Prof. Schumann Analyse GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Adam Dr. Melski seit 15.1.2025 | Geschäftsführer |
Andrea Dr. Eickemeyer seit 2.1.2024 | Prokura |
Jan-Torben Schwager seit 16.1.2023 | Geschäftsführer |
Evgeny Kulyushin seit 16.1.2023 | Geschäftsführer |
Martina Dr. Städtler-Schumann seit 30.3.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 70.40% | |
Matthias Schumann | 30.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Prof. Schumann GmbHGöttingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
AnhangI. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma Prof. Schumann GmbH mit Sitz in Göttingen im Handelsregister des Amtsgerichtes Göttingen unter der Nummer HRB 2777 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Prof. Schumann GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des HGB und ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich denen der Vorjahre. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die größenabhängige Erleichterung gem. § 276 Satz 1 HGB wurde in Anspruch genommen. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden analog den steuerlichen Vorschriften des § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten aktiviert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgte zu den je nach Fertigungsgrad angefallen Herstellungskosten. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkt zurechenbaren Personaleinzelkosten auch einen Aufschlag für die zurechenbaren Gemeinkosten. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Nennbeträgen ausgewiesen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten bilanziert. In dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben ausgewiesen, die Aufwand nach dem vorliegenden Abschlussstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Pensionsrückstellungen wurden nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) ermittelt. Als Abzinsungsfaktor wurde der von der Deutschen Bundesbank ermittelte Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre verwendet. Der Abzinsungssatz betrug zum Bilanzstichtag 1,83 %. Dabei wurde ein Gehaltstrend von 0 % und eine Fluktuationswahrscheinlichkeit von 0 % zugrunde gelegt. Die Rentenanpassungen wurden mit 2,00 % p. a. berücksichtigt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Die übrigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Die Verbindlichkeiten sind ebenfalls mit den Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. In dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen von Kunden ausgewiesen, deren zeitraumbezogene Leistungserbringung erst nach dem Abschlussstichtag erfolgt. Die Umrechnung von Beständen in fremder Währung erfolgte zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen mit dem Geldkurs am Entstehungstag bzw. mit dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. IV. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Jahre 2023 ist unter Punkt IX. dargestellt. Von den ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben EUR 44.055,28 (Vorjahr: EUR 40.306,78) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Ferner werden im Berichtsjahr unter den sonstigen Vermögensgegenständen Forderungen aus Ertragsteuern für das Jahr 2023 in Höhe von EUR 977,96 ausgewiesen, die nach dem Abschlussstichtag entstehen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet sonstige Kostenabgrenzungen. Die Bilanz wurde unter Berücksichtigung einer Ergebnisverwendung aufgestellt. In dem Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 738.720,14 (Vorjahr: EUR 3.216.203,52) enthalten. Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind (teilweise) durch Rückdeckungsversicherungen gesichert, die ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienen und dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen sind. Sie wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB im Geschäftsjahr mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Der Zeitwert wurde aus dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung am Abschlussstichtag abgeleitet und entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten.
Im Rahmen von IDW RH FAB 1.021 kam es in der Handelsbilanz des Vorjahres zu einer geänderten Bewertung der Zusagen in Verbindung mit Rückdeckungsversicherungen. Der Bilanzansatz im Berichtsjahr für die Rückdeckungsversicherung ist der Passivprimat. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 848,00). Die sonstigen Rückstellungen enthalten vor allem personalbezogene Verpflichtungen aus Urlaub, Überstunden und variablen Vergütungen EUR 561.987,00 (Vorjahr: EUR 561.039,00) Von den Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 796.328,25 haben EUR 621.925,47 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und EUR 174.402,88 eine Restlaufzeit von einem bis fünf Jahren. Die Verbindlichkeiten über ein Jahr betragen EUR 174.402,88 (Vorjahr: EUR 58.935,73) für Mietkäufe. In den Verbindlichkeiten sind EUR 279.861,70 (Vorjahr: EUR 226.068,64) für Steuern und EUR 18.364,28 (Vorjahr: EUR 22.883,37) für soziale Sicherheit enthalten. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft im Voraus gezahlte Leistungen von Kunden, die im Folgejahr ausgeführt werden. Der Ausweis erfolgt ohne Umsatzsteuer. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von jährlich rd. EUR 2.781 aus Mietverträgen, die über eine unbestimmte Laufzeit, und insgesamt rd. EUR 1.184.576 aus Mietverträgen, die mit einer bestimmten Restlaufzeit abgeschlossen wurden. Weiter bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt rd. EUR 144.635 aus Leasingverträgen für Fahrzeuge über die gesamte Laufzeit der Verträge. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Das Rohergebnis enthält Erträge aus der Währungsumrechnung von EUR 35.932,23 (Vorjahr: EUR 12.196,69). Die periodenfremden Erträge machen im Berichtsjahr einen Betrag in Höhe von EUR 25.890,92 (Vorjahr: EUR 1.619,96) aus. In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind EUR 24.398,95 (Vorjahr: EUR 90.047,24) für Altersversorgung enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 26.193,92 (Vorjahr: EUR 16.845,58) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 45.773,72 (Vorjahr: EUR 7.802,54). In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind EUR 1.321,31 (Vorjahr: EUR 2.759,17) aus verbundenen Unternehmen enthalten. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen betrifft die Beteiligung an dem verbundenen Unternehmen aufgrund der Liquidation der Gesellschaft im Folgejahr. Der Aufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung beträgt EUR 4.682,00 (Vorjahr: EUR 4.304,00). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen in Höhe von EUR 1.177,67 Steuererstattungen für 2020. VI. Sonstige Angaben Angaben nach § 327 Satz 1 Nr. 1 HGB
Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 178 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) beschäftigt. Diese bestehen ausschließlich aus Angestellten, daher entfällt eine Aufgliederung in Gruppen. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Prof. Schumann GmbH durch die Geschäftsführerin und Geschäftsführer Frau Dr. Martina Städtler-Schumann, Göttingen Herr Jan-Torben Schwager, Bovenden Herr Evgeny Kulyushin, Göttingen. Frau Dr. Städtler-Schumann und Herr Kulyushin sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführung im Jahr 2023 wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die Prof. Schumann GmbH Anteile von mehr als 20 % hat.
Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB. VII. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Abschlussstichtag nicht ereignet. VIII. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Göttingen, den 17. Juli 2024 gez. Dr. Martina Städtler-Schumann gez. Jan-Torben Schwager gez. Evgeny Kulyushin Angaben zur Feststellung des Jahresabschlusses gem. § 328 Abs. 1a HGB Der Jahresabschluss wurde am 23. August 2024 durch Beschluss der Gesellschafterversammlung festgestellt und der Ergebnisverwendungsvorschlag bestätigt. IX. Anlagenspiegel
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Die Prof. Schumann GmbH ("SCHUMANN") ist einer der europaführenden Anbieter im Bereich Kreditmanagement-Lösungen. Wir unterstützen (Welt-) Marktführer mit unseren Systemen, zum Teil im globalen Business. Unsere Lösungen gehören zu den technisch und funktional führenden und leisten einen wichtigen Beitrag, um die digitale Transformation der Anwenderunternehmen voranzubringen. Wir stellen unseren Kunden konfigurierbare Systeme zur Verfügung, die einfach an deren Anforderungen angepasst werden können. Im vergangenen Jahr haben wir besonders intensiv daran gearbeitet unsere Softwarelösungen weiterzuentwickeln. Als Familienunternehmen sind wir dem langfristigen Erfolg des Unternehmens verpflichtet. 1. Wirtschaftsbericht 1.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Das Jahr 2023 war weiterhin durch die wirtschaftlichen Unsicherheiten des Ukraine-Kriegs und den Nah-Ost-Konflikt, sowie die wirtschaftlich schwierige Situation in Deutschland geprägt. Damit verbunden war einerseits eine Investitionszurückhaltung bei Interessenten und Kunden. Andererseits führten aber bei den Unternehmen zunehmende Erfordernisse der Digitalisierung von Geschäftsprozessen und erhöhte Risiken auf der Debitorenseite zu verstärktem Interesse an unseren Produkten. 1.2 Struktur des Unternehmens Die Unternehmensstruktur von SCHUMANN ist auf die Marktbereiche (Credit & Surety, Financial Services und Industry & Trade) und damit auf die Anforderungen unserer Kunden ausgerichtet. Innerhalb der Marktbereiche werden sowohl die Produkte konzipiert und erstellt als auch die Kundenprojekte umgesetzt. Die Basis-Software wird im Zentralbereich "Standardsoftware" entworfen und entwickelt. Der Schwerpunkt des Zentralbereichs liegt auf der Anbindung von Informationsdienstleistern und Warenkreditversicherungen, Frameworks und Software-Architektur-Themen. Die Bereiche Verwaltung, Finanzbuchhaltung, Marketing und IT-Infrastruktur sind ebenfalls zentrale Bereiche. 1.3 Geschäftszweck und Lösungen Wir entwickeln Software, die das Management von Kreditrisiken in Unternehmen optimiert und die unternehmerischen Ziele wie Wachstum und Stabilität unterstützt. Unsere Lösungen und Produkte werden in folgenden Branchen eingesetzt: Kredit-, Exportkredit- und Kautionsversicherungen, Industrie, Energie, Groß- und Baustoffhandel, Leasing, Factoring, Banken, Finanzdienstleister, Verbundgruppen. Unsere IT-Lösungen setzen den zukünftigen technologischen Standard. Sie ermöglichen unseren Kunden, Prozesse zu digitalisieren und Entscheidungen automatisiert zu treffen. Unterstützt von künstlicher Intelligenz werden komplexe Arbeitsabläufe mühelos abgewickelt und die Einhaltung regulatorischer Vorgaben sichergestellt. 1.4 Analyse der finanziellen Indikatoren Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind der Umsatz und das Betriebsergebnis. Im Geschäftsjahr 2023 stieg der Umsatz auf 16,435 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von 12,653 Mio. Euro. Die Umsatzsteigerung ist insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Umstellung von Lizenzverkäufen auf Mietverträge positiv zu bewerten. Trotz der nicht mehr vorhandenen hohen Einmalzahlungen konnte der Umsatz deutlich gesteigert werden. Die im Vorjahr erwartete Umsatzsteigerung um ca. 25 % konnte mit knapp 30 % übertroffen werden. Für Softwareunternehmen sind die Personalkosten der größte Aufwandsposten. Die Gehälter haben sich durch Neueinstellungen und Gehaltsanpassungen von 9,355 Mio. Euro im Vorjahr auf 10,022 Mio. Euro im Berichtsjahr erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind auf 2,979 Mio. Euro (im Vorjahr 3,120 Mio. Euro) im Berichtsjahr gesunken. Die wesentlichen Positionen der betrieblichen Aufwendungen betreffen die Mietaufwendungen, Rechts-, Strategie- und Beratungskosten und Energiekosten. Dabei haben sich insbesondere die Marketing- und Vertriebskosten, die Kosten für Fortbildung und die Lizenzkosten erhöht, während die Mietaufwendungen nach dem Auslaufen früherer Mietverträge deutlich gesunken sind Das Betriebsergebnis weist einen Gewinn in Höhe von 0,694 Mio. Euro auf und hat damit den Planwert von 0,320 Mio. Euro deutlich übertroffen. Hervorzuheben sind dabei die Investitionen in die Produkte, welche einen Einfluss weiterhin auf die Erlöse in den Folgejahren haben werden. Im Jahr 2023 wurden ca. 5 Mio. Euro in die Neuprodukt- und Produktweiterentwicklung für zukünftige Projekte investiert. Diese Position wurde direkt als Aufwand erfasst und nicht aktiviert. Zudem werden die Erlöse - auf Grund des neu eingeführten Mietmodells - über einen längeren Zeitraum erwirtschaftet. Dieses führte in dem investitionsstarken letzten Jahr nur zu einem Jahresüberschuss von nur 0,630 Mio. Euro. Dabei stiegen die wiederkehrenden Erlöse wie geplant deutlich stärker als in den vergangenen Jahren. Das Eigenkapital wird mit 1,419 Mio. Euro (Vorjahr: 0,789 Mio. Euro) und damit eine Eigenkapitalquote von 40 Prozent (Vorjahr: 24 Prozent) ausgewiesen, bei einer höheren Bilanzsumme von 3,594 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr mit 3,314 Mio. Euro. Der Bilanzgewinn hat sich durch den Jahresüberschuss auf 1,369 Mio. Euro (im Vorjahr 0,739 Mio. Euro) erhöht. Die Verbindlichkeiten liegen mit 0,796 Mio. Euro über Vorjahresniveau (0,526 Mio. Euro), sie entfallen hauptsächlich auf Mietkäufe, Steuern und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die liquiden Mittel reduzieren sich auf 0,872 Mio. Euro (Vorjahr: 0,971 Mio. Euro). Die Forderungen aus Lieferung und Leistungen in Höhe von 1.957 Mio. Euro (Vorjahr: 1,297 Mio. Euro) sind höher als im Vorjahr, was zum Rückgang der liquiden Mittel beiträgt. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 werden passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 0,724 Mio. Euro ausgewiesen (Vorjahr: 1,269 Mio. Euro), die im Folgejahr zu Umsatzerlösen führen werden. SCHUMANN steht eine ausreichende Kreditlinie auch für das Jahr 2024 zur Verfügung. Zum Stichtag wurde diese Kreditlinie nicht in Anspruch genommen. Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 deckt sich mit der erwarteten Prognose, auf Grund der bereits beschriebenen Veränderungen in der strategischen Ausrichtung der Vertragsmodelle und der Transformation zum Produktanbieter. 2. Forschungs- und Entwicklungsbericht Im Geschäftsjahr 2023 wurde der Fokus im Bereich Investitionen auf die Produktentwicklung und die Mitarbeiter gelegt. In die Produktentwicklung wurde circa 5 Mio. Euro investiert, der Schwerpunkt lag auf den folgenden Produkten: • Erweiterung des Funktionsumfangs des Surety-Produktes • Neuentwicklung eines Credit-Produktes mit einem Pilot-Kunden • Kundenportale • KI-gesteuerte Entscheidungssysteme • LkSG - Lösung In die Weiterbildung der Mitarbeiter wurden 0,5 Mio. Euro investiert. Die Gesamtinvestitionen haben auf Basis von Entwickler-Tagessätzen nahezu 5 Mio. Euro betragen. Die Finanzierung erfolgte ausschließlich aus eigenen Mitteln. Das Unternehmen war und bleibt von externen Investoren unabhängig. 3. Chancen- und Risikobericht 3.1 Risikobericht Wir als SCHUMANN haben ein Risikomanagement etabliert, welches die Grundlage für unsere strategische Ausrichtung und unser tägliches Handeln bildet. Im Bereich der Softwareentwicklung ist in unseren Absatzmärkten neben den lokalen Risiken auch eine Betrachtung der globalen Risiken unerlässlich. Herauszuheben sind insbesondere internationale Konflikte wie die Kriegshandlungen von Russland, die einen entscheidenden Einfluss auf unsere Lieferketten und Absatzmärkte haben. Durch die geopolitischen Entwicklungen sind hier nach wie vor entsprechende Unsicherheiten vorhanden, die durch aktive politische Diskussionen, insbesondere zu den Aktivitäten bzgl. des nachhaltigen Wirtschaftens, und den darauf aufbauenden und in der politischen Diskussion befindlichen rechtlichen Rahmenbedingungen für viele Unternehmen noch verstärkt werden. Auch die Folgerisiken wie Sanktionen, Embargos und Zollbeschränkungen sind zu berücksichtigen. Die daraus resultierenden Folgen, wie eine erhöhte Inflation und die Zurückhaltung bei Investitionen, bilden ein erhöhtes Risiko für SCHUMANN. Ebenfalls nehmen Cyber-Attacken im Rahmen dieser globalen Entwicklungen weiterhin stark zu. Das dadurch entstehende Risiko reduzieren wir durch ein breites Portfolio an Maßnahmen. Durch die drei Zielmärkte, die SCHUMANN bearbeitet, ist eine gewisse Risikostreuung gegeben, da die Märkte unterschiedlich und zu verschiedenen Zeitpunkten wirtschaftlichen Einflussgrößen unterliegen. Mit der strategischen Ausrichtung von SCHUMANN verfolgen wir das Ziel, diese Risiken weiter zu reduzieren: • Transformation zum Produkthersteller • Umstellung von Softwareverkäufen hin zu Mietmodellen • Agile Entwicklung von Produkten • Regelmäßige Überwachung und Bewertung globaler politischer und wirtschaftlicher Entwicklungen in den Zielmärkten • Kontinuierliche Überprüfung und Anpassung der Preise Ein weiteres Risiko, welches einen starken Einfluss auf unsere gesetzten Ziele hat, ist das Risiko keine geeigneten Fachkräfte am Markt zu erhalten. Zur Reduktion wurden verschiedene Maßnahmen für Mitarbeiter etabliert u. A.: • Arbeiten im Homeoffice außerhalb von Göttingen • Aufbau Standort Leipzig • Nutzen von Arbeitszeitflexibilisierung und Teilzeitarbeit • Ausweitung des Weiterbildungsprogramms • Vielfältige Zusatzleistungen Aus Sicht der Geschäftsführung bestehen in gegenwärtiger und in absehbarer Zeit keine wesentlichen existenzgefährdenden Risiken. 3.2 Chancenbericht SCHUMANN agiert als Softwareanbieter in dynamischen und komplexen Märkten, die mit unterschiedlicher Intensität vom ständigen Wandel geprägt sind. Durch die breite Aufstellung in den verschiedenen Marktbereichen bietet dieses die Chance, auch kurzfristige Veränderungen oder Investitionsrückgänge in den einzelnen Märkten gut zu kompensieren. Zudem ermöglicht die Aufstellung mit den langjährig etablierten Lösungen im Bereich Kreditmanagement und den neuen Produkten im Bereich Compliance, ESG und LkSG eine sehr gute Ausgangslage für ein gesundes und nachhaltiges Wachstum. Dazu trägt auch die hohe Reputation und die technische sowie fachliche Kompetenz von SCHUMANN bei. In den vergangenen Jahren wurden vielfach auch große und komplexe Projekte, wie zum Beispiel Migrationsprojekte von Bestandssystemen für Versicherungen und Finanzdienstleister, erfolgreich umgesetzt. Dieses hat unter anderem dazu geführt, dass SCHUMANN als verlässlicher Partner für Projekte in internationalen Großunternehmen angesehen wird. In jedem Marktbereich sind die wesentlichen Schlüsselkunden vorhanden, welche es ermöglichen die Märkte mitzugestalten und die bestehenden Lösungen weiterzuentwickeln bzw. neue Lösungen zu etablieren. Stärkeres Interesse an unseren Produkten entsteht auch durch verlängerte Zahlungsziele, eine höhere Zahl an Zahlungsausfällen und Insolvenzen. Im Bereich LkSG-Lösung wird eine Kooperation mit einem führenden Informationsanbieter aus Deutschland angestrebt, um hier einen größeren Zielmarkt erreichen zu können. 4. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet SCHUMANN eine Umsatzsteigerung in Höhe von ca. 12 Prozent im Vergleich zu 2023. Diese Steigerung resultiert aus den laufenden Lizenzeinnahmen aus großen Kundenprojekten, die Ende 2023 oder Anfang 2024 produktiv gesetzt wurden und dem Erreichen von Projektmeilensteinen in 2024. Somit werden wir eine auskömmliche Gewinnmarge erreichen und erwarten eine erhebliche Ergebnissteigerung im Geschäftsjahr 2024. Die Gewinnmarge ließe sich z. B. durch ein Absenken eines anhaltend hohen Investitionsniveaus weiter steigern. Es sollen aber auch in 2024 die Produkte weiterentwickelt und auch neue Produkte auf den Markt gebracht werden. Die wesentlichen Inhalte für das Geschäftsjahr 2024 sind: • Die weitere Transformation vom Projektunternehmen zum Produkthersteller • Das technische Redesign von CAM • Das Abschließen einer Kooperation im Bereich Softwarelösung LkSG • Abschluss der Zertifizierung nach ISO 27001
Göttingen, den 17. Juli 2024 gez. Dr. Martina Städtler-Schumann gez. Jan-Torben Schwager gez. Evgeny Kulyushin Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersBei dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 276 Satz 1 HGB und § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Prof. Schumann GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Prof. Schumann GmbH, Göttingen,- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Prof. Schumann GmbH, Göttingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Hamburg, 19. Juli 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
gez. Till Kohlschmitt, Wirtschaftsprüfer gez. Dirk Schützenmeister, Wirtschaftsprüfer |
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