PURUS PLASTICS GmbH
Am Blätterrangen 4, 95659 Arzberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Manzer seit 10.10.2025 | Prokura |
Daniel Koffmane seit 10.10.2025 | Prokura |
Richard Johann Metzler seit 7.7.2023 | Geschäftsführer |
Waltraud Zeisel seit 7.1.2016 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PURUS PLASTICS GmbHArzbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht 31.12.2020PURUS PLASTICS GmbHGrundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Wir betreiben ein zweistufiges Geschäftsmodell. Im ersten Schritt der Wertschöpfungskette werden aus Altkunststoffen (Post Consumer) der Dualen Systeme Kunststoffregranulate hergestellt. Im zweiten Verarbeitungsschritt produzieren wir daraus Spritzgussartikel. Heute umfasst unser Produktprogramm an Spritzgussartikeln drei Produktlinien: ein wasserdurchlässiges Bodenbefestigungssystem der Marke Ecoraster, Kunststoffleichtpaletten und seit 2018 auch Kunststoffspulen. Die Produkte werden international mit Schwerpunkt Europa von uns vertrieben. 2. Forschung und Entwicklung Unsere Entwicklungstätigkeit konzentriert sich auf die Weiterentwicklung unserer Produkte und Prozesse. Ziel unserer Entwicklung im Bereich des Produktprogramms Ecoraster ist die Etablierung eines Baukastensystems mit unterschiedlichen Produktvarianten und Zubehörteilen, um wasserdurchlässige Bodenbefestigungen in optisch ansprechender Gestaltung anbieten zu können. Bei der Entwicklung weiterer Paletten- und Kabelspulentypen stellen wir auf die unterschiedlichen Belastungs- und Größenanforderungen unserer Kunden ab. Gleichzeitig erarbeiten wir Verfahrensverbesserungen unserer Produktionsprozesse in der Rohstoffaufbereitung und beim Kunststoffschweißen. Im Bereich Entwicklung haben wir ein Innovationsteam gebildet, das sich aus Mitarbeitern der Bereiche Technik, Vertrieb und Produktmanagement rekrutiert. Unsere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen im Geschäftsjahr rund 100 T€ (0,4 % vom Umsatz). Schützenswerte Neuerungen an unseren Produkten melden wir zum Gebrauchsmuster bzw. Patent an. I. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2020 ist in Deutschland das BIP aufgrund der weltweiten Corona-Krise um 5 % gesunken. Erst im vierten Quartal des Jahres 2020 konnte ein Teil der Rückgänge der Vorquartale wieder aufgeholt werden. Insbesondere die Automobil- und deren Zulieferindustrie waren dabei von der Unterbrechung der Lieferketten betroffen. Innerhalb der EU, unserem hauptsächlichen Absatzmarkt außerhalb Deutschlands sank das BIP um mehr als 6%. In der Branche der Kunststoffverpackungen war in 2020 eine leicht rückläufige Umsatzentwicklung (-4,8 %) zu verzeichnen. Die Bauindustrie als unser Hauptabnehmer hat im Gegensatz dazu - unbeeindruckt vom Corona-Geschehen - die Gesamtkonjunktur in Deutschland und Europa gestützt. In unserem direkten Marktumfeld herrscht in allen drei Produktsparten (Ecorastern, Kunststoffpaletten und Kunststoffspulen) ein starker Wettbewerb. Im Ecorastergeschäft behaupten wir unsere Rolle als Markt- und Qualitätsführer. Im Paletten- und Kabelspulengeschäft stellen wir uns einem intensiven Preiswettbewerb. 2. Geschäftsverlauf Der Gesamtumsatz der PURUS PLASTICS GmbH lag im Geschäftsjahr 2020 mit 25,7 Mio € um 13 % über dem Vorjahr. Der Umsatzanstieg war insbesondere beim Ecoraster- sowie dem Recyclinggeschäft zu verzeichnen. Der Regranulatumsatz reduzierte sich aufgrund des höheren Eigenverbrauchs. Das Palettengeschäft lag coronabedingt leicht unter Vorjahr. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor gut. a. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2020 wurde der Rohertrag aufgrund der hohen Betriebsleistung erneut gesteigert. Die Personalkosten lagen aufgrund der pandemiebedingten Kurzarbeit im zweiten Quartal leicht unter Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten in Summe reduziert werden. Hier fielen besonders die ausgefallenen Messen und reduzierte Reisekosten ins Gewicht. Das Jahresergebnis nach Steuern liegt auf dem bisher höchsten Wert von 568 T€. b. Finanzlage Die Finanzlage des Unternehmens ist stabil. Durch den Bestandsabbau während der Phase der Kurzarbeit und den gleichzeitig hohen Unternehmensumsatz wurde Liquidität freigesetzt. Die Liquiditätslage des Unternehmens ließ es zu, Lieferantenverbindlichkeiten grundsätzlich innerhalb der Skontofrist zu begleichen. Die vorhandenen Kontokorrentlinien wurden saisonabhängig genutzt. Die Tilgungsverpflichtungen des Unternehmens wurden während des Geschäftsjahres ordnungsgemäß erledigt. Die Liquidität der Gesellschaft war während des gesamten Geschäftsjahres gesichert. Es wurden keine Corona-Hilfskredite in Anspruch genommen. c. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr gegenüber Vorjahr um 9% von 18,4 Mio € auf 16,7 Mio € reduziert. Das Anlagevermögen hat sich abschreibungsbedingt reduziert. Das Umlaufvermögen liegt 0,7 Mio € unter Vorjahresniveau, sowohl Bestände als auch Forderungen wurden gegenüber dem Vorjahr reduziert Im Geschäftsjahr 2020 wurden 2,4 Mio € investiert. Mit der Investitionssumme wurde die Erneuerung unserer Recyclinganlage fortgesetzt, eine Abwasserreinigungsanlage installiert sowie Erweiterungen im Bereich Spritzguss durchgeführt. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte durch Leasing, Mietkauf, Darlehen sowie aus Eigenmitteln. Langfristige Anlagen sind langfristig finanziert. Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote liegt bei 49 % und hat sich damit gegenüber Vorjahr um 8 %-Punkte verbessert. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für unsere interne Unternehmenssteuerung ist vor allem die Outputleistung unserer Rohstoff-Aufbereitungsanlage für den eigenen Bedarf von Bedeutung. Die Outputleistung der Aufbereitungsanlage lag in 2020 um 400 to unter dem Vorjahr. Die Reduzierung ergibt sich aus der Kurzarbeit in den Monaten Mai bis Juli. Die Tagesdurchschnittsleistung konnte gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert werden. Als weitere wichtige Kennzahl für die Unternehmenssteuerung ziehen wir den EBITDA heran. Der EBITDA liegt mit rund 3,3 Mio. € in 2020 um 0,6 Mio über dem Vorjahreswert. Die EBITDA-Marge hat sich damit um 1 %-Punkt auf 12,8 % erhöht. Insgesamt ist die Entwicklung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage somit als stabil zu bewerten und konnte trotz der Corona-Pandemie verbessert werden. II. Prognosebericht Für 2021 gehen wir von einem Jahresumsatz von 24,6 Mio € aus. Unsere Produktlinie Ecoraster wird sich nach wie vor positiv entwickeln. Die Exporttätigkeit vor allem ins europäische Ausland wird durch die kontinuierliche Erweiterung unseres Vertriebsnetzes forciert. Im Inlandsgeschäft wird der Bekanntheitsgrad der Ecoraster für wasserdurchlässige Bodenbefestigungen bei Planern und Architekten weiter erhöht und auch hier das vorhandene Netzwerk ausgebaut. Der Nachhaltigkeitsaspekt unserer Produkte gewinnt zunehmend an Bedeutung. Im Palettengeschäft gehen wir im Teilsegment Projektgeschäft von einem weiteren Wachstum aus. Im übrigen Palettenvertrieb planen wir eine stabile Geschäftsentwicklung. Im Bereich Kabelspule haben wir die exklusive Zusammenarbeit mit unserem bisherigen Vertriebspartner gelöst und vertreiben nun die Kunststoffspulen in Eigenregie. Wir erwarten bei den Anwendungen in der Kabelindustrie einen Umsatzanstieg. Gleichzeitig bearbeiten für auch verstärkt den Markt für sonstige Wickelgüter. Die Zuzahlungen für die Hereinnahme von Kunststoffabfällen werden in 2021 zurückgehen, da wir stark verunreinigte Kunststofffolienabfälle nicht mehr annehmen. Die Durchsatzleistung unserer Anlage wird sich in 2021 weiter positiv entwickeln, da wir bisherige Kapazitätsengpässe der Anlage investiv beseitigen werden. In 2021 sind weitere Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen geplant. Die Personalgewinnung durch eigene Ausbildung werden wir in 2021 kontinuierlich fortführen. Die hierfür erforderlichen Ausbildungsplätze wurden bereits besetzt. Für das Geschäftsjahr 2021 erwarten wir insgesamt eine Fortführung und kontinuierliche Verbesserung der positiven Ertragslage. Die Versorgung mit Altkunststoffen ist für 2021 gesichert. Wir haben uns diesbezüglich breit aufgestellt und arbeiten mit mehreren Lieferanten zusammen. Die Stromversorgung ist mit festen Lieferverträgen zu definierten Preisen abgesichert. Um eventuelle Liquiditätsengpasse rechtzeitig zu erkennen wird ein rollierender Liquiditätsplan erstellt, der laufend an aktuelle Änderungen angepasst wird. Die sich aus den Finanzierungsverträgen ergebenden finanziellen Verpflichtungen werden weiterhin planmäßig bedient werden können. Die Liquidität ist ausreichend, es werden keine Engpässe erwartet III. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Wir sind sowohl im Ecoraster- als auch teilweise im Palettengeschäft von der wirtschaftlichen Entwicklung in der Baubranche abhängig. Sollte sich hier ein Konjunkturrückgang abzeichnen, so kann dies die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Hieraus können für uns Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Derzeit ist für uns ein Abflauen der Nachfrage im Baubereich nicht erkennbar. Welche Wirkungen der Brexit auf die Entwicklung unseres Absatzmarktes in England hat, ist heute noch nicht abzusehen. Bisher können wir seit der Brexit-Entscheidung noch keine negativen Auswirkungen ableiten Mit der Einführung des neuen Verpackungsgesetzes seit 2019 sind für Kunststoffverpackungen höhere werkstoffliche Verwertungsquoten gefordert. Gleichzeitig erlassene Importverbote für Altkunststoffe in China und Indonesien führen in Summe zu einer hohen Verfügbarkeit von Altkunststoffen. Die Herausforderung unseres Geschäftsmodells liegt derzeit eher im Bereich der Abfallentsorgung. Denn mit dem Anstieg der werkstofflichen Verwertung werden die Abfälle mengenmäßig ansteigen, jedoch sind die Abfallverwertungskapazitäten nicht in gleichem Umfang vorhanden. Wir arbeiten aktiv an der Sicherstellung dieser Verwertungsmöglichkeit. Ertragsorientierte Risiken: Durch die Weiterentwicklung unseres Paletten- und Ecoraster-Produktprogramms versprechen wir uns mittelfristig eine weitere Erhöhung unserer Marktanteile. Aufgrund der Vollauslastung unserer Recyclinganlage sind wir schon heute auf Zukäufe von Regranulaten zur Versorgung unseres Spritzgussbetriebes angewiesen. Eine anhaltende Kunststoffknappheit von Primärwaren führt zur Erhöhung der Nachfrage nach Regranulaten. Dies kann zu Preissteigerungen bei Zukäufen von Regranulaten bei uns führen. Der Nachfrageanstieg bei Regranulaten kann sich zukünftig negativ auf die Höhe der Zuzahlungen bei Altkunststoffen auswirken. Die politische Entscheidung der Umstellung der Stromversorgung auf erneuerbare Energien führt zu Stromkostenerhöhungen. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein Debitorenmanagement mit adäquatem Mahnwesen. Währungsrisiken bestehen bisher aufgrund ausschließlicher Geschäftsabwicklung auf Euro-Basis nicht. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend, es sind keine Engpässe zu erwarten. 2. Chancenbericht Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und hohe Produktqualität begegnen. Chancen sehen wir insbesondere in der Weiterentwicklung unseres Vertriebsnetzes in Deutschland sowie im europäischen und außereuropäischen Ausland. Die Weiterentwicklung der Kabelspule forcieren wir aktiv als unser drittes Produktstandbein. Auf der Lieferantenseite können wir auf eine breite Palette von Rohstoffliefermöglichkeiten zurückgreifen. Dort sind wir als stabiler und zuverlässiger Abnehmer bekannt. Weitere Investitionen im Bereich Produktion und Energieeffizienz werden die Ertragskraft kontinuierlich verbessern. 3. Gesamtaussage Als Risiko der künftigen Entwicklung besteht die konjunkturelle Abhängigkeit von der Bauindustrie. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten sind derzeit nicht erkennbar. IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden im Ecorasterbereich. Das Palettengeschäft ist kreditversichert. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen oder unter Nutzung von Skonto gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein rollierender Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -ingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. V. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.
Arzberg, den 31.5.2021 Gez. Jürgen Manzei, Geschäftsführer Gez. Thomas Manzei, Geschäftsführer Gez. Waltraud Zeisel, Geschäftsführerin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss 2020der PURUS PLASTICS GmbHSitz der Gesellschaft: Am Blätterrangen 4, 95659 Arzberg HRB: 2231, Handelsregister Hof A. Anwendung der Rechnungslegungsvorschriften Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff HGB aufgestellt. Soweit Angaben wahlweise in der Bilanz bzw. im Anhang erfolgen können, sind sie im Anhang enthalten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Alle "davon-Vermerke", die in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung nach den Rechnungslegungsvorschriften anzugeben sind, sind aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit im Anhang enthalten. B. Allgemeine Angaben zur Gliederung des Jahresabschlusses 2020 Die Gliederung der Bilanz wurde unter Beachtung der handelsrechtlichen Ausweisvorschriften erstellt. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale einer mittleren Kapitalgesellschaft auf. Größenabhängige Erleichterungsregelungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden in Anspruch genommen . Der vorliegende Jahresabschluss weist keine Abweichungen in der Darstellungsform zum Jahresabschluss des Vorjahres auf. Die Abschlussposten des Geschäftsjahres 2020 sind mit denen des Vorjahres betragsmäßig vergleichbar. Betragsmäßige Anpassungen zu den Abschlussposten des Vorjahres waren nicht notwendig. Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild. Bei der Gliederung der Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurde auf den tatsächlichen Inhalt abgestellt. Die Position Geschäfts- und Firmenwert wurde aus diesem Grund durch die Bezeichnung Kundenstamm ersetzt. C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Jahresabschluss 2020 Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber 2019 unverändert beibehalten: Der Jahresabschluss weist keine Abweichungen von den gesetzlich vorgeschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden auf. In 2020 haben wir die geringwertigen Wirtschaftsgüter bis 800 € in vollem Umfang abgeschrieben. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Zugänge des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und unter Zugrundelegung der jeweils geschätzten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Abschreibungsmethode planmäßig abgeschrieben. Abschreibungen wurden durchweg aktivisch gekürzt. Die in den Vorjahren vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen bleiben, soweit sie nicht bereits in 2005 korrigiert wurden, noch erhalten. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Einzelanschaffungspreis bis € 800 wurden im Zugangsjahr im vollen Umfang abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Beteiligung an der kanadischen Tochtergesellschaft wurde zum Zeitpunkt der Einzahlung mit dem Umrechnungskurs 1,432 CAD = 1 EUR bilanziert. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bewertet. Erforderliche Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden vorgenommen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden unter Berücksichtigung ihres Fertigstellungsgrades zu Herstellungskosten, bestehend aus Materialeinzel- und Materialgemeinkosten und Fertigungseinzel- und Fertigungsgemeinkosten, bewertet. Zinsen für Fremdkapital sind in der Bewertung nicht enthalten. Erforderliche Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Alle erkennbaren Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung von 1 v.H. Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel wurden mit den Nominalwerten angesetzt. Das gezeichnete Kapital entspricht dem im Handelsregister eingetragenen Stammkapital von € 260.000,00. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Finanzanlagen wurden zu dem am Entstehungstag maßgeblichen Wechselkurs bilanziert. Bei laufenden Geschäftsvorgängen in Fremdwährung erfolgte die Umrechnung zum maßgeblichen Stichtagskurs. D. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 2020 I. Erläuterungen zur Bilanz 2020 Nachstehend erfolgt die gesonderte Angaben von Bilanzposten gemäß § 327 Nr. 1 HGB:
Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres:
Darstellung des Anteilsbesitzes:
Eigenkapital und Jahresergebnis der o.g. Gesellschaften wurden aus den Jahresabschlüssen 2019 entnommen. Bei der Gesellschaft OOO Ecogerus wurde ein Umrechnungskurs von 90,65 Rubel = 1 € zugrunde gelegt. Bei den Gesellschaften Purus North America Inc und Purus North America Ecoraster Inc. wurde ein Umrechnungskurs von 1,48 kan. $ = 1 € zugrunde gelegt. Für folgende in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden wird nachstehend die Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzposten dargestellt:
Die Forderungen weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Der Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" enthält antizipative Posten von € 56.652,15 (Vj.: 66,0 T€). In der Position "Sonstige Vermögensgegenstände" sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 13.715,00 € (Vj.: 0 T€) enthalten. Die Restlaufzeiten, die gesicherten Beträge sowie Art und Form der Sicherung bei den Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
In der Position "Sonstige Verbindlichkeiten" sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 200.000,00 € (Vj.: 200 T€) enthalten. Der Posten "Sonstige Verbindlichkeiten" enthält Steuerverbindlichkeiten von € 59.003,32 (Vj.: 52 T€) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 10.443,72 € (Vj.: 58 T€), Am Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB: Bürgschaftsverpflichtungen und Schuldbeitritten in Höhe von 0 T€ (Vj.: 565 T€), davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0 T€ (Vj: 525 T€). Außerbilanzielle Geschäfte sind in Form von Leasingverträgen angefallen. Deren Restlaufzeiten betragen zwischen einem und 6 Jahre. Aus den abgeschlossenen Leasingverträgen resultiert eine finanzielle Belastung von TEUR 81 p. a., d. h. über die noch verbleibende Vertragslaufzeit insgesamt TEUR 2.290. Die Leasinggeschäfte verringern insbesondere die Kapitalbindung und verbessern die Eigenkapitalquote, führen aber während der Vertragslaufzeit auch zur Bindung an die geleasten Sachanlagen. Zum Geschäftsjahresende bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von rd. T€ 133. Es handelt sich hierbei überwiegend um Miet- und Pachtverträge. Die Leasingverpflichtungen sind unter außerbilanzielle Geschäfte angegeben. Das Bestellobligo zum 31.12.2020 beträgt 728 T€. II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 2020 Unter dem Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von € 41.962,24 (Vj.: T€ 41) ausgewiesen. Auf Sachanlagen wurden im Geschäftsjahr außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 18.046,00 € (Vj.: 0 T€) vorgenommen. In der Position "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von 770,12 € (Vj.: 0,8 T€) enthalten. In der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" sind Zinsen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von 100 € (Vj: 0,09 T€) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von 9.389,14 € (Vj.: 0,5 T€) enthalten. E. Sonstige Angaben zum Jahresabschluss 2020 Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr Herr Thomas Manzei (Beruf: Techniker), Herr Jürgen Manzei (Beruf: Wirtschaftsingenieur) und Frau Waltraud Zeisel (Beruf: Diplom-Kauffrau). Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. An die Geschäftsleitung wurden Kredite gewährt, über die nachstehend berichtet wird:
Es handelt sich um eine Kaufpreisforderung mit Fälligkeit zum 31.12.2020. Sicherheiten wurden nicht gewährt, die Forderung wurde in 2020 nicht verzinst. Die Tilgung der Forderung soll in 2021 erfolgen. Hinsichtlich der Angabepflicht gemäß § 285 Nr. 17 HGB wurde die Erleichterung gemäß § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich beschäftigt (ohne Geschäftsführung): 70 Lohnempfänger und 31 Gehaltsempfänger 2 geringfügig Beschäftigte 103 Mitarbeiter (davon 10 Auszubildende) Die Geschäftsleitung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss von 522.219,96 € auf neue Rechnung vorzutragen.
Arzberg, den 31.5.2021 Gez. Jürgen Manzei, Geschäftsführer Gez. Thomas Manzei, Geschäftsführer Gez. Waltraud Zeisel, Geschäftsführerin Bestätigungs-/Versagungsvermerk/BescheinigungstextDer nachstehend wiedergegebene Bestätigungsvermerk wurde zu dem vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2020 erteilt und betrifft nicht die Fassung des offen gelegten Jahresabschlusses 2020. An die PURUS PLASTICS GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der !PURUS PLASTICS GmbH - bestehend aus der Bilanz zum !31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom!1. Januar 2020 bis zum !31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der!PURUS PLASTICS GmbH für das Geschäftsjahr vom!1. Januar 2020 bis zum !31. Dezember 2020 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum!31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom!1. Januar 2020 bis zum !31. Dezember 2020 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Marktredwitz, den 2.6.2021 Gez. Dipl-Kfm. Michael Vater, Wirtschaftsprüfer OrtMarktredwitz Datum2.6.2021 Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 17.6.2021. |
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