E.L.D. GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Armin Rinklin seit 7.1.2013 | Geschäftsführer |
Harald Rinklin seit 7.1.2013 | Geschäftsführer |
Jochen Rinklin seit 7.1.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 26.00% | |
| 25.00% | |
Bunte Beete gGmbHAufgelöst | 20.00% |
| 11.11% | |
| 9.09% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rinklin Naturkost GmbHEichstetten am KaiserstuhlJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Seit 1989 sind wir ein in Eichstetten am Kaiserstuhl ansässiger Naturkost-Großhandel mit Bio-Vollsortiment. Unser Sortiment umfasst frisches Obst & Gemüse, Molkereiprodukte, Feinkost, Eier, Sojaprodukte, Tofu, Fleisch- und Wurstwaren, Tiefkühlprodukte, Trockenprodukte von Apfelsaft bis Zucker, ein umfassendes Sortiment an Naturkosmetik, Wasch- und Reinigungsmittel sowie weitere Drogerieprodukte des täglichen Bedarfs. Qualität und Frische, Kundenservice und eine effiziente Logistik sind selbstverständlich. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine sowie weiter Unruhen in der Welt. Durch unvorhersehbare Wetterextrem sind gerade die Bedingungen für die Lebensmittelproduktion und damit die Warenverfügbarkeit herausfordernd. Somit sind die Preise trotz sinkender Energiepreise weiterhin auf einem hohen Niveau. Nach einem anfänglichen Zuwachs von 0,5 Prozent erfolgte ab Mitte des Jahres eine Trendwende: Das dritte Quartal schloss mit einem Wachstum von 3,2 Prozent, gefolgt von einem Anstieg von 4,9 Prozent im vierten Quartal. Damit verzeichnet der Bio-Fachhandel im Jahr 2023 einen Umsatz von 3,83 Milliarden Euro mit Bio-Lebensmitteln und Naturwaren, was einem Zuwachs von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht und somit eine stabile Entwicklung darstellt. 2. Geschäftsverlauf und Lage Die Rinklin Naturkost GmbH agiert auf einem Teilsegment des Bio Lebensmittelhandels, dem Naturkost Fachhandel, Abo-Betrieben sowie der Belieferung der regionalen Gastronomie mit Bio-Produkten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist das Rohergebnis von 13,6 Mio. EUR im Jahr 2022 auf 13,5 Mio. EUR leicht gesunken. Der Umsatz konnte leicht von 105,4 Mio. EUR auf 107 Mio. EUR gesteigert werden. Die Umsatzentwicklung im I. Quartal 2024 deutet daraufhin, dass sich der Lage bei den Kunden weiter stabilisiert hat. Im Jahr 2023 wurden 865 TEUR ins Anlagevermögen investiert. a)Ertragslage
Der Rohertrag sank gegenüber dem Vorjahr leicht um 71 TEUR auf 13.487 TEUR. Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr leicht von 2.333 TEUR auf 2.335 TEUR gestiegen. b) Finanzlage Die Gesellschaft verfügt über liquide Mittel in Form von Bankguthaben in Höhe von 273 TEUR (Vorjahr 183 TEUR). Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, bestehen nicht. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 11 TEUR (Vorjahr: 37 TEUR). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 35 TEUR (Vorjahr: 155 TEUR). c) Vermögenslage
3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: Rohergebnisentwicklung, Betriebsergebnis und Branchenentwicklung. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Artikelgruppe, Umsatz pro Kunden und den Rohertrag heran. Für die Branchenanalyse ziehen wir die Zahlen des Bundesverbands Naturkost Naturwaren (BNN) heran. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatzentwicklung ist sehr zufriedenstellend. Die Liquiditätslage des Unternehmens ist - gemessen sowohl an der Unternehmensbranche als auch darüber hinaus - als ordentlich zu bewerten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen und führt regelmäßig Bonitätsprüfungen, insbesondere bei Neukunden, durch. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. III. Prognosebericht Aufgrund des Ankündigens eines bedeutenden Kunden die Lieferbeziehungen Ende Q2/2024 zu verändern geht die Rinklin Naturkost GmbH von einem leicht sinkenden Umsatz sowie einer stark geringen Ertragslage aus. Durch eine Anpassung der Organisationsstruktur wird diesem entgegengewirkt, sodass die Aussichten weiterhin positiv bleiben. Es wird erwartet, dass die Inflation in 2024 deutlich geringer ausfallen wird und durch die Lohnsteigerung und Tarifabschlüsse die Kaufkraft wieder zurückkommt. Das spiegelt sich auch in den ersten Zahlen von 2024 wieder. Des Weiteren werden von der Rinklin Naturkost GmbH neue Kundensegmente erschlossen. In der AHV-Verpflegung sollen in 2024 die rechtlichen Rahmenbedingungen, hin zu mehr Bio, angepasst werden. Durch die Beantragung einer Gemeinschaftslizenz wird ein neues Geschäftsfeld eröffnet was auch nach den ersten Verhandlungen zum Tragen kommen wird. Die Personalkosten werden insgesamt leicht sinken, allerdings im Vergleich zum Rohertrag prozentual höher ausfallen. Insgesamt erwarten wir jedoch in den folgenden beiden Geschäftsjahren weiter ein positives Geschäftsergebnis. Das Unternehmen wird daher auch zukünftig in der Lage sein, allen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen IV. Chancen- und Risikobericht Chancen Unsere Strategie bleibt, ein regional verhafteter Groß- und Einzelhändler zu sein, der sich zudem für eine Ökologisierung seines Umfeldes stark macht. Die Aufgaben der Zukunft liegen daher in folgenden Arbeitsgebieten: 1. Weiterentwicklung der innerbetrieblichen Strukturen, um unseren Kunden ein permanent verbessertes Angebot unterbreiten zu können. 2. Speziell im Großhandelsbereich müssen wir mit unseren Kunden bestehende Vertriebswege weiterentwickeln, bzw. neue aufbauen. Letztlich lässt sich eine weiter positive Umsatzentwicklung nur durch die Gewinnung neuer Endkunden generieren. Dieses Potential ist - insbesondere in unserem Liefergebiet - noch längst nicht ausgeschöpft. 3. Durch die Gemeinschaftslizenz können neue Logisitkkooperationen umgesetzt werden, die eine Vorteil für die Kunden aber auch eine bessere Auslastung des Fuhrparks mit sich zieht. Risiken aus operativer Tätigkeit Wie bereits in den Vorjahren begonnen, sind durch den übergreifenden Einsatz des EDV-Systems, in das auch teilweise ein internes Überwachungssystem sowie Controlling und Frühwarnsystem integriert worden ist, Maßnahmen zur Risikoerkennung, Risikoanalyse und Risikokommunikation getroffen worden. Die Prozesse werden weiter fortgesetzt. Die wichtigsten Elemente der derzeitigen EDV-Systeme sind z.B. die laufende Kreditrahmenüberwachung von Abnehmern (einschließlich sofortiger Liefersperre bei unpünktlicher Zahlung), tägliche Prüfung der Zahlungsein- und ausgänge mit Kontrolle der Liquidität, laufende Analysen des Geschäftsverlaufs sowie Regelungen zur Vertretungsvollmacht. Dadurch ist sichergestellt, dass die Geschäftsführung wesentliche Risiken erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen kann. Das Geschäftsfeld des Unternehmens ist, von wenigen Ausnahmen abgesehen, weitestgehend stabil. Für die Gesellschaft bestehen nur geringe Währungsrisiken, da die Geschäfte fast ausschließlich in Euro abgewickelt werden. Mit dem bereits bestehenden Kundenstamm, an dessen Ausbau weiterhin gearbeitet wird, ist daher auch für das Jahr 2024 wieder mit einem zufriedenstellenden Ergebnis zu rechnen. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf zertifizierte und qualitätsbewusste Lieferanten zurück, mit denen wir langfristige Kundenkontakte anstreben. Die Liquiditätslage des Unternehmens ist gut und es sind keine Engpässe zu erwarten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind daher die Ausnahme. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft im Bedarfsfall über Bankkredite. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen daher weiterhin eine konservative Risikopolitik. Politische Risiken / Marktrisiken Die Entwicklung der Biobranche ist schwierig abzuschätzen. Trotz hoher Qualität der Produkte und einem weiterhin hohen Gesundheitsbewusstsein, sind die aktuellen globalen Unruhen ein gefährdender Faktor für die Kaufkraft der Endkunden. Auch sinkt der Anteil des Umsatzes mit Bio-Lebensmitteln durch den Naturkostfachhandel im Vergleich zum Lebensmitteleinzelhandel. Insbesondere bei Discountern stieg der Umsatzanteil zuletzt stark an. Hieraus ergibt sich ein erhöhter Marktdruck auf unsere Lieferanten und Kunden und damit auch auf uns, was zur Folge hat, dass das Rohergebnis weiter sinken kann. Ein besonderes Augenmerk liegt daher auf der Kontrolle unserer Mindestbestellwerte, Zahlungsbedingungen und internen Kreditlimits. Auch für 2024 ist zu erwarten, dass die Warenverfügbarkeiten und die hohen Lebensmittelpreise die Umsatzentwicklung im Bio-Groß- und -Einzelhandel beeinflussen werden. So dürfte sich der Spagat zwischen hohen Produktionskosten in Landwirtschaft und Verarbeitung auf der einen Seite und verträglichen Verbraucherpreisen fortsetzen. Rechtliche Risiken Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Dazu zählen auch Risiken aus noch nicht rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren. Einschätzung Die Geschäftsführung hat auf Grundlage des letzten Geschäftsjahres den Umfang und das Gefährdungspotential der Risiken als sehr gering bewertet. Veränderungen gegenüber den Vorjahren haben sich ausschließlich durch unkalkulierbare Risiken aus der geopolitischen Lage ergeben. Die zukünftige Perspektive für die Entwicklung des Unternehmens ist bei Ausweitung der Geschäftstätigkeit in einen weiteren Nischenmarkt gut. Somit ist nach Einschätzung der Geschäftsführung auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.
Eichstetten, den 18. Dezember 2024 gez. Armin Rinklin, Geschäftsführer gez. Jochen Rinklin, Geschäftsführer gez. Harald Rinklin, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, bestehen nicht. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang brachenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 887.481,24 EUR (Vorjahr: 812.089,22 EUR). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 34.838,00 EUR (Vorjahr: 154.576,53 EUR). Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen 2023 in Höhe von 547.831 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverhältnissen sowie 347.572 EUR aus Mietverhältnissen. Die durchschnittlichen Restlaufzeiten aus Leasingverhältnissen betragen 5 Jahre; die aus Mietverhältnissen 10 Jahre. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 35. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Armin Rinklin, Harald Rinklin, Jochen Rinklin, Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von 863.560 EUR auf laufende Rechnung vorzutragen.
Eichstetten, den 18. Dezember 2024 gez. Armin Rinklin, Geschäftsführer gez. Jochen Rinklin, Geschäftsführer gez. Harald Rinklin, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Rinklin Naturkost GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Rinklin Naturkost GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rinklin Naturkost GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Coesfeld, den 19. Dezember 2024 W&N
Wirtschaftsprüfer GmbH
gez. Master of Arts Benedikt Burbaum, Wirtschaftsprüfer |
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