E. Winkemann Beteiligungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Köhler seit 3.6.2026 | Prokura |
Danica Müller seit 3.6.2026 | Prokura |
Peter Horst Fuchs seit 24.7.2025 | Geschäftsführer |
Tino Gadomski seit 24.7.2025 | Prokura |
Todd Michael Smith seit 3.1.2025 | Geschäftsführer |
Ronald Hollweg seit 16.3.2021 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Associated Spring US, LLC | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Origo Wista Holding GmbHMünchenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Grundlagen des Konzerns 1.1. Geschäftsmodell des Konzerns Der Konzern besteht zum Stichtag 31. Dezember 2022 aus dem Mutterunternehmen Origo Wista Holding GmbH, ihrer Tochtergesellschaft E. Winkemann Beteiligungs-GmbH, deren Tochtergesellschaft E. Winkemann GmbH und deren Tochtergesellschaft E. WINKEMANN Automotive (Kunshan) Co., Ltd. Die Ausrichtung des Geschäftes konzentriert sich auf den automobilen Antriebsstrang, zunehmend auch auf elektrifizierte Antriebe und Plattformen im Bereich der E. WINKEMANN Kernprodukte. Im Jahr 2022 werden mit rd. 55 % die OEM's direkt und mit rd. 39 % deren Zulieferer beliefert. OEM Kunden sind sowohl Hersteller im Premiumsegment als auch Volumenhersteller. Die weltweiten Standorte der Kunden werden von Plettenberg (Deutschland) und Kunshan (China) aus bedient. Die Internationalisierung wird durch den weiteren Ausbau der Präsenz in China vorangetrieben. Die in 2019 gegründete Tochterunternehmung E. WINKEMANN Automotive (Kunshan) Co., Ltd. befindet sich weiter im Aufbau. Der Standort ist im Jahr 2022 sowohl kundenseitig als auch nach IATF 16949 zertifiziert worden. Die Serienproduktion und die Kundenbelieferung sind erfolgreich gestartet. Hergestellt werden technisch anspruchsvolle Produkte, die zusammen mit den Kunden und der Prozess- und Produktkompetenz des Produktmanagements von E. WINKEMANN entwickelt werden. Geliefert werden systemrelevante Präzisionsstanzteile für das vorgenannte Anwendungsgebiet, die mit unterschiedlichen Fertigungstechniken (Schleifen, Bürstentgraten, Wärmebehandlung, Waschen unter Restschmutzbedingungen, Baugruppenmontage, kamerabasierte, z. T. 100 % Sortierung) weiterbearbeitet werden. Neben der Sicherstellung der hohen technischen Produkteigenschaften liegt die weitere Kompetenz insbesondere in der überdurchschnittlichen Logistik- und Qualitätsperformance. 1.2. Forschung und Entwicklung Die wesentlichen Aufgaben und Ziele der Abteilungen Forschung & Entwicklung und Produktmanagement sind:
Der jährliche F&E Bericht fasst die Entwicklungsstrategie und die wichtigsten Entwicklungsprojekte des Unternehmens zusammen. Schwerpunktthemen sind die produktbezogene und prozessuale Weiterentwicklung der Kernprodukte und -kompetenzen von E. WINKEMANN zum weiteren Ausbau der Marktposition des Konzerns. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Zeitraum 2012 bis 2018 haben sich die weltweiten Produktionszahlen für PKW (Light Vehicle) gemäß IHS Statistik von 81,5 Mio. Stück auf 94,2 Mio. Stück entwickelt, was einem CAGR von 2,4 % entspricht (Spitzenwert 95,1 Mio. Stück im Jahr 2017). Das Jahr 2018 war mit einem Niveau von 94,2 Mio. Stück bereits leicht rückläufig. Der negative Trend hat sich in 2019 und insbesondere im Jahr 2020 (1. Pandemiejahr) verstärkt mit einem Rückgang auf 74,6 Mio. PKW. Das Jahr 2021 war weiterhin geprägt durch die weltweite Pandemie und deren Auswirkungen (Lieferengpässe, insbesondere im Bereich der Halbleiter). Insbesondere im 2. Halbjahr reduzierten sich die Kundenabrufe durch zum Teil tage- und wochenweise kundenseitige Werksschließungen. Das Jahr 2021 schloss mit einer weltweiten PKW-Produktion von 77,2 Mio. Stück ab, was eine leichte Verbesserung gegenüber 2020 von 2,6 Mio. Stück bzw. 3,5 % bedeutet. Die Produktionszahlen im Jahr 2022 sind trotz des Krieges in der Ukraine sowie weiterer pandemiebedingter Einschränkungen (insbesondere zu nennen sind die diversen Lockdown-Phasen in China) und zum Teil noch Lieferengpässe (Halbleiter u. a.) gegenüber dem Jahr 2021 um 4,6 Mio. Stück bzw. 6 % gestiegen. 2.2. Geschäftsverlauf Der Umsatz des Konzerns lag mit € 92,8 Mio. rd. 13,7 % über dem Vorjahresumsatz. Der Absatz (Tonnage) verharrte nahezu auf dem Niveau von 2021 (-86 to bzw. -1,3 %), d. h. die Umsatzsteigerung wurde aufgrund einer verbesserten Preisqualität erzielt. Eine regionale Analyse des Konzernumsatzes zeigt folgendes Bild: T€ 57.315 entfielen auf Umsätze mit inländischen Kunden. T€ 35.442 wurden mit ausländischen Kunden realisiert, die mit T€ 29.605 überwiegend Kunden aus dem Gebiet der Europäischen Union betreffen. Mit Kunden aus Drittländern wurden Umsatzerlöse von T€ 5.837 erzielt. Das operative Geschäftsjahr 2022 verlief im 1. Halbjahr umsatzseitig nahezu auf Plan, in der zweiten Jahreshälfte konnten die Planzahlen in Summe nicht erreicht werden. Ursache hierfür waren kurzfristige Verschiebungen und Reduzierungen von Kundenbedarfen, die sich monatlich fortsetzten. Es wurde kontinuierlich versucht, diese Marktschwankungen kundenseitig zu reduzieren, die Kapazitäten im Geschäftsbetrieb wurden entsprechend den bestehenden Veränderungen angepasst. Neben den operativen Herausforderungen lag der Fokus auf der Weitergabe der zum Teil erheblichen Kostensteigerungen im Bereich Vormaterial und Energie. Insbesondere die erzielten Verhandlungserfolge bei der Kostenweitergabe haben dazu geführt, dass trotz der Marktwidrigkeiten ein gutes wirtschaftliches Gesamtergebnis erzielt werden konnte. Die im Vorjahr geplanten Investitionen (EUR 6,0 Mio.) wurden insbesondere aufgrund der unsicheren Marktentwicklung überwiegend zurückgestellt und mit EUR 2,4 Mio. im Berichtsjahr umgesetzt. Im Berichtsjahr konnte ein hohes Auftragseingangsvolumen für die zukünftigen Serienbelieferungen akquiriert werden. Der überwiegende Anteil dieser Neuprojekte entfällt auf die Elektromobilität. 2.3. Lage des Konzerns 2.3.1. Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 erzielte der Konzern Umsatzerlöse von T€ 92.757 (Vj. T€ 81.592). Unter Berücksichtigung des Bestandsaufbaus (T€ 1.037) und der aktivierten Eigenleistungen (T€ 1.217) ergibt sich eine Gesamtleistung von T€ 95.010 (Vj. T€ 82.808). Die aktivierten Eigenleistungen entfallen im Wesentlichen auf die Herstellung von Werkzeugen für die Produktion von Stanzteilen. Im Wesentlichen begründet durch höhere Verkaufspreise, ist die Gesamtleistung um rd. 14,7 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Rohertrag des Konzerns ist mit T€ 48.962 auf dem Niveau des Vorjahres von T€ 49.042 gehalten worden. Mit der Verteuerung des Materialaufwandes, die umsatzseitig Berücksichtigung fand, ist die Rohertragsmarge im Berichtsjahr auf 51,5 % (Vj. 59,2%) gesunken. Der Betriebsaufwand des Konzerns wurde im Berichtsjahr im Wesentlichen von den Personalkosten (T€ 23.570, Vj. 23.323) sowie von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ 6.886, Vj. 5.723) geprägt, die zusammen rd. 32,1 % (Vj. rd. 35,1 %) der Gesamtleistung des Konzerns ausmachen. Die Steigerung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 1.163 gegenüber dem Vorjahr begründet sich mit T€ 446 aus einem Anstieg des Passivierungswertes zur periodischen Verteilung der in höherem Umfang erzielten Werkzeugkostenzuschüsse. Eine weitere Steigerung von T€ 390 entfällt auf den Honoraraufwand. Dies umfasst insbesondere die fachkundige Unterstützung bei der Begleitung der Betriebsprüfung für die Jahre 2017 bis 2020 sowie zum Ausbau der Digitalisierung im Konzern. Die sonstigen betrieblichen Erträge von T€ 2.071 (Vj. T€ 1.826) enthalten insbesondere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 1.672 (Vj. T€ 1.460). Der Konzern konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein EBITDA von T€ 20.412 (Vj.T€ 21.764) erzielen. Das EBIT lag bei T€ 3.864 (Vj.T€ 524). Das Finanzergebnis (- T€ 6.363, Vj.- T€ 6.972) resultiert hauptsächlich aus Zinsaufwendungen für langfristige Bank- und Gesellschafterdarlehen und den Zinsen aus der Aufzinsung von Pensionsverpflichtungen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (- T€ 2.316, Vj. - T€ 6.390) ist durch transaktionsbedingte Sondereffekte von T€ 12.462 (Vj. T€ 16.404) aus der Übernahme der E. Winkemann GmbH & Co. KG im Jahr 2012 und der Origo Wista GmbH im Jahr 2018 belastet. Die Sondereffekte betreffen im Berichtsjahr die planmäßigen Abschreibungen des um aufgedeckte stille Reserven erhöhten Anlagevermögens. Im Vorjahr wirkten Erträge aus Kurzarbeitergeld in Höhe von T€ 193 entlastend. Ohne diese Sondereffekte hätte sich für das Geschäftsjahr 2022 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von + T€ 10.147 (Vj. + T€ 9.821) ergeben. Die planmäßigen Auswirkungen der Sondereffekte werden im Geschäftsjahr 2028 auslaufen. Aus aktiven latenten Steuern auf Unterschiede zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Buchwerten, der Auflösung von passiven latenten Steuern aus der Erstkonsolidierung sowie latenten Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen resultierte im Geschäftsjahr 2022 insgesamt ein Aufwand von T€ 535 (Vj. ein Ertrag von T€ 355). Nach Ertragsteuern (- T€ 3.021; Vj. - T€ 1.536) ergibt sich ein Konzernjahresfehlbetrag von - T€ 5.521 (Vj. - T€ 7.984). 2.3.2. Finanzlage 2.3.2.1. Kapitalstruktur Die Finanzierung des Konzerns erfolgt im Wesentlichen durch langfristige Bank- und Gesellschafterdarlehen. Der Konzern hat sich im Darlehensvertrag gegenüber den Kreditinstituten zur Einhaltung von Finanzkennzahlen verpflichtet. Die vereinbarten Kennzahlen sind eingehalten worden. Vorhandene Liquidität wurde zur planmäßigen Tilgung von Bankdarlehen im Umfang von T€ 8.625 sowie im Umfang von weiteren T€ 3.000 für freiwillige Sondertilgungen verwendet. Insbesondere bedingt durch den Jahresfehlbetrag von T€ 5.521 erhöht sich das negative bilanzielle Konzerneigenkapital auf T€ 19.423 (Vj. T€ 13.886). Das wirtschaftliche Eigenkapital des Konzerns beträgt zum Stichtag unter Berücksichtigung der langfristigen und mit einem Rangrücktritt versehenen Gesellschafterdarlehen (T€ 38.851) 35,3 % (Vj. 33,2 %) der Konzernbilanzsumme. 2.3.2.2. Investitionen Die Investitionen in die immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen des Geschäftsjahres 2022 betrugen im Konzern T€ 2.414. Davon hat die E. Winkemann GmbH Investitionen von insgesamt T€ 2.388 getragen, die im Wesentlichen in Höhe von T€ 1.201 den Bau von Werkzeugen und in Höhe von T€ 1.187 andere Sachanlagen betreffen. Die wesentlichen Anlageninvestitionen waren:
2.3.2.3. Liquidität Am 31. Dezember 2022 verfügte der Konzern über liquide Mittel in Höhe von T€ 7.920 (Vj. T€ 8.942). Aus dem operativen Geschäft wurde ein deutlich positiver operativer Cashflow zur Finanzierung von Kapitaldienst und notwendigen Investitionen erwirtschaftet. Im Jahr 2022 wurden die Bankdarlehen durch planmäßige Tilgungen (T€ 8.625) und freiwillige Sondertilgungen (T€ 3.000) auf T€ 51.375 reduziert. Nach Finanzierung der Investitionen und des Kapitaldienstes aus dem Cashflow verbleiben relativ hohe liquide Mittel zum Bilanzstichtag. Diese werden für den Fall vorgehalten, dass ein zusätzlicher Liquiditätsbedarf aus einer Verschärfung der nach wie vor anhaltenden Krisen in der Weltwirtschaft mit einer Wirkung auf die Automobilbranche entstehen sollte. Die Zahlungsfähigkeit der Konzerngesellschaften ist durch das langfristig bereitgestellte Gesellschafterdarlehen, die Bankdarlehen, das vorhandene Bankguthaben und den weiterhin erwarteten positiven Cashflow aus dem operativen Geschäft sichergestellt. Ferner kann auf einen Betriebsmittelkredit zurückgegriffen werden, der zum 31. Dezember 2022 nicht in Anspruch genommen worden ist. 2.3.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme zum Stichtag 31. Dezember 2022 beträgt inkl. des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags T€ 129.490 (Vj. T€ 134.676). Der Anteil des langfristig finanzierten Anlagevermögens in Höhe von T€ 72.387 beträgt 55,9 % (Vj. 63,3 %). Darin enthalten ist ein Geschäfts- oder Firmenwert von insgesamt T€ 53.905 (Vj. T€ 64.887), der aus der Erstkonsolidierung in 2018 resultiert und bis 2028 planmäßig abgeschrieben wird. Der Anteil des Vorratsvermögens am Konzernvermögen beträgt 9,7 % und beinhaltet die fertigen und unfertigen Stanzerzeugnisse (T€ 7.294) sowie die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (T€ 5.309), die überwiegend aus Rohmaterialien bestehen. Die bis auf T€ 204 (Vj. T€ 226) kurzfristigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (T€ 11.307, Vj. T€ 8.463) stellen 8,7 % der Bilanzsumme des Konzerns dar. Innerhalb der kurzfristigen Forderungen stellen die umsatzbedingt deutlich gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mitT€ 10.630 (Vj. T€ 7.819) den größten Posten dar. Die aktiven latenten Steuern (T€ 5.691, Vj. T€ 6.226) resultieren überwiegend aus temporären Differenzen eines Geschäfts- oder Firmenwertes zwischen der Handels- und der Steuerbilanz. Die aktiven latenten Steuern wurden mit passiven latenten Steuern auf stille Reserven im Rahmen der Erstkonsolidierung (T€ 794, Vj. T€ 835) saldiert. 3. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren 3.1. Finanzielle Leistungsindikatoren Der Konzern wird über folgende finanzielle Leistungsindikatoren gesteuert:
Diese Kennzahlen werden in einem Monatsreporting den Plan- und Vorjahreszahlen gegenübergestellt. 3.2. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren 3.2.1. Personal Das Konzernunternehmen E. Winkemann GmbH ist Vollmitglied im Verband der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen e.V. Der aktuelle Tarifvertrag findet volle Anwendung. Grundsätzlich werden die von den Tarifparteien vereinbarten Tariferhöhungen in vollem Umfang an die Mitarbeiter weitergegeben. Einige Mitarbeiter erhalten darüber hinaus weiterhin übertarifliche Entgeltbestandteile vergütet. Die regelmäßige Wochenarbeitszeit beträgt 35 Stunden. Mehrarbeit, Urlaubs- und Weihnachtsgeld werden gemäß Tarifvertrag vergütet. Am Stichtag 31. Dezember 2022 waren im Konzern 363 Mitarbeiter/-innen (Vj.376 Mitarbeiter/- innen) inklusive 3 Geschäftsführer beschäftigt. Im Laufe des Geschäftsjahres 2022 sind 28 Mitarbeiter/-innen zur Verstärkung in unterschiedlichen Bereichen eingestellt worden. Davon sind 5 Leiharbeiter in befristete Arbeitsverhältnisse übernommen worden. 41 Mitarbeiter/ -innen sind ausgeschieden. Unter Bereinigung der Anzahl der Austritte um 8 Mitarbeiter, die in den Ruhestand getreten sind und einem Sterbefall, ergibt sich eine Fluktuationsquote von 9,1 % (Vj.3,7 %). Die höhere Fluktuationsquote im Berichtsjahr resultierte insbesondere aus dem konjunkturell bedingten Personalabbau. Mit den 6 zum 1. August 2022 neu begründeten Ausbildungsverträgen in allen erforderlichen Fachbereichen hat der Konzern zum 31. Dezember 2022 17 Auszubildende (Vj. 16 Auszubildende) beschäftigt. Dies entspricht einer Ausbildungsquote von 4,7 % (Vj. 4,3 %). 3.2.2. Umwelt Im Berichtsjahr gab es keine umweltrelevanten Vorkommnisse. Die weiter wachsende Bedeutung von Umwelt- und Energieanforderungen an die Industrie obliegt dem Umwelt- & Energiemanagement-Beauftragten. Der Beauftragte untersucht das Unternehmen systematisch nach Einspar- und Verbesserungspotenzialen und leitet hieraus Vorschläge und konkrete Maßnahmen ab. In 2022 wurden folgende Maßnahmen gestartet bzw. umgesetzt:
Für das Geschäftsjahr 2023 ist eine Investition in eine PV-Anlage vorgesehen. 4. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Das Konzernergebnis von - T€ 5.521 ist durch transaktionsbedingte Sondereffekte von T€ 12.462 aus der Anwachsung der E. Winkemann GmbH & Co. KG im Jahr 2012 und der Übernahme der Origo Wista GmbH im Jahr 2018 belastet. Mit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine und den weiteren Themen, welche die Automobilproduktion im Jahre 2022 behindert haben, ist dennoch ein Absatz auf dem Niveau von 2021 erreicht worden. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wurde um rd. 3 % gesteigert. Die langfristigen Gesellschafterdarlehen betragen T€ 58.274 (Vj. T€ 53.957). Aus dem hohen operativen Cashflow wurden planmäßige Tilgungen sowie freiwillige Sondertilgungen der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Investitionen finanziert. Die Finanzlage ist vor dem Hintergrund der bestehenden langfristigen Finanzierung, der weiterhin erwarteten Cashflows aus der operativen Geschäftstätigkeit, der liquiden Mittel und der verfügbaren Kontokorrentkreditlinien als gut zu bezeichnen. Der Auftragsbestand betrug zum 31. Dezember 2022 € 93,0 Mio. Davon entfallen auf Liefertermine der nächsten 12 Monate € 74,3 Mio. 5. Chancen- und Risikobericht Zur Früherkennung möglicher Chancen und Risiken wird ein Balanced Score-Card-System geführt und als Steuerungsinstrument für den Konzern eingesetzt. In dieser Score-Card sind Kennzahlen zu folgenden Bereichen dargestellt:
Für die Entwicklung des Konzerns bestehen folgende, wesentliche Chancen und Risiken: Konjunktur: Im Jahr 2022 lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes bei plus 1,8 Prozent (Vj. plus 2,6 Prozent). Auf Basis des Jahreswirtschaftsberichts 2023 der Bundesregierung wird für das Jahr 2023 lediglich ein Anstieg des BIP in Höhe von plus 0,2 Prozent erwartet. Erst im darauffolgenden Jahr 2024 soll die Wirtschaft mit einem BIP in Höhe von plus 1,8 Prozent wieder stärkeres Wachstum aufweisen. Offen bei diesen Prognosen bleibt insbesondere der weitere Verlauf des Krieges in der Ukraine und dessen Folgen für die Wirtschaft in Deutschland und Europa. Der Daten- und Informationsdienstleister IHS Markit hat für das Jahr 2022 weltweite Produktionszahlen für PKW (Light Vehicle) in Höhe von rd. 81,8 Mio. Stück ermittelt. Im Vergleich zum Vorjahr 2021 (77,2 Mio. Stück) ist dies eine Steigerung von rd. 6 Prozent. Für das Jahr 2023 prognostiziert IHS eine weitere Steigerung der weltweiten Produktion auf rd. 85 Mio. Stück bzw. plus 3,9 Prozent. Ausgleich von Kostensteigerungen: Aus den Kostensteigerungen resultiert das Risiko einer negativen Wirkung auf die Ertrags- und Finanzlage, falls die Verteuerungen nicht vollständig über die mit den Kunden zu vereinbarenden Verkaufspreisanpassungen weitergegeben werden. Unternehmensstrategie: Auch nach den Krisenjahren 2020, 2021 und 2022 ist im Jahr 2023 nicht mit einer signifikanten Markterholung zu rechnen. Trotz eines vermeintlich hohen Auftragsbestands der Automobilhersteller, wird der Markt insbesondere aufgrund der extrem hohen Inflation negativ beeinflusst, was zur Folge hat, dass sich die Nachfrageentwicklung voraussichtlich negativ entwickeln wird. Unabhängig davon ist davon auszugehen, dass sich der Transformationsprozess, d. h. die zunehmende Elektrifizierung der Antriebe weiter fortsetzen wird. Diese Entwicklung wird bestärkt u. a. durch die politischen Rahmenbedingungen in Europa, die ein Verbot von Verbrennungsmotoren spätestens ab dem Jahr 2035 vorsieht. Gegenläufig hierzu sind die weiterhin unterrepräsentierte Ladeinfrastruktur, die geringe Reichweite von E-Fahrzeugen sowie die Anschaffungskosten (und reduzierten staatlichen Förderungen) zu nennen. Ein weiterer Trend verstärkt sich durch die geopolitischen Spannungen zwischen USA, Europa und China. Hieraus folgt eine weiter wachsende Anforderung nach lokaler Produktion. Der Wettbewerbsdruck wird weiter anhalten, allerdings könnte es aufgrund der insgesamt schwieriger werdenden Marktsituation durch weniger Wachstum, Transformation (E-Mobilität) sowie den extremen Kostensteigerungen (Energie, Personal) zu einer Marktkonsolidierung kommen, da nicht alle Unternehmen in der Lage sein werden, unter diesen Rahmenbedingungen ihr Geschäft fortzuführen. Die erzielten guten Ergebnisse unterstreichen, dass die Unternehmensausrichtung greift. Die gute Marktposition und die überdurchschnittlich hohe Neuprojektgewinnung, insbesondere in der E-Mobilität zeigen, dass die (i) Fokussierung und die innovative Weiterentwicklung unserer Kernprodukte, (ii) der Ausbau des Marktanteils in der E-Mobilität und (iii) die Internationalisierung die richtige Unternehmensstrategie ist. Forderungsstruktur: Zum 31. Dezember 2022 weist der Konzern überfällige Forderungen in Höhe von T€ 1.783 (Vj. T€ 1.137) aus. In den Zahlen sind größere Positionen aufgrund von MTZ-Nach- bewertungen berücksichtigt, für die die vereinbarte Umsetzung noch nicht in den Organisationen der Kunden abgeschlossen wurde. Dem aus den offenen Forderungen bestehenden potenziellen Risiko ist durch intensives und kontinuierliches Forderungsmanagement zu begegnen. Kundenstruktur: Die Geschäftstätigkeit des Konzerns konzentriert sich auf die Automobilindustrie und insbesondere auf die Premiumhersteller. Der Anteil der Direktbelieferung der Automobilhersteller beläuft sich auf rd. 55 %, der Lieferanteil an Automobilzulieferer (Tier #1) beträgt rd. 39 %. Das in 2019 neu gegründete Konzernunternehmen E. WINKEMANN Automotive in Kunshan (China) produziert und beliefert Kunden seit 2022 in Serie. Produktportfolio: Die strategische Ausrichtung des Unternehmens fokussiert sich auf den automobilen Antriebsstrang. Der Schwerpunkt bei Neuprojekten liegt mittlerweile in der E-Mobilität. Qualität: Verbunden mit der Herstellung und zum Teil Direktbelieferung komplexer Produkte an die OEM-Kunden, können Qualitätsrisiken entstehen. Diese sind mit vorbeugenden Maßnahmen in der Produktion und absichernd durch produktionsbegleitenden Fertigungsprüfungen zu vermeiden. Termine (Bandstillstand beim Kunden, insbesondere in der Automobilindustrie): In wöchentlichen Besprechungen der Geschäftsführung mit der Produktion, dem Vertrieb und dem Einkauf werden die aktuelle Liefersituation und die daraus resultierenden Maßnahmen zur Verbesserung der Logistikperformance besprochen. Vormaterialbeschaffung: Versorgungsengpässe auf der Vormaterialseite werden durch vorausschauende Planung, Bevorratung und Vertragsabschlüsse sowie z. T. durch Sonderbevorratung bestmöglich geplant und minimiert. Elementarschäden (Hochwasser, Blitz): Es ist ein funktionierender Notfallplan mit Rufbereitschaft umgesetzt worden. Versicherungen: Zur Überwälzung von Risiken wird im jährlichen Turnus der Versicherungsschutz überprüft und an die geänderten Rahmenbedingungen angepasst. Zur Abwehr von Cyber-Risiken wird eine technische und organisatorische Prävention betrieben. Ein Versicherungsschutz besteht hierfür nicht. Finanzierung: Vor dem Hintergrund der akquisitionsbedingten Finanzierungsstruktur ist die Aufrechterhaltung der Kapitaldienstfähigkeit von der weiterhin erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklung des Konzerns abhängig. Sollten sich, entgegen der derzeitigen Einschätzung der Entwicklung des Automobilabsatzes, Umsatzausfälle auf einen längeren Zeitraum (mehrere Monate) ausdehnen, so stehen aus der in 2022 betriebenen Vorsorge Mittel aus Bankguthaben und ungenutztem Betriebsmittelkredit zur Verfügung. Gegebenenfalls könnten sich negative Auswirkungen durch einen Bruch der Covenants ergeben, sofern die finanzierenden Kreditinstitute auch in einer Krisensituation auf die Einhaltung bestehen. Aus der Betriebsprüfung für die Geschäftsjahre 2017 bis 2020 bei den in Deutschland ansässigen Konzernunternehmen besteht ein latentes Risiko in der Größenordnung von bis zu € 4,3 Mio., für das auf der Grundlage eines Gutachtens hinzugezogener steuerlicher Berater keine Rückstellung gebildet worden ist, da die Geschäftsführung von der Ordnungsmäßigkeit der steuerlichen Behandlung der in der Betriebsprüfung aufgegriffenen Sachverhalte überzeugt ist und ggf. den Rechtsweg beschreiten wird. Der Betriebsprüfungsbericht liegt bisher noch nicht vor. Krieg in der Ukraine: Mit Ausbruch des Krieges am 24. Februar 2022 stellen sich Geschäftsbeziehungen mit der Ukraine und Russland als problematisch dar. Von Seiten des Konzerns existieren keine direkten Verbindungen zu Unternehmen in der Ukraine und absatzseitig lediglich eine unbedeutende Verbindung zu dem Tochterunternehmen eines deutschen Tier #1 in Russland. Auch wenn sich zum aktuellen Stand keine mittelbaren Versorgungsengpässe von Seiten der Lieferanten abzeichnen, verbleibt das Risiko der Realisierung zu einem späteren Zeitpunkt und das einer zusätzlichen Steigerung der Beschaffungspreise. Bekannt ist, dass die Kunden der Automobil- und Automobilzulieferindustrie von Versorgungseinschränkungen von anderen Lieferanten betroffen sind. In welchem Umfang und über welchen Zeitraum die Produktionsleistung der Kunden und in dessen Folge auch der Abruf von unseren Produkten betroffen sein wird, ist derzeit offen. Wie bereits in den vorausgegangenen Krisen erfolgreich angewandt, kann der Konzern auf situativ anwendbare Maßnahmen zur Flexibilisierung von Personalkosten zurückgreifen. Zusammenfassend können als größte marktbezogene Chancen und Risiken für das Geschäftsjahr 2023 identifiziert werden:
6. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2023 sind Umsatzerlöse von € 94,4 Mio. (Ist Vorjahr: rd. € 92,8 Mio.) geplant worden. Die Umsatzsteigerung basiert auf einer erwarteten Absatzsteigerung in Höhe von 0,7 %, insbesondere durch unser Tochterunternehmen in Kunshan. Marktabsatzseitig bleibt zu beobachten, wie sich die Nachfragesituation aufgrund der anhaltend hohen Inflation auf den Automobilsektor niederschlagen wird. Insbesondere aufgrund des außerordentlich hohen Preisniveaus aus 2022 sowie der eher verhaltenen Nachfragesituation und der Regulierung der Energiekosten und Normalisierung der Transportkosten wird im Geschäftsjahr 2023 ein geringfügiger Rückgang des Materialaufwands erwartet. Der Personalaufwand wurde unter Berücksichtigung des Tarifabschlusses aus dem Jahre 2022 geplant. Dieser umfasst insbesondere eine Anhebung der Tarifentgelte um 5,7 % ab dem 1. Juni 2023 sowie die Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie von bis zu € 3.000 je Mitarbeiter, jeweils zur Hälfte in 2023 und 2024. Die Planung der Personalkosten 2023 berücksichtigt eine anteilige Belastung für die Inflationsausgleichsprämie von T€ 613. Für Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen sind im Geschäftsjahr 2023 rd. € 4,8 Mio. geplant. Durch die Anwachsung der E. Winkemann GmbH & Co. KG in 2012 und der Übernahme der Origo Wista GmbH in 2018 resultierte ein um aufgedeckte stille Reserven erhöhtes Anlagevermögen. Die aus diesem Sondereffekt resultierenden Abschreibungen auf stille Reserven reduzieren sich im Geschäftsjahr 2023 weiter, da insbesondere der Geschäfts- oder Firmenwert aus der Anwachsung im Jahre 2012 mit dem 30. April 2022 vollständig abgeschrieben wurde. Das EBITDA in 2023 wird deutlich oberhalb des EBITDA des Geschäftsjahres 2022 erwartet. Aufgrund der reduzierten Abschreibungen und weiteren Prozessverbesserungen erwarten wir auch eine deutliche Steigerung des EBIT. Der Konzernjahresfehlbetrag wird dadurch wesentlich geringer ausfallen. Bedingt durch den geplanten Konzernjahresfehlbetrag im Geschäftsjahr 2023 erhöht sich bilanziell der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag. Aufgrund der mit einem Rangrücktritt versehenen Gesellschafterdarlehen wird die Überschuldungssituation beseitigt.
München, den 5. April 2023 Origo Wista Holding GmbH Dr. Bernd Sent Jürgen Westphal Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 20221. Allgemeine Angaben Die Origo Wista Holding GmbH, München (Amtsgericht München, HRB 231977), ist in 2022 gemäß § 290 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Der Konzernabschluss wurde unter Beachtung der Vorschriften des HGB erstellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Im Interesse der Übersichtlichkeit werden die gesetzlich in der Konzernbilanz und in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung vorgesehenen Angaben im Anhang aufgeführt. Bedingt durch den Konzernjahresfehlbetrag von T€ 5.521 (Vj. - T€ 7.984) ergibt sich zum Stichtag ein negatives bilanzielles Konzerneigenkapital in Höhe von T€ 19.423 (Vj. - T€ 13.886). Unter Berücksichtigung der langfristigen und mit einem Rangrücktritt versehenen Gesellschafterdarlehen in Höhe von T€ 58.274 (Vj. T€ 53.957) ergibt sich ein wirtschaftliches Konzerneigenkapital von T€ 38.851 (Vj.T€ 40.071). Entgegen der negativen Eigenkapitalsituation im Konzern verfügt das Mutterunternehmen am Bilanzstichtag 2022 über ein positives Eigenkapital in Höhe von T€ 45.998 (Vj. T€ 40.980). Insbesondere das wesentliche Tochterunternehmen, die E. Winkemann GmbH, konnte auch im Jahr 2022 ein deutlich positives Jahresergebnis vor Ergebnisabführung und einen deutlich operativen positiven Cashflow erzielen. Für das Geschäftsjahr 2023 wird erwartet, dass sich, vor dem Hintergrund des anhaltenden Krieges in der Ukraine und der weiteren, die Weltwirtschaft hemmenden Krisen, lediglich eine geringe Umsatzausweitung gegenüber dem Vorjahr ergeben wird. Das deutlich über dem Geschäftsjahr 2022 erwartete Jahresergebnis basiert auf einer Planung, die von dem im Januar 2023 erwirtschafteten Ergebnis und dem aktuellen Auftragsbestand bestätigt wird. Demzufolge liegt trotz der bilanziellen Überschuldung keine grundsätzliche Entwicklungsbeeinträchtigung des Konzerns unter Berücksichtigung der vorherigen Erläuterungen vor. Allerdings wird sich insbesondere durch die Abschreibungen auf Firmenwerte und stille Reserven im Geschäftsjahr 2023 der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag im Konzern weiter erhöhen. Wir verweisen auch auf unsere Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, zu den Risiken und Chancen sowie zur Prognose im Konzernlagebericht. 2. Abgrenzung und Entwicklung des Konsolidierungskreises Der Konsolidierungskreis besteht aus dem Mutterunternehmen Origo Wista Holding GmbH und
3. Konsolidierungsgrundsätze Dem Konzernabschluss liegen die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen zu Grunde. Bei den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen deckt sich der Stichtag des Einzelabschlusses mit dem Stichtag des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2022. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Erwerbsmethode, die zwischen Erstkonsolidierung und Folgekonsolidierung differenziert. Die Kapitalkonsolidierung für Erwerbsvorgänge erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB nach der Neubewertungsmethode. Für Erwerbsvorgänge wurde der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaft verrechnet. Das Eigenkapital ist dabei entsprechend der Neubewertungsmethode mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen ist. Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3 HGB und latente Steuern nach § 274 Abs. 2 HGB zu bewerten. Die Verrechnung erfolgt gemäß § 301 Abs. 2 HGB zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Die Folgekonsolidierung erfasst die nach dem Stichtag der Erstkonsolidierung erwirtschafteten Ergebnisse der Konzerngesellschaften. Nach planmäßigen Abschreibungen auf den Firmenwert aus der Erstkonsolidierung der Origo Wista GmbH zum 1. April 2018 ergibt sich zum 31. Dezember 2022 ein Firmenwert von T€ 53.905. Im Berichtsjahr wurde ein nachträglicher Kaufpreis von T€ 1.281 auf den Geschäfts- und Firmenwert aktiviert. Der Firmenwert aus der Erstkonsolidierung wird über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben. Die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Konzerngesellschaften wurden untereinander aufgerechnet. Bei der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden die konzerninternen Erträge und Aufwendungen vollkonsolidiert. Latente Steuern aus den Einzelabschlüssen (Handelsbilanz II - Steuerbilanz-Unterschieden) der einbezogenen Gesellschaften und latente Steuern auf Konsolidierungsmaßnahmen wurden auf der Basis der zukünftigen Steuerbelastung der einbezogenen Gesellschaften ermittelt. Latente Steuern auf Konsolidierungsmaßnahmen werden mit latenten Steuern aus den Einzelabschlüssen verrechnet und zusammengefasst. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgte für die inländischen Gesellschaften mit dem für das Geschäftsjahr 2022 geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer/Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 31,58 %. Der Steuersatz für die chinesische Tochtergesellschaft lag bei 25 %. 4. Rechnungslegungsgrundsätze Die Jahresabschlüsse der Konzernunternehmen werden nach konzerneinheitlichen Bilanzierungsgrundsätzen aufgestellt. 4.1 Immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Der Geschäfts- oder Firmenwert aus der Erstkonsolidierung der Origo Wista GmbH wird aufgrund der bestehenden Kundenbeziehungen sowie der langfristigen Produktlebenszyklen über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer der anderen immateriellen Vermögensgegenstände beträgt 3 bis 5 Jahre. 4.2 Sachanlagevermögen Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Im Rahmen der Erstkonsolidierung im Geschäftsjahr 2018 wurde eine Neubewertung der übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der Origo Wista GmbH durchgeführt und stille Reserven (€ 13,6 Mio.) im Rahmen einer Kaufpreisallokation aufgedeckt. Die in den Grundstücken und Gebäuden enthaltenen stillen Reserven wurden auf Basis eines Immobiliengutachtens angesetzt. Stille Reserven in den technischen Anlagen und Maschinen sowie den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden anhand von Restnutzungsdauern der entsprechenden Vermögensgegenstände ermittelt. Für Werkzeuge aus eigener Fertigung werden nach zurechenbaren Personal- und Maschinenstunden für Konstruktion und Werkzeugbau die Herstellungskosten ermittelt. Die Bewertung erfolgt mit differenzierten Stundensätzen. Diese tragen der in dem jeweiligen Leistungsmonat bestehenden Kostenrelationen Rechnung und berücksichtigen auch sämtliche Gemeinkosten. Die Abschreibungen auf die Werkzeuge werden linear über eine Nutzungsdauer von 3 Jahren vorgenommen. Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben. Teilweise werden Maschinen und technische Anlagen im Mehrschichtbetrieb genutzt. Die Nutzungsdauer dieser Vermögensgegenstände wird entsprechend gekürzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert über € 250,00 und bis € 800,00 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung abgeschrieben. Bis zum 31. Dezember 2017 in den Tochtergesellschaften angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert über € 150,00 und bis € 1.000,00 werden gemäß § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. 4.3 Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind mit ihrem Anteil von Einzel- und Gemeinkosten an der Fertigung angesetzt. Soweit sich nach Abzug von Vertriebs- und Verwaltungskosten von dem jeweils für das Geschäftsjahr 2023 gültigen Verkaufserlös ein geringerer Wert ergibt, ist der Bestand per 31. Dezember 2022 zu diesem bewertet. Als ungängig identifizierte Vorräte sind mit ihrem Schrottwert angesetzt. Bei den unfertigen und fertigen Erzeugnissen wurden angemessene Kosten der allgemeinen Verwaltung in die Herstellungskosten einbezogen. 4.4 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Diese Wertberichtigung wird für Inlandsforderungen mit 0,4 % (Vj. 0,4 %) und für solche an ausländische Kunden mit 0,3 % (Vj. 0,3 %) angesetzt. Forderungen in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips. 4.5 Latente Steuern Latente Steuern wurden im Wesentlichen gebildet auf Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei den immateriellen Vermögensgegenständen, den Sachanlagen, den Pensionsrückstellungen und den sonstigen Rückstellungen. Des Weiteren wurden latente Steuern auf Konsolidierungsbuchungen entsprechend § 306 HGB gebildet. Dabei wurde der jeweilige Steuersatz der betreffenden Gesellschaften verwendet. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. 4.6 Rückstellungen Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach dem modifizierten handelsrechtlichen Teilwertverfahren ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde in Anwendung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der zum Bilanzstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 1,78 % (Vj.1,87 %). Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2022 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellungen für Pensionen (Bewertungsänderung) in Höhe von T€ 307 (Unterschiedsbetrag) (Vj. T€ 475). Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 3,0 % bei den Entgelten und von 2,0 % bzw. 1,0 % bei den Renten ausgegangen. Ferner wurde eine Steigerung der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung in Höhe von 2,0 % p. a. berücksichtigt. Die Bewertung berücksichtigt keine Fluktuationsrate. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die Erträge aus der Abzinsung werden im Zinsergebnis ausgewiesen. Auf die Abzinsung von Rückstellungen mit einer Laufzeit von unter einem Jahr wird verzichtet. Für die an Kunden fakturierten Zuschüsse für die Herstellung von Neuwerkzeugen werden Rückstellungen auf der Basis einer monatsgenauen Verteilung auf die der Werkzeugfertigstellung folgenden 36 Monate gebildet. 4.7 Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung bestanden am Bilanzstichtag 2022 nur in unwesentlichem Umfang. 5. Erläuterungen der Konzernbilanz 5.1 Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlage 6) im Geschäftsjahr 2022 ist integraler Bestandteil des Konzernanhangs. 5.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 204 (Vj. T€ 226) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 5.3 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
5.4 Verbindlichkeiten
Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen folgende Sicherheiten:
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern von T€ 597 (Vj. T€ 656) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von T€ 9 (Vj. T€ 8) ausgewiesen. 6. Erläuterungen der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 6.1 Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt:
6.2 Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 1.913 (Vj. T€ 1.610) ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit T€ 1.672 (Vj. T€ 430) sowie um Erträge aus dem Zahlungseingang von ausgebuchten Forderungen mit T€ 170 (Vj. T€ 0). Des Weiteren wurden Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für Werkzeugkostenzuschüsse in Höhe von T€ 624 (Vj. T€ 1.030) in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen, welche periodisierenden Charakter haben. Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 7 (Vj. T€ 13) enthalten. 6.3 Aufwendungen für Altersversorgung In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 80 (Vj. T€ 96) enthalten. 6.4 Auf- und Abzinsung von Rückstellungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen in Höhe von T€ 198 (Vj.T€ 475) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. 6.5 Kursgewinne und -verluste In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne in Höhe von T€ 18 (Vj. T€ 34) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kursverluste in Höhe von T€ 102 (Vj. T€ 1). 6.6 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Für etwaige Steuernachzahlungen auf der Grundlage einer Betriebsprüfung für die Jahre 2017 bis 2020 sind T€ 82 für Körperschaftsteuer und T€ 102 für Gewerbesteuer in den Steuerrückstellungen berücksichtigt. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Auflösungen aus aktivierten latenten Steuern in Höhe von T€ 535 (Vj. Erträge aus der Aktivierung von T€ 355). 7. Sonstige Angaben 7.1 Offenlegungserleichterungen Für die E. Winkemann GmbH, Plettenberg, und die E. Winkemann Beteiligungs-GmbH, München, werden die Offenlegungserleichterungen gemäß § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen. 7.2 Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden Haftungsverpflichtungen in Höhe von T€ 52.000 aus einem Konsortialkreditvertrag zu Gunsten von zwei Konzernunternehmen, den die Origo Wista Holding GmbH gemeinsam mit diesen als Verpflichtete geschlossenen hat. Das Risiko der Inanspruchnahme wird aufgrund der positiven wirtschaftlichen Entwicklung und der Generierung eines ausreichenden positiven Cashflows als gering eingeschätzt. Zu Gunsten der E. WINKEMANN Automotive (Kunshan) Co., Ltd. ist eine Patronatserklärung über TEUR 200 befristet bis zum 31. Dezember 2023 von der E. Winkemann GmbH abgegeben worden. Das Risiko der Inanspruchnahme wird aufgrund der Generierung eines ausreichenden positiven Cashflows der Konzerngesellschaft in Kunshan als gering eingeschätzt. 7.3 Sonstige finanzielle Verpflichtungen/Eventualverbindlichkeiten Zum Bilanzstichtag bestehen folgende wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Aus der Betriebsprüfung für die Geschäftsjahre 2017 bis 2020 sind Feststellungen zu erwarten, die nach Auffassung der Konzerngeschäftsführung als unberechtigt zurückzuweisen sind. Sollte der am Ende der Konzernabschlussprüfung noch ausstehende Betriebsprüfungsbericht diese strittigen Feststellungen enthalten, so ist beabsichtigt, die Rücknahme ggf. auch mit der Beschreitung des Rechtsweges zu erwirken. Grundlage hierfür ist ein steuerliches Gutachten. Für den Fall, dass die Betriebsprüfersicht bestätigt werden sollte, ist mit einem Mittelabfluss von bis zu 4,3 Mio. € zu rechnen. Weitere finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von max. rd. €4,3 Mio. Sie resultieren aus kaufvertraglichen Verpflichtungen aus einem Unternehmenserwerb im Geschäftsjahr 2018. Jährlich können erfolgsabhängig bis zum Geschäftsjahr 2027 Kaufpreiszahlungen in Höhe von maximal € 1,3 Mio. p.a. entstehen. 7.4 Personal Im Geschäftsjahr 2022 wurden durchschnittlich 350 (Vj. 356) Arbeitnehmer beschäftigt. Die Zusammensetzung stellt sich wie folgt dar:
7.5 Geschäftsführung des Mutterunternehmens Geschäftsführer sind:
7.6 Honorar des Konzernabschlussprüfers
Entwicklung des Konzernanlagevermögens der Origo Wista Holding GmbH, München, im Geschäftsjahr 2022
Konzernkapitalflussrechnung der Origo Wista Holding GmbH, München, für das Geschäftsjahr 2022
Konzerneigenkapitalspiegel der Origo Wista Holding GmbH, München, für das Geschäftsjahr 2022
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Origo Wista Holding GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Origo Wista Holding GmbH, München, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Origo Wista Holding GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts Wir machen auf die Ausführungen in Abschnitt 7.3 des Konzernanhangs und im Konzernlagebericht (Chancen- und Risikobericht) aufmerksam, in welchem die Hintergründe für die Nichtbildung einer Rückstellung aufgrund von Prüfungsfeststellungen im Rahmen der Betriebsprüfung 2017- 2020 beschrieben werden. Die Gesellschaft verweist hierbei auf ein steuerliches Gutachten, das die steuerliche Behandlung dieser Sachverhalte durch die Geschäftsführung stützt. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss ist diesbezüglich nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 14. April 2023 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Thomas Götze, Wirtschaftsprüfer Andreas Fettke, Wirtschaftsprüfer Billigung des KonzernabschlussesDer Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 der Origo Wista Holding GmbH, München, ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 09.06.2023 gebilligt worden. |
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