Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
SONOR GmbH
Zum Heilbach 5, 57319 Bad Berleburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Arthur Chuang seit 6.4.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Firma Matth. Hohner GmbH | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SONOR GmbHBad BerleburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I Grundlagen des Unternehmens Die Geschäftstätigkeit der SONOR GmbH mit Sitz in Bad Berleburg umfasst die Herstellung, den Vertrieb und den Handel mit Musikinstrumenten, insbesondere Schlaginstrumente und entsprechende Zubehörteile. II Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Kalenderjahr 2023 belief sich die Wachstumsrate der globalen Wirtschaft auf rund 3,1 %. Die SONOR GmbH mit ihren Kernprodukten Schlagzeuge und Orff- Instrumente konnte ihre beständige internationale Marktposition behaupten. 2. Geschäftsverlauf Umsatzentwicklung Der Umsatz der Sonor GmbH stieg im Geschäftsjahr 2023 um 7,9 % auf TEUR 15.756 nach TEUR 14.598 im vorigen Geschäftsjahr. Im Vergleich zum Vorjahr konnte in Europa (+ 24,1 %) und Asien, Afrika und Australien (+ 41,4 %) ein Umsatzwachstum erzielt werden. In Nordamerika (-11,3 %) ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Im Jahr 2023 wurden die Verkaufspreise erhöht. Diese Preiserhöhung hat im Vergleich zum Vorjahr zu einer effektiven Preiserhöhung von TEUR 252 (+ 1,6 %) geführt. Die höchste Steigerung resultiert aus dem Bereich Educational (TEUR + 171 = 2,8 %). Der mengenbedingte Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.137 (+ 7,2 %) gestiegen. Dabei resultiert die stärkste Steigerung aus dem Bereich Educational (TEUR + 1.031 = + 14,0 %). Aufgrund des im Durchschnitt stärkeren EURO, haben sich die Umsätze währungsbedingt um TEUR 61 (- 2,5 %) reduziert. Der Anteil des Exports am Gesamtumsatz beträgt 71,9 % (voriges Geschäftsjahr 73,1 %). Die Umsätze im Export stiegen gegenüber dem Vorjahr um 6,3 % auf TEUR 11.333. Auf dem nordamerikanischen Markt hat sich der Umsatz von TEUR 7.041 um - 11,3 % auf TEUR 6.242 reduziert, hauptsächlich bedingt durch Rückgänge in der Produktgruppe Drums (- 53,9 %). Der süd- und mittelamerikanische Markt verzeichnete gegenüber dem Vorjahr eine Verringerung von - 53,1 % auf nun TEUR 43. Vor allem die Produktgruppe Drums Trading (- 25,5 %) war für diesen Rückgang verantwortlich. Im asiatischen Raum stiegen die Umsätze überwiegend durch Zuwächse im Bereich Drums (+ 38,8 %), sodass dieser gegenüber dem Vorjahr um 35,0 % auf TEUR 1.417 wächst. In Australien & Ozeanien ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 146,6 % auf TEUR 270 gestiegen. Dabei sind vor allem die Umsätze mit der Produktgruppe Drums (+ 157,4 %) gestiegen. Auf dem europäischen Markt (ohne Deutschland) haben sich die Umsätze gegenüber dem Vorjahr um 43,8 % von TEUR 2.336 auf TEUR 3.360 erhöht. Dabei haben sich vor allem die Umsätze in Großbritannien (+ 54,1 %), Österreich (+ 19,2 %) und der Schweiz (+ 19,2 %) erhöht. Die Umsätze mit Russland und der Ukraine sind kriegsbedingt komplett zum Erliegen gekommen. Auf dem deutschen Markt hat sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 12,4 % auf TEUR 4.423 erhöht. Den größten Effekt gab es in der Produktgruppe Drums (+ 7,9 %). Produktion Entsprechend der Umsatzentwicklung erhöht sich die Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr um 10,7 %. Die Pro-Kopf-Betriebsleistung stieg gegenüber dem Vorjahr um 5,9 % von TEUR 216 auf TEUR 226. Investitionen Die Investitionen haben sich gegenüber dem vorigen Geschäftsjahr um TEUR 93 auf TEUR 188 verringert. Die Investitionen bezogen sich hauptsächlich auf Maschinen und Betriebs- und Geschäftsausstattung. 3. Wirtschaftliche Lage des Unternehmens Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage
Ertragslage Die Gesamtleistung hat sich gegenüber dem Vorjahr um 10,7 % erhöht. Die betrieblichen Aufwendungen haben sich ebenfalls um 4,2 % auf TEUR 15.995 erhöht. Das Ergebnis nach Steuern vor Ergebnisabführung beläuft sich auf TEUR 691. Der Materialaufwand in Relation zur Gesamtleistung hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 58,6 % auf 55,2% erhöht. Während sich die Einkaufspreise um 6,7 % erhöht haben, wurden die Verkaufspreise um durchschnittlich 1,6 % angehoben.
1. Ohne sonstige betriebliche Erträge und
aktivierte Eigenleistungen.
Die Personalkosten haben sich leicht von TEUR 4.103 auf TEUR 4.580 erhöht. Dementsprechend ist der Personalaufwand in Bezug auf die Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr von 27,9 % auf 28,1 % leicht gestiegen. Vermögenslage Die Bilanzsumme der SONOR GmbH ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 9.975 auf TEUR 9.801 gesunken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Vergleich zum vorherigen Jahr um TEUR 211 reduziert. Im Gegensatz dazu haben sich die Vorräte um TEUR 566 auf TEUR 5.246 erhöht. Die liquiden Mittel wurden von TEUR 2.052 auf TEUR 1.578 gesenkt. Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 6.751, was einer Eigenkapitalquote von 68,9 % (Vorjahr: 67,7 %) entspricht. Die Rückstellungen haben sich von TEUR 919 im Vorjahr auf TEUR 435 reduziert hauptsächlich bedingt durch eine Reduktion der Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 483). Die Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 2.305 auf TEUR 2.615 erhöht. Finanzlage Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr TEUR - 97 und liegt damit um TEUR 67 unter dem entsprechenden Vorjahreswert. Dieser Rückgang resultierte hauptsächlich aus dem negativen Effekt aus den Rückstellungen (Effekt auf Cashflow TEUR - 584). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR - 188 (Vorjahr TEUR - 281) und der negative Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von TEUR - 189 (Vorjahr TEUR + 495) beruht auf dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag und aus der Aufnahme eines Darlehens in Höhe von TEUR 500. Aus dem Zusammenwirken der Zu- und Abflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit ergibt sich im Berichtsjahr ein Bestand an liquiden Mitteln von TEUR + 1.578 (Vorjahr TEUR 2.052). 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Im jährlichen Budgetprozess werden strategische und operative Zielgrößen für unser Unternehmen definiert. Die strategischen Ziele werden auf eine operative Jahresplanung skaliert. Zur Führung und Steuerung der Gruppe sind sogenannte Key Performance Indikators definiert, d. h. betriebswirtschaftliche Kennzahlen, anhand derer der Fortschritt und der Erfüllungsgrad hinsichtlich wichtiger Zielsetzungen und Erfolgsfaktoren gemessen werden. Diese Kennzahlen sind Teil unseres monatlichen Berichtswesens. Kennzahlen sind u. a. Umsatz pro Monat, Gross-Margin, Produktionsleistung, Personalauswertungen, Operating Profit, EBIT, Free Cash-Flow, Umfang Kundenforderungen, Umschlagshäufigkeit Lagerbestand etc. Abweichungen von Kennzahlen werden zeitnah analysiert und wenn nötig werden entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet. Diese Kennzahlen sind ebenso in das Risiko-Management System der Gruppe integriert. Unsere interne Unternehmenssteuerung erfolgt hauptsächlich über die Kennzahlen Umsatz, EBIT und Umschlagshäufigkeit der Vorräte. Das EBIT beträgt TEUR 735 nach TEUR 723 im vorigen Geschäftsjahr. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als stabil bezeichnet werden. Forschung und Entwicklung Die Mitarbeiteranzahl innerhalb der Abteilung Forschung und Entwicklung verblieb im Vergleich zum vorigen Geschäftsjahr bei 3 Personen. Die F&E-Kosten haben sich im Vergleich zum vorigen Geschäftsjahr von TEUR 139 auf TEUR 151 erhöht; dies entspricht 1,0 % vom Umsatz (Vorjahr: 1,0 %). Der Umsatzanteil neuer Produkte (Produkte, die in den letzten drei Jahren entwickelt wurden) beträgt 23,6 % (Vorjahr 21,2 %). Von den Umsätzen mit neuen Produkten entfielen 76,6 % auf den Bereich Drums, 23,0 % auf den Bereich Educational und 0,4 % auf andere Produkte. Gegenstand unserer Forschungs- und Entwicklungstätigkeit sind im Wesentlichen Musikinstrumente. Ein Schwerpunkt im Bereich Forschung & Entwicklung lag im Geschäftsjahr 2023 auf der Fertigstellung und Produktionseinführung verschiedener Neuentwicklungen aus dem Bereich ORFF und Schlagzeug. Zwei Beispiele hierfür sind zwei neue MiG Serien Snaredrums mit Veröffentlichung im Jahr 2023 und ein Kinderglockenspiel mit Veröffentlichung in 2024. Nachhaltigkeit Seit Anfang 2010 hat SONOR mit den FSC-zertifizierten Stabspielen und Klingenden Stäben der Primary-Serie ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal im Segment des Orffschen Instrumentariums inne. 2022 wurden die damals neu entwickelte "SMART" Serie ebenfalls FSC Zertifiziert. Diese Zertifizierung wurde 2023 rückwirkend für den Berichtszeitraum von einer neutralen Institution bei SONOR geprüft und bestätigt. Eine erneute Zertifizierung fand am 17.05.2023 statt. Mitarbeiter Die Mitarbeiterzahl am 31. Dezember 2023 betrug 73 und hat sich bezogen auf den 31. Dezember 2022 (71) erhöht. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter betrug 72. III Prognosebericht Die wichtigsten Vertriebspartner sind optimistisch, im Geschäftsjahr 2024 ein Wachstum zu erzielen. Daher wird ein Umsatzwachstum von rund 12 % im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 erwartet. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) soll steigen und mit ca. TEUR 870 abschließen. Die Erreichung dieser Finanzkennzahlen setzt eine planmäßige Entwicklung der Geschäftstätigkeit voraus. Eine Ausweitung des Konfliktes zwischen Russland und der Ukraine könnte zu einer Reduzierung der Umsatz- und Ergebnisziele für das Geschäftsjahr 2024 führen. Insgesamt beurteilen wir die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. IV Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Risikomanagementsystem Risiken sind ein grundlegender Bestandteil jedes unternehmerischen Handelns. Diese Grundsätze gelten für das Chancen- und Risikomanagement der SONOR GmbH. Bei allen Geschäften, die abgeschlossen werden, müssen die Chancen überwiegen; rein spekulative Transaktionen jeder Art sind strikt untersagt; das Handeln der Mitarbeiter muss nicht nur geltendem Recht, sondern auch ethischen und moralischen Standards genügen. Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der Muttergesellschaft Matth. Hohner GmbH einbezogen. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht ersichtlich. Das Risikomanagementsystem ist standardisiert und konzernweit gültig. Die Risiken werden systematisch, einheitlich und übergreifend analysiert und bewertet. Das Risikomanagementsystem erfasst und bewertet die Risiken, denen die SONOR GmbH ausgesetzt ist. Mit diesem Risikomanagementsystem erhält das Management die Entscheidungsgrundlagen, wie diesen Risiken begegnet werden kann. Grundsätzlich sollen Risiken vermieden werden und unvermeidbare wesentliche Risiken durch geeignete Sicherungsmaßnahmen begrenzt werden. Risikoinventare sowie Bewertungen der Risiken für die SONOR GmbH werden regelmäßig aktualisiert. Diskussionen und Analysen bezüglich dieser Risikoinventare sind feste Bestandteile der regelmäßigen Manager-Meetings. Aufgebaut sind die Risikoinventare nach den Gebieten
Branchenspezifische Risiken Angesichts der Tatsache, dass sich die Absatzmärkte im Bereich der Schlaginstrumente nicht nachhaltig erholen, hat SONOR erneut ein Maßnahmenpaket vorbereitet, welches die Rentabilität und Liquidität des Unternehmens auch bei niedrigeren Umsätzen in den kommenden Geschäftsjahren sicherstellt. Mit dem Instrument der Kurzarbeit ist das Unternehmen in der Lage, die Produktionskapazitäten der jeweiligen Auftragslage anzupassen. Darüber hinaus wird die Kommunikation mit Geschäftspartnern im In- und Ausland weiterhin schrittweise verbessert, um sich auf neue Marktsituationen zeitnah einstellen zu können. Finanzwirtschaftliche und ertragsorientierte Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht ersichtlich. Die Liquiditätslage ist unverändert positiv - Engpässe sind nicht zu erwarten. Die Finanzierung ist längerfristig sichergestellt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art und die Sicherstellung der finanziellen Unabhängigkeit. Beim Management der Finanzpositionen wird eine konservative Risikopolitik verfolgt. SONOR verfügt über einen solventen Kundenstamm. Das Zahlungsverhalten der Kunden, das im Rahmen eines aussagefähigen Debitorenmanagements, zu dessen Aufgaben auch die Prüfung der Kundenbonität zählt, laufend überwacht wird, ist weiterhin im Rahmen des Üblichen. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Unser Einkauf stellt die termingerechte Versorgung mit Waren und Dienstleistungen zu den entsprechenden Marktkonditionen, in der erforderlichen Qualität und unter Einbeziehung ethischer, ökologischer und sozialer Prinzipien sicher. Die Einhaltung von Nachhaltigkeitsstandards in der Lieferkette ist für SONOR ein elementarer Faktor in der Wertschöpfungskette. Gemeinsam mit unseren Lieferanten wollen wir durch verantwortungsvolles Handeln Risiken minimieren und stabile und langfristige Beziehungen mit unseren Geschäftspartnern schaffen. Zur Minimierung von einkaufsbezogenen Risiken wie Lieferengpässen oder größeren Preisschwankungen erfolgt die Beschaffung auch im nächsten Geschäftsjahr auf Basis langfristiger Lieferverträge sowie eines aktiven Lieferantenmanagements. Qualitäts- und Preisstabilität, unter Einhaltung der Liefertermine, sind neben der Einhaltung von Nachhaltigkeitsstandards unsere wichtigsten Beschaffungsziele für das Geschäftsjahr 2024. Ein weiteres Risiko besteht im starken Anstieg von Material- und Frachtpreisen, wie sie im Laufe der Jahre 2021 und 2022 zu beobachten war. Im Verlauf des Jahres 2023 haben sich vor allem die Frachtkosten wieder reduziert. Die Kostenentwicklung wird weiterhin regelmäßig geprüft, um die Verkaufspreise bei Bedarf sowohl nach oben als auch nach unten anzupassen. Im Produktionsbereich sind derzeit keine Risiken personeller oder maschineller Art, die zu gravierenden Störungen der betrieblichen Abläufe führen könnten, erkennbar. Die kontinuierlich angebotene Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter sowie eine vorausschauende Instandhaltungs- und Investitionspolitik reduzieren die Risiken in diesem Bereich auf ein Minimum. Durch ein intensives Überprüfen der kritischen Kunden begegnen wir Ausfallrisiken im Absatzbereich. Für die nach dem Überfall von Russland im Februar 2022 zum Erliegen gekommen Umsätze mit Russland und der Ukraine wird auch für das Jahr 2024 mit keiner Erholung gerechnet. Ebenfalls wird nicht damit gerechnet, dass sich die negativen Auswirkungen auf die Material- und Energiepreise so schnell erholen werden. 2. Chancenbericht Sofern sich die gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen besser als prognostiziert entwickeln, hat unser Unternehmen grundsätzlich die Chance auf einen ebenfalls über Erwarten guten Geschäftsverlauf. Insbesondere bei den Schlagzeugen im mittleren und oberen Preissegment sehen wir in jedem Fall Wachstumspotential. Eine flache Hierarchie, kurze Entscheidungswege und ein Handeln mit und im Interesse der Kunden sowie die stetige Weiterentwicklung des Produktportfolios sichern einerseits die Marktposition von SONOR und ermöglichen es andererseits, sich ergebende Marktpotentiale im In- und Ausland kurzfristig zu nutzen und die Marktposition auszubauen. Die Kompetenz und Motivation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bietet ebenfalls Chancen für eine solide Geschäftsentwicklung. Grundsätzlich kann SONOR dank des in der Vergangenheit erarbeiteten guten Rufs als zuverlässiger und qualitätsorientierter Partner, der auf Kontinuität setzt, in bestehenden und neuen Märkten Kunden gewinnen. Dem Wettbewerb wird weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Qualität begegnet. 3. Gesamtaussage Die voraussichtliche Entwicklung von SONOR wird trotz der nur sehr schwer einschätzbaren Rahmenbedingungen unverändert positiv beurteilt. Die Geschäftsfelder bieten ein weiterhin großes Wachstumspotential. Die enorme Unsicherheit insbesondere im Zusammenhang mit dem weiteren Verlauf des Ukraine Konflikts, den allgemeinen (wirtschafts-)politischen Rahmenbedingungen sowie der internationalen Handels- und Zollpolitik können dazu führen, dass das konjunkturelle Umfeld von den erwarteten Trends und Entwicklungen deutlich abweicht. Dies hätte signifikante Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf. Darüber hinaus kann der tatsächliche Geschäftsverlauf von SONOR von den aktuellen Erwartungen auch durch die im Risiko- und Chancenbericht aufgeführten Risiken und Chancen abweichen. Auch wenn sie niemals gänzlich ausgeschlossen werden können, sind aus heutiger Sicht keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand der SONOR GmbH gefährden könnten. V Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und liquide Mittel. Hinsichtlich des Einsatzes von Finanzinstrumenten sieht sich das Unternehmen grundsätzlich Ausfall-, Liquiditäts- sowie Marktrisiken ausgesetzt. Das Ausfallrisiko wird bei der SONOR GmbH durch die laufende Überwachung von Bonität und Zahlungsverhalten der Kunden reduziert. Das Liquiditätsrisiko ist bei der Gesellschaft derzeit gering, da der SONOR GmbH in ausreichendem Umfang liquide Mittel und nicht vollständig in Anspruch genommene Kreditlinien zur Verfügung stehen. Neben dem Zinsänderungs- und Kursrisiko ist die SONOR GmbH keinen weiteren wesentlichen Marktrisiken ausgesetzt. Das Zinsänderungsrisiko ist aufgrund nicht vorhandener verzinslicher Fremdmittel derzeit als gering einzustufen. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 waren keine Termingeschäfte abgeschlossen. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Forderungsausfälle sind von untergeordneter Bedeutung. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.
Bad Berleburg, den 26. April 2024 SONOR GmbH Die Geschäftsführung Arthur Chuang BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01. bis 31.12.2023SONOR GmbH
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I Grundlagen und Methoden 1 Allgemeine Angaben Die Firma
ist eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Gesellschaften wurden teilweise in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde entsprechend den Regelungen der § 242 ff. und der § 264 ff. HGB sowie nach den Bilanzierungsregelungen des GmbH Gesetzes und in der Währung EURO aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Mit der Matth. Hohner GmbH wurde am 30. Dezember 2015 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit Wirkung ab dem 01. Januar 2016 abgeschlossen. 2 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Bei der Aufstellung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Aktiva Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, entsprechend ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens mit einem Wert von EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 werden aufgrund untergeordneter Bedeutung als Sammelposten mit einer Laufzeit von 5 Jahren aktiviert; geringwertige Anlagegüter unter EUR 250,00 werden sofort aufwandswirksam verbucht. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden auf der Grundlage der durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten bewertet, die neben den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungskosten anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den fertigungsbezogenen Werteverzehr des Anlagevermögens enthalten. Erforderliche Abschläge wegen eingeschränkter Gängigkeit bzw. verlustfreier Bewertung wurden vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung von 0,8 % auf den Nettoforderungsbestand berücksichtigt. Auf fremde Währung lautende Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände Die Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände sind zu ihren Nennwerten bewertet. Fremdwährungsguthaben wurden mit dem Stichtagsdevisenkassamittelkurs umgerechnet. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten entsprechen den anteiligen Vorleistungen für das nächste Geschäftsjahr. Passiva Eigenkapital Der Ansatz des Eigenkapitals erfolgt mit dem Nominalwert. Rückstellungen Die Pensionsverpflichtungen wurden nach Verrechnung mit den Rückdeckungsversicherungsansprüchen nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschalisierten Zinsfuß von 1,82 % p. a. (Vorjahr: 1,78 % p.a.) und einem gegenüber dem Vorjahr unveränderten Faktor von 2,15% für zukünftige Rentensteigerungen ermittelt. Dabei wurde entsprechend der Entscheidung der Bundesregierung bei der Bewertung der Altersversorgungsverpflichtungen für den HGB-Abschluss wie im Vorjahr der 10-Jahres- Durchschnittszinssatz verwendet. Der laut § 253 Abs. 6 S. 2 HGB ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag durch die Änderung des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes auf den 10-Jahres-Durchschnittszinssatz beläuft sich auf 230 €. Auf die Berücksichtigung von Gehaltstrends sowie einer Fluktuationsrate wurde aufgrund der Struktur der im Pensionsplan erfassten Versorgungsempfänger verzichtet. Die biometrischen Rechnungsgrundlagen basieren auf den 2018 veröffentlichten "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck.
Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Bewertung des Erfüllungsbetrages werden zukünftige Kostensteigerungen berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind. Für die Abzinsung der Rückstellungen betragen die Zinssätze für 2023 je nach Restlaufzeit 0,99 % bis 1,77 % (Vorjahr: 0,43 % bis 1,54 %). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bewertet. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr wird das Realisationsprinzip gemäß § 256a Satz 2 HGB nicht beachtet. II Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist der Anlage zum Anhang zu entnehmen. Forderungen Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Gegenüber der Gesellschafterin Matth. Hohner GmbH bestehen Forderungen in Höhe von TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 0). Sonstige Vermögensgegenstände Wie im Vorjahr haben die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 36 (Vorjahr: TEUR 109) eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Eigenkapital Das Stammkapital der SONOR GmbH beträgt EUR 4.000.000,00. Die Anteile an der SONOR GmbH werden vollständig von der Matth. Hohner GmbH, Trossingen, gehalten. Gewinnverwendung Zwischen der Matth. Hohner GmbH und der SONOR GmbH wurde zum 30. Dezember 2015 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit Wirkung vom 01. Januar 2016 geschlossen. Entsprechend diesem Vertrag wird der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEUR 691 an die Matth. Hohner GmbH abgeführt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen im Personalbereich (Überstunden, rückständigen Urlaub, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie Tantiemen und Boni u. a.) sowie für Restrukturierung, Gewährleistungen, Prüfungs- und Abschlusskosten, Archivierungskosten, ausstehende Rechnungen und sonstige Risiken.
Verbindlichkeiten
Für die obigen Verbindlichkeiten bestehen keine Besicherungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 1.750 gegenüber der Gesellschafterin (Vorjahr: TEUR 1.207). Diese resultieren zum einen aus dem zum 30.12.2015 geschlossenen Beherrschung- und Ergebnisabführungsvertrag (TEUR 691), aus einem Darlehen der Gesellschafterin (TEUR 1.007) sowie aus Dienstleistungen (TEUR 52). III Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Umsatzerlöse nach Segmenten
Umsatzerlöse nach Regionen
Sonstige betriebliche Erträge
Dem Kursgewinn im Vorjahr standen Kursverluste von TEUR 94 gegenüber. Im aktuellen Geschäftsjahr beliefen sich die Kursverluste auf TEUR 83. Aufgrund eines Brandschadens im vorherigen Geschäftsjahr sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR 82 (Vorjahr: 1.200 TEUR) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In dem Posten sind im Wesentlichen Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebsaufwendungen enthalten. Die Zinsen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung beliefen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 1 und die Zinsen auf das Gesellschafterdarlehen auf TEUR 22. IV Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus folgenden Sachverhalten:
Die Verträge enden 2024 und 2025. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte gemäß § 285 Nr. 3 HGB, welche für die Beurteilung der Finanzlage notwendig sind, liegen nicht vor. V Sonstige Angaben 1 Mitglieder der Geschäftsführung Als Geschäftsführer ist
bestellt. 2 Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Vergütung der Geschäftsführung erfolgt auf Ebene der Muttergesellschaft. 3 Gesamtbezüge ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung Pensionszahlungen an ehemalige Geschäftsführer bzw. deren Hinterbliebene wurden in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 10) geleistet. Die Rückstellung hierfür beträgt TEUR 68 (Vorjahr: TEUR 74). 4 Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 72 Mitarbeiter. Es ergibt sich folgende Zusammensetzung:
5 Nachtragsbericht Wesentliche zu berichtende Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben. 6 Konzernverhältnisse Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der
einbezogen. Der Konzernabschluss der Matth. Hohner GmbH wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers zur Veröffentlichung eingereicht.
Bad Berleburg, den 26. April 2024 SONOR GmbH Die Geschäftsführung Arthur Chuang Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die SONOR GmbH, Bad Berleburg: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SONOR GmbH, Bad Berleburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SONOR GmbH, Bad Berleburg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Landshut, 29. April 2024 LKC
Rabald Wagner & Kollegen GmbH
Dr. Bernd Rabald, Wirtschaftsprüfer Cornelia Huber, Wirtschaftsprüferin |
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