Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 507
Vorher
Dilger GmbH Metallhandel RecyclingLOACKER Recycling GmbH
Eingetragen
25.1.1979
Branche
Sonstige Verwertung von AbfällenEnergetische Verwertung von AbfällenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand geändert, nun: Sammlung, Verwertung, Entsorgung und Handel einschließlich Import und Export von Alt- und Abfallstoffen wie Papier, Metall, Textilien, Eisen und allen anderen Stoffen sowie die Erbringung von Transportdienstleistungen im In- und Ausland.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Markus Ortner
seit 16.9.2025
Prokura
Sascha Raupach
seit 11.3.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Loacker Recycling GmbHAUT
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Loacker Recycling GmbH
Austria
1.400.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Loacker Recycling GmbH

Donauwörth

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Grundlagen der Gesellschaft

Die Loacker Recycling GmbH (Donauwörth, Deutschland) ist zu 100 % Tochterunternehmen der Loacker Recycling GmbH (Götzis, Österreich) und in die internationale Loacker Recycling Unternehmensgruppe eingebunden. Die Gesellschaft betreibt einen Standort in Donauwörth.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt im Recycling von Schrott und Nichteisenmetallen. Daneben ist die Gesellschaft auch im Recycling von Wertstoffen (Kunststoff, Papier, Glas, ...) sowie der Entsorgung von Restmüll tätig. Mit diesem Angebot an Dienstleistungen kann die Gesellschaft gegenüber ihren Geschäftspartnern als Komplettentsorger auftreten.

In der Beschaffung der Metalle und Wertstoffe sind die Geschäftspartner Unternehmen der metallverarbeitenden Industrie, lokale Abfallwirtschaftsverbände sowie sonstige Industrie- und Handelsunternehmen.

Der Verkauf der Metalle und Wertstoffe erfolgt hauptsächlich an die jeweilige produzierende Industrie (z. B. Stahlwerk) oder große Handelsunternehmen.

Im Jahresdurchschnitt waren 102 Mitarbeiter beschäftigt.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die europäische Wirtschaft musste nach einem kräftigem Start in das Jahr 2023 eine deutliche Verlangsamung über den Sommer verzeichnen. Die starken Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Bekämpfung der Inflation haben vor allem die produzierende Industrie, den Investitionsgüterbereich und die Bauwirtschaft geschwächt. Die Industrieproduktion ist seit mehreren Quartalen rückläufig (Quelle: Pressemitteilung des Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz vom 07. Februar 2024). Zwar ist der Konsum zu Beginn des Geschäftsjahres noch gestiegen, gegen Ende der Berichtsperiode hat die Dynamik aber nachgelassen. Zudem haben die Unternehmen nach Auflösung der Lieferkettenprobleme ihre teils hohen Lagerbestände an Vorprodukten wieder abgebaut (Quelle: Pressemitteilung der Europäische Kommission vom 15. November 2023). Nach aktuellen Einschätzungen der Europäischen Kommission beträgt das reale BIP-Wachstum in der EU im Jahr 2023 nur 0,5 %.

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Für die Loacker Recycling GmbH bedeutete dieses wirtschaftliche Umfeld rückläufige Mengen aus den Sektoren Bau, Maschinenbau, Konsumgüter und aus der Investitionsgüterindustrie. In der europäischen Automobilindustrie hat sich die Lage bei den Lieferketten deutlich entspannt, wodurch sich die Nachfrage gegenüber dem Vorjahr verbessert hat.

Die knappe Verfügbarkeit von Schrotten sorgte zu Beginn des laufenden Geschäftsjahres zunächst für eine Erholung der Stahlschrottpreise, die nach der Hochphase im ersten Halbjahr 2022 in der zweiten Jahreshälfte 2022 stark gesunken waren. Von Januar bis April 2023 bewegten sich die Preise seitwärts oder stiegen leicht an. Im Mai gaben die Preise stark nach. Begründet wurde der Rückgang mit dem begrenzten Bedarf der Stahlwerke aufgrund der geringen Nachfrage nach Baustahl. Diese Preisentwicklung setzte sich im Jahresverlauf fort. Laut Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e.V. (BDSV) betrug der Durchschnittspreis für die Leitschrottsorte 2 im Jahr 2023 340 Euro und lag damit um 74 Euro oder knapp 18 % unter dem durchschnittlichen Wert des Vorjahresvergleichszeitraums von 414 Euro.

Die rückläufige Nachfrage der Baubranche nach NE-Metallen konnte nicht vollständig durch die verbesserte Absatzsituation im Automobilsektor kompensiert werden. Nachdem die chinesische Regierung ihre Null-Covid-Strategie beendet hatte, stiegen die Kurse für NE-Metalle an der Londoner Metallbörse Anfang des laufenden Geschäftsjahres zunächst rasant an. Die weiterhin hohe Inflation und die zu ihrer Bekämpfung erhöhten Zinsen bewirkten jedoch, dass die Notierungen der Industriemetalle in den Folgemonaten kontinuierlich nachgaben. Erst zum Jahresende fand eine leichte Erholung bei den Kupfer- und Aluminiumpreisen statt.

Der Preis für Aluminium sank im Vergleich zum Vorjahr um 15 % auf im Schnitt 2.295 Euro pro Tonne. Der durchschnittliche Preis für eine Tonne Kupfer verringerte sich um 2 % auf 8.535 Euro. Der Durchschnittspreis für eine Tonne Nickel sank um 17% auf 20.935 Euro (Quelle: Boerse.de).

Im Bereich der Wertstoffe war bei den Kunstoffen die erste Jahreshälfte von Preisrückgängen geprägt. Im weiteren Jahresverlauf konnte aber wieder eine leichte Preiserholung verzeichnet werden. Im Papierbereich war die Preisentwicklung je Sorte nicht einheitlich. Im Karton sind die Preise gestiegen, wohingegen bei Akten und Deinking weiterhin Preisrückgänge zu verzeichnen sind. Unsichere Zukunftsprognosen, hohe Inflation, geringere Kaufkraft und die weiterhin hohe Kosten für die Produktion führten zu teilweisen Abstellmaßnahmen der Papierindustrie.

Geschäftsverlauf

Die in Abschnitt II geschilderten Rahmenbedingungen sorgten bei der Loacker Recycling GmbH für einen heterogenen Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023. Das erste Quartal 2023 verlief besser als erwartet und war von einem hohen Absatz geprägt. Im weiteren Verlauf entwickelte sich das Geschäftsumfeld der Loacker Recycling GmbH im Einklang mit der zunehmenden Volatilität der Märkte jedoch herausfordernd. Im Wesentlichen wirkten sich hier makroökonomische Entwicklungen wie die Verteuerung der Energiepreise, Inflation, Zinspolitik und stark rückläufige Direktinvestitionen auf verschiedene Wirtschaftssektoren wie den Automobilsektor oder den Bausektor aus. In der Folge verzeichneten bedeutende Abnehmerindustrien der Loacker Recycling GmbH Nachfragerückgänge.

Der erwartete Konjunkturrückgang war im Geschäftsjahres 2023 deutlich spürbar. So fiel der Umsatzrückgang mit 11 % höher aus als erwartet. Dies ist vor allem auf den Mengenrückgang von 5,6 % im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Beim Rohertrag konnten wir hingegen eine Erhöhung von 8 % im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Bedingt durch die fehlenden Mengen wurde die geplante Zunahme des Rohertrags von 19 % dennoch verfehlt. Die hohen Zinskosten haben das Ergebnis 2023 stark belastet. Trotzdem konnte wie erwartet ein Jahresergebnis erzielt werden, das leicht über dem Niveau des Vorjahres liegt.

Bereich Schrott

Zu Beginn des Berichtsjahres 2023 verzeichneten wir im FE-Bereich aufgrund der knappen Verfügbarkeit von Schrotten steigende Preise. Im Jahresverlauf unterlagen die Preise für Stahlschrott vor allem aufgrund der stark konjunkturabhängigen Nachfrage der Stahlwerke erheblichen Schwankungen. In Summe lagen die gehandelten FE-Mengen im Jahr 2023 4,2 % unter den gehandelten Tonnagen des Vorjahresvergleichszeitraums und somit unter den geplanten Mengen.

Bereich Metall

Das zurückliegende Geschäftsjahr war im NE-Bereich sehr herausfordernd. Das Geschäftsjahr begann aufgrund der steigenden Börsenpreise vielversprechend. Dieser Anstieg hielt jedoch nicht sehr lange an. Schon vor Ende des 1. Quartals fielen die Preise kontinuierlich. Der Preisrückgang an der Börse ging mit steigenden LME-Lagerbeständen einher. Mengenmäßig mussten wir in diesem Bereich einen deutlichen Rückgang verzeichnen. In Summe lagen die vermarkteten NE-Mengen im Jahr 2023 9,2 % unter den Mengen des Vorjahresvergleichszeitraums sowie unter den Erwartungen des Managements.

Bereich Wertstoffe

Die Mengenentwicklung im Wertstoffbereich war 2023 mit knapp 4,3 % gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Die Mengenrückgänge sind auf das reduzierte Konsumverhalten und die somit geringere Produktion zurückzuführen.

Ertragslage

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung als finanzielle Leistungsindikatoren die Kennzahlen Umsatz sowie Rohertrag heran.

Der Umsatz reduzierte sich von TEUR 80.852 auf TEUR 72.284. Dieser Umsatzrückgang ist auf die Mengenrückgänge zurückzuführen.

18 % (VJ 19 %) der Umsätze entfallen auf Schrott, 69 % (VJ 70 %) auf Metalle. Die restlichen 13 % (VJ 11 %) verteilen sich auf die Bereiche Wertstoffe und kommunale Dienstleistungen.

Der Rohertrag beträgt TEUR 11.358 (VJ TEUR 10.484). Die Marge des Rohertrags erhöhte sich von 13,0 % auf 15,7 %.

Das Betriebsergebnis beträgt TEUR 842 (VJ TEUR 269). Nach einem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -47 im Vorjahr wird ein Ergebnis von TEUR 14 im abgelaufenen Geschäftsjahr ausgewiesen.

Finanzlage

Sachanlagen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden TEUR 1.434 (VJ TEUR 1.154) in Sachanlagen investiert.

Cash-Flow-Rechnung

Aus laufender Geschäftstätigkeit konnte ein Netto-Geldfluss in Höhe von TEUR 1.568 (VJ TEUR -2.236) erzielt werden. Aus Investitionen in Sachanlagen, Beteiligungen und sonstigen, auch kurzfristigen Finanzanlagen resultiert ein Netto-Geldfluss in Höhe von TEUR -1.434 (VJ TEUR -1.154). Aus der Finanzierungstätigkeit resultiert ein Netto-Geldfluss in Höhe von TEUR -993 (VJ TEUR -1.480).

Der Finanzmittelfonds ist mit TEUR -9.033 ausgewiesen, die zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands beträgt TEUR -859. Der Finanzmittelfonds setzt sich aus Guthaben bei Kreditinstituten sowie aus Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pool mit der Muttergesellschaft zusammen.

Vermögenslage

Das Anlagevermögen hat einen Anteil von 38 % (VJ 39 %) an der Bilanzsumme. Auf das Umlaufvermögen entfallen 62 % (VJ 61 %) der Bilanzsumme. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 10,7 % auf 15,90 %. Langfristige Verbindlichkeiten haben einen Anteil von 9,3 % (VJ 11,7 %) an der Bilanzsumme. Der Anteil der kurzfristigen Verbindlichkeiten beträgt 59,0 % (VJ 60,8 %).

Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Als nicht-finanzielle Leistungsindikatoren nutzen wir Maßnahmen zur Personalentwicklung und Umweltschutzaspekte.

Personalentwicklung / Talentmanagement

Die Personalentwicklung der Loacker Recycling GmbH basiert sowohl auf lokalen, spezifischen Maßnahmen als auch auf Trainingsmaßnahmen, die am Zentralstandort Götzis entwickelt werden und für die gesamte Unternehmensgruppe angeboten werden.

Umwelt und Nachhaltigkeit

Im Konzernverbund der Loacker Recycling GmbH hat das ökologische Sammeln und Behandeln von Abfällen (Wertstoffe) oberste Priorität. Stetig wird an der Weiterentwicklung aller Anlagen gearbeitet, um einerseits diese am aktuellen Stand der Technik zu halten und andererseits die sortenreine Trennung der Wertstoffe zu verbessern. Dies kommt vor allem auch mit dem Aufbau eines umfassenden Managementsystems zum Ausdruck.

Chancen- und Risikobericht sowie Prognosebericht

Risiko- und Chancenbericht

Preisänderungsrisiko

Dem Preisänderungsrisiko für Schrott und Metalle wird entgegengetreten indem wesentliche Lagerbestandsmengen vorverkauft sind und somit ein Verlust durch fallende Rohstoffpreise weitestgehend vermieden wird. Außerdem wird der Markt permanent beobachtet, um auf Preisänderungen schnell reagieren zu können.

Mit der Begrenzung des Risikos sind auch die Chancen, die sich aus Preisänderungen ergeben begrenzt.

Forderungsausfallsrisiko

Das Ausfallrisiko bei Kundenforderungen wird durch Wertberichtigungen und durch ein Debitorenmanagement (striktes Mahnwesen, Kreditlimit, Kreditinformationen) und eine Warenkreditversicherung begrenzt.

Zinsänderungsrisiko

Die Finanzierung erfolgt variabel, es bestehen bei allen Bankverbindlichkeiten Vereinbarungen mit Anpassung an den Euribor (3-Monats-Euribor). Das Zinsänderungsrisiko wird laufend überwacht und gegebenenfalls durch Zinsabsicherungsgeschäfte gesteuert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Zinsabsicherungsgeschäfte eingesetzt. Da Zinssenkungen nur noch in sehr geringem Umfang möglich sind, ergeben sich nur sehr geringe Chancen aus einer Reduzierung der Zinsen.

Liquiditätsrisiko

Die Betriebsmittelfinanzierung erfolgt durch den Cash Pool der Loacker Gruppe. Somit kann die Gesellschaft auf ausreichend freie Kreditlinien zurückgreifen.

Sonstige Risiken

Alle uns im Bilanzerstellungszeitraum bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken sind nach unseren Erkenntnissen aber aktuell nicht gegeben.

Chancen der künftigen Entwicklungen

Chancen sehen wir in einer mittelfristigen Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie in Synergieeffekten aus der Loacker-Gruppe.

Prognosebericht

Im Jahr 2023 wurde das Wachstum durch die erhebliche geldpolitische Straffung und die teilweise Rücknahme der fiskalpolitischen Unterstützungsmaßnahmen gebremst.

Aktuell ist der Konjunkturrückgang immer noch spürbar. Die zinssensitiven Segmente Bau, Maschinenbau sowie Konsumgüterindustrie haben sich deutlich abgeschwächt und werden aus heutiger Sicht auch in den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres keine deutliche Erholung zeigen.

Es wird jedoch erwartet, dass sich die Wirtschaftstätigkeit im weiteren Jahresverlauf allmählich verbessern wird. Da die Inflation weiter abflaut, dürften das Reallohnwachstum und ein robuster Arbeitsmarkt zu einer Erholung des Konsums beitragen. Darüber hinaus sollte die Aussicht auf erste Zinssenkungen zusätzlich für Konjunkturoptimismus sorgen. Das erwartete Wachstum in der EU liegt gemäß jüngster Prognose der Europäischen Kommission bei 0,9 %. Das globale Umfeld ist jedoch nach wie vor sehr unsicher. Die aktuellen geopolitischen Spannungen können sich weiterhin jederzeit negativ auf Wachstum und Inflation auswirken.

Wir gehen davon aus, dass ein Großteil unserer Abnehmerindustrien im Jahresverlauf wieder moderate Zuwächse verzeichnen werden. Lediglich für die Baubranche gehen wir davon aus, dass die Auftragslage schwierig bleiben wird und in 2024 noch keine Erholung einsetzen wird. Die geringe Materialverfügbarkeit wird deshalb sicher noch über die nächsten Wochen weiter bestehen. Daher werden wir mit herausfordernden wirtschaftlichen Entwicklungen in allen Kernmärkten konfrontiert sein. Wir sind dennoch zuversichtlich, dass wir sowohl im NE-Bereich als auch im FE-Bereich die geplanten Mengen erreichen werden.

Wir rechnen daher insgesamt mit einer Mengensteigerung von ca.12 %. Die Marge des Rohertrag soll von 15,7 % auf 16,7 % steigen. Das Management erwartet somit für 2024 einen Jahresgewinn, der deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres liegen wird.

 

Donauwörth, 25. April 2024

Loacker Recycling GmbH

Sascha Raupach, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

LOACKER RECYCLING GMBH, DONAUWÖRTH

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 8.672.500,64 9.432.347,67
I. Sachanlagen 8.656.500,64 9.416.347,67
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.778.326,01 5.132.600,67
2. technische Anlagen und Maschinen 879.847,55 1.093.438,61
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.932.561,12 2.767.568,25
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 65.765,96 422.740,14
II. Finanzanlagen 16.000,00 16.000,00
1. Beteiligungen 16.000,00 16.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 14.135.535,14 14.863.730,40
I. Vorräte 8.988.221,08 9.128.863,20
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 106.185,39 121.811,95
2. Waren 8.882.035,69 9.007.051,25
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.097.806,52 5.657.955,59
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.875.577,68 2.117.245,35
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.079.847,31 3.338.367,98
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 44.762,15 92.787,90
4. sonstige Vermögensgegenstände 97.619,38 109.554,36
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 49.507,54 76.911,61
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 5.315,60 7.196,20
D. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG 0,00 11.372,84
22.813.351,38 24.314.647,11

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 3.624.006,78 2.609.840,00
I. Gezeichnetes Kapital 1.400.000,00 1.400.000,00
II. Kapitalrücklage 4.850.000,00 3.850.000,00
III. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -2.640.160,00 -2.593.288,84
IV. Jahresüberschuss (Vj. -fehlbetrag) 14.166,78 -46.871,16
B. RÜCKSTELLUNGEN 330.254,94 520.368,17
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.817,00 0,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 25.018,00
3. sonstige Rückstellungen 328.437,94 495.350,17
C. VERBINDLICHKEITEN 18.859.089,66 21.184.438,94
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.057.875,96 6.679.727,45
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.100,00 2.500,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.366.735,76 4.401.574,88
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.336.064,52 10.028.514,15
5. sonstige Verbindlichkeiten 97.313,42 72.122,46
- davon aus Steuern: EUR 43.634,82 (Vorjahr: EUR 45.472,17)
22.813.351,38 24.314.647,11

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 72.284.166,86 80.852.247,03
2. sonstige betriebliche Erträge 330.369,09 270.950,21
3. Materialaufwand 60.926.253,46 70.368.466,31
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 60.508.105,98 69.838.371,75
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 418.147,48 530.094,56
4. Personalaufwand 5.131.281,21 4.998.751,07
a) Löhne und Gehälter 4.122.203,75 4.026.988,81
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.009.077,46 971.762,26
- davon für Altersversorgung: EUR 20.218,34 (Vorjahr: EUR 5.475,18)
5. Abschreibungen 2.191.166,39 2.246.875,04
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.191.166,39 2.246.875,04
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.523.964,24 3.239.656,48
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.396,00 9.938,91
a) sonstige Zinserträge 3.396,00 9.938,91
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 779.204,09 251.049,77
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 523.227,19 (Vorjahr: EUR 170.422,02)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -0,40 25.018,00
10. Ergebnis nach Steuern 66.062,96 3.319,48
11. sonstige Steuern 51.896,18 50.190,64
12. Jahresüberschuss (Vj. -fehlbetrag) 14.166,78 -46.871,16

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Allgemeine Grundlagen

Die Gesellschaft ist unter der Firma Loacker Recycling GmbH mit Sitz in Donauwörth im Handelsregister des Amtsgerichts Augsburg unter der Nummer HRB 507 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus gleichem Grunde wurden die Angaben zu Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen erfolgen linear entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Bei Zugängen während des Geschäftsjahres erfolgen die Abschreibungen zeitanteilig.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst. Ein sofortiger Abgang wird unterstellt.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten und Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Zur Berücksichtigung von Kreditrisiken wurden nicht versicherte Kundenforderungen, soweit erforderlich, einzeln wertberichtigt.

Liquide Mittel und das Eigenkapital sind zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der PUC-Methode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wird pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen 10 Jahren bei einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 15 Jahren von 1,81 % (Vj. 1,78 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung verwendet.

Zur Erfüllung der Altersvorsorgeverpflichtungen werden Versicherungen zur Rückdeckung von Pensionsverpflichtungen verwendet. Diese werden mit dem aktivierungspflichtigen Deckungskapital zuzüglich der bisher angefallenen Überschussanteile bewertet. Das Vermögen ist zugunsten der Anspruchsberechtigten verpfändet und wird als Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit der Rückstellung verrechnet. Übersteigt das Deckungsvermögen den Rückstellungsbetrag, so wird ein aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung ausgewiesen.

Der Wertansatz der Rückdeckungsversicherungen wird gem. IDW RH FAB 1.021 nach dem Primat der Passivseite mit dem kongruent rückgedeckten Teil der Pensionsrückstellung ermittelt.

Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit einem laufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit ihren unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Erläuterungen zur Bilanz zum 31. Dezember 2023

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert.

Vorräte

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2023
in TEUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Bilanzwert
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.875 0 1.875
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.080 0 3.080
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 45 0 45
Sonstige Vermögensgegenstände 98 0 98
Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände 5.098 0 5.098
31.12.2022
in TEUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Bilanzwert
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.117 0 2.117
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.338 0 3.338
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 93 0 93
Sonstige Vermögensgegenstände 110 0 110
Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände 5.658 0 5.658

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen.

Gegen den Gesellschafter bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.949 (VJ TEUR 2.966).

Die Sonstigen Vermögensgegenstände teilen sich wie folgt auf:

Werte
in TEUR
31.12.2023 31.12.2022
Forderungen aus Steuern 0 8
Hinterlegte Sicherheiten 75 75
übrige sonstige Forderungen 23 26
Sonstige Vermögensgegenstände 98 110

Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung

Aus der Saldierung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB von Altersversorgungsverpflichtungen mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) ergibt sich zum 31.12.2023 ein passiver Überhang, für den eine Pensionsrückstellung gebildet wurde.

Im Vorjahr ergab sich eine aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von TEUR 11.

Eigenkapital

Das Stammkapital in Höhe von EUR 1.400.000 ist voll einbezahlt.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine andere Zuzahlung in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von EUR 1.000.00,00 vorgenommen.

Rückstellungen

Pensionsrückstellungen

Für die Erfüllung der Pensionsverpflichtung wurden Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung an den Versorgungsberechtigten verpfändet. Dieser Vermögenswert wurde mit dem Rückstellungsbetrag saldiert.

Sonstige Rückstellungen

Werte
in TEUR
31.12.2023 31.12.2022
noch nicht konsumierte Urlaube und Zeitausgleich 112 87
Beitrag Berufsgenossenschaft 118 118
übrige Rückstellungen 98 290
sonstige Rückstellungen 328 495

Verbindlichkeiten

31.12.2023
in TEUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1-5 Jahre Restlaufzeit mehr als 5 Jahre Bilanzwert
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.074 2.853 2.131 6.058
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1 0 1
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.367 0 0 2.367
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.586 750 0 10.336
sonstige Verbindlichkeiten 97 0 0 97
Summe Verbindlichkeiten 13.125 3.603 2.131 18.859
31.12.2022
in TEUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1-5 Jahre Restlaufzeit mehr als 5 Jahre Bilanzwert
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 982 2.853 2.844 6.679
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3 0 0 3
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.402 0 0 4.402
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.779 1.250 0 10.029
sonstige Verbindlichkeiten 72 0 0 72
Summe Verbindlichkeiten 14.238 4.103 2.844 21.185

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 5.697 (VJ TEUR 6.411) durch Hypotheken besichert. Für die restlichen Verbindlichkeiten bestehen keine dinglichen Sicherheiten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 9.083 (VJ TEUR 8.251) Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pool mit der Gesellschafterin Loacker Recycling GmbH, Götzis/AT, in Höhe von TEUR 1.250 (VJ TEUR 1.750) Darlehen der Gesellschafterin Loacker Recycling GmbH, Götzis/AT, und in Höhe von TEUR 3 (VJ TEUR 28) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Haftungsverhältnisse

Am 14.06.2007 hat die Firma Loacker Recycling GmbH, Götzis/AT, vor dem Notar Dr. Christian Auer in Donauwörth auf das in ihrem Eigentum stehende Grundstück in Donauwörth - Riedlingen, vorgetragen im Grundbuch des Amtsgerichts Nördlingen für Riedlingen, Blatt 2074 und Blatt 2378, eine Grundschuld in Höhe von EUR 2.000.000 zu Gunsten der Dornbirner Sparkasse Bank AG mit dem Sitz in Österreich bestellt.

Mit Kaufvertrag vom 20.12.2018 wurde das Grundstück in Donauwörth ins Eigentum der Loacker Recycling GmbH, Donauwörth übertragen. Die bestellte Grundschuld bleibt zur Kaufpreisfinanzierung aufrecht und dient zur Besicherung einer neuen Finanzierung der Dornbirner Sparkasse.

Geschäfte mit nahe stehenden Personen

Es wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Personen zu nicht marktüblichen Konditionen bzw. zu drittvergleichsfremden Bedingungen abgeschlossen. Die bestehenden Verträge sehen keine Differenzierungen zwischen Dritten und nahestehenden Personen vor.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen:

Werte
in TEUR
2023 2022
Schrott 13.203 15.329
Metall 49.902 56.722
Wertstoffe 3.682 4.120
Dienstleistungen 5.497 4.681
Summe Umsatzerlöse 72.284 80.852

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen und Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 86 (VJ TEUR 221).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Werte
in TEUR
2023 2022
Instandhaltung 1.342 1.165
Ausgangsfrachten 592 656
Versicherungen 186 185
übrige 1.404 1.234
sonstige betriebliche Aufwendungen 3.524 3.240

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine periodenfremden Aufwendungen enthalten.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung im Jahr 2023 wurde durch Herrn Benjamin Maier wahrgenommen.

Herr Benjamin Maier wurde mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 7.2.2024 als Geschäftsführer abberufen. Herr Sascha Raupach wurde zum gleichen Zeitpunkt als Geschäftsführer bestellt.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Angabe der Organbezüge unterbleibt unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB.

Mitarbeiter

31.12.2023 31.12.2022
Produktion 85 85
Logistik 3 3
Vertrieb 12 14
Verwaltung 2 2
Mitarbeiter Jahresdurchschnitt 102 104

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Loacker Recycling GmbH (Götzis/AT) einbezogen.

Der Konzernabschluss wird im Firmenbuch des Landesgerichts Feldkirch/AT offengelegt.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023 beläuft sich für Prüfungsleistungen auf TEUR 19.

Das Honorar für Steuerberatungsleistungen beläuft sich auf TEUR 4.

Gewinnverwendung/Gewinnverwendungsvorschlag

Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 14.166,78 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Donauwörth, 25. April 2024

Der Geschäftsführer

Sascha Raupach

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 25.198,76 0,00 0,00 0,00 25.198,76
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.073.018,88 5.818,40 167.559,34 173.377,74 7.073.018,88
2. technische Anlagen und Maschinen 2.140.374,65 7.750,00 0,00 0,00 2.148.124,65
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.095.900,66 1.555.979,97 255.180,80 634.111,37 16.272.950,06
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 422.740,14 65.765,96 -422.740,14 0,00 65.765,96
24.732.034,33 1.635.314,33 -0,00 807.489,11 25.559.859,55
II. Finanzanlagen 16.000,00 0,00 0,00 0,00 16.000,00
24.773.233,09 1.635.314,33 0,00 807.489,11 25.601.058,31
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 25.198,76 0,00 0,00 25.198,76
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.940.418,21 354.274,66 0,00 2.294.692,87
2. technische Anlagen und Maschinen 1.046.936,04 221.341,06 0,00 1.268.277,10
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.328.332,41 1.615.550,67 603.494,14 13.340.388,94
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
15.315.686,66 2.191.166,39 603.494,14 16.903.358,91
II. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
15.340.885,42 2.191.166,39 603.494,14 16.928.557,67
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.778.326,01 5.132.600,67
2. technische Anlagen und Maschinen 879.847,55 1.093.438,61
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.932.561,12 2.767.568,25
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 65.765,96 422.740,14
8.656.500,64 9.416.347,67
II. Finanzanlagen 16.000,00 16.000,00
8.672.500,64 9.432.347,67

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Loacker Recycling GmbH, Donauwörth

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Loacker Recycling GmbH, Donauwörth, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Loacker Recycling GmbH, Donauwörth, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 25. April 2024

Linn Goppold Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Schierl, Wirtschaftsprüfer

Fleischmann, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde mit Beschluss am 27.05.2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

1 nahegelegene Organisation

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.