Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 106954
Eingetragen
16.10.2008
Branche
Großhandel mit Lederwaren, Reisegepäck, Geschenk- und WerbeartikelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Gegenstand
der Handel mit beweglichen Gegenständen, insbesondere mit Werbeartikeln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thorsten Schmidt
seit 21.11.2008
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
15.060 €
50.00%
Germany
15.060 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Giffits GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Vorjahr
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Software und Lizenzen 2.313,00 2
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3,00 0
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 93.015,00 100
93.018,00 100
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 1.000,00 0
96.331,00 102
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 139.505,49 186
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.937.696,02 1.894
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.978.167,63 5.153
7.055.369,14 7.233
C. Rechnungsabgrenzungsposten 71.017,40 86
7.222.717,54 7.421

PASSIVA

Vorjahr
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 30.120,00 30
II. Kapitalrücklage 44.232,92 44
III. Bilanzgewinn 2.550.812,20 2.385
2.625.165,12 2.459
B. Rückstellungen 1.541.541,60 1.133
C. Verbindlichkeiten 3.056.010,82 3.829
davon gegenüber Kreditinstituten: EUR 45.594,81 (i.V. TEUR 0)
7.222.717,54 7.421

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Vorjahr
EUR TEUR
1. Rohergebnis 13.263.942,09 12.783
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.110.147,45 -4.886
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -813.714,43 -751
davon für Altersversorgung: EUR 5.539,29 (i.V. TEUR 4)
-5.923.861,88 -5.637
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und auf Sachanlagen -71.765,71 -82
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.538.748,68 -4.960
5. Betriebsergebnis 1.729.565,82 2.104
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 505,02 0
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.076,66 -2
8. Finanzergebnis -1.571,64 -2
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -561.001,81 -705
10. Ergebnis nach Steuern 1.166.992,37 1.397
11. Sonstige Steuern -458,00 0
12. Jahresüberschuss 1.166.534,37 1.397
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.384.277,83 987
14. Ergebnisverwendung -1.000.000,00 0
15. Bilanzgewinn 2.550.812,20 2.384

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Die Giffits GmbH hat ihren Sitz in Hamburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 106954 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 wurde wie im Vorjahr nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt.

Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB wurden angewandt; bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) beibehalten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Von den für mittelgroße Kapitalgesellschaften bestehenden größenabhängigen Erleichterungen bei der Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entsprechend §§ 266 bzw. 276 HGB wurde kein Gebrauch gemacht.

Die in § 288 HGB vorgesehenen Erleichterungsmöglichkeiten für den Umfang der Darstellungen im Anhang wurden teilweise in Anspruch genommen.

2. Angaben zur Bilanz

2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear abgeschrieben. Soweit es sich um Nutzungsrechte handelt, erfolgt die Abschreibung entsprechend den vertraglich vereinbarten Laufzeiten. Bei der Software wird eine Nutzungsdauer von 3 Jahren unterstellt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen der Vorjahre und die Abschreibungen des Berichtsjahres, bewertet.

Bei beweglichen Anlagegegenständen erfolgen die Abschreibungen grundsätzlich linear. Die zugrunde gelegte Nutzungsdauer beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen zwischen 5 und 15 Jahren, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 10 Jahren.

Bei Anschaffung ab dem 1. Januar 2020 werden bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten bzw. den fortgeführten niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Bei den Vorräten sind die Waren zu fortgeschriebenen Einstandspreisen oder zum niedrigeren beizulegenden Wert aufgrund gesunkener Wiederbeschaffungskosten bzw. sonstiger Wertminderungen angesetzt. Bestandsrisiken wegen langer Lagerdauer sind wie im Vorjahr durch pauschale, entsprechend der Lagerreichweite differenzierte Abschläge berücksichtigt.

Die geleisteten Anzahlungen sind mit den Anschaffungskosten ohne Umsatzsteuer bilanziert.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind mit dem Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen aufgrund erkennbarer Einzelrisiken bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Sie sind in Höhe des Betrages angesetzt worden, der dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag entspricht.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

2.2 Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist auf Seite 3 dargestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Historische Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Software und Lizenzen 84.844,50 2.700,00 0,00 87.544,50
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 10.308,13 0,00 0,00 10.308,13
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 537.124,64 62.861,71 4.518,23 595.468,12
547.432,77 62.861,71 4.518,23 605.776,25
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 6.399,71 1.000,00 0,00 7.399,71
GESAMT 638.676,98 66.561,71 4.518,23 700.720,46
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Software und Lizenzen 83.590,50 1.641,00 0,00 85.231,50
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 10.305,13 0,00 0,00 10.305,13
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 436.846,64 70.124,71 4.518,23 502.453,12
447.151,77 70.124,71 4.518,23 512.758,25
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 6.399,71 0,00 0,00 6.399,71
GESAMT 537.141,98 71.765,71 4.518,23 604.389,46
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Software und Lizenzen 2.313,00 1.254,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3,00 3,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 93.015,00 100.278,00
93.018,00 100.281,00
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 1.000,00 0,00
GESAMT 96.331,00 101.535,00

Die im Berichtsjahr erworbenen und voll abgeschriebenen geringwertigen Wirtschaftsgüter sind im Zu- und Abgang bei den historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten und den kumulierten Abschreibungen mit jeweils EUR 4.518,23 enthalten.

Eigenkapital

Im Geschäftsjahr wurde eine Vorabausschüttung auf den Jahresüberschuss 2023 i.H.v. EUR 1 Mio. an die Gesellschafter beschlossen und vorgenommen.

Sonstige Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten: Kosten für Tantieme (TEUR 486), Steuerberichtigungen der Vorjahre (TEUR 141), Urlaubsansprüche (TEUR 63), die Prüfung des Jahresabschlusses und die Erstellung von Steuererklärungen (TEUR 57) und ausstehende Rechnungen (TEUR 48).

Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag in Form einer gegenüber der Hamburger Sparkasse AG abgegebenen unbefristeten Bürgschaft über TEUR 20 zur Sicherung aller Forderungen der Sparkasse zugunsten der ISEO Online Marketing GmbH, Lübeck.

Das Risiko einer Inanspruchnahme wird aufgrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der ISEO Online Marketing GmbH als gering eingestuft.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die zukünftigen Verpflichtungen aus Mietverträgen belaufen sich auf TEUR 414 und sind wie folgt fällig:

2024 über 1 Jahr davon über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR
Mietverpflichtungen 331 83 0

3. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 100 (Vorjahr TEUR 103) und aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 64. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind TEUR 105 (Vorjahr TEUR 137) aus der Währungsumrechnung enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen mit TEUR 13 periodenfremde Aufwendungen.

4. Sonstige Angaben

Mitarbeiteranzahl

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 92 Arbeitnehmer (weiblich 56; männlich 36) beschäftigt.

Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehören an:

Herr Marcus Schulz, Geschäftsführer, im Wesentlichen zuständig für die Bereiche Marketing, Einkauf und Personal, Hamburg,

Herr Thorsten Schmidt, Geschäftsführer, im Wesentlichen zuständig für die Bereiche IT und Vertrieb, Hamburg.

Auf die Angabe der Geschäftsführungsbezüge nach § 285 Nr. 9 HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Hamburg, 17. Dezember 2024

gez. Marcus Schulz

gez. Thorsten Schmidt

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Bericht über den Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Geschäftstätigkeit des Unternehmens

Die Giffits GmbH hat sich auf den Vertrieb von Werbeartikeln spezialisiert. Die Gesellschaft zählt in Deutschland und Europa zu den führenden E-Commerce Unternehmen im Bereich Werbeartikel. Insgesamt werden derzeit mehr als 150.000 Produkte im Online-Portal angeboten.

Die Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, die Werbeartikel weltweit innerhalb kürzester Zeit veredelt auszuliefern. Hierfür hat die Giffits GmbH zahlreiche Automatisierungsprozesse entwickelt, die einen straffen Ablauf der Produktion über die Lieferung bis zum Abnehmer garantiert. Die meisten Produkte werden bedruckt und nach Wunsch im Standard- oder Expressversand über Logistik-Partner ausgeliefert.

Die Giffits GmbH beliefert Kunden in Deutschland sowie im Europäischen Ausland. Gegenwärtig ist die Giffits GmbH in 10 europäischen Ländern aktiv, die von Deutschland aus betreut werden. Die Auslandsengagements tragen dazu bei, die Chancen auf dem europäischen Werbeartikelmarkt zu nutzen und unterstreichen unsere auf Expansion ausgerichtete Unternehmensstrategie.

Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 wuchs die Weltwirtschaft um 3,3 %, was hauptsächlich durch die Erholung nach der Pandemie und die starke Nachfrage nach Dienstleistungen getrieben wurde (Quelle: [World Economic Outlook Update, July 2024: The Global Economy in a Sticky Spot] (https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2024/07/16/world-economic-outlookupdate-july-2024)). Jedoch sorgten anhaltende Lieferkettenprobleme und der Krieg in der Ukraine für Unsicherheiten und verlangsamten die Produktion. In dem Jahr 2023 zeichnete sich eine Verlangsamung des globalen Wachstums auf 2,9 % ab, da die restriktiven geldpolitischen Maßnahmen der Zentralbanken zur Eindämmung der Inflation und die nachlassende Nachfrage die Wirtschaftsleistung dämpften. (Quelle: [Inflation Peaking amid Low Growth] (https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2023/01/31/worldeconomic-outlook-update-january-2023))

Die globale Inflationsrate betrug im Jahr 2023 6,9 %, dies wurde durch die Energiepreisschocks infolge des Ukraine-Kriegs und pandemiebedingte Engpässe in den Lieferketten verursacht. Durch die Zinserhöhungen stabilisierte sich die globalen Lieferketten allmählich. (Quellen: [Global Economic Outlook: Q4 2023 - Euromonitor.com] (https://www.euromonitor.com/article/global-economic-outlook-q4-2023); [Inflation Peaking amid Low Growth]

(https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2023/01/31/world-economic-outlookupdate-january-2023))

Die US-Notenbank und die Europäische Zentralbank (EZB) erhöhten ihre Zinssätze kontinuierlich, was 2023 zu einer Verlangsamung der Konjunktur führte. 2023 erreichten die Zinsen ihren Höhepunkt, doch die restriktive Geldpolitik setzte Unternehmen und Konsumenten weiterhin unter Druck. (Quellen: [World Economic Outlook Update, July 2024: The Global Economy in a Sticky Spot] (https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2024/07/16/world-economic-outlookupdate-july-2024); [Inflation Peaking amid Low Growth] (https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2023/01/31/world-economic-outlookupdate-january-2023))

Das Jahr 2023 war durch eine schwächere Wachstumsdynamik und eine allmähliche Abkühlung der Inflation gekennzeichnet, wobei die hohen Zinssätze weiterhin die wirtschaftliche Aktivität belasteten.

Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland zeigten im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 deutliche Unterschiede, die auf eine Kombination von Inflationsentwicklung, wirtschaftlichem Wachstum und den Auswirkungen der globalen geopolitischen Spannungen zurückzuführen sind. Im Jahr 2023 verschlechterte sich die Lage und Deutschland erlebte eine Schrumpfung der Wirtschaft mit einem Rückgang des BIP um 0,3 %. Diese Kontraktion ist auf die hohen Energiepreise und eine schwache industrielle Produktion zurückzuführen, insbesondere im verarbeitenden Gewerbe. (Quelle: [Global Economic Outlook: Q4 2023 - Euromonitor.com] (https://www.euromonitor.com/article/global-economic-outlook-q4- 2023))

Im Jahr 2023 sank die Inflation auf 6,6 %, blieb aber weiterhin über dem Vorkrisenniveau. Die hohe Inflation belastete insbesondere Konsumenten und Unternehmen, und trotz des Rückgangs blieben die Preise für Energie und Lebensmittel hoch. (Quellen: [Global Economic Outlook: Q4 2023 - Euromonitor.com] (https://www.euromonitor.com/article/globaleconomic-outlook-q4-2023); [Inflation Peaking amid Low Growth] (https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2023/01/31/world-economic-outlookupdate-january-2023))

Das Jahr 2023 war geprägt durch den stabilen Arbeitsmarkt, allerdings begann der Druck durch die schwächelnde Wirtschaft und die hohen Zinsen, die Unternehmensinvestitionen und Neueinstellungen zu bremsen. (Quelle: [Inflation Peaking amid Low Growth] (https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2023/01/31/world-economic-outlookupdate-january-2023))

Branchenentwicklung

Die Entwicklung des Werbeartikelmarktes in Deutschland im Jahr 2023 zeigte eine langsame Stabilisierung, jedoch weiterhin Herausforderungen, insbesondere durch wirtschaftliche Unsicherheiten und steigende Produktionskosten. Die Werbeartikelbranche in Deutschland erholte sich im Jahr 2023 weiter von den starken Umsatzeinbrüchen, die durch die Corona- Pandemie ausgelöst wurden. Im Jahr 2023 erzielte die Branche einen Umsatz von 3,36 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 7,3 % im Vergleich zu 2022 (3,13 Milliarden Euro) entspricht. Dennoch liegt dieser Wert noch immer etwa 8 % unter dem Niveau vor der Pandemie, als der Umsatz im Jahr 2019 3,7 Milliarden Euro erreichte. (Quelle: [Zahlen & Fakten Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft] (https://gww.de/ueberwerbeartikel/zahlen-fakten/))

Ein zentrales Problem war die Kostensteigerung in der Produktion, besonders für in Deutschland hergestellte Werbeartikel. "Made in Germany"-Produkte wurden durch die gestiegenen Energiepreise weniger wettbewerbsfähig, was den Druck durch billigere Importe aus Asien erhöhte. Zudem belastete die hohe Inflation die Nachfrage nach Werbeartikeln, da Unternehmen ihre Werbebudgets zurückhielten, um die Kosten zu kontrollieren.

Trotz dieser Herausforderungen zeigte sich 2023 weiterhin ein starker Trend hin zu nachhaltigen Werbeartikeln. Immer mehr Kunden verlangten umweltfreundliche Produkte, und viele deutsche Hersteller investierten in nachhaltige Produktionsmethoden, um diesem Marktbedürfnis gerecht zu werden. (Quelle: [Werbeartikelbranche erholt sich nur langsam] (https://www.cebra.biz/news/markt/10-02-2023-werbeartikelbranche-erholt-sich-nur langsam/)) Diese Entwicklung wird als eine der zentralen Wachstumschancen für die kommenden Jahre angesehen, da Unternehmen zunehmend bereit sind, für nachhaltige Lösungen höhere Preise zu zahlen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Werbeartikelmarkt 2023 stabil blieb, jedoch stark von den steigenden Produktionskosten und der wirtschaftlichen Unsicherheit beeinflusst wurde. Trotz dieser Herausforderungen zeigt der Fokus auf nachhaltige Werbeartikel Potenzial für zukünftiges Wachstum.

Geschäftsverlauf und Lage

Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft hat sich im Jahr 2023 weiter positiv entwickelt. Insgesamt verzeichnete die Gesellschaft im Jahr 2023 ein Umsatzwachstum von 5,7 %

Ertragslage

Der im Jahr 2023 erwirtschafte Umsatz konnte gegenüber 2022 um 5,7 % bzw. TEUR 1.651 gesteigert werden. Die Materialaufwendungen stiegen im gleichen Zeitraum um ca. 3,3 % unterproportional an. Diese positive Entwicklung liegt zum einen an vorteilhaften Einkaufspreisen und einer stabilen Preisstrategie. Für 2024 wird ein Umsatzwachstum von ca. 10,0 % und für 2025 ebenfalls ca. 10,0 % angestrebt.

Der Rohertrag der Gesellschaft lag 2023 bei TEUR 13.264. (Vorjahr TEUR 12.783) und stieg damit um 3,7% an.

Der geringere Anstieg im Vergleich zu den Umsatzerlösen liegt an den geringeren sonstigen betrieblichen Erträgen, die im Vorjahr i.H.v. TEUR 516 aus den Corona Überbrückungshilfen resultierten.

Der Personalaufwand ist im Verhältnis zu dem Vorjahr um 5,1 % gestiegen und beträgt TEUR 5.924 (Vorjahr TEUR 5.637). Dies ist im Wesentlichen mit Neueinstellungen zu begründen. Unter Berücksichtigung der planmäßigen Abschreibungen von TEUR 72 (Vorjahr TEUR 82), sonstigen betrieblichen Aufwendungen TEUR 5.539 (Vorjahr TEUR 4.960), Steuern vom Einkommen und Ertrag TEUR 561 (Vorjahr TEUR 705) sowie sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 209 (Vorjahr TEUR 826) wurde ein Betriebsergebnis bzw. EBIT von TEUR 1.730 (Vorjahr TEUR 2.104) erzielt.

Der Jahresüberschuss hat sich im Jahr 2023 von TEUR 1.397 auf TEUR 1.167 um TEUR 230 verringert. Die Gesellschaft hat ein um 16,47 % schlechteres Ergebnis erzielt.

Insgesamt hat sich die Gesellschaft deutlich besser als der Gesamtmarkt entwickelt.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 198 bzw. -2,7 % auf TEUR 7.223 gesunken. Dieser Rückgang ist auf der Aktivseite durch ein Sinken des Umlaufvermögens gekennzeichnet. Insbesondere sind die liquiden Mittel um TEUR 175 auf TEUR 4.978 gesunken. Auf der Passivseite sind die Verbindlichkeiten von TEUR 3.828 auf TEUR 3.056 gesunken, dieser Rückgang resultiert in dem stichtagsbedingten Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 678. Hingegen sind die Steuerrückstellungen um TEUR 296 auf TEUR 710 gestiegen.

Die Vermögenslage ist vorwiegend durch kurzfristig gebundenes Vermögen gekennzeichnet. Dem kurzfristigen Umlaufvermögen in Höhe von TEUR 7.055 stehen kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen in Höhe von TEUR 4.598 gegenüber. Hieraus resultiert ein positives Working Capital von TEUR 2.457.

Das Anlagevermögen ist wie in den Vorjahren vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Im Umlaufvermögen entfällt die Erhöhung im Wesentlichen auf die flüssigen Mittel.

Es errechnet sich eine Eigenkapitalquote von 36,3 % (Vorjahr 33,1 %).

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch Innenfinanzierung

Die Zahlungsfähigkeit war während des Geschäftsjahres 2023 jederzeit gegeben.

Chancen und Risikobericht

Risikomanagementsystem

Zum sicheren Fortbestand der Gesellschaft kommt einem effektiven Risikomanagementsystem eine bedeutende Rolle zu. Das System soll sicherstellen, dass Risiken für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens frühzeitig vom Management erkannt werden und auf systematische, nachvollziehbare Weise Maßnahmen zur Gegensteuerung ergriffen werden können. Ziel ist es, Schäden von der Gesellschaft und den Mitarbeitern abzuwenden.

Aus diesem Grund hat die Geschäftsleitung der Gesellschaft ein effektives Risikofrüherkennungs -, Überwachungs- und Steuerungssystem eingerichtet und als festen Bestandteil der unternehmenseigenen Auf- und Ablauforganisation integriert.

Einzelne Risiken unterliegen in Bezug auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit oder ihre Auswirkungen regelmäßigen Veränderungen. Insgesamt geht das Management davon aus, dass derzeit weder durch den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, noch die Energiekrise, noch die steigenden Zinsen und Inflation nennenswerten Risiken bestehen, die eine Auswirkung auf den Fortbestand der Gesellschaft haben könnten.

Nachfolgend werden aus der Gesamtheit der beobachteten Risiken wesentliche Risikofelder und Einzelrisiken erläutert, die aus aktueller Sicht die Vermögens-, Finanz-, oder Ertragslage der Gesellschaft wesentlich beeinflussen könnten.

Markt und Wettbewerbsrisiken

Der Markt für Werbeartikel in Deutschland ist durch viele Kleinst- und Kleinunternehmen geprägt, welche hauptsächlich regional agieren. Es gibt einige größere Internetportale, die überwiegend durch aggressiven Wettbewerb die Kostenführerschaft erreichen wollen oder sich durch spezielle Onlineservices differenzieren möchten. Aktuell finden im deutschen Werbeartikelmarkt Zentralisierungsbemühungen statt, die sich durch Aufkäufe von Unternehmen aus dem Ausland zeigen.

Die Gesellschaft konnte sich trotz des kompetitiven Marktes mit ihrem Angebot im Jahr 2023 gegen überregional- und regional tätige Mitbewerber behaupten. Die Werbeartikel werden in kurzer Zeit, in bester Qualität zu attraktiven Preisen produziert.

Die Umsatzsteigerung bei der Giffits GmbH fiel mit 5,7 % geringer aus als die des Gesamtmarktes in Höhe von 7,3 %. Dies liegt im Kern an dem Mangel an Fachkräften in einzelnen Bereichen, sowie einem steigenden Preisdruck im Wettbewerb.

Maßnahmen der Mittbewerber (Preis- oder Kostensenkungen) sowie deren Weiterentwicklungen könnten mittelfristig die Finanz- und Ertragslage negativ beeinflussen.

Die aktuelle Entwicklung im Bereich digitaler Lösungen und künstlicher Intelligenz kann es neuen Wettbewerbern ermöglichen mit neuen Lösungen in den Werbeartikelmarkt einzusteigen.

Durch innovative Produkt- und Softwareentwicklungen und eine fortschreitende Internationalisierung ist die Gesellschaft für die Zukunft gewappnet und fürchtet weder Markt noch Wettbewerb.

Konjunkturelle Risiken

Hohe Energiepreise und Abhängigkeit von Energieimporten:

Deutschland ist stark von Energieimporten, insbesondere von Gas, abhängig. Die Volatilität der Energiepreise, verstärkt durch geopolitische Krisen wie den Ukraine-Krieg, stellt ein erhebliches Risiko für die wirtschaftliche Stabilität dar. Hohe Energiekosten belasten die Industrie und führen zu höheren Produktionskosten, was die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen beeinträchtigt.

Schwäche in der Industrieproduktion:

Besonders im verarbeitenden Gewerbe und im Automobilsektor, die eine zentrale Rolle in der deutschen Wirtschaft spielen, könnten anhaltende Lieferkettenprobleme, Halbleitermangel und ein Nachfragerückgang in wichtigen Exportmärkten wie China zu Produktionsausfällen führen. Dies könnte das Wachstum erheblich beeinträchtigen.

Arbeitskräftemangel und demografische Herausforderungen:

Deutschland sieht sich einem zunehmenden Fachkräftemangel und einer alternden Bevölkerung gegenüber, was langfristig zu einer Reduzierung des Produktionspotenzials führen könnte. Ohne eine Lösung für den Arbeitskräftemangel könnte die deutsche Wirtschaft weniger flexibel auf Veränderungen in der globalen Nachfrage reagieren.

Allerdings sind die Möglichkeiten hierzu Vorsorge zu treffen oder gezielte präventiv vorzusorgen, sehr begrenzt. Durch flache Hierarchien und kurze Abstimmungswege zwischen Geschäftsleitung und Management und der dadurch möglichen flexiblen Umsetzung der neuen Rahmenbedingungen ist zumindest eine Wahrung der Wettbewerbsposition möglich.

Steuerliches Risiko

Für noch nicht abschließend geprüfte Veranlagungszeiträume kann es zu Änderungen kommen, die zu Steuernachzahlungen führen können, sofern die Finanzbehörden im Rahmen von steuerlichen Außenprüfungen zu abweichenden Auslegungen steuerlicher Vorschriften oder abweichenden Bewertungen der zugrundeliegenden Sachverhalte kommen.

Personalrisiko

Der Verlust von Fach- und Führungskräften oder Engpässe bei der Rekrutierung von Mitarbeitern stellt ein potenzielles Risiko dar. Durch verschiedene Maßnahmen sowie laufende strategische Personalprojekte sollen die Mitarbeiter qualifiziert, motiviert und langfristig an das Unternehmen gebunden werden.

Compliance Risiko

Große Unternehmen neigen dazu strengere Compliance Regeln zu verfassen, so dass der Einsatz von höherwertigen Werbeartikeln rückläufig ist. Das betrifft die Gesellschaft aktuell nicht, da hauptsächlich Artikel im günstigen Preisrahmen über unser Portal erworben werden.

Bonitätsrisiko der Kunden

Einem Bonitätsrisiko begegnet die Gesellschaft dadurch, dass die Versendung der Ware per Vorkasse oder nach ausreichender Bonitätsprüfung auf Rechnung erfolgt.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und in seltenen Fällen über die Kreditlinien verschiedener Banken.

Das Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement und vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung informieren wir uns stets über die Bonität unserer Kunden.

Chancenbericht

Für das Jahr 2024 rechnen laut GWW-Monitor 53 % der Unternehmen mit steigenden und 16 % mit gleichbleibenden Werbeartikelumsätzen. Davon rechnen 29 % mit einem Anstieg des Umsatzes um mehr als 10%

Die Stärken der deutschen Unternehmen liegen im internationalen Vergleich insbesondere im technologischen Vorsprung als auch der relativen Unabhängigkeit von internationalen Krisen. Der Markt für Werbeartikel zeigte jedoch in der Vergangenheit, dass er stark konjunkturabhängig ist. Weiterhin findet aktuell eine deutliche Marktkonsolidierung zugunsten größerer und E-Commerce affiner Unternehmen statt.

Expansion in Europa

Die Gesellschaft wird weitere europäische Länder beliefern. Auch werden alle bestehenden Onlineshops durch den stetigen Ausbau unseres Produktsortiments und Leistungsspektrums kontinuierlich verbessert.

Ausbau unseres Onlineshops, unseres Produktsortiments und Leistungsspektrums

Wie bereits in den Vorjahren werden wir auch in 2024 und 2025 unseren Onlineshop weiter ausbauen. Unter anderem werden Produktpräsentation, Navigation, Bestellablauf und die angebotenen Zahlarten weiterhin optimiert und neu integriert. Weiterhin werden neue Features in den Shop integriert und ein CRM-System eingeführt, beides Maßnahmen, die die Kundenbindung erhöhen werden.

Unser Angebot wird durch laufende Projekte weiter optimiert und durch Produktvielfalt, wie auch neue Einführungen deutlich erweitert. Insbesondere werden wir weiter in digitale Lösungen rund um den Werbeartikel investieren, um das Nutzererlebnis zukünftig noch weiter zu steigern.

Prognosebericht

Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Die Giffits GmbH plant für das Jahr 2024 mit einer Umsatzsteigerung um ca. 10 % zu 2023 und 2025 mit einer Umsatzsteigerung von ca. 10 % zu 2024. Im Jahr 2024 ist das Ziel, das Umsatzniveau mit ca. 33 Mio. Euro zu erreichen. Wir planen, das Jahr 2024 mit einem Jahresergebnis von ca. 1,0 Mio. Euro abzuschließen. Die Gesellschaft wird voraussichtlich keine Darlehen von Kreditinstituten aufnehmen müssen und ist weiterhin komplett innenfinanziert. Durch die stabile Umsatzentwicklung ist mit einer stabilen Entwicklung des EBIT zu rechnen.

Wir rechnen 2024 und 2025 mit einer Steigerung der Neukundenzahl sowie einer höheren Anzahl an Wiederholungskäufern.

Die Marke Giffits wird versuchen sich durch diverse Marketingmaßnahmen im In- und Ausland sowie den Ausbau des Leistungs- und Produktspektrums weiterhin erfolgreich etablieren. Es sind für die Jahre 2024 und 2025 größere Investitionen in die IT-Struktur geplant sowie in die Entwicklung von Anwendungen für den E-Commerce Bereich von Giffits. Es gilt, die Marktposition zu weiter auszubauen.

 

Hamburg, 17. Dezember 2024

gez. Marcus Schulz

gez. Thorsten Schmidt

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach §§ 276 und 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Dem vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang und Lagebericht haben wir am 23. Januar 2025 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Giffits GmbH, Hamburg:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Giffits GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Giffits GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und

beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 23. Januar 2025

MÖHRLE HAPP LUTHER GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dodenhoff, Wirtschaftsprüfer

Wrede, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 23. Januar 2025 festgestellt.

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