Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 14045
Eingetragen
14.7.1969
Branche
Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenErzeugung von Roheisen, Stahl und FerrolegierungenHerstellung von Metallkonstruktionen
Gegenstand
Entwicklung, Planung, Konstruktion, Herstellung, Vertrieb und Ausführung von Vorrichtungen und Anlagen zur metallurgischen Behandlung von flüssigen Metallen, insbesondere von Eisen und Stahl sowie zugehörige Beratung, Koordinierungs- und Serviceleistungen.

Historie

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Management

NameRolle
Ralf Trellenkamp
seit 14.8.2017
Prokura
Uwe Schaefer
seit 22.6.2017
Prokura
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

SMS Mevac GmbH

Essen

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009

Lagebericht

Darstellung des Geschäftsverlaufs

Die weltweite Investitionstätigkeit in der Stahlindustrie ist nach wie vor geprägt von der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise. Das letzte Quartal 2009 zeigt jedoch, dass zunächst zeitlich verschobene Investitionen langsam wieder anlaufen und erste wesentliche Entscheidungen getroffen werden. So lässt sich generell festhalten, dass voraussichtlich auch das Jahr 2010 ein schwieriges Jahr im Bezug auf den Auftragseingang werden wird.

Die Aktivitäten der Gesellschaft lagen auch im Berichtszeitraum auf dem Gebiet der Sekundärmetallurgie von Eisen und Stahl. Im Vordergrund standen dabei die Konzeption und der Bau von Anlagen für die Aufheizung, Spülgas- und Vakuumbehandlung sowie für die Entschwefelung von Stahl.

Die Hauptgeschäftstätigkeit des Unternehmens erfolgte wieder verstärkt im Ausland, insbesondere in Asien und Russland. Der Auftragseingang im Berichtszeitraum lag bei rd. EUR 9,4 Mio., wobei zusätzlich noch für zwei weitere Aufträge Letter of Intents im Wert von rd. 17 Mio. € vorlagen, die voraussichtlich im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres eingebucht werden.

Die technischen Fachabteilungen waren in 2009 über weite Strecken ausgelastet.

Die Gesellschaft hatte einen Personalbestand zum 31.12.2009 von 77 Angestellten. Dieser Personalbestand hat sich im Januar 2010 durch zwei Abgänge weiter auf 75 Mitarbeiter reduziert.

Darstellung der Lage

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist im Wesentlichen durch die Vorräte und durch die erhaltenen Anzahlungen gekennzeichnet. Durch die Anarbeitung der Großaufträge, insbesondere in Russland, haben sich sowohl die Vorräte als auch die erhaltenen Anzahlungen erhöht. Die liquiden Mittel haben sich gegenüber dem Vorjahr ebenfalls erhöht und erreichen ein überdurchschnittliches Niveau.

Die Finanzlage der SMS Mevac GmbH ist weiterhin positiv. Der Cash Flow nach DVFA/SG beträgt TEUR 19.471.

Die SMS Mevac GmbH erreichte bei abgerechneten Aufträgen von Euro 29,2 Mio. ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von TEUR 8.263; der Jahresüberschuss beträgt TEUR 8.260, der im Rahmen des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit der SMS Siemag AG, Düsseldorf, abgeführt wurde. Der hohe Auftragsbestand zum 31.12.2009 lässt in dem kommenden Geschäftsjahr 2010 ein deutlich höheres Abrechnungsvolumen nach HGB erwarten.

Mit dem in 2009 erreichten Abrechnungsvolumen konnte ein weiterhin positives Ergebnis erzielt werden, was die Qualität der abgerechneten Aufträge unterstreicht. Die erzielte Umsatzrendite des Vorjahres konnte übertroffen werden insbesondere auch deshalb, weil die zum 31.12.2008 bestehende Verlustvorsorge eines Auftrags deutlich reduziert werden konnte.

Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die Gesellschaft sieht sowohl Chancen als auch Risiken aus einer sich ändernden Wettbewerbssituation. Für die Gesellschaft ergeben sich Chancen, dadurch dass der Hauptwettbewerber seinen Standort verlegt hat und die wichtigsten Handlungsträger das Unternehmen verlassen haben und somit dort ein Know-How-Verlust entstanden ist, der vom Markt registriert wird. Auf der anderen Seite droht als Risiko der Verlust von Marktanteilen durch das Auftreten neuer Wettbewerber, die durch eine aggressive Preispolitik in den Markt eingedrungen sind bzw. eindringen werden.

Die Gesellschaft sieht durch die erhebliche Ausweitung der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten eine Chance über neue technologische Vorteile eine gute Preisqualität am Markt erreichen zu können.

Voraussichtliche Entwicklung

Das für 2010 zu erwartende Auftragseingangsvolumen wird sich voraussichtlich wieder normalisieren. In die für SMS Mevac wichtigsten Märkte Osteuropa, Südamerika und Asien werden einige größere Projekte verfolgt, deren Realisierung im Bereich des Möglichen zu sein scheint. Ob sich diese Normalisierung in 2011 weiterhin stabilisiert bleibt abzuwarten.

Der aktuelle Auftragsbestand befindet sich weiter auf hohem Niveau und sichert die Beschäftigung bis Mitte 2010. Die voraussichtliche Abrechnung zweier Großaufträge in 2010 wird ein außerordentlich hohes Abrechnungsvolumen nach HGB sichern.

Für das Geschäftsjahr 2010 plant die Gesellschaft ein deutlich positives Ergebnis.

Forschung und Entwicklung

Die Schwerpunkte der Forschung und Entwicklung lagen in der weiteren technischen Optimierung der Umlauf- und Stahlentgasungsanlagen. Hierbei standen insbesondere verschiedene Projekte zur Prozessoptimierung mit der Zielsetzung von Kostensenkung und Auftragsbeschleunigung im Vordergrund. In 2010 werden die in 2009 begonnenen Aktivitäten zum Thema "Umwelt" weiter konkretisiert und verstärkt.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Der für die Gesellschaft bedeutende Auftrag in Frankreich beim Kunden ArcelorMittal war während der laufenden Montagearbeiten am 03.12.2008 einseitig vom Kunden unterbrochen worden. In 2009 konnte mit dem Kunden eine Vereinbarung über die Fortführung des Vertrags getroffen werden, die eine erhebliche Reduzierung der auftragsbezogenen Risiken nach sich zog. Infolgedessen wurden in 2009 die Montagearbeiten wieder aufgenommen und werden voraussichtlich im Frühjahr 2010 abgeschlossen sein.

SMS Mevac (U.K.) Ltd.

Die englische Tochtergesellschaft SMS Mevac (U.K.) Ltd. hat das Geschäftsjahr 2008 (endend am 31.12.2008) mit einem Gewinn von T£ 354 abgeschlossen. Auch in dem am 31.12.2009 abgeschlossenen Geschäftsjahr wird die Gesellschaft erneut einen Gewinn erreichen.

Die Beschäftigung ist durch den Auftragsbestand, insbesondere durch Aufträge in Indien, bis Mitte 2010 gesichert.

Die wesentlichen Marktaktivitäten liegen auch im Jahr 2010 primär auf dem indischen Markt, wobei die weitere Entwicklung der Weltwirtschaftskrise abzuwarten bleibt.

 

Essen, 05. Februar 2010

Geschäftsführung

gez. Thiehofe

Bilanz

AKTIVA

ANLAGEVERMÖGEN 31.12.2009
31.12.2008
Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.459,22 15.646,72
Sachanlagen    
Betriebs- und Geschäftsausstattung 63.934,28 62.342,01
Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 4.344,70 4.344,70
  79.738,20 82.333,43
UMLAUFVERMÖGEN    
Vorräte    
Unfertige Erzeugnisse 67.058.115,44 41.570.808,10
Fertige Erzeugnisse und Waren 230.929,45 457.842,54
Geleistete Anzahlungen 3.825.758,75 9.268.930,21
  71.114.803,64 51.297.580,85
Abzüglich erhaltene Anzahlungen 71.114.803,64 51.297.580,85
  0,00 0,00
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.057.705,76 2.299.648,33
Sonstige Vermögensgegenstände 603.741,59 733.770,31
  1.661.447,35 3.033.418,64
Finanzforderungen und flüssige Mittel    
Finanzforderungen gegen verbundene Unternehmen 59.247.172,06 48.078.944,35
Flüssige Mittel 41.513,06 28.219,39
  59.288.685,12 48.107.163,74
  60.950.132,47 51.140.582,38
SUMME AKTIVA 61.029.870,67 51.222.915,81

Passiva

   
  31.12.2009
31.12.2008
EIGENKAPITAL    
Gezeichnetes Kapital 600.000,00 600.000,00
RÜCKSTELLUNGEN    
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 6.174.264,00 6.148.989,00
Sonstige Rückstellungen 8.145.991,00 8.117.918,00
  14.320.255,00 14.266.907,00
VERBINDLICHKEITEN    
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 33.218.842,73 24.025.281,00
Finanzverbindlichkeiten 8.260.079,03 6.027.449,27
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.242.854,54 3.981.544,86
Sonstige Verbindlichkeiten 2.387.839,37 2.321.733,68
  46.109.615,67 36.356.008,81
SUMME PASSIVA 61.029.870,67 51.222.915,81

Gewinn- und Verlustrechnung

  2009
2008
Umsatzerlöse 29.154.335,40 40.021.006,79
Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen -18.826.597,02 -23.793.314,72
BRUTTOERGEBNIS VOM UMSATZ 10.327.738,38 16.227.692,07
Vertriebskosten -3.689.901,81 -3.575.354,31
Allgemeine Verwaltungskosten -992.308,80 -984.986,24
Sonstige betriebliche Erträge 3.935.550,21 166.858,91
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.409.348,14 -7.745.072,68
BETRIEBLICHES ERGEBNIS 8.171.729,84 4.089.137,75
Beteiligungsergebnis 0,00 464.477,99
Zinsergebnis 90.973,69 1.507.756,66
ERGEBNIS DER GEWÖHNLICHEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 8.262.703,53 6.061.372,40
Ertragsteuern -2.624,50 -33.923,13
JAHRESÜBERSCHUSS 8.260.079,03 6.027.449,27
Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn -8.260.079,03 -6.027.449,27
BILANZGEWINN 0,00 0,00

Anlagespiegel

  Anschaffungswerte
  Stand am
1.1.2009
Zugänge
Abgänge
Wert am
31.12.2009
Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte u. Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten u. Werten 762.028,38 7.400,00 0,00 769.428,38
Immat. Vermögensgegenstände 762.028,38 7.400,00 0,00 769.428,38
Betriebs- und Geschäftsausstattung 312.632,19 10.266,29 0,00 322.898,48
Geringwertige Wirtschaftsgüter 16.655,50 10.866,09 0,00 27.521,59
Sachanlagen 329.287,69 21.132,38 0,00 350.420,07
Anteile an verbundenen Unternehmen 4.344,70 0,00 0,00 4.344,70
Finanzanlagen 4.344,70 0,00 0,00 4.344,70
Anlagevermögen 1.095.660,77 28.532,38 0,00 1.124.193,15
  Abschreibungen
  Wert am
1.1.2009
Zugänge
Abgänge
Wert am
31.12.2009
Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte u. Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten u. Werten 746.381,66 11.587,50 0,00 757.969,16
Immat. Vermögensgegenstände 746.381,66 11.587,50 0,00 757.969,16
Betriebs- und Geschäftsausstattung 263.614,68 14.032,11 0,00 277.646,79
Geringwertige Wirtschaftsgüter 3.331,00 5.508,00 0,00 8.839,00
Sachanlagen 266.945,68 19.540,11 0,00 286.485,79
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen 1.013.327,34 31.127,61 0,00 1.044.454,95
  Restbuchwert am
  31.12.2009
31.12.2008
Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte u. Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten u. Werten 11.459,22 15.646,72
Immat. Vermögensgegenstände 11.459,22 15.646,72
Betriebs- und Geschäftsausstattung 45.251,69 49.017,51
Geringwertige Wirtschaftsgüter 18.682,59 13.324,50
Sachanlagen 63.934,28 62.342,01
Anteile an verbundenen Unternehmen 4.344,70 4.344,70
Finanzanlagen 4.344,70 4.344,70
Anlagevermögen 79.738,20 82.333,43

Anhang

Grundlagen des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der SMS Mevac GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2009 bis 31. Dezember 2009 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Zur Verbesserung der Klarheit sind in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst; sie werden im Anhang erläutert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist das Umsatzkostenverfahren gewählt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über ihre Nutzungsdauer von überwiegend 3 bis 5 Jahren abgeschrieben.

Sachanlagevermögen

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bewertet, vermindert um planmäßige lineare/degressive Abschreibungen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter im Einzelwert über 150,00 bis 1.000,00 EUR werden als Sammelposten über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben.

Finanzanlagen

Der Anteil an dem verbundenen Unternehmen ist zu Anschaffungskosten angesetzt.

Umlaufvermögen

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren realisierbaren Tageswerten bewertet. Bestandteile der Herstellungskosten sind neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die fertigungsbedingten Abschreibungen; die Bewertung entspricht den steuerlich aktivierungspflichtigen Herstellungskosten. Rohstoffe und Handelswaren werden grundsätzlich zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden ausreichende Wertberichtigungen vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt; Wertberichtigungen werden vorgenommen auf Forderungen, deren Ausfall droht und auf Forderungen aus Ländern mit Transferrisiken. Unverzinsliche und niedrig verzinsliche Forderungen werden abgezinst. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch pauschale Wertberichtigungen berücksichtigt, die grundsätzlich auf Erfahrungswerten der Vergangenheit beruhen. Geleistete Anzahlungen und erhaltene Anzahlungen werden ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Rückstellungen/Verbindlichkeiten

Nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB sind Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen in Höhe des Betrages anzusetzen, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die SMS Mevac GmbH bilanziert Verpflichtungen aus Pensionszusagen im HGB-Abschluss in Ausübung des Grundsatzes der vernünftigen kaufmännischen Beurteilung in Anlehnung an internationale Standards nach der Projected Unit Credit Method (PUCM), wonach auch zukünftige Gehalts- und Rentenanpassungen einzubeziehen sind. Der Bewertung der Pensionsrückstellungen liegen die biometrischen Daten nach Klaus Heubeck 2005 G zugrunde. Zum 31.12.2009 wurde der Parameter Rechnungszins mit 5,25 % angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen bestehen für ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken Rechnung tragen. Rückstellungen, die einen Zinsanteil enthalten, werden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag bilanziert.

Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten und kursgesichert sind, werden zum Sicherungskurs bewertet. Die übrigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Kurs des Einbuchungsbetrages bzw. bei Forderungen mit dem niedrigeren Kurs und bei Verbindlichkeiten mit dem höheren Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Finanzinstrumente

Zur Absicherung von Ex- und Importgeschäften hat die Gesellschaft Kurssicherungsgeschäfte für ein Gesamtvolumen von T€ 24.909 abgeschlossen, die zum 31. Dezember 2009 einen Wert für Exportgeschäfte von T€ 10.930 und für Importgeschäfte von T€ 0 aufweisen. Ein gegenläufiger Effekt ergäbe sich bei der fair value-Bewertung des Grundgeschäftes.

Erträge und Aufwendungen

Umsätze werden zu dem Zeitpunkt gebucht, zu dem die Erzeugnisse oder Waren geliefert bzw. die Leistungen erbracht worden sind, abzüglich Skonti, Kundenboni und Rabatte. Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung, Aufwendungen für Werbung und Absatzförderung sowie sonstige absatzbezogene Aufwendungen im Zeitpunkt ihres Anfalls als Aufwand erfasst. Zinsen und sonstige Fremdkapitalkosten werden als Aufwand der Periode gebucht.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel ersichtlich.

Vorräte

Zusammensetzung:

  31.12.2009
T€
31.12.2008
T€
Unfertige Erzeugnisse 67.058 41.571
Fertige Erzeugnisse und Waren 231 458
Geleistete Anzahlungen 3.826 9.269
  71.115 51.298
Erhaltene Anzahlungen -71.115 -51.298
  0 0

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Zusammensetzung:

  31.12.2009
T€
31.12.2008
T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.058 2.300
- davon gegen verbundene Unternehmen 821 1.357
- davon gegen Gesellschafter 515 74
Sonstige Vermögensgegenstände 603 734
  1.661 3.034

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Finanzforderungen und flüssige Mittel

Zusammensetzung:

  31.12.2009
T€
31.12.2008
T€
Forderungen aus Finanzverkehr mit    
verbundenen Unternehmen 59.247 48.079
Flüssige Mittel 42 28
  59.289 48.107

Eigenkapital

Das Stammkapital wird zu 100 % von der SMS Siemag AG, Düsseldorf und Hilchenbach gehalten.

Die SMS Mevac GmbH wird wegen Vorliegens eines Konzernverhältnisses im Sinne des § 290 HGB in den Konzernabschluss der SIEMAG Weiss GmbH & Co. KG, Hilchenbach (Amtsgericht Siegen), einbezogen.

Mit der SMS Siemag AG besteht seit dem 10./20.10.1997 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

Rückstellungen

Die betriebliche Altersversorgung beruht im Wesentlichen auf direkten leistungsorientierten Versorgungszusagen. Für die Bemessung der Pensionen sind in der Regel die Dauer der Zugehörigkeit zum Unternehmen und die versorgungsrelevanten Bezüge, in Einzelfällen auch Beiträge der Mitarbeiter maßgeblich. Die Finanzierung der Versorgungszusagen erfolgt im Wesentlichen durch Bildung von Pensionsrückstellungen.

Die sonstigen Rückstellungen sind gebildet für Garantie- und Gewährleistungsverpflichtungen, für noch zu erbringende Leistungen in Bezug auf abgerechnete Aufträge, für Verpflichtungen aus Altersteilzeit sowie für weitere Einzelrisiken.

Verbindlichkeiten

  Restlaufzeiten Gesamtbetrag
  bis 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
mehr als 5 Jahre
T€
31.12.2009
T€
31.12.2008
T€
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 74.023 30.311 0 104.334 75.323
- davon offen von den Vorräten abgesetzt -52.171 -18.944 0 -71.115 -51.298
  21.852 11.367 0 33.219 24.025
- davon von verbundenen Unternehmen -13.824 0 0 -13.824 -11.172
Finanzverbindlichkeiten 8.260 0 0 8.260 6.027
- davon gegenüber Gesellschafter -8.260 0 0 -8.260 -6.027
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.243 0 0 2.243 3.982
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0 0 -201
Sonstige Verbindlichkeiten 2.388 0 0 2.388 2.322
- davon aus Steuern 0 0 0 0 -166
  34.743 11.367 0 46.110 36.356

Bei den Finanzverbindlichkeiten handelt es sich um Verbindlichkeiten gegenüber der SMS Siemag AG aus Gewinnabführung.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Aufgliederung nach Regionen

  2009
T€
2008
T€
Bundesrepublik Deutschland 2.542 725
Übrige EU-Länder 3.980 5.823
Andere europäische Länder 0 13.502
Übrige Länder 22.632 19.971
  29.154 40.021

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung der Verlustvorsorge.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen die nichtaktivierungsfähigen Herstellkosten, die Forschungs- und Entwicklungskosten sowie die Veränderung der Verlustvorsorgen.

Zinsergebnis

  2009
T€
2008
T€
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 398 1.822
(davon aus verbundenen Unternehmen) (398) (1.812)
Zinsanteil der Veränderung zu den Rückstellungen für:    
-Pensionen -299 -305
-Deferred Compensation -8 -9
  91 1.508

Ertragsteuern

  2009
T€
2008
T€
Ausländische Ertragsteuern 3 34
  3 34

Sonstige Angaben zum Jahresabschluss

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

  31.12.2009
T€
31.12.2008
T€
Fällig innerhalb eines Jahres 461 487
Fällig nach mehr als einem bis fünf Jahren 1.690 2.178
  2.151 2.665

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen betrug am Bilanzstichtag T€ 2.151 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen T€ 0). Es handelt sich hierbei um den Nominalbetrag der Verpflichtungen aus Miet-, Wartungs- und Leasingverträgen.

Sonstige Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Materialaufwand

Lt. Gesamtkostenverfahren

In den Herstellungskosten des Umsatzes sind folgende Materialaufwendungen enthalten:

  2009
T€
2008
T€
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 26.657 31.945
Aufwendungen für bezogene Leistungen 6.405 7.835
  33.062 39.780

Personalaufwand

Lt. Gesamtkostenverfahren

Der Personalaufwand teilt sich wie folgt auf:

  2009
T€
2008
T€
Aufwendungen für Löhne und Gehälter 7.779 8.188
Aufwendungen für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 959 2.220
  8.738 10.408

Die Aufwendungen für Altersversorgung belaufen sich auf T€ 95 (Vorjahr: T€ 1.339). Sie enthalten nicht den Zinsanteil der Veränderung zu den Pensionsrückstellungen.

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren 79 Angestellte (Vorjahr 77 Angestellte und 1 Auszubildender) beschäftigt.

Aufteilung:

  2009 2008
Konstruktion 53 54
Vertrieb 6 7
Verwaltung 20 17
Gesamt 79 78

Anteil an verbundenen Unternehmen

Name der Gesellschaft Sitz Beteiligungsquote Eigenkapital
GBP
SMS Mevac UK Ltd. Winsford Großbritannien 55% 1.071.018

Der Jahresüberschuss 2009 (31.12.2008) betrug: GBP 354.362,00. Eine Gewinnausschüttung wurde in 2009 nicht vorgenommen.

Beirat

Dipl.- Kfm. Burkhard Dahmen, (Vorsitzender), Vorstand - SMS Siemag AG

Dipl. Volksw. Reinhold Oeste, Fachbereichsleiter - SMS Siemag AG

Dr. Ing. Guido Kleinschmidt, Bereichsleiter - SMS Siemag AG

Dipl. Ing. Rainer Dittrich, ehem. Geschäftsführer - SMS Mevac GmbH

Geschäftsführung

Michael Thiehofe, Bottrop

In Ausübung des Wahlrechts gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde auf die Angabe der Geschäftsführergehälter gemäß § 285 Nr. 9 a HGB verzichtet.

Für die Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Mitgliedern der Geschäftsführung und ihrer Hinterbliebenen sind insgesamt T€ 1.115 zurückgestellt; die laufenden Bezüge betrugen T€ 152.

Rechtsgeschäfte mit nahe stehenden Personen zu marktunüblichen Bedingungen wurden im Geschäftsjahr nicht abgeschlossen.

Außerbilanzielle Geschäfte wurden im Geschäftsjahr nicht getätigt.

Die Angaben zum Honorar der Abschlussprüfer werden im Konzernabschluss der SIEMAG Weiss GmbH & Co. KG, Hilchenbach (Amtsgericht Siegen, HRA 5230) gemacht.

 

Essen, 05. Februar 2010

SMS Mevac GmbH

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SMS Mevac GmbH, Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Düsseldorf, 5. Februar 2010

BDO Deutsche Warentreuhand
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Eckerich, Wirtschaftsprüfer

gez. Eckmann, Wirtschaftsprüfer

Protokoll über die Gesellschafterversammlung abgehalten am 31. März 2010 in Düsseldorf.

Anwesend war die alleinige Gesellschafterin, die SMS Siemag Aktiengesellschaft mit Sitz in Düsseldorf, vertreten durch ihren Vorstand Eckhard Schulte und ihren Prokuristen Joachim Piepers.

In der Gesellschafterversammlung lag vor der Prüfungsbericht der BDO Deutsche Warentreuhand Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, mit Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht.

Unter Verzicht auf alle gesetzlichen und satzungsmäßigen Form- und Fristvorschriften halten die Erschienenen eine Gesellschafterversammlung der SMS Mevac GmbH ab und fassen folgende Beschlüsse:

1. Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2009 mit einer Bilanzsumme von 61.029.870,67 € wird festgestellt und genehmigt.

2. Der Jahresüberschuss in Höhe von 8.260.079,03 € wird gemäß dem bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag an die SMS Siemag Aktiengesellschaft, Düsseldorf, abgeführt.

3. Der Geschäftsführung und dem Beirat der Gesellschaft wird für das Geschäftsjahr 2009 Entlastung erteilt.

4. Zum Prüfer des Jahresabschlusses der Gesellschaft zum 31.12.2010 wird die BDO Deutsche Warentreuhand AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, gewählt.

 

Düsseldorf, den 31. März 2010

SMS Siemag AG

Schulte

ppa. Piepers

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