Stammdaten

Register
Amtsgericht Gelsenkirchen HRB 14457
Eingetragen
29.7.2004
Branche
Großhandel mit Altmaterialien und ReststoffenZerlegen von Schiffs- und Fahrzeugwracks und anderen AltwarenSonstige Verwertung von Abfällen
Gegenstand
Wertstoffaufbereitung, Durchführung von Abbrucharbeiten einschließlich An- und Verkauf der anfallenden Materialien.

Historie

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Management

NameRolle
Mark Esser
seit 14.8.2020
Geschäftsführer
Christian Blackert
seit 20.12.2018
Geschäftsführer
Eckhard Winkler
seit 6.2.2018
Prokura
Michael Bodo Butt
seit 6.2.2018
Prokura
Marc Werner
seit 6.2.2018
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

WSA GmbH

Gelsenkirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

BILANZ



AKTIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

954,00

1.475,00

II. Sachanlagen

1.369.517,05

1.370.471,05

414.635,00

416.110,00

III. Finanzanlagen

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

3.526.844,70

2.039.582,44

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1.116.348,93

929.958,97

III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

0,00

4.643.193,63

113.338,13

3.082.879,54

C. Aktive latente Steuern

118.073,79

96.969,75

Summe Aktiva

6.131.738,47

3.595.959,29



PASSIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

25.000,00

25.000,00

II. Gewinnrücklagen

9.648,00

9.648,00

III. Gewinnvortrag

56.331,75

0,00

IV. Jahresüberschuss

466.844,53

557.824,28

56.331,75

90.979,75

B. Rückstellungen

1.130.810,18

651.740,45

C. Verbindlichkeiten

4.443.104,01

2.853.239,09

Summe Passiva

6.131.738,47

3.595.959,29

ANHANG

für das Geschäftsjahr 1. Januar - 31. Dezember 2018

WSA GmbH, Gelsenkirchen

Amtsgericht Gelsenkirchen

HRB 14457

I. GRUNDLAGEN

Die WSA GmbH ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 und 4 HGB.

Da die Gesellschaft im Vorjahr erworben wurde, besteht nur eine bedingte Vergleichbarkeit innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung sowie in der Entwicklung des Anlagevermögens im Anlagenspiegel. Das Rumpfgeschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 01.11.-31.12.2017.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Beachtung des HGB, der weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften, sowie der Rethmann-Bilanzierungsrichtlinien aufgestellt.

II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND AUSWEIS-METHODEN

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften über die Gliederung und den Ausweis der Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angewandt.

Im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses werden für das Berichtsjahr 2018 die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 264 Abs. 1 Satz 4, 274a und 288 Abs. 1 HGB zum Teil in Anspruch genommen .

Das Gliederungsschemata gemäß §§ 266 und 275 HGB wurden zur verbesserten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage um folgende Positionen erweitert/geändert:

In der Bilanz:

gesonderter Ausweis des Fuhrparks innerhalb der Sachanlagen;

gesonderter Ausweis der Forderungen gegen gegenüber Gesellschaftern.

In der Gewinn- und Verlustrechnung:

Zwischensummen eingefügt: Gesamtleistung, Rohergebnis, Ergebnis vor Steuern;

Wegfall des Ausweises der sonstigen Steuern.

Die sonstigen Steuern werden zwecks Anpassung an international übliche Darstellungsmethoden nicht als eigenständige Position nach den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Diese sind in der Position sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Folgende Abweichungen von in Vorperioden praktizierten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Berichtsjahr vorgenommen:

Forderungen gegen Gesellschafter wurden im Vorjahr in Höhe von 791.070,76 € unter den Forderungen verbundene Unternehmen ausgewiesen. Der Vorjahresausweis wurde nicht angepasst.

Seit 2018 werden Zugänge an Geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 250 € (Vorjahr: 150 €) direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 € und 800 € (Vorjahr: 150 € bis 410 €) werden aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben. Hieraus resultiert in 2018 ein Bewertungseffekt von 4.833,08 €. Die Bilanzierungsänderung folgt der allgemein anerkannten Anpassung dieser Vereinfachungsregelung.

In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils die entsprechenden Vorjahresbeträge angegeben.

Aktiva:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet.

Bei Anlagegütern, die nach dem 1. Januar 2010 angeschafft wurden, erfolgt die Abschreibung näherungsweise gemäß dem tatsächlichen Nutzungsverlauf. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Lediglich im Bereich der Fahrzeuge wird weiterhin degressiv abgeschrieben, da dies dem tatsächlichen Entwertungsverlauf entspricht. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände dauerhaft ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen zugrunde gelegt worden:

Maschinen, maschinelle Anlagen 6-15 Jahre

Zugänge zu Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Dem Vermögensgegenstand direkt zurechenbare Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und den aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens verbucht.

Zugänge an Geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 250 € (Vorjahr: 150 €) werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 € (Vorjahr: 150 €) und 800 € (Vorjahr: 410 €) werden aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben. Hierbei wird im Anlagengitter der Totalabgang nach 6 Jahren unterstellt.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wird durch Wertabschlägen Rechnung getragen.

Die Waren sind mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Als Bewertungsvereinfachungsverfahren wird die Durchschnittsmethode angewandt.

Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weiterhin eine Pauschalwertberichtigung des Forderungsbestandes (ohne Umsatzsteuer) vorgenommen.

Wenn die zivilrechtlichen Voraussetzungen für das Bestehen der Aufrechnungslage gegeben sind, werden Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit Verbindlichkeiten gegenüber dem selben Unternehmen miteinander verrechnet.

Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich werden latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt, sofern sie sich in einem Zeitraum von 5 Jahren voraussichtlich realisieren. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines aus Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag kombinierten Steuersatzes . Eine sich insgesamt ergebende passive Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer ausgewiesen. Für eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird das Aktivierungswahlrecht ausgeübt. Der Ausweis erfolgt dann unter den aktiven latenten Steuern.

Passiva:

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung bewertet.

Bei der Bildung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist.

Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen:

Das Anlagengitter gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist dem Anhang beigefügt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:

Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen Gesellschafter schließen Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 959.497,10 € (Vorjahr: 0,00 €) ein.

Eigenkapital:

Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt 25.000 €.

Im Eigenkapital ist ein Betrag von 88.168,00 € aus der Bewertungsänderung (Wechsel von dem 7-Jahres-Durchschnitt auf den 10-Jahres-Durchschnitt) bei den Zinssätzen der Pensionsrückstellungen zur Ausschüttung gesperrt.

Pensionsrückstellungen:

Aus der Bewertungsänderung (Wechsel von dem 7-Jahres-Durchschnitt auf den 10-Jahres-Durchschnitt) bei den Zinssätzen der Pensionsrückstellungen resultiert zum 31. Dezember 2018 ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 88.168,00 €.

Verbindlichkeiten:

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 4.271,53 € sowie aus sonstigen Verbindlichkeiten von 3.619.300,44 €.

IV. ERGÄNZENDE ANGABEN

Arbeitnehmerzahlen:

Im Berichtsjahr 2018 waren durchschnittlich 15 Arbeitnehmer in der Gesellschaft beschäftigt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Als sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB sind nach Art und Betrag zu nennen:

Restlaufzeiten

Gesamt

≤ 1 Jahr

> 1 Jahr

davon

> 5 Jahre

- aus Miet-, Pacht- und

Leasingverträgen

820.740,78

252.482,40

568.258,38

0,00

davon mit verbundenen oder

assoziierten Unternehmen

0,00

0,00

0,00

0,00

820.740,78

252.482,40

568.258,38

0,00

V. BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN UND BETEILIGUNGSUNTERNEHMEN

Mitgliedschaft im Konzern:

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der REMONDIS SE & Co. KG mit Sitz in Lünen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen.

ANLAGEN ZUM ANHANG

Anlage 1

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2018

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten

01.01.2018

Zugänge

Abgänge

31.12.2018

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

1. Konzessionen, gewerbliche

Schutzrechte und Lizenzen

17.607,54

0,00

0,00

17.607,54

17.607,54

0,00

0,00

17.607,54

II. Sachanlagen

1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und

Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden

Grundstücken

682.377,63

0,00

0,00

682.377,63

2. Technische Anlagen und Maschinen

1.673.563,90

602.860,31

-6.000,00

2.282.424,21

4. Andere Anlagen, Betriebs- und

Geschäftsausstattung

1.049.627,99

530.160,60

-24.916,50

1.604.705,09

5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

0,00

7.824,05

0,00

7.824,05

3.405.569,52

1.140.844,96

-30.916,50

4.577.330,98

Gesamt

3.423.177,06

1.140.844,96

-30.916,50

4.594.938,52

Kumulierte Abschreibungen

Restbuchwerte

01.01.2018

Zugänge

Abgänge

31.12.2018

31.12.2018

31.12.2017

16.132,54

521,00

0,00

16.653,54

954,00

1.475,00

16.132,54

521,00

0,00

16.653,54

954,00

1.475,00

509.684,63

37.006,00

0,00

546.690,63

135.687,00

172.693,00

1.597.079,90

89.597,31

-6.000,00

1.692.677,21

589.747,00

76.484,00

884.169,99

59.359,60

-24.916,50

968.446,09

636.259,00

165.458,00

0,00

0,00

0,00

0,00

7.824,05

0,00

2.990.934,52

185.962,91

-30.916,50

3.207.813,93

1.369.517,05

414.635,00

3.007.067,06

186.483,91

-30.916,50

3.224.467,47

1.370.471,05

416.110,00

 

Gelsenkirchen, den 03. Juni 2019

gez. Dirk Saerbeck und Christian Blackert

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 04. September 2019

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