DF Deutsche Finance Wealth Management GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Roland Martin Wüst seit 4.2.2020 | Geschäftsführer |
Markus Georg Neuper seit 4.2.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 10.00% | |
| 10.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 80.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DF Deutsche Finance Holding AGMünchenJahres- und Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021KONZERNBILANZ zum 31. Dezember 2021DF Deutsche Finance Holding AGAktiva
KONZERNGEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für das Geschäftsjahr 2021DF Deutsche Finance Holding AG
ANHANG für das Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Konzernabschluss wurde auf der Grundlage der Regelungen des Handelsgesetzbuchs und des Aktiengesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung fand das Gesamtkostenverfahren Anwendung. Größenabhängige Erleichterungen wurden bei der Aufstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen. Die DF Deutsche Finance Holding AG hat ihren Sitz in München und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (HRB159834). B. Konsolidierungskreis
C. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Es wurde eine Vollkonsolidierung nach den §§ 300 bis 307 HGB durchgeführt. Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung wurde die Buchwertmethode im Zeitpunkt des Erwerbs bzw. der Gründung der Gesellschaften nach § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a.F. verwendet. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde kein Gebrauch gemacht. Die Zugänge zu den Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei der Folgebewertung wurden die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des abnutzbaren Sachanlagevermögens vermindert um planmäßige lineare oder degressive Abschreibungen gemäß der voraussichtlichen Nutzungsdauer angesetzt. Bei der Bestimmung der Abschreibungsmethode wurde der tatsächliche Wertverzehr des Anlagevermögens beachtet. Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Der steuerliche Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG wurde in die Handelsbilanz übernommen, da der vorliegende Sammelposten für das Unternehmen von untergeordneter Bedeutung ist. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Soweit am Bilanzstichtag ein niedrigerer beizulegender Wert vorlag, wurde dieser angesetzt. Bei der Bewertung der Forderungen wurden sämtliche erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Dabei wurden die voraussichtlichen Kostensteigerungen bis zum jeweiligen Erfüllungstag berücksichtigt. Soweit die Restlaufzeit von Rückstellungen am Bilanzstichtag mehr als ein Jahr betrug, erfolgte eine Abzinsung nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB. Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrages wurden die von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungszinssätze verwendet. Die Steuerrückstellungen entsprechen der voraussichtlichen Inanspruchnahme. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. D. Abweichung von bisherigen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen beibehalten werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. E. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen KONZERNANLAGESPIEGEL 2021DF Deutsche Finance Holding AG
Beteiligungen Der Anteilsbesitz zum 31.12.2021 umfaßt:
Diese Beteiligungen wurden auf Grund untergeordneter Bedeutung sowie fehlender Einflussmöglichkeit nicht konsolidiert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben alle eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt 750.000€. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen betragen 258.801€ (Vorjahr 301.336€). Die sonstigen Rückstellungen betragen 1.560.304€ (Vorjahr 1.157.057€). Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten haben alle eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. E. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Erträge aus Beteiligungen i.H.v. 8.176.127€ erzielt. Abweichend zum Vorjahresausweis wurden die Erträge der Deutsche Finance US Ventures LLC als Beteiligungserträge ausgewiesen und nicht als sonstige betriebliche Erträge. F. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus bestehenden Mietverträgen für Büroräume in München ergeben sich finanzielle Verpflichtungen (ohne Nebenkosten und Umsatzsteuer) bis Laufzeitende in Höhe von 4.922.718€. Die übrigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen liegen im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs. Anzahl Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren 111 (106) Arbeitnehmer beschäftigt. Dabei handelt es sich bei 105 (101) Arbeitnehmern um Gehaltsempfänger. Die Aufwendungen für Altersvorsorge betragen 23.454€. Bezüge Geschäftsführungsorgane Für die Mitglieder der Geschäftsführungsorgane wendet die Gesellschaft die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB an. Den Geschäftsführungsorganen wurden in den Vorjahren Darlehen i.H.v. 2.877.954 gewährt. Davon wurden im Geschäftsjahr 2.856.489€ zurückgezahlt. Die Darlehen werden mit 2% verzinst. Prüfungshonorar Das Honorar für den Abschlussprüfer des Jahresabschusses zum 31.12.2021 beträgt 24.500 €. Davon entfallen auf Abschlussprüfungsleistungen 24.500€. Vorgänge nach Abschluss des Geschäftsjahres Seit dem 24. Februar 2022 führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Die DF Deutsche Finance Holding AG hält weder direkt oder indirekt Vermögensgegenstände in der Ukraine oder in Russland. Die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine stellen ein wertbegründendes Ereignis dar und haben daher keine Auswirkungen auf Ansatz und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden zum Abschlussstichtag. Etwaige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Jahr 2022 sind abhängig von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und können zum jetzigen Zeitpunkt nicht quantifiziert werden. Darüber hinaus gab es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres 2021, die einen wesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zur Folge gehabt hätten. Ergebnisverwendungsvorschlag Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den Jahresüberschuss nach Einstellung von 25% des Jahresüberschusses in die Gewinnrücklagen auf neue Rechnung vorzutragen. Angabe der Befreiung von Tochterunternehmen Die DF Deutsche Finance Holding AG, München, eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (HRB 159834) stellt als oberstes Konzernunternehmen einen Konzernabschluss gemäß § 290 ff. HGB auf. Die Aufstellung, Prüfung, Offenlegung und Einreichung zum elektronischen Bundesanzeiger des Konzernabschlusses der DF Deutsche Finance Holding AG wirkt gemäß § 264 Abs. 3 HGB befreiend für die Pflicht zur Aufstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften für das Mutterunternehmen sowie für die DF Deutsche Finance Administration GmbH, DF Deutsche Finance Asset Management GmbH, DF Deutsche Finance Concept GmbH, DF Deutsche Finance Development GmbH, DF Deutsche Finance Digitalinvest GmbH, DF Deutsche Finance Individual GmbH, DF Deutsche Finance Management GmbH, DF Deutsche Finance Managing GmbH, DF Deutsche Finance Marketing GmbH, DF Deutsche Finance Networks GmbH, DF Deutsche Finance Securities GmbH, DF Deutsche Finance Services GmbH, DF Deutsche Finance Solution GmbH, DF Deutsche Finance Solution Service GmbH, DF Deutsche Finance Systems GmbH, DF Deutsche Finance Trust GmbH und die DF Deutsche Finance Trust GmbH. Organe der Gesellschaft
München, den 08.12.2022 DF Deutsche Finance Holding AG Thomas Oliver Müller, Executive Partner, Vorstand Dr. Sven Neubauer, Executive Partner, Vorstand KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL für das Geschäftsjahr 2021DF Deutsche Finance Holding AG
KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG für das Geschäftsjahr 2021DF Deutsche Finance Holding AG
KONZERNLAGEBERICHT 20211. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die DEUTSCHE FINANCE GROUP mit Sitz in München und Präsenzen in London, Zürich, Luxemburg und Denver, ist eine internationale Investmentgesellschaft und bietet Investoren Zugang zu institutionellen Märkten und exklusiven Investments in den Bereichen Private Equity Real Estate, Immobilien und Infrastruktur. Über die eigene INVESTMENT-PLATTFORM der DEUTSCHE FINANCE GROUP werden renditestarke "Off Market Investments" identifiziert, und als Investmentstrategien für private, professionelle und institutionelle Investoren strukturiert. Die Strategie ist, über eigene Asset Management Teams in den jeweiligen Märkten professionelle Investment-Partnerschaften zu generieren. Mit der DEUTSCHE FINANCE GROUP investieren Investoren in internationale Marktchancen - dort wo sie entstehen. Die DEUTSCHE FINANCE GROUP verfügt über ein einzigartiges Netzwerk zu institutionellen Investoren und Produktanbietern und sichert somit den Zugang zu Investitionsstrategien, die dem breiten Markt nicht zur Verfügung stehen. Durch innovative Investitionsstrategien berücksichtigt die DEUTSCHE FINANCE GROUP die einzelnen Faktoren unterschiedlicher Investorengruppen und ermöglicht gleichzeitig ein gemeinsames Investieren in globale institutionelle Private Equity Real Estate, Immobilien- und Infrastrukturinvestments. Zur strategischen Positionierung als Asset- und Fundmanager verfügt die DF Deutsche Finance Investment GmbH über die Zulassung zur Finanzportfolioverwaltung. Die Zulassung beinhaltet das Verwalten von einzelnen Finanzinstrumenten im Sinne des § 1 Abs. 11 des Kreditwesengesetzes (KWG) angelegter Vermögen für andere mit Entscheidungsspielraum einschließlich der Portfolioverwaltung fremder Investmentvermögen. Die Zulassung zur Finanzportfolioverwaltung gemäß KAGB bildet die Grundlage für individuelle Vermögensverwaltungsmandate von institutionellen Investoren. Die Konzerntochter DF Deutsche Finance Capital GmbH verfügt über die Zulassung als Wertpapierinstitut gemäß § 15 Abs. 1 Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG) und umfasst die Erbringung von Wertpapierdienstleistungen wie die Anlageberatung (§ 2 Abs. 2 Satz 4 WpIG), und die Anlagevermittlung (§ 2 Abs. 2 Satz Nr. 3 WpIG). Die DEUTSCHE FINANCE GROUP verfügt mit einem AA- Rating über ein ausgezeichnetes Rating von SCOPE, der führenden Ratingagentur in Europa. Die Creditreform Rating AG, München, bestätigt der DEUTSCHE FINANCE GROUP im Bilanzrating eine "ausgezeichnete Bonität". 2. Darstellung der Lage 2.1 Ertragslage Im Geschäftsjahr 2021 hat die Deutsche Finance Group insgesamt 1.264 Mrd. Euro (Vorjahr 1.242 Mrd. Euro) Eigenkapital platziert, davon 1.114 Mrd. Euro im professionellen und institutionellen Geschäftsbereich, und 150,2 Mio. Euro im Privatkundengeschäft. Die Assets under Management der DEUTSCHE FINANCE GROUP konnten weiter signifikant gesteigert werden und betragen zum 31.12.2021 über 9,6 Mrd. Euro. Die internationale Strukturierung der Eigenkapitalplatzierung im professionellen und institutionellen Geschäftsbereich verantwortet die DF Deutsche Finance Asset Management GmbH, im Privatkundengeschäft die Konzerntöchter DF Deutsche Finance Solution GmbH, DF Deutsche Finance Solution Service GmbH und die DF Deutsche Finance Capital GmbH. Besondere Ereignisse im Geschäftsjahr 2021 Das Privatkundengeschäft war im Jahr 2021 besonders durch Neu- und Endplatzierungen von Alternativen Investmentfonds (AlF) geprägt. Der "DF Deutsche Finance Investment Fund 14" mit einem prospektierten Maximalvolumen von 100 Mio. EUR konnte im Jahr 2021 endplatziert werden. Das ursprünglich geplante Platzierungsvolumen konnte um rund 185% übertroffen werden. Die Strategie des "DF Deutsche Finance Investment Fund 14" beinhaltet den Aufbau eines breit diversifizierten Portfolios von institutionellen Investmentstrategien mit Fokus auf Immobilien und Private Equity Real Estate. Der "DF Deutsche Finance Investment Fund 16 - Club Deal Chicago" mit einem prospektierten Maximalvolumen von 75 Mio. USD wurde erfolgreich platziert. Der institutionelle Club Deal Chicago für Privatanleger war ursprünglich mit 50 Mio. USD Platzierungsvolumen geplant. Aufgrund der hohen Nachfrage konnte eine weitere Eigenkapitaltranche an dem institutionellen Club Deal für Privatanleger gesichert und somit die Platzierungszeit des Investmentfonds bis zum 30.06.2021 verlängert werden. Der Investmentfonds hat damit das ursprünglich geplante Platzierungsvolumen um rund 50% übertroffen. Mit dem "DF Deutsche Finance Investment Fund 16" beteiligen sich Privatanleger über einen institutionellen Club Deal an "BIG RED", einem attraktiven Prime-Office-Tower und eine der bekanntesten Immobilien im Geschäftszentrum von Chicago. Der "DF Deutsche Finance Investment Fund 17 - Club Deal Boston II" wurde innerhalb von nur fünf Wochen mit 58 Mio. USD erfolgreich platziert. Mit dem institutionellen Club Deal Boston II ermöglicht die Deutsche Finance Group Privatanlegern den exklusiven Zugang zu Lab-Offices, dem Immobilieninvestment der Zukunft, bei einer geplanten Laufzeit von 3,5 Jahren und einem prognostizierten Gesamtmittelrückfluss von 140 %. Dabei investieren Privatanleger gemeinsam mit finanzstarken institutionellen Investoren in eine Projektentwicklung für ein Labor-Büro-Gebäude mit einer Gesamtnettomietfläche von ca. 31.100 qm in der Wissensmetropole Boston. Investitionen in Lab-Offices erfahren aufgrund der seit Jahren weltweit steigenden Forschungsaktivitäten für Impfstoffe und Arzneimittel derzeit eine besondere hohe Nachfrage von institutionellen Investoren und gelten deshalb als besonders zukunftsträchtig. Im Investment- und Asset Management hat die DEUTSCHE FINANCE GROUP Ihre Aktivitäten im deutschen Immobilienmarkt weiter aufgebaut. Über die internationale Investmentplattform der DEUTSCHE FINANCE GROUP hat die Deutsche Finance International LLP in Hamburg das Bürogebäude am Holstenwall 20-22 erworben. Die attraktive Immobilie, bestehend aus zwei Gebäuden, befindet sich in guter und verkehrsgünstiger Lage im Zentrum von Hamburg. Das ehemals als Hauptsitz der Hamburger Sparkasse genutzte Bürogebäude steht aktuell leer und umfasst rund 9.000 qm Fläche auf sieben Etagen sowie 97 Stellplätze in einer dreistöckigen Tiefgarage. Das Bürogebäude liegt in zentraler Nähe zum Hamburger Cityring zwischen Innenstadt und St. Pauli. Das Umfeld wird durch die Großen Wallanlagen, einer Reihe von zusammenhängenden Grünanlagen, die sich durch das Zentrum Hamburgs ziehen, sowie durch die unmittelbare Nähe zur Elbe geprägt. Ein breites Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln wie Busse sowie U- und S-Bahnen sorgen für eine attraktive Anbindung an den Personennahverkehr. Strategie ist, das Bürogebäude im Rahmen einer Wertsteigerungsstrategie hochwertig zu sanieren und anschließend neu zu vermieten. Das Marktumfeld in diesem Bereich ist von einem sehr begrenzten Angebot an hochwertigen Class-A-Flächen gekennzeichnet. Die DEUTSCHE FINANCE GROUP hat ein Grundstück für eine Büro-Projektentwicklung in zentraler Lage des Münchner Westends erworben. Das attraktive Entwicklungsgrundstück in der Hansastraße verfügt über eine Fläche von rund 4.500 qm und liegt verkehrsgünstig in einem der dynamischsten Münchner Bürostandorte. Der Kauf ist als Off-Market-Deal strukturiert und wurde durch die DF Deutsche Finance Development GmbH durchgeführt. Im Rahmen der Projektentwicklung ist geplant, auf dem Areal mit gewerblicher Nutzung bis 2024 ein modernes und effizientes Bürogebäude mit hohem Ausstattungsstandard zu errichten. Neben ansprechenden Büroflächen wird das Gebäude zudem über eine Tiefgarage sowie Lager- und Technikflächen verfügen. Beim Westend handelt es sich um die größte Büroagglomeration in der Münchner Innenstadt. Mit großen Bürostandorten wie dem Hochhaus des ADAC, die Zentrale der Fraunhofer-Gesellschaft, der großflächigen Ansiedlungen der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen BDO und KPMG sowie dem Versicherungsunternehmen AXA, ist der Stadtteil Westend im Münchner Büromarkt fest etabliert. Die Hansastraße profitiert neben einer optimalen Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr auch von der unmittelbaren Nähe zum Mittleren Ring sowie mehreren Autobahnen. Das Marktumfeld in diesem Bereich ist aktuell von einem begrenzten Angebot an hochwertigen Class-A-Flächen gekennzeichnet. Die DEUTSCHE FINANCE GROUP veröffentlicht in Kooperation mit dem Handelsblatt Research Institute ihr neues Factbook mit dem zentralen Fokus auf den Sektor "Life Science und Lab-Offices". Alternative Immobilienarten wie Health Care, Senior und Student Housing oder der Sektor Logistik erfahren im Rahmen der internationalen Investitionsstrategie ein zunehmendes Interesse von institutionellen Investoren. Denn Immobilien sind historisch gesehen attraktive Kapitalanlagen, die dem langfristigen, konservativen Vermögensaufbau dienen. Viele institutionelle Investoren haben in den letzten Jahren dafür ihre Immobilienquote im Portfolio massiv erhöht. Aktuell zeichnen sich jedoch neue interessante Immobilienstrategien ab, die künftig besonders im Fokus von institutionellen Investoren stehen werden. Dazu zählen auch so genannte Lab-Offices, also Labor- und Verwaltungsflächen, die aufgrund der weltweit steigenden Forschungsaktivitäten für Impfstoffe und Arzneimittel derzeit eine besondere hohe Nachfrage erfahren. Aber auch im Langfristvergleich zeigen die Bereiche Life Science und Biotechnologie eine konstant steigende Anzahl an Beschäftigten und Investitionen und profitieren von der Entwicklung zu Immobilieninvestments der Zukunft. Insbesondere der weltweite Wettlauf um die Entwicklung und Herstellung eines Impfstoffs gegen Covid-19 hat die Nachfrage nach Life Science-Immobilien beschleunigt, doch der Sektor war auch vorher bereits im Fokus der Investoren. Alternde Bevölkerungsgruppen und bahnbrechende Fortschritte in der Biotechnologie beeinflussen weiterhin die Nachfrage nach Lab-Offices positiv. Das neue Factbook der DEUTSCHE FINANCE GROUP erläutert im Rahmen von wissenschaftlichen Erkenntnissen den wachsenden Sektor der Life Science und Biotechnologie Branche mit zentralem Fokus auf die neue alternative Immobilienart der Lab-Offices. Neben den bereits publizierten Studien Altersvorsorge & Vermögensanlage in Deutschland (2017), Facts Infrastruktur, Megatrends (2017), Megatrends (2017) sowie Immobilienmärkte in den USA und Europa ist dies bereits die fünfte Studie in Zusammenarbeit der DEUTSCHE FINANCE GROUP und dem Handelsblatt Research Institute. Mit der strategischen Ausrichtung und dem damit verbundenen Wachstum der DEUTSCHE FINANCE GROUP sind auch für das Geschäftsjahr 2021 erhöhte Aufwendungen entstanden. Durch die erfolgreiche Eigenkapitalplatzierung im Geschäftsjahr 2021 konnte die DEUTSCHE FINANCE GROUP ein EBITDA von TEUR 11.130 (Vorjahr TEUR 5.724) erzielen. 2.2. Finanzlage Die DEUTSCHE FINANCE GROUP konnte im Geschäftsjahr 2021 ihre sämtlichen Zahlungsverpflichtungen aus dem Cash-Flow der laufenden Geschäftstätigkeit abdecken. Der Kapitaldienst konnte vollumfänglich dargestellt werden. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit des Berichtsjahres beträgt TEUR 10.517 (Vorjahr TEUR -289). 2.3. Vermögenslage Die Vermögenslage der DEUTSCHE FINANCE GROUP ist weiterhin stabil. Die Eigenkapitalquote beträgt 73,02 % (Vorjahr 62,52 %). Zum Stichtag entfallen 24,23 % (Vorjahr 26,69 %) des Vermögens auf das Anlagevermögen, 9,31 % (Vorjahr 0,55 %) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie 53,09 % (Vorjahr 32,78 %) auf liquide Mittel. 3. Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2021 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben. 4. Risikobericht Das Risikomanagement beschäftigt sich mit der Identifikation der Risiken der DEUTSCHE FINANCE GROUP, deren Analyse und Bewertung, Überwachung und Steuerung. Damit ist das Risikomanagement ein aktives System und integraler Bestandteil der nachhaltigen Unternehmenssteuerung der DEUTSCHE FINANCE GROUP. Risikoparameter werden auf Ebene der operativen Konzerntöchter erfasst und kontrolliert, und auf Holding Ebene überprüft. Im Geschäftsjahr 2021 gab es neben der erweiterten Regulierung durch das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB), das Kreditwesengesetz (KWG) das Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG) keine nennenswerten Risikopotentiale im laufenden Geschäftsbetrieb. 4.1 Risiken der künftigen Entwicklung Risiken der künftigen Entwicklung werden vor allem in der weiteren Regulierung des gesamten Finanzmarktes gesehen. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf die anhaltende Regulierung von Produkten für Privatanleger und die Regulierung der Finanzanlagenvermittler. 4.2 Chancen der künftigen Entwicklung Die künftige Entwicklung ist sehr positiv zu beurteilen. Die DEUTSCHE FINANCE GROUP hat mit der erfolgreichen Implementierung einer von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht beaufsichtigten Kapitalverwaltungsgesellschaft, mit Erweiterung zur Finanzportfolioverwaltung und einem Wertpapierinstitut, eine breite Basis geschaffen, um sich in ihren Kernkompetenzen Asset Management, Fund Management, Anlagevermittlung und Anlageberatung hervorragend im Markt zu positionieren. Als inhabergeführte und unabhängige Investmentgesellschaft ist die DEUTSCHE FINANCE GROUP sehr flexibel und kann somit auf wechselnde gesetzliche Anforderungen und Marktveränderungen konzentriert und zügig reagieren. Die DEUTSCHE FINANCE GROUP arbeitet weiterhin an einer stringenten Digitalisierungsstrategie für mehr Effizienz und Flexibilität innerhalb der Konzerntöchter. 4.3 Finanzinstrumente Die berichtspflichtigen Finanzinstrumente betreffen die Forderungen, die liquiden Mittel sowie die Verbindlichkeiten. In den Forderungen sind keine Posten mit erhöhtem Risiko enthalten. Kurzfristige Bankverbindlichkeiten mit Zinsänderungsrisiko bestehen nur in sehr geringem Umfang. Die laufenden Investitionen werden aus den vorhandenen liquiden Mitteln bzw. aus dem laufenden Cash-Flow finanziert. Liquidität ist jederzeit in ausreichendem Umfang vorhanden. 5. Prognosebericht Die im Jahr 2021 gestellte Prognose, mit einer signifikanten Steigerung der Assets under Management, wurde weit übertroffen. Die anhaltende Pandemie, der Russland Krieg gegen die Ukraine und die damit möglichen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und besonders auf den Finanzsektor sind auch im Geschäftsjahr 2022 nicht absehbar. In diesem Zuge kann auch die Geschäftstätigkeit der DEUTSCHE FINANCE GROUP von den Auswirkungen der Pandemie betroffen sein. Durch den weiteren stringenten Aufbau der eigenen internationalen Investment-Plattform und die Konzentration auf institutionelle Club-Deals im Privatkundengeschäft ist die DEUTSCHE FINANCE GROUP aber sehr gut positioniert und erwartet auch im Geschäftsjahr 2022 eine weitere Steigerung der Assets under Management.
München, Dezember 2022 Thomas Oliver Müller, Executive Partner, Vorstand Dr. Sven Neubauer, Executive Partner, Vorstand Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die DF Deutsche Finance Holding AG Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der DF Deutsche Finance Holding AG und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der DF Deutsche Finance Holding AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Abensberg, 12. Dezember 2022 SWS
Stangl Revision GmbH
Christof Stangl, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31.12.2021AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2021 bis 31.12.2021
ANHANG für das Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die DF Deutsche Finance Holding AG, München, eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (HRB 159834) ist zum Abschlussstichtag als kleine Kapitalgesellschaft gem. §267 Abs. 1 HGB einzustufen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Regelungen des Handelsgesetzbuchs und des GmbH-Gesetztes aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen wurden bei der Aufstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Von dem Wahlrecht zur Aktivierung selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde kein Gebrauch gemacht. Die Zugänge zu den Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei der Folgebewertung wurden die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des abnutzbaren Sachanlagevermögens vermindert um planmäßige lineare oder degressive Abschreibungen gemäß der voraussichtlichen Nutzungsdauer angesetzt. Bei der Bestimmung der Abschreibungsmethode wurde der tatsächliche Wertverzehr des Anlagevermögens beachtet. Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Der steuerliche Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG wurde in die Handelsbilanz übernommen, da der vorliegende Sammelposten für das Unternehmen von untergeordneter Bedeutung ist. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Soweit am Bilanzstichtag ein niedrigerer beizulegender Wert vorlag, wurde dieser angesetzt. Bei der Bewertung der Forderungen wurden sämtliche erkennbaren Risiken berücksichtigt. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr liegen nicht vor. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Dabei wurden die voraussichtlichen Kostensteigerungen bis zum jeweiligen Erfüllungstag berücksichtigt. Soweit die Restlaufzeit von Rückstellungen am Bilanzstichtag mehr als ein Jahr betrug, erfolgte eine Abzinsung nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB. Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrages wurden die von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungszinssätze verwendet. Die Steuerrückstellungen entsprechen der voraussichtlichen Inanspruchnahme. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern Die Befreiungsvorschrift des § 274a Nr. 4 HGB über die Abgrenzung latenter Steuern wurde in Anspruch genommen. C. Abweichung von bisherigen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen beibehalten werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. D. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz Der Anteilsbesitz zum 31.12.2021 umfaßt:
Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital von 750.000 Euro wurde mit dem Nennbetrag angesetzt. Angaben zu Verbindlichkeiten
E. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr wurden Erträge aus Beteiligungen i.H.v. 4.182.542 € erzielt. F. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die DF Deutsche Finance Holding AG hat gegenüber der DF Deutsche Finance Securities GmbH, der DF Deutsche Finance Development GmbH und der DF Deutsche Finance Digitalinvest GmbH jeweils eine Patronatserklärung abgegeben mit der Verpflichtung diese Gesellschaften so auszustatten, dass diese ihren finanziellen Verpflichtungen gegenüber ihren Gläubigern in vereinbarter Weise jederzeit nachkommen können. Aus existierenden Mietverträgen bestanden zum Bilanzstichtag Mietzahlungsverpflichtungen (ohne Nebenkosten und Umsatzsteuer) i.H.v. 4.922.718 €. Die übrigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen liegen im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs. Anzahl Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 20 Arbeitnehmer beschäftigt. Kredite an Geschäftsführungsorgane Den Geschäftsführungsorganen wurden in den Vorjahren Darlehen i.H.v. 2.877.954 € gewährt. Davon wurden im Geschäftsjahr 2.856.489€ zurückgezahlt. Die Darlehen werden mit 2% verzinst. Vorgänge nach Abschluss des Geschäftsjahres Seit dem 24. Februar 2022 führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Die DF Deutsche Finance Holding AG hält weder direkt oder indirekt Vermögensgegenstände in der Ukraine oder in Russland. Die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine stellen ein wertbegründendes Ereignis dar und haben daher keine Auswirkungen auf Ansatz und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden zum Abschlussstichtag. Etwaige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Jahr 2022 sind abhängig von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und können zum jetzigen Zeitpunkt nicht quantifiziert werden Darüber hinaus gab es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres 2021, die einen wesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zur Folge gehabt hätten. Organe der Gesellschaft
München, den 08.12.2022 Thomas Oliver Müller, Executive Partner, Vorstand Dr. Sven Neubauer, Executive Partner, Vorstand |
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