 0,00 8.125.026,83
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.013.246,70 293.639,62 268.047,32 0,00 1.038.839,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 8.894.170,73 1.851.974,71 483.961,18 0,00 10.262.184,26
Summe Anlagevermögen 8.948.482,24 1.860.041,71 488.205,47 0,00 10.320.318,48
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 14.219,00 13.447,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 14.219,00 13.447,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 8.208.919,35 8.461.388,35
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 4.851.635,00 3.943.159,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.192.136,00 1.257.612,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 42.500,00 43.112,76
Summe Sachanlagen 0,00 14.295.190,35 13.705.272,11
Summe Anlagevermögen 0,00 14.309.409,35 13.718.719,11

2. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 4.784,01 EUR).

3. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 EUR (Vorjahr: 4.002,56 EUR).

4. Angaben zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken Jahren und der Sicherungsrechte

Gesambetrag (Vorjahr) Restlaufzeit bis 1 Jahr (Vorjahr) Restlaufzeit 2 bis 5 Jahre (Vorjahr) Restlaufzeit mehr als 5 J. (Vorjahr) Pfandrechte und ähnliche (Vorjahr)
Verbindlichkeiten gegen- 10.121.916,25 1.340.319,68 4.478.858,17 4.302.738,40 10.121.916,25
über Kreditinstituten (9.820.421,54) (1.618.194,01) (3.669.688,13) (4.532.269,40) (9.820.421,54)
Verbindlichkeiten aus Liefe- 863.168,74 863.168,74 0,00 0,00 0,00
rung und Leistungen (811.965,82) (811.965,82) (0,00) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 991.479,00 0,00 0,00 0,00 0,00
(126.648,59) (126.648,59) (0,00) (0,00) (0,00)
11.976.563,99 2.203.488,42 4.478.858,17 4.302.738,40 10.121.916,25
(10.759.035,95) (2.556.808,42) (3.669.688,13) (4.532.269,40) (9.820.421,54)

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten:

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

• Grundschuld

• Sicherungsübereignung

• Globalzession

• Selbstschuldnerische Bürgschaft Andreas Hummel

5. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 902.676,78 EUR (Vorjahr: 13.813,31 EUR).

6. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen:

2024 118.335,24 EUR
2025 96.811,39 EUR
2026 53.614,30 EUR
2027 11.024,34 EUR

IV. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 53,00
Angestellte 20,50
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 73,50
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 55,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 18,50

2. Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Andreas Hummel (Geschäftsführer operatives Tagesgeschäft) bis 31. Dezember 2023

Daniel Hummel (Geschäftsführer CRM und Business Development)

Marc Huser (Geschäftsführer Vertrieb und Projektmanagement)

Viktor Wagner (Geschäftsführer Personal und Finanzen)

3. Vergütungen der Geschäftsführer

Bezüglich der Vergütung des Geschäftsführers unterbleibt die Angabe der Gesamtvergütung entsprechend § 286 Abs. 4 HGB.

4. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresgewinn in Höhe 1.765.598,38 EUR und den Gewinnvortrag in Höhe 6.625.512,22 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

5. Unterschrift der Geschäftsführung

 

Remchingen, 6. Mai 2024

Daniel Hummel

Marc Huser

Viktor Wanger

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 06.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Vorstehender, zur Offenlegung bestimmter Jahresabschluss und Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die PREMEX GmbH, Remchingen:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PREMEX GmbH, Remchingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PREMEX GmbH, Remchingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung oder Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Waiblingen, 29. Mai 2024

G.Linhart GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Günter Linhart, Wirtschaftsprüfer

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