Wärme- und Kältehandel
W. Renner GmbH
Max-Planck-Straße 4, 86899 Landsberg am Lech, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Felix Herbert Fischer seit 21.11.2025 | Prokura |
Jörg Holger Tauchnitz seit 21.2.2022 | Prokura |
Erwin Andreas Riedl seit 29.9.2020 | Prokura |
Edin Frankl seit 3.1.2020 | Prokura |
Jonas Groß seit 1.8.2018 | Prokura |
Stefan Johannes Bruckmaier seit 21.1.2013 | Geschäftsführer |
Karl Stephan Wohlfahrt seit 7.2.2007 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 15.00% | |
| 15.00% | |
| 15.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Wohlfahrt Holding GmbHEigenbeteiligung | 50.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 5 angezeigt
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
W. Renner GmbHLandsberg am LechJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben und Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (1) Allgemeine Angaben Die W. Renner GmbH hat ihren Sitz in Landsberg am Lech. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Augsburg unter HR B 3011 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB. (2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die dem Abschluss des Geschäftsjahres 2023 zu Grunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Als Nutzungsdauer werden drei bis fünf Jahre zugrunde gelegt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Neuzugänge bis einschließlich 2019 wurden linear abgeschrieben. Für Zugänge ab 2020 bis einschließlich 2022 erfolgt gegebenenfalls die Abschreibung degressiv mit maximal dem zweieinhalbfachen linearen Satz oder linear, je nachdem welche Methode zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Ab dem Jahr 2023 erfolgt die Abschreibung wieder linear. Die Bemessung der Abschreibungen erfolgt im Wesentlichen nach den steuerlichen Höchstsätzen. Entsprechend § 7 Abs. 1 EStG wird auf die Zugänge des Berichtsjahres die Abschreibung zeitanteilig (pro rata temporis) vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten von EUR 250,00 bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr sofort abgeschrieben. Im Bruttoanlagespiegel wird im Zugangsjahr ein fiktiver Abgang unterstellt. Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte umfassen unfertige Leistungen und Waren. Sie werden regelmäßig zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Soweit der Marktpreis bzw. der niedrigere beizulegende Wert unter den Anschaffungs- oder Herstellungskosten liegt, wird dieser angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten die für steuerliche Zwecke aktivierungspflichtigen Kosten einschließlich angemessener Fertigungsgemeinkosten. Bei den Forderungen sind erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Der Ansatz der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nennwerten. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach § 253 HGB unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 1,83 % (i. Vj. 1,79 %), abgeleitet aus dem durchschnittlichen Marktzins der letzten 10 (i. Vj. 10) Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Grundlage der Bewertung ist ferner die Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G (i. Vj. 2018 G) von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter Anwendung der Methode der laufenden Einmalprämie "Projected-Unit-Credit-Methode". Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie wurden auf Grund der im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung vorliegenden Erkenntnisse in Höhe der Beträge gebildet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Die Bewertung der Rückstellungen für Verpflichtungen aus Langzeitarbeitskonten erfolgt mit dem Zeitwert des zugehörigen Deckungsvermögens. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbeträgen passiviert. Bilanzerläuterungen (1) Anlagevermögen Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist nachfolgend in der Anlage zum Anhang dargestellt. (2) Vorräte Die Vorräte betreffen unfertige Leistungen (TEUR 150; i. Vj. TEUR 128) und Waren (TEUR 4.779; i. Vj. TEUR 6.005). Die Vorräte werden grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt; wenn der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt. Die Herstellungskosten der unfertigen Erzeugnisse umfassen die für steuerliche Zwecke aktivierungspflichtigen Kosten. Die Warenvorräte sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um Skonti und Boni, bewertet. Für ungängige Artikel, Bruch und Mindermengen wurden Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. (3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, Guthaben bei Kreditinstituten Forderungen, Guthaben bei Kreditinstituten und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. In der Position Sonstige Vermögensgegenstände sind Posten in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 1) mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Sämtliche übrige Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr bzw. haben keine langfristig vereinbarte Laufzeit. (4) Aktive latente Steuern Insgesamt ergibt sich aus der unterschiedlichen Bewertung der Bilanzansätze nach Handels- und nach Steuerrecht eine künftige Steuerentlastung. Die aktiven latenten Steuern beruhen auf temporären Differenzen bei Pensionsrückstellungen (TEUR 13; i. Vj. TEUR 14), auf die ein Steuersatz von rd. 28 % anzuwenden wäre. Vom Wahlrecht zur Aktivierung der aktiven latenten Steuern nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. (5) Gewinnvortrag Der Gewinnvortrag hat sich wie folgt entwickelt:
(6) Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen wurden nach der "Projected-Unit-Credit-Methode" unter Anwendung der Richttafeln 2018 G (i. Vj. 2018 G) von Prof. Dr. Klaus Heubeck, dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 10 Geschäftsjahre in Höhe von 1,83 %, einem Gehalts- und Rententrend von 0,0 % und einer Fluktuation von 0,0 % errechnet. Die Anwendung des aus dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 10 Geschäftsjahre abgeleiteten Diskontierungszinssatzes führt gegenüber dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 7 Geschäftsjahre zu einem um EUR 333,00 (i. Vj. EUR 1.576,00) geringeren Rückstellungswert und damit zu einem entsprechenden ausschüttungsgesperrten Betrag i. S. d. § 253 Abs. 6 HGB. Die Steuerrückstellungen berücksichtigen mit TEUR 101 (i. Vj. TEUR 560) die Ertragsteuern des Berichtsjahres sowie mit TEUR 322 (i. Vj. TEUR 470) Ertragsteuern für Vorjahre. Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Verpflichtungen im Personalbereich (TEUR 126; i. Vj. TEUR 477), für Rechts- und Beratungskosten sowie Abschlusskosten (TEUR 85; i. Vj. TEUR 96), für Gewährleistungen (TEUR 234; i. Vj. TEUR 286), für Lohnsteuer- und Sozialabgabenrisiken (TEUR 53; i. Vj. TEUR 53), für Aufbewahrungspflichten (TEUR 59; i. Vj. TEUR 48) sowie für ausstehende Rechnungen (TEUR 10; i. Vj. TEUR 16). Im Zusammenhang mit Verpflichtungen aus Langzeit-Arbeitskonten (TEUR 235; i. Vj. TEUR 225) wurde das korrespondierende Deckungsvermögen (TEUR 235; i. Vj. TEUR 225) gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB verrechnet. (7) Verbindlichkeiten Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren entfallen mit TEUR 886 (i. Vj. TEUR 1.083) auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und mit TEUR 1.390 (i. Vj. TEUR 1.390) auf sonstige Verbindlichkeiten. Die sonstigen Verbindlichkeiten entfallen in Höhe von TEUR 480 (i. Vj. TEUR 687) auf Steuern sowie in Höhe von TEUR 86 (i. Vj. TEUR 0) auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte sowie durch Sicherungsübereignungen von Staplern, LKW's und Anhängern besichert. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 0) enthalten. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (1) Die Umsatzerlöse entfallen mit TEUR 27.518 (i. Vj. TEUR 35.861) auf das Stammhaus in Landsberg am Lech, mit TEUR 9.933 (i. Vj. TEUR 13.101) auf die Niederlassung Waldheim/Sachsen sowie mit TEUR 20.090 (i. Vj. TEUR 21.424) auf die Niederlassung Weilheim/OB. (2) Die sonstigen betrieblichen Erträge entfallen mit TEUR 0 (i. Vj. TEUR 43) auf Erträge aus Anlagenverkäufen, mit TEUR 12 (i. Vj. TEUR 47) auf Versicherungsentschädigungen sowie mit TEUR 19 (i. Vj. TEUR 18) auf überwiegend periodenfremde sonstige Erträge. (3) Die Abschreibungen des Geschäftsjahres entfallen ausschließlich auf planmäßige Abschreibungen. (4) Sonstige betriebliche Aufwendungen:
Die übrigen Aufwendungen betreffen mit TEUR 10 (i. Vj. TEUR 3) überwiegend periodenfremde sonstige Aufwendungen, mit TEUR 0 (i. Vj. TEUR 3) Anlagenabgangsverluste, mit TEUR 21 (i. Vj. TEUR 106) Abschreibungen auf Forderungen und Veränderung der Wertberichtigungen, mit TEUR 28 (i. Vj. TEUR 33) Versicherungsentschädigungen sowie mit +TEUR 52 (i. Vj. -TEUR 21) Gewährleistungsaufwendungen (einschließlich der Veränderung der Gewährleistungsrückstellungen). (5) Die Zinserträge betreffen Zins- und Diskonterträge von Kreditinstituten (TEUR 0; i. Vj. TEUR 0) und von Kunden (TEUR 5; i. Vj. TEUR 3). (6) Die Zinsaufwendungen betreffen sonstige Zinsen, Bereitstellungszinsen, Kontokorrentzinsaufwendungen (TEUR 2; i. Vj. TEUR 2), Darlehenszinsen (TEUR 146; i. Vj. TEUR 100) und mit TEUR 1 (i. Vj. TEUR 1) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. (7) Der Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfällt mit TEUR 102 (i. Vj. TEUR 346) auf die Gewerbesteuer des Berichtsjahres und mit +TEUR 1 (i. Vj. TEUR 0) auf Gewerbesteuern für Vorjahre sowie mit TEUR 102 (i. Vj. TEUR 449) auf die Körperschaft-steuer (inkl. Solidaritätszuschlag) des Berichtsjahres und mit +TEUR 8 (i. Vj. TEUR 5) des Vorjahres. (8) Die sonstigen Steuern entfallen auf Grundsteuern und KFZ-Steuern. Sonstige Angaben (1) Haftungsverhältnisse Ausweispflichtige Eventualverbindlichkeiten i. S. d. § 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag nicht. (2) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus am Bilanzstichtag abgeschlossenen Leasing- und Wartungsverträgen über bewegliche Anlagegüter bestanden Verpflichtungen in Höhe von TEUR 551 (i. Vj. TEUR 564). Ferner bestanden aus Immobilienmietverträgen Mietverpflichtungen in Höhe von TEUR 95 (i. Vj. TEUR 109). (3) Nicht bilanzierte Geschäfte Außerbilanzielle Geschäfte liegen vor allem in Form von Miet-, Pacht- und Leasingverträgen vor. Sie dienen unter anderem der Schonung der Liquidität und der Verbesserung der Bilanzstruktur bzw. der Eigenkapitalquote. Die Zahlungsverpflichtungen hieraus sind den vorstehenden Angaben zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen zu entnehmen. (4) Anzahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt ohne Auszubildende)
(5) Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind keine außergewöhnlichen Erträge und Aufwendungen angefallen. (6) Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge oder Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. (7) Zusammensetzung der Organe und deren Bezüge Als einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer war am Bilanzstichtag bestellt:
Als gemeinsam vertretungsberechtigter Geschäftsführer war am Bilanzstichtag bestellt:
Angaben hinsichtlich der im Geschäftsjahr an Geschäftsführer gewährten Gesamtbezüge unter-bleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB. (8) Abschlussprüferhonorar Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers betrug in 2023 TEUR 21 und entfällt mit TEUR 17 auf Abschlussprüfungsleistungen und mit TEUR 4 auf Steuerberatungsleistungen. (9) Gewinnverwendungsvorschlag Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 13.085.231,88, der einen Jahresüberschuss von EUR 463.089,32 enthält, auf neue Rechnung vorzutragen.
Landsberg am Lech, den 15. Mai 2024 Die Geschäftsführung der W. Renner GmbH Dipl.-Kfm. Stephan Wohlfahrt Stefan Bruckmaier Entwicklung der Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20231. Einführung Die W. Renner GmbH ist ein Baustoff-Fachhandel und sieht sich als leistungsstarker Partner für Handwerksbetriebe und Heimwerker in allen Bereichen des Bauens, Renovierens und Modernisierens. Neben dem Hauptsitz in Landsberg am Lech betreibt das Unternehmen noch eine Zweigniederlassung in Waldheim/Sachsen sowie eine weitere Niederlassung in Weilheim in Oberbayern. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufes 2.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft in 2023 Im Jahr 2023 wurde die Weltwirtschaft von mehreren Faktoren beeinflusst, darunter geopolitische Spannungen, Lieferkettenunterbrechungen und Inflationsdruck. Europa, insbesondere, sah sich durch den anhaltenden Ukraine-Konflikt mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert, was zu einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums führte. Diese Krise beeinträchtigte die Energieversorgung und erhöhte die Unsicherheit in den Märkten. In Deutschland war das Wirtschaftswachstum im Jahr 2023 negativ. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 %. Dies spiegelte die Schwierigkeiten wider, mit denen die deutsche Wirtschaft konfrontiert war, einschließlich steigender Energiekosten und einer schwächelnden globalen Nachfrage. Diese Faktoren trugen dazu bei, dass Deutschland im Vergleich zu anderen großen EU-Staaten eine schlechtere wirtschaftliche Performance zeigte. 2.2 Wohnungsbaugenehmigungen in Deutschland Im Jahr 2023 hat sich die Entwicklung der Wohnungsbaugenehmigungen in Deutschland deutlich verändert. Die Anzahl der beantragten Wohnungsbaugenehmigungen ist im Vergleich zum Vorjahr um etwa 27 % zurückgegangen. 2022 wurden noch rund 375.000 Genehmigungen erteilt, während es 2023 nur noch etwa 275.000 waren. Diese Rückgänge betreffen sowohl Einfamilienhäuser als auch Mehrfamilienhäuser. Bei den Einfamilienhäusern fiel die Zahl der Genehmigungen besonders stark, mit einem Rückgang von etwa 30 %. Investoren und private Bauherren sind aufgrund steigender Baukosten und höherer Zinsen zurückhaltender. Auch bei Mehrfamilienhäusern gab es einen deutlichen Rückgang, jedoch etwas moderater mit etwa 25 %. Die tatsächliche Entwicklung der Bautätigkeit kann erst nach einer Ermittlung der Baufertigstellungen ermittelt werden. Diese wird das statistische Bundesamt voraussichtlich Ende Mai 2024 veröffentlichen. 2.3 Begrenzende Faktoren in der Baubranche Im Jahr 2023 haben mehrere Faktoren die Baubranche in Deutschland negativ beeinflusst: Die Kosten für Baumaterialien und Bauleistungen sind erheblich gestiegen. Diese Kostensteigerungen haben Bauvorhaben verteuert und einige Projekte unrentabel gemacht. Die Zinsen für Baufinanzierungen sind gestiegen, was die Finanzierungskosten für Bauherren erhöht hat. Dies hat sowohl private Bauherren als auch Investoren verunsichert und zu einem Rückgang der Bautätigkeit geführt. Die Lieferkettenprobleme haben zu Verzögerungen und erhöhten Kosten bei der Beschaffung von Baumaterialien geführt. Dies hat den Bauprozess verlangsamt und verteuert. Die Unsicherheit in Bezug auf wirtschaftliche Entwicklungen und zukünftige Immobilienpreise hat Investoren vorsichtiger werden lassen. Diese Unsicherheit hat zu einer Zurückhaltung bei neuen Bauprojekten geführt. Strenge Bauvorschriften und langwierige Genehmigungsverfahren haben den Bauprozess verkompliziert und verzögert. Dies hat die Planung und Durchführung von Bauvorhaben erschwert. Der Fachkräftemangel im Baugewerbe hat zu Engpässen und Verzögerungen geführt. Die Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften ist ein entscheidender Faktor für den Fortschritt von Bauprojekten. Die allgemeine Inflation hat die Kosten des täglichen Lebens und damit auch die Baukosten in die Höhe getrieben. Dies hat die Investitionsbereitschaft im Bauwesen weiter gesenkt. Diese Faktoren haben in Kombination dazu geführt, dass sowohl die Anzahl der genehmigten als auch die der fertiggestellten Neubauten im Jahr 2023 in Deutschland zurückgegangen ist. 2.4 Staatliche Fördermaßnahmen Im Jahr 2023 hat die deutsche Regierung verschiedene staatliche Fördermaßnahmen eingeführt, um den Neubau und die Renovierung von Wohngebäuden zu unterstützen. Ein Schwerpunkt lag auf der Förderung von energieeffizientem Bauen und Sanieren, um den CO 2 -Ausstoß zu reduzieren. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat über die KfW-Bank zinsgünstige Kredite und Zuschüsse für den Bau energieeffizienter Häuser sowie die energetische Sanierung bestehender Gebäude bereitgestellt. Zudem wurde das Förderprogramm "Klimafreundlicher Neubau" eingeführt, das Neubauten mit hohen energetischen Standards finanziell unterstützt. Zusätzlich wurden Förderungen für den Einbau von erneuerbaren Energiesystemen wie Solaranlagen und Wärmepumpen verstärkt. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bot weiterhin Zuschüsse und Kredite für Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz. Diese Maßnahmen sollten den Bauherren Anreize bieten, trotz gestiegener Baukosten und Zinsen in neue Bauprojekte und Renovierungen zu investieren, um langfristig die Wohnqualität und Energieeffizienz in Deutschland zu verbessern. 2.5 Umsatzentwicklung Die Umsatzerlöse der Firma W. Renner GmbH verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich um gesamt -TEUR 12.845 (-18,2 %), nachdem im Vorjahr noch ein Anstieg um +TEUR 5.319 (+8,2 %) zu verzeichnen war. Unter Berücksichtigung der Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen (+TEUR 22), nach einer Bestandserhöhung (+TEUR 50) im Vorjahr, sank die Betriebsleistung von TEUR 70.436 um -TEUR 12.873 (-18,3 %) auf TEUR 57.563. Wie in der Branche üblich, zeigten sich bei regionaler Betrachtung auch im Jahr 2023 wiederum Unterschiede, was die Entwicklung der Betriebsleistung betrifft. Am Hauptstandort in Landsberg am Lech der W. Renner GmbH ergab sich im Geschäftsjahr 2023 ein deutliches Betriebsleistungsminus von -23,2 %, nachdem im Vorjahr noch ein Zuwachs von +6,7 % zu verzeichnen war. Die Betriebsleistung am Standort Waldheim in Sachsen sank ebenfalls erheblich um -24,2 %, nach einem Anstieg von +8,4 % in 2022. Der Rückgang der Betriebsleistung der Niederlassung Weilheim mit -6,5 %, nach einer Erhöhung um +13,1 % im Vorjahr, fiel dabei vergleichsweise moderat aus. 2.6 Beschaffung Die bereits 2021 begonnenen Engpässe bei der Beschaffung von Baustoffen setzten sich auch in 2023 in Teilen fort. Die Preise für Baumaterialien blieben auch 2023 auf einem hohen Niveau, trotz unterschiedlicher Entwicklungen bei den verschiedenen Baustoffen wie Holz, Zement oder Stahl. Dabei gab es Preissteigerungen in 2023 nahezu durchweg bei allen mineralischen Baustoffen. Zement, Kalk und gebrannter Gips, Dachziegel oder Mörtel verteuerten sich gegenüber dem Vorjahr erneut. Baumaterialien aus Metall, deren Herstellung, wie die mineralischen Baustoffe, vergleichsweise energieintensiv ist, verbilligten sich gegenüber dem Vorjahreshalbjahr geringfügig. Deutliche Preisrückgänge gab es dagegen bei Baumaterialien aus Holz und Konstruktionsvollholz verbilligten sich bereits im 1. Halbjahr 2023 gegenüber dem Vorjahreszeitraum spürbar. 2.7 Investitionen Die Investitionstätigkeit in das Anlagevermögen der Gesellschaft hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 deutlich vermindert. Die Investitionen betrugen in 2023 TEUR 281, nach TEUR 1.130 im Jahr 2022. Dabei entfielen TEUR 112 auf weitere geleistete Anzahlungen für die Anschaffung von zwei LKW's jeweils nebst LKW-Kranaufbau sowie TEUR 169 auf Neu- und Ersatzinvestitionen im Bereich der anderen Anlagen und der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Insgesamt hat sich der Buchwert des Anlagevermögens im Vergleich zum Vorjahr um -TEUR 716 auf TEUR 10.479 vermindert, da die Investitionen (EUR 281), vermindert um desinvestitionsbedingte Buchtwertabgänge (-TEUR 0) deutlich unter den planmäßigen Abschreibungen in Höhe von TEUR 997 lagen. 2.8 Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Neben der weiterhin sehr soliden Liquiditätssituation der W. Renner GmbH stehen dem Unternehmen ausreichend freie Kreditlinien zur Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebes zur Verfügung. Ersatzinvestitionen sollen nach wie vor aus den laufenden Einnahmen finanziert oder durch Leasing ersetzt werden. Im Rahmen unserer Tätigkeit treten allgemeine Finanzierungsrisiken wie Zahlungsverzögerungen durch Kunden bzw. Forderungsausfälle auf. Daher liegt ein Schwerpunkt unseres Forderungsmanagements im vollständigen und zeitnahen Forderungseinzug. Daneben steuern wir unsere Kreditrisiken durch Vorgaben zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit vom Kunden, durch Vorgabe von Kreditlimits sowie durch das Setzen von Liefersperren. Möglichen Ausfällen durch Insolvenzen sowie finanziellen Engpässen in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation begegnen wir zusätzlich zu den oben genannten Maßnahmen derart, dass ab einem gewissen Kunden-Rating die Waren lediglich gegen Sofortkasse ausgeliefert werden. Außerdem verfügt das Unternehmen über eine Warenkreditversicherung. 2.9 Personal Der durchschnittliche Personalbestand ohne Auszubildende betrug im Geschäftsjahr 2023 153 (i. Vj. 158) Arbeitnehmer, davon 79 in Landsberg, 43 in Weilheim und 31 in Waldheim. Am Bilanzstichtag waren inklusive Auszubildenden 166 Mitarbeiter beschäftigt (i. Vj. 172). 2.10 Umwelt Der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen, die Schonung der Umwelt und die Vermeidung von Abfällen sind Kernbestandteil unserer unternehmerischen Verantwortung. Deshalb hat die W. Renner GmbH die Grundsätze nachhaltigen Handelns in ihr Unternehmensleitbild aufgenommen. Dieses ist für uns Maßstab einer langfristig orientierten Unternehmenspolitik, die sich nicht nur ökonomischen, sondern zugleich auch ökologischen Herausforderungen stellt. Alle Mitarbeiter der W. Renner GmbH sind sensibilisiert, dass das Unternehmen bestrebt ist, alle Ressourcen stets bewusst und sorgsam einzusetzen. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 3.1 Vermögenslage Zum Stichtag betrug die Bilanzsumme TEUR 26.331 und lag damit um -TEUR 1.897 unter dem Vorjahreswert. Die Bilanzsumme hat sich somit --bei erheblich gestiegenem Bestand an flüssigen Mitteln (+TEUR 1.733)-- um -6,7 % verringert, was neben der Minderung des Anlagevermögens (-TEUR 716) vor allem auf die reduzierten Vorräte (-TEUR 1.204), infolge der, wegen der weitgehend überwundenen Lieferkettenproblematik, reduzierten Sicherheitsbestände sowie insbesondere auch auf die spürbar verminderten Kundenforderungen (-TEUR 1.560) zurückzuführen ist. Daneben sanken auch die sonstigen Vermögensgegenstände (-TEUR 191), was vor allem auf verringerten debitorischen Kreditoren bzw. Bonusansprüchen beruht. Die Rückstellungen insgesamt haben sich im Vorjahresvergleich um -TEUR 1.015 auf TEUR 1.057 vermindert, was in erster Linie auf die um -TEUR 606 verringerten Steuerrückstellungen und die um -TEUR 406 reduzierten Sonstigen Rückstellungen beruht. Daneben sanken im Zuge des verringerten Geschäftsvolumens die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um -TEUR 500 auf TEUR 1.684 und die erhaltenen Anzahlungen um -TEUR 134 auf TEUR 190. Ferner verminderten sich tilgungsbedingt die Bankverbindlichkeiten um -TEUR 379 auf TEUR 2.913 und auch die sonstigen Verbindlichkeiten, die mit insgesamt TEUR 4.855 (i. Vj. TEUR 5.070) Darlehen sonstiger nahe stehender Personen und Unternehmen enthalten, um -TEUR 332 auf TEUR 5.622. Infolge des Jahresüberschusses 2023 und des Umstandes, dass keine Gewinnausschüttung vorgenommen wurde, verbesserte sich die Eigenkapitalquote der Gesellschaft von 51,0 % im Vorjahr auf 56,5 % im Berichtsjahr, wozu auch die um -6,7 % auf TEUR 26.331 verminderte Bilanzsumme beitrug. 3.2 Finanzlage Aufgrund des spürbar verbesserten positiven Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit (+TEUR 2.605; i. Vj. +TEUR 1.840) sowie der stark reduzierten Investitionstätigkeit (TEUR 281; i. Vj. TEUR 1.130) sowie auch der deutlich verringerten Tilgungsleistungen auf Bankdarlehen und sonstige Darlehen (TEUR 591; i. Vj. TEUR 873), stieg der Bestand an flüssigen Mitteln im Vorjahresvergleich um +TEUR 1.733 (+41,5 %) auf TEUR 5.913. 3.3 Ertragslage Die Gewinn- und Verlustrechnung der W. Renner GmbH schließt im Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von +TEUR 463 nach einem Jahresüberschuss von +TEUR 2.023 im Vorjahr. Das Geschäftsvolumen, einschließlich der Erhöhung des Bestandes an unfertigen Leistungen, verringerte sich in 2023 im Vergleich zum Vorjahr um -18,3 %, nachdem in 2022 noch ein Zuwachs von +8,9 % zu verzeichnen war. Bei einer leicht verbesserten Materialeinsatzquote (78,1 %; i. Vj. 78,3 %) und gesunkenen sonstigen betrieblichen Erträgen (TEUR 31; i. Vj. TEUR 108) verschlechterte sich das Rohergebnis um -TEUR 2.702 (-17,6 %) auf TEUR 12.653. Die Personalkosten verminderten sich bei um -3,2 % gesunkenen durchschnittlichen Mitarbeiterzahlen unterproportional --bezogen auf das verringerte Rohergebnis-- um -4,6 % bzw. -TEUR 374 auf TEUR 7.703. Die planmäßigen Abschreibungen bewegen sich, trotz deutlich reduzierter Investitionen im Berichtsjahr mit TEUR 997 (i. Vj. TEUR 1.001), aufgrund erheblicher Investitionen in Vorjahren, auf anhaltend hohem Niveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um -TEUR 170 (-5,1 %) auf TEUR 3.186 gesunken. Ursächlich für diese Entwicklung waren, bei erhöhten Verwaltungs- und Betriebskosten (+TEUR 18 bzw. +1,1 %), verminderte Vertriebskosten (-TEUR 37 bzw. -2,3 %) sowie insbesondere gesunkene Aufwendungen aus Forderungsabschreibungen einschließlich der Veränderung der Wertberichtigungen zu Forderungen (-TEUR 85). Ergebnis belastend wirkte sich das, im Wesentlichen auf Grund von um TEUR 46 erhöhten Zinsaufwendungen für Bankkredite wegen geänderter Zinskonditionen, verschlechterte negative Finanzergebnis (-TEUR 96; i. Vj. -TEUR 56) aus. Das Ergebnis vor ertragsabhängigen Steuern hat sich signifikant um -77,7 % bzw. -TEUR 2.195 auf TEUR 629 verschlechtert, was zu einem Rückgang der ertragsabhängigen Steuern um -79,3 % bzw. -TEUR 635 auf TEUR 166 führte. Insgesamt kann die Ertragslage unserer Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 vor dem Hintergrund der ungünstigen gesamtwirtschaftlichen und insbesondere der branchen-spezifischen Rahmenbedingungen als noch zufriedenstellend beurteilt werden. 4. Darstellung wesentlicher finanzieller und nicht finanzieller Indikatoren Sowohl das operative als auch das nicht operative Geschäft steuert die W. Renner GmbH durch finanzielle und nicht finanzielle Kennzahlen. Insbesondere die Umsatz- und Rohertragsentwicklung dienen als Steuerungsgrößen für die Gesellschaft. Weitere wesentliche Kennzahlen für die Gesellschaft sind Vertriebs- und Verwaltungskosten. Der Verwaltungsbereich verfolgt kontinuierlich das Ziel, die Betriebs- und Prozesskosten zu optimieren. Auch für das nicht operative Geschäft sind Steuerungsgrößen definiert. Der Erfolg lässt sich hier an Kenngrößen wie dem Finanzergebnis ablesen. Als wesentlicher nicht finanzieller Leistungsindikator ist die Qualifikation und Motivation der Mitarbeiter zu beurteilen. Die Identifikation mit dem Unternehmen und das Engagement der Mitarbeiter für dessen Ziele leisten den entscheidenden Beitrag für den Unternehmenserfolg. Mit Konzepten und Maßnahmen zur Personalentwicklung bietet die W. Renner GmbH ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln. Zudem wird die individuelle Leistung einzelner Mitarbeiter durch variable Vergütungskomponenten gewürdigt. 5. Risiken und Einschätzung der künftigen Entwicklung 5.1 Gesamtwirtschaftliches Risiko Nach einem Rückgang des BIP um 0,25 % zum Jahresende 2023 deuten aktuelle Frühindikatoren noch nicht auf eine rasche konjunkturelle Erholung hin. Mit einem rückläufigen Trend der Inflation, steigenden Reallöhnen und einer allmählichen Belebung der Weltwirtschaft dürften sich zentrale Belastungsfaktoren für die deutsche Wirtschaft aber im Verlauf des Jahres 2024 verringern und eine vor allem binnenwirtschaftlich getragene Erholung einsetzen. Die Inflationsrate belief sich im Dezember 2023 auf 3,7 %. Im weiteren Verlauf des Jahres 2024 dominieren weiterhin inflationssenkende Faktoren (sinkende Erzeuger- und Importpreise, straffe Geldpolitik der EZB, angemessene Tarifabschlüsse sowie Normalisierung Gewinnmargen). 5.2 Risiken für das Baugeschehen Das Ziel der Bundesregierung, jährlich 400.000 neue Wohnungen zu errichten, wurde bereits 2022 deutlich verfehlt, es wurden lediglich 295.300 Wohnungen fertiggestellt. Das gesetzte Ziel wird auch 2023 nicht erreicht werden. Man rechnet aktuell mit einer Fertigstellung von rund 245.000 Wohnungen. In 2024 geht man von Fertigstellungen zwischen 175.000 und 210.000 Wohnungen aus. 5.3 Beschaffungsrisiken Die W. Renner GmbH ist als Handelsunternehmen auf externe Lieferanten und Hersteller angewiesen. Im vergangenen Jahr haben Lieferanten der W. Renner GmbH den Bezug ihrer Rohstoffe und Energie größtenteils an die neue Situation angepasst. Auch die W. Renner GmbH hat seit dieser Zeit ihre Lieferantenstruktur verändert, um den neuen Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen. Unterstützung erhalten wir hierbei durch unsere Kooperation hagebau, sowie auch durch die Mitgliedschaft in zwei strategischen Einkaufsallianzen. Für 2024 wird dahin weiterhin nur in vereinzelten Fällen von Beschaffungsrisiken ausgegangen. 5.4 IT-Risiken Beinahe die gesamte Geschäftstätigkeit des Unternehmens ist maßgeblich von einer leistungsfähigen Informationstechnologie (IT) abhängig. Die ständige Aufrechterhaltung und Optimierung der IT-Systeme erfolgt durch hochqualifizierte interne und externe Experten. Unberechtigtem Datenzugriff, Datenmissbrauch und Datenverlust wird durch Einsatz entsprechender aktueller Virensoftware, Firewalls, adäquater Zugangs- und Zugriffskonzepte und vorhandener Back-up-Systeme vorgebeugt. Für unerwartete IT-Systemausfälle existieren entsprechende Notfallpläne sowie eine Cyberversicherung gegen Hackerangriffe. 5.5 Personalrisiken Der Einsatz hochmotivierter und -qualifizierter Mitarbeiter ist eine der Grundlagen für den Erfolg der W. Renner GmbH. Überhöhte Fluktuation, die Abwanderung leistungsstarken Fachpersonals und die fehlgeschlagene Bindung von Nachwuchskräften an das Unternehmen können sich negativ auf die Geschäftsentwicklung auswirken. Diesen Risiken begegnet die W. Renner GmbH indem sie ihren Mitarbeitern umfangreiche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten anbietet, um die Fachkompetenz zu gewährleisten. 5.6 Gesamtbewertung und Einschätzung der zukünftigen Entwicklung Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Einzelrisiken festgestellt, die allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Unternehmens gefährdet hätten. Auch im Jahr 2024 erkennt die Geschäftsführung keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Aufgrund des andauernden Krieges in der Ukraine, der hohen Inflation, den voraussichtlich weiterhin hohen Zinsen für Baufinanzierungen und der damit einhergehenden, deutlichen Beruhigung im Bereich Wohnungsbau, wird dies in der Folge zu rückläufigen Erlösen und damit auch einem rückläufigen Betriebsergebnis im Jahr 2024 führen.
im Mai 2024 Die Geschäftsführung Als Ergebnis meiner Prüfung habe ich den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die W. Renner GmbH, Landsberg am Lech Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der W. Renner GmbH, Landsberg am Lech --bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden-- geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der W. Renner GmbH, Landsberg am Lech, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
München, den 07. Juni 2024 Sanktjohanser, Wirtschaftsprüfer |
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