Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 270035
Vorher
Schütte-Wicklein GmbH
Eingetragen
21.5.1971
Branche
Dachdeckerei und BauspenglereiSpezialisierte Bautätigkeiten im TiefbauSonstige spezialisierte Bautätigkeiten im Hochbau a. n. g.
Gegenstand
Die Ausführung von Bedachungen, Isolierungen und Fassadenverkleidungen sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Kevin Trampe
seit 7.7.2025
Prokura
Prokura
Prokura
Geschäftsführer
Rolf Dieter Enderlin
seit 31.5.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Hanebutt Holding GmbH
Germany
410.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schütte-Wicklein GmbH

Herbolzheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

SCHÜTTE-WICKLEIN GMBH, HERBOLZHEIM

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Geschäftsmodell

Die Schütte-Wicklein GmbH ist weit über die Region hinaus eines der führenden Unternehmen im Bereich Dach- und Fassadentechnologien. Das Unternehmen mit Sitz in Herbolzheim ist ein Spezialist für großflächige Dachanlagen und komplexe Fassaden. Unsere Systeme überzeugen durch Design, Qualität, Langlebigkeit und Umweltfreundlichkeit.

Das leistungsfähige Team setzt sich aus durchschnittlich 92 erstklassig ausgebildeten Mitarbeitern zusammen, die die Kunden von der Idee bis zur Fertigstellung ihres Vorhabens tatkräftig unterstützen. Wir legen großen Wert auf eine fundierte Aus und Weiterbildung und bieten deshalb selbst entsprechende Ausbildungsplätze für interessierte junge Menschen an.

Seit 2022 gehört die Schütte-Wicklein GmbH zur Hanebutt Gruppe aus Neustadt am Rübenberge. Davon versprechen wir uns Synergien, vor allem im Einkauf, Support von unterschiedlichen Fachabteilungen sowie die Möglichkeit, bundesweit tätige Unternehmen aus einer Hand bedienen zu können.

1.2. Forschung und Entwicklung

Aufgrund der Branche, in der wir uns bewegen, werden nur wenige eigenständige Forschungs und Entwicklungstätigkeiten durchgeführt.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war geprägt von einem Rückgang der Baukonjunktur bedingt durch gestiegene Preise und Zinsen. Die Schütte-Wicklein GmbH war von diesem Rückgang nicht betroffen, sondern konnte ihren Umsatz sogar noch steigern.

Wir unterliegen einem starken Wettbewerb, wobei nur ein Unternehmen als direkter Wettbewerber identifiziert wird. Wir sind ausschließlich von unserem Hauptsitz in Herbolzheim aus tätig. Da wir bundesweit unsere Leistungen anbieten, stehen wir aber verstärkt im Wettbewerb mit lokalen, beim Auftraggeber ansässigen Unternehmen oder, vor allem bei größeren Bauvorhaben, mit großen, bundesweit aktiven Firmen.

Die Versorgungslage bei den Rohstoffen war im Jahr 2023 jederzeit gesichert.

2.2. Geschäftsverlauf

Trotz des ungünstigen bauwirtschaftlichen Umfeldes blieb die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen äußerst stabil. Für 2024 rechnen wir auch weiterhin mit einer guten Auftragslage. Somit sollte eine Umsatzkonsolidierung auf weiterhin sehr gutem Niveau möglich sein.

Noch immer hält die Nachfrage nach Dachsanierungen, gerade aus Energieeffizienzgründen an, auch Investitionen in Photovoltaikanlagen nehmen, nach längerer Durststrecke, aufgrund von gesetzlichen Vorgaben wieder stark zu. Insbesondere wegen der guten Auftragslage und der Realisierung von angefangenen Arbeiten konnten wir im Jahr 2023 die Gesamtleistung um TEUR 4.135 bzw. 21,7 % steigern.

2.3. Vermögens, Finanz und Ertragslage: Darstellung, Analyse, Beurteilung

2.3.1. Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Betriebsergebnis 1.415 687 724 104,02
Finanz- u. Beteiligungsergebnis -45 -47 1 2,17
Steuern -391 -167 -221 -126,29
Jahresergebnis 979 473 504 106,11

Unsere Ertragslage ist durch den starken Wettbewerb und unsere Fokussierung auf Qualitätsprodukte gekennzeichnet.

Den gesunkenen Umsatzerlösen (-TEUR 820) steht ein Anstieg der angefangenen Arbeiten (+TEUR 6.386) gegenüber. Somit stieg die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 4.135 bzw. 21,7% bei einer durchgängig guten Auftragslage und Auslastung. Wieder konnten einige angefangene Arbeiten zum Jahresende nicht beendet und schlussgerechnet werden, daher stieg unser Bestand an unfertigen Arbeiten gegenüber dem Vorjahr auch so stark an.

In Summe stiegen die Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr (+TEUR 3.443). Dies betraf im Wesentlichen den Materialbereich (+TEUR 1.608) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+TEUR 581), sowie den Personalbereich (+TEUR 1.261).

Das Zinsergebnis ist weiterhin negativ (-TEUR 45).

2.3.2. Finanzlage

Die Finanzlage unserer Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr stabil geblieben.

Die Eigenkapitalquote beträgt per 31.12.2023 47,2% (Vj.27,8%), allerdings bei einer niedrigeren Bilanzsumme (-TEUR 1.575).

Bezüglich der Finanzierung bedienen wir uns bei Bedarf den von den Kreditinstituten eingeräumten Kontokorrentlinien und Darlehen. Außerdem erfolgen Abschlagszahlungen unserer Kunden auf unsere Bauvorhaben entsprechend den Auftragsbedingungen. Im Jahr 2023 hatten wir immer genügend freie Kreditlinien, um unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Kredite wurden wie vertraglich festgelegt, getilgt, teilweise auch vorzeitig abgelöst.

Das Fremdkapital gliedert sich in lang und kurzfristige Verbindlichkeiten. Zum Bilanzstichtag bestanden keine langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren). Die Zinsbindung der Verbindlichkeiten ist an die Laufzeiten angelehnt.

Der indirekte Cash Flow ermittelt aus dem Jahresüberschuss von TEUR 979 (VJ: TEUR 473) und den Abschreibungen von TEUR 254 (VJ: TEUR 261) ergibt einen positiven Überschuss von TEUR 1.233 (VJ: TEUR 734).

Im Jahr 2023 wurde weiterhin in den Fuhrpark und die Baustellenausstattung investiert. Für das kommende Geschäftsjahr beabsichtigen wir, neben den üblichen Ersatzinvestitionen auch Erweiterungsinvestitionen zu tätigen.

2.3.3. Vermögenslage

Aktiva

Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Anlagevermögen 1.192 1.084 108 10,0
kurzfristige Vermögenswerte 4.466 7.474 -3.008 -40,2
liquide Mittel 1.604 303 1.301 429,4
ARAP 62 38 24 63,2
Bilanzsumme 7.324 8.899 -1.575 -17,7

Passiva

Eigenkapital 3.457 2.477 979 39,5
langfristige Verbindlichkeiten 0 122 -122 -100,0
Rückstellungen 2.202 2.116 87 4,1
kurzfristige Verbindlichkeiten 1.665 4.184 -2.519 -60,2
Bilanzsumme 7.324 8.899 -1.575 -17,7

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist in Summe gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken. Auch in den Einzelpositionen gab es teilweise nennenswerte Veränderungen.

Das Anlagevermögen ist gegenüber dem Vorjahr nur um TEUR 108 gestiegen. Damit lagen die Investitionen über der Summe aus Abschreibungen und Abgängen.

Unsere Unfertigen Arbeiten haben weiter zugenommen und zwar um Mio. EUR 6,4 auf Mio. EUR 11,3. Entsprechend sind auch die erhaltenen Anzahlungen um Mio. EUR 7,871 gestiegen. Im Jahr 2023 wurden sehr viele Bauvorhaben nicht erst zum Jahresende sondern früher fertiggestellt. Damit einher geht ein Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag um TEUR 2.059. Dagegen nahmen die liquiden Mittel entsprechend zu (+TEUR1.301).

Im Jahr 2023 sanken die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (um TEUR 363 auf TEUR 282) sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen deutlich um TEUR 630 auf TEUR 1.097. Die sonstigen Verbindlichkeiten sanken ebenfalls um TEUR 766 auf TEUR 286.

Das Eigenkapital nahm weiterhin zu und liegt nun bei einem Wert von TEUR 3.457. So beträgt die Eigenkapitalquote, auch wegen der niedrigeren Bilanzsumme nun 47,2%. Im Vorjahr waren es 27,8%.

2.4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Umsatzentwicklung,

Betriebsergebnis und

Branchenentwicklung.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung den projektbezogenen Deckungsbeitrag, die Umsatzrendite sowie den Cash Flow heran. Die für uns relevanten Kennzahlen zeigen sich im Vergleich zum Vorjahr stabil.

2.5. Gesamtaussage

Unsere Vermögens, Finanz und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Der Auftragsbestand ist wie in den Vorjahren und trotz der schwachen Baukonjunktur hoch und unsere Ergebnisentwicklung ist stabil.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gedeckt.

3. Zweigniederlassungsbericht

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

4. Prognosebericht

Für 2024 plant die Gesellschaft ein ähnliches Umsatzniveau wie 2023. Dabei sollen weiterhin die Umsatzfelder bevorzugt werden, die einen höheren Deckungsbeitrag versprechen. In 2024 werden wir im organisatorischen Bereich, vor allem in der Bauleitung und in der Arbeitsvorbereitung weitere Optimierungen mit dem Ziel der Ergebnisverbesserung vornehmen. Daher erwarten wir für 2024 und die folgenden Geschäftsjahre ähnliche Ergebnisse wie 2023.

Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

Wir erwarten trotz der angespannten Baukonjunktur und der schwierigen Lage auf dem Arbeitsmarkt eine gleichbleibende Entwicklung der Vermögens, Finanz und Ertragslage. Bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses haben sich in unserem Bereich keine wesentlichen Anzeichen ergeben, die eine Reduzierung unserer Ziele notwendig erscheinen lassen.

5. Chancen und Risikobericht

Die vom Markt erwarteten Anpassungen werden mit dem Ziel einer langfristigen Unternehmensentwicklung bei unseren geschäftspolitischen Entscheidungen berücksichtigt.

Aufgrund der aktuellen Auftragslage, unserer Erfahrung und unserem Qualitätsbewusstsein sehen wir uns für die Zukunft gut aufgestellt.

Für 2024 sehen wir für uns, trotz der aktuellen Situation auf dem Arbeitsmarkt und im Einkaufssektor und gerade wegen der wachsenden Nachfrage nach Solarenergie Chancen in einer weiterhin stabilen Bauwirtschaft.

Unter Beachtung der Unternehmensziele werden permanent Risiken durch die Geschäftsleitung und das Controlling identifiziert, welche die Erreichung der Unternehmensziele gefährden könnte. Die Ursachen werden ermittelt und die Risiken hinsichtlich der Schadenshöhe, der Eintrittswahrscheinlichkeit und Entwicklung überprüft. Für jeden Risikotyp werden Verantwortlichkeiten und Maßnahmen festgelegt.

Die möglichen Risiken, die eingeleiteten Maßnahmen sowie für das Gesamtunternehmen relevante Kennzahlen werden regelmäßig durch die Geschäftsleitung verfolgt.

Der Preiswettbewerb in dem Segment, in dem wir tätig sind, ist wegen der angespannten Baukonjunktur intensiv. Bei Angeboten für größere Bauaufträge überwachen wir intern die potentiellen Ertragsaussichten konsequent.

Der Projektfortschritt ist entscheidend für die Ertrags- und Finanzlage unserer Branche und somit auch für unser Unternehmen. Diesen gilt es auch weiterhin intensiv zu überwachen. Unser Ziel ist eine zeitnahe Ergebnisrealisierung sowie ein möglichst reibungsloser Projektverlauf auf Basis einer umfänglichen Projektvorbereitung.

Wir sehen uns für die Bewältigung der allgemeinen und der speziellen Risiken gut gerüstet.

6. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzierungsinstrumenten zählen Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Lieferanten.

Forderungen wurden in der Vergangenheit größtenteils vereinbarungsgemäß beglichen. Es bestehen ein solider Kundenstamm und eine langjährige Zusammenarbeit mit vielen Kunden. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Forderungsmanagement und hat entsprechende Kreditversicherungen abgeschlossen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden vereinbarungsgemäß zurückgeführt. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skonto gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

 

Herbolzheim, 30.04.2024

gez. Rolf Enderlin, Geschäftsführer Schütte-Wicklein GmbH

gez. Frank Börsig, Geschäftsführer Schütte-Wicklein GmbH

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

SCHÜTTE-WICKLEIN GMBH, HERBOLZHEIM

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.191.973,00 1.084
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.164,00 11
II. Sachanlagen 1.144.609,00 1.028
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 22.390,00 24
2. Technische Anlagen und Maschinen 82.652,00 80
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.039.567,00 924
III. Finanzanlagen 45.200,00 45
B. UMLAUFVERMÖGEN 6.070.127,65 7.777
I. Vorräte 963.055,97 2.651
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.503.281,76 4.823
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.146.606,41 422
2. Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.356.675,35 4.401
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.603.789,92 303
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 61.586,56 38
7.323.687,21 8.899

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. EIGENKAPITAL 3.457.071,97 2.477
I. Gezeichnetes Kapital 410.000,00 410
II. Gewinnvortrag 2.067.845,46 1.594
III. Jahresüberschuss 979.226,51 473
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.201.586,37 2.116
C. VERBINDLICHKEITEN 1.665.028,87 4.306
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 281.533,47 645
2. Übrige Verbindlichkeiten 1.383.495,40 3.661
7.323.687,21 8.899

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
TEUR
1. Rohergebnis 11.154.512,01 8.595
2. Personalaufwand 6.629.959,51 5.369
a) Löhne und Gehälter 5.654.971,53 4.465
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 974.987,98 904
3. Abschreibungen 254.195,79 261
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 254.195,79 261
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.850.609,48 2.270
9.734.764,78 7.900
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 3,00 0
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.509,95 9
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 57.206,21 56
-44.693,26 -47
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 391.163,59 167
9. Ergebnis nach Steuern 983.890,38 481
10. Sonstige Steuern 4.663,87 8
11. Jahresüberschuss 979.226,51 473

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

SCHÜTTE-WICKLEIN GMBH, HERBOLZHEIM

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Schütte-Wicklein GmbH hat ihren Sitz in Herbolzheim. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg unter HRB270035 eingetragen.

Gemäß § 267 HGB handelt es sich bei der Gesellschaft um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§242f. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§264 f. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften bei der Erstellung (§288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des HGB. Sie haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Zur Anwendung kommt ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode. Bei Zugängen werden die Abschreibungsbeträge pro rata temporis berücksichtigt.

Bis 2017 wurde für bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 ein GWG-Sammelposten gebildet und über 5 Jahre abgeschrieben. Seit 2018 werden geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem in der Anlage 4 beigefügten Anlagespiegel.

Die Roh, Hilfs und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten, vermindert um Gängigkeitsabschläge, bewertet.

Der Bewertung der unfertigen Arbeiten liegen die geleisteten Stunden (bewertet mit einem Durchschnittsstundensatz inkl. Gemeinkosten) und die eingesetzten Materialien (bewertet zum Einkaufspreis inkl. Gemeinkosten) zugrunde. Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden vorgenommen.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel sind zum Nominalwert bilanziert. Bestehenden Ausfallrisiken wurde durch die Bildung von Einzel und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Der ausgewiesene Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.

Die Rückstellungen wurden jeweils zu ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei objektiven Hinweisen berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Gegenüber der Gesellschafterin, der Hanebutt Holding GmbH, Neustadt am Rbge. besteht ein verzinslicher Darlehensvertrag. Zum Bilanzstichtag valutiert das Darlehen mit € 1.146.606,41 und wird als Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind aktivierte Disagien in Höhe von 3.627,97 EUR enthalten.

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten (in Klammern Vorjahreswerte):

Gesamt 31.12.2023
TEUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
TEUR
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
TEUR
Restlaufzeit Über 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten 2.689 2.424 266 0
Vorjahreswerte (4.306) (3.971) (335) (1.010)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 282 (VJ: TEUR 645) sind durch Bürgschaften, Forderungsabtretungen und Sicherungsübereignungen besichert.

In den Verbindlichkeiten sind enthalten:

Verbindlichkeiten ggü. Gesellschafter TEUR 0 (VJ: TEUR 0)

Aus Leasing- und Lizenzverträgen bestehen zum Jahresende noch Verpflichtungen von insgesamt TEUR 329 (VJ: TEUR 128) und für Mietverträge von Geschäfts- und Wohngebäude in Höhe von TEUR 796.

Die Verträge haben Restlaufzeiten zwischen 1 und 98 Monaten.

V. Sonstige Angaben

Zu Jahresbeginn 2022 hat die Hanebutt Gruppe in Neustadt am Rübenberge die Schütte-Wicklein GmbH übernommen. Das Mutterunternehmen ist die Hanebutt Holding GmbH. Die Gesellschaft wird erstmalig für das Jahr 2023 in den Konzernabschluss der Hanebutt Holding GmbH einbezogen.

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres betrug 92 (VJ: 89), davon sind 63 (VJ: 63) gewerbliche Arbeitnehmer und 29 (VJ: 26) Angestellte.

Geschäftsführer sind Rolf Enderlin, Betriebswirt des Handwerks und Frank Börsig, Bautechniker. Auf die Angabe der Bezüge der Organmitglieder wurde gemäß § 286 Absatz 4 HGB verzichtet.

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und befugt im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Die Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 979.226,51 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Herbolzheim, 30.04.2024

gez. Rolf Enderlin, Geschäftsführer Schütte-Wicklein GmbH

gez. Frank Börsig, Geschäftsführer Schütte-Wicklein GmbH

Anschaffungs-/Herstellungskosten
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
215.491,70 0,00 0,00 215.491,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 30.193,88 0,00 0,00 30.193,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 223.221,22 19.442,87 0,00 242.664,09
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.892.484,68 358.716,92 97.912,96 2.153.288,64
2.145.899,78 378.159,79 97.912,96 2.426.146,61
III. Finanzanlagen
45.200,00 0,00 0,00 45.200,00
2.406.591,48 378.159,79 97.912,96 2.686.838,31
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
204.709,70 8.618,00 0,00 213.327,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.250,88 1.553,00 0,00 7.803,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 143.391,22 16.620,87 0,00 160.012,09
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 968.960,68 227.403,92 82.642,96 1.113.721,64
1.118.602,78 245.577,79 82.642,96 1.281.537,61
III. Finanzanlagen
0,00 0,00 0,00 0,00
1.323.312,48 254.195,79 82.642,96 1.494.865,31
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
2.164,00 10.782,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 22.390,00 23.943,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 82.652,00 79.830,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.039.567,00 923.524,00
1.144.609,00 1.027.297,00
III. Finanzanlagen
45.200,00 45.200,00
1.191.973,00 1.083.279,00

In den vorstehenden verkürzten Jahresabschluss haben wir die größenabhängigen Erleichterungen bei der Offenlegung nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht hat unser Abschlussprüfer den nachfolgend wiedergebenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Schütte-Wicklein GmbH, Herbolzheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Schütte-Wicklein GmbH, Herbolzheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schütte-Wicklein GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Freiburg, den 31. Mai 2024

BANSBACH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Hanns-Georg Schell, Wirtschaftsprüfer

gez. Christian Schnell, Wirtschaftsprüfer

ERGEBNISVERWENDUNGSBESCHLUSS

In der Gesellschafterversammlung vom 11.10.2024 wurde beschloossen, den ausgewiesenen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 979.226,51 sowie den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 2.067.845,46 (Bilanzgewinn von EUR 3.047.071,97) auf neue Rechnung vorzutragen.

ANGABEN ZUR FESTSTELLUNG

Der Jahresabschluss wurde am 11.10.2024 festgestellt.

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