GHH - Grundbesitz Barmbek GmbH & Co. KG
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Erich Fritz Herbert Dr. Ogilvie seit 17.7.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 22.00% | |
| 22.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 56.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EnVersum GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014der EnVersum GmbH, HAMBURGWirtschaftsbericht Wirtschaft: Die Weltwirtschaft wuchs in 2014 insgesamt etwas stärker als im Jahr davor, dennoch wurde das Wachstumspotential wieder nicht ausgeschöpft. Während sich das Wachstum in den Industrieländern leicht von 1,3 % auf 1,9 % beschleunigte, sank die Wachstumsrate der Wirtschaftsleistung, insbesondere der Schwellenländer, von 5,0 % auf 4,6 %. Hervorzuheben ist dabei der deutliche Anstieg der indischen Wirtschaftsleistung und der nachlassenden Leistung in China. In den Industrienationen setzte sich der Abbau der privaten Verschuldung fort und dämpfte damit das Wachstum. Dem sollte die expansive Geldpolitik der Notenbanken entgegenwirken und die Leitzinsen erreichten in Folge dessen historisch niedrige Niveaus. Nicht zuletzt aufgrund der "quantitative easing" Maßnahmen der FED, dem sich zuletzt auch die EZB und die japanische Zentralbank anschlossen, wurden diese expansiven Maßnahmen noch verstärkt. Auch die chinesische Zentralbank überlegt nach aktuellen Presseberichten ein solches Programm aufzulegen, um die weiter schwächelnde Wirtschaft zu stimulieren. Betrachtet man nur die Entwicklung der Eurozone, zeigt sich aber noch ein anderes, möglicherweise ein ursächliches Problem der anhaltenden Wachstumsschwäche. Bis zur Einführung des Euro kam es regelmäßig zu Anpassungen der Wechselkurse innerhalb der heutigen Eurozone. Die mangelhaften Maßnahmen zur Anpassung der Wirtschaftssysteme, besonders im Süden Europas, wurden regelmäßig über Abwertungen der schwachen Währungen gegenüber den starken Währungen vorgenommen - der vermeintliche Reichtumszuwachs über die Abwertung der Währungen wieder ausgeglichen. Dieses Korrektiv fehlt seit Einführung des Euro. Beispielsweise konnte Spanien nach dem Platzen der Immobilienblase nicht einfach wie früher üblich die Peseta gegenüber DM, GBP und USD anpassen, sondern musste den viel schwereren Weg einer Anpassung der Wirtschaft gehen - die Arbeitslosigkeit sprang auf über 26 % in 2013. Diese notwendige Anpassung findet in der Eurozone aber nicht überall statt. Anstatt die Wirtschaft mit einem Big Bang schlagartig oder zumindest mit umfassenden Maßnahmen zu reformieren, tragen viele Staaten, wie bspw. Italien, dieses Problem weiter vor sich her. Auch Frankreich tut sich weiter schwer, notwendige und weitreichende Reformen einzuleiten. Die mäßige Wachstumsrate innerhalb der Europäischen Union ist noch zu relativieren, wenn man die Einkommenseffekte durch den drastisch gesunkenen Ölpreis berücksichtigt. Diese Preisentlastung wirkte und wirkt immer noch wie ein großes Konjunkturpaket und hat die Nachfrage der Konsumenten, besonders auch in Deutschland, massiv gestützt bzw. beflügelt. Einer aktuellen Prognose der British Petroleum (BP) zufolge ist in den Industrieländern der Peak Demand für den Ölverbrauch womöglich überschritten, Nordamerika stellt auf Selbstversorgung um und wenn sich jetzt die chinesische Wirtschaft innerhalb des nächsten Jahrzehnts von einer Industriegesellschaft zu einer Dienstleistungsgesellschaft wandelt, verringert auch die chinesische Wirtschaft langfristig ihre Nachfrage nach dem schwarzen Gold - mit unabsehbaren Folgen für die produzierenden Länder, insbesondere die in der OPEC organisierten Staaten sowie den Staaten wie Russland oder Venezuela. Der HWWI Rohstoffindex ist aktuell auf dem niedrigsten Stand seit 2010 angekommen (auch wenn die Ölpreise seit ein paar Wochen wieder ansteigen). Dies und viele weitere Indikatoren, die ebenfalls auf einen deutlichen Rückgang in der Preisdynamik der Rohstoffmärkte hinweisen, führen in Summe zu der Frage, ob der Rohstoff-Super-Zyklus zu einem Ende gekommen ist. Ökonomen und die entsprechenden Abteilungen der großen Handelshäuser und Investmentbanken diskutieren diese Frage, weil sich neben den deutlich gesunkenen Preisen für Rohstoffe auch die Frachtraten nachhaltig nicht erholen. Dies ist also möglicherweise das Ende des Mitte der letzten Dekade gestarteten Booms durch den massiven Aufschwung der Schwellenländer, wobei es insbesondere zu Anfang dieses Booms der starke Nachfrageanstieg nach Rohstoffen aus China war und es nun die deutliche Abkühlung der chinesischen Wirtschaft ist, die weltweit auf die Märkte wirkt. Zeitversetzt dem massiven Nachfrageanstieg nachfolgend, wurden weltweit neue Rohstoffvorkommen erschlossen und an den Markt herangeführt. Das Abkühlen der Nachfrage traf dann auf einen tieferen Markt und war dann Ursache für die Preisrückgänge, die sowohl Kohle, Eisenerze als auch NE-Metalle betraf. Als eine der Hauptursachen ist das stille Platzen der hochspekulativen Immobilien - und Investitionsgüterblase in China zu nennen. Auch ist hierbei ein weiterer Punkt zu berücksichtigen, der in Deutschland nahezu nicht bekannt ist: China hat die letzten 10 Jahre genutzt, in großem Umfang bilaterale Beziehungen zu Rohstofflieferanten aufzubauen, und dies sowohl in Afrika, Asien und Lateinamerika. Auch handelt es sich hierbei in der Regel um Bartergeschäfte - also chinesische Unternehmen liefern eine Straße oder Bahntrasse, und beziehen im Ausgleich Öl oder andere Rohstoffe. Dass diese hierunter gehandelten Mengen nun nicht mehr auf den freien Markt treffen, kann schon allein wieder zu entsprechenden Markt- und Preisverzerrungen führen. Politik: Das Jahr 2014 führte uns vor Augen, dass der Nahe/Mittlere Osten, die Region, aus der traditionell die Welt das meiste Öl und LNG bezieht, weiter als sehr instabil zu betrachten ist (Gazakrieg, Terrorregime des IS in Irak und Syrien, Bürgerkrieg in Syrien, Ägypten nach dem Sturz des gewählten Präsidenten Mursi im politischen Zwangskorsett einer gewählten Militärführung und einem nach dem Sturz des langjährigen Diktators zerbrochenen Libyen, das sich auch am Rand eines Bürgerkriegs befindet - alles Länder, die mehr oder weniger großen Einfluss auf die Exportmengen des OPEC Kartells haben). Aber auch in Europa hat sich in Folge der Maidan Revolution in der Ukraine das politische Klima merklich verschlechtert. Der Annektierung der Krim folgten schwere und massive Wirtschaftssanktionen des Westens gegen Russland, das seinerseits mit der wichtigsten Karte - der Energiekarte - drohte. Die ganze Situation in dieser Region lebt seitdem in ständiger Furcht vor einer Ausweitung der Konflikte, da viele befürchten, dass Russland in Fortsetzung der Annektierung der Krim nicht nur auf die Landpassage zur Krim Einfluss nehmen will. Allgemeine Situation der Energiewirtschaft Die Gesamtsituation im Markt der Energiewirtschaft hat sich im vergangenen Jahr nicht grundlegend verändert. Allerdings versuchen die großen Versorger E.ON, RWE, Vattenfall und auch die EnBW die Negativspirale, in der man sich seit Beginn der Energiewende befindet, mit allen ihnen sich (noch) bietenden Mitteln zu drehen. Dabei geht die E.ON sogar so weit, den bisherigen Konzern in eine neue E.ON (Erneuerbare Energien) und eine alte E.ON (konventionelle Kraftwerke und die Kernkraftwerke) zu zerlegen. Insbesondere wird es beim Thema Kernkraft immer fraglicher, ob es überhaupt jemals zu einem Endlager kommen wird und, falls doch, die derzeit zurückgestellten Mittel der großen Energieversorgungsunternehmen dann ausreichen werden, die anfallenden Kosten hierfür zu decken. Dass die E.ON jetzt die zukunftsweisenden Teile des Konzerns in eine neue Gesellschaft ausgliedert, führt in Folge dessen auf jeden Fall zu einem geringeren verbleibenden Haftungsvolumen für die anteiligen Kosten einer angestrebten Endlagerung. Grundproblem des Marktes ist aber der weiter anhaltende Margendruck bzw. die geringe Marge im Stromvertrieb. Die Wettbewerbssituation wird durch eine extrem hohe Zahl von Anbietern in einem sehr transparenten Markt geprägt. Manche Marktteilnehmer retten sich wohl nur noch durch die hochpreisige Grund- und Ersatzversorgung vor Verlusten oder durch die sehr lukrativen Netzsparten, soweit sie denn in das Unternehmensergebnis einbezogen werden. In Konkurrenz zu EnVersum stehende Unternehmen, ebenso wie EnVersum selbst können dagegen auf solche Überrenditen nicht bauen - hier gilt es mit möglichst hoher Produktivität Skaleneffekte zu realisieren und eine immer bessere Beschaffungsstrategie zu entwickeln und zu verfolgen. Fraglich ist, welche Maßnahmen die Politik ergreifen wird, um das gesteckte Ziel einer CO2 Reduktion um 20 % zu gewährleisten. Drohungen der Bundesregierung, alte und stark CO2 produzierende Kohlekraftwerke mit einer Sonder CO2 Steuer zu belasten, sind schon wieder abgeschwächt worden. Marktmeinungen zufolge sucht die Bundeskanzlerin nach einer für den Markt akzeptableren Lösung als der Sondersteuer, bei der niemand weiß, ob sie nicht entweder von der Gerichtsbarkeit untersagt wird oder die RWE als Hauptbetroffener nicht in weitere Nöte führen würde. Ob die Strom- und Gaspreise mittelfristig, also auf Sicht von 1-3 Jahren, nicht doch noch weiter sinken werden, bleibt abzuwarten. Hierfür spricht der Anschluss der neuen Offshore Windparks, die in 2013 und 2014 wegen technischer Probleme nicht haben angeschlossen werden können. Dagegen spricht der von vielen Seiten unternommene Versuch, die Strompreise zu stabilisieren und die CO2 Abgabe wieder auf ein Preisniveau zu heben, das der Abgabe ihre Lenkungsfähigkeit wieder ermöglicht. Witterungsbegingt sank auch der Absatz im Gasbereich in 2014 sehr deutlich gegenüber dem indexierten Verbrauch. Wie auch in den letzten Jahren schon ist der Strompreis in 2014 nochmals gefallen. Auch der Rückgang des Stromverbrauchs in 2014 (5,8 % Quelle: BDEW) hat dabei einen zusätzlichen Preisdruck nach sich gezogen. So kostete das Cal_Base 16 per Ende 2013 ca. EUR 36/MWh und stand per Ende 2014 bei ca. EUR 33/MWh. Im Januar 2015 rutschte der Preis dann sogar auf unter EUR 31,50/MWh, erholte sich aber in der Folge bis auf EUR 34/MWh und liegt heute (Ende Mai 2015) wieder bei EUR 31,50/MWh. Die derzeitige Preisentwicklung deutet nun aber auch erstmals seit Jahren auf eine gewisse Stabilisierung zwischen EUR 31,50 und EUR 32,25 hin. Eigentliche Ursache für den letzten deutlichen Preisrückgang Anfang 2015 war die Bekanntgabe der Zubaumengen bei den Windstromkapazitäten am deutschen Markt in 2014, die die Erwartung nochmals deutlich übertroffen hat. Bedingt durch den zunehmenden Anteil an EEG Strom verschiebt sich die Angebotskurve des Preisfeststellungsverfahrens (Merit Order) immer weiter nach rechts, wodurch die Nachfragekurve in einem niedrigeren Preispunkt die Angebotskurve schneidet - entsprechend sinkt der durchschnittliche Preis. Rein wirtschaftlich betrachtet wird die konventionelle Stromerzeugung aus dem Markt gedrängt. Gegenläufig, allerdings mit deutlich geringerem Preiseffekt zu den bis zuletzt stark gestiegenen EEG Umlagen, sinkt der Preis durch den verstärkten Einsatz von CO2 produzierenden Kraftwerken (Braunkohle und Steinkohle), die billigere Kohle einkaufen bei gleichbleibend niedrigen Preisen für die Verschmutzungsrechte. Das Preisniveau um EUR 7,50/t wird dabei von den Marktteilnehmern als viel zu niedrig erachtet, als dass sich daraus ein Steuerungseffekt ergeben könnte mit dem Ziel, Kohlekraftwerke durch weniger CO2 emittierende Gaskraftwerke zu ersetzen. Besonders großen Einfluss auf den Strompreisrückgang hatte neben dem Zuwachs der EEG Mengen aber auch der massive Rückgang des Weltmarkt Kohlepreises von EUR 90/t um über EUR 30 auf jetzt unter EUR 60/t für das Cal 16. Einhergehend mit dem massiven Zuwachs der Fracking Mengen Öl und Gas wird in den USA nunmehr in erhöhtem Umfang Gas zur Stromerzeugung genutzt, wobei die bisherigen zur Stromerzeugung genutzten Kohlemengen dagegen am Weltmarkt verkauft werden. Auch der Ölpreis, der allerdings nur in geringem Umfang auf den Strompreis, dagegen eher etwas stärker auf den Gaspreis wirkt (es existieren weiterhin ölindexierte Gaslieferverträge), sank sehr stark im Berichtsjahr. Interessanterweise ist aber die Stromproduktion aus Steinkohle mit am stärksten gesunken. Hier ist zu vermuten, dass die Produktion der Steinkohlekraftwerke zugunsten der (noch günstiger produzierenden) Braunkohlekraftwerke verlagert wurde - die Produktion von Strom aus Steinkohle ist um über 10 % ggü. dem Vorjahr gefallen und stellt nur noch 17,8 % an der Stromproduktion, während die Verstromung aus Braunkohle mit 25,4 % direkt hinter der Erzeugung durch EEG Anlagen von 26,2 % liegt. Die Kosten der Verschmutzungsrechte (CO2) sind in geringem Umfang gestiegen, obwohl ein Interesse der Politik an weiter deutlich steigenden Preisen besteht. Auf Basis des jetzigen Preisniveaus fällt die Besteuerung der CO2 Emission als Steuerungsinstrument aus. Der stark gesunkene Kohlepreis hat den betriebswirtschaftlichen Anreiz für den Betrieb von Kohlekraftwerken sogar massiv erhöht. Der Effekt des Backloading und der Beschluss zur Marktstabilisierungsreserve haben bisher nur geringe Preissteigerungen bei CO2 Zertifikaten bewirkt. Erneuerbare Anlagen haben in 2014 erstmals mehr als 26 % und damit mehr als jede 4. kWh der Stromproduktion gestellt und sind damit nun die größte Erzeugungsquelle im Inland. Den größten Anteil der Stromproduktion hatte dabei die Windenergie, gefolgt von der Erzeugung von Strom aus Biomassekraftwerken. Die am stärksten subventionierte Energieform, die Photovoltaik, folgt erst danach, aber noch vor der Wasserkraft. Zu welchem Preis dieser Erfolg allerdings erkauft wurde, steht auf einem anderen Blatt. Auch Fragen nach dem Sinn oder Unsinn wichtiger Bestandteile der Erneuerbaren Energie Gesetzgebung werden nicht mehr gestellt. Der Weg zu 100 % erneuerbaren Energien ist sakrosankt in Berlin. Gegner und Befürworter dieser Regelungen liegen in ihren Argumenten weit auseinander. Die Betreiber von konventionellen Kraftwerken (ob große oder kleinere Erzeuger) vertreten massiv ihre eigenen Interessen in der Gegnerschaft zum EEG wie auch die Bauernverbände und Hersteller und Vertreiber der EEG Anlagen sich dafür aussprechen - und jeder dieser Parteien kann eine subjektive Betrachtung vorgehalten werden. Auch die Politik mischt sich stark ein - insbesondere ist das Land NRW als Sitz der beiden stark betroffenen Unternehmen RWE und E.ON sehr an einem Überleben dieser beiden Konzerne interessiert und unterstützt daher oftmals deren geschäftspolitische Vorstellungen. Dagegen stehen die Wünsche beispielsweise der Länder Baden-Württemberg und Bayern an der Ansiedlung großer EEG Kapazitäten im Vordergrund, wobei der grüne Ministerpräsident in Stuttgart dabei eher auf die Energiewende hinarbeitet, während Bayern wohl auf den Wohlstandsgewinn abzielt. Die Gaspreisentwicklung dagegen war im hohen Umfang politisch bestimmt. Ohne die Entwicklung in Osteuropa hätte sich der Gaspreis schon im Frühsommer 2014 deutlich nach unten korrigieren müssen, da die Gaslagerstätten nach dem milden Winter 2013/14 immer noch zu 80 % gefüllt waren. Üblicherweise sind die Lager dann nur noch um die 20 % gefüllt. Aufgrund der fortwährenden Auseinandersetzungen zwischen Gazprom und dem ukrainischen Gasimporteur in 2014 sowie der damit verbundenen latenten Drohung einer Versorgungsunterbrechung der Gaspipelines zwischen Russland und Deutschland bzw. den anderen europäischen Empfängern russischen Gases war der Gaspreis bis zuletzt relativ stabil. Die latente Überversorgung Europas mit Gas wurde also mittels politischer Drohungen auf hohem Preislevel gehalten. Die vor kurzem eingeleitete Voruntersuchung der EU Wettbewerbsbehörde gegen Gazprom ist ein Hinweis, dass die Europäische Union das Geschäftsgebaren des Staatskonzerns als Erfüllungsgehilfe russischer Staatspolitik nicht länger hinnehmen will. Insbesondere die Weiterverkaufsverbote, die in den meisten Verträgen zwischen Gazprom und den europäischen Abnehmern existieren, stört die Wettbewerbskommissarin. Dieses wurde vor allem zum Problem als Russland während der politischen Eskalation eine weitere Belieferung der Ukraine von Vorauszahlungen auf diese Lieferungen abhängig machte. Wären nicht Weiterverkaufsverbote vertraglich fixiert gewesen, hätten die westeuropäischen Unternehmen die Ukraine versorgen können und die als erpresserisch bezeichneten Bedingungen Russlands wären ins Leere gelaufen. Allerdings muss hier die Frage erlaubt sein, ob die Bezahlung von Lieferungen nicht zum allgemein üblichen Verhalten zwischen Lieferant und Abnehmer gehört. Insofern kann man zumindest vermuten, dass es sich bei dem Vorgehen gegen Gazprom auch um eine politische Entscheidung handelt. Unabhängig aber davon ist eine wirkliche Alternative zu den russischen Gaslieferungen aktuell nicht gegeben und wird es auch mittelfristig nicht geben. Mehr als 38 % der Importmengen Westeuropas (Quelle: BDEW) können nicht von heute auf morgen mittels alternativer Beschaffung ersetzt werden. Mittlerweile ist der Gaspreis aufgrund der guten Versorgungslage und der Entspannung in Osteuropa aber tatsächlich gesunken. Das Cal 16, das noch Ende 2013 mit ca. EUR 26/MWh kostete, ist jetzt auf EUR 22/MWh Anfang Mai 2015 gefallen und lag im Januar auch schon bei EUR 20/MWh. Eine weitergehende Preisreduzierung ist aber nicht zu erkennen. Vor allem bleibt die Frage im Raum, ob der politische Konflikt sich nochmals verschärft und ein erneuter Preisanstieg die Folge sein kann. Lediglich der zuletzt stark gestiegene USD hat den Importeuren Sorgen bereitet. Neben Öl werden auch große Teile des Gas- und Kohlehandels in USD abgewickelt. Aber auch hier hat sich die Situation leicht entspannt, nachdem der EUR seit Anfang Mai auf Erholungskurs ist, und dies trotz dem von der FED angekündigten Beginn einer Straffung der Zinssituation. Allerdings waren die letzten Wirtschaftsdaten der US Wirtschaft nicht mehr ganz so positiv, daher sank die Erwartung der Marktteilnehmer in diese Zinsstraffung. Dennoch wird nach unserer Ansicht der Anstieg des USD wieder an Fahrt gewinnen und damit die Importpreise entsprechend beeinflussen. Das Geschäftsmodell Die EnVersum GmbH ist ein unabhängiges und national aufgestelltes Energieversorgungsunternehmen. Den Anforderungen unserer Kunden folgend entwickelt sich EnVersum immer mehr in die benachbarten Arbeitsgebiete eines Energieversorgers. Neben dem Contracting wird EnVersum auch mehr und mehr zum Systemdienstleister für andere Versorger und Stadtwerke, die das überdurchschnittliche Know-how bei der Abrechnung und der Marktkommunikation unseres Hauses nutzen oder nutzen wollen. Die EnVersum versteht sich dabei weiter als Partner der Industrie und des Handels und die Mitarbeiter werden ständig im Sinne der Kundenaufgaben weiterqualifiziert. Der nach unserem Verständnis entscheidende Wettbewerbsvorteil ist aber die Kostenstruktur. Die Aufstellung des Unternehmens ermöglicht auch eine weitere Ausweitung der Umsatztätigkeit, ohne dass der Personalstamm dafür im gleichen Maß aufgebaut werden muss. Dies ermöglicht bei steigenden Umsätzen eine absolut höhere Marge. Die Entwicklung der EnVersum GmbH Absatz- als auch umsatzseitig konnte EnVersum auch im abgelaufenen Geschäftsjahr sowohl im Strom- als auch Gasvertrieb wieder deutliche Fortschritte hinsichtlich der Umsatzhöhe verzeichnen. Wachstumstreiber waren im vergangenen Jahr der Einzelhandel und große Dienstleistungsunternehmen, jeweils mit einzelnen großen, aber auch mit hunderten kleinen Abnahmestellen. Die hohe Qualität der Meldeprozesse und Abrechnungen macht EnVersum zu einem bevorzugten Dienstleister, den insbesondere Kunden mit einer komplexeren Struktur schätzen und von den Vorzügen der EnVersum entsprechend profitieren. Wichtigste Aufgabe bleibt dabei die optimale Abwicklung der Prozessschritte, beginnend bei der zeitgerechten Anmeldung bis zur richtigen Abrechnung. Absatz, Umsatz, Kundenzahl, Ausblick Die Vertriebsaktivitäten der EnVersum erreichen immer neue Kundenkreise, so dass ein weiterer Umsatzanstieg für die nächsten Jahre gewährleistet sein sollte. Insbesondere sehen wir eine große Nachfrage aus dem Bereich von Kunden mit einer großen Anzahl von Abnahmestellen. Zuletzt wurde auch der Gaslieferauftrag einer großen deutschen Geschäftsbank mit knapp 300 Abnahmestellen und einem Jahresvolumen von 80 GWh sowie einem Filialisten der Textilbranche mit über 200 Abnahmestellen und über 45 GWh Strom gewonnen. Der Stromabsatz stieg im Berichtsjahr auf knapp 330 Mio. kWh gegenüber einem Vorjahreswert von 260 Mio. kWh, was einem Plus von 27 % entspricht. Der Schwerpunkt der Vertriebsaktivitäten lag im vergangenen Jahr aber im Gasbereich. Hier konnte der Absatz von 165 Mio. kWh auf nunmehr 290 kWh gesteigert werden - ein Zuwachs von 76 %. Für 2015 ist mit einer nochmaligen Beschleunigung des Wachstums zu rechnen. Während im Geschäftsbereich Strom aktuell mit einem Absatz in Höhe von über 530 GWh gerechnet wird (ein Zuwachs von 61 %), steigt der erwartete Gasabsatz auf über 570 GWh, ein Anstieg um fast 100 %. Auf Basis dieser genannten Erwartungswerte steigt der Umsatz auf mindestens EUR 120 Mio. Bei dieser Zahl wird aber ein normaler Winterverlauf mit entsprechenden Absatzmengen im Geschäftsbereich Gas vorausgesetzt. Grundsätzlich sind die Verbrauchsmengen gut prognostizierbar. Besonderheiten ergeben sich aber immer wieder sowohl hinsichtlich kundenspezifischen Ausreißern als auch der witterungsbedingten Abweichungen. Finanzierung Vor dem Hintergrund der weiter ansteigenden Umsatztätigkeit hat sich das Unternehmen entschieden, neben der 2015 auslaufenden Factoring Linie Kreditlinien zu beantragen. Verhandelt wurden dabei neben dem typischen Betriebsmittelkredit auch die Zurverfügungstellung von Saisonlinien, da die Liquidität im ersten Halbjahr erfahrungsgemäß schwächer ist als im zweiten Halbjahr. Zur Vereinfachung wurde aus den einzeln beantragten Kreditlinien dann ein Rahmenkreditvertrag mit den beiden Hausbanken abgeschlossen, die danach zwei Linien je Bank in Form einer Betriebsmittelkreditlinie über 2 Jahre zur Verfügung stellen mit gesamt EUR 2,0 Mio. sowie zwei Saisonlinien mit zusammen EUR 2,5 Mio. Besichert werden diese Linien durch einen Sicherheitspoolvertrag. Zum Jahresbeginn 2015 wurde nochmals ein Gesellschafterdarlehen abgerufen, das mit Abschluss der Kreditverträge und deren Valutierung zurückgeführt werden wird. Die gute und stabile finanzielle Aufstellung ist Voraussetzung für die jederzeitige Zahlungsfähigkeit und finanzielle Beweglichkeit des Unternehmens, die gerade vor dem Hintergrund der steigenden Umsätze höchste Priorität hat. Auch die Bewertungen der Creditreform und der Schufa spiegeln dies. So wurde der Bonitätsindex der EnVersum von der Creditreform erstmals seit Bestehen der Gesellschaft mit 188 eingestuft. Für ein junges und stark wachsendes Unternehmen ist dies ein sehr positives und wichtiges Zeichen, das auch im Marktumfeld und bei den Geschäftspartnern sehr aufmerksam beobachtet und wahrgenommen wird. Ertrags- und Finanzlage Auch im Berichtsjahr wurde der Umsatz wieder deutlich ausgeweitet. Der Umsatz inkl. der Strom- und Energiesteuer wuchs um 47,0 % auf EUR 79,2 Mio., wobei der Umsatz ohne Strom- und Energiesteuer um 49,1 % auf 71,0 Mio. wuchs. Das Wachstum führte im Berichtsjahr aber nicht zu einer höheren Rohmarge, da der Materialaufwand überproportional (56,1 %) anstieg, Demzufolge sank die Rohmarge um 29,5 %. Hierfür sind mehrere Gründe maßgeblich. Einerseits konnte, bedingt durch den starken Wettbewerb im Energiesektor, die Marge aus den Lieferverträgen nicht gesteigert werden. Dagegen sank im Berichtsjahr insbesondere der Strompreis sehr schnell in den ersten 4 Monaten, mit dem gleichzeitig ein deutlicher Preisverfall der bestehenden Sicherungspositionen einherging. Da sich der Preis dann erst im November wieder erholte, waren die unterjährigen Sicherungsgeschäfte schon größtenteils realisiert. Die Verluste aus Sicherungsgeschäften werden im Materialaufwand erfasst. Zudem führte zu Beginn des Jahres eine Einstellung im IT System zu deutlich über dem Bedarf liegenden Einkaufsmengen, die dann im Nachgang zu niedrigeren Preisen als den Einkaufspreisen an den Markt zurückverkauft wurden (Effekt ca. TEUR 400). Als weiterer Grund ist ein sehr starker Nachlauf von Netzbetreiberabrechnungen zu nennen, die mit TEUR 412 über den dafür im Abschluss 2013 gebildeten Rückstellungen und Verbindlichkeiten lagen. In Summe reduzieren diese genannten sowie weitere, aber nicht besonders hervorzuhebende Gründe das operative Ergebnis um EUR 1,7 Mio. Die Rohmarge reduzierte sich absolut betrachtet auf EUR 2,8 Mio. nach EUR 3,9 Mio. im Vorjahr. In Summe betrachtet hat EnVersum hiermit die Ergebnisvorgabe verfehlt und operativ sogar ein negatives Ergebnis zu verzeichnen. Auf die Segmente bezogen stieg insbesondere der Umsatz im Geschäftsbereich Strom sehr deutlich auf nun EUR 60,1 Mio. (Vj. EUR 45,6 Mio. oder + 32,7 %) an, während der Geschäftsbereich Gas von EUR 8,1 Mio. in 2013 um 137,0 % auf EUR 19,1 Mio. anstieg. Dagegen lagen die Verwaltungs- und Vertriebskosten im Rahmen der Planung. Trotz des weiteren Personalaufbaus konnten die allgemeinen Verwaltungskosten sogar leicht reduziert werden. Dies, obwohl zur Vorbereitung des Insolvenzverfahrens der Conergy Gruppe nochmals hohe Kosten für anwaltliche Beratung anfielen. Insbesondere für die Erstellung der Forderungsübersichten zur Anmeldung beim Insolvenzverwalter wurde viel Zeit benötigt. Hierfür sind nochmals TEUR 273 für anwaltliche Beratung angefallen, von denen ca. TEUR 200 nur für das Insolvenzverfahren aufgewendet wurden. Zum aktuellen Zeitpunkt befinden sich mehrere Gesellschaften der insolventen Conergy Gruppe noch in der Situation, dass eine Masseunzulänglichkeit vorliegt. Aufgrund der starken rechtlichen Forderungspositionen der EnVersum ist aber dennoch mit der Auskehrung einer Quote auf die hohen Forderungen gegen die Conergy AG, als auch einer weiteren Gesellschaft zu rechnen, so dass sich EnVersum entschieden hat, einen Betrag in Höhe von ca. TEUR 365 zu aktivieren. Diese Forderung wird von der anwaltlichen Vertretung als rechtlich durchsetzbar (und in der Höhe als untere Schwelle) gesehen, wobei sich die Gesamtforderungen der EnVersum auf einen mehrstelligen Millionenbetrag belaufen, die zu Teilen vom Insolvenzverwalter auch schon anerkannt sind. Bei den großen Forderungen wird allerdings nicht mit einer hohen Quote auf die Hauptforderungen zu rechnen sein. Eine Besonderheit ergibt sich im Bereich der Vertriebsaufwendungen. Ein Energieberater, der in größerem Umfang auch von ihm beratene Kunden an EnVersum als Energieversorger weitervermittelt, stellt für diese Dienstleistung eine Provision in Rechnung, die EnVersum für ihn mitfakturiert und entsprechend an den Berater weiterleitet. Diese Provision wird auf der Kundenseite in den Rechnungen offen ausgewiesen. Somit steht dieser Position auch ein entsprechender Ertrag im Umsatz gegenüber. Aufgrund der im Berichtsjahr hohen Sicherungsquote ergab sich für das Geschäftsjahr 2014 ein Verlust aus Sicherungsgeschäften mit TEUR 885. Latente Steuern wurden in Höhe von TEUR 178 aufwandswirksam aufgelöst. Der Personalaufwand stieg in 2014 auf TEUR 1.504, kommend von TEUR 1.246. Dieser Anstieg resultiert aus der Einstellung weiterer Mitarbeiter in der Berichtsperiode. IT Kosten schlugen mit TEUR 187 zu Buche. Nach den hohen Investitionen der vergangenen Jahre folgen nun überwiegend Optimierungen sowie Wartungs- und Pflegekosten (TEUR 187 gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 179). Alle anderen Aufwandspositionen haben sich nur marginal verändert. Das Finanzergebnis hat sich leicht gegenüber dem Vorjahr verschlechtert (TEUR 68 gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 46). Aufgrund der weiter ansteigenden Umsätze wurde insgesamt eine höhere Liquidität vorgehalten, wofür auch Kredite bzw. Gesellschafterdarlehen in Anspruch genommen wurden. Die Finanzlage hat sich im Berichtszeitraum verstetigt. In 2014 konnte ein operativer Cashflow in der Größenordnung von EUR 0,7 Mio. generiert werden (vereinfachtes Ermittlungsverfahren) gegenüber EUR 1,0 Mio. im Vorjahr. Vermögenslage Das Anlagevermögen (hauptsächlich IT und Lizenzrechte) bleibt im Berichtszeitraum nahezu unverändert. Die Bilanzrelationen sind weiter sehr ausgewogen, die kurzfristigen - rein operativen - Verbindlichkeiten haben längere Laufzeiten als die kurzfristigen Forderungen. Die Verbindlichkeiten sind überwiegend zu fest terminierten Zahlungsterminen zu leisten. Nennenswerte, innerhalb eines Monats fällige Verbindlichkeiten (Energielieferungen und Umsatzsteuer) bestehen mit EUR 2,5 Mio. Der weitere Umsatzanstieg bildet sich zum Bilanzstichtag nahezu exakt in der Relation des Vorjahres in der Bilanz ab. Insbesondere haben sich die Positionen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Flüssige Mittel auf der Aktivseite ausgeweitet (+ EUR 3,1 Mio.), denen ein entsprechender Aufbau der Positionen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenübersteht. Die Position Aktive Rechnungsabgrenzung erhöht sich aufgrund der im Anhang erläuterten Anwendung des IDW ERS ÖFA 3. Die Steuerrückstellungen für Strom- und Energiesteuer und die Verbindlichkeiten aus EEG steigen trotz des Umsatzanstieges nicht weiter an, da EnVersum relativ höhere Abschläge an das Hauptzollamt sowie die Übertragungsnetzbetreiber geleistet hat. Die Position Sonstige Verbindlichkeiten (hier: kreditorische Debitoren) steigt aber sehr deutlich - Grund sind hohe Rückerstattungsansprüche von Kunden insbesondere durch den geringen Gasverbrauch des Winters 2014/15. Die Guthaben, die nach Erstellung der Jahresverbrauchsabrechnung zur Auszahlung anstehen, sind größtenteils nach Erstellung der Jahresschlussrechnung bis zur Jahresabschlusserstellung schon ausgezahlt worden. Die Bilanzsumme stieg im Berichtszeitraum von EUR 10,8 Mio. auf EUR 14,2 Mio., ein Anstieg um EUR 3,4 Mio. oder 32 %. Der Jahresüberschuss mit TEUR 401, der in voller Höhe vorgetragen wird, erhöht die Eigenkapitalquote trotz höherer Bilanzsumme auf 8,6 % (Vj. 7,6 %). Die aktiven latenten Steuern fallen von TEUR 380 auf TEUR 202. Durch die weiter angestiegenen Umsätze und durch die Kosten der höheren Sicherungsquoten kam es auf der Liquiditätsseite zu einer erheblich höheren Schwankungsbreite. Um die jederzeitige Zahlungsfähigkeit des Unternehmens zu gewährleisten, wurde daher eine deutlich höhere Liquidität vorgehalten. Die Gesellschafterdarlehen wurden vor diesem Hintergrund länger als geplant in Anspruch genommen. Ab der zweiten Jahreshälfte hat sich die Liquidität dann aber doch noch erheblich verbessert und die Bankkonten weisen zum Bilanzstichtag einen Bestand von EUR 3,4 Mio. aus (Vj. EUR 2,1 Mio.). Personal Im Berichtsjahr stieg die Mitarbeiterzahl bis zum Bilanzstichtag auf 20 Vollzeitkräfte (inkl. Geschäftsführer 22) an. Es wurden weitere Stellen in der Marktkommunikation und im Portfoliomanagement besetzt. Wichtig bei der Einstellung eines jeden Mitarbeiters ist, dass die Teams Zeit genug haben die neuen Kolleginnen und Kollegen nach und nach in die Arbeitsprozesse im Unternehmen einzuführen, um dabei die hohen Qualitätsansprüche des Unternehmens adäquat zu erfüllen. Risiko- und Chancenbeurteilung Chancenbericht Der hohe Automatisierungsgrad verbunden mit dem mittlerweile etwas erhöhten Personalstamm sowie dem hohen Ausbildungsniveau der Mitarbeiter ermöglicht eine weitere deutliche Ausweitung der Umsatztätigkeit. Auch die IT Systeme (Soft- als auch Hardware), die sich auf neuestem technischen Stand befinden, sind geeignete und notwendige Basis für diese auch geschäftspolitisch gewünschte Ausweitung der Aktivitäten. Aktuell ist es Aufgabe der hierfür verantwortlichen Mitarbeiter, das Zusammenspiel der angewendeten Systeme zu optimieren. Auch Themen wie ein Outputmanagementsystem stehen zur Umsetzung an. Mit Hilfe dieses Systems wird eine weitere Produktivitätserhöhung im Vertrieb angestrebt. Risikobericht Weiterhin sind die Margen in der Energiewirtschaft sehr gering. Hieraus resultieren mehrere Risiken - einmal kann schon bei der Festlegung des Vertriebspreises durch einen manuellen Fehler, als auch auf der anderen Seite durch eine leichte Verschiebung der Kundenverbräuche ein Kundenvertrag nicht mehr kostendeckend sein. Auch eine zu späte Sicherung der Energiepreise würde einen bei Vertragsabschluss guten Vertrag in einen Vertrag mit negativem Rohertrag umkehren. Um andererseits aber zu einer Steigerung der Rohmarge zu kommen, bedarf es einer stetigen Ausweitung der Umsätze. Aber auch hier gilt es die Risiken aus rechtlichen Themen wie auch der Sicherheit des Zahlungseingangs zu berücksichtigen. Allen genannten Risiken wird im täglichen Geschäft insofern Rechnung getragen, als dass wirksame Kontrollen in das System EnVersum implementiert wurden, um dies grundsätzlich zu vermeiden bzw. das Problem schnell zu identifizieren. Im Bereich der IT hat sich die vor Jahren beschlossene Ausrichtung und Softwareauswahl als sehr vorteilhaft erwiesen, da sie durch die systeminterne Abbildung nahezu aller betriebserforderlichen Geschäftsprozesse zum einen stets einen konsistenten Datenbestand gewährleistet, zum anderen aber auch Schnittstellenprobleme und systembedingte Arbeitsplatzabgrenzungen vermeidet. Aufgrund der Auslagerung des Rechenzentrums sowie der Übertragung der Bereitstellungsverantwortung an den Systemanbieter wird ein höchstmöglicher System-Verfügbarkeitsstatus erreicht. Die Risiken auf der IT Seite, die für einen Energieversorger existentiell werden können, sehen wir als bestmöglich gesichert an. Risikomanagement Chancen wie auch Risiken ergeben sich für EnVersum auf der Mengen- und der Preisseite. Mengenabweichungen ergeben sich als Folge der Differenz zwischen Prognose und tatsächlicher Abnahme der Kunden. Diese Mengenabweichungen ergeben sich sowohl im Strom als auch im Gas, wobei die Abweichungen kurzfristig sehr klein sind, aber bei witterungsbedingt starken Änderungen gegenüber der indexierten Mengen sehr groß werden können (insbesondere im Geschäftsbereich Gas). In allen Fällen ergeben sich dabei sowohl Preisrisiken als auch -chancen. So können Mehrverbräuche im Strom zufällig mit sehr günstigen Beschaffungspreisen einhergehen, genauso aber auch in Zeitfenster mit sehr hohen Stundenpreisen fallen. Die Absatzmengen der Folgejahre werden überwiegend längerfristig gesichert, Anpassungen durch eine veränderte Kundenstruktur werden bei Bedarf durch Rückverkauf oder Zukauf von Sicherungen angepasst und tägliche Schwankungen werden kurzfristig über die Spotmärkte ausgeglichen. Ziel ist grundsätzlich die exakte Nominierung aller Bilanzkreise bei gleichzeitig entsprechend hoher Sicherung der Bedarfsmengen. Die Risiken auf der Zahlungsseite ebenso wie auf der rechtlichen Seite werden aktiv gemanagt. Drohenden Forderungsausfällen wird mithilfe eines Bonitätsprüfungs- und Überwachungssystems begegnet, und auf der rechtlichen Seite bei der Prüfung und Beurteilung sachaufwandsbezogener Risiken wird EnVersum von namhaften Kanzleien vertreten. Ein partnerschaftliches Miteinander zwischen EnVersum und den Kunden mit einer teilweise intensiven Abstimmung gehört zu den Besonderheiten unseres Hauses. Ein tägliches Meldesystem befindet sich in der Umsetzung. Bereits jetzt werden täglich alle Handelspositionen erfasst und offene Positionen aus der Angebotslegung mit dem Handel abgestimmt und bepreist. Somit wird künftig jeden Morgen aus den IT Systemen eine Übersicht mit konkreten Chancen- und Risiken generiert und eröffnet dem Management entsprechende Handlungsoptionen. Darstellung der wesentlichen Einzelrisiken Absatzmarktrisiko EnVersum hat sich in den vergangenen Jahren einen herausragenden Ruf als zuverlässiger und seriöser Energieversorger mit hoher Aus- und Durchführungskompetenz bei den Kunden und den Geschäftspartnern erarbeitet. Gerade vor diesem Hintergrund kann sich EnVersum in immer neuen Kundenbereichen etablieren und bleibt auch dann als Geschäftspartner in Erinnerung, auch wenn mal ein anderer Versorger einen Kunden übernimmt. Auch wird die Liste der Referenzkunden immer länger. Es ist keine Seltenheit, dass große potentielle Kunden erst mit verantwortlichen Mitarbeitern oder Geschäftsführern von Referenzkunden sprechen wollen, bevor sie einen Auftrag an den noch nicht so bekannten Versorger EnVersum vergeben. Hierbei sieht man aber auch, dass nicht nur der Preis eine Rolle spielt, sondern auch die Kompetenz und die Zufriedenheit mit der Abwicklung und den Gesprächspartnern auf allen Ebenen. Dies in Summe betrachtend ist ein Absatzrisiko für das Unternehmen nicht ersichtlich, sondern im Gegenteil wird der Umsatzzuwachs noch deutlich gesteigert werden. Preisänderungsrisiko Darüber hinaus führt die Umsatztätigkeit mit Verträgen, die in der Regel für 2 Jahre abgeschlossen werden (variiert zwischen 12 und 60 Monaten), in einer Phase gleichbleibend oder ansteigender Preise zu einem Preisrisiko auf der Beschaffungsseite. Während in den Vorjahren immer von einer negativen Preisentwicklung auszugehen war, dreht die Preisentwicklung zurzeit in eine Stagnation, die aber auch kurzfristig in eine Phase steigender Preise münden kann. Insofern führt der Abschluss von Kundenverträgen immer zu dem Risiko, die Sicherungsgeschäfte nicht zeitgerecht durchführen zu können, so dass bei diesem margenengen Geschäft ein neuer Vertragsabschluss schon wenige Tage später in einen Vertrag mit negativer Rohmarge münden könnte. Dieses Problem vor Augen, wurden schon im letzten Jahr entsprechende Schritte eingeleitet, um die sofortige Meldung von Vertragsabschlüssen an das Portfoliomanagement geben zu können bzw., dass der Handel, der die Preise an den Vertrieb übermittelt hat, eine entsprechend schnelle Bestätigung bekommt. Das Risiko einer Übersicherung in solchen Phasen stellt aber eine weitere Herausforde-rung dar, auf die das Management mit der Einrichtung einer internen Kommunikationsplattform reagiert hat, die sofortige Handlungsmöglichkeiten eröffnet. Aber auch hier ergeben sich neben den Risiken auch Chancen, denn die Preisentwicklung ist selten eine Einbahnstraße. Es bestehen grundsätzlich also zwei Hauptrisiken - das Absatzmarktrisiko und das Preisrisiko. Aufgrund des stetigen Kundengewinns verlagert sich das Risiko auf die Preisseite, da wir mengenmäßig auf der Absatzseite der Planung regelmäßig vorlaufen. Daher wurde in den letzten Jahren die Sicherungsquote im Geschäftsbereich Strom erhöht und erreichte im Berichtsjahr durchschnittlich über 70 %. Die Sicherungsquote im Geschäftsbereich Gas lag dagegen nur zeitweise über 50 %. Die Preiseinschätzung des Handels ist parallel zum Auftragseingang und der allgemeinen Preisentwicklung nahezu risikolos gewesen. Strom und Gas sind langfristig zu beschaffen, wofür sich EnVersum verschiedene Instrumente anbieten. Zu unterscheiden ist zwischen Futures und Optionen sowie schriftlich fixierten Forward Geschäften. Im Geschäftsbereich Strom sind es typischerweise Futures, die zur Sicherung angeschafft werden. Um hier eine günstige Preisbasis zu schaffen, hat sich EnVersum als Börsenteilnehmer an der EEX angemeldet und handelt unter Zwischenschaltung einer Clearing Bank die Futurekontrakte direkt an der Terminbörse. Optionsgeschäfte, die eine erstklassige Ergänzung zum Futuregeschäft darstellen, werden aus Kostengründen nicht gehandelt. Auch im Gasbereich ist neben der Handelbarkeit der Preis und die mit dem Sicherungsinstrument verbundenen Kosten ein wesentlicher Grund für die Auswahl der Sicherungsinstrumente. Die Spreads an der Börse sind trotz der Erhöhung der Handelsvolumina immer noch sehr groß und die gehandelten Volumina, insbesondere die Zahl der Abschlüsse weiter sehr gering, weshalb dieser Sicherungsansatz nicht möglich ist. Daher wird für die Sicherung in der Regel auf Forward Verträge abgestellt, die EnVersum auf Basis aktuell gehandelter Preise mit ihren Vorlieferanten kontrahiert. Risikomanagementsystem, die Risikomanagementziele und -methoden der Gesellschaft Zur Sicherung der Unternehmensziele und des künftigen Erfolges des Unternehmens wird augenblicklich im Reporting wöchentlich eine Positionsbestimmung vorgenommen. Damit Risiken frühzeitig erkannt und rechtzeitig angemessene Gegensteuerungsmaßnahmen ergriffen werden können, wird bei der EnVersum ein Risikosteuerungssystem entlang dem Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) implementiert werden. Alle erfassten Risiken werden hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und Risikoauswirkung eingestuft. Die Risiken werden dabei nicht nur auf die mit den Risiken verbundenen Kosten, Erlöseinbußen, Margenverluste oder Systemausfälle untersucht, sondern es wird auch der Einfluss auf zukünftige Geschäfte versucht abzuschätzen. Zukünftig wird eine tägliche Bewertung der Gesamtportfolios - getrennt nach Gas und Strom - vorgenommen werden. Im Augenblick werden hierzu die technischen Voraussetzungen in der bestehenden Systemlandschaft geschaffen. Erste Tagesreports werden bereits jetzt erstellt. Finanzierung Die jederzeitige Zahlungsfähigkeit hat vor dem Hintergrund des starken Wachstums weiterhin die höchste Priorität. Das in den letzten Jahren genutzte Factoringverfahren hat dabei sein Ziel erreicht und die untermonatliche Liquiditätssituation geglättet. Nunmehr gilt es aber die externen Finanzierung insofern zu verändern, als dass nun jederzeit verfügbare Kreditlinien dem Unternehmen zur Verfügung stehen sollen. Die weitere Entwicklung der EnVersum verlangt die ständige Prüfung von Optionen zur Optimierung der Finanzierung. Voraussetzung dafür ist aber in jedem Fall, dass die Liquiditätsentwicklung und -planung exakt analysiert und die Erkenntnisse in die Planungsmechanismen einbezogen werden. Personal (Schlüsselpersonen-Risiko) Den Risiken auf der Mitarbeiterseite begegnet EnVersum sowohl mit seinem wirtschaftlichen Erfolg als auch der wirtschaftlichen Beteiligung der Mitarbeiter an dem Erfolg ihres Unternehmens. Zudem setzt EnVersum ein erweitertes Altersvorsorgesystem auf, das den Mitarbeitern, und somit auch den "Schlüsselpersonen" die notwendige wirtschaftliche Sicherheit bietet. Auch ist es Wunsch vieler Mitarbeiter, das Arbeitsverhältnis flexibel zu gestalten und insbesondere Mitarbeiterinnen, die schulpflichtige Kinder haben, schätzen die Flexibilität des Arbeitgebers EnVersum. Das Gesamtsystem EnVersum ist auf der Mitarbeiterseite ausgewogen und redundant aufgebaut. Neben den Leistungsträgern wird dabei darauf geachtet, auch die anderen Mitarbeiter weiter aufzubauen und mittels Weiterbildung und Übernahme von Verantwortung diesen zu persönlichen Erfolgen zu verhelfen und somit die gesamte Personalpyramide stabil und mit der geforderten hohen Qualifikation zu erweitern. Rechtliche Risiken Rechtliche Risiken mit nennenswerten wirtschaftlichen Volumen bestanden zum Berichtszeitpunkt nicht. Dagegen bestehen weiterhin hohe Forderungen gegen die in Insolvenz gegangene Conergy Gruppe. Diese beziffern sich auf einen mittleren einstelligen Millionen Betrag, von dem ein Teilbetrag in Höhe von TEUR 365 (netto) auch aktiviert wurde. Corporate Compliance Die konsequente Anwendung des 4-Augen-Prinzips hilft nicht nur bei der Vermeidung von Risiken, sondern führt auch zur Verbesserung der Fehleranfälligkeit des Gesamtsystems. Systemseitig werden automatisierte Prüfroutinen vorbereitet und auch regelmäßig angewendet. Diese automatisierten Prüfungen dienen vor allem dazu, die komplexen Energiemengenflüsse zu kontrollieren und mittels Cross-checks Hinweise an die zuständigen Abteilungen und Mitarbeiter zu geben. Der Gesellschafterkreis hat der Geschäftsführung einen festen Rahmen gegeben, in der sie sich bewegen kann. Grundsätzliche oder richtungsweisende Entscheidungen werden, selbst wenn sie sich innerhalb des gegebenen Rahmens bewegen, in auch kurzfristig einberufenen Treffen behandelt. Auch hier ist eine klare und gemeinsame Entscheidung zu den offenen Punkten unbedingte Voraussetzung für die Umsetzung der angestrebten Ziele. Internes Kontrollsystem Ziel des internen Kontrollsystems ist es, das Vermögen des Unternehmens zu sichern und die betriebliche Effizienz zu steigern. Die Überprüfung der Einhaltung interner Vorgaben, gesetzlicher Vorschriften sowie eines ordnungsgemäßen Rechnungs- und Berichtswesens sind Maßnahmen im Rahmen des IKS. Zu den Kontrollprozessen gehören: - Monatliches Berichtswesen an die Gesellschafter und Geschäftsführer - Organisatorische Maßnahmen in Verbindung mit Zugriffsberechtigungen auf Rechnungslegungs- und Finanzsysteme - Trennung von Verwaltungs-, Ausführungs-, Abrechnungs- und Genehmigungsfunktionen und deren Wahrnehmung durch verschiedene Personen in wichtigen Funktionsbereichen - Vier-Augen-Prinzip beim Berichtswesen sowie im Rahmen der Abschlussprozesse - Entscheidungs- bzw. Kontrollfunktion der Geschäftsführung bei wesentlichen Geschäftsvorfällen - Wöchentlicher M2M Report, in dem alle gesicherten und ungesicherten Positionen mit aktuellen Preisen bewertet werden Aufgrund des starken Wachstums gehört aber auch die Nachbesetzung von Positionen mit Spezialisten und sehr erfahrenen Mitarbeitern dazu, die sich schnell in das System EnVersum einfügen und Schlüsselaufgaben übernehmen in direkter Abstimmung mit dem bestehenden Mitarbeiter-stamm. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten. Prognosebericht Deutschland weist weiter ein insgesamt positives Bild aus. Der Wechselkurs als Spiegel der wirtschaftlichen Entwicklung zeigt einen massiven Kauf und damit Preisanstieg von USD und GBP in den letzten 12 Monaten. Dies spiegelt das Vertrauen der Investoren in die Wachstumsdynamik des Dollarraums und gegen die wachstumsschwachen Märkte in Europa. Dabei sollte diese Entwicklung dem exportstarken Deutschland weiter Aufwind geben. Der weltweite Trend einer internetbasierten Handelsstruktur setzt sich massiv fort. Infolgedessen sinken die Preise der Wertschöpfungsstufen und nur noch innovativste und wenig kopierbare Dienstleistungen und Produkte erzielen überdurchschnittliche Margen. Energiebranche: Der Umbau der deutschen Energiewirtschaft schreitet weiter voran. Nahezu jeder Marktteilnehmer ist von den Veränderungen, die sich aus der Energiewende und der Veränderung der Rahmenbedingungen (unbundling) ergeben, betroffen. Entsprechend muss jeder Marktteilnehmer seine Rolle am Markt neu justieren oder finden. Aber wo es zu großen Veränderungen kommt, ergeben sich natürlich auch neue Chancen. Entsprechend sind eine Vielzahl neuer Unternehmen in den Markt eingetreten und entwickeln über gewisse Nischen komplett neue Geschäftsmodelle (Stichwort Grünstrom und Direktvermarktung). Inwieweit sich der Markt auch in weiteren Gebieten neu entwickeln wird, ist derzeit schwer abschätzbar, da es oftmals zwar konkrete Forderungen der Marktteilnehmer und auch der verantwortlichen Politik gibt, die Weiterentwicklung neuer Themen aber immer wieder in den Mühlen der politischen Entscheidungsträger als auch bei Behörden hängen bleiben (Stichwort: SmartMetering, Kapazitätsmarkt). Was in jedem Fall aber passiert, ist, dass der europäische Strommarkt sich enger verzahnt. Insbesondere der Anschluss der skandinavischen Märkte wird nochmals viel Veränderung verursachen, da insbesondere Norwegen über hohe Wasserkraftkapazitäten verfügt. Der Zusammenschluss des deutschen und des Beneluxmarktes lief reibungslos und mit nur geringen preislichen Effekten. In Summe bedeutet dies eine weitere Stabilisierung der gesamten Strommärkte bei gleichzeitig sich anpassenden Preisen im europäischen Strommarkt. EnVersum als Marktteilnehmer: Trotz des hart umkämpften Strom- und Gasmarktes hat es die EnVersum geschafft, den Absatz weiter sehr stark zu steigern. Wie auch schon im Vorjahr wuchs sowohl die Anzahl der täglichen Angebote als auch die durchschnittliche Größe der Angebote. Ein weiterer Umsatzanstieg von jeweils (Strom und Gas) ungefähr einer halben TWh derzeit ist nicht nur möglich, sondern findet statt. Fazit/Ausblick Die Aufstellung der EnVersum als Energieversorger mit flexiblem Angebot ermöglicht neben der hohen Konkurrenzfähigkeit des Unternehmens im Energiesektor auch die Bearbeitung weiterer und neuer Geschäftsfelder. Die Gesamtsituation des Marktes als Energieversorger bleibt aber angespannt, die Konkurrenzsituation stark. Wachstum ist weiter nur zu Lasten der Konkurrenz und der Margen möglich. Die schlanke Aufstellung und die hocheffiziente IT Plattform sind aber weiter Garant eines profitablen Wachstums. Zum Berichtszeitpunkt besteht bereits ein fest kontrahierter Umsatz für 2015 von EUR 120 Mio., wobei ca. EUR 94 Mio. auf den Geschäftsbereich Strom und ca. EUR 26 Mio. auf den Geschäftsbereich Gas entfallen. Für das Geschäftsjahr 2015 ist mit einem deutlich positiven Ergebnis des operativen Geschäftes zu rechnen. Positiv stimmen vor allem die leichte Preisreduzierung bei Gas sowie die weitere Verbesserung der Controlling- und Handelsaktivitäten, die gewährleisten, Fehler wie im Vorjahr frühzeitig zu identifizieren bzw. zu verhindern. EnVersum lotet im Rahmen des gewachsenen Know-hows und der herausragenden IT Plattform weitere systemnahe Geschäftsfelder innerhalb der Energiewirtschaft aus und befindet sich hier auch schon in Verhandlungen mit potentiellen Kunden für einige konkrete Projekte. EnVersum bleibt dabei dem Ansatz als Partner der Industrie und des Handels für den Kunden treu und wächst in dieser Funktion in neue Geschäftsbereiche hinein im Sinne und Interesse unserer Kunden.
Hamburg, 10. September 2015 EnVersum GmbH Geschäftsführung gez. Dr. Erich Ogilvie gez. Robert Th. Salomon BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2014ENVERSUM GMBH, HAMBURGAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2014
Anhang für das Geschäftsjahr 2014der EnVersum GmbH, HamburgI. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie die des GmbH-Gesetzes für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewandt worden. Ansatz und Bewertung der Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie Darstellung und Gliederung des Jahresabschlusses entsprechen mit Ausnahme der Abbildung von am Abschlussstichtag schwebenden Stromabsatzverträgen sowie von zu deren Absicherung abgeschlossenen Termingeschäften in Form von Stromfutures (siehe dazu unten) den Vorjahresgrundsätzen. Seit dem Geschäftsjahr 2008 wird entsprechend § 265 Abs. 6 i. V. m. § 243 Abs. 2 HGB eine Erweiterung der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung vorgenommen. Die den Kunden in Rechnung gestellte, als Umsatzerlöse ausgewiesene und an das Hauptzollamt abzuführende Strom- und Energiesteuer wird in Posten Nr. 2 der Gewinn- und Verlustrechnung offen von den Umsatzerlösen abgesetzt; zusätzlich wird der Posten Nr. 3 Umsatzerlöse nach Abzug von Strom- und Energiesteuer ausgewiesen. In Anwendung der in dem Entwurf einer IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Besonderheiten der Bilanzierung von Energiebeschaffungs- und Energieabsatzverträgen in handelsrechtlichen Abschlüssen von Energieversorgungsunternehmen (IDW ERS ÖFA 3) (Stand: 22. September 2014) vom Fachausschuss für öffentliche Unternehmen und Verwaltungen (ÖFA) des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. (IDW) vertretenen Auslegung der handelsrechtlichen Bilanzierungsvorschriften werden die am Abschlussstichtag schwebenden Stromverträge (d. h. mit Kunden abgeschlossene Stromabsatzverträge sowie zur preislichen Absicherung von deren Erfüllung an der European Energy Exchange abgeschlossene Stromfutures) unter Abkehr vom Grundsatz der imparitätischen Einzelbewertung jedes Kontraktes bilanziert (Anwendungsfall des § 252 Abs. 2 HGB). An die Stelle der imparitätischen Bewertung jedes Einzelkontrakts tritt für jedes Liefer- bzw. Beschaffungsjahr (2015 bis 2018) ein Vertragsportfolio als neues Bewertungsobjekt, in das die das jeweilige Jahr betreffenden Einzelkontrakte insoweit einbezogen worden sind, als sich der fest kontrahierte Absatz und die per 31. Dezember 2014 durch Terminkontrakte preislich gesicherte Beschaffung volumen- bzw. mengenmäßig (MWh Strom) einander entsprechen. Diese Vertragsportfolios (jeweils als Einheit) sowie die Geschäfte, die außerhalb eines Vertragsportfolios verbleiben (d. h. überschießende Volumina), werden nach den allgemeinen handelsrechtlichen Grundsätzen, d. h. imparitätisch einzeln bewertet. Innerhalb der Vertragsportfolios wird aufgrund der sachlichen und zeitlichen Gleichartigkeit der Risiken der Geschäfte, die in das jeweilige Portfolio einbezogen werden, eine nahezu perfekte Sicherungswirkung erzielt. Diese Risiken werden unter Anwendung der energiewirtschaftlichen Software eRisk (Modul POWER) von der DACHS GmbH, Schwerin, überwacht und gesteuert. Das Risikomanagement wird ergänzt durch eine portfoliobezogene Deckungsbeitragsrechnung. Vor diesem Hintergrund wird in Einklang mit IDW ERS ÖFA 3 auf die Bildung einer Drohverlustrückstellung verzichtet. Außerdem werden die bei der unterjährigen Schließung von Stromderivatekontrakten entstandenen Verluste durch Einstellung in einen Aktivposten solange erfolgsneutral gestellt, bis in künftigen Geschäftsjahren die Gewinne aus den korrespondierenden Stromabsatzverträgen realisiert werden. Die Abkehr von der imparitätischen Einzelbewertung in entsprechender Anwendung des IDW ERS ÖFA 3 führt zu einer aussagekräftigeren Darstellung der Vermögens- und Ertragslage, da ansonsten ein negatives Jahresergebnis und ein entsprechend geringeres Eigenkapital trotz vorhandener nicht realisierter Gewinne aus Sicherungsgeschäften und nicht realisierter Gewinne des Kundenportfolios auszuweisen gewesen wären, deren Realisation von exakt den gleichen Faktoren abhängt, wie die zuvor beschriebenen Verluste. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren. Die angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Abschreibungsmethoden berücksichtigen alle erkennbaren Risiken; sie sind im Einzelnen bei der Erläuterung der Bilanzposten dargestellt. II. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten aller Positionen des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2014 ist aus dem Anlagespiegel ersichtlich. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die immateriellen Vermögensgegenstände werden, soweit entgeltlich erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und überwiegend in längstens fünf Jahren abgeschrieben. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen bewertet. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über eine Nutzungsdauer von drei bis 15 Jahren linear abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt, wobei auf Lieferforderungen neben notwendigen Einzelwertberichtigungen eine Pauschalwertberichtigung von 1,0 % vorgenommen wurde. Fremdwährungsforderungen bestehen nicht. Für bis zum Bilanzstichtag erbrachte Energielieferungen an Kunden, bei denen keine stichtagsgenaue Verbrauchsmessung erfolgt, werden die entsprechenden zum Bilanzstichtag realisierten Kundenforderungen sowie die gleichfalls entstandenen Verbindlichkeiten für Netznutzung geschätzt. Die Schätzung der Kundenforderungen erfolgt aufgrund prognostizierter saisonaler Energieverbräuche auf der Basis von Vorjahreswerten der Kunden, die abhängig vom Temperaturverlauf im Bezugszeitraum modifiziert werden. Die so ermittelten Forderungen werden mittels einer Deckungsbeitragsrechnung auf Plausibilität geprüft und nötigenfalls angepasst. Wesentliche Schätzunsicherheiten liegen grundsätzlich in einer wesentlichen Änderung des Verbrauchsverhaltens einer wesentlichen Anzahl der betreffenden Kunden außerhalb der im Schätzverfahren abgebildeten saisonalen und witterungsbedingten Einflüsse. Es liegen jedoch auf der Grundlage der zwischenzeitlich in 2015 erfolgten Verbrauchsmessungen keinerlei Anzeichen für wesentliche Abweichungen der Schätzwerte von den tatsächlichen Werten vor. Es bestehen folgende Posten mit erwarteten Restlaufzeiten von über einem Jahr:
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten im Wesentlichen realisierte Verluste bei Stromfutures in 2014 für 2015 und in sehr geringem Umfang für 2016. Die unter I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden genannte Anwendung des IDW ERS ÖFA 3 erlaubt die Verwendung von Bewertungsportfolios für die jeweiligen Folgejahre. Den realisierten und unrealisierten Verlusten aus Sicherungsgeschäften für die Folgejahre stehen unrealisierte Gewinne der Kundenportfolios auf der Absatzseite sowie unrealisierte Gewinne aus Sicherungsgeschäften für diesen Zeitraum gegenüber. Die realisierten Verluste sind dabei im Rahmen einer aktiven Rechnungsabgrenzung auszuweisen und in Folgejahren aufzulösen. Weiterführende Angaben zur Anwendung des IDW ERS ÖFA 3 finden sich unter dem Absatz I. Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften. Aktive latente Steuern Aufgrund der positiven Geschäftsaussichten für die Folgejahre hat die Gesellschaft beschlossen, das Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 i. V. m. Satz 4 HGB zum Ansatz aktiver latenter Steuern in Anspruch zu nehmen. Der Ansatz beruht auf der unter Zugrundelegung einer vorsichtigen Prognose der zukünftigen Ertragslage innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden steuerlichen Verlustverrechnung. Bedingt durch das positive Ergebnis wurden zum 31. Dezember 2014 aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 178 nach § 274 Abs. 2 Satz 2 HGB aufwandswirksam aufgelöst. Es verbleiben somit noch TEUR 202. Eigenkapital Das Stammkapital beläuft sich unverändert auf EUR 170.000,00. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen betreffen in Höhe von TEUR 2.140 die noch an das Hauptzollamt abzuführende Energie- und Stromsteuer für 2014. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche am Bilanzstichtag erkennbaren Verpflichtungen, die auf vergangenen Ereignissen beruhen und deren Höhe oder Fälligkeit unsicher ist. Rückstellungen werden nur gebildet, wenn ihnen eine rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber Dritten zugrunde liegt. Die Rückstellungen sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt und nicht mit Erstattungsansprüchen saldiert. Dabei wird bei einzelnen Verpflichtungen von dem Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ausgegangen. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.185 betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten für EEG in Höhe von TEUR 1.080. Der verbleibende Betrag entfällt auf Boni, Urlaubsansprüche sowie Abschlusskosten. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. Valutaverbindlichkeiten bestanden zum Abschlussstichtag nicht. Für bis zum Bilanzstichtag erfolgte Energielieferungen, bei denen keine stichtagsgenaue Verbrauchsmessung erfolgt, werden die entsprechenden zum Bilanzstichtag bestehenden Verbindlichkeiten für die Kosten der Netznutzung geschätzt. Weiterführende Erläuterungen finden sich unter den Ausführungen zu Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände. Verbindlichkeiten aus Sicherheitsleistungen unserer Kunden über TEUR 528 haben eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Alle anderen Verbindlichkeiten haben eine Fälligkeit von weniger als einem Jahr. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung enthält folgende wesentliche periodenfremde Erträge:
Und folgende wesentliche periodenfremde Aufwendungen:
IV. Sonstige Angaben Nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierte derivative Finanzinstrumente Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft an der European Energy Exchange abgeschlossene Stromfutures (Long) im Umfang von 611 GWh. Der beizulegende Zeitwert aller Kontrakte beträgt insgesamt - TEUR 248. Ein Bilanzansatz erfolgte im Rahmen der oben dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (Portfolio-Bildung) nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen aus Miete und Leasing- und Wartungsverträgen in Höhe von TEUR 274 (i. V. TEUR 241). Beschäftigte Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl (ohne Geschäftsführer) betrug:
Geschäftsführung Dr. Erich Ogilvie, Kaufmann, Seevetal Robert Th. Salomon, Kaufmann, Hamburg Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. An den Geschäftsführer Herrn Dr. Ogilvie wurde ein Darlehen in Höhe von EUR 50.000,00 gewährt, das sich inklusive der Zinsen zum Bilanzstichtag auf EUR 51.872,22 beläuft. Es gilt die gesetzliche Kündigungsfrist. Der Zinssatz beläuft sich auf 4 % p.a. Den Geschäftsführern werden unverzinsliche Reisekostenvorschüsse gewährt, welche sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 7 beliefen. Ergebnisverwendung Der Jahresgewinn des Geschäftsjahres 2014 von EUR 400.888,10 wird auf neue Rechnung vorgetragen, so dass sich der Bilanzverlust auf EUR 502.198,45 vermindert.
Hamburg, 10. September 2015 EnVersum GmbH Geschäftsführung gez. Dr. Erich Ogilvie gez. Robert Th. Salomon Entwicklung des Anlagevermögens der EnVersum GmbH, Hamburg im Geschäftsjahr 2014
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der EnVersum GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, 15. September 2015 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
gez. Marcus Lauten, Wirtschaftsprüfer gez. Dr. Werner Holzmayer, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses der EnVersum GmbH, Hamburg, zum 31. Dezember 2014 erfolgte in der Gesellschafterversammlung am 21. September 2015. |
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