Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 550171
Vorher
HYDRO - ELEKTRIK GmbH
Eingetragen
9.9.1971
Branche
Reparatur und Instandhaltung von elektrischen AusrüstungenHerstellung von elektrischem InstallationsmaterialWärme- und Kältehandel
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Planung, Fertigung und Montage sowie der Service von elektrischen und hydraulischen Systemen im Bereich der Wassertechnik mit den Schwerpunkten Wasserspeicherung, Wasseraufbereitung und Automatisierungstechnik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Karl Heinz Weißhaupt
seit 13.4.2010
Geschäftsführer
Helmut Mesmer
seit 14.9.2006
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 5 angezeigt

Volkmar Bachhofer
480.000 €
40.00%
Erbengemeinschaft nach Rosa Locher
Germany
120.000 €
10.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%
90.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hydro-Elektrik GmbH

Ravensburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

11. Lagebericht zum 31. Dezember 2023

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen
1.1 Unternehmensstruktur und Geschäftstätigkeit

Geschäftszweck der Firma Hydro-Elektrik GmbH ist die Planung, Fertigung und Montage sowie der Service von elektrischen und hydraulischen Systemen im Bereich der Wassertechnik mit den Schwerpunkten Wasserspeicherung, Wasseraufbereitung und Automatisierungstechnik.

Die Firma steht für hochwertige, zukunftsweisende und umweltschonende Systemlösungen, die individuell auf die jeweiligen Erfordernisse zugeschnitten sind.

Mit den "HydroSystemTanks" hat die Firma bei der Trinkwasserspeicherung revolutionäre Wege eröffnet. Für erfolgreiche und am Markt etablierte Innovationen erhielt die Firma Hydro-Elektrik GmbH verschiedene Preise und Auszeichnungen.

Die 1971 als in­habergeführte GmbH gegründete Firma wird unabhängig von Großkonzernen geführt. Alle Firmenanteile sind im Familienbesitz.

Der Tätigkeitsbereich erstreckte sich im Jahr 2023 schwerpunktmäßig auf Deutschland, Norwegen, Österreich, Schweiz, Luxemburg und Rumänien.

Der Hauptsitz des Unternehmens ist seit 1973 in Ravensburg-Obereschach.

Die Hydro-Elektrik GmbH besitzt seit 2001 Anteile in Höhe von 90 % an der RWT GmbH in 33335 Gütersloh sowie 100 % an der im Jahre 2004 gegründeten Hydro-Elektrik AS in Norwegen. Seit 2017 ist zudem die Firma Küchle GmbH eine 100 %-ige Tochter der Firma Hydro-Elektrik GmbH. Bereits seit Jahrzehnten ist die Firma Küchle GmbH als Partnerunternehmen für den Bereich der Edelstahlfertigung tätig.
Der Firmenverbund präsentiert sich gemeinsam über die eingetragene europäische Wort-/Bildmarke "HydroGroup".

1.2 Geschäftsverlauf

Im Gegensatz zum Vorjahr mit einem Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,7 % geriet die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Stocken und das BIP sank um 0,3 %. Hohe Preise, gestiegene Zinsen, eine gesunkene Nachfrage aus dem In- und Ausland sowie unsichere Rahmenbedingungen belasten die Wirtschaft.

Die einzelnen Wirtschaftsbereiche entwickelten sich im Jahr 2023 durchaus unterschiedlich. Während das produzierende Gewerbe (ohne Bau) deutlich um 2,0 % zurückging, erreichte das Baugewerbe ein leichtes Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten erneut wachsen, jedoch geringer als in den Vorjahren. Den größten Zuwachs erreichte der Bereich Information und Kommunikation mit einem Plus von 2,6 %.

Das BIP war etwas höher als im Jahr 2019 (+0,7%), dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie.

Trotz sinkender Preise hat sich auch der Außenhandel verringert. Dabei sanken die Importe mit -3,0 % deutlich kräftiger als der Export (-1,8 %). Somit ist zwar insgesamt ein Rückgang zu verzeichnen, aber trotz allem ein positiver Außenbeitrag, der das BIP stützt.

Die Wirtschaft wird durch eine Eskalation der geopolitischen Konflikte, zunehmendem Protektionismus und Finanzmarktturbulenzen negativ beeinflusst.

Da wir keiner Branche direkt zugeordnet werden können, ist uns ein aussagekräftiger Branchenvergleich nicht möglich.

Die Wasseraufbereitungsbranche hat verschiedene Herausforderungen durch gesetzliche Auflagen zu bewältigen. Die Firma Hydro-Elektrik GmbH ist u.a. von der EU-Biozidverordnung betroffen. Gemäß der Verordnung Nr. 528/2012 dürfen seit April 2016 nur noch Biozide erzeugt und in Verkehr gebracht sowie angewendet werden, sofern für sie ein äußerst aufwändiger, teurer und komplizierter Zulassungs- bzw. Registrierungsprozess im Gange ist.
Die Auswirkungen der Verordnung machen sich wirtschaftlich bemerkbar, wobei die Verbraucher in Europa die negativen Folgen zum einen in einer Kostenerhöhung und zum anderen in der Reduzierung bzw. fehlenden Neuentwicklung von Produkten zu tragen haben.
Im Jahresabschluss 2023 der Hydro-Elektrik führte dies, neben den erheblichen Bürokratiekosten, zu einer Ergebnisminderung durch Abschreibung sowie Kostenbeteiligungen für den Kauf von in den EU- und EFTA-Staaten gültigen Letter of Access (LoA) und der nachfolgenden Produktzulassungen in Höhe von 0,21 Mio. € (Vorjahr 0,13 Mio. €). Für die Folgejahre muss hierfür mit jährlichen Kosten in der Größenordnung von 0,2 Mio. € gerechnet werden.

Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ergibt sich durch die EU-Pläne zum Verbot von PFAS-Produkten. Selbst wenn es für die speziellen Anwendungsfälle der Hydro-Elektrik Ausnahmen geben sollte, besteht die Unsicherheit, ob die Produkte weiterhin auf dem europäischen Markt erhältlich sind bzw. muss mit einer deutlichen Preissteigerung gerechnet werden.

Im Bereich der Auftragserlangung kann die Firma Hydro-Elektrik GmbH auf ein gutes Jahr mit einem leicht angestiegenen Auftragseingang in Höhe von 20,9 Mio. € (Vorjahr 20,6 Mio. €) zurückblicken. Die Betriebsleistung (Gesamtleistung zzgl. sonstige betriebliche Erträge) konnte erneut gesteigert werden (+4,3 %), wenn auch etwas geringer als im Vorjahr (+10,1 %). Die Entwicklung der Betriebsleistung entsprach unseren Erwartungen.

Umsätze wurden wie in den Vorjahren schwerpunktmäßig in den Bereichen Anlagenbau mit Behälterfertigung sowie Wasseraufbereitung getätigt.
Durch verschiedene Alleinstellungsmerkmale mit innovativen und individuellen Lösungen konnten wir neben unseren Bestandskunden auch eine erhebliche Anzahl an Neukunden von den Vorteilen unserer qualitativ hochwertigen Produkte überzeugen.

Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
     1.3 Vermögenslage

Die Vermögens- und Kapitalstruktur bleibt mit einer Eigenkapitalquote von 59,6 % (Vorjahr 59,0 %) bei einer Bilanzsumme von 20,4 Mio. € (Vorjahr 18,9 Mio. €) sehr solide.

Die Anlagenintensität sinkt auf 54,1 % (Vorjahr 59,3 %), bei einer annähernd gleichbleibenden Abschreibungsquote in Höhe von 12,6 % (Vorjahr 12,5 %).
Trotz leicht gesunkenem Anlagevermögen (-0,2 Mio. €) erhöht sich die Bilanzsumme auf 20,4 Mio. € (Vorjahr 18,9 Mio. €). Die Erhöhung erklärt sich im Wesentlichen durch den Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+1,08 Mio. €) und liquiden Mitteln (+1,73 Mio. €) bei gleichzeitigem Rückgang der Vorräte (-1,55 Mio. €).

     1.4 Ertragslage

Der nur leichten Erhöhung der Betriebsleistung (+4,3 %) steht ein geringer Rückgang im Materialaufwand gegenüber, der im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 % gesunken ist. In gleichem Umfang wie die Betriebsleistung erhöht sich der Personalaufwand gegenüber dem Vorjahr um 4,8 %.

Die Abschreibungen sinken im Vergleich zum Vorjahr um -0,9 %. Demzufolge ist das Verhältnis zur Betriebsleistung auf 5,2 % gesunken (Vorjahr 5,5 %).

Die Wertveränderungen des NOK sowie des CHF beeinflussten die Ertragslage im Jahr 2023 etwas mehr als im Vorjahr. Der Wechselkursverlust in Höhe von 0,06 Mio. € (Vorjahr 0,01 Mio. €) ist im Jahresabschluss berücksichtigt.

Unter Berücksichtigung aller Erträge und Aufwendungen können wir einen sehr zufriedenstellenden und unseren Erwartungen entsprechenden Jahresüberschuss von 0,96 Mio. € (Vorjahr 0,66 Mio. €) verzeichnen.

     1.5 Finanzlage

Nach hohen Investitionstätigkeiten in den Vorjahren und durch langfristige Genehmigungsverfahren für betriebliche Bauten, die zu Verschiebung von geplanten Projekten führten, hat sich das Anlagevermögen im Jahr 2023 um -0,2 Mio. € vermindert (Vorjahr -0,1 Mio. €).
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten auf 1,9 Mio. € (Vorjahr 2,1 Mio. €) reduziert werden.

Dies führt insgesamt zu einer niedrigen Verschuldungsquote von 40,4 % (Vorjahr 41,0 %), bei Zuordnung der Gesellschafterdarlehen zum Eigenkapital beträgt die Verschuldungsquote 34,8 % (Vorjahr 34,3 %).

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit steigt deutlich auf 3,2 Mio. € (Vorjahr 0,2 Mio. €). Im Jahr 2023 blieben die Investitionen in das Sachanlagevermögen etwa auf gleich hohem Niveau, weshalb die Mittelverwendung im Cashflow aus Investitionstätigkeit unverändert 1,1 Mio. € beträgt (Vorjahr 1,1 Mio. €).
Auch aufgrund des deutlich gestiegenen Finanzmittelfonds in Höhe von 2,0 Mio. € (Vorjahr 0,2 Mio. €) sind Liquiditätsengpässe nicht absehbar.

     1.6 Nachtragsbericht

Wir verweisen auf die Ausführung zum Nachtragsbericht im Anhang.

2. Prognosebericht
     2.1 Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen leichten Rückgang der Betriebsleistung im Vergleich zum Vorjahr. Beim Jahresüberschuss gehen wir von einem unter Berücksichtigung der aktuellen Wirtschaftslage positiven, leicht rückläufigem Ergebnis aus, wobei aktuell - wie unter Punkt 1.2 Geschäftsverlauf und unter dem nachfolgenden Punkt 3 Risikobericht aufgeführt - sehr viele externe Unsicherheitsfaktoren bestehen.

Neben den bereits getätigten hohen Investitionen am Fertigungsstandort Tannheim sind für die kommenden Jahre weitere Aus- und Umbaumaßnahmen sowie Investitionen in den Maschinenpark und umwelttechnisch optimierte Anlagen einschließlich energetischer Maßnahmen sowie verschiedene Digitalisierungsprojekt geplant, welche sich zunächst ergebnisreduzierend auswirken werden, aber der langfristigen Stärkung der Firma dienen.

Wachstumsmöglichkeiten sehen wir weltweit im Bereich "Systemlösungen für die Wasserversorgung und Wasseraufbereitung". Um dieses Marktpotential für uns zu nutzen, werden wir weiterhin Investitionen in innovative Produkte tätigen und sind bestrebt, flexibel auf Marktanforderungen zu reagieren.

Durch die Eigenentwicklung unserer Maschinen sowie die Eigenfertigung von vielen Komponenten haben wir eine hohe eigene Wertschöpfungskette.

Unsere Produkte erfüllen hohe Nachhaltigkeitsstandards und sind zukunftsorientiert:

·  Unsere Trinkwasserspeicher aus Edelstahl zeichnen sich durch Langlebigkeit, der Erfüllung von hohen Hygienestandards sowie einem hohen Grad an Recycelbarkeit aus.
·  Unser Spezialverfahren zur Trinkwasseraufbereitung beruht auf naturnahen Wirkungsmechanismen.
·  Im Bereich der Aufbereitung von Schwimm- und Badebeckenwasser wurde von uns im Jahr 2009 ein DIN-Antrag für das Ozon-Brom-Verfahren eingereicht, welcher im Jahr 2020 in die DIN (DIN 19643-5) aufgenommen worden ist. Hierbei handelt es sich um eine chlorfreie Aufbereitung von Schwimm- und Badebeckenwasser.

Sowohl im Bereich der Trinkwasserspeicherung als auch im Bereich der Wasseraufbereitung sehen wir nach wie vor einen hohen Investitionsbedarf unseres Kundenkreises. Für die kommenden Jahre gehen wir trotz der angespannten Finanzlage unserer Kunden von konstanten Auftragseingängen aus.
Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen beeinflussbare Entwicklungen und Risiken erschweren jede Prognose. Jedoch ermöglichen unsere hohe Eigenkapitalquote und die solide finanzielle Ausstattung ein flexibles unternehmerisches Handeln.
Durch die hohe Qualifikation und Flexibilität der Mitarbeiter kann im Bedarfsfall eine schnelle Anpassung der betrieblichen Ausrichtung erfolgen.

Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

3. Risikobericht
     3.1 Risikomanagementziele und -methoden

Unser Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

Hierzu gehören unter anderem die systematische Risikobetrachtung jedes Angebots sowie die laufende Kostenkontrolle und das Qualitätsmanagementsystem.

     3.2 Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Die Minimierung der Risiken erfolgt durch kurze Angebotsgültigkeiten und umgehende Beschaffung der Hauptkomponenten nach Auftragseingang.

Im Bereich der öffentlichen Auftraggeber sind die Ausfallrisiken nach aktuellem Stand gering. Bei den sonstigen Auftraggebern erfolgt die Risikominimierung durch individuelle Zahlungsbedingungen.
     3.3 Weitere wesentliche Risiken

Risiken aus politischen Entscheidungen:
Ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor besteht in der undurchsichtigen, nicht plan- oder vorhersehbaren politischen Entscheidungslage, wie z.B. der Biozid-Verordnung (eingangs erwähnt) sowie einer stetig wachsenden Anzahl an Vorschriften und Verordnungen.
Im Weiteren ist die weltpolitische Lage angespannt und durch verschiedene Kriegsgeschehen und Fluchtbewegungen geprägt.

Die Wirtschaft ist volatil und erschwert die betriebliche Strategiearbeit.

Bürokratieauflagen führen zu einer Beeinträchtigung der Effizienz und Produktivität.

Risiken hieraus sind von uns nicht beeinflussbar. Lediglich durch das aufmerksame Beobachten der Entwicklungen am Markt und in der Politik einschließlich der Mitarbeit in Verbänden und der Beobachtung der geopolitischen Lage kann versucht werden Risiken früh zu erkennen, um dann schnellstmöglich Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten und reagieren zu können.

Bereits in den letzten Jahren mussten wir erfahren, dass die Tätigkeit außerhalb des eigenen Landes auch innerhalb Europas durch sich erhöhende bürokratische Hindernisse permanent erschwert wird. Dieses Risiko ist von uns nicht beeinfluss- und reduzierbar. Die Informationsbeschaffung über die aktuellen Anforderungen und Umsetzung in die betrieblichen Tätigkeiten sind von hoher Bedeutung.

Produktrisiken:
Durch permanente Investitionen in die Optimierung unserer Produkte sowie die sorgfältige Lieferantenauswahl werden die Produktrisiken minimiert.
Allerdings kann im Anlagenbau ein Produkt- und Verfahrensrisiko nie ganz ausgeschlossen werden und gehört zum unternehmerischen Risiko.

Personalrisiken:
Wir sind auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen und sichern über Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern die fachliche Qualifikation des Personals. Der Fachkräftemangel am Arbeitsmarkt ist eine Herausforderung für die Gewinnung von Personal.

Einkaufsrisiken:
Die Materialknappheit in bestimmten Produktgruppen mit damit einhergehenden langen Lieferzeiten und hohen Preisen sowie kurze technische Produktlebenszyklen von Zukaufteilen sind aktuelle Herausforderungen.
Durch unsere Lieferantentreue und umsichtige Lagerhaltung versuchen wir diese Thematik zu reduzieren.
Durch die verstärkt auftretenden Wechsel in der Eigentümerstruktur unserer Lieferanten müssen wir damit zurechtkommen, dass bestimmte Produktsparten nach dem Eigentumsübergang nicht mehr bedient oder nur zu erheblich höheren Preisen angeboten werden.
Negative Auswirkungen durch die Erhöhung der Maut (Dezember 2023) und die Erhöhung des Co2-Preises sind zu erwarten.
Währungsrisiken:
Sofern möglich, werden Kursrisiken bei Aufträgen in Fremdwährungen einzelfallspezifisch abgesichert. Im Anlagenbau ist dies nicht immer durchführbar, da aufgrund vieler Faktoren Termine nicht fixierbar sind.
Ein Wechselkursrisiko ist somit im Bereich der Erlöse als auch bei Einkaufsvorgängen in Fremdwährungen unvermeidbar.
Für künftige Wirtschaftsjahre wird das maximal mögliche Währungsrisiko auf 200.000 € pro Jahr geschätzt, wobei dies auch zu einer Ergebnisverbesserung führen kann.

Bestandsgefährdende Risiken:
Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht zu erkennen. Für die uns bekannten wesentlichen Nacharbeiten für bereits ausgeführte Aufträge wurden entsprechende Rückstellungen gebildet. Für 2023 lagen keine bestandsgefährdenden Risiken vor.

4. Zusammenfassung

Wie vorgenannt erläutert, ist die Situation der Hydro-Elektrik GmbH sehr solide und zufriedenstellend. Die Hydro-Elektrik GmbH stellt für ihre Geschäftspartner einen verlässlichen Partner dar, der Wert auf Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Ehrlichkeit legt.
Unsere Firmenpolitik ist nicht auf kurzfristige Ertragsmaximierung oder Wachstum ausgerichtet, sondern auf Nachhaltigkeit und eine langfristige Bestandssicherung.
Jederzeitige Wachsamkeit und ggf. schnelle Reaktion auf von außen auftretenden Veränderungen sind gegeben.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 11.037.325,74 11.230.775,21
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 182.828,00 217.063,25
II. Sachanlagen 9.718.449,65 9.877.663,87
III. Finanzanlagen 1.136.048,09 1.136.048,09
B. Umlaufvermögen 9.296.112,18 7.687.491,32
I. Vorräte 4.357.754,01 5.911.009,17
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 16.634.238,00 14.126.551,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.980.662,18 1.550.210,70
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.957.695,99 226.271,45
C. Rechnungsabgrenzungsposten 53.100,00 24.500,00
Aktiva 20.386.537,92 18.942.766,53

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 12.147.556,27 11.182.647,00
I. Gezeichnetes Kapital 1.200.000,00 1.200.000,00
II. Gewinnrücklagen 9.982.647,00 9.326.122,51
III. Jahresüberschuss 964.909,27 656.524,49
B. Rückstellungen 2.079.926,02 1.744.020,67
C. Verbindlichkeiten 6.142.955,63 5.996.398,86
D. Passive latente Steuern 16.100,00 19.700,00
Passiva 20.386.537,92 18.942.766,53

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.527.238,17 11.343.926,87
2. Personalaufwand 7.360.577,80 7.023.108,17
a) Löhne und Gehälter 6.128.498,04 5.865.665,65
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.232.079,76 1.157.442,52
davon für Altersversorgung 4.668,60 4.675,95
3. Abschreibungen 1.394.537,83 1.407.780,55
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.394.537,83 1.407.780,55
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.314.535,19 1.880.242,57
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 58.582,60 6.723,71
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.789,49 1.376,29
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 92.720,04 91.954,76
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 380.831,04 263.776,13
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 3.600,00  
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern   19.700,00
8. Ergebnis nach Steuern 986.825,76 678.440,98
9. sonstige Steuern 21.916,49 21.916,49
10. Jahresüberschuss 964.909,27 656.524,49

10. Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Hydro-Elektrik GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Ravensburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Ulm
Register-Nr.: HRB 550171

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear oder degressiv vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

-  Beteiligungen zu Anschaffungskosten

-  Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

-  Ausleihungen zum Nennwert

-  unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert

-  sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten noch nicht veranlagte Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenbriefkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Folgende Sicherungsmaßnahmen gegen Verluste aus Währungsgeschäften wurden getroffen:
Währungsverluste zwischen Angebotserstellung und Rechnungstellung, die über 2% hinausgehen, trägt teilweise der Kunde; dies lässt sich aber nicht in jedem Fall durchsetzen, so dass insoweit ein nicht abwälzbares Risiko besteht.
Risikominimierung erfolgt über den Abschluss von Devisentermingeschäften für planbare Geldeingänge nach Auftragserhalt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.




Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
350.000,00
10.006,00
0,00
36.230,25
396.236,25
2. geleistete Anzahlungen
36.230,25
0,00
0,00
-36.230,25
0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
386.230,25
10.006,00
0,00
0,00
396.236,25
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
11.749.887,85
5.116,73
0,00
0,00
11.755.004,58
2. technische Anlagen und Maschinen
1.779.645,17
295.431,83
185.625,73
110.219,10
1.999.670,37
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
9.445.818,59
730.979,92
326.788,05
0,00
9.850.010,46
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
131.774,10
176.982,38
0,00
-110.219,10
198.537,38
Summe Sachanlagen
23.107.125,71
1.208.510,86
512.413,78
0,00
23.803.222,79
III. Finanzanlagen





Anteile an verbundenen Unternehmen
1.136.048,09
0,00
0,00
0,00
1.136.048,09
Summe Finanzanlagen
1.136.048,09
0,00
0,00
0,00
1.136.048,09
Summe Anlagevermögen
24.629.404,05
1.218.516,86
512.413,78
0,00
25.335.507,13

kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
169.167,00
44.241,25
0,00
0,00
213.408,25
2. geleistete Anzahlungen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
169.167,00
44.241,25
0,00
0,00
213.408,25
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
4.646.268,58
348.896,23
0,00
0,00
4.995.164,81
2. technische Anlagen und Maschinen
1.270.537,67
140.156,93
185.624,73
0,00
1.225.069,87
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
7.312.655,59
861.243,42
309.360,55
0,00
7.864.538,46
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Sachanlagen
13.229.461,84
1.350.296,58
494.985,28
0,00
14.084.773,14
III. Finanzanlagen





Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Anlagevermögen
13.398.628,84
1.394.537,83
494.985,28
0,00
14.298.181,39

Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
Anlagevermögen



I. Immaterielle Vermögensgegenstände



1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00
182.828,00
180.833,00
2. geleistete Anzahlungen
0,00
0,00
36.230,25
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
182.828,00
217.063,25
II. Sachanlagen



1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
0,00
6.759.839,77
7.103.619,27
2. technische Anlagen und Maschinen
0,00
774.600,50
509.107,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
1.985.472,00
2.133.163,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
198.537,38
131.774,10
Summe Sachanlagen
0,00
9.718.449,65
9.877.663,87
III. Finanzanlagen



Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
1.136.048,09
1.136.048,09
Summe Finanzanlagen
0,00
1.136.048,09
1.136.048,09
Summe Anlagevermögen
0,00
11.037.325,74
11.230.775,21


Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 8.400,00 Euro (Vorjahr: 8.400,00 Euro).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe von 1.801.068,52 Euro  für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
- Euro    499.000 Rückstellungen für Gewährleistungen
- Euro    155.842 Rückstellungen für ausstehende Rechnungen/Leistungen
- Euro 1.073.404 Rückstellungen für Personalkosten.
Alle erkennbare Risiken wurden berücksichtigt.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt  664.679,43 Euro (Vorjahr: 613.550,24 Euro).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 1.909.702,50 Euro.und betrifft die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (incl. Avale) sind mit Grundpfandrechten i.H.v. Euro 4.600.000,00 abgesichert.
Das Avalkonto ist mit einer Globalzession gesichert.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum
Gesamtbetrag
davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023

bis 1 J.
1 bis 5 J.
größer 5 J.

TEuro
TEuro
TEuro
TEuro
gegenüber Kreditinstituten
1.909,7
0,0
1.909,7
0,0
erhaltene Anzahlungen
1.177,6
1.177,6
0,0
0,0
aus Lieferungen und Leistungen
435,3
435,3
0,0
0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen
320,6
320,6
0,0
0,0
gegenüber Gesellschaftern
1.150,4
0,0
1.150,4
0,0
sonstige Verbindlichkeiten
1.149,3
1.042,7
105,8
0,8
Summe
6.142,9
2.976,2
3.165,9
0,8


Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 16.100,00 Euro.

Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: -3.600, Euro.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

sonstige Bürgschaftsverpflichtungen (Avale):Euro 4.075.562,71 (davon Euro 448.123,00.für verbundene Unternehmen)
Es handelt sich um Vertragserfüllungs-, Gewährleistungs- und Vorauszahlungsbürgschaften, die seitens der Kreditinstitute für die Berichtsgesellschaft gestellt wurden.
Für eine drohende Inanspruchnahme aus den  Verbindlichkeiten ergeben sich keine Anhaltspunkte.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 4.945,20  Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Leasingverträge                                                      4.945,20 Euro (jährlich 4.945,20 Euro) 

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen

Zahl
Arbeiter

31,00
Angestellte

48,00
leitende Angestellte

9,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit
88,00

vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter

76,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter

12,00


Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer:
Andrea Strobel
ausgeübter Beruf:
Betriebswirt

Karl Weißhaupt
ausgeübter Beruf:
Techniker


Vergütungen der Geschäftsführer

Angaben unterblieben gem. § 286 Abs. 4 HGB.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz
Anteilshöhe
Jahresergebnis
Eigenkapital


Euro
Euro
RWT GmbH/Gütersloh
90,00%
412.486,28
1.673.003,35
Hydro-Elektrik AS/Norwegen
100,00%
66.671,00
234.069,00
Küchle GmbH/Tannheim
100,00%
14.877,34
148.248,74


Vorgänge von  besonderer Bedeutung
Nach dem Abschlussstichtag gab es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Ravensburg-Obereschach, 24. Oktober 2024

gez. Andrea Strobel, Karl Weißhaupt


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2024 festgestellt.

Der Bestätigungsvermerk


An die Hydro-Elektrik GmbH
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hydro-Elektrik GmbH bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hydro-Elektrik GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
·  entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und
·  vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
·  identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

·  gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

·  beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

·  ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

·  beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

·  beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Ravensburg, den 04. Dezember 2024
  MTG Treuhand GmbH
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Michael Kübel Niklas Bruder Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

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