Stammdaten

Register
Amtsgericht Hagen HRB 3912
Vorher
Märkisches-Druckluft-Team GmbH
Eingetragen
5.1.2000
Branche
Wärme- und KältehandelSpeichern von Gas zu VersorgungszweckenTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Gegenstand
die Einrbingung von Energiedienstleistungen in den Bereichen der Strom-, Gas-, Wärme- und Kälteversorgung. Zur Erreichung des Gesellschaftszwecks kann das Unternehmen End- und Nutzenergie wie insbesondere Druckluft, Wärme, Kälte, Licht etc. erzeugen, beziehen, verteilen, verwerten und veräußern, ferner alle Anlagen und Einrichtungen, welche der Erzeugung, dem Bezug, der Verteilung und der Verwertung von End- und Nutzenergie dienen, planen, errichten, erwerben, betreiben, warten und in Stand halten, mit technischen Komponenten für diese Anlagen und Systeme handeln, allein oder gemeinsam mit anderen, für eigene oder fremde Rechnung.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Anke Bittner
seit 7.11.2017
Prokura
Prokura
Olaf Kaltenborn
seit 7.11.2017
Prokura
Mark Benjamin Schür
seit 7.11.2017
Prokura
Marcus Meier
seit 22.8.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Mark-E Aktiengesellschaft
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Mark-E Effizienz GmbH

Hagen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Die Mark-E Effizienz GmbH, Hagen, im Folgenden MEE genannt, ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Mark-E Aktiengesellschaft, Hagen, im Folgenden Mark-E genannt. Mit Mark-E besteht mit Wirkung seit dem 1. Januar 2014 ein Ergebnisabführungsvertrag.

Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Energiedienstleistungen in den Bereichen der Strom-, Gas-, Wärme- und Kälteversorgung. Zur Erreichung des Gesellschaftszwecks kann das Unternehmen End- und Nutzenergie wie insbesondere Druckluft, Wärme, Kälte, Licht, etc. erzeugen, beziehen, verteilen, verwerten und veräußern, ferner alle Anlagen und Einrichtungen, welche der Erzeugung, dem Bezug, der Verteilung und der Verwertung von End- und Nutzenergie dienen, planen, errichten, erwerben, betreiben, warten und in Stand halten, mit technischen Komponenten für diese Anlagen und Systeme handeln, allein oder gemeinsam mit anderen, für eigene oder fremde Rechnung.

Wirtschaftsbericht

Wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen

Allgemeine wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen

Die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen werden weiterhin vom Krieg Russlands gegen die Ukraine ("Russland-Ukraine-Krieg") beeinflusst.

Die gesamtwirtschaftliche Lage war geprägt von hohen Preisen auf allen Wirtschaftsstufen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Der Rückgang war im Wesentlichen auf ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland zurückzuführen 1 .

Branchenentwicklung

Der Energieverbrauch in Deutschland ist gemäß Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V. 2 im Jahr 2023 um rund 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Maßgeblich hierfür war die zurückgehende wirtschaftliches Leistung in Deutschland hauptsächlich in energieintensiven Industriezweigen. Zusätzlich war der Energieabsatz witterungsbedingt niedriger.

Energiewirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Energiewende ist nicht mehr nur eine Stromwende allein, sondern vor allem eine Wärmewende, von der jeder Einzelne unmittelbar bereits betroffen ist oder zukünftig sein wird. So war das Jahr 2023 bereits durch einen starken Wunsch der Kunden nach mehr Autarkie und Nachhaltigkeit, unter anderem resultierend in einer hohen Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen und Wärmepumpen, geprägt; die Wärmewende war bereits in diesem Jahr schon deutlich zu spüren. Diese Wende zu schaffen, ist eine der größten Herausforderungen der nächsten Dekade.

Die Bundesregierung hatte mit dem weiterentwickelten Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) einen umfassenden wirtschaftlichen Abwehrschirm mit einem Gesamtvolumen von bis zu 200 Mrd. € geschaffen. Ein wichtiges Element dieses Abwehrschirms waren die Preisbremsengesetze im Jahr 2023 für Strom, Erdgas und Fernwärme (StromPBG, EWPBG). Sie sollten die steigenden Energiekosten und die schwersten Folgen für Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Unternehmen abfedern. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes im Dezember wurden die Preisbremsengesetze mit Entscheidung der Bundesregierung nicht bis zum 30. April 2024 verlängert und endeten zum 31. Dezember 2023. Ein ermäßigter Umsatzsteuersatz auf Gas- und Wärmelieferungen galt bis zum 31. März 2024.

Geschäftsverlauf

Die MEE hat im Jahr 2023 das 23. volle Geschäftsjahr abgeschlossen.

Im Laufe des Geschäftsjahres konnte die Vertriebsleistung im Geschäftsbereich Energiedienstleistungen auf gutem Niveau gehalten werden. Es konnten mehrere Neukunden gewonnen und zusätzliche Verträge mit bestehenden Kunden geschlossen werden. Das Investitionsvolumen für Contracting-Anlagen lag im Geschäftsjahr mit 6,4 Mio. € unter dem Plan und leicht über dem des Vorjahres. Der Ausbau dieses Geschäftsbereiches verläuft weiterhin planmäßig.

Im Geschäftsbereich Service und Handel konnte im Bereich Handel der Umsatz gesteigert sowie im Bereich Service der gute Vorjahresumsatz gehalten werden. Der Deckungsbeitrag des Geschäftsbereichs übertrifft den Plan.

Der Geschäftsbereich "Neue Geschäftsfelder" hat im Geschäftsjahr mit seinem technischen Vertrieb Vertriebsaktionen mit neuen Produkten in den Bereichen Photovoltaik und Wärme erfolgreich durchgeführt. Diese zeigen positive Wirkung in der Umsatzentwicklung und unterstützen das Ergebnis der MEE und sollen auch im Jahr 2024 fortgeführt und noch weiter intensiviert werden. Des Weiteren wird der Geschäftsbereich bei seiner weiteren Ausrichtung ein Hauptaugenmerk auf die erneuerbaren Energien insbesondere Wärmepumpen legen. Mehrere große Photovoltaikanlagen (>300 kWp) konnten akquiriert werden. Des Weiteren wurde eine Vertriebskooperation für das Photovoltaik-Angebot der MEE mit einem örtlich ansässigen Finanzdienstleister geschlossen.

Die Mitarbeiteranzahl zum 31. Dezember 2023 beläuft sich auf 62 Mitarbeiter (61 Mitarbeiterkapazitäten). Der weitere Aufbau der Mitarbeiterkapazitäten erfolgte planmäßig. Frei gewordene Stellen durch unterjährig ausgeschiedene Mitarbeiter konnten im Laufe des Geschäftsjahres wieder nachbesetzt werden.

Gesamtbeurteilung des Geschäftsverlaufs

MEE kann das Geschäftsjahr 2023 mit einem überdurchschnittlich guten Geschäftsergebnis abschließen.

Die nachfolgenden Leistungsindikatoren geben einen Überblick über den Verlauf des abgelaufenen Geschäftsjahres, wobei Umsatzerlöse und Ergebnis vor Ertragsteuern unter Berücksichtigung der sonstigen Steuern (EBT) die für die interne Steuerung der Gesellschaft verwendeten bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren darstellen. Steuerungsrelevante nicht finanzielle Leistungsindikatoren werden durch die MEE nicht verfolgt.

Das EBT des Jahres 2023 beträgt 1.982 T€ und liegt somit 394 T€ über dem geplanten EBT 2023 von 1.588 T€. Höhere sonstige betriebliche Erträge, geringere Abschreibungen und das verbesserte Finanzergebnis konnten den geringeren Rohertrag mehr als kompensieren und tragen somit positiv zum Ergebnis bei.

Auf die Umsatzerlöse wird in der folgenden Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eingegangen.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Aufgrund des mit Mark-E bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wird der Gewinn in Höhe von 1.982 T€ (im Vorjahr 1.789 T€) gemäß § 2 des Vertrags erstmalig zu 100 Prozent an die Gesellschafterin Mark-E abgeführt.

Ursachen für die Ergebnisverbesserung vor Gewinnabführung um 193 T€ gegenüber dem Vorjahr sind im Wesentlichen die gestiegenen Umsatzerlöse sowie das verbesserte Finanzergebnis. Diese konnten den Anstieg des Materialaufwands und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen mehr als kompensieren. Die Personalaufwendungen sind unter anderem durch eine erhöhte Mitarbeiterzahl ebenfalls leicht gestiegen. Das Finanzergebnis verbesserte sich um 167 T€ aufgrund der gestiegenen Finanzerträge und der geringeren Finanzaufwendungen.

Das geplante EBT 2023 in Höhe von 1.588 T€ wurde mit 394 T€ übertroffen. Die Umsatzerlöse 2023 in Höhe von 23.228 T€ liegen mit 430 T€ über den geplanten Umsatzerlösen in Höhe von 22.798 T€. Ursächlich hierfür sind die höheren Erlöse im Geschäftsbereich Service und Handel, die um 1.691 T€ über dem Planwert von 7.511 T€ liegen. Die Umsatzerlöse in den Geschäftsbereichen Energiedienstleistungen und neue Geschäftsfelder liegen dagegen mit 1.261 T€ unter dem Planwert von 15.287 T€. Der Materialaufwand liegt 1.459 T€ über dem Plan von 12.780 T€, da sowohl der Materialeinsatz als auch die Fremdleistungen und -lieferungen höher als geplant ausgefallen sind. Somit liegt der Rohertrag insgesamt um 1.029 T€ unter dem Planwert. Die sonstigen betrieblichen Erträge dagegen sind um 716 T€ höher als geplant ausgefallen. Wesentlicher Grund hierfür sind Rückstellungsauflösungen. Die Personalaufwendungen liegen mit 230 T€ unter dem Planwert. Die Abschreibungen sind wegen der gegenüber der Planung deutlich geringeren Investitionen um 372 T€ niedriger als geplant ausgefallen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 45 T€ geringfügig über dem Planwert von 2.072 T€. Auch ist das Finanzergebnis um 252 T€ aufgrund geringerer Zinsen und ähnlichen Aufwendungen höher als geplant ausgefallen.

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr in allen drei Geschäftsbereichen gestiegen und betragen nun 23.228 T€ (im Vorjahr 17.472 T€). Die Erlöse aus Energiedienstleistungen haben sich von 9.964 T€ um 2.037 T€ auf 12.000 T€ erhöht. Ebenfalls sind die Erlöse aus Service und Handel von 7.105 T€ um 2.097 T€ auf 9.202 T€ gestiegen. Die Erlöse aus den neuen Geschäftsfeldern haben sich auf 2.026 T€ (im Vorjahr 404 T€) erhöht.

Die Bestandsveränderungen haben sich um 328 T€ auf -42 T€ verringert.

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich im Wesentlichen aufgrund eines im Vorjahr erhaltenen Schadenersatzes von 1.649 T€ um 392 T€ auf 1.257 T€ verringert.

Der Materialaufwand hat sich von 9.566 T€ um 4.673 T€ auf 14.239 T€ erhöht. Wesentliche Gründe hierfür sind die um 3.024 T€ höheren Aufwendungen für Roh, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren sowie die um 1.649 T€ gestiegenen bezogenen Fremdleistungen und -lieferungen.

Der Personalaufwand ist von 4.079 T€ um 188 T€ auf 4.267 T€ unter anderem aufgrund der höheren Mitarbeiteranzahl angestiegen.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind im Vergleich zum Vorjahr um 160 T€ gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich von 1.896 T€ um 221 T€ auf 2.117 T€ erhöht. Die Erhöhung beruht unter anderem auf den gestiegenen Miet-, Pacht- und Leasingaufwendungen.

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von 25.643 T€ um 4.535 T€ auf 30.178 T€ erhöht.

Das Anlagevermögen ist trotz der Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen in Höhe von 1.644 T€ und der Abgänge in Höhe von 23 T€ von 18.075 T€ um insgesamt 3.842 T€ auf 21.917 T€ gestiegen. Der Anstieg ist auf die erfolgten Investitionen in Höhe von 5.509 T€ zurückzuführen. Das Umlaufvermögen ist im Vergleich zum Vorjahr von 7.549 T€ um 599 T€ auf 8.148 T€ gestiegen. Gründe hierfür liegen unter anderem in dem Anstieg des Vorratsvermögens aufgrund des deutlichen höheren Lagerbestands an fertigen Erzeugnissen und Waren und in den höheren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bei gegenläufig geringeren Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Auf der Passivseite der Bilanz ist das Eigenkapital mit 12.675 T€ konstant geblieben. Die Rückstellungen haben sich insgesamt von 1.869 T€ um 633 T€ auf 1.236 T€ vermindert. Die Verbindlichkeiten sind von 11.099 T€ um insgesamt 5.168 T€ auf 16.267 T€ gestiegen. Vor allem die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich auch aufgrund des praktizierten Cash-Pooling und der höheren Gewinnabführung um 5.199 T€ erhöht. Die sonstigen Verbindlichkeiten sanken insgesamt um 362 T€ auf 1.616 T€. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus den gesunkenen Verbindlichkeiten gegenüber einem Finanzdienstleister um 627 T€.

Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital in Höhe von 12.675 T€ im Verhältnis zum Gesamtkapital in Höhe von 30.178 T€) ist gegenüber dem Vorjahr mit 42,0 Prozent (im Vorjahr 49,4 Prozent) gesunken. Grund hierfür ist die gestiegene Bilanzsumme.

Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachkommen. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die liquiden Mittel zum Bilanzstichtag von 967 T€ um 116 T€ auf 1.083 T€ erhöht. Zur Liquiditätssteuerung besteht mit der Gesellschafterin Mark-E eine Tagesgeldvereinbarung zu marktüblichen Konditionen.

Der positive Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Mittelzufluss) beläuft sich auf 2.652 T€ (im Vorjahr 2.202 T€). Der Zugang beruht sowohl auf der Zunahme des Vorratsvermögens und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen als auch der Zunahme der Verbindlichkeiten. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Mittelabfluss) ist von -5.199 T€ im Vorjahr auf -5.419 T€ im Wesentlichen aufgrund der höheren Investitionen weiter gesunken. Die Verringerung des Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit von 8.509 T€ im Vorjahr auf -2.117 T€ im Berichtsjahr ergibt sich hauptsächlich aus der im Vorjahr getätigten Einzahlung einer Kapitaleinlage durch den Gesellschafter Mark-E sowie der höheren Gewinnabführung für das Vorjahr.

Gesamtbeurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Insgesamt verfügt die MEE über eine solide Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Chancen- und Risikobericht

Wirtschaftliche Lage

Die deutsche Wirtschaft war im Jahr 2023 durch eine hohe Inflation (+5,9 Prozent), steigende Zinsen, volatile Märkte sowie eine schwache konjunkturelle Entwicklung in der Welt geprägt. Das deutsche BIP sank um 0,3 Prozent ab und verzeichnete damit erstmals seit dem Corona-Jahr 2020 ein Minus 3. Die Vorhersagen für das Jahr 2024 schwanken teilweise sehr stark. Laut der Prognose des Internationalen Währungsfonds wird im Vergleich zum Vorjahr lediglich ein leichtes Wachstum erwartet 4 .

Trotz der leicht positiven Erwartungen bestehen jedoch weiterhin auch hohe Unsicherheiten für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland sowie weltweit. So zog beispielweise die Inflation zuletzt wieder leicht von 3,2 Prozent im November auf 3,7 Prozent im Dezember 2023 an. Die durchschnittliche Teuerungsrate lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei rund 5,9 Prozent. 5 Für das Jahr 2024 wird aktuell von einer Inflationsrate von rund 2,3 Prozent ausgegangen 6. Damit bleibt sie auch im längerfristigen Vergleich zunächst überdurchschnittlich hoch.

In den vergangenen eineinhalb Jahren haben sich die Zinsen in Europa deutlich erhöht. Der Leitzins der Europäischen Zentralbank kletterte auf rund 3,8 Prozent. Die gestiegenen Zinsen führen aktuell dazu, dass sich die angespannte Lage in einigen Branchen wie zum Beispiel der Baubranche weiter verschärft. Zudem ist die Gefahr hoch, dass die hohen Zinsen negativ auf die Konjunktur wirken, wenn zum Beispiel verschuldeten Akteuren Grenzen aufgezeigt werden und in der Folge die Insolvenzzahlen in die Höhe schnellen oder wichtige Investitionen ausbleiben.

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland ist im Jahr 2023 ins Stocken geraten, für das Jahr 2024 besteht das Risiko, dass sich diese Entwicklung entgegen aktuellen Prognosen fortsetzt und in einer Rezession münden könnte.

Die beschriebenen wirtschaftlichen Entwicklungen haben auch Auswirkungen auf die MEE. Die hieraus resultierenden wesentlichen Risiken für die MEE werden in der nachfolgenden Risikolage dargestellt.

Risikolage

Die Entwicklungen auf den Energiemärkten mit extremen Energiepreisen und hohen Volatilitäten hatten bislang keine wesentlichen Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der MEE. Die politischen Unsicherheiten aus dem weiteren Verlauf des Krieges in der Ukraine, aus den haushaltspolitischen Turbulenzen der Bundesregierung und aus einem unklaren politischen Kurs mit sich ändernden politischen Rahmenbedingungen in Deutschland bringen das grundsätzliche Risiko mit sich, dass sich die für die MEE bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren negativer als in der gesellschafterseitig genehmigten Planung verarbeitet entwickeln. Die Risikowirkung stuft die MEE als gering ein.

Darüber hinaus besteht ein Ausfallrisiko von Forderungen aufgrund möglicher Insolvenzen von Geschäftskunden. Die MEE stuft die Risikowirkung ebenfalls als gering ein.

Daneben sieht die MEE bei der zukünftigen Geschäftsentwicklung folgende Einzelrisiken:

Abwerbung von Personal durch Wettbewerber

Aggressive Preispolitik durch Wettbewerber, Kunden und Lieferanten

Abhängigkeit von den Hauptlieferanten

Branchenübliche Zahlungsengpässe

Gewährleistungsansprüche für die errichteten Komplettanlagen

Haftungsrisiken aus den Nutzenergielieferungsverträgen

Schwächung des Exportmarktes und damit Beeinflussung der innerdeutschen Marktentwicklung durch internationale Krisen

Die MEE stuft die Risikowirkung dieser Einzelrisiken ebenfalls als gering ein.

Darstellung der wesentlichen Chancen

Chancen können sich grundsätzlich im gesamten Umfeld der MEE eröffnen.

Die MEE sieht bei der zukünftigen Geschäftsentwicklung in den einzelnen Geschäftsbereichen weiterhin folgende Chancen:

Geschäftsbereich Energiedienstleistungen

Neue Förderungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Neue Produkte zur Netzstabilität bei Industriekunden

Regionale Ausweitung der Geschäftstätigkeit auf das gesamte Gebiet der Bundesrepublik

Bestandskundenentwicklung mit dem bestehenden Produktportfolio

Weiterentwicklung bestehender und Entwicklung neuer Beratungs- und Contracting-Produkte

Geschäftsbereich Service und Handel

Regionale Ausrichtung der Geschäftstätigkeit auf den Markt "Nordrhein-Westfalen"

Erweiterung des Produktportfolios

Neukundengewinnung an Servicestützpunkten

Verstärkung der Kundenbindung

Kooperationen

Steigerung des Bekanntheitsgrades durch vertriebsunterstützende Maßnahmen

Steigerung der Mitarbeiterkapazitäten bei den Servicetechnikern

Steigerung der Effizienz des Einsatzes der Servicetechniker

Geschäftsbereich "Neue Geschäftsfelder"

Auf- und Ausbau eines Direktvertriebskanals Wärme- und Photovoltaikanlagen im Privat- und Geschäftskundenmarkt

Intensivierung des Vertriebes der neuen Produkte für Privat- und Gewerbekunden

Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 wird erwartet, dass eine schwache Konjunktur und hohe geopolitische Unsicherheiten die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen prägen werden.

Diverse Wirtschaftsforschungsinstitute und Organisationen sagen für Deutschland ein leichtes bis rückgängiges Wirtschaftswachstum voraus. Laut der Prognose des Internationalen Währungsfonds wird im Vergleich zum Vorjahr lediglich ein leichtes Wachstum erwartet 7. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) erwartet für 2024 kein Wachstum 8. Als Gründe hierfür werden im Wesentlichen die fehlende Nachfrage nach Investitionsgütern aus dem In- und Ausland und Veränderung der Inflation durch die Entwicklung der Energiepreise und Arbeitskosten genannt. Die Europäische Zentralbank hat eine erste Zinssenkung im Juni 2024 in einem Umfang von einem viertel Prozentpunkt durchgeführt, welches das Wirtschaftswachstum anregen könnte 9.

Es ist zu erwarten, dass die vorherrschenden geopolitischen Konflikte weiterhin großes Eskalationspotenzial haben werden. Hervorzuheben ist hierbei der Russland-Ukraine-Krieg, der Nahostkonflikt und die strategische Rivalität zwischen den USA und China. Dies kann einen negativen Einfluss auf Energiepreise und Lieferketten haben und grundsätzlich zu einer weiteren Umgestaltung der globalen Handelsbeziehungen führen. Des Weiteren steht 2024 das größte Wahljahr der Geschichte an. Insgesamt betrifft dies 40 Länder mit einer Gesamtbevölkerung von mehr als 3 Mrd. Menschen. Hervorzuheben sind hierbei die Wahlen in den USA, der Europäischen Union, Indien und Taiwan. Hieraus kann es ebenfalls zu weiteren außenpolitischen Verschiebungen kommen.

Allgemein ist festzuhalten, dass für 2024 ein weiteres herausforderndes wirtschaftliches Jahr zu erwarten ist.

Der intensive Ausbau von Nutzenergieanlagen (vorwiegend als Contracting) für Beleuchtung, Druckluft, Wärme, Mittelspannungsanlagen und Kälte stellt für den Geschäftsbereich Energiedienstleistungen den Hauptschwerpunkt dar. Die konjunkturellen Bedingungen für die Kunden der MEE waren im vergangenen Geschäftsjahr weiterhin rückläufig. Im bevorstehenden Geschäftsjahr kann der deutsche Exportmarkt durch die aktuellen Entwicklungen innerhalb Europas sowie auch der USA eine Schwächung erfahren. Das aktuell steigende Zinsniveau treibt die Entwicklung insbesondere für den Geschäftsbereich Energiedienstleistungen. Zusätzlich fördern die hohen Energiekosten, die CO 2 -Bepreisung sowie die BAFA-Förderung das Geschäftsmodell Energiedienstleistungen. MEE wird diese Treiber durch eine besonders ausgeprägte Kundenfokussierung sowie die Nutzung von Förderungen und damit verbundenen Kundenvorteilen nutzen.

Im kommenden Geschäftsjahr 2024 wird die MEE ihre Aktivitäten im Bereich "Mittelspannungsanlagen zur Miete" weiter ausbauen und erweitern. Die Vermietung von Mittelspannungsstationen wurde auf das Bundesgebiet ausgeweitet und das Produkt um Bausteine für mehr Versorgungssicherheit ergänzt.

Im Geschäftsbereich Service und Handel werden weiterhin Druckluftanlagen für den Verkauf und Service akquiriert. Die Erweiterung der regionalen Abdeckung vom Standort Herdecke wird weiterhin kontinuierlich vorangetrieben, die Servicestützpunkte in Neuss und Werl werden ebenso weiterhin ausgebaut.

Der Wettbewerbsdruck wird sowohl mit der Anzahl der Mitbewerber als auch durch die Verringerung von Margen zunehmen. Die MEE wird diese Entwicklung beobachten und geeignete Entwicklungsschritte zum Ausbau des Geschäftsfeldes und Erhalt der Margen entwickeln.

Die MEE plant des Weiteren im zweiten Halbjahr 2024 Vertriebsaktionen im Geschäftsbereich "Neue Geschäftsfelder", damit die neuen Produkte in den Bereichen Photovoltaik und Wärme dazu beitragen, das Ergebnis der MEE weiter zu steigern.

Die MEE hat mit Wirkung zum 1. Januar 2024 25,1 Prozent der Anteile an der CONLED Lichtcontracting GmbH, Bremerhaven, im Folgenden CONLED genannt, im Rahmen eines durch die CONLED initiierten Verkaufsprozesses erworben. Die MEE war eine von drei Bietern für eine Beteiligung an der CONLED in Form eines "Share Deals". Ziel der Transaktion ist es, den Einfluss auf den langjährigen strategischen Partner zu maximieren und Exklusivität in der Zusammenarbeit zu sichern und damit das Geschäftsmodell der MEE zu stabilisieren und auszuweiten.

MEE und CONLED kooperieren bereits seit 2014 im Bereich des Lichtcontracting und konnten seitdem zahlreiche Projekte umsetzen. Über die Jahre konnten die gemeinsamen Dienstleistungen und Prozesse immer effizienter gestaltet werden, sodass durch die Kooperation Wettbewerbsvorteile generiert wurden. CONLED agiert hierbei als Projektentwickler einschließlich Vertrieb, Bau und BAFA-Antragswesen, während MEE die Investition und den zukünftigen Kundenkontakt inklusive Cross-Selling-Potentiale wie zum Beispiel Wärmekonzepte übernimmt.

Durch das stetige Marktwachstum im Bereich des Lichtcontracting und dem Abschluss eines umfangreichen Rahmenvertrages zwischen CONLED und einem international tätigen Industrieunternehmen steht in den nächsten Jahren umfangreiches Geschäftsvolumen an. Aktuell werden Wettbewerber auf das funktionierende Geschäftsmodell und die guten Margen aufmerksam, so dass die MEE die erfolgreiche Zusammenarbeit der letzten Jahre mit CONLED für die Zukunft absichern wollte.

Die MEE als ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Mark-E wird von der Lage des Mutterunternehmens bzw. der ENERVIE Gruppe (Konzern) beeinflusst. Die aktuelle wirtschaftliche Situation der ENERVIE Gruppe und damit auch der MEE ist hinsichtlich der Ertrags- und Liquiditätsentwicklung stabil.

Investitionen

Das Investitionsvolumen der MEE soll im Jahr 2024 rund 21.800 T€ betragen. Es ist beabsichtigt, die finanziellen Mittel für das Investitionsvolumen im Wesentlichen über eine Innenfinanzierung sowie über ein Gesellschafterdarlehen bereitzustellen.

Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung

Wie in weiten Teilen der Wirtschaft sind auch in Deutschland die Auswirkungen der dynamischen Regierungspolitik, des Russland-Ukraine-Kriegs, des Nahostkonflikts, von Engpässen auf den Beschaffungsmärkten und der verstärkten Fokussierung auf den Klimaschutz nur begrenzt abschätzbar. Diese Faktoren begünstigen volatilere Rahmenbedingungen.

Daher ist unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2024 ähnlich wie für 2023 mit größeren Unsicherheiten behaftet.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die MEE auf Basis ihrer gesellschafterseitig genehmigten Wirtschaftsplanung Umsatzerlöse in Höhe von 28.118 T€ sowie ein EBT in Höhe von 2.786 T€.

Insgesamt erwartet die MEE für das Geschäftsjahr 2024 trotz des aktuellen Russland-Ukraine-Krieges und der dynamischen Entwicklung an den Energiemärkten eine unverändert solide Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation der ENERVIE Gruppe und der am 11. Dezember 2023 durch den Aufsichtsrat der ENERVIE gebilligten Mittelfristplanung kann dabei von einer ausreichenden Liquiditätsausstattung der MEE im Planungszeitraum ausgegangen werden.

1 Destatis. <https://Destatis.de/Pressemitteilung Nr. 019/24 vom 15.01.2024.

2 AG Energiebilanzen. <http://www.ag-energiebilanzen.de/Energieverbrauch ist 2023 kräftig gesunken vom 20.12.2023>.

3 Destatis. <https://Destatis.de/Pressemitteilung Nr. 019/24 vom 15.01.2024/Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um

0,3 % gesunken.

4 OECD. <https//OECD.org/Economic Outlook/february-2024/ gdp-growth.

5 Destatis. <https://Destatis.de/Pressemitteilung Nr. 020/24 vom 16.01.2024/Inflationsrate im Jahr 2023 bei +5,9 %.

6 Statista. <https://de.statista.com/statistik/daten/studie/5851/umfrage/prognose-zur-entwicklung-der-inflationsratein-deutschland/.

7 Statista. <https://de.statista.com/statistik/daten/studie/5851/umfrage/prognose-zur-entwicklung-der-inflationsratein-deutschland/.

8 Institut der deutschen Wirtschaft (IW). <https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/michael-groemling-fastalle-wachsen-deutschland-nicht.html.

9 Handelsblatt. < https://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/geldpolitik-ezb-signalisiert-zinssenkung-um-einen-viertel-prozentpunkt/100039416.html

 

Hagen, 18. September 2024

Marcus Meier

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahreszahlen
Anhang T€
A. ANLAGEVERMÖGEN (1)
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.246,00 15
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.527.351,00 15.160
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.376.447,94 2.901
21.903.798,94 18.061
21.917.044,94 18.076
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 700.036,80 728
2. unfertige Leistungen 562.028,62 604
3. Waren 980.271,26 346
2.242.336,68 1.678
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (2)
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.533.712,47 4.030
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.721,06 675
3. sonstige Vermögensgegenstände 286.333,53 198
4.822.767,06 4.903
III. Guthaben bei Kreditinstituten (3) 1.083.128,04 967
8.148.231,78 7.548
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 112.544,52 19
30.177.821,24 25.643

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahreszahlen
Anhang T€
A. EIGENKAPITAL (4)
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Kapitalrücklage 10.000.000,00 10.000
III. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 2.650.000,00 2.650
12.675.000,00 12.675
B. RÜCKSTELLUNGEN (5)
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 489.870,00 486
2. sonstige Rückstellungen 746.026,40 1.383
1.235.896,40 1.869
C. VERBINDLICHKEITEN (6)
1. erhaltene Anzahlungen 818.060,00 680
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 480.218,91 287
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 13.353.338,09 8.154
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.615.307,84 1.978
davon aus Steuern 45.668,47 €; im Vorjahr 137 T€
16.266.924,84 11.099
30.177.821,24 25.643

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 Vorjahreszahlen
Anhang T€
1. Umsatzerlöse (7) 23.228.260,88 17.472
2. Veränderungen des Bestands an unfertigen Leistungen -42.183,16 286
3. andere aktivierte Eigenleistungen 86.564,75 75
4. sonstige betriebliche Erträge (8) 1.257.243,94 1.649
5. Materialaufwand (9)
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 8.421.311,90 5.397
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.817.458,05 4.169
14.238.769,95 9.566
6. Personalaufwand (10)
a) Löhne und Gehälter 3.486.953,97 3.374
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 780.252,74 705
davon für Altersversorgung 51.265,77 €; im Vorjahr 46 T€
4.267.206,71 4.079
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (11) 1.644.250,88 1.484
8. sonstige betriebliche Aufwendungen (12) 2.116.676,69 1.896
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge (13) 70.737,04 3
davon aus verbundenen Unternehmen 65.508,65 €; im Vorjahr 3 T€
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (13) 337.255,57 436
davon an verbundene Unternehmen 152.301,31 €; im Vorjahr 206 T€
11. Ergebnis nach Steuern 1.996.463,65 2.024
12. sonstige Steuern 14.516,45 10
13. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags
abgeführte Gewinne (14) 1.981.947,20 1.789
14. Jahresüberschuss 0,00 225
15. Einstellungen in andere Gewinnrücklagen 0,00 225
16. Bilanzgewinn 0,00 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die Mark-E Effizienz GmbH, im Folgenden MEE genannt, hat ihren Sitz in Hagen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hagen (HRB Nr. 3912).

Die MEE ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Mark-E Aktiengesellschaft, Hagen (Handelsregister beim Amtsgericht Hagen, HRB Nr. 10), im Folgenden Mark-E genannt. Die MEE wird gemäß § 290 Absatz 2 HGB in den Konzernabschluss der ENERVIE - Südwestfalen Energie und Wasser AG, Hagen (Handelsregister beim Amtsgericht Hagen, HRB Nr. 7436), im Folgenden ENERVIE genannt, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister bekannt gemacht.

Die MEE ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Absatz 2 HGB. Nach § 12 Absatz 3 des Gesellschaftsvertrages sind Jahresabschluss und Lagebericht entsprechend den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches aufzustellen, festzustellen und zu prüfen.

Mit Datum vom 11. Dezember 2014 wurde zwischen Mark-E und MEE ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Dieser Vertrag gilt ab dem 1. Januar 2014. Die Eintragung des Vertrags in das Handelsregister des Amtsgerichts Hagen erfolgte am 23. Dezember 2014.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Im Geschäftsjahr 2023 bestand eine ertragsteuerliche Organschaft mit Mark-E.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Aktiva

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern betragen drei Jahre.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, ebenfalls vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer bewertet. Die ausgewiesenen geleisteten Anzahlungen sind davon abweichend mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Nutzungsdauern betragen:

Sachanlagen Jahre
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung drei bis 23

In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Fertigungs- und Materialkosten Gemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Die Abschreibungen auf Sachanlagen erfolgen linear. Für sogenannte geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu 1 T€ wird ab dem Geschäftsjahr 2008 jährlich ein Sammelposten gebildet, der jeweils über eine Laufzeit von fünf Jahren abgeschrieben wird.

Im Umlaufvermögen sind die Vorräte unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Auf Materialien mit längerer Lagerdauer werden Bewertungsabschläge vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihren Nominalwerten bzw. gemäß dem handelsrechtlichen Niederstwertprinzip bilanziert. Zweifelhafte Forderungen werden wertberichtigt, uneinbringliche ausgebucht. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wird mit einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden die noch nicht durch eine Ablesung ermittelten Forderungen abgegrenzt. Die bilanzielle Abgrenzung beruht auf der Hochrechnung der kundenindividuellen Verbräuche und Erlöse für jede Abnahmestelle zum jeweiligen Stichtag unter Berücksichtigung von Lastprofilen, Gradtagszahlen und bezogenen Mengen. Die abgegrenzten, noch nicht ermittelten Forderungen werden mit den geleisteten Abschlagszahlungen verrechnet.

Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen werden, soweit möglich, aufgerechnet.

Die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihren Nominalwerten bilanziert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden mit ihren Nominalwerten bilanziert.

Passiva

Die Bilanzierung des Eigenkapitals erfolgt zum Nominalwert.

Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt nach den Bewertungsvorgaben des § 253 Absatz 1 Satz 2 und Absatz 2 HGB zum laufzeitäquivalent abgezinsten Erfüllungsbetrag der zugrunde liegenden Verpflichtung.

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgt auf der Grundlage der versicherungsmathematischen Berechnung nach der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) mit den jeweils von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Zinssätzen bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren. Zukünftige Lohn- und Gehaltssteigerungen werden für das Jahr 2024 in Höhe von 2,0 Prozent und für Folgejahre in Höhe von 1,75 Prozent, Rententrends in Höhe von 2,0 Prozent für das Jahr 2024 und für Folgejahre in Höhe von 1,75 Prozent sowie eine Fluktuationsrate in Höhe von 1,0 Prozent berücksichtigt. Den Verpflichtungen liegen die Richttafeln 2018 G von Dr. Heubeck zugrunde, bei einem Rechnungszinssatz von 1,82 Prozent (im Vorjahr 1,78 Prozent).

Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen, die alle bis zum Aufstellungszeitpunkt erkannten Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen berücksichtigen, erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag, der nach kaufmännischer Beurteilung vernünftig und notwendig ist. Bei der Bewertung des Erfüllungsbetrags werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit den jeweils von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten laufzeitadäquaten Zinssätzen abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und der Abschreibungen ist in der Übersicht "Entwicklung des Anlagevermögens 2023" dargestellt, die Bestandteil des Anhangs ist.

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 4.534 T€ (im Vorjahr 4.030 T€) resultieren aus der entgeltlichen Nutzungsüberlassung von Druckluftanlagen sowie der damit verbundenen Übertragung des wirtschaftlichen Eigentums auf den Kunden und aus der Erbringung von Energiedienstleistungen und beinhalten die Verrechnung der von Kunden geleisteten Abschlagszahlungen in Höhe von 485 T€ (im Vorjahr 388 T€). Die von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erhaltenen Zahlungen nach dem Erdgas-Wärme-Preisbremsengesetz (EWPBG) in Höhe von 959 T€ werden ebenfalls mit den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verrechnet. Ebenso beinhalten sie die Forderungen aus dem Verkauf von Druckluftanlagen, aus dem Verkauf von Ersatz- und Zubehörteilen sowie der Erbringung von Serviceleistungen vor allem im Bereich Druckluft (Wartung und Reparatur von Druckluftanlagen).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von insgesamt 3 T€ (im Vorjahr 675 T€), die im Wesentlichen gegen die Mark-E und die Bäderbetrieb Lüdenscheid GmbH, im Folgenden BBL genannt, bestehen, sind mit den Verbindlichkeiten gegenüber diesen verbundenen Unternehmen, soweit möglich, aufgerechnet worden. Die Forderungen gegen die Gesellschafterin Mark-E betragen 982 T€ (im Vorjahr 2.718 T€) und bestehen im Berichtsjahr überwiegend aus Lieferungen und Leistungen und aus geleisteten Anzahlungen. Sie sind vollständig in Höhe von 982 T€ (im Vorjahr 2.170 T€) mit den Verbindlichkeiten verrechnet worden. Die Forderungen gegen die BBL in Höhe von 3 T€ (im Vorjahr 3 T€) resultieren ausschließlich aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus geleisteten Anzahlungen in Höhe von 259 T€ (im Vorjahr 4 T€). Wie in den Vorjahren beinhalten sie des Weiteren Forderungen aus Schadensersatzansprüchen in Höhe von 11 T€ (im Vorjahr 14 T€) und debitorische Kreditoren in Höhe von 13 T€ (im Vorjahr 12 T€). Im Vorjahr enthielt diese Position auch die Forderung gegen die Kreditanstalt für Wiederaufbau für Zahlungen nach dem Erdgas-Wärme-Soforthilfegesetz (EWSG) in Höhe von 122 T€.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

(3) Guthaben bei Kreditinstituten

Bei den Guthaben bei Kreditinstituten handelt es sich um Bankguthaben in Höhe von 1.083 T€ (im Vorjahr 967 T€) bei der UniCredit Bank, Düsseldorf, und der Commerzbank, Dortmund.

(4) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der MEE beträgt zum Bilanzstichtag unverändert 25 T€ und befindet sich vollständig im Besitz der Mark-E. Das Eigenkapital beinhaltet eine Kapitalrücklage in Höhe von 10.000 T€ und eine satzungsmäßige Rücklage in Höhe von 2.500 T€.

(5) Rückstellungen

Der Rückstellungsbetrag der Pensionsverpflichtungen beträgt zum Bilanzstichtag 490 T€ (im Vorjahr 486 T€). Gemäß durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre würde der Rückstellungsbetrag 499 T€ (im Vorjahr 525 T€) betragen. Somit ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 9 T€ (im Vorjahr 39 T€).

Die sonstigen Rückstellungen umfassen die sonstigen Aufwendungen im Personalbereich in Höhe von 604 T€ (im Vorjahr 695 T€), eine Rückstellung für rechtliche Risiken in Höhe von 66 T€ (im Vorjahr 395 T€), eine Rückstellung für Prämiennachforderungen für Versicherungen in Höhe von 52 T€ (im Vorjahr 50 T€), Rückstellungen für noch ausstehende Rechnungen in Höhe von 13 T€ (im Vorjahr 30 T€) sowie die Rückstellung für die Jahresabschlusskosten in Höhe von 11 T€ (im Vorjahr 9 T€).

(6) Verbindlichkeiten

31.12.2023
davon mit einer Restlaufzeit
Gesamt
T€
< 1 Jahr
T€
> 1 Jahr
T€
davon > 5 Jahre
T€
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 818 818 0 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 480 480 0 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 13.353 5.353 8.000 0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.616 1.284 332 0
- davon aus Steuern (46)
16.267 7.935 8.332 0
31.12.2022
davon mit einer Restlaufzeit
Gesamt
T€
< 1 Jahr
T€
> 1 Jahr
T€
davon > 5 Jahre
T€
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 680 680 0 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 287 287 0 0
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.154 5.654 2.500 0
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.978 745 1.233 0
- davon aus Steuern (137)
11.099 7.366 3.733 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen insgesamt 13.353 T€ (im Vorjahr 8.154 T€). Sie bestehen im Wesentlichen gegenüber der Gesellschafterin Mark-E in Höhe von 14.330 T€ (im Vorjahr 10.170 T€) und sind in Höhe von 982 T€ (im Vorjahr 2.170 T€) mit den Forderungen gegen diese aufgerechnet worden. Sie beinhalten zwei gewährte Darlehen in Höhe von insgesamt 8.000 T€ (im Vorjahr 8.000 T€), einen Tagesgeldkredit in Höhe von 3.000 T€ (im Vorjahr 0 T€), die Gewinnabführung in Höhe von 1.982 T€ (im Vorjahr 1.789 T€) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.348 T€ (im Vorjahr 381 T€). Des Weiteren bestehen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gegenüber der ADUG - Arbeits-, Daten-, Umwelt-, Gesundheitsschutz GmbH, Hagen, in Höhe von 4 T€ (im Vorjahr 4 T€) und der ENERVIE Service GmbH, Hagen, in Höhe von 1 T€ (im Vorjahr 0 T€). Sie resultieren ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten unter anderem die Verbindlichkeiten gegenüber einem Finanzdienstleister in Höhe von 1.093 T€ (im Vorjahr 1.720 T€) aus dem Finanzierungsrahmenvertrag für den Forderungsverkauf der MEE gegenüber ihrem Endkunden aus Projektverträgen zustehenden Vergütungsforderungen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(7) Umsatzerlöse

Umsatzerlöse 2023
T€
2022
T€
Veränderung
T€
Erlöse aus Energiedienstleistungen 12.000 9.964 2.037
Erlöse aus Service und Handel 9.202 7.105 2.097
Erlöse aus neuen Geschäftsfeldern 2.026 404 1.622
Gesamt 23.228 17.472 5.756

(8) sonstige betriebliche Erträge

Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 1.257 T€ (im Vorjahr 1.649 T€) handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus Weiterberechnungen in Höhe von 590 T€ (im Vorjahr 629 T€), um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 592 T€ (im Vorjahr 330 T€) sowie um Erträge aus Vermögensveräußerungen in Höhe von 11 T€ (im Vorjahr 158 T€).

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 21 T€ (im Vorjahr 53 T€) enthalten.

(9) Materialaufwand

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren stiegen von 5.397 T€ um 3.024 T€ auf 8.421 T€ und beinhalten im Wesentlichen den Energiebezug, den Materialverbrauch aus eigenem Lager und den Bezug der Materialien, die für die Erstellung von Druckluftanlagen, für die Lieferung von Ersatz- und Zubehörteilen sowie für die Erbringung der Serviceleistungen benötigt werden.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen haben sich von 4.169 T€ um 1.649 T€ auf 5.818 T€ erhöht. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen die gestiegenen Fremdleistungen in Höhe von 3.188 T€ (im Vorjahr 1.283 T€). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betreffen überwiegend Fremdleistungen für die Planung neuer und den Betrieb bestehender Anlagen, Instandhaltungen sowie Leasingaufwendungen.

(10) Personalaufwand

Die Mitarbeiterzahl setzt sich im Jahresdurchschnitt wie folgt zusammen:

Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt bei MEE 2023 2022 Veränderung
Männliche Mitarbeiter 55 50 5
Weibliche Mitarbeiter 6 4 2
Arbeitnehmer Gesamt 61 54 7

(11) Abschreibungen

Zu den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wird gleichzeitig auf die Übersicht "Entwicklung des Anlagevermögens 2023" verwiesen.

Im Vorjahr beinhalteten die Abschreibungen außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von 233 T€.

(12) sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich von 1.896 T€ um 221 T€ auf 2.117 T€. Sie beinhalten Leasingaufwendungen in Höhe von 238 T€ (im Vorjahr 203 T€), Miet- und Pachtaufwendungen in Höhe von 257 T€ (im Vorjahr 214 T€), Aufwendungen für die kaufmännische Betriebsführung durch die Mark-E in Höhe von 323 T€ (im Vorjahr 519 T€), Aufwendungen für Versicherungsprämien in Höhe von 114 T€ (im Vorjahr 118 T€), Werbungskosten in Höhe 87 T€ (im Vorjahr 64 T€), Kfz-Aufwendungen in Höhe von 296 T€ (im Vorjahr 246 T€), IT-Dienstleistungen in Höhe von 92 T€ (im Vorjahr 62 T€) sowie weitere betriebliche Aufwendungen in Höhe von 710 T€ (im Vorjahr 470 T€) wie Telekommunikationskosten, Büromaterial und sonstige Beratungsleistungen.

(13) Finanzergebnis

Finanzergebnis 2023
T€
2022
T€
Veränderung
T€
Finanzerträge 70,7 3 67,7
davon Zinserträge aus langfristigen Rückstellungsverpflichtungen 5,2 0,2 5,0
davon sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 65,5 2,8 62,7
Finanzaufwendungen 337,2 436,5 -99,3
davon Zinsaufwendungen für langfristige Rückstellungsverpflichtungen 9,1 22,2 -13,1
davon Zinsen und ähnliche Aufwendungen 328,1 414,3 -86,2
Gesamt -266,5 -433,5 167,0

(14) Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne

Aufgrund des mit Mark-E bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wird der Jahresüberschuss gemäß § 2 des Vertrages in Höhe von 1.982 T€ (im Vorjahr 1.789 T€) erstmalig zu 100 Prozent an die Gesellschafterin Mark-E abgeführt.

Sonstige Angaben

Abschlussprüferhonorar

Das Honorar des Abschlussprüfers wird gemäß § 285 Nr. 17 HGB im Konzernabschluss der ENERVIE angegeben.

Außerbilanzielle Geschäfte, Sonstige finanzielle Verpflichtungen

1. Außerbilanzielle Geschäfte gemäß § 285 Nr. 3 HGB, deren Angabe für die Beurteilung der Finanzlage notwendig ist:

Es bestehen zum Bilanzstichtag außerbilanzielle Geschäfte aus Leasingverträgen in Höhe von 5.076 T€.

Art Wert
T€
Zweck Vorteile Risiken
Fahrzeugleasing 943 Liquiditätsverbesserung Verbesserung der Eigenkapitalquote -
Anlagenleasing 4.133 Liquiditätsverbesserung Verbesserung der Eigenkapitalquote -

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB, deren Angabe für die Beurteilung der Finanzlage notwendig ist:

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt 1.577 T€ (im Vorjahr 1.250 T€), wovon 611 T€ (im Vorjahr 611 T€) gegenüber Mark-E für Pachten und kaufmännische Dienstleistungen bestehen. Die verbleibenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen weitere Mietverträge.

MEE ist Mitglied der Kommunalen Zusatzversorgungskassen Westfalen-Lippe (kvw-Zusatzversorgung) mit Sitz in Münster. Die kvw-Zusatzversorgung hat die Aufgabe, den Beschäftigten ihrer Mitglieder eine zusätzliche Alters-, Erwerbminderungs- und Hinterbliebenenversorgung in Form einer beitragsorientierten Leistungszusage zu gewähren.

Die Leistungen der betrieblichen Altersversorgung richten sich nach dem Tarifvertrag über die zusätzliche Altersvorsorge der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes (ATV-K). Seit dem 1. Januar 2002 ist die Höhe der Betriebsrente insbesondere abhängig von dem jeweiligen Jahresentgelt und dem Alter des Beschäftigten (sog. Punktemodell). Anwartschaften aus dem bis zum 31. Dezember 2001 durchgeführten Gesamtversorgungssystem werden zusätzlich in Form einer Startgutschrift berücksichtigt.

Die Versorgungsverpflichtungen werden im Umlageverfahren in Form eines Abschnittsdeckungsverfahrens finanziert. Der Deckungsabschnitt beträgt 100 Jahre. Infolge der Schließung des Gesamtversorgungssystems und des Wechsels zum Punktemodell erhebt die kvw-Zusatzversorgung zur Finanzierung der Ansprüche und Anwartschaften, die vor dem 1. Januar 2002 begründet worden sind, neben den Umlagen ein pauschales Sanierungsgeld zur Deckung eines zusätzlichen Finanzbedarfs.

Im Jahr 2023 beträgt der Umlagesatz 4,50 Prozent des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts. Der Prozentsatz für das Sanierungsgeld beträgt 3,25 Prozent.

Die Summe der zusatzversorgungspflichtigen Entgelte für die Beschäftigten der MEE beträgt im Geschäftsjahr 2023 613 T€; die daraus resultierende und an die kvw-Zusatzversorgung abgeführte Umlage inklusive Sanierungsgeld beläuft sich auf 48 T€.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der MEE haben, haben sich nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 nicht ergeben.

Organe der Gesellschaft

Der Geschäftsführung gehörte im Berichtsjahr an:

Marcus Meier, technischer Betriebswirt, Hagen

Die hauptberufliche Tätigkeit von Marcus Meier besteht in der Geschäftsführung der MEE.

Bezüge der Geschäftsführung

Für die Tätigkeit im Geschäftsjahr 2023 betragen die Bezüge für den Geschäftsführer 157 T€, davon beträgt der variable Anteil 38 T€.

 

Hagen, 18. September 2024

Marcus Meier

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 77.351,75 6.658,00 0,00 0,00 84.009,75
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.238.813,29 3.434.946,32 89.418,71 1.592.122,56 24.176.463,46
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.900.738,58 2.067.831,92 0,00 -1.592.122,56 3.376.447,94
22.139.551,87 5.502.778,24 89.418,71 0,00 27.552.911,40
Anlagevermögen gesamt 22.216.903,62 5.509.436,24 89.418,71 0,00 27.636.921,15
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023
Abschreibungen des Geschäftsjahres
Zuschreibungen des Geschäftsjahres
Abschreibungen auf Abgänge
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 62.836,75 7.927,00 0,00 0,00 70.763,75
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.078.705,29 1.636.323,88 0,00 65.916,71 5.649.112,46
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4.078.705,29 1.636.323,88 0,00 65.916,71 5.649.112,46
Anlagevermögen gesamt 4.141.542,04 1.644.250,88 0,00 65.916,71 5.719.876,21
Buchwerte
Stand 31.12.2023
Vorjahr
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.246,00 14.515,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.527.351,00 15.160.108,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.376.447,94 2.900.738,58
21.903.798,94 18.060.846,58
Anlagevermögen gesamt 21.917.044,94 18.075.361,58

An die Mark-E Effizienz GmbH, Hagen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Mark-E Effizienz GmbH, Hagen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mark-E Effizienz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 19. September 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Winkeler, Wirtschaftsprüfer

Schier, Wirtschaftsprüfer

Niederschrift über die Gesellschafterversammlung

der Mark-E Effizienz GmbH

Mark-E Aktiengesellschaft, Hagen, ist die alleinige Gesellschafterin der im Handelsregister des Amtsgerichts Hagen unter der Nummer HRB 3912 eingetragenen Mark-E Effizienz GmbH.

Unter Verzicht auf alle gesetzlichen und satzungsmäßigen Form- und Fristbestimmungen beschließen wir hiermit im Umlaufverfahren:

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 werden in der von der KPMG Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (KPMG) geprüften Fassung vom 19. September 2024 durch die Gesellschafterin festgestellt.

Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt.

Die Gesellschafterversammlung beschließt, dass die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (KPMG), Köln, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2024 bestellt wird.

 

Hagen, den 10.10.2024

Erik Höhne

Mark-E Aktiengesellschaft

Volker Neumann

Mark-E Aktiengesellschaft

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.