Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 21848
Vorher
Gebr. van Eupen Holding GmbHAutohandel Gebr. van Eupen GmbH
Eingetragen
3.12.2009
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Der Vertrieb von Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeugteilen und -zubehör, der Betrieb einer Reparaturwerkstatt, die Vermietung von Automobilen, das Autoleasing sowie alle Geschäfte, die mittelbar oder unmittelbar damit zusammenhängen, ebenso die Vermittlung von Finanzierungen für den Verkauf von Kraftfahrzeugen, Ersatz- und Zubehörteilen, sowie Reparaturen, sowie das Halten und Verwalten von Beteiligungen an Unternehmen, die den vorbeschriebenen Unternehmensgegenstand ganz oder teilweise haben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sebastian Holz
seit 21.1.2026
Geschäftsführer
Olaf Schöber
seit 22.4.2022
Prokura
Stefan Jansen
seit 3.2.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Fahrzeug-Werke Lueg AG
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus LUEG GmbH

Essen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Amtsgericht Essen, HRB 21848

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Autohaus LUEG GmbH hat den Status eines Handelsvertreters der Mercedes-Benz AG und konzentriert sich dabei auf den südwestlichen Teil des Freistaates Sachsen.

Handelsschwerpunkte sind insbesondere:

Vertrieb von Neufahrzeugen (Pkw und NFZ)

Vertrieb von Gebraucht- und Geschäftswagen (Pkw und NFZ) im eigenen Namen

Ersatzteil- und Zubehörgeschäft

Reparaturgeschäft

2. Steuerung der Gesellschaft

Wesentliche Kennzahlen zur Steuerung des Unternehmens sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern. Daneben spielen aber nicht-finanzielle Leistungsindikatoren wie Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit bei der Führung des Tagesgeschäftes ebenfalls eine Rolle. Die zentrale Messgröße ist die Mitarbeiterbefragung. Diese findet in der Regel alle zwei Jahre in Zusammenarbeit mit dem Dienstleister "Meta5" statt. Themen, mit denen die Mitarbeiter unzufrieden sind, werden in Workshops aufgearbeitet und gelöst, um die Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Der deutsche Automobilmarkt

Laut dem ZDK stieg der Umsatz der markengebundenen Autohäuser am Neuwagenvertrieb im Jahr 2023 um 2,6% auf 66,6 Mrd. Euro im Vergleich zu 2022. Das entspricht 1,57 Mio. Pkw und damit etwas mehr als der Hälfte (55,3%) der 2,84 Mio. Pkw Neuzulassungen. Die Gründe: um durchschnittlich 4,3% höhere Neuwagenpreise, hohe Lieferfähigkeit und die Umweltprämie für E-Fahrzeuge. Von den rund 6,03 Mio. Pkw-Besitzerwechseln wurden 37% (rund 2,23 Mio. Pkw) über den Markenhandel verkauft. Der Umsatz stieg hier um 15,2% auf 58,4 Mrd. Euro. Hauptgrund: Der bisherige Höchststand des durchschnittlichen Fahrzeugpreises, der laut DAT bei 26.170 Euro lag. Mit rund 2,05 Mio. Besitzumschreibungen (plus 39,8%) und einem Anteil von 34% am Gesamtmarkt erzielte der freie Pkw-Handel einen Umsatz von 32,2 Mrd. Euro und damit 19,3% mehr als im Jahr 2022. Hier sorgte das Mengenwachstum für mehr Umsatz, der Durchschnittspreis hingegen war niedriger als im letzten Jahr. Im Geschäftsfeld Service und Reparatur war im Jahr 2023 ein Umsatzsprung von 17,7% auf rund 33,8 Mrd. Euro im Vergleich zu 2022 zu verzeichnen. Die Gründe waren der weiter gewachsene Fahrzeugbestand, die höhere Zahl der Wartungen mit gestiegenen Kosten (plus 8,5% pro Wartung) sowie die um 15,3% höheren Kosten pro Unfallreparatur.

(Quelle:Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe Zentralverband, ZDK-Pressemitteilung 15.02.2024)

2. Geschäftsentwicklung

2.1 Umsatzentwicklung

Die Umsatzerlöse konnten im Vergleich zu den Umsatzerlösen des Vorjahres um 4.689 T€ auf 63.354 T€ gesteigert werden. Der Anstieg basiert im Wesentlichen auf einer Erhöhung der Umsätze für Teile und Zubehör und bei den Erlösen Kundendienst und Technik und resultiert vornehmlich aus dem Umsatz des im Rahmen eines Asset Deal erworbenen Standortes in Aue.

Bereich Mercedes-Benz 2023 2022 +/-
Neu-/Vorführwagen-Absatz (Einheiten) 1.187 1.389 -202
Gebrauchtwagen-Absatz (Einheiten) 811 772 39

2.2 Ertragslage

2023
T€
2022
T€
+/-
T€
Umsatzerlöse 63.354 58.665 4.689
Bestandsveränderung 151 247 -96
Gesamtleistung 63.505 58.912 4.593
Materialaufwand -41.533 -38.567 -2.966
Rohergebnis 21.972 20.345 1.627
Personalaufwand -12.426 -11.179 -1.247
Abschreibungen -338 -262 -76
sonstige betriebliche Aufwendungen -6.517 -5.429 -1.088
sonstige betriebliche Erträge 459 594 -135
Betriebsergebnis 3.150 4.069 -919
Finanz- und Beteiligungsergebnis -98 -90 -8
Ergebnis vor Ertragsteuern 3.052 3.979 -927

Der Anteil der Fahrzeugerlöse (inkl. Provisionserlöse) an den Umsatzerlösen gesamt 2023 beträgt 62,0%. Im Vorjahr betrug der Anteil der Fahrzeugerlöse an den Umsatzerlösen 66,9%. Das Rohergebnis liegt mit 34,6% in etwa auf dem Niveau des Vorjahres von 34,5%. Die Verminderung der sonstigen betrieblichen Erträge basiert hauptsächlich auf niedrigeren Erträgen aus Schadensfällen, der Verminderung der Erlöse für die Eingänge aus abgeschriebenen Kundenforderungen sowie einer Verminderung der Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen.

Die Erhöhung des Personalaufwandes um 1.247 T€ oder 11,2% beruht im Wesentlichen auf den zusätzlichen Personalkosten durch den im Berichtsjahr im Rahmen eines Asset Deal erworbenen Standort Aue.

Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von 2.052 T€ ab, wobei das Ergebnis vor Ertragsteuern bei 3.052 T€ liegt. Der Aufwand im Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von 999 T€, basiert überwiegend auf dem laufenden Steueraufwand, darin enthalten ist die Verminderung der aktiven latenten Steuern in Höhe von 316 T€. Hiervon entfallen 290 T€ auf latente Steuern auf Verlustvorträge und 26 T€ Aufwand auf latente Steuern auf die Veränderung von Steuerausgleichsposten im laufenden Geschäftsjahr.

2.3 Vermögens- und Finanzlage

Im Folgenden wird die Bilanz im Vergleich zum Vorjahr dargestellt.

Aktiva

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
+/-
T€
A. Anlagevermögen 2.355 1.780 575
B. Umlaufvermögen
Vorräte 14.515 13950 565
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 15.214 13.025 2.189
Liquide Mittel 279 686 -407
C. Rechnungsabgrenzungsposten 198 64 134
D. Aktive latente Steuer 316 632 -316
Bilanzsumme 32.877 30.137 2.703
Passiva
A. Eigenkapital 13.482 11.430 2.052
B. Rückstellungen 4.962 5.039 -77
C. Verbindlichkeiten 14.433 13.661 772
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 7 -7
Bilanzsumme 32.877 30.137 2.740

Die Vorräte enthalten im Wesentlichen den Fahrzeugbestand. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 10.317 TEUR (i.Vj. 6.621), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 4.525 T€ (i.Vj. 5.878 T€) sowie sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 372 T€ (i.Vj. 526 T€) enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten überwiegend Forderungen aus der Umsatzsteuer halbfertiger Erzeugnisse sowie Forderungen aus debitorischen Kreditoren. Die aktiven latenten Steuern entfallen hauptsächlich auf unterschiedliche Ansätze bei der Pensionsrückstellung.

Die Veränderungen im Eigenkapital ergeben sich durch den Jahresüberschuss in Höhe von 2.052 T€.

Die Finanzierung des Mercedes-Benz-Geschäfts erfolgt zum einen über die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (vor allem gegenüber dem Hersteller) sowie über die Händlereinkaufsfinanzierung über den Hersteller und zum anderen durch die Einbindung in die Konzernfinanzierung mit der Fahrzeug-Werke LUEG AG. Durch die Einbindung in die Konzernfinanzierungwird sichergestellt, dass Zahlungsverpflichtungen im Geschäftsjahr 2023 jederzeit erfüllt werden konnten.

2.4 Personal

Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt 2023

Autohaus LUEG 2023 Autohaus LUEG 2022
Monteure 61 51
Verkäufer 24 23
übrige Angestellte 94 83
geringfügig Beschäftigte 6 4
Auszubildende 37 32
222 193

Die Erhöhung der Mitarbeiterzahl beruht vorwiegend auf der Übernahme von Mitarbeitern für den im Berichtsjahr im Rahmen eines Asset Deals übernommenen neuen Standort Aue.

3. Vergleich der Prognose mit der tatsächlichen Geschäftsentwicklung

Im Lagebericht des Vorjahres wurde von einem deutlich rückgängigen Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr ausgegangen, das bei Umsatzerlösen über dem Vorjahresniveau im Wesentlichen durch höhere Sachkosten belastet würde. Sowohl die abgegebene Prognose zu dem Ergebnis vor Steuern als auch die Prognose zu den Umsatzerlösen hat sich erfüllt. Rückgänge gab es im Bereich der Fahrzeug-Erlöse, die jedoch durch die positive Absatz- und Ergebnisentwicklung im Servicebereich kompensiert werden konnten.

Des Weiteren konnte das Servicegeschäft mit der Übernahme des Standortes in Aue weiter ausgebaut werden.

Nach Auffassung der Geschäftsführung ist die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft sehr zufriedenstellend.

III. Prognosebericht

1. Automobilmarkt Prognose 2024

Das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) rechnet im kommenden Jahr bei den Pkw-Neuzulassungszahlen mit einer rückläufigen Entwicklung. Für 2024 werden rund 2,65 Millionen Neuzulassungen prognostiziert. Das wären etwa 200.000 Neuwagen weniger als für 2023 erwartet. In diesem Jahr konnte durchgehend ein Rückgang bei den Auftragseingängen verzeichnet werden, das sich im kommenden Jahr negativ auf die Zulassungszahlen auswirken wird.

Aus Sicht des Branchenvertreters werden gestiegene Rohstoffkosten außerdem zu höheren Fahrzeugpreisen führen. Es wird erwartet, dass viele private Kaufinteressenten den Autokauf hinauszögern könnten, weil deren real verfügbare Einkommen der Ausgabensituation nicht annähernd angepasst sind. Außerdem gebe es kein ausreichendes Angebot an bezahlbaren Kleinwagen.

Durch die Einführung des Agenturmodells bei Mercedes-Benz im Mai 2023 ist gewährleistet, dass nun dieselben Preise für alle Kunden gelten. Unabhängig davon, ob sie online oder offline kaufen. Das Ziel ist eine bessere Preiskontrolle und die Vermeidung von Neuwagen-Rabattschlachten. Die Chance für den Händler liegen damit in der Generierung von festen Margen pro Neuwagengeschäft.

Die Umschlagszahlen im Gebrauchtwagenmarkt sind im laufenden Jahr gestiegen - trotzdem erhöhen sich die Standzeiten und die Preise sinken. Die insgesamt wenig befriedigende Tendenz dürfte sich im Jahr 2024 fortsetzen. Wie aus dem jüngsten DAT-Barometer hervorgeht, steigt der Anteil der Gebrauchtwagen im Bestand, die als Risikofahrzeuge eingestuft werden. Vor allem Elektroautos bereiten den Betrieben Sorgen.

Eine Datenauswertung der DAT zeigt, dass eine rückläufige Entwicklung der Standtage in den verschiedenen Antriebsklassen (Benziner, Diesel, Elektro) mehr oder weniger zum Erliegen gekommen ist. Nur bei Dieselfahrzeugen ergab sich zuletzt noch ein signifikanter Rückgang der Standtage. Dafür waren die Werte für Benziner im Oktober erstmals seit dem März wieder gestiegen. Gleichzeitig sinken die Händlerverkaufspreise auf breiter Front; alle Antriebsarten sind davon betroffen. Während die Preise der Benziner seit Jahresstart aber nur um 0,3 Prozentpunkte sanken, ging es bei den Dieselmodellen im Schnitt schon knapp 2 Prozentpunkte bergab. Und die Preise für elektrische Gebrauchtwagen gaben sogar um 2,6 Prozentpunkte nach

Für das Gebrauchtwagensegment wird nach Einschätzung des ZDK für 2024 erwartet, dass die Besitzumschreibungen voraussichtlich das dritte Jahr in Folge nicht den Umfang der Vor-Krisen-Jahre erreichen wird. Im Jahr 2024 wird mit ca. 6,2 Millionen Pkw-Halterwechseln bei den Gebrauchtwagen und damit mit einem leichten Wachstum von rund 0,2 Millionen im Vergleich zum Jahr 2023 gerechnet.

Für das kommende Jahr 2024 wird sich das Servicegeschäft voraussichtlich auf einem ähnlich hohen Niveau wie im Jahr 2023 bewegen, da der Fahrzeugbestand mit 48,8 Mio. Pkw weiterhin gewachsen ist. Der Bestand der älteren PKW ist weiterhin auf sehr hohem Niveau. Die Fahrleistungen haben sich nach Corona wieder normalisiert, liegen jedoch deutlich unter dem Niveau 2019. Gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 konnte das gesamt regulierte Schadenaufkommen gesteigert werden. Die Kaufzurückhaltung bei rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen führt zu einer weiterhin konstanten Nachfrage bei Wartungs- und Reparaturarbeiten bei Verbrennungsmotoren.

Quelle: "www.autohaus.de", "www.kfz-betrieb.vogel.de", "www.mbpassion.de"

2. Voraussichtliche Entwicklung der Autohaus LUEG GmbH

Auch für die nahe Zukunft gehen wir davon aus, dass Kunden ihre Kaufabsichten und Serviceaufträge vor Ort an allen Standorten realisieren werden. Darüber hinaus bleibt das Risiko bestehen, dass es aufgrund der konjunkturellen Entwicklung, geopolitischen Aspekten und Inflationsrisiken zu Umsatzeinbußen kommen kann.

Im Jahr 2024 wird von einer Erhöhung der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr ausgegangen, da die Gesellschaft ihr Vertriebsgebiet durch eine Neuordnung der Struktur seitens des Herstellers erweitern konnte. Hinzugekommen war ein Teil des Erzgebirgskreises rund um die große Kreisstadt Aue-Bad Schlema, für den auch im Jahr 2024 durch gezielte Marketingaktivitäten neue Kundenkreise erschlossen werden sollen. Dieses gilt sowohl für alle Vertriebssparten als auch für den After-Sales Bereich. Durch die Übernahme versprechen wir uns eine Stärkung unserer Marktpräsenz im Erzgebirgskreis. Generell ist die Höhe des Betriebsergebnisses auch in Abhängigkeit der gesamten Absatzentwicklung der Mercedes-Benz AG bzw. Daimler Truck AG, unter Vorhandensein der Umstellung auf den Vertrieb der Zukunft zu betrachten.

Es wird für das Folgejahr von einem ähnlichen Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr ausgegangen, das bei Umsatzerlösen über dem Vorjahresniveau im Wesentlichen durch höhere Sachkosten belastet wird.

Wesentliche Veränderungen der Vermögens- und Finanzlage werden dabei nicht erwartet.

IV. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Volkswirtschaftliche Risiken und Chancen stellen Rahmenbedingungen für den automobilen Absatzmarkt dar. Sollte sich die Konjunktur weiter abschwächen, was durch die allgemeine politische Lage nicht gänzlich auszuschließen ist, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und damit die Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen der Gesellschaft negativ beeinflussen. Inflationsbedingte Preissteigerungen in vielen Bereichen können ebenfalls die Investitionsneigung im privatwirtschaftlichen Bereich beeinflussen.

Insbesondere eine Abschwächung der Konjunktur im Güterverkehrsgewerbe mit einhergehenden zurückhaltenden Investitionen kann sich negativ auf die Ertragslage auswirken. Aktuelle geopolitische Erscheinungen im Markt (z.B. Ukraine Konflikt)können hier vorübergehend eine Eintrübung des Investitionsklimas erwarten lassen. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden aufmerksam zu beobachten sein.

Einem möglicherweise steigenden Wettbewerbs- und Preisdruck im After-Sales-Geschäft wird weiterhin durch Erfahrung, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität und Qualifikation der Mitarbeiter zu begegnen sein.

Risiken bestehen als Mercedes-Benz Vertragshändler in der Abhängigkeit zu dem einzigen Lieferanten für Neuwagen der Mercedes-Benz AG bzw. Daimler Truck AG (Marken-Image, Produktqualität, Preispolitik, Lieferzeiten). Ebenfalls tragen vom Hersteller geforderte hohe Investitionskosten in Technik und Infrastruktur zu einer Ergebnisbelastung bei (z.B. Ladeinfrastruktur für E-Mobilität). Der Einsatz neuer Technologien im Rahmen der Digitalisierung nach Maßgaben des Herstellers wird ebenfalls zu einer Kostensteigerung führen. Zusätzlichen Ergebnisdruck für die Gesellschaft sieht die Geschäftsführung in der Tatsache, dass herstellerseitige Unterstützungen und Ausgleichszahlungen seit Jahren rückläufig sind.

Das erfolgreiche Produktportfolio unseres Herstellers trägt zu einer vorteilhaften Positionierung gegenüber den Wettbewerbern bei. Jedoch steigen Wettbewerbs- und Preisdruck durch konkurrierende Hersteller und führen zu einer aggressiven Preispolitik. Die Einführung neuer Produkte insbesondere im Hinblick auf neue Antriebstechnologien kann ebenfalls vorübergehend zu erhöhtem Preisdruck und reduzierten Erträgen führen. Hierbei spielt der immense Druck auf die Hersteller durch die europäische Gesetzgebung zur Senkung der Grenzwerte der CO 2 -Emissionen um bis zu 40% eine entscheidende Rolle. Inwieweit eine vollumfängliche Preisdurchsetzung der entstehenden Mehrkosten bei Kunden umsetzbar ist, bleibt abzuwarten.

Kompetenz, Engagement und Motivation der Beschäftigten bestimmen maßgeblich den Erfolg und die Wettbewerbschancen der Gesellschaft. Voraussetzung hierzu sind qualifizierte Fach- und Führungskräfte. Diese Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden sowie eine gezielte Aus- und Weiterbildung zu gewährleisten, ist eine kontinuierliche Herausforderung, vor allem vor dem Hintergrund des demografischen Wandels.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen über die Konzernfinanzierung. Steigende Zinsen aufgrund der Abhängigkeit von der Entwicklung auf dem Geldmarkt würden sich negativ auf das Finanzergebnis auswirken.

Zu den angewendeten und bilanzierten Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Kunden und Lieferanten sowie gegenüber verbundenen Unternehmen und hier insbesondere die Verbindlichkeiten aus der Konzernfinanzierung. Auf Grund des regelmäßigen Berichtswesens sind Liquiditätsschwankungen frühzeitig erkennbar. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Die Gesamtrisiko- und Chancensituation ergibt sich für die Gesellschaft aus den zuvor dargestellten Risiken und Chancen. Unter Berücksichtigung der Wechselwirkung von Einzelrisiken sind derzeit keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden oder die Vermögens-, Ertrags- und Liquiditätslage maßgeblich beeinflussen könnten. Die Risikotragfähigkeit ist gegenüber dem Vorjahr in etwa gleichgeblieben.

Weder in den Prämissen unserer Planung noch in den ausgeführten Prognosen sind Auswirkungen aus dem Russland-Ukraine-Krieg enthalten. Wir beobachten die Entwicklungen sehr aufmerksam.

 

Essen, den 24. Mai 2024

Autohaus LUEG GmbH

Stefan Jansen, Geschäftsführer

Peter Gardelegen, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechen und Werten 692,88 3.168,78
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 766.568,35 438.876,79
2. Technische Anlagen und Maschinen 312.871,84 197.906,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.274.596,69 1.080.626,13
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 2.354.036,88 59.622,33 1.777.032,07
2.354.729,76 1.780.200,85
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Leistungen 965.507,41 814.662,27
2. Waren 13.748.337,94 13.408.911,17
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -199.565,55 14.514.279,80 0,00 14.223.573,44
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.525.241,75 5.878.084,03
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.316.623,92 6.620.796,85
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 31,49
4. Sonstige Vermögensgegenstände 371.640,95 15.213.506,62 526.261,81 13.025.174,18
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 279.371,03 685.743,87
30.007.157,45 27.934.491,49
C. Rechnungsabgrenzungsposten 198.204,80 64.080,91
D. Aktive latente Steuern 316.431,00 632.190,00
32.876.523,01 30.410.963,25

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 8.767.373,59 8.767.373,59
III. Andere Gewinnrücklagen 670.002,42 670.002,42
IV. Gewinn-/Verlustvortrag 1.891.995,93 -810.010,44
V. Jahresüberschuss 2.052.287,52 2.702.006,37
13.481.659,46 11.429.371,94
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.570.081,40 2.711.198,14
2. Steuerrückstellungen 768.547,00 511.461,00
3. Sonstige Rückstellungen 1.623.004,83 1.816.516,24
4.961.633,23 5.039.175,38
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.800.657,68 4.807.251,10
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 273.456,51
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.477.264,00 4.618.139,60
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 347,17 464,90
5. Sonstige Verbindlichkeiten 3.154.961,47 4.235.604,37
- davon aus Steuern EUR 125.877,70 (i. Vj. EUR 104.189,15) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (i. Vj. EUR 0,00) -
14.433.230,32 13.934.916,48
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 7.499,45
32.876.523,01 30.410.963,25

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 63.354.113,53 58.665.520,39
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 150.845,14 247.281,89
3. Sonstige betriebliche Erträge 459.362,92 593.504,49
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -39.996.981,77 -37.357.443,79
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.535.646,97 -1.209.817,76
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -10.508.812,10 -9.362.380,21
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.917.704,89 -1.816.077,71
- davon für Altersversorgung EUR 9.537,28 (i. Vj. EUR 181.158,21) -
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -338.136,40 -261.953,82
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.517.036,00 -5.429.091,02
- davon Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 u. 2 EGHGB EUR 431,00 (i. Vj. EUR 431,00) -
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 285.280,26 34.459,47
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -383.408,52 -124.861,77
- davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (i. Vj. EUR 95,72) -
- davon aus Aufzinsung EUR 46.593,00 (i. Vj. EUR 48.363,00) -
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -999.587,68 -1.277.133,79
11. Ergebnis nach Steuern 2.052.287,52 2.702.006,37
12. Jahresüberschuss 2.052.287,52 2.702.006,37

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Vorbemerkungen

Der Jahresabschluss der Autohaus LUEG GmbH, Essen (kurz: AHL), zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird im Gesamtkostenverfahren in Staffelform gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde zur besseren Übersichtlichkeit um die freiwillige Zwischensumme "Ergebnis vor Ertragsteuern" erweitert. Weiterhin werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke teilweise im Anhang aufgeführt

Im Geschäftsjahr wurde der Service-Standort in Aue im Rahmen eines Asset-Deals von der Oppel GmbH erworben. Er komplettiert seit dem 1. Juli die strategische Erweiterung des Einzugsgebiets für die Marke Mercedes-Benz im westlichen Erzgebirge um den Bereich Service. Der Standort wird exklusiv für die Marke Mercedes-Benz entwickelt und deckt künftig die Spaten Pkw, Transporter und Lkw ab, ergänzt im Süden die drei Standorte in Zwickau, Bernsdorf und Stollberg und bietet aufgrund des vorhandenen Fahrzeugbestandes in diesem Gebiet ein hohes Potential.

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungssätze wurden in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften festgelegt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 1.000,00 werden im Jahr der Anschaffung in einem jahrgangsbezogenen Sammelposten aktiviert und über 5 Jahre abgeschrieben.

Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalkosten wurden nicht aktiviert.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Abwertungen im Fahrzeugbestand werden durch eine Einzelbewertung der Fahrzeuge ermittelt. Die Abwertung ergibt sich aus der Differenz der Anschaffungskosten zu dem niedrigeren beizulegenden Wert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Einzelwertberichtigungen bei erkennbaren Risiken angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos werden sie um eine Pauschalwertberichtigung gekürzt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive latente Steuern werden verrechnet ausgewiesen.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt.

Die Pensionsrückstellungen basieren auf versicherungsmathematischen Gutachten des wirtschaftsmathematischen Büros Rittner+Rittner, Wiesbaden. Die Pensionsverpflichtungen wurden nach den biometrischen Rechnungsgrundlagen (Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck 2018 G) auf Basis eines Rechnungszinses von 1,83 % p.a. (Vj. 1,78 % p.a.) ermittelt. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen wurde gemäß RückAbzinsV unter Berücksichtigung von § 253 Abs. 2 S. 2 HGB in Höhe des von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatzes (10-Geschäftsjahresdurchschnitt-) für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren angesetzt. Sie decken die volle handelsrechtliche Verpflichtung ab. Auf Basis eines 7-Geschäftsjahresdurchschnitts hätte der Diskontierungssatz bei 1,75 % (i.Vj. 1,44 %) gelegen, was zu einer Erhöhung der Pensionsrückstellung um € 20.161 (i. Vj. € 95.285) geführt hätte. Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre (§ 253 Abs. 6 HGB). Diese Ausschüttungssperre kommt nicht zum Tragen, da die Gesellschaft über genügend freie Rücklagen verfügt.

Die Berechnung erfolgte entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB nach dem Rentenbarwertverfahren ohne Berücksichtigung von Gehaltstrends sowie Fluktuation, da sich diese Faktoren aufgrund der bestehenden Zusagen nicht auf die Bewertung auswirken. Der Rententrend wurde mit 1,8 % (i. Vj.1,8 %) angesetzt. Erträge und Aufwendungen aus Zinssatzänderungen werden im Personalaufwand erfasst.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen; sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Rückstellungen mit einer (Rest-) Laufzeit von mehr als einem Jahr sind gem. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

2. Erläuterungen zur Bilanz

Aktiva

Die Entwicklung der einzelnen Posten im Anlagevermögen ist in einerAnlage zum Anhang dargestellt.

Vorräte

Die Vorräte enthalten als Hauptposten Neu- und Gebrauchtfahrzeuge, Vorführfahrzeuge sowie Ersatzteile und Zubehör. Abweichend zum Vorjahr wurde im Geschäftsjahr 2023 von dem Wahlrecht gemäß § 268 Abs. 5 S. 2 Gebrauch gemacht, die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen offen vom Vorratsvermögen abzusetzen. Hierdurch wird ein verbesserter Einblick in die Vermögenslage erreicht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen; sie enthalten im Geschäftsjahr Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von T€ 10.313 (Vorjahr T€ 6.621). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 29 (Vorjahr T€ 45) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Alle übrigen Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Latente Steuern

Die Bewertung der Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden kombinierten Steuersatz für Körperschaft- und Gewerbesteuer von 31,02 %.

Es wurden ausschließlich aktive latente Steuern aus unterschiedlichen Wertansätzen bei der Pensionsrückstellung berücksichtigt.

Der Betrag der aktiven latenten Steuern in Höhe von T€ 316 (Vorjahr T€ 632) unterliegt gemäß § 268 Abs. 8 HGB einer Ausschüttungssperre. Die Ausschüttungssperre kommt nicht zum Tragen, da die Gesellschaft über genügend freie Rücklagen verfügt. Im Geschäftsjahr wurden T€ 290 latente Steuern auf Verlustvorträge aufgelöst.

Passiva

Eigenkapital

Das voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt unverändert T€ 100.

Die Gewinnrücklagen enthalten ausschließlich andere Gewinnrücklagen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere Belegschaftsaufwendungen, Gewährleistungs- und Garantieverpflichtungen, ausstehende Rechnungen sowie Abschlusskosten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 7.766 (i. Vj. 4.792) durch Sicherungsübereignung der finanzierten Fahrzeuge besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind unbesichert.

3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse ergeben sich im Wesentlichen aus dem Verkauf und der Vermietung von Fahrzeugen sowie aus dem Service- und Ersatzteilgeschäft. Sie fallen im Wesentlichen im Inland an.

Im Einzelnen setzen sich die Umsatzerlöse wie folgt zusammen:

Gesamt 2023
T€
Gesamt 2022
T€
Neufahrzeuge/Provisionserlöse, Vorführwagen 16.846 17.871
Gebrauchtfahrzeuge 22.443 21.388
Ersatzteilverkäufe 12.691 9.914
Werkstattleistungen 7.973 6.439
sonstige Erlöse 3.401 3.053
Gesamt 63.354 58.665

Zinsaufwendungen

Aus der Aufzinsung von Rückstellungen sind Aufwendungen von T€ 47 (i. Vj. T€ 48) in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten.

Sonstige Steuern

Die sonstigen Steuern in Höhe von T€ 63 (i. Vj. T€ 40) sind aufgrund ihrer betrieblichen Veranlassung dem betrieblichen Ergebnis zugeordnet. Der Ausweis erfolgt in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Ertragsteuern enthalten einen Steueraufwand aus latenten Steuern in Höhe von T€ 316 und Ertragsteueraufwand für das laufende Geschäftsjahr in Höhe von T€ 704.

4. Sonstige Angaben

Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt 2023

Autohaus LUEG 2023
Monteure 61
Verkäufer 24
übrige Angestellte 94
geringfügig Beschäftigte 6
185

Haftungsverhältnisse

Zum 01. Januar 2010 erfolgte die Ausgliederung zur Neugründung der Geschäftstätigkeit der Marke Volvo der ehemaligen Autohandel Gebr. van Eupen GmbH in die Volvo Centrum Rhein Ruhr GmbH (Essen, HRB 22428). Damit gehen nach § 613a BGB die Pensionsanwartschaften der aktiven Mitarbeiter auf die Volvo Centrum Rhein Ruhr GmbH über. Die ehemalige Autohandel Gebr. van Eupen GmbH haftet neben der Volvo Centrum Rhein Ruhr GmbH für die Versorgungsverpflichtungen in dem Umfang, der dem im Zeitpunkt des Übergangs abgelaufenen Teil ihres Bemessungszeitraums entspricht. Dies waren am 01. Januar 2010 T€ 43. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird aufgrund der ausreichenden Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft als gering eingeschätzt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte

Aus Mietverträgen für Geschäftsräume bestehen zum Bilanzstichtag Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 1.350 sowie gegenüber anderen Vermietern in Höhe von T€ 33.

Für Leasing- und Mietverpflichtungen für Betriebs- und Geschäftsausstattungen bestehen Verpflichtungen in Höhe von T€ 676, davon gegen verbundene Unternehmen T€ 662.

Die Gesellschaft hat Rücknahmeverpflichtungen aus Leasing- und Finanzkaufgeschäften gegenüber der Mercedes-Benz Bank, Düsseldorf, in Höhe von T€ 58.216.

Geschäftsführung

Stefan Jansen, Essen, Vorstand der Fahrzeug-Werke-LUEG AG

Peter Gardelegen, Halle (Saale), Dipl.-Ing. Instandhaltung Kfz

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Unter Inanspruchnahme der Vorschrift des § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9 HGB, da nur zwei Geschäftsführer ihre Bezüge von der Gesellschaft erhalten, sowie die Angabe der Bezüge ausgeschiedener Geschäftsführer. Für ausgeschiedene Geschäftsführer und deren Hinterbliebene ist eine Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 225 gebildet worden.

Angaben zum Abschlussprüferhonorar

Die Angaben der im Geschäftsjahr erfassten Honorare gemäß § 285 Nr. 17 HGB erfolgen im Konzernanhang der Fahrzeug-Werke LUEG AG.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen

Die Autohaus LUEG GmbH macht von der in § 285 Nr. 21 HGB beschriebenen Vereinfachungsregel Gebrauch und unterlässt die Angabe von Geschäften mit und zwischen mittel- und unmittelbar in 100-prozentigem Anteilsbesitz der Fahrzeug-Werke LUEG AG stehenden und in deren Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Das Geschäftsjahr der Autohaus LUEG GmbH schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 2052 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf die neue Rechnung vorzutragen.

Konzernkreis

Die Gesellschaft wird in den von der Fahrzeug-Werke LUEG AG, Bochum, aufzustellenden Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 einbezogen. Die Fahrzeug-Werke LUEG AG erstellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen. Es ist vorgesehen, den Konzernabschluss im Unternehmensregister offen zu legen.

 

Essen, 24. Mai 2024

Geschäftsführung

Stefan Jansen

Peter Gardelegen

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 72.312,61 0,00 0,00 0,00 72.312,61
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 716.751,94 304.874,34 0,00 59.622,33 1.081.248,61
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.278.501,90 149.794,27 0,00 0,00 1.428.296,17
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.981.254,68 457.996,70 37.642,63 0,00 4.401.608,75
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 59.622,33 0,00 0,00 -59.622,33 0,00
6.036.130,85 912.665,31 37.642,63 0,00 6.911.153,53
6.108.443,46 912.665,31 37.642,63 0,00 6.983.466,14
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 69.143,83 2.475,90 0,00 71.619,73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 277.875,15 36.805,11 0,00 314.680,26
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.080.595,08 34.829,25 0,00 1.115.424,33
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.900.628,55 264.026,14 37.642,63 3.127.012,06
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
4.259.098,78 335.660,50 37.642,63 4.557.116,65
4.328.242,61 338.136,40 37.642,63 4.628.736,38
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 692,88 3.168,78
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 766.568,35 438.876,79
2. Technische Anlagen und Maschinen 312.871,84 197.906,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.274.596,69 1.080.626,13
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 59.622,33
2.354.036,88 1.777.032,07
2.354.729,76 1.780.200,85

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Autohaus LUEG GmbH, Essen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus LUEG GmbH, Essen​, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus LUEG GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023​ geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften​​ und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB​​ erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB​​ unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung​​​ durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter​​ für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften​​ in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB​​ unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung​ durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, den 24. Mai 2024

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