KRAMSKI Stiftung gGmbH
Selbe AdresseErbringung von Fundraising-Dienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Carle seit 14.6.2021 | Geschäftsführer |
Sabine Torres e Torres seit 23.6.2015 | Prokura |
Renate Kramski seit 19.7.2006 | Prokura |
Andreas Kramski seit 19.7.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% | |
| 24.50% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KRAMSKI GmbHPforzheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023INHALTBilanz zum 31. Dezember 2023 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 Anhang für das Geschäftsjahr 2023 und Anlagenspiegel Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die KRAMSKI GmbH hat ihren Sitz in Pforzheim. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 500969 eingetragen. B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden hinsichtlich der Bewertung und des Ausweises die Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages beachtet. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. C. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen I. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Seit 2010 werden Zugänge ausschließlich nach der linearen Methode (in Vorjahren zum Teil degressiv) abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis EUR 800,00 im Sinne des § 6 Abs. 2 S. 1 EStG werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vermindert um Abschreibungen auf den ihnen am Stichtag beizulegenden Wert, bewertet. II. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips nach § 253 Abs. 4 HGB bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips nach § 253 Abs. 4 HGB bewertet. Fremdkapitalzinsen sind nicht enthalten. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit wurde vom Wahlrecht des § 268 Abs. 5 S. 2 HGB Gebrauch gemacht und die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen offen von dem Posten "Vorräte" abgesetzt. Anzahlungen werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet, wobei Risiken im Forderungsbestand angemessen berücksichtigt werden. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos und des nachlaufenden Skontoaufwands werden Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 1 % gebildet. Die flüssigen Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. III. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB) und pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB). Die übrigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB abgezinst. IV. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. V. Fremdwährungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gemäß § 256a HGB bewertet. D. Angaben zur Bilanz I. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im beiliegenden Anlagespiegel dargestellt. Die KRAMSKI GmbH besitzt Anteile an den folgenden Unternehmen:
* 1 lt. Abschluss zum 31. Dezember 2023
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Vorsteuer in Höhe von EUR 23.307,54 (Vorjahr: EUR 70.372,45) enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen (antizipativ). In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von EUR 14.604,46 (Vorjahr: EUR 14.604,46) enthalten. III. Eigenkapital Im Bilanzgewinn ist in Höhe von EUR 40.447.441,97 (Vorjahr: EUR 31.902.474,88) ein Gewinnvortrag enthalten. Für die Ausschüttung gesperrte Beträge im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB bestehen in Höhe von EUR 806.258,00 (Vorjahr: EUR 730.633,00). Diese entfallen in Höhe von EUR 794.920,00 (Vorjahr: EUR 677.220,00) auf die Zeitwertbewertung des Rückdeckungsvermögens nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB und in Höhe von EUR 11.338,00 (Vorjahr: EUR 53.413,00) auf die Änderung des Rechnungszinses nach § 253 Abs. 6 HGB. Dabei wurde der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz von zehn Jahren und dem durchschnittlichen Marktzinssatz von sieben Jahren berücksichtigt. IV. Rückstellungen Die Pensionsverpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach der "projected unit credit method" ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 S. 2 HGB der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der zugrunde gelegte Zinssatz beträgt 1,82 %. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen wurden bei der Ermittlung der Verpflichtung mit 3,00 % p. a. berücksichtigt. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind, sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen) wurden gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Golddepot, Wertpapierdepot und Bankguthaben) entspricht dem Marktpreis im Sinne des § 255 Abs. 4 S. 1 HGB. Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes, Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens und laufenden Erträgen des Deckungsvermögens werden im Finanzergebnis gezeigt. Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB:
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen aus dem Personalbereich in Höhe von EUR 1.707.823,09 (Vorjahr: EUR 1.539.945,61) und Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von EUR 655.200,00 (Vorjahr: EUR 722.300,00). V. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig wie folgt besichert:
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 330.033,88 (Vorjahr: EUR 1.104.012,72) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 38.370,70 (Vorjahr: EUR 32.734,34). VI. Latente Steuern Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB. Aktive latente Steuern existieren auf der Aktivseite im Bereich des Vorratsvermögens und der sonstigen Vermögensgegenstände. Auf der Passivseite resultieren aktive latente Steuern aus Unterschieden bei der Pensionsrückstellung und den sonstigen Rückstellungen. Passive latente Steuern ergeben sich aus dem Rückdeckungsvermögen zur Pensionsrückstellung sowie aus einem Übertrag von stillen Reserven nach R 6.6 EStR. Die passiven latenten Steuern wurden mit den aktiven latenten Steuern saldiert. Der anzuwendende Steuersatz (KSt, SolZ und GewSt) beträgt 31,4 %. Aktive latente Steuern (in EUR)
Passive latente Steuern (in EUR)
E. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse teilen sich geographisch wie folgt auf:
In Bereiche teilt sich der Umsatz wie folgt:
II. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind EUR 225.168,00 enthalten, die das Vorjahr betreffen. Diese resultieren aus der Auflösung von Rückstellungen. F. Sonstige Angaben I. Haftungsverhältnisse Ein Bestellobligo besteht zum Stichtag in der Höhe, in der es sich aus dem gewöhnlichen Geschäftsgang ergibt. II. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Es bestehen Leasing- und Mietverträge, zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die sich aus diesen Verträgen ergeben, siehe unten unter "Sonstige finanzielle Verpflichtungen". Durch die Leasingverträge soll die Kapitalbindung sowie das Investitionsrisiko gesenkt werden. III. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- oder Leasingverträgen, die sich im Zeitablauf wie folgt darstellen:
Die Leasingverträge haben Restlaufzeiten zwischen 1 und 36 Monaten. IV. Beschäftigte Die KRAMSKI GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr (ohne Geschäftsführung) durchschnittlich 327 Mitarbeiter*Innen (Vorjahr: 321).
V. Organe und Organbezüge Geschäftsführer waren im Berichtsjahr die Herren
Herr Andreas Kramski ist alleinvertretungsberechtigt. Herr Dr. Alexander Granget und Herr Jörg Carle vertreten die Gesellschaft gemeinsam mit einem anderen Geschäftsführer oder einem Prokuristen. Die Bezüge der Geschäftsführung für das abgelaufene Geschäftsjahr betrugen TEUR 927. VI. Konzernverhältnisse Die KRAMSKI Holding GmbH, Birkenfeld, erstellt den befreienden Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis, inklusive der KRAMSKI Putter GmbH in Birkenfeld. Der Konzernabschluss der KRAMSKI Holding GmbH, Birkenfeld, wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Die KRAMSKI GmbH ist Mutterunternehmen für die in diesem Anhang aufgeführten Tochterunternehmen i.S.d. § 290 HGB und deren mittelbaren und unmittelbaren Tochterunternehmen, die damit auch verbundene Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB sind. Diese werden somit ebenfalls in den Konzernabschluss der KRAMSKI Holding GmbH einbezogen.
VII. Geschäfte mit nahestehenden Personen Es bestehen keine Geschäfte mit nahestehenden Personen, die zu marktunüblichen Konditionen zustande gekommen sind. VIII. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Am 01. März 2024 ist Herr Felix Nußbaum aus der Geschäftsführung ausgeschieden. Die Eintragung der Abberufung als Geschäftsführer im Handelsregister erfolgte am 01. März 2024. IX. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt für das Geschäftsjahr 2023 die folgende Ergebnisverwendung vor:
Pforzheim, 26. August 2024 Andreas Kramski, Geschäftsführer Dr. Alexander Granget, Geschäftsführer Jörg Carle, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Inhalt A. Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell des Unternehmens II. Entwicklung und Engineering B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen II. Geschäftsverlauf III. Lage 1. Ertragslage 2. Finanzlage 3. Vermögenslage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren 5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 6. Vergleich mit Prognosen der Vorperiode C. Prognosebericht D. Chancen- und Risikobericht I. Risikobericht 1. Branchenspezifische Risiken 2. Ertragsorientierte Risiken 3. Finanzwirtschaftliche Risiken II. Chancenbericht III. Gesamtaussage E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten F. Bericht über Zweigniederlassungen G. Bericht über Tochtergesellschaften H. Schlusswort A. Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell des Unternehmens Das 1978 gegründete Unternehmen produziert in erster Linie hochpräzise Stanz- und Biegeteile sowie umspritzte Stanzteile und Baugruppen für verschiedene Branchen. Die hierzu notwendigen Stanz- oder Spritzwerkzeuge werden weitgehend im Unternehmen oder in der Firmengruppe selbst entwickelt, konstruiert und hergestellt. Wir bieten unseren Kunden Engineering-Lösungen an. Hier gibt es weltweit eine überschaubare Anzahl vergleichbarer Wettbewerber, die beide Technologien - Stanzen und Spritzgießen - auf diesem hohen Niveau beherrschen. Unser Unternehmen ist aufgrund dieses Leistungsumfanges sehr gut positioniert. Unsere Kunden sind aus der Transport-, Mobility-, Elektronik-, Haushaltselektrik-, alternative Energien- und der Medizintechnikbranche. Aufgrund unserer hohen Kompetenz im Werkzeug- und Formenbau, in der Musterteileentwicklung und Produktoptimierung, können wir unseren Kunden Kunststoff-Metall-Verbundteile aus einer Hand bieten. Die bedeutendste Branche ist Mobility. Unsere Produkte werden sowohl in der Steuerung und in Antriebsaggregaten als auch in anderen Bereichen des Fahrzeugbaus eingesetzt. Auch in Fahrzeugen mit alternativen Antriebssystemen werden Teile und Baugruppen der KRAMSKI GmbH verbaut. Unsere Produkte finden zunehmend in Fahrassistenzsystemen und in der Sensorik ihren Einsatzzweck. Zu den wesentlichen Absatzmärkten der KRAMSKI GmbH gehören der europäische und der asiatische Markt. II. Entwicklung und Engineering Als Entwicklungspartner für innovative Produkte sind wir sehr erfolgreich. Gemeinsam mit Kunden entwickeln und konstruieren wir neue Produkte zur Serienreife, bis an die technische Machbarkeitsgrenze. Unsere Innovationskraft mit neuen Lösungen wird durch die hohe Prozesssicherheit in der Produktion täglich bestätigt. Der wichtigste Pfeiler für unsere Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte deutsche Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2023 um rund 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Der Rückgang war hauptsächlich auf die weiterhin hohen Preise, ungünstige Finanzierungsbedingungen und eine schwächere Nachfrage zurückzuführen. Die Wirtschaft in der Eurozone ist im Jahr 2023 um etwa 0,4 % gewachsen. Die Weltwirtschaft ist im Jahr 2023 schätzungsweise um 2,7 % (Vorjahr +3,2 %) gewachsen. II. Geschäftsverlauf Die KRAMSKI GmbH entwickelte sich im Jahr 2023 analog der vorherrschenden Herausforderungen stabil. Unsere Umsatzerlöse sind um TEUR 3.508 (Vorjahr: TEUR 3.777) gesunken. Dies ist ein Rückgang von 4,3 % (Vorjahr Rückgang um 4,4 %) im Verhältnis zu den Umsätzen des Jahres 2022. Die Gesamtleistung verringerte sich um TEUR 5.224 (Vorjahr Abnahme um TEUR 4.995) Das ist im Verhältnis zum Vorjahr ein Rückgang um 6,3 % (Vorjahr Rückgang um 5,7 %) weniger. Die Umsätze im Bereich Serienproduktion sind um 5,7 % (absolut TEUR 4.132) gesunken. Der Bereich Werkzeugbau ist um 20,7 % (absolut TEUR 1.196) gestiegen. Die sonstigen Umsätze sind um 23,4 % (absolut TEUR 573) gesunken. Das EBITDA des Geschäftsjahres 2023 beträgt TEUR 15.038. Im Vergleich zum Vorjahr ist es somit um TEUR 2.642 (Vorjahr Rückgang um 14,9 %) gesunken. Grund für den Rückgang des EBITDA sind im Wesentlichen die gesunkene Gesamtleistung, gestiegene Personalaufwendungen und höhere sonstige betriebliche Aufwendungen. Vor dem Hintergrund der COVID-19 Pandemie sowie der Ukraine-Krise sind wir mit dem Geschäftsverlauf des Jahres 2023 zufrieden. III. Lage Die Lage der KRAMSKI GmbH kann angesichts der volkswirtschaftlichen Lage insgesamt als gut bezeichnet werden. Die COVID-19 Pandemie und die daraus resultierenden Restriktionen haben auch unser Geschäft beeinflusst. Im Vergleich zum Jahr 2022 haben wir einen Umsatzrückgang zu verzeichnen. 1. Ertragslage Die Ertragslage ist unter den gegebenen volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen angemessen. Aufgrund des hohen Anteils der Transport- und Mobilitybranchen am Gesamtumsatz besteht eine starke Abhängigkeit von der Entwicklung dieser Industrien. Dieser Abhängigkeit arbeiten wir durch die gezielte Marktbearbeitung in definierten Industriezweigen entgegen. Der Umsatz des Jahres 2023 beträgt TEUR 77.780. Im Bereich Serienproduktion konnten wir einen Umsatz von TEUR 68.931 und im Bereich Werkzeug-, Formen- und Musterbau einen Umsatz von TEUR 6.970 erzielen. Der sonstige Umsatz beläuft sich auf TEUR 1.879. Der Umsatz verteilt sich auf die folgenden Regionen: Umsatzerlöse nach Regionen
Trotz der Einflüsse durch die Corona-Pandemie und der geopolitischen Lage konnten wir unsere weltweiten Umsätze im Wesentlichen stabil halten. Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf TEUR 3.400 (Vorjahr: TEUR 1.550). Sie bestehen im Wesentlichen aus Gewinnen aus dem Verkauf von Wertpapieren (TEUR 1.970) sowie Erträgen aus der Strompreisbremse (TEUR 743). Der Materialaufwand ist um 8,6 % gesunken. Dies resultiert aus der gesunkenen Gesamtleistung. Im Verhältnis zur Gesamtleistung beträgt die Materialquote 39,1 %, im Vorjahr waren es 40,1 %. Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr um 5,0 % gestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus unternehmensweiten Gehaltserhöhungen sowie aus der gestiegenen Mitarbeiterzahl. Wir beschäftigen qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal. Im Jahresdurchschnitt hatten wir 327 Mitarbeiter*Innen beschäftigt. Dies entspricht einem Anstieg von rund 1,9 % im Vergleich zum Vorjahr. In unserer Lehrwerkstatt bilden wir qualifizierte Fachkräfte aus. Die Kostenstruktur ist gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert. 2. Finanzlage Unsere Finanzlage kann als stabil bezeichnet werden. Ziel unseres Finanzmanagements ist es, Verbindlichkeiten grundsätzlich innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Bilanzsumme ist um TEUR 5.934 gesunken. Grund für den Rückgang sind im Wesentlichen die gesunkenen Wertpapierbestände. Auf der Passivseite betrifft der Rückgang im Wesentlichen das Eigenkapital. Das Eigenkapital ist um TEUR 6.476 auf TEUR 47.849 zurückgegangen. Zum einen hat sich der Jahresüberschuss von TEUR 7.524 erhöhend ausgewirkt. Einen gegenläufigen Effekt hatten die Ausschüttungen an die Konzernmutter. Die Eigenkapitalquote hat sich von 67,7 % auf 64,4 % verringert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 19,5 % (Vorjahr: 19,5 %) der Bilanzsumme aus. Der Rückgang resultiert aus planmäßigen Tilgungen verrechnet mit Darlehensaufnahmen sowie der gegenläufig gesunkenen Bilanzsumme. Absolut sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 1.188 aufgrund planmäßiger Tilgungen (TEUR 4.768) verrechnet mit Neuaufnahmen (TEUR 3.580) gesunken. In der Regel werden langfristige Anlagen auch langfristig finanziert. Die Finanzierung erfolgt bevorzugt über regionale Kreditinstitute und gegebenenfalls deren Spitzeninstitute. Wir sind darüber hinaus in ausreichendem Umfang mit Kreditlinien ausgestattet. Die Rückstellungen sind um TEUR 869 gestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Steuerrückstellungen um TEUR 814. Im Jahr 2023 haben wir insgesamt TEUR 4.909 investiert. Davon sind TEUR 623 Leasingzugänge. Die Investitionen erfolgten hauptsächlich in technische Anlagen und Maschinen, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie als geleistete Anzahlungen. Die Investitionen wurden durch langfristige Kredite, Leasing sowie aus freien Mitteln finanziert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 118 gesunken. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind um TEUR 155 gestiegen und betragen TEUR 1.390. Diese bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus abzuführenden Lohn- und Kirchensteuern (TEUR 330), abzuführender Sozialversicherung (TEUR 38) und übrigen sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 1.022). Zusammen mit den eingeräumten und nicht ausgenutzten Kontokorrentlinien und Darlehenszusagen steht uns ausreichend Liquidität zur Verfügung. 3. Vermögenslage Das Anlagevermögen ist um TEUR 858 gesunken. Grund für den Rückgang sind die Abschreibungen, die die getätigten Investitionen übersteigen. Das Umlaufvermögen ist um TEUR 5.184 gesunken. Dies ist hauptsächlich auf die Abnahme der Wertpapiere (TEUR 5.963) sowie die Abnahme der Forderungen (TEUR 1.479) sowie die Abnahme der Vorräte (TEUR 289) zurückzuführen. Dagegen haben sich die Bankguthaben um TEUR 2.548 erhöht. Langfristige Anlagen werden fristenkongruent finanziert. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden insbesondere die Kennzahlen Eigenkapitalquote, Umsatz und EBITDA (Ergebnis vor Zins- und Beteiligungsergebnis, Steuern, Abschreibungen und Ergebnisabführung) verwendet. Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr von 67,7 % auf 64,4 % gesunken. Das EBITDA ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.642 gesunken. Grund hierfür ist vor allem die gesunkene Gesamtleistung. 5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Unser Ziel ist es, die Kundenzufriedenheit in den Schlüsselkriterien Qualität, Liefertermin und Service so zu verbessern, dass wir ausschließlich als A-Lieferant bewertet werden. Langfristig soll kein Kunde mehr als 25 % Umsatzanteil haben. Durch Neukundengewinnung in neuen Märkten sind entsprechende Umsatzgrößen vorgesehen. 6. Vergleich mit Prognosen der Vorperiode Die geopolitische Situation und die daraus resultierenden, weltweiten Restriktionen haben auch unser Geschäft beeinflusst. Dennoch konnten wir mit einem Umsatz von TEUR 77.780 einen nur leichten Rückgang im Vergleich zum Jahr 2022 erzielen. Wir hatten für 2023 mit einem geringeren Umsatz gerechnet. Der Jahresüberschuss liegt mit TEUR 7.524 unter dem Vorjahr. Einen Rückgang des Ergebnisses hatten wir erwartet. Wie im Vorjahr prognostiziert haben wir mit TEUR 4.909 weniger investiert als im Jahr 2022 (TEUR 6.797). Die Investitionen erfolgten hauptsächlich in technische Anlagen und Maschinen, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie als geleistete Anzahlungen. C. Prognosebericht Die Weltwirtschaft wird im Jahr 2024 voraussichtlich ein Wachstum von 2,5 % erreichen. Für den deutschen Automarkt wird im Jahr 2024 mit einem Minus beim Absatz von einem Prozent auf 2,8 Millionen Fahrzeuge gerechnet. Der Elektroauto-Absatz dürfte dabei deutlicher schrumpfen, bei den rein batterieelektrischen Fahrzeugen wird ein Minus von 14 % vorausgesagt. Wir rechnen für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Umsatz in etwa auf dem Niveau des Jahres 2023. Das Ergebnis wird voraussichtlich leicht unter dem Ergebnis des Jahres 2023 liegen. Wir beobachten die wirtschaftliche Entwicklung genau und ergreifen bei Bedarf kurzfristig korrigierende Maßnahmen. Für das Jahr 2024 rechnen wir mit leicht höheren Investitionen als im Vorjahr. Im Bereich Werkzeug-, Formen- und Musterbau verfolgen wir weiterhin eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Strategie. Dabei liegt unser Fokus auf langfristig vorteilhaften Projekten. Wir haben unseren Vertrieb gestärkt und sind gezielt auf Neukundenakquise unterwegs. In der Geschäftspolitik sind keine wesentlichen Änderungen geplant. Es gilt weiterhin Stabilität vor Rentabilität vor Wachstum unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit. D. Chancen- und Risikobericht I. Risikobericht 1. Branchenspezifische Risiken Sofern sich die geopolitischen Unwägbarkeiten sowie die Verunsicherung an den Finanzmärkten weiter verstärken und dadurch bedingt die Konjunktur anhaltend abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus könnten für uns erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Aufgrund unserer Umfänge in die Transport- und Mobilityindustrie ist die Entwicklung dieser Branchen genau zu beobachten. Weiterhin ist auch der Preisdruck für Serienteile und Werkzeuge anhaltend hoch und steigend. Die Entwicklung auf der Rohstoffseite ist volatil und daher schwer zu prognostizieren. Durch einen ausgewogeneren Branchenmix wollen wir unsere Branchenabhängigkeit verringern und die Ertragssituation stabil halten. Dies ist ein kontinuierlicher Prozess im Unternehmen. 2. Ertragsorientierte Risiken Um Haftungsrisiken aus möglichen Schadensfällen zu vermindern und mögliche Verluste hieraus zu vermeiden, bestehen Haftpflichtversicherungen. Die Deckungssummen werden jährlich geprüft und gegebenenfalls angepasst. Mit einzelnen Kunden wurden mögliche Schadensersatzforderungen begrenzt. Kapazitätsschwankungen werden bestmöglich unter anderem durch den Einsatz von Leihpersonal abgedeckt, um bei einer unerwarteten Änderung in der Nachfrage über hinreichend Flexibilität zu verfügen. Die Rekrutierung von hoch qualifizierten Fach- und Führungskräften ist weiterhin eine schwierige Herausforderung. Diesem Phänomen steuern wir durch eine hohe Ausbildungsquote entgegen. Die möglichen Auswirkungen der Ukraine-Krise sowie des Konflikts in Israel auf unser Geschäft sind nach wie vor nicht bestimmbar. Wir sind im engen Kontakt mit unseren Kunden, um diesen gegebenenfalls bei Problemen durch Insolvenzen von Lieferanten aus unserem Wettbewerbsbereich als verlässlicher Partner bei möglichen Produktionsverlagerungen zur Seite zu stehen. 3. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Liquiditätslage ist gut, es sind aus heutiger Sicht keine unmittelbar erkennbaren Engpässe zu erwarten. Da die KRAMSKI GmbH bis dato in Euro fakturiert und hauptsächlich im Euro-Raum einkauft, betrachten wir unser Wechselkursrisiko als gering. Aufgrund bestehender Vereinbarungen mit einigen Kunden, können gestiegene Rohstoffpreise teilweise anteilig oder komplett an diese weitergegeben werden. Somit sehen wir kurzfristig ein eher moderates Risiko in steigenden Rohstoffpreisen bei unveränderten volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Wir unterhalten keine direkten geschäftlichen Beziehungen in die Ukraine oder nach Russland. Trotzdem analysieren wir kontinuierlich die für unser Geschäft relevanten Risiken, die durch die Ukraine-Krise und die damit zusammenhängenden Auswirkungen für uns entstehen könnten. Wir analysieren kontinuierlich die für unser Geschäft relevanten Risiken, um gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen kurzfristig ergreifen zu können. II. Chancenbericht Dem steigenden Wettbewerbs- und Kostendruck am Markt, auch aus dem außereuropäischen Raum, wird die KRAMSKI GmbH durch eine zunehmend innovative, dynamische Verkaufspolitik und Unterstützung der Kunden bei Problemlösungen entgegenwirken. Vorteilhaft für die KRAMSKI GmbH sind die Standorte in USA, Europa und Asien. Wir lassen unsere Management-Systeme an allen Standorten regelmäßig überprüfen und zertifizieren. Auch wenn der Hauptsitz des Unternehmens in Pforzheim sein mag, so ist die typische KRAMSKI-Qualität an allen Standorten zu Hause. Für uns gehört die Erfüllung internationaler Normen zum Alltag - ISO 9001, ISO 14001, ISO 13485, IATF 16949 uvm. - unser Qualitätsanspruch und das Streben nach Perfektion für unsere Kunden geht aber noch weit über diese Normen hinaus. Zur Steuerung unserer Risiken haben alle Fachabteilungen ihre jeweiligen Risiken analysiert und bewertet. Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse nutzen wir, um Maßnahmen zur Risikominimierung einzuleiten. Der Risikokatalog wird periodisch überprüft und neu bewertet. III. Gesamtaussage Sofern der Ukraine-Konflikt sowie der Israel-Konflikt nicht weiter eskalieren und sich die globale Konjunkturlage nachhaltig stabilisiert, sollte der Anlauf diverser Neuprojekte in den nächsten Jahren dazu beitragen, die Auslastung bei KRAMSKI GmbH stabil zu halten. In neuen Geschäftsfeldern gibt es eine überschaubare Zahl vergleichbarer Wettbewerber, die beide Technologien - Stanzen und Spritzgießen - auf diesem komplexen Niveau beherrschen. Diese solide Ausgangsposition ist der Schlüssel für den weiteren Ausbau unserer Marktpositionierung. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht zu erwarten. Ein tragender Teil unseres Umsatzes wird mit einem weltweit tätigen Konzern realisiert. Dieser Konzern wird von uns in unterschiedlichen Geschäftsbereichen sowie an zahlreichen weltweiten Standorten beliefert. Ein Risiko des kompletten Verlustes dieses Kunden in allen Bereichen und Standorten sehen wir aufgrund der breiten Streuung der Geschäftsbereiche, Vertragspartner und Standorte als eher gering an. E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten, Leasing- und Mietgeschäfte sowie Patronatserklärungen und Garantien für unsere Tochtergesellschaften. Bei negativer Wertentwicklung werden entsprechende Drohverlustrückstellungen gebildet. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über Bankkredite bei regionalen Banken und gegebenenfalls deren Spitzeninstituten. Hier besteht eine langjährige Geschäftsbeziehung. Anstehende Investitionen werden bevorzugt mit diesen regionalen Banken und ihren Leasingpartnern realisiert. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Mit einem Großteil der Kunden besteht eine langjährige Zusammenarbeit. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist es, jederzeit für ausreichende Liquidität zu sorgen. Rechnungen sollen innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen, möglichst unter Ausnutzung des Skontoabzugs, bezahlt werden. Des Weiteren stellt die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art ein weiteres Ziel dar. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Vor Eingehen einer neuen Geschäftsbeziehung prüfen wir stets die Bonität des zukünftigen Kunden bzw. Lieferanten. F. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. G. Bericht über Tochtergesellschaften Es bestehen Tochtergesellschaften in Sri Lanka, in den USA und in Indien. H. Schlusswort Auch in diesem Jahr bedankt sich die Geschäftsführung besonders bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, bei Kunden und Lieferanten und bei allen Geschäftspartnern.
Pforzheim, 26. August 2024 Andreas Kramski, Geschäftsführer Dr. Alexander Granget, Geschäftsführer Jörg Carle, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die KRAMSKI GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der KRAMSKI GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der dort dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KRAMSKI GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gem. § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Pforzheim, 26. August 2024 AWP
Treuhand GmbH
gez. F. Aisenbrey, Wirtschaftsprüfer gez. M. Eska, Wirtschaftsprüfer Sonstiger Berichtsbestandteil Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der KRAMSKI GmbH wurde am 30.08.2024 festgestellt. |
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