FREIKO Handelsgesellschaft m.b.H.
Industriestraße 2, 97258 Gollhofen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Ziermann seit 24.10.2002 | Prokura |
Klaus Büttner seit 24.10.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 34.00% | |
| 33.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FREIKO Handelsgesellschaft m.b.H.GollhofenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Die FREIKO Handelsgesellschaft mbH mit Sitz in Gollhofen ist ein Großhandelsunternehmen in der Camping- und Freizeitbranche. Unser umfassendes und stets lieferbares Sortiment halten wir für unsere Kunden - im Wesentlichen Fachhändler der Camping- und Freizeitbranche - bereit. Zusätzlich kümmern wir uns um den Ersatzteilbereich unserer Produkte, die wir auf Wunsch dem Einzelhandel zur Verfügung stellen. Unsere Hauptabsatzmärkte sind unverändert Deutschland, das angrenzende EU-Ausland und die Schweiz. Das von uns bediente Marktsegment des Zubehörhandels ist in unseren Märkten gekennzeichnet durch spezialisierte Fachhändler und Werkstätten sowie viele Einzelhänder. Weiter beliefern wir Hersteller und Ausbaufirmen von Freizeitfahrzeugen. Wir sehen uns hier als Partner aller Gruppen, die wir unabhängig von ihrer Größe umfassend und kompetent versorgen, aktiv unterstützen und beraten. Unsere Online-Plattform dient dem Fachhandel für direkte Bestellungen im System und zur Produktauskunft. Gleichzeitig bieten wir dem Endkunden die Auswahl aus dem gesamten FrankanaFreiko - Produktprogramm, das dann über die teilnehmenden Händler geordert und vor Ort abgeholt werden kann. Außerdem unterstützen wir mit regelmäßigen Verkäufer- und Technikschulungen unseren Fachhandel. Unser Sortiment umfasst ein breites, qualitativ hochwertiges und überwiegend technisches Produktportfolio für sämtliche Bedürfnisse des Campings. Hierzu zählen insbesondere die Anbau- und Einbauartikel wie Markisen, Kühlschränke und Mutimedia-Anlagen nebst Ersatzteilen Um für unsere Kunden ein flexibles Orderverhalten bei hoher Lieferbereitschaft zu bieten, halten wir einen hohen Lagerbestand. Dem trägt auch unser Einkauf Rechnung, indem er - ohne langfristige Bindung - flexibel unser Sortiment zusammenstellt und dieses international beschafft. Zur Verbesserung der künftigen Lieferfähigkeit, insbesondere für unsere strategischen Artikel wurde der Bau einer weiteren Lagerhalle mit geplanter Fertigstellung im Folgejahr begonnen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 ergibt sich für Deutschland ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,2% (i.V. +1,8%). Gleichzeitig reduzierten sich auch die privaten Konsumausgaben um 0,8% (i. Vj. +4,3%). Diese Entwicklungen waren auf Kaufkraftverluste durch Inflation sowie Kaufzurückhaltung durch geopolitische Konflikte zurückzuführen. Caravaning ist als Urlaubsform weiterhin im Trend. Der Ausbau an Stellplätzen ermöglicht die Bedienung einer weiter steigenden Nachfrage bei Camping-Urlaubern. Insbesondere touristisch wenig erschlossene Regionen und Kommunen erhalten hierdurch auch kurzfristig die Möglichkeit, Besucher anzuziehen und an der touristischen Wertschöpfung teilzuhaben. Hierdurch erzielte auch die Zubehörbranche entgegen der allgemeinen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine leichte Steigerung des Umsatzes. An dieser Entwicklung konnten allerdings nicht alle Marktakteure teilhaben. 2.2. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis 2023 Entgegen des branchenbezogenen Trends sind unsere Umsatzerlöse deutlich gesunken. Ursächlich hierfür war eine sortimentsspezifische Kaufzurückhaltung (u. a. auch bei technischen Artikeln) unserer Kunden verbunden mit einer allgemeinen Kaufzurückhaltung aufgrund des Abverkaufs von Artikeln aus dem Vorjahr durch unsere Fachhändler und eine zurückhaltende Bevorratung u.a. auch aufgrund deutlich gestiegener Finanzierungskosten. Im Berichtsjahr haben wir daher gegenüber dem Vorjahr einen über unseren Erwartungen liegenden Rückgang der gesamten Umsatzerlöse um rd. 12,4% auf T€ 49.352 verzeichnen müssen. Die Umsatzverteilung zeigt den nahezu unveränderten Schwerpunkt (81,6 %; i. Vj. 81,7 %) im Inland, der Europäischen Union (14,2 %; i. Vj. 14,1 %) und dem sonstigen Ausland (4,2 %; i.Vj. 4,2 %). Bereits im ersten Halbjahr war die Kaufzurückhaltung deutlich spürbar, wenngleich die geplanten Umsatzziele noch übererfüllt werden konnten. In der zweiten Jahreshälfte nahm die Kaufzurückhaltung jedoch weiter deutlich zu, was letztendlich zu diesem Umsatzrückgang führte. Aufgrund der wieder funktionierenden Lieferketten war im Berichtsjahr die Warenverfügbarkeit überwiegend problemlos gegeben, weshalb die Vorratsbestände im Berichtsjahr um T€ 2.627 auf T€ 9.271 reduziert werden konnten. Trotz der erheblichen Knappheit am Arbeitsmarkt ist es uns gelungen, weitere Mitarbeiter an unser Unternehmen zu binden. Wir haben diesen Aufbau forciert, um unsere Kunden- / und Servicedienstleistungen ausbauen zu können. Entsprechend unserer Erwartungen, jedoch in der Intensität noch deutlicher, hat sich das Jahresergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich reduziert und zeigt sich mit T€ 2.383 (i. Vj. T€ 4.743). Ursächlich hierfür war der deutliche Umsatzrückgang (um T€ 6.969) sowie die gestiegenen betrieblichen Aufwendungen (um T€ 743). Auch unter Berücksichtigung der ungünstigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen stellt sich unser Geschäftsverlauf insgesamt eher unbefriedigend dar. 3. Lage des Unternehmens 3.1. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 reduzierte sich unser Gesamtumsatz von T€ 56.321 um T€ 6.969 (= 12,4%) auf T€ 49.352. Der Umsatzrückgang ist - wie bereits vorstehend ausgeführt - auf den Abbau der Bestände bei den Fachhändlern einerseits und zusätzlich auf die Kaufzurückhaltung aufgrund von Unsicherheiten - nicht zuletzt auch aufgrund der geopolitischen Ereignisse - zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Berichtsjahr u. a. durch Auflösung von Rückstellungen und Veräußerung von Anlagevermögen um T€ 60 auf T€ 97 gestiegen. Die Materialeinsatzquote hat sich - bedingt durch teilweise gesunkene Verkaufspreise und dem Entfall von Sondereffekten wie Bonuszahlungen - leicht auf 76,1% (i. Vj. 75,4%) erhöht. Das Rohergebnis hat sich - bedingt durch den Umsatzrückgang bei leicht gestiegener Materialeinsatzquote - deutlich um T€ 2.017 auf T€ 11.888 vermindert. Die betrieblichen Aufwendungen haben sich im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr um T€ 743 auf T€ 8.078 (i. Vj. T€ 7.335) um 10,1% ebenfalls deutlich erhöht. Wesentliche Veränderungen hierbei war ein um T€ 506 aufgebauter Personalaufwand, um T€ 140 erhöhte Betriebsaufwendungen und um T€ 67 gestiegene Verluste des Umlaufvermögens. Demgegenüber sind die Verwaltungsaufwendungen um T€ 48 vermindert. Die Personalaufwendungen stiegen durch den Mitarbeiteraufbau und Gehaltssteigerungen um insgesamt 16,9% auf T€ 3.502 (i. Vj. T€ 2.996). Die Zunahme bei den Betriebsaufwendungen von T€ 140 auf T€ 583 ist insbesondere auf die IT-Infrastruktur (i. W. Wartungskosten Hard-/Software und Lizenzen) zurückzuführen. Insolvenzen unserer Kunden haben zu den Verlusten des Umlaufvermögens (T€ 67; i. Vj. T€ 0) geführt. Die erheblich reduzierten Verwaltungsaufwendungen (T€ 230, i. Vj. T€ 278) resultieren aus um T€ 30 reduzierten Buchführungsaufwendungen und den im Berichtsjahr entfallenen Zuführungen zu der Rückstellung für Aufbewahrungsverpflichtungen. Infolge des Umsatzrückgangs zeigen sich die Vertriebsaufwendungen - trotz der um T€ 160 gestiegenen Werbe- und Repräsentationsaufwendungen - insbesondere aufgrund der verminderten Fracht- und Verpackungsaufwendungen auf Vorjahresniveau. Die betrieblichen Aufwendungen stellen insgesamt mit 16,4 % (i.Vj. 13,0 %) einen deutlich erhöhten Anteil am Umsatz dar. Innerhalb dieser Aufwendungen war der größte Aufbau bei der gestiegenen Personalkostenquote (7,1 %, i. Vj. 5,3 %) zu verzeichnen. Bedingt durch den deutlichen Umsatzrückgang in Verbindung mit der gestiegenen Wareneinsatzquote und den aufgebauten betrieblichen Aufwendungen zeigt sich ein deutlich reduziertes operatives Ergebnis in Höhe von T€ 3.810 (i. Vj. T€ 6.570). Im Berichtsjahr wurde ein Beteiligungsergebnis in Höhe von T€ 117 (i. Vj. T€ 484 aufgrund Ausschüttungen für zwei Geschäftsjahre) realisiert. Nach Berücksichtigung des durch verstärkte Inanspruchnahme von Saisonkrediten ungünstigeren Finanzierungsergebnisses (T€ - 573, i. Vj. T€ - 504) und der ergebnisbedingt reduzierten Ertragssteuern (T€ 942 bei einer Steuerquote von 28,1 %; i. Vj. T€ 1.781 bei einer Steuerquote von 27,2 %) wurde im Berichtsjahr ein Jahresüberschuss ausgewiesen, der mit T€ 2.383 um T€ 2.358 deutlich unter dem Ergebnis des Vorjahres (T€ 4.743) liegt. Im Vergleich zu unserer Prognose war im Berichtsjahr der tatsächliche Umsatzrückgang höher als erwartet. Dies führte in Verbindung mit der planmäßig leicht erhöhten Wareneinsatzquote sowie der prognostizierten gestiegenen betrieblichen Aufwendungen zu einem deutlich über den Erwartungen liegenden Rückgang des Jahresergebnis. Das Ergebnis und der operative EBITDA (Jahresergebnis - Beteiligungsergebnis + Ertragsteuern + Zinsaufwand + Abschreibung Anlagevermögen) war gegenüber unserer Prognose stark vermindert. Die Ertragslage stellt sich demnach für das Geschäftsjahr 2023 nicht zufriedenstellend dar. 3.2. Finanzlage Der u. a. infolge des reduzierten Vorratsbestands gestiegene Mittelzuflusses aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 4.417 (i. Vj. T€ -192) wurde durch einen erhöhten Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit von T€ 2.917 (i. Vj. T€ 191), der sich aus Auszahlungen für Investitionen in Höhe von T€ 3.149 (i. Vj. T€ 703) sowie erhaltener Zinsen und Dividenden von T€ 182 (i. Vj. T€ 512) ergibt, gemindert. Daneben ergab sich ein Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit von T€ 254 (i. Vj. T€ 3.677). Hierbei standen einem Mittelzufluss aus der Aufnahme von Krediten in Höhe von T€ 3.463 (i. Vj. T€ 200) Tilgungen und Ausschüttungen in Höhe von T€ 2.571 gegenüber. Insgesamt hat sich hierdurch der Bestand der Finanzmittel (flüssige Mittel nach Abzug der jederzeit fälligen Bankverbindlichkeiten) auf T€ 3.587 (i. Vj. T€ 1.833) erhöht. Die Gesellschaft ist darauf bedacht und auch bei den weiteren Investitionen in das Anlagevermögen in der Lage, jederzeit ihren Verpflichtungen nachzukommen. Investitionen werden langfristig i. W. im Rahmen der Zinsbindung finanziert. Zu den finanziellen Verpflichtungen (u.a. aus Leasingverträgen, Darlehensausreichungen und Vorordern) verweisen wir auf den Anhang. Im Berichtsjahr haben wir - überwiegend fremdfinanziert - Investitionen in Höhe von T€ 3.149 (i. Vj. T€ 703), i. W. in den Neubau einer Halle (T€ 2.692) und für unseren Fuhrpark sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung (insgesamt T€ 452), getätigt. Zum Bilanzstichtag bestanden nicht in der Bilanz enthaltene finanzielle Verpflichtungen für Bauleistungen in Höhe von T€ 2.034. Die Kreditwirtschaft hat uns im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit mit ausreichender Liquidität und saisonabhängigen Kreditlinien versorgt. Dies gilt auch für das aktuelle Geschäftsjahr. Grund hierfür ist unsere gute Bonität sowie die investitionsbedingt leicht gesunkene, aber weiterhin gute Versorgung der Gesellschaft mit anteilseignerfinanzierten Mitteln - einschl. nahestehender Personen - (18,6 %; i. Vj. 21,1 %). Auch aufgrund der nun erhöhten Fremdfinanzierungsquote durch Kreditinstitute von 19,6 % (i. Vj. 13,6 %) besteht insbesondere im Bereich der saisonabhängigen Kreditlinien ein nicht unerhebliches Zinsänderungsrisiko. Aufgrund der aktuellen Kapitalmarktlage ist ein weiterer Anstieg der Finanzierungskosten möglich. Insgesamt kann die Finanzlage trotz gestiegener Finanzierungskosten als stabil und positiv bezeichnet werden. 3.3. Vermögenslage Das Vermögen der Gesellschaft hat sich um T€ 2.925 auf T€ 28.843 erhöht. Insbesondere die vorstehend aufgezeigten Investitionen in die Sachanlagen in Höhe von T€ 3.146, die Erhöhung der flüssigen Mittel um T€ 1.697 - bedingt durch die Aufnahme von Bankkrediten - sowie der Anstieg der Forderungen um T€ 1.413 trugen hierzu bei. Dem gegenüber stand ein planmäßiger Abbau der Vorräte um T€ 2.627. Die Forderungen (T€ 4.027; i.Vj. T€ 2.614) enthalten dabei ein längerfristig gewährtes Darlehen an unsere Tochtergesellschaft in Höhe von T€ 2.000 (i. Vj. T€ 1.000). Das Finanzanlagevermögen ist weiterhin unverändert mit T€ 2.268. Die wesentlichen Vermögensposten stellen die Vorräte (T€ 9.271; i.Vj. T€ 11.898) mit 32,1 % (i. Vj. 45,9%) und die Sachanlagen mit 29,4 % (i.Vj. 23,2 %) bzw. absolut mit T€ 8.494 (i. Vj. T€ 6.001) dar. Auf der Passiva zeigt sich unser Eigenkapital (T€ 15.947, i. Vj. T€ 14.864), die Finanzierung durch Kreditinstitute (T€ 5.648, i. Vj. T€ 3.513) und die sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 5.599 i. Vj. T€ 5.787; i. W. Darlehen von Gesellschaftern und denen nahestehenden Personen). Die Eigenkapitalquote beträgt im Geschäftsjahr 55,3% und liegt damit investitionsbedingt moderat unter der des Vorjahres (57,4%). Das Stammkapital wurde im Berichtsjahr um T€ 1.250 auf T€ 2.500 erhöht. Die Rückstellungen sind mit T€ 586 um T€ 457, i. W. aufgrund von Steuerrückstellungen (T€ 0; i.Vj. T€ 464), niedriger gegenüber dem Vorjahr. Innerhalb der sonstigen Rückstellungen sind die Personalrückstellungen um T€ 23 (auf T€ 296) und die Rückstellungen für die Aufbewahrungsverpflichtung um T€ 33 (auf T€ 57) gesunken. Demgegenüber zeigt sich ein investitionsbedingter Aufbau der Rückstellung für ausstehende Rechnungen auf T€ 75 (i.Vj. T€ 0). Die Gesellschafter stellen erwirtschaftete und ausgeschüttete Gewinne zum Teil dem Unternehmen wieder als Darlehen zur Verfügung. Diese (Fremd-)Finanzierung zeigt sich insgesamt mit T€ 5.375 um T€ 100 zum Vorjahr (T€ 5.475) vermindert bzw. mit 18,6 % (i. Vj. 21,1 %) aufgrund der erhöhten Bilanzsumme leicht reduziert. Diese Darlehen haben wie im Vorjahr in Höhe von insgesamt T€ 830 eine Kündigungsfrist von über einem Jahr. Die Quote der Gesellschafterfinanzierung (einschl. nahestehender Personen) liegt zusammen mit der Eigenkapitalfinanzierung bei 73,9% (i. Vj. 78,5 %). Das mittel- und langfristige Vermögen ist wie im Vorjahr vollständig durch mittel- und langfristige Kapital- und Schuldposten finanziert. Eine fristenkongruente Finanzierung liegt vollständig vor. Die mittel- und langfristig zur Verfügung stehenden Kapital- und Schuldposten wurden auf 75,5 % (i.Vj. 70,2 %) des Gesamtkapitals aufgebaut, während sich die kurzfristigen Schuldposten von 29,8 % im Vorjahr auf 24,5 % reduziert haben. Der Verschuldungsgrad der Gesellschaft ist mit 44,7 % (i. Vj. 42,6 %) leicht gestiegen, die dynamische Schuldentilgungsdauer liegt nun bei erhöhten 4,1 Jahren (i. Vj. 2,0 Jahre). Wir halten die Vermögenslage für ausgewogen und durch die deutliche Gesellschafterfinanzierung für stark und stabil. 3.4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Geschäftsführung steuert das Unternehmen durch Leistungsindikatoren. Zu diesen gehören im finanziellen Bereich vor allem Umsatz und operativer EBITDA. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren sind Kundenzufriedenheit, Logistik, Arbeitnehmer- und Umweltbelange. Die Umsatzerlöse reduzierten sich deutlich auf T€ 49.352 (i. Vj. T€ 56.321). Der operative EBITDA lag im Berichtsjahr bei stark reduzierten T€ 4.729 (i.Vj. T€ 7.790). Nachdem sich der Umsatz über unseren Erwartungen rückläufig entwickelte, konnte auch der geplante operative EBITDA trotz der plangemäß nur moderaten Steigerungen der betrieblichen Aufwendungen nicht erreicht werden. Die Zufriedenheit unserer Kunden bestand wie in den Vorjahren auf hohem Niveau und konnte gemäß unserer Kundenbefragungen im Berichtsjahr gehalten werden. Nach der Stabilisierung der Lieferketten konnten unsere Rückstände abgebaut und unsere Lieferfähigkeit auf dem gewohnt hohen Niveau stabilisiert werden. Darüber hinaus wurden unsere Logistikprozesse kontinuierlich verbessert. Auch in Phasen hoher Belastung halten die Mitarbeiter zu uns. Dies zeigt sich in einer anhaltend niedrigen Fluktuation. Zur Vermeidung von zukünftigen Personalengpässen wurde die Einstellung und Beschäftigung von Mitarbeitern und Auszubildenden - insbesondere im Marketing und Vertrieb - forciert sowie die Attraktivität als verlässlicher Arbeitgeber durch moderne Arbeitsplatzgestaltung, -Flexibilisierung und Zusatzleistungen erhöht. Der Umsatz pro Mitarbeiter ist gegenüber dem Vorjahr (T€ 782) mit T€ 609 deutlich reduziert. Unser starkes Umweltbewusstsein zeigt sich bereits in der nachhaltigen Bauweise und der effizienten Energienutzung zur Heizung und Kühlung unserer Gebäude, insbesondere auch der neu gebauten Lagerhalle. Des Weiteren setzen wir verstärkt durch stetige Digitalisierung der Prozessketten auf möglichst papierlose Prozesse. 3.5. Gesamtaussage zur Lage Die Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr ist unter Betrachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage, des Marktumfeldes und des deutlichen Umsatzrückgangs und der damit insgesamt ungünstigen Entwicklung der Ertragslage nicht mehr als zufriedenstellend zu bezeichnen. Die Vermögens- und Finanzlage haben sich hingegen im Geschäftsjahr 2023 als stabil erwiesen. Auch aktuell ist die stabile Vermögens- und Finanzlage als positiv zu bezeichnen. Der Umsatz liegt bis zum heutigen Tage moderat über dem Vorjahr, aber unterhalb der Erwartungen. Ebenso zeigt sich die Rohertragsquote unter der des Vorjahres und leicht unter der geplanten Quote. Trotz des gestiegenen Umsatzes stellt sich die Ertragslage heute als nochmals moderat schwächer dar, sollte sich jedoch im zweiten Halbjahr verbessern. Insgesamt bleibt die weitere Entwicklung aber insbesondere aufgrund der gesamtwirtschaftlich schwierigen Lage abzuwarten. 4. Prognosebericht Nachfolgende Aussagen enthalten Annahmen, Prognosen und Einschätzungen der Geschäftsleitung, die aus heutiger Sicht die erwarteten Entwicklungen wiedergeben. Der Eintritt der erwarteten Entwicklungen ist ungewiss und von vielfältigen Einflüssen abhängig, so dass die tatsächliche Entwicklung von den hier geäußerten Erwartungen abweichen kann. Bei weiterhin schwierigen gesamtwirtschaftlichen, aber nicht (mehr) gänzlich düsteren Rahmenbedingungen - haben sowohl die OECD als auch der IWF ihre Prognosen für das Weltwirtschaftswachstum 2024 und 2025 leicht nach oben korrigiert. Wir gehen davon aus, dass sich diese Faktoren auch auf unsere Branche auswirken werden und rechnen daher, wenn im weiteren Geschäftsverlauf keine negativen Ereignisse eintreten, mit einer moderaten Umsatzsteigerung in 2024. Ursächlich für unsere Einschätzung ist der weiterhin ungetrübte positive Trend unserer Urlaubsform. Mögliche Risiken bestehen in einem zu hohen Bestand an Freizeitfahrzeugen bei unseren Fachhändlern. Bei moderat erhöhter Wareneinsatzquote in Verbindung mit deutlich steigenden betrieblichen Aufwendungen und einem investitionsbedingt ebenfalls deutlich gestiegenen Zinsaufwand gehen wir von einem leicht verbesserten Jahressergebnis und moderat steigendem operativen EBITDA aus. Das Beteiligungsergebnis sollte auf dem Niveau des Vorjahres liegen. Bei dieser Entwicklung ist allerdings zu beachten, dass wir in den vergangenen Jahren - nicht zuletzt auch coronabedingt - außergewöhnliche Steigerungsraten hatten, die nunmehr wieder auf das Niveau und übliche (Branchen-) Wachstum vorher zurückgeführt werden. Auch aus diesem Grund erwarten wir insgesamt für 2024 eine sich leicht verbessernde Ertragslage, bei unverändert stabiler Vermögens- und Finanzlage und damit eine leicht positive Geschäftsentwicklung. Auch gehen wir davon aus, dass sowohl die Kunden- als auch die Mitarbeiterzufriedenheit auf dem bestehenden hohen Niveau gehalten wird. Im Bereich der Logistik sind wir bestrebt, durch Weiterentwicklung unserer Prozesse und IT-Infrastruktur die Nachfragebedürfnisse unserer Kunden noch gezielter zu erfüllen. Der Fokus auf die Umweltbelange wird stetig weiterentwickelt. Wir sind überzeugt, dass unser Unternehmen entgangene Umsätze aufholen und neue Kundengruppen hinzugewinnen wird. Aufgrund der laufend angepassten Unternehmensstruktur bestehen gerade bei uns flexible Handlungsmöglichkeiten auf jeweils veränderte Situationen zeitnah zu reagieren. 5. Chancen- und Risikobericht 5.1. Risikomanagement Unter Risiko versteht man die Möglichkeit negativer künftiger Entwicklungen der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens. Um den Risiken angemessen zu begegnen, ist ein Risikomanagement installiert, das auf Basis der festgestellten Risikofelder eine Risikoerkennung und -analyse betreibt, um auf mögliche Risiken angemessen und frühzeitig reagieren zu können. Die Geschäftsführung beobachtet dazu laufend nach strategischen, mittelfristigen oder quantitativen Gesichtspunkten die Kennzahlen, Marktentwicklung und Prozesse. Weiterhin werden Planungs- bzw. Soll-Ist-Analysen durchgeführt. Dadurch können mögliche Risiken früh erkannt und entsprechende Maßnahmen und Kontrollen entwickelt werden. Die Gesellschaft hat insbesondere ein Risikomanagement für ihre Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, das darauf gerichtet ist, Ausfall- und Liquiditätsrisiken zu vermeiden oder frühzeitig zu erkennen, abzuwenden bzw. zu begrenzen. Hierzu werden bereits im Vorfeld der Lieferungen und laufend während der aktiven Geschäftsbeziehung Informationen über den Kunden eingeholt und ausgewertet. Belieferungslimits und strenge Zahlungskonditionen bei Neukunden und kritischen Bestandskunden runden unser Risikomanagement ab. Ergänzend tragen regelmäßige Auswertungen des Forderungsbestandes sowie der Debitoren zum frühzeitigen Erkennen eines Trends bei. Tritt Zahlungsverzug ein, kommt es kurzfristig zu abgestuften Reaktionen. Das Ausfallrisiko kann deshalb - auch bei einem schwierigen Umfeld - wie in der Vergangenheit auf üblichem Niveau gehalten werden. Um außergewöhnliche Zahlungsausfälle zu vermeiden, werden Wachstumsentwicklungen unserer Kunden genau beobachtet und der Kontakt mit dem Kunden intensiviert. Liquiditätsrisiken können sich bei nachlassender Zahlungsmoral verstärken; die Gesellschaft ist darauf durch ausreichende Kreditversorgung vorbereitet. 5.2. Risikobericht Die Risiken stellen sich zum Bilanzstichtag und auch heute mit Ausnahme der unsicheren Rahmenbedingungen nahezu unverändert dar. Die Einflüsse aufgrund der unsicheren Rahmenbedingungen, wie u. a. geopolitische Krisen, Inflation und gestiegene Finanzierungskosten, haben die Risiken auch für unsere Branche und unser Unternehmen seit dem Vorjahr nochmals verändert. Bedingt durch die Kaufzurückhaltung der Endverbraucher im Fahrzeugbereich nehmen die Vorratsbestände unserer Fachhändler weiter zu, was bei diesen zu deutlich steigenden Finanzierungskosten und daraus folgend zu Liquiditätsengpässen führen kann. Unser Risikomanagement ist hierauf bereits eingerichtet. Die Wohnwagen- und Reisemobilhersteller, der Zubehörhandel mit Autoteilen sowie die Baumärkte, Warenhäuser und der Onlinehandel versuchen auch weiterhin immer mehr Service- und Freizeitartikel in ihr Verkaufsprogramm aufzunehmen. Auch ein erweiterter serienmäßiger Einbau von Serviceteilen erschwert den Verkauf dieser Produkte. Vertriebswege im Internet können das Absatzvolumen unserer Händler schwächen; wir bieten deshalb eine internetbasierte Vertriebsplattform für unsere Händler an. Trotzdem kann die Verbreiterung der Marktanbieter zusammen mit der Entwicklung der Nachfrage für Freizeitartikel aufgrund möglicher konjunktureller Schwächen und Änderungen im Konsumverhalten auch auf unseren Markt durchschlagen und zu Umsatzeinbußen führen, die nicht durch entsprechendes Kostenmanagement aufgefangen werden können. Unternehmensinterne Risiken ergeben sich aus dem Ziel der Aufrechterhaltung der pünktlichen und zuverlässigen Lieferbereitschaft, die die Notwendigkeit einer hohen Bevorratung erforderlich macht. Dies birgt ein Risiko der gestiegenen Finanzierungskosten, insbesondere bei den aktuellen Entwicklungen am Zinsmarkt sowie das Risiko eines Nachfragerückgangs bzw. einer ggf. erforderlichen Reaktion auf sinkende Preise. Diese werden ergänzt durch unsere hohe Anlagenintensität. Diese Risikofaktoren werden durch flexible Mitarbeitereinsatzkonzepte, IT-Sicherungsstrategie und ein konsequentes Lager- bzw. Fuhrparkmanagement reduziert. Weitergehende finanzwirtschaftliche Risiken können sich ergeben, wenn die Kreditversorgung insbesondere in den umsatzstarken Monaten durch die Kreditwirtschaft nicht sichergestellt werden kann bzw. die Finanzierungsaufwendungen aufgrund der derzeitigen Marktentwicklung weiter deutlich ansteigen. Die erforderliche Finanzstrategie zur Sicherstellung der Liquidität und der Bereitstellung von gemessen am Marktgeschehen noch relativ günstigen Finanzierungskonditionen erfolgt auf Basis einer mittel- und kurzfristigen Finanzplanung. Diesbezüglich erläutern wir unseren Hausbanken turnusmäßig die aktuelle Geschäftsentwicklung und die Branchenperspektiven. Wir gehen davon aus, auf die identifizierten Risiken insgesamt in angemessener Weise zu reagieren. 5.3. Chancenbericht Chancen zum Bilanzstichtag und auch heute ergeben sich wie im Vorjahr für unser Unternehmen unter anderem aus der Lieferschnelligkeit, der generellen Verfügbarkeit von Waren in unserem Unternehmen sowie der flexiblen Reaktion auf geänderte Kundenbedürfnisse. Durch erweiterte Service- und Dienstleistungen, angepasste Vertriebskonzepte sowie die weiter verbesserte Lagerhaltung und Logistik kann unsere Leistungsfähigkeit weiter gestärkt werden. Durch mögliche Intensivierung der Vertriebspolitik kann der Marktanteil insbesondere im europäischen Ausland weiter verstärkt werden. Insgesamt sollte dadurch unsere Wettbewerbsfähigkeit noch weiter ausgebaut werden. Durch unsere unternehmensinterne Flexibilität können wir zügig auf geänderte Rahmenbedingungen gerade in der aktuell nur schwer prognostizierbaren Wirtschaftsentwicklung reagieren und möglicherweise Vorteile im Markt erzielen.
Gollhofen, den 20.08.2024 gez. Klaus Büttner, Geschäftsführer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss, zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Firma Freiko Handelsgesellschaft m.b.H. mit dem Sitz in Gollhofen, ist unter der Nummer HRB 6094 im Handelsregister des Amtsgerichts Fürth eingetragen. Die Gesellschaft weist die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 III HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I S. 2, 266 ff. HGB). Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden entsprechend aktiviert und nach ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Bewegliche Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten ab Euro 251 bis Euro 800 wurden voll abgeschrieben. Der Abgang dieser Vermögensgegenstände wird dem Zugangsjahr folgenden Geschäftsjahr unterstellt. Die Beteiligungen und Genossenschaftsanteile im Finanzanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte wurden nach der Durchschnittsmethode zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit usw. ergeben, wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind zum Nennwert abzüglich angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen, welche dem Ausfall- und Kreditrisiko Rechnung tragen sollen, bilanziert. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgte der Ansatz der Forderungen - soweit unverzinslich - zum Barwert. Die Abzinsung erfolgt auf Basis des landesüblichen Zinsfußes für festverzinsliche Wertpapiere mit entsprechender Restlaufzeit. Auf Ansatz von aktiven latenten Steuern aus der Abweichung zwischen Handels- und Steuerbilanz wurde verzichtet. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen beinhaltet gewährte Zuschüsse für Investitionen im Anlagevermögen. Die ertragswirksame Auflösung des Postens erfolgt analog der Abschreibungen der bezuschussten Vermögensgegenstände. Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Die Dotierung erfolgt mit dem nach vernünftiger Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II S. 1 HGB). Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Bilanzierung erfolgte vor Verwendung des Jahresüberschusses. 2. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten ergeben sich aus der Anlage 1 zu diesem Anhang (Anlagenspiegel). Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen Euro 11.990,64 (i.Vj. Euro 3.791,16) gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen Euro 162.500,00 (i.Vj. Euro 200.000,00). Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubsrückstände, Überstundenguthaben und sonstige Personalaufwendungen von TEuro 296 (i. Vj. TEuro 319), Belastungen aus möglichen Warenrückgaben von TEuro 73 (i. Vj. TEuro 70), Kosten für die Erstellung, Offenlegung und Prüfung des Jahresabschlusses von TEuro 58 (i. Vj. TEuro 54), Kosten für gesetzliche Aufbewahrungspflichten über Geschäftsunterlagen in Höhe von TEuro 57 (i. Vj. TEuro 90), Garantieverpflichtungen in Höhe von TEuro 27 (i. Vj. TEuro 28) sowie Rückstellungen für Beiträge zur Berufsgenossenschaft in Höhe von TEuro 0 (i. Vj. Euro 13). Die Struktur der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel (vgl. Anlage 2 zu diesem Anhang). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 2.775.000 (Vj. Euro 2.875.000) ausgewiesen. Ferner enthalten die sonstigen Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro 28.492,16 (Vj. Euro 154.947,40). Die Umsatzerlöse bestehen (vor Erlösschmälerungen) im Wesentlichen aus Erlösen aus Camping- und Freizeitartikeln in Höhe von TEuro 49.777 (Vj. TEuro 56.989). Aus geografischer Sicht wurden Umsatzerlöse (nach Erlösschmälerungen) im Inland in Höhe von TEuro 40.251 (Vj. TEuro 46.018), in der Europäischen Union in Höhe von TEuro 7.004 (Vj. TEuro 7.952) und im sonstigen Ausland in Höhe von TEuro 2.098 (Vj. TEuro 2.351) erzielt. In der Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von Euro 21.691,42 (Vj. Euro 10.870,00) enthalten. In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von Euro 2.000,00 (Vj. Euro 6.800,00) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von Euro 2.000,00 (Vj. Euro 4.800,00) enthalten. 3. Sonstige Angaben Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB aus Bürgschaften in Höhe von TEuro 150 (i. Vj. TEuro 150) zu vermerken. Das besicherte Konto valutiert zum 31.12.2023 in Höhe von Euro 130.767,14 im Soll. Des Weiteren ist die Gesellschaft Mithafter bei einem Kreditrahmenvertrag eines Dritten in Höhe von TEuro 400 (i. Vj. TEuro 400). Die Kredite des Dritten waren zum Bilanzstichtag in Höhe von Euro 0,00 valutiert. Mit einer Inanspruchnahme ist daher nicht zu rechnen. Es besteht zudem eine Briefgrundschuld zur Besicherung von Verbindlichkeiten der FRANKANA CARAVAN + Freizeit GmbH über nominal TEuro 4.100. Die besicherten Verbindlichkeiten valutieren zum 31.12.2023 in Höhe von Euro 1.215.662,01 im Haben. Die Inanspruchnahme schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als sehr gering ein. Ferner bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen mit Laufzeiten bis zum Jahr 2026. Die finanziellen Verpflichtungen aus diesen Verträgen belaufen sich im Folgejahr auf ca. TEuro 56 (i. Vj. TEuro 43). Insgesamt betragen diese Verpflichtungen ca. TEuro 58 (i. Vj. TEuro 43). Aus im Bau befindlichen Anlagen ergeben sich zudem finanzielle Verpflichtungen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEuro 969. Weiterhin bestehen aus Grundstückkaufverträgen Verpflichtungen zum Bau von Betriebsgebäuden innerhalb der nächsten 3 bzw. 8 Jahre. Aus einem Erbbaurechtsvertrag bestehen Verpflichtungen zur Zahlung eines indexierten dinglichen Erbbauzinses in Höhe von zur Zeit jährlich TEuro 16 bis zum Jahr 2053. An der maincamp GmbH, 97340 Marktbreit, besteht seit 2015 eine Beteiligung von 25 %. Das Stammkapital dieser Gesellschaft beträgt insgesamt Euro 200.000,00. Der zuletzt aufgestellte Jahresabschluss betrifft das Geschäftsjahr vom 01.01.-31.12.2023 und weist einen Jahresüberschuss von Euro 40,36 und ein bilanzielles Eigenkapital in Höhe von Euro 229.916,72 aus (§ 285 Nr. 11 HGB). An der in 2019 gegründeten Frankana Freiko Schweiz GmbH, Burghof (Schweiz), besteht seit 2019 eine Beteiligung von 50 %. Das Stammkapital dieser Gesellschaft beträgt insgesamt CHF 20.000,00. Der zuletzt aufgestellte Jahresabschluss betrifft das Geschäftsjahr vom 01.01.-31.12.2023 und weist einen Jahresüberschuss von CHF 264,63 und ein bilanzielles Eigenkapital in Höhe von CHF 18.139,11 aus (§ 285 Nr. 11 HGB). In 2020 wurde eine Beteiligung von 28,35 % an der DICORP S.à.r.l., L-1260 Luxembourg erworben. Das Stammkapital dieser Gesellschaft beträgt insgesamt Euro 306.850,62. Der zuletzt aufgestellte Jahresabschluss betrifft das Geschäftsjahr vom 01.01.-31.12.2023 und weist einen Jahresüberschuss von Euro 415.663,47 und ein bilanzielles Eigenkapital in Höhe von Euro 929.354,93 aus (§ 285 Nr. 11 HGB). Die DICORP S.à.r.l. hält wiederum 90 % der Anteile der DIMATEC S.p.A, I-22070 Guanzante, Italien. Das Stammkapital dieser Gesellschaft beträgt insgesamt Euro 516.000,00. Der zuletzt aufgestellte Jahresabschluss betrifft das Geschäftsjahr vom 01.01.-31.12.2023 und weist einen Jahresüberschuss von Euro 1.338.870,00 und ein bilanzielles Eigenkapital in Höhe von Euro 9.232.714,00 aus (§ 285 Nr. 11 HGB). Es wurden im Berichtsjahr folgende Geschäfte mit nahestehenden Personen (in TEuro) getätigt:
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt: Klaus Büttner, Geschäftsführer Von der Schutzklausel des § 286 IV HGB wurde Gebrauch gemacht. Während des Geschäftsjahres waren im Durchschnitt 26 gewerbliche Arbeitnehmer, 37 Angestellte sowie 4 geringfügig Beschäftigte beschäftigt. Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 V HGB. Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar in Höhe von Euro 32.705,00 setzt sich wie folgt zusammen:
Gollhofen, den 20.08.2024 gez. Klaus Büttner, Geschäftsführer Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023der FREIKO Handelsgesellschaft m.b.H., Gollhofen
Die Vorjahreswerte sind in Klammern gesetzt. Darüber hinaus bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte. Anlagenspiegel zum 31.12.2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.08.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die FREIKO Handelsgesellschaft m.b.H. Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der FREIKO Handelsgesellschaft m.b.H. - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FREIKO Handelsgesellschaft m.b.H. für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Würzburg, den 20.08.2024 Siegel
gez. Dr. Ettinger, Wirtschaftsprüfer" |
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