Christian Hofmann GmbHLiquidiert

96476 Bad Rodach, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Coburg HRB 1737
Eingetragen
23.1.1991
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Handwerkzeugen
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Schaustücken aller Art.

Historie

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Management

NameRolle
Reinhard Hofmann
seit 23.3.2004
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Christian Hofmann GmbH

Rodach b. Coburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

BILANZ


AKTIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

1.906,00

2.563,00

II. Sachanlagen

3.209,00

5.115,00

3.485,00

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

1.674.483,95

1.780.567,88

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

379.630,95

140.417,65

III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

1.001,87

2.055.116,77

8.267,25

C. Rechnungsabgrenzungsposten

2.167,42

2.167,42

D. Aktive latente Steuern

67.876,92

60.124,48

Summe Aktiva

2.130.276,11

1.997.592,68


PASSIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

52.151,77

52.151,77

II. Kapitalrücklage

470.648,51

470.648,51

III. Gewinnrücklagen

162,73

162,73

IV. Verlustvortrag

-224.101,82

-214.056,40

V. Jahresüberschuss

31.352.52

-10.045,42

B. Rückstellungen

301.376,26

210.274,54

C. Verbindlichkeiten

1.498.686,14

1.488.456,95

Summe Passiva

2.130.276,11

1.997.592,68

ANHANG

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Posten des Jahresabschlusses sind mit den Vorjahreszahlen vergleichbar. Die gesetzlichen Gliederungsschemata wurden unverändert fortgeführt.

Die Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften (§ 266 Abs. 1 S.3, § 288 HGB) wurden in Anspruch genommen.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Dabei galt der Grundsatz der vorsichtigen Bewertung.

Das Anlagevermögen weist nur Wirtschaftsgüter aus, die dafür bestimmt sind, dauernd dem Betrieb zu dienen.

Bei den entgeltlich erworbenen immateriellen Anlagegütern handelt es sich um EDV-Software. Angesetzt sind die Anschaffungskosten, welche um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert wurden.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- und gegebenenfalls zu Herstellungskosten ohne Einbeziehung von Fremdkapitalzinsen angesetzt. Die planmäßige Abschreibung erfolgte linear.

Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 150 und 1.000 Euro netto wurde in Vorjahren ein Sammelposten gebildet. Dieser wurde in die Handelsbilanz wegen der unwesentlichen Höhe übernommen und fortgeführt. Im laufenden Geschäftsjahr wurden Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten über 410,00 Euro netto auf dem jeweiligen Anlagekonto erfasst und planmäßig abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 410,00 Euro wurden sofort als Betriebsausgaben abgezogen. Ein Sammelposten wurde im Berichtsjahr nicht gebildet.

Wertpapiere des Anlagevermögens, die der Absicherung einer betrieblichen Altersvorsorge dienen waren an den berechtigten Arbeitnehmer verpfändet. Eine Verrechnung mit der Pensionsrückstellung ist vorgenommen worden. Die Wertpapiere wurden mit dem Zeitwert (Kurswert) zum Bilanzstichtag bewertet. Da der Kurs unter die Anschaffungskosten gefallen ist, war eine außerplanmäßige Abschreibung vorzunehmen.

Der Anspruch aus abgeschlossenen Rückdeckungsversicherungen war an die pensionsberechtigten Personen verpfändet. Eine Saldierung mit der Pensionsrückstellung wurde vorgenommen.

Die fertigen und teilfertigen Erzeugnisse wurden durch Einzelermittlung festgestellt. Sie wurden zu Herstellungskosten bewertet, in die neben Einzelkosten auch die Herstellungsgemeinkosten i.S.d. Einkommensteuerrichtlinien, nicht jedoch Fremdkapitalzinsen, einbezogen wurden.

Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden einzeln zu Anschaffungskosten bewertet.

Die erhaltenen Anzahlungen sind passiv ausgewiesen.

Bei den Forderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Dem allgemeinen Risiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen Rechnung getragen.

Forderungen an verbundene Unternehmen sind mit € 15.185,52 (Vorjahr € 0,00 Umsatzsteuer) enthalten. Die Forderungen an verbundene Unternehmen, die keine Umsatzsteuern betreffen, wurden vereinbarungsgemäß mit den offenen Pachtverbindlichkeiten verrechnet.

Das Stammkapital beträgt unverändert € 52.151,77.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 495.280,39.

Zinssatz

5,04

%

Pensionssteigerungen z. T.

3,00

%

bewertet nach Richttafeln 2005G von Dr. Heubeck

Aus der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen war eine Zuführung der Rückstellungen erforderlich.

Von dem Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Im Geschäftsjahr wurden auf Grund der geänderten Rückstellungsbewertung Euro 3.741,13 zugeführt. Bis 2024 werden weitere Euro 44.893,61 zugeführt.

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Euro

Erfüllungsbetrag der Schulden

540.174,00

Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte

317.450,80

Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte

317.450,80

verrechnete Aufwendungen

0,00

verrechnete Erträge

9.812,84

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Aktive latente Steuern wurden in Höhe von Euro 67.876,92 gebildet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

In den Verbindlichkeiten sind € 199.692,66 (Vorjahr € 198.094,86) enthalten, welche an Gesellschafter geschuldet werden. Darin enthalten sind Gehaltsverbindlichkeiten an Geschäftsführer, die zugleich Gesellschafter sind.

Das verbundene Unternehmen Gebr. Hofmann KG, Bad Rodach, hat Darlehen in Höhe von insgesamt

€ 228.057,91 (Vorjahr € 228.057,91) gewährt. Die Verzinsung beträgt einheitlich 6% p.a. Insgesamt werden an verbundene Unternehmen € 910.352,91 geschuldet, davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr

€ 40.426,64 und mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren € 869.926,27.

Es liegen Rangrücktrittserklärungen zu Darlehen von Gesellschaftern und der Firma Gebr. Hofmann KG in Höhe von € 367.534,00 vor.

In den Verbindlichkeiten an verbundene Unternehmen sind gestundete Pachtrückstände in Höhe von

€ 641.868,36 (Vorjahr € 646.537,79) enthalten. Die Pachtstundung wird seit dem 01.07.2010 mit 1% verzinst. Geleistete Zahlungen oder Verrechnungen werden vorrangig mit den aufgelaufenen Zinsen verrechnet.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 869.926,27 (Vorjahr: Euro 874.595,70).

Am Bilanzstichtag lagen Restverpflichtungen aus Kfz- Leasingverträgen vor.

Die Gesellschaft haftet für die Verbindlichkeiten der Firma Gebr. Hofmann KG an die HypoVereinsbank,

Coburg, in Höhe von € 241.530,41 (Vorjahr € 300.726,86) mit. Hierüber bestehen Forderungsabtretungen an den Gläubiger.

Wesentliches Anlagevermögen ist im Rahmen einer sog. "Betriebsaufspaltung" gepachtet. Am Besitzunternehmen sind ausschließlich die Gesellschafter der Berichtsfirma beteiligt.

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 67.876,92.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre

Euro

Aktivierung latenter Steuern

67.876,92

Gesamtbetrag

67.876,92

Im Berichtsjahr war Herr Reinhard Hofmann, Diplomingenieur FH, Bad Rodach, alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer. Weiterer Geschäftsführer ist Herr Martin Hofmann, Diplombetriebswirt FH, Bad Rodach, der gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder Prokuristen vertretungsberechtigt ist, soweit bestimmte Wertgrenzen überschritten sind.

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

gez. Geschäftsführer

 

Bad Rodach, den 10. Oktober 2013

gez. Geschäftsführer

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 10.10.2013

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