NUHA Projekt GmbH
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Denny Scholz seit 10.2.2021 | Prokura |
Wim Kamiel A De Windt seit 9.7.2019 | Geschäftsführer |
Thomas Brakmann seit 10.5.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Chemship B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GADOT Germany GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die GADOT Germany GmbH hat zum Gegenstand des Unternehmens Logistikgeschäfte aller Art, insbesondere das Betreiben von Gefahrgutlägern sowie alle damit verbundenen Tätigkeiten, Handelsgeschäfte aller Art, insbesondere die Beschaffung, den Import, den Vertrieb sowie den Export chemischer Produkte sowie Handelsgeschäfte für Waren aller Art in Verbindung mit internationalen Supply-Chain Lösungen. Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 4 HGB im Geschäftsjahr 2023 als mittelgroße Kapitalgesellschaft zu klassifizieren, da die in § 267 Abs. 1 HGB bezeichneten Größenmerkmale an den Abschlussstichtagen von zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren überschritten wurden. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind gemäß §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Bei der Bewertung wird von einer Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Bei allen Angaben können Rundungsdifferenzen von 1 TEUR auftreten. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände über einen Zeitraum von 1 bis 33 Jahren linear vorgenommen. Die Abschreibungen auf Zugänge erfolgten zeitanteilig (pro rata temporis). Die Zugänge bei den geringwertigen Wirtschaftsgütern wurden analog den steuerlichen Vorschriften auch in der Handelsbilanz berücksichtigt. Die Finanzanlagen betreffen Anteile an verbundenen Unternehmen, die mit ihren Anschaffungskosten inklusive Anschaffungsnebenkosten bewertet wurden, sowie Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen zur Unterlegung der Pensionszusagen, die mit dem Aktivwert bilanziert sind. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Vorräte wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bonitätsrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen abgebildet. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde eine pauschale Wertberichtigung in Höhe von 0,5 % des Netto-Forderungsbestandes berücksichtigt. Die übrigen Posten des Umlaufvermögens, die Kassenbestände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu ihrem Nennwert, ansonsten mit ihren Anschaffungskosten jeweils unter Berücksichtigung von erforderlichen Wertberichtigungen erfasst. Wertberichtigungen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie von den übrigen Posten des Umlaufvermögens wurden ertragswirksam in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist zum Nennbetrag angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen tragen allen ungewissen Verpflichtungen und erkennbaren Risiken angemessen Rechnung und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB bewertet. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Die Abzinsung erfolgt gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde. Die Verbindlichkeiten wurden jeweils mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss der Gesellschaft enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind aus Gründen der Vereinfachung und der Unwesentlichkeit mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bewertet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei dem vorliegenden Jahresabschluss wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. C. Angaben zu Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Geschäftsjahr 2023 ist dem folgenden Anlagenspiegel zu entnehmen: Entwicklung des Anlagevermögens
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit einem Nennbetrag von TEUR 6.606 (im Vorjahr: TEUR 8.786) bilanziert. Davon entfallen TEUR 2.705 (im Vorjahr: TEUR 23) auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen, wobei es sich im Wesentlichen um Forderungen aus Warenlieferungen handelt. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 204.758,00. Es wurde zum Nennwert bilanziert und ist voll eingezahlt. Die Kapitalrücklage resultiert in Höhe von TEUR 205 aus einem Agiobetrag nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB, der im Zusammenhang mit einer im Jahr 1999 erfolgten Kapitalerhöhung entstanden ist, in Höhe von TEUR 25 aus einem Anteilsverzicht aufgrund der Verschmelzung ohne Kapitalerhöhung mit der LogSource GmbH im Jahr 2013 sowie in Höhe von TEUR 500 aus anderen Zuzahlungen gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag zum Ende des laufenden Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 7. Jubiläumsrückstellungen Die Ermittlung der Jubiläumsrückstellungen erfolgt nach dem Pauschalwertverfahren unter Berücksichtigung einer betrieblichen Fluktuationsquote. Für die Berechnung wurden folgenden Annahmen getroffen:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit einem Nennbetrag von TEUR 3.640 (im Vorjahr: TEUR 6.706) bilanziert. Davon entfallen TEUR 947 (im Vorjahr: TEUR 924) auf Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die aus Liefer- und Leistungsverkehr resultieren. Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 364 (im Vorjahr: TEUR 546). Personalaufwendungen In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von TEUR 57 (im Vorjahr: TEUR 39) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 556 (im Vorjahr: TEUR 487). Finanzergebnis Die Erträge aus Beteiligungen (TEUR 118, im Vorjahr: TEUR 135) resultieren vollständig aus verbundenen Unternehmen. Der Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthält im Wesentlichen Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen (TEUR 25, im Vorjahr: TEUR 24) und Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen (TEUR 14, im Vorjahr: TEUR 8). E. Sonstige Angaben Durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 96 Mitarbeiter/innen (im Vorjahr: 97) beschäftigt:
Mitglieder der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Thomas Carsten Brakmann, Geschäftsführer für alle Bereiche, Ratingen Wim Kamiel A. De Windt, CEO der GADOT Belgium BV/Ghent, Sint-Amandsberg/ Belgien Vergütungen der Geschäftsführer Bezüglich der Angabe der Geschäftsführerbezüge macht die Gesellschaft von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mindestens 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nahestehende Unternehmen berichtet:
Konzernzugehörigkeit Die GADOT Germany GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der G.C.T. Netherlands B.V., Capelle aan den IJssel/ Niederlande. Die G.C.T. Netherlands B.V. stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Die Tene Growth Capital III (G.P.) Company Ltd., Tel Aviv/Israel, stellt den Gesamtkonzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Die offengelegten Konzernabschlüsse sind am Sitz der Gesellschaften erhältlich. Sonstige finanziellen Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus M iet-, Leasing-, Service- und Wartungs- sowie sonstigen Verträgen belaufen sich auf TEUR 8.847. Nachtragsbericht Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 hat die Gesellschaft die Entscheidung zum Eintritt in Distributionsgeschäfte für Grundöle in Europa getroffen. Diese befanden sich im Berichtszeitraum noch in Vorbereitung, erste Kundenvereinbarungen wurden im November 2023 für das Geschäftsjahr 2024 gezeichnet. In Vorbereitung auf die geplanten Distributionsgeschäfte mit Grundölen in Europa wurden seit 2024 externe Tanklagerflächen in Deutschland angemietet. Erste Transaktionen und Lieferungen wurden Anfang des Geschäftsjahres 2024 durchgeführt. Zur Erweiterung und Diversifizierung der Geschäftsaktivitäten im Logistikbereich hat GADOT Germany zum 1. Januar 2024 sämtliche Geschäftsanteile an der WCL Reederei-Agentur GmbH mit Sitz in Monheim am Rhein erworben. Unterschrift der Geschäftsführung
Düsseldorf, den 21. März 2025 GADOT Germany GmbH Thomas Brakmann, Geschäftsführer Wim De Windt, Geschäftsführer In der Gesellschafterversammlung am 15. Juli 2025 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt. Lagebericht nach § 289 HGB für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens Die GADOT Germany GmbH („GADOT Germany“) ist ein Unternehmen der internationalen „GADOT Group“, die ein breites Spektrum an Leistungen entlang der Wertschöpfungskette der petrochemischen und chemischen Industrie erbringt. Das integrierte Leistungsportfolio der Unternehmensgruppe beinhaltet alle Leistungen von Produktion & Beschaffung bis zu Vermarktung und Vertrieb von flüssigen Chemikalien und Feststoffen, Ölen, Schmierstoffen, Additiven für Treibstoffe und anderen Produkten für eine Vielzahl von Branchen und Industrien. Die Logistik-Divisionen von GADOT betreiben Tanklagerterminals, Lagerhallen, Verpackungs- und Abfülllinien sowie eine Flotte von Chemikalientankern, Straßentankzügen und LKW. Mit ihrem umfangreichen Netzwerk an eigenen Standorten und zuverlässigen Partnern bietet die Unternehmensgruppe anspruchsvolle internationale Supply Chain- und Logistiklösungen. Das Leistungsportfolio in Deutschland umfasst die Lagerung, den Umschlag und den Transport von Waren sowie weitere Logistikleistungen, insbesondere das Management internationaler Warenströme und aller damit in Verbindung stehenden Supply Chain M anagement-Aktivitäten und Transportarrangements. Im Einklang mit der Strategie der Unternehmensgruppe befinden sich internationale Handels- sowie Distributionsgeschäfte im Ausbau. Sitz der GADOT Germany GmbH ist Düsseldorf (eingetragen beim Amtsgericht Düsseldorf im Handelsregister, Abteilung B unter der Nummer 62675). Das Unternehmen unterhält Niederlassungen in Frankfurt am Main, Mannheim und Wiesbaden. Die GADOT Germany GmbH ist alleinige Gesellschafterin der GADOT Real Estate GmbH mit Sitz in Monheim am Rhein sowie der NILUS Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG, ebenfalls mit Sitz in Monheim am Rhein (Sitzverlegung jeweils zum 1. Januar 2024). Seit dem 1. Januar 2024 ist GADOT Germany alleinige Gesellschafterin der WCL Reederei-Agentur GmbH mit Sitz in Monheim am Rhein. Die Haupttätigkeiten am Standort Düsseldorf umfassen das Supply Chain Management internationaler Warenströme sowie das Design und die Organisation von Transport- und Logistikleistungen aller Art. Des Weiteren werden die Handels- und Distributionsaktivitäten des Unternehmens vom Standort in Düsseldorf gesteuert. Am Standort Frankfurt am Main betreibt die Gesellschaft zwei Lagerhallen für die Lagerung und den Umschlag von chemischen Produkten, insbesondere von Gefahrgütern. Die Aktivitäten in M annheim umfassen den Betrieb von Lagerhallen für chemische Rohstoffe sowie Fertigwaren, davon befindet sich eine auf dem Werksgelände eines Kunden. Die Leistungen beinhalten den Werksverkehr sowie die operative und administrative Abwicklung aller Warenein- und Warenausgänge. Am Standort in Wiesbaden erbringt die Gesellschaft On-Site-Logistikleistungen in den Bereichen Abfüllung, Lagerung, Umschlag und interner Transport für chemische Produkte am Produktionsstandort eines Kunden im Industriepark Kalle Albert sowie damit verbundene administrative Aufgaben. In Verbindung mit diesen Tätigkeiten betreibt GADOT Germany ein angemietes Lager für den Umschlag und die Lagerung. 2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Die Aktivitäten der GADOT Germany GmbH in Deutschland fokussieren sich auf Supply Chain-, Transport- und Logistikarrangements für internationale Warenströme (Import/Export/Crosstrades), auf On-Site- und Lagerlogistik-Lösungen sowie auf Handels- und Distributionstätigkeiten für Kunden, insbesondere aus der chemischen Industrie in Deutschland und in Europa. Dementsprechend sind als relevante wirtschaftliche Entwicklungen im definierten Marktumfeld hauptsächlich die der Wirtschaft im Allgemeinen (vorwiegend Importe nach und Exporte von Europa) sowie die Entwicklungen der chemischen Industrie in Deutschland zu betrachten. 2.1. Wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2023 weiterhin bedeutend krisengeprägt. Nach wie vor hohe Preise und Unsicherheiten dämpften die Konjunktur. Ungünstige Finanzierungsbedingungen sowie niedrige Nachfrage aus dem In- und Ausland trübten das allgemeine Umfeld. Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 setzte sich nicht weiter fort. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt fiel im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts um 0,3 % niedriger aus als im Vorjahr 2022; damit betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe ging insgesamt deutlich um 2 % zurück, maßgeblich aufgrund einer sehr niedrigen Produktion im Bereich Energieversorgung. Das verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des produzierenden Gewerbes ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (- 0,4 %). Positive(re) Impulse kamen aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Diese Bereiche konnten jedoch die signifikante Reduzierung von Produktion und Wertschöpfung in energieintensiven Sektoren wie der Chemie- und Metallindustrie nicht ausgleichen. Diese Sektoren hatten bereits im Vorjahr deutliche Effekte aufgrund der hohen und steigenden Energiepreise zu verzeichnen. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten einen positiveren Trend verzeichnen und stützten die gesamtwirtschaftlichen Aktivitäten im Kalenderjahr 2023, jedoch fiel auch dort der Anstieg deutlich niedriger aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe ging die preisbereinigte Wertschöpfung um 1 % zurück, insbesondere aufgrund von Rückgängen in den Bereichen Groß- und Einzelhandel.1 Entwicklung der chemischen Industrie Insbesondere die chemische Industrie hatte im Berichtsjahr signifikanten Herausforderungen zu begegnen. Die Hoffnungen und Erwartungen an eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage haben sich leider nicht erfüllt, das Jahr war von einer schwachen Konjunktur und strukturellen Problemen geprägt. Insgesamt ging die Chemie- und Pharmaproduktion um 8 % zurück, ohne Berücksichtigung des Pharmageschäfts lag der Rückgang bei 11 %. Die Kapazitäten der Branche waren mit 77 % nicht ausgelastet; damit lag die Produktion seit neun Quartalen unter der wirtschaftlich notwendigen Auslastung von 82 %. Die Hersteller von anorganischen Grundstoffen sowie von Seifen, Reinigungsmitteln und Kosmetika drosselten ihre Produktion um 10 %. In der Fein- und Spezialchemie lag der Produktionsrückgang bei 4 %. Mit rund 230 Milliarden EUR lag der Branchenumsatz 12 % niedriger als im Vorjahr. Besonders kräftig fiel der Rückgang im Inlandsgeschäft aus: die Verkäufe sanken um 16 %. Der Auslandsumsatz fiel um 10 % niedriger aus als im Vorjahr.2
1
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html 2.2. Entwicklung der (relevanten) Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr Entwicklung Logistik/ Chemielogistik, Wettbewerbs- und Marktverhältnisse Die wirtschaftliche Situation der Logistikbranche entwickelte sich parallel zur allgemeinen, konjunkturellen Situation, weltweit und in Deutschland. Nach sehr intensiven Jahren mit deutlichen Auswirkungen von Störungen internationaler Lieferketten, Unsicherheiten zur Beschaffung von Rohstoffen sowie einer Knappheit an Kapazitäten im internationalen Transport- und Logistikmarkt normalisierte sich der Logistikbereich im Berichtsjahr 2023 deutlich, wenngleich viele Herausforderungen weiterhin im Fokus der Logistikunternehmen standen. Insbesondere steigende Anforderungen mit Bezug auf Nachhaltigkeit im Transport- und Logistikgewerbe, Fachkräftemangel, Digitalisierung sowie Automatisierung sind Kernbereiche der Logistik, die Anpassungen bestehender Gegebenheiten begründen. Marktanteile Bestimmt durch das sehr breite Leistungsspektrum der GADOT Germany GmbH an Transport- und Logistikarrangements am Standort Düsseldorf und die Vielzahl der abgedeckten geographischen Regionen kann keine Erfassung der Marktanteile für die Transportaktivitäten vorgenommen werden. Der Standort des Unternehmens in Frankfurt am Main hält insbesondere wegen der breiten Genehmigungslage für die Lagerung und den Umschlag von Gefahrgut eine weiterhin dominante Nischenposition im Rhein-Main-Gebiet. Aufgrund der dedizierten Nutzung der Lager- und Logistikflächen in Mannheim und Wiesbaden für ortsansässige Chemieunternehmen ist die Ermittlung von Marktanteilen für diese Standorte irrelevant. 2.3. Entwicklung der GADOT Germany GmbH im Geschäftsjahr Unternehmensstruktur & Organisation Die Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 war maßgeblich durch die Normalisierung von Marktgegebenheiten nach der Corona-Pandemie und daraus resultierenden Störungen der Lieferketten geprägt. Nach zwei sehr starken Geschäftsjahren, insbesondere mit Bezug auf positive Effekte aus der Implementierung von intermodalen Transportlösungen mit Asien wurde die Vielzahl der Warenströme wieder auf herkömmlichem Weg organisiert, einhergehend mit entsprechend niedrigeren Umsätzen und Margen. Die Erweiterung der unternehmerischen Aktivitäten im Bereich des internationalen Handels konnte basierend auf der existierenden Unternehmensstruktur und mit bestehenden Ressourcen unter der Nutzung von Synergien im Bereich Supply Chain Management und Logistik vorbereitet und implementiert werden. Organisatorische Anpassungen waren für diese Implementierung nicht erforderlich. Qualitätsmanagement Neben der Pflege und dem Erhalt des bestehenden, integrierten Qualitätsmanagementsystems des Unternehmens standen aufgrund steigender Anforderungen der Gesellschaft, der Kundschaft sowie der anderen Marktteilnehmer insbesondere die Themen der Nachhaltigkeit sowie der Corporate Social Responsibility im Fokus. Im Laufe des Geschäftsjahres wurden entsprechende Projekte in Anlehnung an die Nachhaltigkeitsziele der Unternehmensgruppe weiterverfolgt, um eine Implementierung und Umsetzung diverser Projekte zu ermöglichen. Die im Geschäftsjahr durchgeführten Überwachungs-Audits gem. ISO 9001:2015 an den Standorten in Düsseldorf und Frankfurt verliefen ohne Beanstandungen. Zudem wurde im Berichtsjahr ein erstmaliges, standortübergreifendes CDP-Assessment (Carbon Disclosure Project) sowie ein Re-Assessment nach SQAS Warehousing am Standort in Frankfurt durchgeführt. 3. Lage des Unternehmens 3.1. Leistungsindikatoren Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung der Gesellschaft sind der Rohertrag als Saldo aus Umsatzerlösen und Materialaufwendungen sowie das Jahresergebnis vor Ertragsteuern (EBT). Dem folgenden Abschnitt sind Erläuterungen zur Entwicklung dieser Leistungsindikatoren im Vergleich zum Vorjahr zu entnehmen. 3.2. Ertragslage Die Roherträge der GADOT Germany entwickelten sich unterteilt nach Aktivitäten wie folgt:
Transportaktivitäten Die Gesamtzahl der abgewickelten Transporteinheiten und die M enge der transportierten Waren reduzierte sich aufgrund der allgemeinen, wirtschaftlichen Herausforderungen, der Normalisierung der Lieferketten im Überseebereich sowie den Einflüssen in Verbindung mit der russischen Invasion in die Ukraine deutlich. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Anzahl der Transporteinheiten insgesamt um 32 %. Maßgeblichster Effekt für diese Entwicklung war die signifikante Reduzierung der Transportarrangements im intermodalen Bahntransport zwischen Asien und Europa. Die Anzahl der Transporte im intermodalen Bahnverkehr reduzierte sich entsprechend um 87 %, insbesondere aufgrund der genannten Normalisierung der „Post-Corona“-Bedingungen im internationalen Überseetransport und der damit verbundenen Umstellung von Lieferketten von den temporär genutzten intermodalen Bahnverbindungen zwischen Asien (insbesondere China) und Europa auf Überseeverschiffungen. Der Anteil intermodaler Transportarrangements am Gesamtvolumen der abgewickelten Transporteinheiten sank auf 6 % (Vorjahr: 31 %). Die Anzahl der LKW-Transportarrangements sank um 14 %. Die Anzahl der im Überseeverkehr transportieren Einheiten veränderte sich im Vergleich zum Vorjahr um 4 % und blieb damit im Großen und Ganzen stabil. Lageraktivitäten Die operative Auslastung der Lagerflächen am Standort in Frankfurt sank aufgrund der Beendigung der Zusammenarbeit mit einem Großkunden um 33 % (Lagerbestände). Der Warenumschlag reduzierte sich im Einklang mit der Entwicklung der Bestände um 30 %. Die operative Auslastung der Lagerflächen am Standort in Mannheim blieb im Vergleich zum Vorjahr stabil bei hoher Auslastung (Lagerbestände), der Warenumschlag sank aufgrund der für den Kunden relevanten Marktsituation um 23 %. Die operative Auslastung der Lagerflächen in Wiesbaden stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9 %. Auch an diesem Standort reduzierte sich der Warenumschlag zum Vorjahr um 28 %. Handels- und Distributionstätigkeiten GADOT Germany hatte im Berichtsjahr 2022 in Einklang und in Abstimmung mit den Tätigkeiten der Unternehmensgruppe den Einstieg in Handels- und Distributionstätigkeiten initiiert. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um den Vertrieb von Waren, die speziell für die Bedürfnisse und auf Auftrag der Kundschaft erworben werden. Zum Ende des Geschäftsjahres 2022 war ein Aufbau entsprechender, erster Lagerbestände erfolgt, die ab Anfang 2023 abverkauft wurden. Die dediziert auf die Bedürfnisse der Kundschaft abgestimmten Lieferumfänge konnten im Umsatz bereits deutlich zur positiven Geschäftsentwicklung beitragen. Die marktüblichen Deckungsbeiträge des neuen Geschäftsbereichs konnten die Auswirkungen der Ergebnisreduzierung im Transportbereich für spezialisierte, komplexe Logistiklösungen sowie im Bereich der Kontraktlogistik nicht vollständig ausgleichen. Personalentwicklung Am 31. Dezember 2023 waren bei der GADOT Germany GmbH 95 Mitarbeiter inklusive 6 Auszubildender und exklusive 2 Geschäftsführer beschäftigt (Vorjahr: 103 Mitarbeiter inklusive 5 Auszubildender und zuzüglich 2 Geschäftsführern). Damit sank die Zahl der Mitarbeiter im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um 8 Mitarbeiter (8 %). Die Ausbildung junger, motivierter Menschen ist für GADOT Germany weiterhin ein sehr bedeutender Faktor zur eigenen Entwicklung von kompetenten Mitarbeitern und zur personellen Sicherung der Umsetzung der Wachstumsstrategie. Unter anderem aufgrund der Inflation, aber auch zur strukturellen Sicherung der Verfügbarkeit von qualifizierten Mitarbeitern hat das Unternehmen bereits seit dem Geschäftsjahr 2022 durch Unterstützungsprogramme für seine Mitarbeiter deutliche Steigerungen der Personalkosten erfahren; diese Programme wurden im Laufe des Geschäftsjahres 2023 moderat ergänzt. Die Personalaufwendungen des Unternehmens stiegen im Berichtsjahr moderat um 0,2 Mio. EUR bzw. 3 %. Jahresergebnis vor Ertragsteuern Das Berichtsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss vor Ertragssteuern in Höhe von 1,1 Mio. EUR und liegt damit wie geplant deutlich unter dem Jahresüberschuss des Vorjahres. Die marktüblichen Deckungsbeiträge des neuen Geschäftsbereichs Handel und Distribution konnten die Auswirkungen der Ergebnisreduzierung im Transportbereich für spezialisierte, komplexe Logistiklösungen im Ergebnis nicht vollständig ausgleichen. 3.3. Vermögenslage & Investitionen Anlagevermögen Das Anlagevermögen der GADOT Germany GmbH beinhaltet hauptsächlich Sachanlagen in Form von Betriebs- und Geschäftsausstattung, IT sowie technische Anlagen und Maschinen, als auch Anteile an verbundenen Unternehmen und Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen. Das Anlagevermögen beträgt 3,1 Mio. EUR (Vorjahr: 2,8 Mio. EUR) und stieg im Vergleich zum Vorjahr um 11,6 %. Die Einhaltung der rechtlichen Vorschriften, hohe Sicherheitsstandards und die kontinuierliche Modernisierung der technischen Einrichtungen sind Kernanliegen der GADOT Germany GmbH, insbesondere aufgrund des täglichen Umgangs mit chemischen Produkten, Gefahrstoffen und Gefahrgütern. Die Investitionstätigkeiten des Unternehmens gewährleisten den Erhalt und die Wahrung der Anforderungen an die technischen Anlagen sowie die Effektivität der eingesetzten Systeme. Die Hauptinvestitionen im Geschäftsjahr lagen in den Bereichen Stapler, Software und technische Anlagen. Sämtliche in diesem Zusammenhang getätigten Investitionen wurden aus Eigenkapital finanziert. Umlaufvermögen Der Umfang des Umlaufvermögens sank zum Vorjahr um 48 % auf 8,7 Mio. EUR. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken im Vergleich zum Vorjahr um 62 % auf 3,2 Mio. EUR. Der Liquiditätsbestand sank aufgrund der offenen Gewinnausschüttungen auf 1,8 Mio. EUR. Das Umlaufvermögen beinhaltet auch die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 2,7 Mio. EUR sowie einen Warenbestand aus Handels- und Distributionsaktivitäten von 0,3 Mio. EUR. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten des Unternehmens sanken gegenüber dem Vorjahr um 45 % auf 3,6 Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten enthalten solche gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 0,9 Mio. EUR. 3.4. Finanzlage Eigenkapital-Quote Die Eigenkapital-Quote liegt im Geschäftsjahr bei 25,3 % (Vorjahr: 39,2 %). Der Rückgang ist bedingt durch die im Berichtsjahr erfolgten offenen Gewinnausschüttungen. Working Capital Das Working Capital des Unternehmens sank im Vorjahresvergleich um 50 % und belief sich zum Bilanzstichtag auf 5,1 Mio. EUR. 3.5. Zusammengefasste Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Insgesamt konnte das Unternehmen die für das Geschäftsjahr geplanten Ziele nicht vollumfänglich erreichen. Die Gründe dafür lagen maßgeblich im wirtschaftlichen Gesamtumfeld, Marktbedingungen und Markt- Entwicklungen, die das Unternehmen nicht aktiv beeinflussen konnte. Eingeleitete und durchgeführte Maßnahmen konnten die Einflüsse zu einem großen Umfang reduzieren. Durch initiierte und zum Großteil im Laufe des folgenden Geschäftsjahres 2024 umgesetzte Projekte, insbesondere in Form der geplanten Akquisition, konnten Abhängigkeiten von den maßgeblich betroffenen Branchen strukturell reduziert werden. Da der strukturelle Wachstumstrend des Unternehmens vor den außerordentlichen und durch extreme Marktbedingungen geprägten Jahren 2021 und 2022 fortgeführt werden konnte, ist der Geschäftsverlauf insgesamt als unter Berücksichtigung der Marktbedingungen angemessen zufriedenstellend zu bewerten. 4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Standort-/Kapazitätsveränderungen Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 hat die Gesellschaft die Entscheidung zum Eintritt in Distributionsgeschäfte für Grundöle in Europa getroffen. Diese befanden sich im Berichtszeitraum noch in Vorbereitung, erste Kundenvereinbarungen wurden im November 2023 für das Geschäftsjahr 2024 gezeichnet. In Vorbereitung auf die geplanten Distributionsgeschäfte mit Grundölen in Europa wurden seit 2024 externe Tanklagerflächen in Deutschland angemietet. Erste Transaktionen und Lieferungen wurden Anfang des Geschäftsjahres 2024 durchgeführt. Zur Erweiterung und Diversifizierung der Geschäftsaktivitäten im Logistikbereich hat GADOT Germany zum 1. Januar 2024 sämtliche Geschäftsanteile an der WCL Reederei-Agentur GmbH mit Sitz in M onheim am Rhein erworben. 5. Prognosebericht 5.1. Entwicklung im Geschäftsjahr 2024 Resultierend aus der Situation in der chemischen Industrie, sowie der global schwachen Konjunktur erwartete die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 einen signifikanten M argendruck für bestehende und Neugeschäfte, welcher sich im Laufe des Geschäftsjahres realisierte. Konjunkturentwicklung Für das Gesamtjahr 2024 konnte der VCI eine Stagnation in der Branche feststellen. Die Produktion der chemischpharmazeutischen Industrie stieg leicht um 2 %, allerdings lag insgesamt der Output weit unter dem Niveau der vergangenen Jahre. Die Produktion im Bereich „Chemie“ fiel 2024 rund 17 % niedriger aus als 2018, Kapazitäten werden reduziert, Investitionen maßgeblich im Ausland vorgenommen und unrentable Bereiche und Betriebe geschlossen. Die Produktionsanlagen waren 2024 im Schnitt zu 75 % ausgelastet. In einigen Bereichen konnten Verbesserungen festgestellt werden. Die Produktion chemischer Grundstoffe stieg um 8 %, diese wurde jedoch in den Vorjahren um rund 25 % zurückgefahren.3 Transportaktivitäten Der Ausbau von Transportaktivitäten mit Fokus auf neue geographische Märkte wurde mit hoher Priorität vorangetrieben. Die Umsetzung erfolgt auf einer Kombination von organischem Wachstum, basierend auf bestehenden Aktivitäten, und durch Evaluierung von Unternehmensakquisitionen. Letzteres konnte im Laufe des Geschäftsjahres 2023 durch die zum 1. Januar 2024 erfolgte Akquisition der vollständigen Unternehmensanteile der WCL Reederei-Agentur GmbH angebahnt und realisiert werden. Die Entwicklung des Unternehmens im Bereich der Transportaktivitäten war im Geschäftsjahr 2024 weiterhin durch die Marktbedingungen geprägt. Insbesondere die im Vergleich zu 2022 signifikant gesunkene Nachfrage an intermodalen Transportlösungen für Sendungen zwischen Europa und Asien aufgrund der sich normalisierenden internationalen Seefrachtsituation, sowie die geopolitischen Einflüsse für intermodale Transportarrangements über Russland resultierten in deutlichen Umsatzrückgängen für die Transportaktivitäten des Unternehmens. Lageraktivitäten Die Kapazitätsauslastung der seitens des Unternehmens betriebenen Infrastruktur an den operativen Lager- und Logistikstandorten war mit Ausnahme der Aktivitäten am Standort in Frankfurt stabil. Dort konnte der Verlust eines Großkunden trotz der erfolgreichen Gewinnung mehrerer Neugeschäfte noch nicht vollständig ausgeglichen werden und führt in Folge zu einer niedrigeren Auslastung der vorhandenen Lagerkapazitäten. Handels- und Distributionstätigkeiten In enger Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen der GADOT Unternehmensgruppe konnten im Laufe des Geschäftsjahres 2024 weitere internationale Handels- und Distributionsgeschäfte aufgebaut werden. Die dediziert auf die Bedürfnisse der Kundschaft abgestimmten Lieferumfänge konnten im Umsatz bereits deutlich zur positiven Geschäftsentwicklung beitragen und machten im Geschäftsjahr 2024 bereits 20 % des Umsatzes der Gesellschaft aus. Die marktüblich niedrigeren Deckungsbeiträge des neuen Geschäftsbereichs konnten die Auswirkungen der Ergebnisreduzierung im Transportbereich für spezialisierte, komplexe Logistiklösungen sowie im Bereich der Kontraktlogistik nicht vollständig ausgleichen. Kostenentwicklung Die Personal- und sonstigen Kosten des Unternehmens konnten im Geschäftsjahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr um ca. 10 % reduziert werden. Gesamtentwicklung Insgesamt entwickelte sich das Unternehmen im Geschäftsjahr 2024 solide. Aufgrund der Auslastung am Standort Frankfurt konnte im Vergleich zu den Vor-Corona-Jahren und unter „Bereinigung" der Geschäftsjahre 2021 und 2022 noch nicht wieder an den strukturellen Wachstumstrend und die Steigerung der Profitabilität aus den Geschäftsjahren 2019 und 2020 angeknüpft werden. Die Roherträge der GADOT Germany entwickelten sich im Geschäftsjahr 2024 im Vergleich zum Berichtsjahr 2023 unterteilt nach Aktivitäten wie folgt:
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https://prozesstechnik.industrie.de/news-chemie/chemieindustrie-kann-talfahrt-stoppen/ Das Geschäftsjahr 2024 schließt mit einem Jahresüberschuss vor Ertragssteuern deutlich unter dem Niveau des Berichtsjahres 2023. 5.2. Voraussichtliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2025 Konjunkturentwicklung Zum Jahreswechsel 2024/2025 blieben die Erwartungen in der chemischen Industrie angespannt, das Geschäftsklima eingetrübt. Die Unternehmen der Industrie stehen im internationalen Wettbewerb weiterhin schlecht da. Die Beurteilung des Auftragsbestands fiel auf ein neues Tief seit 2009, die Chemieunternehmen planen weiterhin den Abbau von Arbeitsplätzen.4 Ein Großteil der Unternehmen der chemischen Industrie plant einen Fokus bei Investitionen im Ausland. Die Gründe liegen zum einen in der höheren Kostenbasis in Deutschland, aber auch bei Evaluierungen möglicher Handelsbeschränkungen, z.B. mit Bezug auf Erwartungen zur Einführung von zusätzlichen Zöllen seitens der USA. Zu erwarten ist, dass wie bereits in den Jahren 2023 und 2024 weitere Anlagen dauerhaft stillgelegt werden und entsprechende Produktionen durch Investitionen ins Ausland verlegt werden.5 Transportaktivitäten Basierend auf den konjunkturellen Entwicklungen, insbesondere im Bereich der chemischen Industrie ist aktuell und perspektivisch von einem Rückgang der Nachfrage für Transportdienstleistungen für Exporte aus Deutschland und Europa hin zu Importen nach Europa auszugehen. Da der Gesellschaft sowohl entsprechendes Personal mit fundierten Fachkenntnissen als auch Erfahrung und namhafte Kundenreferenzen sowie die notwendige Infrastruktur zur Verfügung stehen, werden sowohl Realisierungen von Neugeschäften als auch der Ausbau von Bestandsgeschäften für Importwarenströme geplant. Lageraktivitäten Basierend auf den kommerziellen Entwicklungen und entsprechenden Kundenvereinbarungen erwartet GADOT Germany im Allgemeinen zudem eine moderate bis hohe Auslastung der operativen Lager- und Logistikkapazitäten an den On-Site & Lagerstandorten. Handels- und Distributionstätigkeiten Die Planung des Unternehmens sieht eine weitere Steigerung der Liefermengen im Handels- und Distributionsgeschäft vor und konnte im Laufe des Geschäftsjahres 2024 entsprechende, vertragliche Vereinbarungen treffen. Im Laufe von 2024 wurden dementsprechend die Tanklagerkapazitäten erweitert. Kostenentwicklung Für das Geschäftsjahr 2025 rechnet das Unternehmen mit einer stabilen Kostensituation auf Niveau des Vorjahres. Gesamtentwicklung Die Planung für das Geschäftsjahr 2025 sieht eine Entwicklung der Roherträge im Vergleich zu denen des Berichtsjahres unterteilt nach Aktivitäten wie folgt vor:
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https://www.ifo.de/fakten/2025-01-08/stimmung-der-chemischen-industrie-bleibt-eingetruebt
Das Geschäftsjahr 2025 schließt gemäß Planung mit einem Jahresüberschuss vor Ertragssteuern moderat über dem Niveau des Berichtsjahres 2023. 6. Chancen- und Risikobericht Geschäftsaktivitäten beinhalten grundsätzlich Chancen auf Entwicklung und Nutzen für das Unternehmen. Der Fokus liegt entsprechend darauf, bestehende Risiken zu erfassen, zu verstehen und verantwortungsvoll dafür Sorge zu tragen, dass diese kontrolliert und minimiert werden. Gesamtwirtschaftliche Risiken Es wird erwartet, dass die schwächelnde Konjunktur in der chemischen Industrie zu weiterem, anhaltenden Kostendruck und damit zu einer Beschleunigung des andauernden Outsourcing-Trends führen wird, welches aufgrund des Leistungsportfolios des Unternehmens in Chancen für weiteres Wachstum resultieren kann. Die Aktivitäten von GADOT Germany umfassen neben den operativen Betrieben in Deutschland eine Vielzahl von Arrangements auf internationaler Ebene, die umfangreichen politischen und anderen Faktoren mit Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung unterliegen. Insbesondere die Geschäfte mit Bezug auf Transportarrangements in Ländern in Osteuropa, Belarus, Ukraine, Russland und Zentralasien, aber auch das Involvement in Warenströme mit den USA, Israel und China unterliegen teilweise dem potenziell starken Einfluss von Handelsbeschränkungen und Sanktionen. Die damit verbundenen Risiken werden durch intensive Beobachtung der nationalen und internationalen Rahmenbedingungen betrachtet, evaluiert und sofern möglich, die Ergebnisse in den entsprechenden Planungen berücksichtigt. Wettbewerb Die Aktivitäten der GADOT Germany GmbH unterliegen einem nationalen sowie internationalen Wettbewerb. Ein hoher Fokus auf Wertschöpfung für die Kunden der Gesellschaft sowie die kontinuierliche Sicherung und Weiterentwicklung von Alleinstellungsmerkmalen und Wettbewerbsvorteilen ist Kernbestandteil des Managements der durch Wettbewerb bedingten Risiken. Der in der Unternehmensstrategie fest verankerte hohe Kundenfokus und das Angebot individueller Leistungen an die Kunden reduziert den direkten Wettbewerb. Das Bestreben des Unternehmens nach Integration in Prozesse und Strukturen der Kundschaft erhöht Eintrittsbarrieren für Mitbewerber und reduziert die Risiken durch deren Einflussnahme. Beschaffungsrisiken Die GADOT Germany GmbH erbringt Transportleistungen basierend auf dem Einsatz von Subunternehmern. Es besteht ein fundiertes Setup zur Bewertung, Auswahl und Kategorisierung von Subunternehmen, welches Faktoren wie Nachhaltigkeit, Vermeidung und Reduzierung von Abhängigkeiten und Ausbau der Zusammenarbeit mit strategischen Subunternehmern steuert. Basierend darauf werden Beschaffungsrisiken kontrolliert, bewertet und minimiert. Bestandsrisiken Im Rahmen der aufgenommen Handels- und Distributionsgeschäfte hält GADOT Germany auch Eigentum an Waren. Dies beinhaltet das Risiko des zufälligen Untergangs. Dem wird durch die Absicherung durch entsprechende Versicherungen Rechnung getragen. Absatzrisiken GADOT Germany ist in eine Vielzahl internationaler Handels-, Waren- und Logistikströme eingebunden. Dem inhärenten Risiko der Brechung bzw. Umgehung von Sanktionen und Handelsbeschränkungen wird durch ein fundiertes Compliance-Setup begegnet. Dies beinhaltet sowohl Prozesse innerhalb als auch involvierte Partner außerhalb des Unternehmens. Zielsetzung des Compliance-Setups ist die Sicherstellung der Einhaltung der von der Europäischen Union verhängten Sanktionen und Handelsbeschränkungen sowie den von den USA verhängten Re-Exportregularien. Das Compliance-Setup beinhaltet nur beschränkte Prüfungen auf weitergehende, potenzielle Sanktionen und Handelsbeschränkungen anderer Länder, die für die Gesellschaft in Deutschland und nach deutschem Recht nicht bindend sind. Betriebsstörungen Risiken in Bezug auf Betriebsstörungen und -unterbrechungen bestehen basierend auf internen und externen Einflüssen beim operativen Betrieb des Unternehmens. Sicherheitsrelevante Störungen mit besonderem Risikopotenzial werden durch standortbezogene Risikoevaluierungen, Sicherheitsberichte und die Definition von Maßnahmen, sowohl auf operativer und administrativer als auch auf technischer Ebene, vorgebeugt. Kreditausfallrisiken Die Gesellschaft begegnet Kreditausfallrisiken durch eine sorgfältige Prüfung und Überwachung der finanziellen Leistungsfähigkeit der Auftraggeber. Auf diese Weise konnten in der Vergangenheit Forderungsausfälle fast vollständig vermieden werden. Es kann mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass entsprechende Risiken für die Zukunft bestmöglich ausgeschlossen werden können. Ein Restrisiko in Bezug auf Kreditausfälle ist unvermeidbar. Liquiditätsrisiken Liquiditätsrisiken werden über kontinuierliche Überwachung der Auftragsbücher, Forderungen und Verbindlichkeiten sowie vorhandene finanzielle Mittel bewertet. Eine mittel- und langfristige Planung erfolgt basierend auf entsprechenden Finanzplanungen und Forecasts. Währungsrisiken Notwendigkeiten zur Absicherung von Geschäftsfällen in Fremdwährungen bestehen aktuell nicht. Mit Ausnahme von Handels- und Distributionsaktivitäten innerhalb der Unternehmensgruppe sind die Anteile geschäftlicher Vorgänge in Fremdwährung gering und das Risiko von Einflüssen durch Kursschwankungen wird fast vollständig an die Kundschaft weitergegeben.
Düsseldorf, den 21. M ärz 2025 Thomas Brakmann, Geschäftsführer Wim De Windt, Geschäftsführer Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, GuV und Anhang) handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die GADOT Germany GmbH, Düsseldorf, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GADOT Germany GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GADOT Germany GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und M aßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Braunschweig, den 24. März 2025 PKF Fasselt Troch, Wirtschaftsprüferin Fiedler, Wirtschaftsprüfer |
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