Stolzenberger GmbHLiquidiert
63801 Kleinostheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bertram Stolzenberger seit 18.6.2007 | Geschäftsführer |
Christian Stolzenberger seit 18.6.2007 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Stolzenberger GmbHKleinostheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2019Stolzenberger GmbH, Kleinostheim1. Grundlagen des Unternehmens Die Stolzenberger GmbH mit Sitz in Kleinostheim ist seit 2007 als selbstständiges Mehrbetriebsunternehmen im Lebensmitteleinzelhandel tätig. Die Gesellschaft betreibt ihre Geschäfte in angemieteten Räumen im Raum Aschaffenburg. Als Mitglied im Genossenschaftsverbund der EDEKA Südwest eG bezieht die Gesellschaft einen Großteil ihrer Waren über die EDEKA-Gruppe. Die Geschäftstätigkeit der Stolzenberger GmbH umfasst den Verkauf von Waren, überwiegend Lebensmittel an den Endverbraucher. Hierbei betreibt die Gesellschaft vier EDEKA Märkte an den Standorten Kleinostheim, Babenhausen, Großauheim und Mainaschaff. Daneben erwirbt die Gesellschaft von zahlreichen regionalen Lieferanten Produkte aus der direkten Umgebung. Die Nähe zu heimischen Erzeugern sowie Unternehmen ermöglicht eine stärkere Bindung der eigenen Kundschaft, deren Einkaufsverhalten sich in den letzten Jahren spürbar einer Orientierung an heimischen Waren zugewandt hat. Diesen Wünschen und Erwartungen der Kunden wird die Gesellschaft durch einen entsprechend angepassten Warenbezug gerecht. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Darstellung des Geschäftsverlaufs 2.1.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2019 zeigt sich preisbereinigt mit einem um 0,6 % gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Bruttoinlandsprodukt, dass das Wirtschaftswachstum in Deutschland an Schwung verloren hat. Gestützt wurde das Wachstum im Jahr 2019 vor allem vom Konsum, wobei die privaten Konsumausgaben preisbereinigt um 1,6 % und die staatlichen Konsumausgaben preisbereinigt um 2,5 % gestiegen sind. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt vom mehr als 45 Millionen Erwerbstätigen erbracht. Dies bedeutet einen Anstieg von 0,9 %, der vor allem auf einer Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung beruht. Der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) erreichte laut dem Marktforschungsinstitut GfK in 2019 ein nominales Umsatzplus von 1,7 % gegenüber dem Vorjahr. Damit liegt die Entwicklung etwas über der allgemeinen Inflationsrate von 1,4 %. Wie bereits im Vorjahr setzte sich die Nachfrage der Kunden nach höherwertigen Produkten fort. Zudem ist festzustellen, dass insbesondere bei jungen Haushalten auf neu eingeführte und höherpreisige Produkte zurückgegriffen wird. 2.1.2 Umsatzentwicklung Im Geschäftsjahr 2019 wurde ein Nettoumsatz von 22.844.016 € erzielt, der mit 95.586 € unter dem Nettoumsatz des vergleichbaren Vorjahreszeitraums von 22.939.602 € liegt. 2.1.3 Investitionen Die Investitionen im Zeitraum vom 01. Januar bis 31. Dezember 2019 beliefen sich auf insgesamt 1.307 T€ und betreffen im Wesentlichen den Umbau des Marktes Babenhausen sowie den im Geschäftsjahr neu eröffneten Getränkemarkt in Kleinostheim. Die Investitionen lagen damit im Rahmen der Vorjahresprognose. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betrugen insgesamt 346 T€. Für den vergleichbaren Vorjahreszeitraum ergaben sich Abschreibungen von 251 T€. Wesentliche Anlagenabgänge waren nicht zu verzeichnen. Leasingverpflichtungen in erheblichem Umfang ist die Stolzenberger GmbH wie in den vorangegangenen Wirtschaftsjahren nicht eingegangen. 2.1.4 Finanzierung Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf 1.490 T€ (Vj. 755 T€). Die Darlehensverbindlichkeiten haben sich im Geschäftsjahr durch die durchgeführten Investitionen erhöht. Somit ergibt sich in Summe eine Erhöhung der lang- und mittelfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 735 T€. 2.1.5 Personalbereich Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren bei der Gesellschaft im Jahresdurchschnitt rund 162 Arbeitsnehmer als Vollzeit- und als Teilzeitkräfte oder Aushilfen beschäftigt. Die Arbeitnehmer werden in speziellen, von der EDEKA Südwest Gruppe angebotenen Fachseminaren ständig weitergebildet. Des Weiteren werden in jedem Ausbildungsjahr geeignete Bewerber und Bewerberinnen eingestellt, um sie dann nach der Ausbildung zu übernehmen. 2.2 Lage der Gesellschaft 2.2.1 Ertragslage Bezogen auf den Umsatz ergibt sich für die Ertragslage gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr folgende Entwicklung:
Die Umsatzerlöse sind gegenüber den Umsatzerlösen des Vergleichszeitraums (22,9 Mio. €) leicht zurückgegangen. Der für das Geschäftsjahr 2019 geplante Nettoumsatz von 24,2 Mio. € konnte aufgrund der Umbauarbeiten im Markt Babenhausen nicht erreicht werden. Das Jahresergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr umsatzbezogen um 1,2 %-Punkte vermindert und ist negativ. Ursächlich hierfür sind zum Teil die Erhöhungen der Abschreibungen, die sich in Anbetracht der Investitionen in Babenhausen und Kleinostheim ergeben haben. Weiterhin hat sich der umsatzbezogene Anteil der Sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 0,7 %-Punkte erhöht. Der Personalaufwand verzeichnet einen Anstieg um 0,9 %-Punkten. Für das Jahr 2019 kam es zu einer Verbesserung des Rohergebnisses um 0,5 %-Punkte. Das geplante Ergebnis vor Steuer von 312 T€ konnte nicht erreicht werden, da im Zuge des Umbau des Marktes Babenhausen keine entsprechende Umsatzentwicklung zu verzeichnen war. Weiterhin sind durch die Neueröffnung des Getränkemarktes in Kleinostheim die Personal- und Sachkosten angestiegen. 2.2.2 Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil.
Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Cash-Flow der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 352 T€ reichte aus, um die bestehenden Darlehen mit 215 T€ zu tilgen. Die durchgeführten Investitionen wurden in Höhe von 1.307 T€ finanziert. Die Gesellschaft verfügt somit über ausreichend Liquidität, um jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die Fälligkeitsstruktur der Verbindlichkeiten hat sich wie folgt entwickelt:
3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Risikomanagement Das Risikomanagement ist wesentlicher Bestandteil der Unternehmensführung. Wir setzen zur Unternehmenssteuerung und Risikoüberwachung umfangreiche betriebswirtschaftliche Instrumente ein, um Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen. Eine zeitnahe Überwachung der Bestände und Roherträge führt zu einer gesicherten Datenbasis in der Finanzbuchhaltung und stellt somit sicher, mögliche Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen und durch geeignete Gegenmaßnahmen gegenzusteuern. Weitere Bestandteile des Risikomanagements sind der Einsatz von geschulten und motivierten Mitarbeitern. 3.2 Risikobericht Mögliche Risiken der künftigen Entwicklung bestehen in einer Verschlechterung der Nachfragesituation aufgrund negativer konjunktureller Entwicklungen. Daneben bestehen beschaffungsseitige Preisänderungs- und Standortrisiken. Es besteht das Risiko, dass Preissteigerungen nicht vollständig an die Verbraucher weitergegeben werden können. Hieraus können Ertragsrisiken resultieren. Diesen werden wir mit Organisations- und Kostenoptimierungen entgegenwirken, die jedoch erst zeitversetzt greifen werden. Aufgrund der mittel- und langfristigen Finanzierung bestehen derzeit keine Zinsänderungsrisiken. Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend, es sind keine Engpässe zu erwarten. Ein bisher als eher unwahrscheinlich eingestuftes Risiko besteht in den Folgen einer Ausbreitung von Epidemien, was aktuell durch das Coronavirus (COVID-19) in Deutschland und Europa geschieht. Erkrankungen eines großen Teils der Bevölkerung oder der Ausfall von Arbeitskräften durch Quarantäneanweisungen (Verdachtsfälle) können sowohl zu Problemen bei der Belieferungssituation und der Bewirtschaftung der Einzelhandelsobjekte als auch zu einem erheblichen Rückgang der Konsumnachfrage führen. Auf Basis der bestehenden Rahmenbedingungen und der Eigenkapitalausstattung sehen wir kein wirtschaftliches Bestandsgefährdungspotential. Auf Basis der bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen sehen wir derzeit keine Bestandsgefährdungspotentiale für die Gesellschaft. 3.3 Chancenbericht Mögliche Chancen der künftigen Entwicklung sehen wir in der weiterhin steigenden Akzeptanz bei den Kunden und dem wachsenden Bedürfnis nach qualitativ hochwertigen Lebensmitteln. Die Konsumenten legen zunehmend Wert auf Regionalität, Nachhaltigkeit und Qualität. In diesen Bereichen sehen wir uns gut aufgestellt. Es bietet sich die Chance, durch diese Trends die Kunden zu binden und weiterhin neue Kunden zu gewinnen. Mit unserem auf die Kundenbedürfnisse vor Ort zugeschnittenen Markt- und Sortimentskonzept sind wir jederzeit in der Lage, uns auf die Herausforderungen des Marktes einzustellen. Der Umstellung unseres Warenwirtschaftssystems von Ebus Win auf Lunar-SAP im Jahr 2020 stehen wir positiv entgegen. Wir erhoffen uns dadurch eine Automatisierung unserer Bestellprozesse, eine gezieltere Kontrolle der einzelnen Rohgewinne je Abteilung sowie ein detaillierteres Controlling. 3.4 Prognosebericht Für das Jahr 2020 wird in Anbetracht der Corona-Situation ein Wirtschaftseinbruch erwartet. Das IWF Kiel prognostiziert ein Rückgang des Bruttoinlandsproduktes von 4,5 bis 8,7 %. Zu den besonders betroffenen Wirtschaftsbereichen mit hohen Umsatzeinbußen werden das Gastgewerbe, die Luftfahrt und die Freizeitbranche sowie der Fahrzeugbau gehören. Die Gesellschaft ist für den hart umkämpften Markt, speziell im Bereich Nahrungs- und Genussmittel, für die nächsten Jahre gut gerüstet. Unter anderem werden in der steigenden Nachfrage von Endkunden an qualitativ hochwertigen Lebensmitteln sowie in der zunehmenden Sensibilisierung für die Themen Regionalität und Nachhaltigkeit gute Entwicklungschancen gesehen. Die Mehrwertsteuersenkung der Bundesregierung für den Zeitraum vom 01. Juli bis 31. Dezember 2020 geben wir 1:1 an unsere Kunden weiter, um das Vertrauen auch für die Zukunft zu haben. Die Geschäftsleitung beurteilt die wirtschaftliche Lage jedoch weiterhin positiv. Die Gesellschaft plant für das Jahr 2020 mit einem Nettoumsatz von 21.746 T€ und mit einem stark verbesserten Ergebnis vor Steuern von 203 T€. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Größere Investitionsvorhaben sind mit dem Umzug in einen neuen Standortes in Mainaschaff mit 2.500 T€ geplant. Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Insgesamt gehen wir von einer stabilen Entwicklung unserer Gesellschaft in den nächsten Jahren aus.
Kleinostheim, 17.07.2020 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften. Der vorliegende Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang - wurde gem. §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie der einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. "Davon-Vermerke" zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung haben wir in den Anhang aufgenommen Der Jahresabschluss ist vor Ergebnisverwendung aufgestellt worden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die entgeltlich von Dritten erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung, unter Zugrundelegung der voraussichtlichen Nutzungsdauer (längstens über 5 Jahre) bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den dauerhaft niedrigeren beizulegenden Wert werden, sofern notwendig, vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgen bei voraussichtlicher dauernder Wertminderung. Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgt unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 - 23 Jahren. Bei Zugängen von abnutzbaren Vermögenswerten wird die Abschreibung pro rata temporis ermittelt. Geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungswert von bis zu 800,00 € werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang behandelt, soweit sie nicht wegen Unwesentlichkeit (bei Anschaffungskosten bis 250,00 €) in den Aufwendungen ausgewiesen werden. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, werden bei dauernden Wertminderungen am Bilanzstichtag außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Umlaufvermögen Vorräte Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten zum Bilanzstichtag. Das strenge Niederstwertprinzip wird bei der Bewertung beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten ausgewiesen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Anschaffungskosten (in der Regel dem Nennwert) bewertet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die anteiligen Ausgaben aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, werden unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Aktive latente Steuern Die Ermittlung der latenten Steuern wird anhand des bilanzorientierten Konzepts vorgenommen. Danach werden auf sämtliche Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände und Schulden und deren steuerlichen Wertansätzen latente Steuern abgegrenzt, sofern sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder umkehren. Insgesamt hat sich ein aktiver Saldo ergeben. Aktive und passive latente Steuern werden dabei verrechnet. Eigenkapital Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen; sie sind ausreichend bemessen und werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Alle zukünftigen Preis- und Kostensteigerungen werden auf Basis der voraussichtlichen Entwicklung berücksichtigt. Alle Rückstellungen, mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Für vorgenommene Abzinsungen wird angenommen, dass die Änderung des Abzinsungssatzes am Jahresende eintritt. Das Ergebnis aus der Änderung des Abzinsungssatzes zwischen zwei Abschlussstichtagen ist im operativen Ergebnis dargestellt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Unter dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen erfasst, die Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach dem dem Bilanzstichtag darstellen. Unter diesem Posten werden private Investitionszuschüsse ausgewiesen, die in Anlehnung an die Nutzungsdauer der bezuschussten Investitionen aufgelöst werden. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten Posten der Bilanz Einzelposten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
In den Sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen Gesellschaftern in Höhe von 112,97 € ausgewiesen (Vorjahr: 3.826,13 €). Eigenkapital Aufgrund der Aktivierung von aktiven latenten Steuern unterliegen 66.615,24 € einer Ausschüttungssperre. Sonstige Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Resturlaub (45,1 T€), Aufbewahrungskosten (6,3 T€), Rückbauverpflichtungen (42,3 T€), Schwerbehindertenabgabe (17,3 T€), Berufsgenossenschaft (33,2 T€) sowie aus den Abschluss- und Prüfungskosten (11 T€). Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen von Ware und Inventar besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind branchenüblich durch Eigentumsvorbehalte besichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 412 T€ (Vorjahr: 428 T€) enthalten. In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten:
Latente Steuern
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Personalaufwand Im Gesamtbetrag der Aufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 19 T€ (Vorjahr: 10 T€) enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Aufwendungen sind enthalten:
Sonstige Angaben Gesamtbetrag der sonstigen finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von 6.564 T€ betreffen mit 6.467 T€ langfristige Mietverpflichtungen für vier Einzelhandelsstandorte. Die jährlich zu zahlenden Mieten belaufen sich auf 1.100 T€ mit Mietvertragslaufzeiten von ein bis 11 Jahren. Den Mietaufwendungen stehen Erträge aus der Untervermietung von Teilflächen gegenüber, auf denen Backshops betrieben werden. Für die gepachteten Büroräume in Kleinostheim ist ein jährlicher Pachtzins in Höhe von 24 T€ zu zahlen. Die abgeschlossenen Leasingvereinbarungen mit 73 T€ (für die Jahre 2020 bis 2023) betreffen Betriebs- und Geschäftsausstattungen. Ein über das geschäftsübliche Maß hinausgehende Bestellobligo besteht nicht. Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt Im Jahresdurchschnitt 2019 wurden 162 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 106 weibliche Arbeitnehmerinnen und 56 männliche Arbeitnehmer. Organe der Gesellschaft Als Geschäftsführer sind bestellt: Bertram Stolzenberger, Kleinostheim - Kaufmann - operativer Geschäftsführer - Christian Stolzenberger, Kleinostheim - Kaufmann - kaufmännischer Geschäftsführer - Geschäfte mit nahestehenden Personen mit Gesellschaftern Aufwand
Prüfungshonorar Die Honorare des Abschlussprüfers belaufen sich voraussichtlich auf 11 T€ und betreffen Abschlussprüfungsleistungen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Das neuartige Coranavirus (SARS-CoV-2) hat sich Anfang 2020 weltweit und damit auch in Deutschland ausgebreitet. Diese Entwicklung hat bereits wirtschaftliche Auswirkungen; die weitere Entwicklung im Detail ist aber nicht absehbar. Durch die geschäftliche Entwicklung bis zum 31. Mai 2020 und die gute Eigenkapitalausstattung wird keine Bestandsgefährdung für das Unternehmen gesehen.
Kleinostheim, 17.07.2020 Stolzenberger GmbH Bertram Stolzenberger, Geschäftsführer Christian Stolzenberger, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileDie Bilanzabschnitte Forderungen und Verbindlichkeiten wurden zusammengefasst. Der veröffentlichte Jahresabschluss weicht in diesen Bilanzabschnitten von dem testierten Jahresabschluss aus programmtechnischen Gründen ab. Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.12.2020 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Stolzenberger GmbH, Kleinostheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Stolzenberger GmbH, Kleinostheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stolzenberger GmbH, Kleinostheim, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 17. August 2020 UNIVERSA
Prüfungs- und Treuhandgesellschaft mbH
Hübotter, Wirtschaftsprüfer Mackedanz, Wirtschaftsprüfer |
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