Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 108529
Eingetragen
17.2.2009
Branche
Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und FuttermittelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Grundstoffen, lebenden Tieren, textilen Rohstoffen und HalbwarenGroßhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Gegenstand
der Handel mit Waren aller Art, insbesondere mit Agrarprodukten und Futtermitteln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jens Jörg Senf
seit 2.1.2014
Prokura
Marko Kniebel
seit 5.1.2010
Geschäftsführer
Martin Dieter Witt
seit 5.1.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Hamburg
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Witt Agrar GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023

der Witt Agrar GmbH

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Rahmenbedingungen

Die Witt Agrar GmbH betreibt den Handel von Futterphosphaten und Spezialitäten:

• Monocalciumphosphat

• Calcium Natrium Phosphat

• Sulmag

Die Einkaufsmärkte für die Handelswaren liegen in China. Die Einkäufe werden direkt beim Produzenten getätigt.

Die Abnehmer sind hauptsächlich inländische Großhändler und Kunden im EU-Ausland.

Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 war sehr herausfordernd und die Gesellschaft musste sich komplett neu aufstellen.

Wir verloren unsere traditionellen Lieferquellen auf Grund von einer Werksabstellung und Sanktionen, so dass wir alternative Lieferquellen intensivieren mussten.

Durch großen Einsatz konnten wir zumindest einen Teil unseres traditionellen Geschäftes halten und sind mit dem Ergebnis im aktuellen Umfeld sehr zufrieden.

Die abgesetzte Menge verringerte sich um 49,14 % gegenüber dem Vorjahr von 62.601 mt auf 31.841 mt.

Die Umsatzerlöse lagen mit - 68,92 % aufgrund von hohen Preissenkungen und aufgrund der stark verringerten Menge gegenüber dem Vorjahr ungefähr auf dem im Vorjahr prognostiziertem Wert. Das EBT ist im Vergleich zum Vorjahr und dem Budget für 2023 um TEUR 14.413 auf TEUR 1.309 gesunken. Das gesunkene EBT ergab sich aus starken Preissenkungen und einer verringerten Warenmenge.

2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Das Rohergebnis sank ohne Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR 15.470 auf nun mehr TEUR 2.263. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um 38 % = TEUR 487. Die gesunkenen Aufwendungen setzten sich hauptsächlich aus Währungseffekten zusammen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen machen 35,26 % des Rohergebnisses aus.

Das Finanz- und Beteiligungsergebnis setzt sich wie folgt zusammen:

2022 2023 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Zinserträge 0,0 56,0 56,0 100,0
Zinsaufwand - 132,0 0,0 - 132,0 100,0
- 132,0 0,0 - 132,0 100,0

Das bereinigte EBIT (vor außergewöhnlichen Posten) macht TEUR 1.275 (Vorjahr: TEUR 15.991) aus.

Das Vorsteuerergebnis beläuft sich auf TEUR 1.309 (Vorjahr: TEUR 15.722).

Die Umsatz- und Gesamtkapitalrentabilität auf Basis des EBIT gem. Gewinn- und Verlustrechnung stellen sich wie folgt dar:

Umsatzrentabilität 4,26 % (Vorjahr: 16,05 %)

Gesamtkapitalrentabilität 9,09 % (Vorjahr: 63,43 %).

Das Jahresergebnis wurde im Jahresdurchschnitt von 6 beschäftigten Mitarbeitern erwirtschaftet. Die Zusammensetzung des Mitarbeiterstamms ist beständig. Wir haben keine Fluktuation aufgrund Mitarbeiterunzufriedenheit zu verzeichnen.

Finanzlage

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit nach DRS 21 des DRSC hat sich insbesondere aufgrund der Ergebnisreduzierung und der Abnahme des Vorratsvermögens von TEUR 29.011 auf TEUR 2.717 gesenkt. Demgegenüber hat sich der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von TEUR -20.332 auf TEUR -11.000 gegenläufig entwickelt.

Der Gesellschaft stehen bis auf weiteres Kreditlinien in Höhe von TEUR 17.500 bei zwei Kreditinstituten zur Verfügung, die zum Stichtag nicht in Anspruch genommen wurden.

Die Finanzierung der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt gesichert.

Vermögenslage

Das Vermögen unserer Gesellschaft besteht im Wesentlichen aus Vorräten (62 %) Forderungen (17 %) sonstige Vermögensgegenstände (11 %) und liquiden Mitteln (10 %).

In Kennzahlen dargestellt ergeben sich folgende Angaben:

Umschlagshäufigkeit der Vorräte 2,9 (Vorjahr: 4,9)
Umschlagshäufigkeit der Forderungen 8,4 (Vorjahr: 10,7)

Die Finanzierung der Gesellschaft ist bei einer Eigenkapitalquote von 87,6 % (per 31.12.22 = 75 %) und durch langfristige Kreditzusagen unserer Hausbanken gesichert. Durch die erfolgreiche Entwicklung unserer Gesellschaft innerhalb der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stand als Finanzierungsquelle auch das jeweils erwirtschaftete Ergebnis während des Jahres zur Verfügung. Das Stammkapital der Gesellschaft blieb unverändert.

Die Bilanzsumme sank von TEUR 21.714 auf TEUR 7.073.

3. Umwelt

Das Umweltmanagement ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Qualitäts-/Unternehmenspolitik, welches durch unsere Dienstleister und Mitarbeiter stets verbessert wird, um einen dauerhaft steigenden Nutzen im ökologischen und unternehmerischen Sinne zu erzielen. Weiterhin führen wir den Umschlag der Produkte, mit sämtlichen Umschlagbetrieben durch anspruchsvolles Equipment ohne Umweltbelastung durch. Die Qualität unserer Produkte und Leistungen sowie die Produktsicherheit werden überprüft und in einem vorhandenem HACCP Konzept regelmäßig bewertet. Im Bewertungszeitraum kam es zu keinen Abweichungen.

4. Chancen - und Risikobericht

Aufgrund unserer langjährigen bestehenden engen Kundenbeziehungen sowie einer sehr leistungsstarken Logistik - und Qualitätsmanagements, sehen wir auch zukünftig unsere Chancen im Futterphosphatbereich sowie im weiteren Ausbau der Produktpalette.

Ein weiterhin grosses Geschäftsrisiko bestand durch die Abhängigkeit von zwei Lieferanten die für den wesentlichen Teil unserer Umsätze zuständig sind. Durch die längeren Vorlaufzeiten aus Asien und stark rückläufigen Marktpreisen sinkt unsere Mengenerwartung immens.

Währungsrisiken werden durch konsequente Kurssicherung zum Zeitpunkt des Geschäftsabschlusses ausgeschlossen.

Einem Forderungsausfallrisiko ist die Witt Agrar GmbH aufgrund der Kundenstruktur und dem sehr zeitnahen Forderungsmanagement in nur sehr geringem Maße ausgesetzt.

Weiterhin sind die Umsätze des Produktes Calcium Natrium Phosphat zum größten Teil über eine Warenkreditversicherung (Coface) abgesichert.

Liquiditätsrisiken wirken wir ebenso durch eine zurückhaltende Ausschüttungspolitik entgegen.

Gerichts- und Schiedsverfahren sind nach unserer Kenntnis derzeit nicht anhängig und werden auch nicht erwartet. In rechtlichen Belangen wird auf externe Berater zurückgegriffen.

Für versicherbare Geschäftsrisiken besteht ausreichender Versicherungsschutz.

Unsere Gesellschaft ist als international agierendes Unternehmen einer Vielzahl von regulatorischen und rechtlichen Risiken ausgesetzt. Durch unser konsequentes Arbeiten gemäß unseren Qualitätsmanagementsystemen (GMP+B3 und B4 / GMP+BSN-DE1 QM Milch / QS / Secure Feed) erfüllen wir jederzeit die gesetzlichen und behördlichen Normen und Anforderungen der Futtermittelbranche. Das Rezertifizierungsaudit haben wir am 28.12.2023 ohne Abweichungen erfolgreich bestanden.

Derzeit ist es weiterhin schwierig absehbar, wie lange der Russland - Ukraine Konflikt noch andauern wird. Die Ukraine Krise wird sich weiterhin (bei noch längerem Verlauf) auf den Absatz- oder Beschaffungsprozess auswirken. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir daher unseren Lagerraum in Lübeck deutlich verkleinert sowie unseren Lagerstandort Bremen zum 31.08.23 gekündigt.

Weitere Risiken, wie z.B. im Personalbereich, in der Investitionstätigkeit aber auch informationstechnische Risiken werden derzeit nicht gesehen.

5. Prognosebericht

Durch hohe Containerfrachten aus Asien nach Europa sank zu Jahresbeginn unsere Wettbewerbsfähigkeit in einigen Märkten und die Mengenprognose ist weiterhin rückläufig.

Durch die Produktionserweiterung eines Lieferanten erhoffen wir uns jedoch für das 2. HJ 2024 eine leichte Mengenstabilisierung.

Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 einen weiteren Umsatzrückgang um etwa 40 % des Vorjahresniveaus.

Wir erhoffen uns für das laufende Geschäftsjahr einen geringen Gewinn zwischen 50.000 und 100.000€.

 

Hamburg, 10.04.2024

Geschäftsleitung

Martin Witt

Marko Kniebel

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 46.378,00 4,00
I. Sachanlagen 46.378,00 4,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 46.378,00 4,00
B. Umlaufvermögen 7.016.665,51 21.656.737,86
I. Vorräte 4.355.274,62 8.772.917,87
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.982.390,04 3.930.495,57
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 679.000,85 8.953.324,42
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.930,42 57.739,43
Aktiva 7.072.973,93 21.714.481,29

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.193.112,56 16.281.804,98
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnvortrag 5.231.804,98 5.315.473,54
III. Jahresüberschuss 911.307,58 10.916.331,44
B. Rückstellungen 79.865,50 4.435.270,09
C. Verbindlichkeiten 799.995,87 997.406,22
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 799.995,87 997.406,22
Passiva 7.072.973,93 21.714.481,29

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 2.593.687,59 18.166.033,20
2. Personalaufwand 541.842,55 1.026.039,07
a) Löhne und Gehälter 461.960,41 931.689,71
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 79.882,14 94.349,36
davon für Altersversorgung 12.949,90 11.528,28
3. Abschreibungen 654,22 835,00
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 654,22 835,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 798.359,85 1.285.323,91
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 326.476,97 556.754,93
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 55.928,80
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -64,00 132.247,63
davon an verbundene Unternehmen 132.247,63
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 397.298,19 4.805.038,15
8. Ergebnis nach Steuern 911.525,58 10.916.549,44
9. sonstige Steuern 218,00 218,00
10. Jahresüberschuss 911.307,58 10.916.331,44

Anhang

Allgemeine Angaben

Die Firma WITT Agrar GmbH mit Sitz in Hamburg ist im Handelsregister B des Amtsgerichtes Hamburg unter der Nummer HRB 108529 eingetragen.

Der Jahresabschluss der WITT Agrar GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB einzustufen.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Das Anlagevermögen wurde zu den Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibung vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Steuerliche Vereinfachungsverfahren wurden angewendet.

Die Entwicklung des Anlagevermögens zu Bruttowerten ist in dem diesem Anhang folgenden Anlagespiegel als Anlage dargestellt.

Die Bewertung der Handelswaren erfolgt zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert, der sich aus niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag oder den künftig erzielbaren Verkaufserlösen abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten ergibt (verlustfreie Bewertung).

Die geleisteten Anzahlungen wurden mit dem Nennwert bewertet.

Die flüssigen Mittel sowie die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Nennwerten bilanziert. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Auszahlungen im abgelaufenen Jahr, die Aufwand der zukünftigen Periode darstellen.

Das Stammkapital beträgt TEUR 50,0 und ist voll eingezahlt.

Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken und andere ungewisse Verbindlichkeiten in erforderlicher Höhe berücksichtigt. Sie wurden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages nach kaufmännischen Gesichtspunkten gebildet.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben in fremder Währung sind sämtlich kurzfristig und werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Anzahlungen in Fremdwährung wurden mit dem Devisenkurs zum Zeitpunkt der Verbuchung bewertet.

Ökonomische Sicherungsbeziehungen im Sinne des § 254 HGB werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen.

Bei Deckung durch Termingeschäfte war darüber hinaus der Terminkurs maßgebend.

Folgende Sicherungsmaßnahmen gegen Verluste aus Währungsgeschäften wurden getroffen:

Derivative Finanzinstrumente

Als derivatives Finanzinstrument wurden Devisentermingeschäfte (DTG) abgeschlossen.

Zum Bilanzstichtag bestand folgende derivative Finanzposition:

Der Nominalbetrag ist der Kauf- beziehungsweise Verkaufsbetrag des derivativen Finanzgeschäftes.

Die zum Bilanzstichtag bestehenden derivativen Finazpositionen stellen Sicherungsgeschäfte für zum Bilanzstichtag noch nicht realisierte Grundgeschäfte dar.

Durch die Sicherungsgeschäfte werden Risiken im Zusammenhang mit Einkaufsgeschäften in USD abgedeckt. Eine weitere Ergebnisbetrachtung ist somit nicht erforderlich. Grund- und Sicherungsgeschäfte werden als geschlossene Posistion angesehen unter Verwendung der Einfrierungsmethode. Die gegenläufigen Wertänderungen gleichen sich bis Februar 2024 aus.

Als Form der Bewertungseinheit wurde Portfoliohedging gewählt. Als Methode zur Feststellung der Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung wurde die qualitative Methode gewählt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie sonstige Angaben

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angaben zu Forderungen

Die ausgewiesenen Forderungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind notwendig und zur Deckung der ungewissen Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung ausreichend bemessen und beinhalten im wesentlichen Kosten für Abschlusserstellung und Prüfung (TEUR 42) und für ausstehende Urlaubsansprüche (TEUR 16).

Angaben zu Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

Land Umsatz
TEUR
Anteil am Gesamtumsatz
Deutschland 11.184 52,92 %
EU-Länder 5.761 27,26 %
Drittländer 4.189 19,82 %
Gesamtumsatz 21.134 100,00 %

Unter der Position Sonstige betriebliche Erträge sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 282,6 (Vorjahr: TEUR 402,0) enthalten.

In der Position Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind solche für Altersversorgung in Höhe von TEUR 12,9 (Vorjahr: TEUR 11,5) enthalten.

Unter der Position Sonstige betriebliche Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 326,4 (Vorjahr: TEUR 556,8) enthalten.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Der ausgewiesene Steueraufwand von TEUR 397 betrifft das laufende Jahr und beinhaltet Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag in Höhe von TEUR 214 sowie Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 183.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB der Gesellschaft betreffen abgeschlossene Miet- und Leasingverträge zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 198,1 (Vorjahr: TEUR 223,2), davon entfällt auf die nächsten 12 Monate ein Betrag von TEUR 198,1 (Vorjahr: TEUR 223,2).

Sonstige Pflichtangaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr waren wie im Vorjahr durchschnittlich 6 Mitarbeiter, davon 2 weibliche Mitarbeiter, beschäftigt.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs 2023 wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Martin Witt ausgeübter Beruf: Kaufmann
Geschäftsführer: Marko Kniebel ausgeübter Beruf: Kaufmann

Die Angabe der Vergütungen an Geschäftsführer unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB.

Gesamthonorare des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 14,0 und entfällt auf Abschlussprüfungsleistungen.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen gemäß § 285 Nr. 21 HGB, die die Gesellschaft im Berichtsjahr getätigt hat, wurden zu marktüblichen Bedingungen durchgeführt.

Latente Steuern

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, aktive latente Steuern im Jahresabschluss nicht abzugrenzen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Hamburg, 22. Februar 2024

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.04.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Witt Agrar GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Witt Agrar GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Witt Agrar GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chan cen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise aus reichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie da für verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht er bringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt wer den, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten kön nen.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, ein schließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 11. April 2024

Auren GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thilo Krohn, Wirtschaftsprüfer

Michael Kasimir, Wirtschaftsprüfer

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