Experts Forwarding & Logistics International GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Timo Rose seit 4.3.2025 | Prokura |
Dani Dimet Inan seit 4.3.2025 | Prokura |
Ruben Kuryakos Inan seit 4.3.2025 | Prokura |
Renaldo Adrian Elma seit 4.3.2025 | Prokura |
Klaus Gerhard Lüttikhuis seit 4.3.2025 | Prokura |
Markus Rikardo Elma seit 4.3.2025 | Prokura |
Ömer Elma seit 5.6.2012 | Geschäftsführer |
Ferit Inan seit 5.6.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
Ferit Inan | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GGM Gastro International GmbHOchtrupJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell des Unternehmens Die GGM Gastro International GmbH übt ihre Tätigkeit an ihrem Gesellschaftssitz in D-48607 Ochtrup, Weinerpark 16, aus. Mit Tochtergesellschaften, Lagerstandorten und Vertretungen sind wir auch im europäischen Ausland vor Ort tätig. Die Gründungen weiterer Vertriebsgesellschaften und auch Lagerstandorte sind weltweit geplant. Für die Wahl des Standortes in Ochtrup war entscheidend die schnelle Anbindung an das Autobahnnetz. Die Räumlichkeiten in Ochtrup sind angemietet. Zum 31.12.2023 beschäftigte die GGM Gastro International GmbH insgesamt 357 Mitarbeiter. Es wird in verschiedenen Berufssparten ausgebildet. Die Unternehmenstätigkeit ist als reine Handelstätigkeit ausgerichtet. Gehandelt werden Küchengeräte und Einrichtungen, insbesondere solche für den gewerblichen Einsatz und Großkücheneinrichtungen. Die Handelstätigkeit wird ganz überwiegend über die eigens entwickelte und programmierte Internetplattform abgewickelt. Die Gesellschaft ist mit ihrer Handelstätigkeit sowohl bei Anbietern als auch bei Abnehmern etabliert und setzen insbesondere ihr Service-Know-How als auszeichnendes Vertriebsinstrumentarium ein. Die Kundenanforderungen sind auf hohe Qualität zu angemessenen Preisen ausgerichtet. GGM Gastro International GmbH greift diese Anforderungen mit dem angebotenen Warensortiment auf. Dabei ist unsere Zukunftsstrategie vor allem auf Konsolidierung und Zuwachs ausgerichtet. Die Standortauswahl in Ochtrup trägt zu dieser Strategie im Hinblick auf die vorhandene Infrastruktur und die Expansionsmöglichkeiten bei. Insgesamt bietet die GGM Gastro International GmbH eine umfangreiche Bandbreite an Kücheneinrichtungen und -geräten, Zubehör und Services, die dem Kunden einen hohen Gesamtnutzen bieten. Aus unserer Sicht entscheiden das Preis-Leistungs-Verhältnis und der Gesamtnutzen über die Kundenzufriedenheit. II. Forschung und Entwicklung Aufgrund unserer Tätigkeit als Handelsunternehmen haben Forschung und Entwicklung eine untergeordnete Rolle. Eigene Produktlinien werden gemeinsam mit unseren Herstellern exklusiv entwickelt und für uns gefertigt. Es erfolgt eine ständige Optimierung und Anpassung des Produktsortiments. Die GGM Gastro International GmbH wird weitere Absatzmärkte erschließen. Mit weiteren potentiellen Kooperationspartnern steht die GGM Gastro International GmbH in Gesprächen. Ziel ist es, ein weltweites Kooperationsnetz in den nächsten Jahren aufzubauen. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Aufgrund der aktuellen geopolitischen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine erscheint es unmöglich, seriöse Aussagen zur weiteren Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Lage in Deutschland, in Europa und weltweit zu treffen. Auch die wirtschaftlichen Auswirkungen der US-Handelspolitik und deren Abschottungstendenzen sind nicht vollständig absehbar. Alle Marktteilnehmer sind von der Unsicherheit der weiteren Entwicklung betroffen. Dies bezieht sich sowohl auf die Beschaffungsmärkte, die Beschaffungs- bzw. Lieferketten und die Absatzmärkte. Das Wachstum im Onlinehandel war im Jahr 2023 recht verhalten. Immerhin ist mit einem allgemeinen Zuwachs von 1,0 Prozent bzw. € 0,8 Mrd. auf insgesamt € 85,4 Mrd. eine leicht positive Tendenz zu verzeichnen. Der Onlineumsatz ist damit 42,8 Prozent höher als 2019 - vor der Corona-Sonderkonjunktur (HDE Handelsverband Deutschland). Die Pandemie hat insbesondere auch den E-Commerce-Markt in den Jahren 2020 und 2021 stark, aber positiv, beeinflusst und zu einem enormen Ausbau des Online-Handels geführt. Nach einem regelrechten E-Commerce-Boom während der Pandemiejahre 2020 und 2021 hat sich das ifo Geschäftsklima im E-Commerce 2022 dann deutlich abgekühlt und fiel sogar in den negativen Bereich. Der deutsche E-Commerce konnte im Jahr 2022 nicht an die hohen Vorjahresumsätze anknüpfen. Das ifo Geschäftsklima für den E-Commerce zeigte im Verlauf des Jahres 2023 ebenfalls einen negativen Trend auf. Zwar erholen sich sowohl die Lageurteile als auch die Geschäftserwartungen der Unternehmen etwas, die Umsätze konnten allerdings nicht an das Niveau des Vorjahres anknüpfen und entwickelten sich rückläufig. Im Gegensatz dazu stiegen die Umsätze im stationären Einzelhandel an. Zwar ist dieses Wachstum hauptsächlich auf die Inflation zurückzuführen, doch zeigt sich in einigen Warensegmenten auch eine sehr dynamische Nachfrage. Dem E-Commerce fehlte es dagegen an positiven Impulsen. Mit unserem Produktangebot sind wir ein spezialisierter Nischenanbieter und unsere Chancen liegen im Bereich des Spezialversandhandels, d. h. im Geschäft mit Marktlücken, die für den stationären Einzelhandel zu groß sind oder die spezielle Warenkenntnisse erfordern. Mit dieser Strategie zielen wir auf unsere Alleinstellungsmerkmale und sichern unsere Marktdominanz für unsere Produkte auf dem europäischen Markt, z. B. durch unser Import-Knowhow und können so auch herkömmliche Produkte deutlich unter den Konkurrenzpreisen anbieten. Die Zusammenstellung unseres Sortiments trifft die Bedürfnisse der Zielgruppe genau. Suchmaschinen und Internetwerbung machen es heute einfach, im Netz gefunden zu werden, bedeutet aber nicht, dass der Kunde mit dem Besuch in einem Webshop letztlich einen Einkauf tätigt oder für den nächsten vergleichbaren Kauf zurückkehrt. Wesentlich für unsere Kundenbindung sind die Benutzerfreundlichkeit (sprich: Übersichtlichkeit und logische Verlinkung sowie die klare optische Gestaltung unseres) Webshops. Unsere Zahlungsmodalitäten sind klar gestaltet und wir garantieren eine zuverlässige Bestellungsabwicklung. Einen wesentlichen Beitrag zu unserem Erfolg leistet unser B2B-Geschäft. Wir haben die technischen Anforderungen an die Shop-Infrastruktur an diese Kundengruppe angepasst und unterstützen die erforderlichen Schnittstellen mit den Geschäftsprozessen (größerer) Kunden und erleichtern so die regelmäßigen Bestellungen. Die Digitalisierung und die wachsende Beliebtheit von E-Commerce im Geschäftsverkehr zwischen den Unternehmen verstärken die Wettbewerbsintensität auf der Großhandelsstufe, wodurch insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen unter Druck geraten. Impulse gehen sowohl von etablierten Großhändlern aus, die diesen Vertriebsweg im Rahmen ihrer Mehr-Kanal-Strategie beschreiten, als auch von reinen Internet-Anbietern. Wir haben diese Marktentwicklung und Kundenerwartungen angenommen und unser Geschäft auf ein deutliches Unternehmens- und Umsatzwachstum ausgerichtet. Mit dem Erreichen unserer Wachstumsziele ist auch eine Verbesserung unseres Rohertrages eingetreten, den wir noch weiter verbessern wollen, denn unsere Rohertragsmarge ist zurückgefallen. Unser Jahresergebnis ist auch belastet durch den erheblichen Anstieg der sonstigen Betriebsaufwendungen, insbesondere für Werbe- sowie Frachtkosten. Unsere Planung basiert auf den Erfolgsfaktoren Einkauf, Alleinstellung und Webshop-Gestaltung sowie die Konzentration auf das B2B-Versandgeschäft. II. Geschäftsverlauf des Unternehmens Der Geschäftsverlauf spiegelt im Wesentlichen die vorstehend genannten globalen und branchenspezifischen Marktentwicklungen wider. Der steigende Kostendruck, insbesondere verursacht durch erhöhte Werbe- und Frachtkosten, führte zu einer Stagnation unserer Rohertrags- und EBIT-Marge. Vor diesem Hintergrund entwickelte sich die Gesellschaft im Berichtsjahr dennoch planmäßig und positiv. Das angestrebte Umsatzziel ist mit einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von rd. 22 % überschritten. Im Geschäftsjahr 2023 wurden zahlreiche Investitionen getätigt, ebenso wurden zahlreiche Projekte und Erweiterungen des Web-Shops vorgenommen. Die Liquiditätslage war im Geschäftsjahresverlauf gut. III. Lage des Unternehmens Die Lage des Unternehmens ist zufriedenstellend. 1. Ertragslage Wir haben das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von t€ 13.143 (Vorjahresergebnis: t€ 10.040) abgeschlossen. Das Rohergebnis 2023 in Höhe von t€ 102.347 erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (t€ 80.248) um rd. 27,5%. Die Materialaufwandsquote von 62,7% um 1,6% auf 61,1% gesunken. In Verbindung hierzu stieg die Relation des Rohergebnisses zur Gesamtleistung von 37,3% im Jahr 2022 auf 38,9% im Jahr 2023. Der ganz deutliche Anstieg der Gesamtleistung und des Rohergebnisses des Berichtsjahres 2023 stehen nicht im Einklang mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der Branchensituation im Großhandel mit Konsumgütern. Das im Geschäftsjahr 2023 erzielte EBIT ist aufgrund gleichbleibender Betriebskosten in Relation zur Gesamtleistung im Vorjahresvergleich um t€ 3.404 (22,5%) gestiegen. Die Verzinsung des Eigenkapitals (EBIT-Rendite) beträgt rd. 24,2%, bezogen auf den Eigenkapitalbestand zu Beginn des Geschäftsjahres. 2. Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist geordnet. Unsere Eigenkapitalquote beträgt am Abschlussstichtag rd. 70% der Bilanzsumme. Der Buchwert des Anlagevermögens ist nahezu 18-fach durch Eigenkapital abgedeckt. Im Vorjahresvergleich haben sich die sonstigen Vermögensgegenstände um t€ 6.721 erhöht. Die liquiden Mittel der Gesellschaft erhöhten sich um t€ 1.628. Die Minderung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beträgt t€ 1.291. Gegenläufig wirkt sich die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um t€ 5.421 aus. Der Anstieg der Bilanzsumme (t€ 7.712) ist damit im Wesentlichen auf die Erhöhung der sonstigen Vermögensgegenstände und die Erhöhung der liquiden Mittel auf der Aktivseite sowie der Zunahme des Eigenkapitals und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf der Passivseite zurückzuführen. Unser bilanzielles Eigenkapital erhöhte sich im Geschäftsjahr unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses in Höhe von t€ 13.143 auf t€ 67.558. 3. Finanzlage Wir sind im abgelaufenen Geschäftsjahr unseren Zahlungsverpflichtungen in vollem Umfang nachgekommen. Skonti wurden bei Lieferanten regelmäßig in Anspruch genommen. Der Cashflow aus unserer laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Berichtsjahr t€ 5.369 und wurde in Höhe von t€ -2.450 durch den negativen Cashflow aus unserer Investitionstätigkeit gemindert. Unser Finanzmittelbestand hat sich stichtagsbezogen zum 31.12.2023 um t€ 1.628 gegenüber dem Vorjahresstichtag erhöht. IV. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Rohertragsmarge, EBIT und die Umsatzrendite heran. Alle drei Kennziffern haben sich gegenüber dem Vorjahr nur marginal verbessert bzw. unterlagen einer Stagnation. Nach Abzug des Ertragsteueraufwands in Höhe von t€ 6.252 (Vorjahr: t€ 5.074) verbleibt ein im Vorjahresvergleich um t€ 3.103 (30,9%) erhöhter Jahresüberschuss. Die Umsatzrentabilität nach Steuern betrug im Geschäftsjahr 5,0%. Im Vorjahr lag dieser Wert bei 4,7%. Das EBIT betrug im Geschäftsjahr t€ 18.532 (Vorjahr: t€ 15.128) und ist im Vorjahresvergleich um t€ 3.404 (22,5%) gestiegen. Die Verzinsung des Eigenkapitals (nach Ertragsteuern) beträgt 24,2%, bezogen auf den Eigenkapitalbestand zu Beginn des Geschäftsjahres. C. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Auf die mit dem Kriegsgeschehen in der Ukraine verbundene allgemeine Prognoseunsicherheit weisen wir im folgenden Abschnitt hin. Im Jahr 2023 haben wir eine Tochtergesellschaft in Österreich gegründet und in Jahr 2024 erfolgten die Gründungen einer Tochtergesellschaft in Italien und in Frankreich. Wir sind alleiniger Anteilseigner dieser Gesellschaften. D. Prognosebericht und Darstellung der Chancen und Risiken Das ifo-Institut fasst in seiner Winterprognose 2024 das Konjunkturumfeld wie folgt zusammen: Im Jahr 2024 wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt voraussichtlich um 0,1% gegenüber dem Vorjahr zurückgehen. Damit tritt die deutsche Wirtschaft seit nunmehr fünf Jahren auf der Stelle. Digitalisierung, Dekarbonisierung, Demografie und Deglobalisierung erfordern einen Umbau der Produktionsstrukturen, bei dem etablierte Geschäftsmodelle verschwinden und neue Produktionskapazitäten entstehen. Wirtschaftliche Analysen sind in solchen Phasen mit einer hohen Diagnoseunsicherheit behaftet. Denn aus der Veränderung wirtschaftlicher Kennzahlen lässt sich nicht unmittelbar ablesen, ob es sich um vorübergehende und damit konjunkturelle Schwankungen oder um eine dauerhafte Neuausrichtung der Produktionskapazitäten und damit um eine strukturelle Anpassung handelt. Unternehmensbefragungen deuten auf beide Ursachen der schwachen Entwicklung hin. Konjunkturell belastet die schlechte Auftragslage der Unternehmen und damit die fehlende Güternachfrage. Die Straffung der Geldpolitik zur Bekämpfung der hohen Inflation und der inflationsbedingte Kaufkraftverlust in Deutschland und in vielen deutschen Absatzmärkten haben dazu beigetragen. Doch während sich die Volkswirtschaften weltweit allmählich erholen und die Nachfrage anzieht, profitiert die exportorientierte deutsche Industrie davon nur wenig. Vielmehr entkoppelt sich der deutsche Warenexport zunehmend von der weltwirtschaftlichen Entwicklung. Hier treten zunehmend strukturelle Ursachen in den Vordergrund. Insbesondere die Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes leiden unter dem spürbaren Verlust an Wettbewerbsfähigkeit vor allem auf den außereuropäischen Märkten Im Jahr 2024 zeigte sich das Geschäftsklima im deutschen E-Commerce nach einer Phase der Konsolidierung wieder mit positiven Tendenzen. Es gab Anzeichen für ein erneutes Wachstum, wenngleich auch weiterhin Herausforderungen bestanden. Nach zwei schwächeren Jahren verzeichnete der Online-Handel in Deutschland 2024 wieder ein Wachstum. Prognosen gingen von einem Umsatzplus von bis zu 4,1 Prozent aus, wodurch der Onlinehandel leicht über dem Rekordhoch von 2021 liegen könnte. Die Anzahl der E-Commerce-Nutzenden in Deutschland wird voraussichtlich mittelfristig kontinuierlich steigen. Online-Marktplätze entwickelten sich 2024 zum stärksten Vertriebskanal im E-Commerce und dominierten den Online-Handel und ihr Marktanteil stieg deutlich an. Die Kundenzufriedenheit mit Onlinekäufen blieb mit 96,0 Prozent sehr hoch, was zu dem positiven Trend beitrug. Der Konjunkturausblick für den E-Commerce für die kommenden Jahre fällt angesichts der schwachen Gesamtkonjunktur allgemein eher gedämpft aus. Auch zeigt sich die Erholung beim privaten Konsum überwiegend in freizeitnahen Konsumbereichen. Die Online-Nachfrage bleibt angesichts hoher makroökonomischer Unsicherheit volatil. Da sich auch die Preisanhebungsspielräume deutlich verringert haben, dürfte sich der Preisauftrieb im E-Commerce weiter verlangsamen. Die schwache Konsumstimmung hinterlässt Spuren im gesamten Handelssektor. Auch für 2024 fällt der Konjunkturausblick für den E-Commerce angesichts der schwachen Gesamtkonjunktur verhalten aus. Zwar zeichnet sich bei der Inflation eine Entspannung ab, finanzielle Sonderbelastungen aufgrund gestiegener Energiepreise dürften die Konsumlaune dennoch weiter drücken. Alles in allem dürften die nominalen Umsätze im Jahr 2024 im E-Commerce sinken und auch 2025 das Niveau des Vorjahres kaum merklich übertreffen. Auf der Kostenseite dürfte es 2024 zu weiteren Kostensteigerungen bei den Unternehmen im E-Commerce gekommen sein. Angesichts rückläufiger Umsätze dürfte die Ertragslage 2024 in der Branche angespannt ausfallen. Daran dürfte sich auch 2025 wenig ändern. Auch der Sektor Transport und Logistik, der für den E-Commerce eine wesentliche Bedeutung hat, steht unter Kostendruck und wird diesen an den Handel weitergeben. Deshalb ist der E-Commerce in hohem Maße von effizienten und nachhaltigen Lösungen abhängig, die rund um Transport und Logistik möglich sind. Diese aktuellen Herausforderungen in dem Geschäftsbereich haben wir angenommen. Trotz dieser branchenbezogenen Wachstumsaussichten erwarten wir gemäß unserer dynamischen Geschäftsentwicklung für die kommenden Geschäftsjahre eine weiter verbesserte Absatzlage und eine damit auch deutlich verbesserte Ertragslage. Gründe für diese Annahme sind die trotz der Geschehnisse um den Kriegsausbruch in der Ukraine und den damit verbundenen geopolitischen Spannungen unsere gute Marktpositionierung mit unserem deutlich etablierten Webshop, die getätigten Zukunftsinvestitionen und die geplante Konsolidierung unserer Kostenstruktur. Unsere Planung sieht für das folgende Geschäftsjahr 2024 eine Umsatzsteigerung von ca. 20% vor. Angesichts schwächerer Nachfrage und auch weil der Wettbewerbsdruck deutlich zugenommen hat und der Online-Markt sehr transparent ist, müssen die Unternehmen ihre Preise senken. Aufgrund des hohen Kostendrucks bei zugleich sinkenden Umsätzen dürfte auch unsere ganz deutlich positive Ertragslage möglicherweise verbunden mit einem stagnierenden Wachstum und einer verminderten Umsatzrendite in den Jahren 2024 und 2025 unter Druck geraten. Einzelrisiken, die sich unmittelbar aus unserer Geschäftstätigkeit ergeben, stellen wir aus heutiger Sicht für die künftige Entwicklung unseres Unternehmens nicht fest. Risiken globalwirtschaftlicher Art sehen wir in dem Krieg in der Ukraine, der europäischen Staatsschuldenkrise und eventuellen Lieferkettenunterbrechungen. Mit Bezug darauf stellen wir fest, dass unser Lagebericht in die Zukunft gerichtete Annahmen und Einschätzungen enthält, und insoweit die grundsätzliche Unsicherheit von Prognosen in Bezug auf das Eintreten tatsächlicher Ereignisse besteht. Die aktuellen Geschehnisse um die Kriegshandlungen in der Ukraine und die damit verbundenen geopolitischen Spannungen veranlassen uns nicht zu einer geänderten Erwartung zu den prognostizierten Leistungsindikatoren. Allerdings besteht aufgrund dieser Geschehnisse in Bezug auf die zukünftige Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen außergewöhnlich hohe Unsicherheit und unsere Prognosefähigkeit ist daher wesentlich beeinträchtigt. Vor dem Hintergrund unseres großen Kundenstammes und einer kontinuierlichen Marktbearbeitung sehen wir uns für die Bewältigung dieser künftigen Risiken aber gut gerüstet. Zu unserem weiteren Absatzerfolg trägt insbesondere auch unsere erfolgreiche Handelsplattform im Internet bei. E. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Ochtrup, 30.05.2025 gez. Ömer Elma, Geschäftsführer GGM Gasto GmbH gez. Ferit Inan, Geschäftsführer GGM Gastro GmbH BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss der GGM Gastro International GmbH, Ochtrup, wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Vorschriften des GmbH-Gesetzes für die Aufstellung des Jahresabschlusses beachtet. I. Gliederungsgrundsätze Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte insbesondere unter Beachtung des Vorsichtsprinzips und unter der Annahme der Fortführung des Unternehmens. Die Immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Anschaffungskosten enthalten auch Anschaffungsnebenkosten. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu einer Höhe von € 800,00 werden im Jahr ihrer Anschaffung vollständig abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zuzüglich der Anschaffungsnebenkosten angesetzt und unter Berücksichtigung zwischenzeitlich eingetretener Wertminderungen bewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennwerten abzüglich angemessener Wertberichtigungen bilanziert. Die Wertpapiere und flüssigen Mittel sind zu Nennwerten am Bilanzstichtag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Grundlage von tatsächlichen Zahlungen gebildet. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Zeitpunkt der Jahresabschlussaufstellung erkennbaren Risiken zum Jahresabschlussstichtag sowie alle ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung. Die Bewertung erfolgte in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme mit den Erfüllungsbeträgen. Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Unter Berücksichtigung der Restlaufzeiten waren Abzinsungen nicht vorzunehmen. Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten wurden am Abschlussstichtag mit dem Devisenkassakurs angesetzt. B. Erläuterungen zur Bilanz I. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
II. Sachanlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Posten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind in dem aus dem unter Abschnitt B.I. dargestelltem Anlagenspiegel ersichtlich. III. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter i.H.v. t€ 762 (Vorjahr: t€ 703) enthalten. IV. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten bestehen mit t€ 1.282 (Vorjahr: t€ 1.701) aus Steuern. Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit bestehen zum Abschlussstichtag nicht. Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten und deren Besicherung zum Abschlussstichtag sind aus der folgenden Darstellung ersichtlich:
Vergleichszahlen des Vorjahres:
V. Sonstige Rückstellungen Unter diesem Posten sind im Wesentlichen ausstehende Rechnungen (t€ 1.645), Gewährleistungsrisiken (t€ 1.528), Prozessrisiken (t€ 350), Jahresabschlusskosten (t€ 120), nicht genommene Urlaubstage (t€ 138) und Archivierungkosten (t€ 45) abgegrenzt. C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Gesellschaft erzielte ausschließlich Umsätze im Tätigkeitsbereich Handel. Die Umsätze entfallen i.H.v. t€ 117.430 (Vorjahr: t€ 103.637) auf das Inland. Die weiteren Umsätze wurden im europäischen Ausland erzielt. II. Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Erträge aus der Währungsumrechnung von t€ 8 (Vorjahr: t€ 0) ausgewiesen. III. Abschreibungen Die Aufgliederung der Abschreibungen auf das Anlagevermögen ist aus dem unter Abschnitt B.I. dargestelltem Anlagenspiegel ersichtlich. In den Zugängen sind geringwertige Wirtschaftsgüter von t€ 94 enthalten, die im Geschäftsjahr vollständig abgeschrieben werden und als Abgang gezeigt werden. IV. Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von t€ 17 (Vorjahr: t€ 73) ausgewiesen. D. Ergänzende Angaben I. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aufgrund des zwischen der GGM Gastro International GmbH und der Nursan Bakir & Chamiran Inan Vermietungs- und Verpachtungs GbR, Ochtrup abgeschlossenen Mietvertrages, bestehen jährliche Mietzahlungsverpflichtungen in Höhe von t€ 1.936 p.a.. Der Mietvertrag kann jederzeit mit einer Kündigungsfrist von 6 Monaten gekündigt werden. Zudem bestehen jährliche Miet- und Leasingverpflichtungen in Höhe von t€ 389. III. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte i. S. d. § 285 Nr. 3 HGB liegen nicht vor. IV. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen zum Abschlussstichtag nicht. V. Anzahl der Beschäftigten
VI. Geschäftsführer Als Geschäftsführer der Gesellschaft waren am Abschlussstichtag bestellt Ömer Elma, Gronau (Kaufmann), Ferit Inan, Enschede/NL (Kaufmann). VII. Gesamtbezüge der Geschäftsführer und weiterer Organe Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer unterbleibt unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB. VIII. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen beträgt t€ 76. Im Berichtsjahr wurden Beratungsleistungen von t€ 37 abgerechnet. IX. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss in Höhe von t€ 13.143 auf neue Rechnung vorzutragen. X. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluß des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nach heutigen Kenntnisstand nicht vor. Die Geschehnisse um den Krieg in der Ukraine haben keine Auswirkungen auf das Bild, das unser Jahresabschluss zum Abschlussstichtag vermittelt sowie auf die auf den Jahresabschluss beruhende Beurteilung der weiteren Entwicklung unserer Gesellschaft.
Ochtrup, den 02. Juni 2025 gez. Ömer Elma gez. Ferit Inan sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.06.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die GGM Gastro International GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GGM Gastro International GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GGM Gastro International GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oelde, den 02. Juni 2025 WPW
GmbH
gez. Rainer Witte, Wirtschaftsprüfer |
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