Beteiligungsgesellschaften
Service4EVU GmbH
Karchestraße 3, 96450 Coburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heiner Dr. Schaller seit 26.8.2024 | Prokura |
Stefan Andel seit 10.6.2024 | Geschäftsführer |
Klaus Reimann seit 3.3.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Service4EVU GmbHCoburgJahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Allgemein Die service4EVU GmbH mit Sitz in Coburg (kurz: s4EVU) wurde am 15. Februar 2011 von der Mainova ServiceDienste GmbH, Frankfurt am Main (kurz: MSD), und der CentraPlus GmbH, Nürnberg (heute N-ERGIE Kundenservice GmbH, kurz: NKS), gegründet und am 23. März 2011 in das Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg eingetragen. Am 30. Mai 2011 erfolgte die Eintragung der Sitzverlegung nach Coburg/Bayern (AG Coburg HRB 5000). Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 100.000,00 Euro. Zum 01.01.2022 erfolgte ein Verkauf der Geschäftsanteile der MSD an die Mainova AG. Gegenstand des Unternehmens ist die Übernahme des Abrechnungsprozesses und der Kundenbetreuung für andere Unternehmen, insbesondere Energieversorgungsunternehmen, und artverwandte Tätigkeiten. Mit Gesellschafterbeschluss vom 28. August 2012 wurde eine nichtselbstständige Betriebsstätte in Nürnberg gegründet. Diese Betriebsstätte führt seit dem 1. Januar 2013 Dienstleistungen im Bereich Netz aus. 1.2 Forschung und Entwicklung Im Geschäftsjahr 2023 haben sich keine Aufwendungen für Forschung und Entwicklung ergeben. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs 2.1 Allgemeine Entwicklung und Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt durch die Umsetzung der gesetzlichen Preisbremsen bei den Auftraggebern und den damit verbundenen Maßnahmen in den Kundenservice-Einheiten der service4EVU, um den Geschäftsbetrieb sicherzustellen. Diese Herausforderungen wurden durch die Mitarbeitenden und ihr überdurchschnittliches Engagement sehr gut gemeistert. Eine ständige Herausforderung für die service4EVU ist die angespannte Arbeitsmarktsituation. Auch im gesamten Geschäftsjahr 2023 war es schwierig, den Fluktuationsausgleich im Servicebetrieb zeitgerecht darzustellen. Insgesamt hätte das Geschäftsvolumen bei einer größeren Verfügbarkeit von zusätzlichen Mitarbeiterinnen (hier und im Folgenden, entgegen dem Wortlaut, stets mit Bezug auf alle Geschlechter) höher ausfallen können. Wie im Vorjahr lag auch im Jahr 2023 ein Schwerpunkt des Standorts Coburg bei der Aus- und Weiterbildung von Mitarbeiterinnen und Führungskräften. Aufgrund der Beschäftigungssituation im Raum Coburg wurden für den Kundenservice der NKS und Mainova/MSD Neueinstellungen in Kleingruppen von jeweils ca. 3 - 6 Mitarbeiterinnen vorgenommen. Dies erfolgte parallel für beide Auftraggeber, je nach Bewerberangebot und Eignung. Im Jahr 2023 wurden die geplanten Umbaumaßnahmen und die damit verbundene Reduzierung der Flächen weitgehend umgesetzt. Die Umsetzung verzögerte sich um ca. 2 Monate. Ursache hierfür waren insbesondere die Verfügbarkeit von Handwerkspersonal und Materialien. Ebenso verzögerte sich der geplante IT-Carveout und ist nun für das 1. Quartal 2024 geplant. Der Tarifvertrag wurde mit VERDI verhandelt und mit folgenden Ergebnissen neu abgeschlossen. Die Tabellenentgelte wurden zum 01. Januar 2023 um 2,5 Prozent erhöht. Das Tabellenentgelt in der Entgeltgruppe A Stufe 1 zum 01. Januar 2023 um 5,91 % erhöht. Die Tabellenentgelte werden ab dem 01. März 2024 um EUR 200 und anschließend um 5,5 Prozent erhöht. Soweit dabei keine Erhöhung um EUR 340 erreicht wird, wird der betreffende Erhöhungsbetrag auf EUR 340 gesetzt. Die Entgeltanhebung in der Entgeltgruppe A Stufe 1 ab dem 01. März 2024 wird auf der Basis eines zum Stand 01.04.2022 um 2,5 % erhöhten Entgelts berechnet. Die seit 01.10.2022 ausgereichte übertarifliche Zulage von 7,5 % wurde bis Mai 2023 vergütet. 2/3 des sich aus der Erhöhung um 7,5 % ergebenden Eurobetrages werden rückwirkend für die Zeit von vom Januar bis Mai 2023 in gleichmäßigen Anteilen in den Monaten Juni 2023 bis Februar 2024 mit dem tariflichen Entgelt verrechnet. Entsprechend dem Tarifabschluss TVöD 2023 wird bei service4EVU eine Inflationsausgleichszahlung in Höhe von gesamt 3.000 EUR (Vollzeit, Teilzeit anteilig gemäß TVöD) geleistet. Im Juni erfolgt die Zahlung von EUR 1.240. Von Juli 2023 bis einschließlich Februar 2024 werden monatlich EUR 220 geleistet. Im Übrigen gelten die Bestimmungen des TV Inflationsausgleich im Öffentlichen Dienst. Der Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub erhöht sich im Jahr 2023 auf 27, im Jahr 2024 auf 28 und im Jahr 2025 auf 29 Arbeitstage. Darüber hinaus wurden die Kündigungsfristen angepasst und der Zeitzuschlag für Arbeit an Samstagen ersatzlos gestrichen. Der Tarifvertrag hat eine Mindestlaufzeit bis 30.06.2026. Im Jahr 2023 wurde die mit dem Betriebsrat zur leistungsorientierten Vergütung vereinbarte Pilotphase durchgeführt. Hierzu wurde parallel durch einen externen Dienstleister ein Programm erstellt. Wie bereits in den Vorjahren waren die Schwerpunkte an beiden Standorten insbesondere die Rekrutierung von neuen Mitarbeitenden sowie die Nachbesetzung im Zuge des Fluktuationsausgleichs. Hiermit verbunden war auch die beständige Einarbeitung der neuen Kollegen in den neu- bzw. nachbesetzten Positionen. 2.2 Personal Zum Stichtag 31. Dezember 2023 beschäftigte die Gesellschaft 163 Mitarbeitende am Standort Coburg und 80 Mitarbeitende am Standort Nürnberg, insgesamt 243 Mitarbeitende. Im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt ist der Personalstand unverändert. Die Bereiche Fremdfirmensteuerung und Auftragsvorbereitung wurden zum April 2023, und die Bereiche Lieferantenwechsel und Dienstleistungsabrechnung wurden zum Juli 2023 vom Gesellschafter N-ERGIE Kundenservice (NKS) in Direktanstellung übernommen und bei der service4EVU komplett abgebaut. Perspektivisch sollen die Bereiche Montage Strom und Montage Gas-Wasser aufgebaut werden. Im Jahr 2023 ist diese Erweiterung bereits sukzessive gestartet. Im Bereich Kundenservice für Mainova in Coburg wurde der Bereich Gewerbe zum Juni 2023 aufgestockt. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 3.1 Ertragslage Die Ertragslage der Gesellschaft hat sich auf Grund der Rahmenvereinbarung mit den Gesellschaftern sowie des genehmigten Wirtschaftsplans positiv entwickelt. Diese Vereinbarungen sehen eine monatliche Verrechnung der Leistungen der service4EVU mit den Gesellschaftern entsprechend des Wirtschaftsplans vor. Die Umsatzerlöse betrugen insgesamt TEUR 13.261 (i. Vj. TEUR 13.306). Die Umsätze resultieren in einer Höhe von TEUR 8.196 aus den Leistungen des Standortes Coburg und in einer Höhe von TEUR 5.065 aus Leistungen des Standortes Nürnberg. Die Personalaufwendungen sind von TEUR 8.122 auf TEUR 9.297 gestiegen. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 245 (i. Vj. TEUR 2.037) betreffen im Wesentlichen die Inanspruchnahme von Service-Center-Dienstleistungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 2.464 (i. Vj. TEUR 2.659) setzen sich im Wesentlichen aus Miet- und Pachtaufwendungen (TEUR 1.550; i. Vj. TEUR 1.591), Fremdleistungen für den kaufmännischen Bereich (TEUR 203; i. Vj. TEUR 203), Kfz-Kosten (TEUR 127, i. Vj. TEUR 149) sowie Fortbildungskosten (TEUR 66; i. Vj. TEUR 90) zusammen. Sie enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 10 (i. Vj. TEUR 14). 3.2 Finanzlage Das Eigenkapital hat sich auf Grund des erzielten Jahresüberschusses in Höhe von EUR 748.394,51 auf EUR 1.380.441,88 erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 51,04 % (i. Vj. 34,62 %). Die Investitionen im Geschäftsjahr 2023 wurden aus dem laufenden Cash Flow finanziert. Darlehen wurden nicht aufgenommen. Das Guthaben bei Kreditinstituten beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 839 (i. Vj. TEUR 1.221). 3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 2.704 (i. Vj. TEUR 1.825). Die service4EVU hat zum Bilanzstichtag Anlagevermögen in Höhe von TEUR 527 (i. Vj. TEUR 87) bilanziert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 1.310 (i. Vj. TEUR 500) beinhalten vor allem Forderungen gegen die Gesellschafter und Finanzbehörden. Das Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 839 betrifft das Kontokorrentguthaben bei der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba), Frankfurt am Main. Das Stammkapital beträgt TEUR 100 und ist voll eingezahlt. Im Jahr 2012 wurde eine Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 250 gebildet. Durch den Gewinnvortrag von TEUR 282 und unter Hinzurechnung des Jahresüberschusses 2023 von TEUR 748 ergibt sich ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 1.380. Die sonstigen Rückstellungen von insgesamt TEUR 465 (i. Vj. TEUR 309) setzen sich wie im Vorjahr vor allem aus Rückstellungen für Personal und ausstehende Rechnungen zusammen. 4. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung In der am 30. November 2023 genehmigten Wirtschaftsplanung für das Jahr 2024 wird bei einem geplanten Umsatz von TEUR 13.119 mit einem Jahresüberschuss von etwa TEUR 12 gerechnet. Dieser Umsatz soll mit durchschnittlich 139,2 Vollzeitkapazitäten am Standort Coburg und 84,0 Vollzeitkapazitäten am Standort Nürnberg erbracht werden. Weitere 5,7 Vollzeitkapazitäten sind Standortübergreifend tätig (z.B. aus den Bereichen Personal, Finanzen und Organisation). Im Bereich der Kundenbetreuung stehen sowohl für die Mainova als auch für die NKS die Entwicklung der Systeme und Prozesse im Vordergrund. Bei beiden Auftraggebern sind entsprechende große IT-Projekte in der Umsetzung. Die service4EVU stellt für beide Projekte Personalkapazitäten für Tests. Als größtes Thema steht für den Standort Nürnberg auch für das Jahr 2024 weiterhin der Rollout der intelligenten Messeinrichtungen inklusive aller damit verbundenen personellen, logistischen und organisatorischen Herausforderungen an.
Coburg, den 22. März 2024 Rolf Grus Klaus Reimann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Informationen Die Service4EVU GmbH, Coburg (kurz: s4EVU), wurde mit notariell beurkundetem Gesellschaftsvertrag vom 15. Februar 2011 errichtet und am 23. März 2011 in das Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HR B 27430 eingetragen. Mit Gesellschafterversammlungsbeschluss vom 29. April 2011 wurde der Sitz des Unternehmens nach Coburg verlegt. Die Eintragung in das Handelsregister beim Amtsgericht Coburg unter HR B 5000 ist am 30. Mai 2011 erfolgt. Gegenstand des Unternehmens ist die Übernahme des Abrechnungsprozesses und der Kundenbetreuung für andere Unternehmen, insbesondere Energieversorgungsunternehmen, und artverwandte Tätigkeiten. Mit Gesellschafterbeschluss vom 28. August 2012 wurde eine nichtselbstständige Betriebsstätte in Nürnberg gegründet. Diese Betriebsstätte führt seit dem 1. Januar 2013 Dienstleistungen im Bereich Netz aus. II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde gemäß § 9 Abs. 1 des Gesellschaftsvertrags nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt. Erforderliche Zusatzangaben zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind im Anhang gesondert erläutert. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, soweit sie am Abschlussstichtag realisiert waren. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich nicht geändert. Aktiva Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, angesetzt. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. Die Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Selbstständig nutzbare Anlagegüter mit einem Betrag von EUR 250 bis EUR 1.000 werden analog § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten aufgenommen, der im Jahr des Zugangs und den folgenden vier Jahren jeweils mit einem Fünftel aufgelöst wird. Die Forderungen gegen Gesellschafter, sonstige Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind nur Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, aufgenommen. Passiva Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. In diesem sind künftige Preis- und Kostensteigerungen einbezogen. Sie berücksichtigen alle bekannten Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. IV. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung der Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung sind in dem beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Den Schwerpunkt der Investitionen in die Sachanlagen bildet der Kauf von Betriebs- und Geschäftsausstattung. Umlaufvermögen Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen TEUR 1.258 (i. Vj. TEUR 437) und betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 52 (i. Vj. TEUR 63) enthalten im Wesentlichen Mietkautionen und Forderungen aus Lohn- und Gehalt. Die flüssigen Mittel betreffen Guthaben bei der Landesbank Hessen-Thürigen Girozentrale in Höhe von TEUR 839 (i. Vj. TEUR 1.221). Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beträgt TEUR 28 (i. Vj. TEUR 16) und betrifft im Wesentlichen Kosten für HR-Software und Recruiting. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt TEUR 100 und ist voll eingezahlt. Im Jahr 2012 wurde eine Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 250 gebildet. Durch den Gewinnvortrag von TEUR 282 und unter Hinzurechnung des Jahresüberschusses 2023 von TEUR 765 ergibt sich ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 1.398. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 465 (i. Vj. TEUR 309) enthalten:
Verbindlichkeiten
Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 177 (i. Vj. TEUR 381) enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 173 (i. Vj. TEUR 342) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 4 (i. Vj. TEUR 39). V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 13.261 (i. Vj. TEUR 13.306) betreffen zum einen Erlöse der Betriebsstätte Coburg und zum anderen Erlöse der Betriebsstätte Nürnberg. Die Erlöse des Standortes Coburg in Höhe von TEUR 8.196 (i. V. TEUR 6.977) resultieren im Wesentlichen aus Kundenbetreuungsdienstleistungen, Backofficetätigkeiten Vertrieblichen Outbound, Vermieterservice und der Mahnhotline. Die Erlöse der Betriebsstätte Nürnberg in Höhe von TEUR 5.065 (i. Vj. TEUR 6.329) setzen sich im Wesentlichen aus Leistungen für den Messstellenbetrieb sowie Messdienstleistungen zusammen. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 129 (i. Vj. TEUR 103) enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 56 ((i. Vj. TEUR 92), die u. a. aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 13 (i. Vj. TEUR 79) resultieren. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 245 (i. Vj. TEUR 2.037) betreffen im Wesentlichen die Inanspruchnahme von Service-Center-Dienstleistungen. Der Personalaufwand beträgt TEUR 9.275 (i. Vj. TEUR 8.122). Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 237 (i. Vj. TEUR 32). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 2.464 (i.Vj. TEUR 2.659) setzen sich im Wesentlichen aus Miet- und Pachtaufwendungen (TEUR 1.550; i. Vj. TEUR 1.591), Fremdleistungen für den kaufmännischen Bereich (TEUR 204 i. Vj. TEUR 203), Fahrzeug-Kosten (TEUR 146, i. Vj. TEUR 258) sowie Fortbildungskosten (TEUR 66; i. Vj. TEUR 90) zusammen. Sie enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 10 (i.Vj. TEUR 14). Außergewöhnliche Aufwendungen haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht ergeben. VI. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus bis zum Jahr 2033 abgeschlossenen Mietverträgen für Gewerberäume in Coburg ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen i.H.v. EUR 2.098.140,00 EUR: Daneben gibt es sonstige finanzielle Verpflichtungen i.H.v. 135.660,00 EUR aus sich jährlich verlängernden Mietverträgen für Gewerberäume in Nürnberg. Aus Leasingverträgen resultieren sonstige finanzielle Verpflichtungen mit einem Gesamtbetrag von EUR 152.081,64 EUR.
Die jährlichen Mietaufwendungen für die Hardware belaufen sich auf rund TEUR 323 (i. Vj. TEUR 313) und für Software auf TEUR 676 (Vj. TEUR 761). Für Fremdleistungen für den kaufmännischen Bereich bestehen jährliche Verpflichtungen von TEUR 134 (i. Vj. TEUR 198). VII. Sonstige Angaben Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 246 Mitarbeiter, davon 206 kaufmännische und 40 gewerbliche Angestellte. Angaben zu Geschäften mit nahestehenden Personen: Die Umsatzerlöse werden ausschließlich zu marktüblichen Konditionen mit den Gesellschaftern erzielt. Als Geschäftsführer waren während des Geschäftsjahres bestellt: § Klaus Reimann, Zirndorf, Leiter Kundenservice der N-ERGIE Kundenservice GmbH § Rolf Grus, Ludwigsburg, Abteilungsleiter Kundenservice Privat- und Gewerbekunden der Mainova AG Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Bezüge. Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 12 (i. Vj. TEUR 6) und entfällt vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen. Die Service4EVU wird als assoziiertes Unternehmen in den Konzernabschluss der Mainova Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen stellt die Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH, Frankfurt am Main, auf. Die Konzernabschlüsse werden im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. VIII. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft nach Abschluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. IX. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 748 auf neue Rechnung vorzutragen.
Coburg, den 22. März 2024 Service4EVU
GmbH
gez. Rolf Grus gez. Klaus Reimann Entwicklung des Anlagevermögens
sonstige BerichtsbestandteileTätigkeitsabschlüsse für das Geschäftsjahr 2023 Ergänzende Angaben zu den Tätigkeitsabschlüssen nach § 6b Abs. 3 EnWG für das Geschäftsjahr 2023 A. Erläuterungen zu den Tätigkeiten Die service4EVU GmbH hat nach § 6b Abs. 3 EnWG für folgende Tätigkeiten jeweils eine Bilanz und eine Gewinn- und Verlustrechnung aufzustellen: - energiespezifische Dienstleistungen an verbundene Unternehmen (Elektrizitätsverteilung), - energiespezifische Dienstleistungen an verbundene Unternehmen (Gasverteilung). Die im Anhang des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind maßgebend für die Erstellung der Tätigkeitsabschlüsse. Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte werden einheitlich ausgeübt. B. Zuordnungs- und Schlüsselungsgrundsätze der Tätigkeitsabschlüsse Die Vorgehensweise bei der direkten und indirekten Zuordnung von Sachverhalten bzw. Buchungen ist sowohl für die Gewinn- und Verlustrechnung als auch für die Bilanz gleich. Ausgangszustand ist die Darstellung der direkt zugeordneten Aktiv- und Passivpositionen. Alle Buchungen wurden durch einen sachgerechten Schlüssel auf die einzelnen Tätigkeiten verteilt. C. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Tätigkeitsabschlüsse Saldierungen von Forderungen und Verbindlichkeiten wurden nicht vorgenommen. Bilanz zum 31.12.2023Tätigkeit ElektrizitätsverteilungAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2023Tätigkeit Elektrizitätsverteilung
Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2023Elektrizitätsverteilung
Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2023Elektrizitätsverteilung
Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2023Elektrizitätsverteilung
Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2023Elektrizitätsverteilung
Bilanz zum 31.12.2023Tätigkeit GasverteilungAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2023Tätigkeit Gasverteilung
Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2023Gasverteilung
Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2023Gasverteilung
Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2023Gasverteilung
Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2023Gasverteilung
Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Service4EVU GmbH VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Wir haben den Jahresabschluss der Service4EVU GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Service4EVU GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Prüfungsurteile Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung des IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter [https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie] eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Prüfungsurteile Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten "Elektrizitätsverteilung" und "Gasverteilung" nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft. - Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten. - Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n. F.(07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QS 1) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten gem. § 6b Abs. 3 EnWG Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, - ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und - ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG entsprechen. Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.
Nürnberg, 22. März 2024 Dr.
Storg GmbH
Dr. Storg, Wirtschaftsprüfer Ansorge, Wirtschaftsprüfer |
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