Escape Clothing GmbHLiquidiert
83098 Brannenburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Stoffler seit 12.4.2019 | Liquidator |
Peter Wolfgang Mosebach seit 12.4.2019 | Liquidator |
Markus Perl seit 8.10.2014 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Escape Clothing GmbHBrannenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016A. Geschäftsmodell und branchenbezogene RahmenbedingungenGeschäftsmodell und Entwicklungen Die Escape Clothing GmbH ist ein mittelständisches Textilunternehmen mit Sitz in Brannenburg, Oberbayern. Mit der Marke TIMEZONE ist das Unternehmen im Denim- und Fashionbereich mit dem Schwerpunkt in der konsumigen Mittelpreislage tätig. In 2016 wurde der Umsatz mit Produkten der Marke TIMEZONE in über 23 Ländern erwirtschaftet, teilweise direkt über Handelsvertretungen und teilweise über selbständige Importfirmen. Die größten Umsatzanteile wurden weiterhin in den Kernmärkten Deutschland, Frankreich, Italien und Schweiz verzeichnet. Am Sitze des Unternehmens wird die gesamte Kollektion eigenständig entwickelt, die Produktion, die vorwiegend im Rahmen einer Auftragsfertigung in Fernost erfolgt, gesteuert sowie der Vertrieb, die administrativen Bereiche und die Logistik durchgeführt. Die Escape Clothing GmbH ist ein Konzernunternehmen der im Textil- und Immobilienbereich tätigen Insight-Gruppe mit Sitz in Brannenburg. Die Produktpalette umfasst mit Ausnahme von Unterwäsche, Bademoden und Schuhen das gesamte Bekleidungssegment. Neben dem aus Hemden bzw. Blusen, T-Shirts, Sweatshirts und Strick bestehenden Kollektionsergänzungsprogramm liegt die Kernkompetenz in der Produktgruppe Hose. Für Damen und Herren wird eine breite Palette von Denim-Hosen (Jeans) und Baumwollhosen angeboten. Der Kollektionsrhythmus besteht aus zwei Vororder-Kollektionen - aufgeteilt in je 4 Liefermonate - und zwei saisonale NOS-Programme. Zusätzlich werden je nach Bedarf noch Flash-Programme als hochmodische Saison-Zwischenprogramme angeboten. Im Vorjahr sind mit dem Umzug an den neuen Firmenstandort in Brannenburg (Oberbayern) im November 2015 und im Berichtsjahr mit dem Start der Einführung eines neuen gesamtunternehmensumfassenden ERP-Systems zwei wesentliche zukunftsträchtige Projekte finalisiert bzw. begonnen worden. Für den neuen Firmenstandort in Brannenburg wurden seit 2014 über Euro 12.500.000 in eine neue Firmenzentrale und ein neues Logistikzentrum einschließlich Infrastrukturausstattung investiert, die den Herausforderungen der Zukunft besser entsprechen und die Möglichkeiten einer weiteren Expansion des Unternehmens eröffnen. Die räumliche Zusammenlegung von Abteilungen und optimierten räumlichen Gegebenheiten werden vielfältige Änderungen in den betrieblichen Prozessen mit großen Optimierungspotentialen nach sich ziehen. Weiterhin wurde im Frühsommer 2015 das Auswahlverfahren für ein neues ERP-System beendet und im Sommer 2015 mit der Anpassungs- und Einführungsphase begonnen. Das neue ERP-System wird in einem integrierten System den gesamten Wertschöpfungsprozess von der Produktentwicklung bis zur Lieferung an den Kunden und der Überwachung der Abverkäufe des Kunden abdecken. Ebenfalls integriert ist das gesamte Rechnungswesen. Bei einer erwarteten Investitionssumme von rd. Euro 1.300.000 wird die Einführungsphase ihren Abschluss mit dem Beginn der Auslieferung der Saison Herbst/Winter 2017 haben und im Herbst 2017 beendet sein. Bis zum endgültigen optimierten Live-Betrieb wird mit einer Übergangsphase bis Mitte 2018 gerechnet. Im Frühjahr 2017 wurde zudem die Lizenz für die Marke ORWELL erworben. Die Marke ORWELL ist im hochpreisigen Segment für Damenhosen, insbesondere Stoffhosen, angesiedelt. Nachdem die Marke vor ca. 3 Jahren vom Markt genommen wurde, soll diese wieder im gehobenen Fachhandel etabliert werden. Die Marke soll dabei völlig eigenständig ein Teil der Organisation der Escape Clothing GmbH werden und vor allem die Infrastruktur und die Logistik am Standort Brannenburg nutzen. Dies soll ein weiterer Schritt zu einem "Hosenkompetenzzentrum" in Brannenburg sein. Die Markteinführung wird im Sommer 2018 sein. Dieser strategische Schritt soll die Wettbewerbsfähigkeit der Escape Clothing GmbH mit den Marken TIMEZONE und ORWELL als Hosenspezialist durch Kostendegressionseffekte deutlich erhöhen und die Möglichkeiten des Standortes Brannenburg optimal ausnutzen. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Insgesamt ist die Textilbranche in einer deutlichen Umbruchphase. Die Schnelligkeit der Mode und der Lieferrhythmen, Änderungen in den Beschaffungsmärkten, die Übersättigung der Märkte, das Sterben des Facheinzelhandels bei gleichzeitigem Aufblühen des Onlinehandels und zunehmende Konzentrationstendenzen macht bei vielen Konzernhäusern, Einzelhändlern und Herstellern eine Anpassung ihres Geschäftsmodells notwendig. Als Ergebnis dieser Entwicklung zeigt sich auch eine zunehmende Marktbereinigung durch eine Reduzierung der Anzahl der Hersteller in allen Größenklassen. Dieser Anpassungsdruck ist seit 2015 zunehmend steigend und wird nach Einschätzung der Geschäftsführung noch mehrere Jahre anhalten. Nur Hersteller, die proaktiv mit angepassten Geschäftsmodellen und moderner Infrastruktur auf die Herausforderungen flexibel reagieren, werden die Umbruchphase überstehen. Gleichzeitig eröffnet diese Phase aber auch eine Vielzahl zukünftiger Chancen. B. WirtschaftsberichtGeschäftsverlauf und Ertragslage Im Geschäftsjahr 2016 konnte die positive Ergebnisentwicklung der letzten drei Jahre seit 2012 nicht mehr fortgeführt werden. Aufgrund von internen Problemen in der Kollektionsentwicklung, Verzögerungen bei der Marktbearbeitung durch den Vertrieb und Qualitätsproblemen wurden im Berichtsjahr um -7,2 % geringere Umsätze als im Vorjahr erzielt. Der Umsatzrückgang auf nun TEuro 23.889,8 ist dabei vor allem im Vorordergeschäft eingetreten und hat sich dabei auf alle wesentlichen Märkte verteilt. Das NOS-Geschäft (Lagergeschäft) ist hingegen im Wesentlichen konstant geblieben. Dieser Umsatzrückgang bei gleichzeitig ungünstigem Wechselkurs von Dollar zu Euro in der Beschaffung konnte kostenmäßig durch normale Einsparungsmaßnahmen nicht vollständig kompensiert werden. Im Ergebnis musste erstmals ein Jahresfehlbetrag von TEuro -269,9 gegenüber einem Vorjahresergebnis von TEuro +912,6 hingenommen werden. Unter Berücksichtigung von im Ergebnis enthaltener konzerninterner Ertragsumlagen konnte noch eine tatsächliche, operative Umsatzrendite vor Steuern von rd. +1,3 % (Vj. rd. +8,1 %) erreicht werden. Bereits Ende 2013 wurde die Lizenz für optische Brillen und Sonnenbrillen unter der Marke TIMEZONE vergeben und im Januar 2014 sehr erfolgreich im Markt eingeführt. Nach einer ebenfalls positiven Entwicklung in 2015 ergab sich 2016 jedoch ein Umsatzrückgang, wodurch die Lizenzeinnahmen um -5,8 % zum Vorjahr zurückgingen. Die Umsätze mit Onlineplattformen (Otto, Amazon, Neckermann) konnten um +19,1 % auf TEuro 2.038,5 sehr erfreulich gesteigert werden. Die Umsätze des eigenen Onlineshops TIMEZONE.DE waren jedoch um -23,2 % auf TEuro 429,6 rückläufig. Ursächlich waren hier der hohe Wettbewerbsdruck und der leicht "veraltete" Onlineshop. Für 2017 ist hier eine Modernisierung vorgesehen. Die Anzahl der Outlet-Stores reduziert sich zum Jahresende auf insgesamt 3 Stores, davon 2 Franchise-Stores. Diese beiden Franchise-Stores sollen bis Ende 2017 ebenfalls geschlossen werden. Die Verminderung der Rohertragsquote um -4,1 %-Punkte auf 48,1 % ist bei einer unveränderten Sourcing-Struktur in Asien und nur leicht steigenden lokalen Beschaffungspreisen im Wesentlichen auf die Entwicklung des US-Dollar-Wechselkurses zurückzuführen. Zudem hat ein höherer Vermarktungsanteil von Restanten zu dieser Entwicklung beigetragen. Die eingeschlagene Beschaffungsstrategie wurde auch in 2016 konsequent weiterverfolgt, wobei die Einhaltung des definierten Qualitätsniveaus höchste Priorität genießt. Im Zuge dieser veränderten Sourcing-Politik wurde das Qualitätsmanagement weiter verstärkt, das zum einen eine verstärkte Präsenz von eigenen qualifizierten Technikern in den Produktionsbetrieben als auch zum anderen die Einführung und regelmäßige Überprüfung eines Code of Conduct beinhaltet. Die belastenden Ergebniseffekte aus dem verminderten Umsatz und der reduzierten Rohertragsquote konnten durch intensive Optimierungen in den betrieblichen Kosten teilweise aufgefangen werden. So konnten die operativen Betriebsaufwendungen insgesamt um TEuro 1.155,5 gesenkt werden. Neben dem umsatzkorrelierten Rückgang von einzelnen Kostenarten wie Frachtkosten, Provisionen und Lizenzgebühren haben bei den allgemeinen operativen Betriebskosten vielfältige Einsparungen mit TEuro 685,1 zu diesem Ergebnis beigetragen. Gegenläufig waren jedoch hohe Aufwendungen für Abfindungszahlungen aufgrund von Änderungen in Vertriebsgebieten in Höhe von TEuro -253,2 und eine hohe Zuführung zu Wertberichtigungen auf Forderungen und Ausbuchungen von Forderungen in Höhe von TEuro -347,5. Der Personalaufwand erhöhte sich leicht um 6,8 % auf TEuro 3.319,7 aufgrund eines leichten Personalaufbaus in den Bereichen Controlling und Vertrieb sowie Gehaltsanpassungen. Im Marketingbereich wurde neben der unveränderten Platzierung von abverkaufsstarken Hosenpräsentern und den regelmäßigen halbjährig wechselnden "Motto-Kampagnen" die Endverbraucherwerbung mittels redaktioneller Beiträge, Social Media-Aktivitäten, Pressetagen und gezieltem Sponsoring auf vergleichbarem Niveau fortgeführt. Der Messeauftritt wurde wie auch in den Vorjahren zeitgeistgerecht überarbeitet und stieß auf positive Resonanz beim Fachhandel und der Fachpresse. Weiterhin bleibt die auf Partnerschaft ausgerichtete Zusammenarbeit mit Lieferanten, Kunden und Geschäftspartnern und der hohe, auf persönliche Betreuung ausgerichtete Servicegedanke wesentlicher Bestandteil der Firmenphilosophie, die ganz wesentlich durch die starke Identifikation und das Engagement der Mitarbeiter geprägt ist. Das operative EBITDA (ohne periodenfremdes Ergebnis und Sondereinflüsse) liegt mit TEuro + 350,5 (Vj. TEuro + 1.497,1) ebenfalls deutlich unter dem Vorjahr. Bei der Beurteilung der Personalaufwandsquote ist zu berücksichtigen, dass ein Teil der Personalaufwendungen über Kostenumlagen aus der Insight-Gruppe in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gezeigt wird. Finanzlage Der Cash Flow aus der operativen Geschäftstätigkeit beträgt TEUR -1.231,9 (Vj. TEuro +2.638,7) und spiegelt somit die unbefriedigende Ertragsentwicklung im Berichtsjahr wieder. Bei einem gleichzeitigen investiven Mittelabfluss in Höhe von TEuro -1.097,9 (Vj. TEuro -10.909,2) und einem Mittelzufluss aus der Kreditaufnahme in Höhe von TEuro +1.736,0 (Vj. TEuro 5.014,0) veränderte sich der Finanzmittelfonds um TEuro -593,8. Bei flüssigen Mitteln von TEuro 4.725,5 zum 31.12.2016 und langfristige Darlehen für die Investitionsfinanzierung ist für 2017 weiterhin keine Aufnahme von kurzfristigen Betriebsmittelkrediten geplant. Vermögenslage Durch die hohen Investitionen in die neue Firmenzentrale und das neue Logistikgebäude von 2014 bis 2016 in Verbindung mit der hierzu notwendigen Darlehensaufnahme hat sich insgesamt die Bilanzsumme im Vergleich zu früheren Jahren deutlich erhöht. Die erhöhte Bilanzsumme zusammen mit dem Jahresfehlbetrag 2016 führt dazu, dass sich die Eigenkapitalquote auf 53,8 % (Vj. 54,4 %) reduzierte. Das Eigenkapital inklusive Gewinnvortrag betragt TEuro 15.549,3 und stellt unverändert eine solide Kapitalbasis des Unternehmens dar. Durch das hohe Eigenkapital in Verbindung mit liquiden Mitteln von TEuro 4.725,5 und bei langfristigen Darlehen von TEuro 6.750,0 besitzt das Unternehmen eine sehr solide Finanzierung, die die Möglichkeiten zu einer intensiven Umsetzung der Unternehmensstrategie Timezone 2.0 mit entsprechenden Investitionen eröffnet und ein hohes Maß an Krisenresistenz mit sich bringt. Zudem stehen für Aufbau und den Roll-Out der Marke ORWELL ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung. Die Vorräte und Forderungen sind vollständig durch Eigenkapital finanziert. Von den Investitionen für die neuen Betriebsgebäude und das ERP-System in den Jahren 2014 bis 2016 wurden rd. 55 % aus eigenen Mittel gedeckt. C. Prognose-, Risiko- und ChancenberichtPrognosebericht Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet die Geschäftsleitung nochmals um rd. -10 % rückläufige Umsätze bei gleichzeitig steigenden Kosten. Die eingeleiteten Vertriebsmaßnahmen werden aufgrund der Rhythmik in der Textilindustrie erst ab Mitte 2018 zu steigenden Umsätzen führen, gleichzeitig werden hohe Investitionen in neuen Vertriebsformen, in Vertriebstools und in den Aufbau neuer Abteilungen zur Unterstützung des Vertriebs die Kosten nach oben treiben. Um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden, ist die Geschäftsleitung bereit für einen begrenzten Zeitraum anstatt eines Einsparungsprogramms ein Investitionsprogramm zu fahren und dementsprechend für 2017 einen höheren Verlust zu akzeptieren. Die Geschäftsleitung rechnet daher für 2017 insgesamt mit einem Jahresfehlbetrag zwischen TEuro -500,0 bis -700,0. Risikobericht Alle erkennbaren Risiken für die Geschäftsentwicklung, wie auch mögliche Auswirkungen aus politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen und die damit zusammenhängenden absehbaren Risiken, werden dabei laufend bei der Unternehmensplanung und bei Unternehmerentscheidungen berücksichtigt. Als wesentliche Risiken bewertet die Geschäftsleitung
Um das Risiko bei den Beschaffungskosten zu minimieren, wird eine Konzentration und Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Lieferanten vorgenommen, Jahreskontingente vereinbart und frühzeitig saisonale Preise definiert. Diese enge Lieferantenbindung ist auch ein wichtiges Instrument zur Sicherung unseres Qualitätsstandards. Dem Lieferrisiko wird durch eine sehr stark intensivierte Lieferantensteuerung der Produktionen mit eigenem Personal oder Dienstleistern vor Ort in Kombination mit einem Monitoring und Controllingsystem vorgebeugt. Das allgemeine Konjunkturrisiko in der Bekleidungsindustrie wird seit 2015 als besonderes Risiko angesehen. Die in 2015 beginnenden und sich in 2016 noch verstärkenden Umwälzungen in der Bekleidungsindustrie in nahezu allen Kernmärkten des Unternehmens führten in 2016 zu einem deutlichen Druck auf die Umsätze. Grundlegende Strukturänderungen im Verbraucherverhalten, politische und wirtschaftliche Unsicherheiten in vielen Ländern wie z.B. Russland mit einer sich daraus ergebenden Kaufzurückhaltung bei den Konsumenten und eine weitere Konzentration in der Einzelhandelslandschaft mit dem Eintritt neuer vertikaler Anbieter, haben zu einem hohen Wettbewerbsdruck auf die traditionellen Hersteller geführt. Um dieser Entwicklung nachhaltig entgegenzutreten, ist zum einen der Fokus des Unternehmens stärker auf die Kernkompetenz der Produktgruppe Hose ausgerichtet worden, auch wenn hier kurzfristig auf Umsätze durch den Wegfall von anderen Warengruppen verzichtet wurde und zukünftig wird. Zum anderen wird mit dem Flächenmodul-Programm aus der Vertriebsstrategie der Zugang zu den großen Marktteilnehmern im Einzelhandel ermöglicht und somit die Abhängigkeit von den teilweise stark unter Druck stehenden kleineren Einzelhändler vermindert. Das Absatzrisiko ist auf das Kommissionsgeschäftsmodell, das NOS-Warensortiment und den B2C-Bereich begrenzt. Bei den Vororderaufträgen erfolgt die Disposition auftragsbezogen und beinhaltet von daher lediglich ein Debitorenrisiko. Dies ist jedoch branchenüblich und stellt deshalb kein unternehmensspezifisches Risiko dar. Um den zunehmenden Schwierigkeiten bei der Besetzung von vakanten Positionen durch geeignete Mitarbeiter aufgrund der ländlichen Lage in Brannenburg und der demographischen Entwicklung entgegenzuwirken, bildet das Unternehmen in unverändert hohem Umfang aus. Viele der notwendigen Stellenneubesetzungen können so aus den Reihen eigener Auszubildenden durchgeführt werden. Chancenbericht Der Umzug an den neuen Firmenstandort und die damit verbundene teilweise Neustrukturierung der betrieblichen Organisation, die Optimierung der Logistikprozesse in der neuen Logistikhalle und die Einführung des neuen ERP-Systems werden bei einem gleichzeitig sehr schwierigen Marktumfeld auch noch in 2017 zu hohen Herausforderungen für das Unternehmen führen. Daneben wird das in 2014 begonnene langfristige Strategieprojekt Timezone 2.0 auch in 2017 massiv vorangetrieben und nochmals weiter ausgebaut. So wird die in 2015 auch mit Hilfe sehr renommierter externer Berater entwickelte detaillierte Vertriebs- und Kollektionsstrategie bis zum Jahr 2020 realisiert und der neue Markenauftritt weiter konsequent fortgeführt. Neben einer deutlichen Verschlankung der Kollektionen durch die stärkere Fokussierung auf das Kernprodukt "Hose" werden durch die Umsetzung dieser Vertriebs- und Kollektionsstrategie in Verbindung mit dem neuen ERP-System auch Änderungen in der Vertriebs- und Personalstruktur notwendig werden, die teilweise mit weiteren hohen Anfangsinvestitionen verbunden sind. Der Aufbau neuer Abteilungen zur Kundenunterstützung und die intensive EDV-technische Anbindung der Kunden werden ab 2018 zu neuen Absatzkanälen führen und bestehende Absatzkanäle wesentlich besser ausnutzen. Zudem wurde der Vertrieb um weitere eigene Reisende zur Unterstützung der bestehenden Handelsvertreter ergänzt. Die Einführung der Marke ORWELL, die unverändert einen sehr hohen Bekanntheitsgrad sowohl beim Endkunden als auch beim Fachhandel besitzt, wird zudem erhebliche Chancen ab 2018 eröffnen. Durch die Nutzung der Ressourcen und der Infrastruktur der Escape Clothing GmbH im Zusammenspiel mit einer strategischen Partnerschaft mit einem etablierten Produktionsunternehmen zur Umsetzung der europäischen Produktion sieht sich die Gesellschaft sehr gut positioniert. Da die Marke ORWELL im Vertrieb und bei der Marktplatzierung keine Überschneidungen mit TIMEZONE hat, ergeben sich hieraus in Summen sehr gute Wachstumsmöglichkeiten. Im Ergebnis wird das Unternehmen bis Ende 2018 eine neue Form der Wettbewerbsfähigkeit sowohl in der Organisation als auch in der Kollektions- und Vertriebsstruktur erreichen, die nach Einschätzung der Geschäftsführung ab 2018 auch mit sukzessive steigenden Umsätzen und Erträgen einhergehen wird. Hohe Anstrengungen zur Erreichung dieser Ziele und eine erfolgreiche Umsetzung der vielfältigen, teilweise simultan laufenden Projekte sind jedoch die Voraussetzung hierfür. E. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von FinanzinstrumentenAls derivative Finanzinstrumente werden Devisentermingeschäfte zur Steuerung des Währungsrisikos vor allem auf der Importseite genutzt. Der Fremdwährungsbedarf für 2017 ist zu 100 % des erwarteten Volumens und für 2018 zu 40 - 50 % des erwarteten Volumens bereits gesichert. Die Devisentermingeschäfte werden dabei ausschließlich als Instrument der Kurssicherung für Warenimporte verwendet und nicht als offene Positionen zu Spekulationszwecken geführt. Das Ausfallrisiko von Kundenforderungen wird durch den Abschluss von Kreditversicherungen und durch ein Debitorenmanagement begrenzt.
Brannenburg, den 25. Oktober 2017 Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2016AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 2016A. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss zum 31.12.2016 der Escape Clothing GmbH wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den entsprechenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Ansatz- und Ausweismethoden sind gegenüber dem Vorjahr mit Ausnahme des Ausweises von Lizenzeinnahmen, die im Berichtsjahr unter den Umsatzerlösen ausgewiesen werden, unverändert. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Der Vorjahreswert für die Umsatzerlöse beträgt unter Anwendung der neuen Umsatzerlösdefinition Euro 25.816.529. Die Gesellschaft mit Sitz in Brannenburg ist im Handelsregister des Amtsgerichts Traunstein (HRB 8062) eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. B. Erläuterung der angewandten Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAnlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Abschreibungen wurden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen vorgenommen. Zugänge des Geschäftsjahres werden pro-rata-temporis abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Zugang zwischen dem 01.01.2008 und 31.12.2009 mit einem Anschaffungswert von mehr als Euro 150,00 und weniger als Euro 1.000,00 wurden im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG eine Abschreibung auf das Jahr der Anschaffung und vier Folgejahre vorgenommen. Im Geschäftsjahr wurde im Rahmen des derzeitig geltenden Wahlrechts von der Option "Sofortabschreibung" bei Anschaffungskosten bis Euro 410,00 Gebrauch gemacht. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe als auch die Waren werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertungsgrundsätze und -methoden basieren auf dem strengen Niederstwertprinzip und sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Dem modischen Wandel wird durch Bewertungsabschläge auf Alt- und Überbestände bei der Bewertung der Vorräte Rechnung getragen. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und übrige Aktiva Der Ansatz der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt unter Beachtung des Realisationsprinzips zu Nominalwerten. Angemessene Pauschalwertberichtigungen aufgrund allgemeinen Kredit- und Zinsverlustrisikos werden vorgenommen. Die darüber hinaus notwendigen Einzelwertberichtigungen sind gesondert gebildet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit Nominalwerten angesetzt. Davon ausgenommen ist das Körperschaftsteuerguthaben unter den sonstigen Vermögensgegenständen, das mit dem Barwert des Erstattungsanspruches zum 31.12.2016 angesetzt wurde. Der Ansatz der flüssigen Mittel erfolgt mit dem Nennbetrag. Soweit bei den Bankguthaben Fremdwährungsbeträge enthalten sind, werden diese zum Wechselkurs am Bilanzstichtag bewertet. Der Posten aktive Rechnungsabgrenzung enthält geleistete Zahlungen, denen Aufwendungen, die nach dem Bilanzstichtag entstehen, gegenüberstehen. Eigenkapital Das Eigenkapital ist zu Nominalwerten angesetzt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen voraussichtlichen Erfüllungsbetrags bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden sie mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Marktzins abgezinst. Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkurs am Buchungstag oder - soweit nicht kursgesichert - Forderungen mit den niedrigeren und Verbindlichkeiten mit dem höheren Devisenkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr wurden das Anschaffungskosten - bzw. das Realisationsprinzip außer Acht gelassen. Kursgesicherte Forderungen und Verbindlichkeiten werden zum Sicherungskurs angesetzt. C. Erläuterung zu einzelnen Bilanzposten1. Anlagespiegel Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens geht aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Bruttoanlagespiegel hervor. 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen Euro 541.724 (Vj. Euro 588.612) gegenüber Gesellschaftern. Diese bestehen wie im Vorjahr aus Umsatzsteuererstattungsansprüchen. 3. Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind mit Euro 64.563 (Vj. Euro 471.107) aktivierte Aufwendungen für ein neues ERP-System enthalten. Diese Vermögenswerte werden in 2017 nach Going Live des EDV-Systems im Rahmen eines Sale-and-Lease-Back-Vertrages wieder veräußert. Weiterhin sind mit Euro 326.708 (Vj. Euro 73.549) Forderungen aus Ertragssteuern enthalten. 4. Rücklagen und Gewinnvortrag Bei den Rücklagen zzgl. Gewinnvortrag besteht in Höhe von Euro 103.275 eine Ausschüttungssperre im Zusammenhang mit dem Unterschiedsbetrag aus der Zinsberechnung bei der Pensionsrückstellung gem. § 253 Abs. 6 HGB. 5. Rückstellung Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach dem modifizierten Teilwertverfahren unter Verwendung eines Rechnungszinssatzes i.H. von 4,01 % gem. § 253 Abs. 2 HGB (durchschn. Marktzins der letzten 10 Jahre) und der Richttafeln 2005G von Prof. Heubeck. Eine Fluktuation sowie Gehaltstrends waren nicht zu berücksichtigen. Die fest zugesagte Rentensteigerung von 1% der Vorjahresrente wurde beachtet. Die Neuregelung des § 253 durch das Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften vom 26.02.2016 wurde unter Anwendung des Wahlrechts bereits ab dem Geschäftsjahr 2015 berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB bei einem Rechnungszinssatz von 3,24 % (durchschn. Marktzins der letzten 7 Jahre) beträgt Euro 103.275 zum 31.12.2016. In Höhe dieses Unterschiedsbetrags besteht eine Ausschüttungssperre soweit die frei verfügbaren Rücklagen nicht mindestens diesem Unterschiedsbetrag entsprechen. Mit der Pensionsrückstellung in Höhe von Euro 794.834 wurden Vermögensgegenstände, die der Erfüllung dieser Verpflichtungen dienen, mit einem beizulegenden Wert in Höhe von Euro 385.333 verrechnet. Die Erträge aus dem zu verrechnenden Vermögen in Höhe von Euro 6.840 wurden mit den Zinsaufwendungen in Höhe von Euro 29.008 verrechnet. Sonstige Rückstellungen wurden gebildet für Gewährleistungsverpflichtungen, nicht genommenen Urlaub sowie aufgelaufene Überstunden der Arbeitnehmer, Jubiläen, Jahresabschlusskosten, Archivierungskosten, Berufsgenossenschaft, erhaltene aber noch nicht abgerechnete Leistungen und laufende Rechtsstreitigkeiten. Die Berechnung der Jubiläumsrückstellung erfolgte nach der versicherungsmathematischen projected unit credit Bewertungsmethode unter Verwendung eines Rechnungszinssatzes i.H. von 3,24 %, einer Fluktuationswahrscheinlichkeit von 1,0% und der Richttafeln 2005G von Prof. Heubeck. Gehaltstrends wurden nicht berücksichtigt. 6. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von Euro 3.237.500 (Vj. Euro 2.812.500) eine Restlaufzeit von über fünf Jahren. Durch Grundpfandrechte sind Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 5.000.000 (Vj. Euro 5.000.000) abgesichert. 7. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 3.263.696 (Vj. Euro 3.406.710) enthalten. Davon sind durch Verpfändung des Warenlagers Euro 2.500.000 abgesichert. 8. Sonstige Verbindlichkeiten In den sonstigen Verbindlichkeiten sind mit Euro 86.334 (Vj. Euro 347.355) Sicherungseinbehalte im Zusammenhang mit dem Neubau eines Verwaltungsgebäudes und einer Logistikhalle in Brannenburg enthalten. Weiterhin enthalten sind mit Euro 266.213 (Vj. Euro 0) Verbindlichkeiten aus dem Mietkauf von Büro- und Geschäftsausstattungen. D. Erläuterung zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt auf:
Von den Umsatzerlösen betreffen Euro 58.370 (Vj. Euro 0) Lizenzeinnahmen. Die Lizenzeinnahmen wurden im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Erträgen (Vj. Euro 62.044) ausgewiesen. 2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der privaten Kfz-Nutzung, aus sonstigen Sachverhalten und periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 411.837 (Vj. 516.502) enthalten. Die periodenfremden Erträge enthalten in erster Linie Verkaufserlöse aus Sale-and-Lease-back-Verträgen (Euro 58.784), Schadensersatz (Euro 18.440), Gewinne aus Abgängen von Anlagevermögen (Euro 25.440), sonstige Rückstellungen (Euro 35.164) und die Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen (Euro 186.585). 3. Sonstiger betrieblicher Aufwand Im sonstigen betrieblichen Aufwand sind unter anderem Raumkosten, Kosten für Versicherungen, Beiträge, Reparatur- und Instandhaltungskosten, Kosten des Fuhrparks, Provisionen und Logistikkosten, Rechts- und Beratungskosten sowie Bankgebühren enthalten. Vom sonstigen betrieblichen Aufwand betreffen Euro 1.396.410 (Vorjahr Euro 1.847.819) Kostenerstattungen an verbundene Unternehmen. Periodenfremde Aufwendungen aus Verlusten aus Abgängen des Anlagevermögens und sonstigen Sachverhalten sind in Höhe von Euro 50.154 (Vj. Euro 20.190) enthalten. E. Sonstige Angaben1. Angaben zu derivativen Finanzinstrumenten Zukünftige Leistungsverbindlichkeiten in Fremdwährung aus bereits abgeschlossenen bzw. noch abzuschließenden Aufträgen werden durch Devisentermingeschäfte abgesichert. Im Geschäftsjahr wurden Devisentermingeschäfte in der Währung USD zur Absicherung der Importgeschäfte genutzt. Bei den abgeschlossenen Devisentermingeschäften handelte es sich um geschlossene Positionen, die mit entsprechenden Warengeschäften in der Währung USD hinterlegt sind. Dabei werden die sich aus der Fremdwährung ergebenden Risiken aus Zahlungsstromschwankungen im Rahmen eines Portfolio-Hedges abgesichert. Die prospektive Effektivität ist durch die Laufzeitkongruenz und soweit das Sicherungsgeschäft reicht, durch Volumenkongruenz gegeben. Aufgrund des bestehenden Sicherungszusammenhangs zwischen diesen derivativen Finanzinstrumenten und den Grundgeschäften wurden diese Finanzinstrumente über 12,8 Mio. USD im vorliegenden Jahresabschluss mit einem umgerechneten Wert von Euro 12.149.300 (bewertet mit dem Stichtagskurs zum 31.12.2016) nicht bilanziert. Insgesamt bestanden bei den Importen zum Bilanzstichtag Verpflichtungen aus USD-Devisentermingeschäften in einem Umfang von Euro 11.366.307 (bewertet mit den Kursen der Sicherungsgeschäfte) und einem Zeitwert (bewertet nach der Barwertmethode mit dem Terminkurs zur Endfälligkeit auf der Grundlage des Stichtagskurses zum 31.12.2016) von Euro 12.073.515. 2. Angaben zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den üblichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen für Räume und Leasing für Kraftfahrzeuge bestehen insbesondere sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Leasing des neuen ERP-Systems Microsoft Dynamics in Höhe von Euro 1.043.705 (Vj. Euro 0) mit einer Laufzeit von 60 Monaten. 3. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mindestens 20 % der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
4. Angaben zu den Beschäftigten Die Anzahl der durchschnittlichen im Geschäftsjahr beschäftigten Mitarbeiter ist wie folgt:
Darüber hinaus werden 13 Auszubildende (Vj. 12 Auszubildende) beschäftigt. 5. Geschäftsführung und Vertretung Zur Geschäftsführung sind bestellt
Der Geschäftsführer vertritt die Gesellschaft alleine und ist von den Beschränkungen des § 181 HGB befreit. Auf die Angabe der Bezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Pensionsrückstellungen für Mitglieder der Geschäftsführung betragen Euro 794.834 (Vorjahr Euro 723.395). Darlehensforderungen gegenüber der Geschäftsführung bestehen keine. 6. Ergebnisverwendungsvorschlag Der Jahresfehlbetrag 2016 in Höhe von Euro -269.858 ist auf neue Rechnung vorzutragen und mit den Gewinnvortrag zu verrechnen. Der Bilanzgewinn beträgt danach Euro 15.249.330. 7. Nachtragsbericht Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag zu erwähnen.
Brannenburg, den 25. Oktober 2017 Geschäftsführung Wolfgang Endler Entwicklung des Anlagevermögens(Beilage zum Anhang)
BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Escape Clothing GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 27. November 2017 RESULTA
Dr. Anton Fischer, Wirtschaftsprüfer ppa. Harald Göppel, Wirtschaftsprüfer |
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