MEYER Port 4 GmbH
Selbe AdresseLuftsicherheitsdienste
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Heidelberg seit 20.6.2025 | Geschäftsführer |
Dimitri Kisser seit 20.6.2025 | Prokura |
Oscar Gabriel Ortega Ermisch seit 25.9.2024 | Prokura |
Thomas Hebbelmann seit 25.9.2024 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EMS PreCab GmbHPapenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn - und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der EMS PreCab GmbH ist gemäß §§ 266 und 275 HGB aufgestellt. Es sind die gesetzlichen Gliederungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Absatz 3 HGB. Sie ist prüfungspflichtig nach § 316 Absatz 1 HGB. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Osnabrück unter HRB 207752 eingetragen. II. Aufstellung des Jahresabschlusses unter der Annahme der Unternehmensfortführung Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Unsere Gesellschaft erbringt überwiegend Leistungen im Konzernverbund der Meyer Werft GmbH. Die Meyer Werft GmbH hatte mit ihren Kunden zu Beginn der COVID 19 Pandemie eine zeitliche Streckung der Auslieferungen im Auftragsbestand vereinbart, die zu einer Unterauslastung führte. Von dieser Streckung der Aufträge und der Unterauslastung war auch unsere Gesellschaft betroffen. Kostensteigerungen, die Unterauslastung und die in dem angefallenen Umfang nicht geplante Inanspruchnahme von Subunternehmerleistungen haben im Geschäftsjahr 2023 die Profitabilität beeinträchtigt und führten zu dem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 15.073. Ohne die Finanzierungszusage der Meyer Werft GmbH in Form eines geschlossen Darlehensrahmenvertrages hätte eine Zahlungsunfähigkeit gedroht. Im Jahr 2024 führten unprofitable Schiffsablieferungen und Unterauslastung dazu, dass bei der Meyer Werft GmbH zum 15. September 2024 eine Insolvenz drohte. Die drohende Insolvenz der Meyer Werft GmbH ist durch die Vereinbarung eines Finanzierungskonzeptes, das neue Kreditlinien und eine Beteiligung der öffentlichen Hand am Eigenkapital der Meyer Werft GmbH vorsieht, abgewendet worden. Das Sanierungskonzept für die Meyer Werft GmbH sieht die Umsetzung von Maßnahmen zur Erhöhung der Profitabilität und Beseitigung der Unterauslastung vor, die der Unternehmensplanung im Sanierungszeitraum bis zum Jahr 2028 zugrundeliegen. Die dem Sanierungskonzept zugrunde liegende Unternehmensplanung weist noch bis in das Geschaftsjahr 2026 Jahresfehlbeträge aus. Unsere Gesellschaft ist von der Meyer Werft GmbH wirtschaftlich abhängig; die Meyer Werft GmbH ist jedoch seit dem 31. August 2024 alleinige Gesellschafterin unserer Gesellschaft und unsere Gesellschaft ist in das Sanierungskonzept der Meyer Werft GmbH einbezogen. Aufgrund der im Rahmen des Sanierungskonzeptes umgesetzten und geplanten Maßnahmen und des vereinbarten Finanzierungskonzeptes gehen wir davon aus, dass die Unternehmensfortführung überwiegend wahrscheinlich ist. III. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023 wurde nach den generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256a HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 bis 288 HGB) aufgestellt. Die abnutzbaren Gegenstände des Anlagevermögens werden planmäßig entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Für die beweglichen Anlagegüter wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Dabei wird eine Nutzungsdauer zwischen zwei und dreiunddreißig Jahren angesetzt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird aus Vereinfachungsgründen ein jährlicher Sammelposten gebildet. Der Sammelposten, dessen Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, wird jeweils mit 20 % im Jahr der Anschaffung und den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bei dauerhafter Wertminderung angesetzt. Die Roh -, Hilfs - und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Bestände an unfertigen und fertigen Erzeugnissen und Leistungen werden zu Herstellungskosten unter Einbeziehung von Einzelkosten und angemessenen Gemeinkostenbestandteilen nach dem Grad der Fertigung bewertet. Falls erforderlich, wurde verlustfrei bewertet. Erhaltene Anzahlungen werden soweit vorhanden offen aktivisch vom Bestand der Vorräte abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen und Risiken. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellung für Rückbauverpflichtungen aus Mietereinbauten wurde in Höhe von TEUR 5 abgezinst und gleichzeitig wurden mögliche Kostensteigerungen in Höhe von TEUR -21 berücksichtigt. Eine Abzinsung der restlichen Rückstellungen mit Laufzeiten von über einem Jahr ist im Berichtsjahr unterblieben, da die Abzinsung lediglich eine geringfügige Auswirkung hatte. Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Absatz 1 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Umrechnung von Fremdwährungspositionen erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls. IV. Angaben zur Bilanz Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Das Stammkapital in Höhe von EUR 2.500.000,00 wurde bis zum 31. August 2024 zu 100 % von der NEPTUN Vermögensverwaltungs- GmbH, Rostock, gehalten. Seit dem 01. September 2024 werden alle Anteile von der MEYER WERFT GmbH gehalten. Die sonstigen Rückstellungen betreffen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern, noch ausstehende Rechnungen, Aufwendungen für Abschlusskosten und betriebliche Steuererklärungen, Garantieverpflichtungen und Rückbauverpflichtungen für Mietereinbauten. Verbindlichkeitenspiegel (Vorjahreswerte in Klammern):
V. Sonstige Angaben Anteilsbesitz - Anteile an verbundenen Unternehmen
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Organe der Gesellschaft Zum einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer der Gesellschaft war bis zum 20. September 2024 Herr Bernard Meyer, Papenburg, bestellt. Er war von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Seit dem 20. September 2024 ist Herr Heiko Sandersfeld, Papenburg, zum einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer der Gesellschaft bestellt. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Anzahl der Mitarbeiter Das Unternehmen beschäftigte 2023 im Durchschnitt ohne Geschäftsführer 298 Arbeitnehmer (Vj: 249). Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 25 und setzt sich aus der Abschlussprüfungsleistung (TEUR 20) und Steuerberatungsleistungen (TEUR 5) zusammen. Besondere Vorgänge nach Abschluss des Geschäftsjahres Unsere Gesellschaft war bis zum 31. August 2024 ein nahestehendes und ist seitdem ein verbundenes Unternehmen der MEYER WERFT GmbH und erbringt hauptsächlich Leistungen für die MEYER WERFT GmbH . Die MEYER WERFT GmbH einschliesslich ihrer verbundenen Unternehmen befindet sich nach der Erstellung eines Sanierungskonzeptes in einer bis zum Ende des Geschäftsjahres 2028 geplanten Sanierungsphase. Das Sanierungskonzept basiert auf einer integrierten Unternehmensplanung, aus der sich der Finanzierungsbedarf zur Durchfinanzierung im Planungszeitraum bis 2028 ergibt. Dieser Finanzierungsbedarf ist durch kontrahierte Eigen- und Fremdkapitalmittel gedeckt. Sollten sich entgegen den Erwartungen der gesetzlichen Vertreter negative Abweichungen von den dem Sanierungskonzept zugrunde liegenden Prämissen ergeben oder geplante Sanierungsmaßnahmen nicht umgesetzt werden können, ist der Fortbestand der MEYER WERFT GmbH und somit auch der EMS PreCab GmbH gefährdet, da weitere Liquiditätsbedarfe entstehen könnten, die durch den mit den Finanzierern vereinbarten Finanzierungsrahmen nicht gedeckt sind. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.
Papenburg, 30. September 2024 EMS PreCab GmbH gez. Heiko Sandersfeld, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen I.1 Geschäftsmodell Die Aktivität der EMS PreCab GmbH umfasste im Geschäftsjahr die Planung, Herstellung und den Vertrieb von vorgefertigten Kabinen für Schiffe. Die Fertigkabinen werden in einer maschinellen Fertigung im Fließprinzip schlüsselfertig erstellt und geliefert. Sie umfassen als Komplettlösung Wand- und Deckenelemente, fest eingebaute und bewegliche Möbel sowie vollständig ausgestattete und installierte Nasszellen. Im Wesentlichen erfolgten diese Arbeiten für die Firmen der MEYER WERFT Gruppe. 1.2 Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft profitiert von den innerhalb der MEYER WERFT Gruppe betriebenen Tätigkeiten im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E). II. Wirtschaftsbericht II.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Marktentwicklung Zu Beginn der COVID 19 Pandemie hatte unser Hauptkunde MEYER WERFT GmbH mit seinen Kunden eine zeitliche Streckung der Auslieferungen im Auftragsbestand vereinbart, die zu einer Unterauslastung führte. Dadurch kam es auch bei uns zu einer Streckung der Aufträge und einer Unterauslastung. Durch den seit Februar 2022 andauernden Ukraine -Krieg besteht ein längerfristiges Risiko insbesondere aufgrund der durch den Krieg hervorgerufenen Steigerungen der Energiepreise sowie in der Rohstoffverfügbarkeit und deren Preisen. Auch unsere Gesellschaft ist von diesen Entwicklungen betroffen. Für die Aufträge S.718 und S.720 entstand eine Unterdeckung. II.2 Geschäftsverlauf Die Gesellschaft tätigte im Berichtsjahr Investitionen in Höhe von TEUR 65 (Vj.: TEUR 62). Die Investitionen konnten aus eigenen Mitteln durchgeführt werden. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 15.073.330,86 und einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von EUR 21.779.065,15 aus. II.3 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Unternehmensstrategie der Gesellschaft zielt auf einen langfristigen und erfolgreichen Fortbestand des Unternehmens ab. Um den mittel - und langfristigen finanziellen Erfolg zu messen, verwendet das Unternehmen das Jahresergebnis vor Steuern als zentrale Steuerungsgröße. In Ergänzung hierzu nutzt die Gesellschaft zur Führung des operativen Geschäfts den Auftragseingang. Der Auftragseingang und Auftragsbestand sind wesentliche Indikatoren der zukünftigen Geschäftsentwicklung der Gesellschaft. Die Gesellschaft konnte neue Aufträge mit einem Volumen von TEUR 74.478 (Vj.: TEUR 96.814) im Wesentlichen über den Bau und die Lieferung von Fertigkabinen für Kreuzfahrtschiffe der MEYER WERFT GmbH hereinnehmen. Durch den Auftragsbestand in Höhe von TEUR 56.534 (Vj.: TEUR 82.830) zum 31. Dezember 2023 und erwartete Folgeaufträge ist die Auslastung der EMS PreCab GmbH für das Geschäftsjahr 2024 und Folgejahre nicht gesichert. Ich verweise auf die Ausführungen im Anhang zu den "Vorgängen nach Abschluss des Geschäftsjahres". II.4 Ertragslage Der Umsatz der Gesellschaft erhöhte sich im Berichtsjahr von TEUR 71.028 auf TEUR 134.889 um TEUR 63.861. Dies entspricht einem Anstieg von 90 %. Die Gesamtleistung stieg von TEUR 87.429 auf TEUR 126.788 um TEUR 39.359. Dieses entspricht einem Anstieg von 45 %. Im Berichtsjahr ergab sich ein Jahresfehlbetrag von TEUR 15.073 (Vj.: Jahresfehlbetrag TEUR 7.400). Ursache des Jahresfehlbetrages sind insbesondere Kostensteigerungen beim Material, die Unterauslastung und die in dem angefallenen Umfang nicht geplante Inanspruchnahme von Subunternehmerleistungen im Geschäftsjahr. II.5 Finanzlage Der Bestand an liquiden Mitteln betrug zum Bilanzstichtag TEUR 121 (Vj.: TEUR 1.375). Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtsjahr nur aufgrund eines mit der MEYER WERFT GmbH & Co. KG (jetzt MEYER WERFT GmbH) geschlossenen Darlehensrahmenvertrages gewährleistet. II.6 Vermögenslage Das im Eigentum der Gesellschaft befindliche Sachanlagevermögen umfasst im Wesentlichen technische Anlagen und Maschinen und Betriebsausstattung. Der Buchwert des Sachanlagevermögens beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 1.332 (Vj.: TEUR 1.614) und ist vollständig durch Eigenkapital finanziert. Der Bestand an Vorräten vor aktivischer Absetzung erhaltener Anzahlungen nahm im Berichtsjahr von TEUR 41.855 im Vorjahr auf TEUR 32.531 zum Bilanzstichtag ab. Der Anteil des lang - und mittelfristig zur Verfügung stehenden Kapitals veränderte sich von -35,8 % Ende 2022 auf -103,4 % zum 31.12.2023. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von EUR 21.779.065,15 aus. Dieser resultiert vollständig aus dem Jahresfehlbetrag des Vorjahres und des aktuellen Jahresergebnisses in Höhe von EUR - 15.073.330,86. Die wirtschaftliche Lage (Ertrags -, Finanz - und Vermögenslage) der Gesellschaft hat sich erheblich verschlechtert. III. Prognose -, Chancen - und Risikobericht III.1 Prognosebericht Aufgrund der Planungsrechnung wird für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 5,3 Mio gerechnet. III.2 Risikobericht Durch die Erbringung von Lieferungen und Leistungen für andere Unternehmen ist die EMS PreCab GmbH unternehmerischen Risiken ausgesetzt. Wesentliches Ziel des Risikomanagements ist die Erfassung, Kommunikation, Überwachung und Bewältigung der Risiken, die sich aus der Auftragsfertigung und deren Umfeld ergeben können. Neben einer kontinuierlichen Auslastung ist eine permanente Verbesserung der organisatorischen Abläufe und Prozesse zur Optimierung der Kostenstrukturen zur Anpassung an das Weltmarktpreisniveau von entscheidender Bedeutung. Damit ergibt sich die Chance, den aktuellen Hauptkunden langfristig zu binden und weitere Kunden mit höchsten Anforderungen an die Auftragsabwicklung akquirieren zu können. Größte Aufmerksamkeit erfordert die Abwicklung der einzelnen Aufträge. Aus den technischen und kalkulatorischen Anforderungen können Risiken entstehen, die permanent zu verfolgen sind. Bezüglich der zukünftigen Entwicklung und bestandsgefährdender Risiken verweisen wir auf den Abschnitt II und Abschnitt V zu den "Besonderen Vorgängen nach Abschluss des Geschäftsjahres" im Anhang. III.3 Chancenbericht Wesentliche Chancen der zukünftigen Entwicklung sieht die Geschäftsführung in dem Wachstumspotential beim Passagieraufkommen im europäischen und asiatischen Markt sowie dem steigenden Ersatzbedarf der Kreuzfahrtreedereien. Nach Beendigung der Corona - Pandemie wird erwartet, dass die Reedereien im Hochsee - und Flusskreuzfahrtbereich ihre Flottenkapazitäten weiter ausbauen und die Gesellschaft daran trotz fernöstlicher Konkurrenz aufgrund von Produkt- und Prozessinnovationen deutlich partizipieren kann. Wir verweisen auf den Abschnitt V zu den "Besonderen Vorgängen nach Abschluss des Geschäftsjahres" im Anhang.
Papenburg, 30. September 2024 EMS PreCab GmbH gez. Heiko Sandersfeld, Geschäftsführer Hinweis gemäß § 328 Absatz 1 HGB: Der Jahresabschluss wird wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die EMS PreCab GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der EMS PreCab GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn - und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs - und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der EMS PreCab GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Ich verweise auf die Ausführungen im Anhang zu den Vorgängen nach Abschluss des Geschäftsjahres, in dem die gesetzlichen Vertreter beschreiben, das die Gesellschaft bis zum 31. August 2024 ein nahestehendes und seitdem ein verbundenes Unternehmen der MEYER WERFT GmbH war bzw. ist und hauptsächlich Leistungen für die MEYER WERFT GmbH erbringt. Die MEYER WERFT GmbH einschliesslich ihrer verbundenen Unternehmen befindet sich nach Erstellung eines Sanierungskonzeptes in einer bis zum Ende des Geschäftsjahres 2028 geplanten Sanierungsphase. Das Sanierungskonzept basiert auf einer integrierten Unternehmensplanung, aus der sich der Finanzierungsbedarf zur Durchfinanzierung im Planungszeitraum bis 2028 ergibt. Dieser Finanzierungsbedarf ist durch kontrahierte Eigen- und Fremdkapitalmittel gedeckt. Sollten sich entgegen den Erwartungen der gesetzlichen Vertreter negative Abweichungen von den dem Sanierungskonzept zugrunde liegenden Prämissen ergeben oder geplante Sanierungsmaßnahmen nicht umgesetzt werden können, ist der Fortbestand der MEYER WERFT GmbH und somit auch der EMS PreCab GmbH gefährdet, da weitere Liquiditätsbedarfe entstehen könnten, die durch den mit den Finanzierern vereinbarten Finanzierungsrahmen nicht gedeckt sind. Damit wird auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hingewiesen, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Absatz 2 Satz 3 HGB darstellt. Mein Prüfungsurteil ist bezüglich dieses Sachverhaltes nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- , Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb -ja-non -pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil meines Bestätigungsvermerks.
Oldenburg, 30. September 2024 gez. Günter Kocks, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 29. Januar 2025 festgestellt. |
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