Canon Medical Systems GmbH

Hansemannstraße 67, 41468 Neuss, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuss HRB 4699
Vorher
TOSHIBA Medical Systems GmbH
Eingetragen
15.4.2002
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenErbringung von Dienstleistungen der diagnostischen BildgebungGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Gegenstand
Vertrieb von medizinisch-technischen Geräten. Die Gesellschaft ist zu allen Handlungen berechtigt, die unmittelbar oder mittelbar dem vorstehenden Zweck zu dienen geeignet sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Florian Herdey
seit 17.7.2025
Geschäftsführer
Tetsuya Kawagishi
seit 11.3.2021
Geschäftsführer
Mark Reschke
seit 11.5.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Canon Medical Systems Europe B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Canon Medical Systems Europe B.V.
Netherlands
1.025.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Canon Medical Systems GmbH

Neuss

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für 2023

Grundlage der Gesellschaft

Die Canon Medical Systems GmbH, Neuss, - nachfolgend Canon genannt - ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Canon Medical Systems Europe B.V., Amstelveen/Niederlande. Die Canon Medical Systems Europe B.V. wird in den Konzernabschluss der Canon Inc., Tokio/Japan, als oberstes Mutterunternehmen einbezogen.

Gegenstand der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist der Vertrieb und Service von medizintechnischen Geräten, die überwiegend von Unternehmen der Canon Medical Systems Gruppe produziert werden. In geringem Umfang wird Zubehör auch außerhalb der Gruppe zugekauft. Die Produkte unseres Hauses sind ausschließlich im medizintechnischen Bereich der bildgebenden Diagnostik angesiedelt und daher auf diesen Markt beschränkt. Der Vertrieb und Service erfolgen im Wesentlichen bei niedergelassenen Ärzten und an Krankenhäusern durch eigene Vertriebs- und Servicemitarbeiter.

Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland kam durch gesunkene Konsumausgaben ins Stocken und war weiterhin durch die Folgen der Energiepreiserhöhungen geprägt. Preisbereinigt sank das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Vergleich zu 2022 um 0,3 % (Quelle: Statistisches Bundesamt "Bruttoinlandsprodukt für Deutschland 2023").

Die wirtschaftliche Entwicklung unserer Kunden, Krankenhäuser und niedergelassenen Ärzte, stand im Einklang zur Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes und war stark angespannt. Der Fachkräftemangel, Unsicherheiten bei der Finanzierung und stationäre Leistungseinbrüche belasteten die Profitabilität der Krankenhäuser (Quelle: Roland Berger Krankenhausstudie 2023). Insbesondere führte die angekündigte Krankenhausreform zu Verunsicherung, da diese die Leistungserbringer sowohl im kassenärztlichen als auch im stationären und ambulanten Sektor über die zukünftige Vergütung im Unklaren lässt. Generell konnte jedoch dennoch im Bereich der bildgebenden Diagnostik im deutschen Markt bei den Umsatzerlösen ein Zuwachs um 6,2 % im Vergleich zu 2022 erreicht werden (Quelle: COCIR "Coordination Committee of the Radiological & Electromedical Industries").

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

a. Ertragslage

Neben dem Vertrieb von medizintechnischen Geräten der bildgebenden Diagnostik bietet Canon den Service (Wartung und Instandhaltung) zu diesen Systemen an. Die Gesamttätigkeit erstreckt sich auf die folgenden Geschäftsbereiche:

Ultraschall

Großgeräte

Computertomographie

Magnetresonanztomographie

Röntgen

Healthcare IT

Service

Die Lage der Krankenhäuser - wie unter Punkt 1 beschrieben - führte in 2023 zu einem gesunkenen Auftragseingang (-11,5 % im Vergleich zu 2022).

Die weitere Normalisierung der Verfügbarkeit an Mikrochips, die zum Ende des Geschäftsjahres das "Vor-COVID-19-Niveau" erreichte, führte zu geringfügig gestiegenen Umsatzerlösen (im Vergleich zum Vorjahr +1,9 %). Die zum Jahresende prognostizierten Umsatzerlöse (letzter Forecast) in Höhe von T€ 61.000 wurden im Wesentlichen durch einen Anstieg der Auslieferungen von Ultraschallsystemen um knapp T€ 1.100 übertroffen.

Das Jahresergebnis sank um T€ 566 auf T€ 527 im Vergleich zum Vorjahr und liegt damit unter Vorjahr und unter Budget. Bedingt durch höhere Aufwendungen insbesondere im Bereich Personal konnte das geplante Jahresergebnis auf Niveau 2022 nicht erreicht werden.

Die interne Steuerung von Canon erfolgte im Berichtsjahr sowie auch aktuell im Wesentlichen über die Kennzahlen Auftragseingang, Umsatzerlöse und Jahresergebnis.

Geschäftsbereich Ultraschall

Der Markt für bildgebende Ultraschall-Diagnostik war im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 % rückläufig (Quelle: COCIR).

Der Umsatz im Berichtsjahr bei Canon stieg geringfügig im Vergleich zum Vorjahr um T€ 66 auf T€ 15.486. Der Auftragseingang lag rund 2 % unter dem von 2022.

Die Umsatzentwicklung übertraf die Erwartungen, da die Systeme deutlich zeitiger geliefert werden konnten.

Geschäftsbereich Großgeräte

Der Gesamtmarkt für die bildgebende Diagnostik im Bereich der Großgeräte (Computertomographie, Magnetresonanztomographie, Röntgen, interventionelle Angiographie und Healthcare IT) war im Berichtszeitraum um 11,1 % gestiegen und lag damit wieder auf dem Niveau des Jahres 2020 (Quelle: COCIR).

Canon konnte in diesem Segment einen Umsatz von T€ 19.075 erwirtschaften, der im Vergleich zum Vorjahr um T€ 179 und damit um 0,9 % gesunken ist.

Der Auftragseingang war stark durch die Unsicherheiten des Krankhaus-Reform-Gesetzes geprägt und mit -33 % gegenüber dem Vorjahr stark rückläufig. Im Bereich der Großgeräte lag der Auftragseingang weit unter der allgemeinen Entwicklung des Gesamtmarktes, der sich leicht positiv entwickelte (Auftragseingang +4,7 %, Quelle: COCIR). Ausschlaggebend hierfür war im Wesentlichen eine verspätete Markteinführung neuer Technologien in der Computertomographie sowie verlängerte Lieferzeiten für Magnetresonanztomographen.

Service

Das Service-/After-Sales-Geschäft ist im Wesentlichen durch mittel- und langfristige Wartungsverträge geprägt, die in der Regel bereits im Zusammenhang mit dem Verkauf der Systeme (Ultraschall oder Großgeräte) abgeschlossen werden. In diesem Segment ist ebenfalls ein Preisdruck zu beobachten, dessen Auswirkung auf die Ertragslage sich primär in der Zukunft widerspiegeln wird.

Der Service-Umsatz lag im Berichtsjahr bei T€ 27.494 und damit um T€ 1.247 deutlich über dem des Vorjahres. Die Steigerung ergab sich aus der Reparatur bzw. dem Ersatz von nicht unter Servicevertrag stehenden Bauteilen, vorrangig aus den Bereichen Magnetresonanztomographie und Röntgen.

Entwicklung des Rohertrages

Der Rohertrag konnte im Vergleich zum Vorjahr leicht gesteigert werden (T€ 39), bedingt durch einen höheren Umsatz. Die Rohertragsmarge sank leicht auf 42,9 % (Vorjahres 43,7 %), da das im Vergleich zu anderen Geschäftsbereichen hochprofitable Service-Geschäft in diesem Geschäftsjahr höhere Kosten aufzuweisen hatte.

Rohertragsvergleich 01.01.-31.12.2023 01.01 .-31.12.2022
Umsatz T€ 62.056 60.921
Wareneinsatz T€ 35.424 34.328
Rohertrag 26.632 26.593
42,9 % 43,7 %

Gesamtentwicklung

Die ungewisse Lage der Krankenhäuser hatte einen negativen Einfluss auf das Ergebnis von Canon. Wenn auch weniger stark ausgeprägt als im Vorjahr, so stellten die Belastung der globalen Lieferketten in der ersten Jahreshälfte des Berichtsjahres sowie die Verzögerungen der bautechnischen Abwicklung auf Seiten unserer Kunden nach wie vor erhebliche Einschränkungen dar.

Unverändert zu den Vorjahren bestimmen ein allgemeiner Preisdruck, die fortschreitende Zentralisierung durch Einkaufsgruppen und -Genossenschaften sowie die Konsolidierung von Krankenhäusern und Praxen unser Geschäft.

Dem Rohertrag standen operative Kosten in Höhe von T€ 27.181 entgegen, die im Vergleich zum Vorjahr um T€ 921 gestiegen sind. Im Wesentlichen war dies auf Preisanstiege bei den Speditionen, Gehaltssteigerungen sowie auf höhere Aufwendungen für die Firmenwagen zurückzuführen.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern betrug im Berichtsjahr T€ 588 gegenüber T€ 1.449 im Vorjahr.

Der Jahresüberschuss lag im Geschäftsjahr 2023 mit T€ 527 deutlich unter dem des Vorjahres (T€ 1.093).

b. Finanzlage

Die geschäftlichen Aktivitäten der Gesellschaft werden generell durch die Lieferfähigkeit aus dem Konzern sichergestellt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrugen zum Abschlussstichtag T€ 4.752 und lagen damit unter dem Niveau des Vorjahres (T€ 7.855), was mit dem geringeren Vorratsbestand einherging. Diesen standen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 4.069 (Vorjahr T€ 6.777) gegenüber, die im Wesentlichen ein Darlehen an die alleinige Gesellschafterin Canon Medical Systems Europe B.V., Amstelveen/Niederlande, darstellen.

Die Gesellschafterversammlung vom 1. Dezember 2023 beschloss, einen Betrag von T€ 822 aus dem Jahresüberschuss per 31. Dezember 2022 an die alleinige Gesellschafterin Canon Medical Systems Europe B.V., Amstelveen/Niederlande, auszuschütten.

Der operative Cashflow belief sich im Berichtsjahr auf T€ -1.719 (Vorjahr T€ -1.182). Die Veränderung zum Vorjahr beruhte im Wesentlichen auf der Reduzierung der Rückstellungen sowie einem Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bedingt durch die geringeren Umsätze in den letzten beiden Geschäftsjahresmonaten im Vergleich zum Vorjahr sowie den geringeren Vorratsbestand.

Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit fähig, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Zum Abschlussstichtag betrugen die liquiden Mittel bei Kreditinstituten T€ 877 (Vorjahr T€ 790).

c. Vermögenslage

Aktiva

Zum 31. Dezember 2023 verringerte sich die Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr um T€ 4.369 auf T€ 18.988 (Vorjahr T€ 23.357). Verantwortlich hierfür war hauptsächlich der Rückgang der Forderungen und Vorräte.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag sanken gegenüber dem Vorjahr um rund T€ 784 auf T€ 10.696, da der Umsatz am Jahresende nicht ganz so stark war wie im Vorjahr.

Ebenso sanken stichtagsbedingt die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um T€ 2.707 auf T€ 4.069 und die Vorräte um T€ 1.070 auf T€ 2.266.

Passiva

Die Eigenkapitalquote erhöhte sich bedingt durch die im Vergleich zum Vorjahr verringerte Bilanzsumme auf 24,9 % (Vorjahr 21,5 %).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestanden ausschließlich gegen- über der Muttergesellschaft und waren insbesondere aufgrund von Warenlieferungen - korrespondierend zu den Vorräten - um T€ 3.103 auf T€ 4.752 gesunken.

Die sonstigen Rückstellungen konnten im Berichtsjahr um T€ 655 abgebaut werden, was im Wesentlichen auf einen Verbrauch der Rückstellung für Projektkosten zurückzuführen ist.

d. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Wir beurteilen die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 als gut.

Prognose,- Chancen- und Risikobericht

1. Chancen- und Prognosebericht

Der demographische Wandel, der einer älter werdenden Gesellschaft ein umfangreicheres Angebot an qualitativer Diagnostik ermöglicht, stellt für Canon Chancen zum Ausbau des Geschäfts dar. Neben den steigenden Anforderungen an die bildgebende Diagnostik im Allgemeinen ist Canon gut positioniert, mit seinen innovativen Produkten und Dienstleistungen die Qualität und die Effizienz in der Diagnostik zu steigern. Wir werden die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Geräte sowie die Entwicklung neuer Produkte vorantreiben, wobei die sukzessive Implementierung von Funktionen der künstlichen Intelligenz eine besondere Rolle spielen wird. Darüber hinaus werden wir unsere intensiven Beziehungen zu den Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen pflegen und ausbauen. Die Entwicklung der Branche wird aber wesentlich beeinflusst durch eine deutlich gestiegene Kostenstruktur in Personal und Energie, sowie die allgemeine Unsicherheit bezogen auf das kommende, aber noch nicht final verabschiedete Krankenhaus-Reform-Gesetz.

Mit Blick auf unser innovatives Produktportfolio sehen wir besondere Wachstumschancen in der Gynäkologie / Geburtshilfe sowie in der interventionellen radiologischen und kardiologischen Angiographie.

Wir erwarten für die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft aufgrund der angespannten finanziellen Situation unserer Kunden zumindest kurzfristig kein weiteres Unternehmenswachstum. Die Umsetzung des Krankenhaus-Reform-Gesetzes wird zu Investitionen in die Medizintechnik führen, die mittelfristig zu Umsatzerlösen führen werden.

Aus unserer Sicht ist der Fortbestand des Unternehmens nicht gefährdet.

Für das Geschäftsjahr 2024 prognostizieren wir einen Auftragseingang in Höhe von ca. T€ 71.100 (annual forecast), der insbesondere im Bereich der Großgeräte infolge eines erheblich besseren Produktportfolios über dem des Vorjahres liegt. Die Umsatzerlöse werden bei rund T€ 71.800 (annual forecast) liegen und reflektieren die oben genannten Rahmenbedingungen. Das Jahresergebnis wird vergleichbar mit dem des Jahres 2023 erwartet.

Die notwendigen liquiden Mittel werden unserer Gesellschaft durch unsere Muttergesellschaft zur Verfügung gestellt.

2. Risikobericht

Unser unternehmerisches Handeln, das Verkaufen, Installieren und Warten von bildgebenden Systemen ist mit Risiken verbunden. Es existieren Unternehmensrichtlinien, Tätigkeitsbeschreibungen und Kontrollen (u.a. Risiko-Management-Systeme), um operative Risiken frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, die auf soliden wirtschaftlichen Grundsätzen beruhen.

Die für Canon wesentlichen Risiken sind Liefer-, Bonitäts- und Preisrisiken, die durch die anhaltende Konsolidierung von Krankenhäusern und Arztpraxen sowie die Konzentration der Einkaufsfunktionen unserer Kunden flankiert werden. Die Bonitätsrisiken werden u.a. durch gezielte Kreditwürdigkeitsabfragen für potenzielle Kunden und verbindliche Finanzierungszusagen begrenzt. Preisrisiken werden durch mehrstufige Genehmigungsprozesse gesteuert. Die Lieferfähigkeit wird durch unsere europäische Zentrale, die zugleich die alleinige Gesellschafterin darstellt, kontinuierlich überwacht. Die Gesellschaft ist außer bei branchenbedingten Rechtsfällen zu Produkthaftungsrisiken zurzeit in keine wesentlichen Rechtsstreitigkeiten involviert. Aufgrund der Kundenstreuung, der Einbettung in den Canon-Konzernverbund und der getroffenen Maßnahmen wird die Eintrittswahrscheinlichkeit der vorgenannten Risiken als durchschnittlich und das Ausmaß der Risiken mit ihrem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als gering angesehen. Dem anhaltenden Kostendruck aus dem Gesundheitssystem sowie dem hohen Wettbewerbsdruck und Preiskampf wirkt Canon durch Projekte zur internen Effizienzsteigerung und stetige Verbesserung und Neu- bzw. Weiterentwicklung des Produktportfolios sowie durch fundierte klinische Evidenz entgegen.

Es ist davon auszugehen, dass die finale Umsetzung des geplanten Krankenhaus-Reform-Gesetzes die aktuelle Zurückhaltung bei Investitionen in den Folgejahren aufheben und zu einer Erholung der Erlöse führen wird.

Darüber hinaus sind keine Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden oder seine Entwicklung nachhaltig beeinträchtigen könnten, ersichtlich.

 

Neuss, den 29. Juli 2024

Canon Medical Systems GmbH

Tetsuya Kawagishi

Jürgen Faust

Mark Reschke

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 0,00 19.500,02
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 364.140,70 452.689,28
364.140,70 472.189,30
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 2.265.805,98 3.336.289,37
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.695.700,10 11.479.305,90
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.069.322,78 6.776.772,57
3. Sonstige Vermögensgegenstände 527.341,35 345.536,53
15.292.364,23 18.601.615,00
III. Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände 876.694,35 789.942,76
18.434.864,56 22.727.847,13
C. Rechnungsabgrenzungsposten 188.870,55 156.568,16
18.987.875,81 23.356.604,59

Passiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.025.000,00 1.025.000,00
II. Kapitalrücklage 898.201,53 898.201,53
III. Gewinnvortrag 2.270.285,69 1.998.856,84
IV. Jahresüberschuss 527.171,20 1.093.428,85
4.720.658,42 5.015.487,22
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 710.845,00 731.592,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 343.000,00
3. Sonstige Rückstellungen 5.123.831,41 5.778.971,53
5.834.676,41 6.853.563,53
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 742.581,63 722.510,92
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 420.632,66 377.676,35
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.751.747,29 7.855.196,20
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.124.434,55 2.161.798,84
8.039.396,13 11.117.182,31
D. Rechnungsabgrenzungsposten 393.144,85 370.371,53
18.987.875,81 23.356.604,59

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 62.055.690,74 60.920.677,41
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.136.596,38 1.115.778,95
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Waren 35.423.688,53 34.327.673,97
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 15.530.110,41 14.467.880,56
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.007.502,57 3.160.867,86
davon für Altersversorgung: EUR 60.865,63 (Vorjahr: EUR 138.252,65)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 194.162,32 230.730,77
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 8.449.048,38 8.400.702,22
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 136.339,49 18.448,83
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 10.103,34 30.620,96
davon Aufwendungen aus der Abzinsung: EUR 9.582,00 (Vorjahr: EUR 29.627,00)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 186.839,86 343.000,00
10. Ergebnis nach Steuern 527.171,20 1.093.428,85
11. Jahresüberschuss 527.171,20 1.093.428,85

Anhang für 2023

Die Gesellschaft ist unter der Firma Canon Medical Systems GmbH mit Sitz in Neuss im Handelsregister des Amtsgerichts Neuss unter der Nummer HRB 4699 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die unter den entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesenen EDV-Programme und die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode ermittelt; die zugrundeliegenden Nutzungsdauern sind unverändert gegenüber dem Vorjahr. Dabei werden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:

- Software 3-5 Jahre
- Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 5 Jahre

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von € 800 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Vorräte

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten und unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet worden.

Wertberichtigungen werden in Abhängigkeit vom Anschaffungszeitpunkt und in Übereinstimmung mit den gesetzlichen und den Konzern-Richtlinien der Muttergesellschaft als prozentuale Abschläge von den Anschaffungskosten ermittelt. Die Wertberichtigungen für Waren, Röhren, Zubehör und Ersatzteile werden nach dem folgenden Berechnungsschema ermittelt: Artikel, die sich länger als ein Jahr im Warenbestand befinden, werden zu 1,67 % ab Beginn des 13. Monats wertberichtigt. Der Prozentsatz erhöht sich in jedem weiteren Monat um 1,67 %. Nach sechzig Monaten wird folglich ein Artikel zu 100 % wertberichtigt.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten

Die Forderungen sind zum Nennwert, abzüglich Einzelwertberichtigungen für erkennbare Einzelrisiken, angesetzt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden in Höhe der auf den Folgezeitraum entfallenden Aufwendungen gebildet.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Jahren bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,83 % (Vorjahr 1,78 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009, zuletzt geändert durch Art. 9 des Gesetzes vom 11. März 2016, verwendet. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 2,0 % (Vorjahr 2,0 %) berücksichtigt. Die Effekte aus der Veränderung des Diskontierungszinssatzes werden im Zins- bzw. Finanzergebnis ausgewiesen.

Die Pensionsrückstellungen werden durch Vermögensgegenstände gesichert, von denen ein Vertrag als Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB zu qualifizieren ist. Diese ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Da kein aktiver Markt besteht, anhand dessen sich der Marktpreis ermitteln lässt, wurde für die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts von der Lebensversicherung das geschäftsplanmäßige Deckungskapital zuzüglich eines vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattung angesetzt.

Als Bewertungsbasis der Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen wurde unter Zugrundelegung der "Richttafeln 2018 G" der volle Anwartschaftsbarwert zum Bilanzstichtag gewählt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Jahren bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren 1,75 % (Vorjahr 1,44 %) verwendet.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden in Höhe der auf den Folgezeitraum entfallenden Erträge gebildet.

Latente Steuern

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 31,75 % (Vorjahr 31,75 %) im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die aktiven latenten Steuern basieren im Wesentlichen auf Differenzen bilanzieller Wertansätze für Rentenverpflichtungen und Jubiläumsrückstellungen sowie für Vorräte. Die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts als aktive latente Steuer nicht in der Bilanz angesetzt.

2. Erläuterungen zur Bilanz

Entwicklung des Anlagevermögens

Die Zusammensetzung des Anlagevermögens und dessen Entwicklung im Geschäftsjahr sind aus dem Anlagenspiegel (letzte Seite des Anhangs) ersichtlich.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Geschäftsjahr im Wesentlichen ein Darlehen an die alleinige Gesellschafterin Canon Medical Systems Europe B.V., Amstelveen/Niederlande (T€ 4.069; Vorjahr T€ 6.770). Auf Liefer- und Leistungsbeziehungen entfallen T€ 0 (Vorjahr T€ 7).

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf T€ 527 (Vorjahr T€ 346). Im Wesentlichen beinhalten sie:

Aktivwert aus Rückdeckungsversicherung T€ 202 (Vorjahr T€ 207)

Anzahlungen an Lieferanten T€ 113 (Vorjahr T€ 0)

Reisekostenvorschüsse an Mitarbeiter T€ 82 (Vorjahr T€ 81)

Steuervorauszahlungen T€ 97 (Vorjahr T€ 0)

Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 202 (Vorjahr T€ 207) verfügen über eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Eigenkapital

Die Gesellschafterversammlung vom 1. Dezember 2023 beschloss, einen Betrag von T€ 822 an die alleinige Gesellschafterin Canon Medical Systems Europe B.V., Amstelveen/Niederlande, auszuschütten. Der darüber hinausgehende Anteil des Jahresüberschusses von 2022 in Höhe von T€ 271 wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Rückstellungen für Pensionen

Der Unterschiedsbetrag der Rückstellungen für Pensionen zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre (1,75 %) beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 9 (Vorjahr: T€ 44). Dieser Betrag ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt.

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB: T€
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 479
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 239
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 257
Verrechnete Aufwendungen 0
Verrechnete Erträge 0

Bei den verrechneten Vermögensgegenständen handelt es sich um eine Lebensversicherung.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 5.124 (Vorjahr T€ 5.779) enthalten im Wesentlichen:

Vorjahr
T€ T€
Gewährleistungen 2.483 2.512
Personalverpflichtungen 1.388 1.412
Ausstehende Eingangsrechnungen 290 222
Kundenbonus 248 240
Projektkosten 196 825

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit wie im Vorjahr von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren unverändert zum Vorjahr in voller Höhe aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besichert.

Die Verbindlichkeiten aus Steuern beziffern sich auf T€ 1.788 (Vorjahr T€ 1.875).

3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden zu 92 % im Inland erzielt. Der Umsatz teilt sich wie folgt auf:

2023 2022
in T€ in T€
Vertrieb
Computertomographen 10.441 11.169
Ultraschall 15.486 15.420
Magnetresonanztomographen 1.942 4.698
Röntgengeräte 5.757 2.274
Medizinische IT-Produkte 936 1.112
34.562 34.673
Serviceleistungen 27.494 26.248
62.056 60.921

Sonstige betriebliche Erträge

Die Erträge belaufen sich insgesamt auf T€ 1.137. Periodenfremde Erträge, unter anderem aus der Auflösung von Rückstellungen, sind in Höhe von T€ 867 (Vorjahr T€ 779) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von T€ 30 (Vorjahr T€ 0) enthalten.

Steuern von Einkommen und Ertrag

Canon Medical Systems GmbH wird über mehrere Stufen in den Konzernabschluss der Canon Inc, Tokio/Japan, einbezogen. Für die gesamte Canon-Gruppe als auch für die Canon Medical Systems GmbH wurden mögliche Auswirkungen aus dem Mindeststeuergesetz bzw. dem ausländischen Mindeststeuergesetz, das der Umsetzung der Richtlinie (EU) 2022/2523 des Rates vom 15. Dezember 2022 zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für multinationale Unternehmensgruppen und große inländische Gruppen in der Union (ABI. L 328 vom 22.12.2022, S. 1; L 13 vom 16.1.2023, S. 9) oder der dieser Richtlinie zugrundeliegenden Mustervorschriften der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung für eine globale Mindestbesteuerung dient, analysiert. Da die Steuerquote der Canon Medical Systems GmbH deutlich über 15 % liegt, werden keine Auswirkungen aus den vorgenannten Mindeststeuergesetzten auf die Canon Medical Systems GmbH erwartet. Es findet eine jährliche Überprüfung dieser Einschätzung statt.

4. Sonstige Erläuterungen und Angaben

Abschlussprüferhonorar

Das Gesamthonorar betrug T€ 84 (Vorjahr T€ 71) und entfiel vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen

Erbringung von übrigen Leistungen Wareneinkauf Bezug von übrigen Leistungen
(in T€) (in T€) (in T€)
Muttergesellschaft 0 40.449 765
andere verbundene Unternehmen 0

Des Weiteren besteht zum Stichtag ein Darlehen an die alleinige Gesellschafterin Canon Medical Systems Europe B.V., Amstelveen/Niederlande, in Höhe von T€ 4.069 (Vorjahr T€ 6.770).

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestanden zum Abschlussstichtag nicht.

Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften

Außerbilanzielle Geschäfte lassen sich wie folgt darstellen:

Art Zweck Leasingraten der Gesamtlaufzeit
Leasing von Kraftfahrzeugen Nutzung 5.257 T€
Leasing von Computertomographen Nutzung 1.679 T€
Leasing von Büroausstattung und Jobrädern Nutzung 54 T€

Die Verträge haben eine Laufzeit zwischen 1 und 7 Jahren.

Risiken im Zusammenhang mit den oben genannten Geschäften, die sich auf die Liquidität bzw. die Fähigkeit des Unternehmens, in einem absehbaren Zeitraum die vorhandenen Verpflichtungen erfüllen zu können, auswirken, sehen wir nicht.

Vorteile sehen wir insbesondere in der Verteilung der Zahlungsabflüsse auf einen mehrperiodischen Zeitraum.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die weiteren Verpflichtungen betreffen einen Mietvertrag und belaufen sich bis zum Ablauf der Grundmietzeit auf T€ 1.386. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis 2031.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 174 Angestellte.

Jahresdurchschnitt an Angestellten 174
Administration 16
Marketing / Vertrieb 79
Service 79

Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern waren im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 bestellt:

 

Jürgen Faust

Wermelskirchen

Vorsitzender der Geschäftsführung

 

Mark Reschke

Düsseldorf

Kaufmännischer Geschäftsführer

 

Tetsuya Kawagishi

Den Haag/Niederlande

President & CEO Canon Medical Systems Europe B.V.

Herr Faust und Herr Reschke sind hauptberuflich für die Gesellschaft tätig. Beide beziehen ihr Gehalt im Geschäftsjahr von der Gesellschaft.

Bezüge der Geschäftsführung

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung verweisen wir auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB.

Gesamtbezüge früherer Mitglieder der Geschäftsführung sowie Pensionsverpflichtungen für diesen Personenkreis

Die Gesamtbezüge früherer Mitglieder der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr 2022 T€ 0. Der Betrag der für laufende Pensionen und Anwartschaften gebildeten Rückstellung beläuft sich auf T€ 950.

Konzernzugehörigkeit

Die Canon Medical Systems Europe B.V., Amstelveen/Niederlande, erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Abschluss ist bei der niederländischen Handelskammer (KVK) unter der Nr. 27143943 abrufbar.

Der Konzernabschluss der Canon Medical Systems Europe B.V., Amstelveen/Niederlande, wird in den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen der Canon Inc. mit Sitz in Tokio/Japan einbezogen. Der Konzernabschluss der Canon Inc. ist unter https://global.canon/ en/ir/ abrufbar.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von € 527.171 auszuschütten sowie einen Betrag aus dem Gewinnvortrag in Höhe € 78.829 aufzulösen und damit eine Dividende in Höhe von € 606.000 auszuzahlen.

Nachtragsbericht

Es haben sich keine wesentlichen Ereignisse nach dem Schluss des Geschäftsjahres ereignet.

 

Neuss, den 29. Juli 2024

Canon Medical Systems GmbH

Tetsuya Kawagishi

Jürgen Faust

Mark Reschke

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 110.744,81 0,00 95.370,77 15.374,04
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.990.567,69 97.669,30 634.771,74 2.453.465,25
3.101.312,50 97.669,30 730.142,51 2.468.839,29
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 91.244,79 7.944,44 83.815,19 15.374,04
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.537.878,41 186.217,88 634.771,74 2.089.324,55
2.629.123,20 194.162,32 718.586,93 2.104.698,59
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 0,00 19.500,02
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 364.140,70 452.689,28
364.140,70 472.189,30

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Canon Medical Systems GmbH, Neuss

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Canon Medical Systems GmbH, Neuss, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Canon Medical Systems GmbH, Neuss, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 29. Juli 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Andreas Bennewitz, Wirtschaftsprüfer

Anne Schmitt-Blass, Wirtschaftsprüferin

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