Diakonie Klinikum Dietrich Bonhoeffer GmbH
Selbe AdresseKirchliche und sonstige religiöse Vereinigungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dorit Lindenberg seit 11.7.2024 | Prokura |
Gudrun Kappich seit 14.12.2012 | Geschäftsführer |
Gudrun Wegner seit 14.6.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Klinik-Service-Neubrandenburg GmbHNeubrandenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Amtsgericht Neubrandenburg, Handelsregisternummer: HRB 2457Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Klinik-Service-Neubrandenburg GmbH (KSN) ist eine 100 %ige Tochterfirma der Diakonie Klinikum Dietrich Bonhoeffer GmbH. Die Gesellschaft wurde 1992 gegründet. Gegenstand der Gesellschaft ist die Übernahme von Service-Leistungen für Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialdienstes. Insbesondere handelt es sich dabei um folgende Leistungen: IT-Leistungen durch das Rechenzentrum Speisenversorgung der Patienten, Mitarbeiter und Gäste durch die Großküchen sowie die Betreibung der Cafeterien und des Minishops Reinigungsarbeiten durch die Gebäudereinigung inklusive der Bettenreinigung Innerbetriebliche Transporte des Hol- und Bringdienstes, des Fuhrparks und Leistungen der Hof- und Gartenpflege 2. Geschäftsverlauf einschließlich Geschäftsergebnis und Lage der Gesellschaft Umsatzerlöse Im Wesentlichen generiert die Klinik-Service-Neubrandenburg GmbH ihre Umsätze aus der Leistungserbringung gegenüber den im Konzernverbund der Diakonie Klinikum Dietrich Bonhoeffer GmbH organisierten Gesellschaften. Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres betragen T€ 19.942. Davon wurden T€ 18.072 mit verbundenen Unternehmen realisiert.
Verbundfremder Abnehmer ist z. B. das Altenpflegeheim "Am Klosterberg" in Altentreptow. Dort erbringt die Gesellschaft die Speisenversorgung. Darüber hinaus hat die KSN für das in Neubrandenburg ansässige Hospiz sowie für die Diakonie Mecklenburgische Seenplatte gGmbH vertraglich die Speisenversorgung für die Kindertagesstätte "Morgenstern" und für die Schule "Am Wedenhof" Malchin übernommen. Weiterhin sind Reinigungsleistungen mit den Standorten Evangelisches Alten- und Pflegeheim Broda und Tagespflege am Mühlenholz vereinbart. Dazu kommt ab 2024 das Evangelische Pflegeheim "Johanneshaus" in Burg Stargard. Beschaffung Seit vielen Jahren ist im Lebensmittelbereich Chefs Culinar GmbH & Co. KG der Hauptlieferant der KSN für die Speisenversorgung. An weiteren regelmäßigen Ausschreibungen beteiligen sich ausreichend Firmen der Region, mit denen Rahmenlieferverträge abgeschlossen werden. Für die IT-Sicherstellung im Konzernverbund arbeiten wir u.a. mit der Firma Mesalvo Mannheim GmbH (vormals I-SOLUTIONS Health GmbH), CGM Deutschland AG, Koblenz, tollense.comp GmbH, Neubrandenburg, und der Dr. Netik & Partner GmbH, Neubrandenburg, zusammen. Personalbereich Im Geschäftsjahr waren zum 31.12.2023 359 Mitarbeiter beschäftigt. Die Gesellschaft verfügt über einen Betriebsrat, der periodisch in 2022 wieder neu gewählt wurde. Er besteht aus 9 Mitgliedern. Zwischen der Geschäftsführung und dem Betriebsrat finden regelmäßige Besprechungen statt. Die Anzahl der Arbeits- und Wegeunfälle sowie daraus resultierende Ausfalltage liegen seit Jahren unter dem Branchendurchschnitt. Arbeitsschutzausschusssitzungen werden gemäß gesetzlicher Vorschrift regelmäßig durchgeführt. Für die Mitarbeiter der KSN sind Verträge mit Direktversicherungen sowie einer Pensionskasse zur Altersvorsorge abgeschlossen worden. Die Umsetzung des Arbeitnehmerentsendegesetzes für die gewerblichen Beschäftigten im Rahmen- und Lohntarifvertrag in der Gebäudereinigung erfolgte zum 01.01.2008 und der Einführung des Mindestlohnes für die übrigen Bereiche zum 01.01.2015. Tarifliche Steigerungen in den Folgejahren werden dementsprechend umgesetzt. Tochtergesellschaft Die Klinik-Service-Neubrandenburg GmbH ist alleinige Gesellschafterin der Logistik-Service-Neubrandenburg GmbH (LSN). Geschäftsführerin der Tochtergesellschaft ist Gudrun Kappich. Der Gegenstand des Unternehmens ist das Erbringen von logistischen und administrativen Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, insbesondere für die Diakonie Klinikum Dietrich Bonhoeffer GmbH und deren verbundene Unternehmen. Die dazugehörigen Materialtransporte werden durch die KSN erbracht. Darstellung der Lage - Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag T€ 3.459. Aktivisch ist die Bilanz dabei im Wesentlichen durch Anlagevermögen in Höhe von T€ 1.507 (Vorjahr: T€ 1.679) gekennzeichnet. Die Investitionen des Geschäftsjahres liegen bei T€ 583 und entfallen hauptsächlich auf neue IT-Technik. Unter Berücksichtigung des positiven Jahresergebnisses 2023 in Höhe von T€ 173 ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 53,9 % (Vorjahr: 52,5 %). Die Materialaufwandsquote (15,7 %) und die Personalaufwandsquote (61,8 %) sind annähernd gleich geblieben. In den Sparten Reinigung und IT-Infrastruktur konnten Mehrerlöse erzielt werden. Die Erlöse aus Verpflegung/Beköstigung sind vor allem durch inflationsbedingte Preiserhöhungen um T€ 771 gewachsen. Die Entwicklung des Cash-Flows stellt sich wie folgt dar:
3. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung (Chancen- und Risikobericht) Der Liefer- und Leistungsverkehr wird zum überwiegenden Teil mit der DKDB übernommen. Es wurden mittel- und langfristige Verträge abgeschlossen. Die DKDB ist von politisch geprägten Veränderungen in der Gesundheitspolitik abhängig. Daher ist es nicht auszuschließen, dass eventuelle wirtschaftliche Probleme im Gesundheitswesen sich auch auf das Vertragsverhältnis und damit auf die eigene Ertragslage der KSN negativ auswirken können. Ein weiteres Risiko besteht in der Deckung des Fachkräftebedarfes im IT-Bereich. Hier gilt es, die Mitarbeitergewinnung und -bindung weiter auszubauen. 4. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024 Um einen eigenen Beitrag zur Nachhaltigkeit im Umweltschutz zu leisten, wird Fairtrade Kaffee eingekauft. Am Standort Neubrandenburg werden außerdem statt To-Go-Kaffeebecher (Einweg) die reCup-Kaffeebecher (Mehrweg) verkauft. Unser Wirtschaftsplan geht für das Jahr 2024 von einem Jahresergebnis in Höhe von T€ 49,3 aus. Aus heutiger Sicht ist erkennbar, dass die wesentlichen Annahmen und Schätzungen, die wir bei der Aufstellung unseres Wirtschaftsplans zu Grunde gelegt haben, in Folge des Ukraine-Krieges und der allgemeinen Preissteigerungen insbesondere für Energie nicht vorhersehbar sind. Bestandsgefährdende Risiken lassen sich derzeit nicht erkennen.
Neubrandenburg, 30.05.2024 Gudrun
Kappich
Bilanz zum 31. Dezember 2023A K T I V A
P A S S I V A
Gewinn- und Verlustrechnung 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 2 HGB einzustufen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kaufleute (§§ 242 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB das Gesamtkostenverfahren angewendet. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierung und Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256 des HGB unter Berücksichtigung der speziellen Vorschriften für Kapitalgesellschaften nach §§ 270 bis 274 HGB vorgenommen. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Der Jahresabschluss wurde unter Ansatz einer positiven Fortführungsprognose aufgestellt. Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Das Anlagevermögen wird linear unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Zugänge an Anlagegütern mit Anschaffungskosten von € 250,00 bis 1.000,00 werden in einem Sammelposten über 5 Jahre abgeschrieben und im Anlagenspiegel nach 5 Jahren als Abgang gezeigt. Abweichend dazu wird PC-Technik mit Anschaffungskosten über € 250,00 einzeln aktiviert und über eine Nutzungsdauer von 3 Jahren abgeschrieben. Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Anlagespiegel verwiesen. Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Bestandsrisiken werden angemessen berücksichtigt. Das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert ausgewiesen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken (notwendiger Erfüllungsbetrag). Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. III. Erläuterungen zur Bilanz Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen den Gesellschafter in Höhe von T€ 1.267 sowie die Forderungen gegen die anderen verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 73 resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Eigenkapital Der Jahresüberschuss des Vorjahres wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen entfallen auf Rückstellungen für Verpflichtungen gegenüber dem Personal in Höhe von T€ 308, auf Rückstellungen für Jahresabschlussarbeiten in Höhe von T€ 19, auf Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 120, auf Rückstellung für Berufsgenossenschaftsbeiträge in Höhe von T€ 15 sowie auf übrige Rückstellungen in Höhe von T€ 2. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen geschäftsübliche Eigentumsvorbehalte. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Für das Jahr 2024 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber dem Gesellschafter aus abgeschlossenen Raummietverträgen in Höhe von T€ 159. Darüber hinaus bestehen für das Jahr 2024 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen sowie Dienst- und Wartungsleistungen in Höhe von T€ 2.169 und für die Jahre 2024 bis 2032 in Höhe von T€ 1.046. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt und verteilen sich auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche wie folgt:
V. Sonstige Angaben Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer im Geschäftsjahr 2023 betrug 359 (Vorjahr: 351). Es ergibt sich folgende Zusammensetzung nach Bereichen:
Geschäftsleitung Die Geschäftsführerin im Geschäftsjahr war Frau Gudrun Kappich, Diplom-Betriebswirtin, Neubrandenburg. Die Geschäftsführerin ist alleinvertretungsberechtigt. Beteiligungen Die Gesellschaft ist an der Logistik-Service-Neubrandenburg GmbH, Neubrandenburg, beteiligt. Die Beteiligungsquote beträgt 100 %. Der Jahresabschluss der Logistik-Service-Neubrandenburg GmbH zum 31. Dezember 2023 weist ein Eigenkapital i. H. v. T€ 197 aus. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 beträgt T€ 5. Konzernverhältnisse Den Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen wird, stellt die Diakonie Klinikum Dietrich Bonhoeffer GmbH, Neubrandenburg, auf. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger offengelegt. Nachtragsbericht Uns sind keine Sachverhalte nach dem Bilanzstichtag bekannt worden, die einen wesentlichen Einfluss für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens haben. Die Geschäftsführerin schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von € 172.514,72 € auf neue Rechnung vorzutragen.
Neubrandenburg, 30.05.2024 Gudrun
Kappich
Anlagennachweis 2023
Beschluss-Nr.: 01/2023 Gesellschafterversammlung am 30.08.2023Feststellung des Jahresabschlusses der Klinik-Service-Neubrandenburg GmbH zum 31.12.2022 Sachstand: Der Abschluss des Jahres 2022 der Klinik-Service-Meubrandenburg GmbH weist ein Bilanzvolumen wvon 3.221.059,48 Euro aus. In diesem Bilanzvalumen ist der Jahresüberschuss laut Gewinn- und Verlustrechnung in Höhe von 99.098,30 Euro enthalten. Dem Erfordernis des § 8 des Gesellschaftsvertrages in der Fassung vom 29. Novwember 2001, wonach der Jahresabschluss entsprechend den Vorschriften des Aktiengesetzes aufzustellen und festzustellen ist, wird dahingehend entsprochen, dass in der Bilanz des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2021 in den anderen Gewinnrücklagen ein Betrag von T€ 2,6 enthalten ist, der der gesetzlichen Rücklage im Sinne des § 150 Abs. 2 AktG entspricht und von einer Ausschüttung ausgeschlossen ist. Beschluss: Die Gesellschafterversammlung der Klinik-Service-Neubrandenburg GmbH folgt der Empfehlung des Aufsichtsrates der Diakonie Klinikum Dietrich Bonhoeffer GmbH der Jahresüberschuss in Höhe von 99.098,30 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. Der Jahresabschluss wird festgestellt.
Datum: 30.08.2023 Gudrum
Kappich
Pastor
Dr. Hartwig Daewel
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Klinik-Service-Neubrandenburg GmbH, Neubrandenburg: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Klinik-Service-Neubrandenburg GmbH, Neubrandenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates des Mutterunternehmens für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat des Mutterunternehmens ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, am 4. Juli 2024 ETL
WRG GmbH
Robbers
Schürmann
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