Hydro-Elektrik GmbH
Ravensburg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
11. Lagebericht
zum 31. Dezember 2023
1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen
1.1 Unternehmensstruktur und
Geschäftstätigkeit
Geschäftszweck der Firma Hydro-Elektrik GmbH ist
die Planung, Fertigung und Montage sowie der Service von
elektrischen und hydraulischen Systemen im Bereich der
Wassertechnik mit den Schwerpunkten Wasserspeicherung,
Wasseraufbereitung und Automatisierungstechnik.
Die Firma steht für hochwertige, zukunftsweisende
und umweltschonende Systemlösungen, die individuell auf
die jeweiligen Erfordernisse zugeschnitten sind.
Mit den "HydroSystemTanks" hat die Firma bei der
Trinkwasserspeicherung revolutionäre Wege eröffnet.
Für erfolgreiche und am Markt etablierte Innovationen
erhielt die Firma Hydro-Elektrik GmbH verschiedene Preise und
Auszeichnungen.
Die 1971 als inhabergeführte GmbH
gegründete Firma wird unabhängig von
Großkonzernen geführt. Alle Firmenanteile sind im
Familienbesitz.
Der Tätigkeitsbereich erstreckte sich im Jahr 2023
schwerpunktmäßig auf Deutschland, Norwegen,
Österreich, Schweiz, Luxemburg und Rumänien.
Der Hauptsitz des Unternehmens ist seit 1973 in
Ravensburg-Obereschach.
Die Hydro-Elektrik GmbH besitzt seit 2001 Anteile in
Höhe von 90 % an der RWT GmbH in 33335 Gütersloh
sowie 100 % an der im Jahre 2004 gegründeten
Hydro-Elektrik AS in Norwegen. Seit 2017 ist zudem die Firma
Küchle GmbH eine 100 %-ige Tochter der Firma
Hydro-Elektrik GmbH. Bereits seit Jahrzehnten ist die Firma
Küchle GmbH als Partnerunternehmen für den Bereich
der Edelstahlfertigung tätig.
Der Firmenverbund präsentiert sich gemeinsam
über die eingetragene europäische Wort-/Bildmarke
"HydroGroup".
1.2 Geschäftsverlauf
Im Gegensatz zum Vorjahr mit einem Wachstum des
preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,7 % geriet
die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Stocken und das BIP
sank um 0,3 %. Hohe Preise, gestiegene Zinsen, eine gesunkene
Nachfrage aus dem In- und Ausland sowie unsichere
Rahmenbedingungen belasten die Wirtschaft.
Die einzelnen Wirtschaftsbereiche entwickelten sich im
Jahr 2023 durchaus unterschiedlich. Während das
produzierende Gewerbe (ohne Bau) deutlich um 2,0 %
zurückging, erreichte das Baugewerbe ein leichtes Plus
von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten erneut
wachsen, jedoch geringer als in den Vorjahren. Den
größten Zuwachs erreichte der Bereich Information
und Kommunikation mit einem Plus von 2,6 %.
Das BIP war etwas höher als im Jahr 2019 (+0,7%),
dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie.
Trotz sinkender Preise hat sich auch der
Außenhandel verringert. Dabei sanken die Importe mit
-3,0 % deutlich kräftiger als der Export (-1,8 %). Somit
ist zwar insgesamt ein Rückgang zu verzeichnen, aber
trotz allem ein positiver Außenbeitrag, der das BIP
stützt.
Die Wirtschaft wird durch eine Eskalation der
geopolitischen Konflikte, zunehmendem Protektionismus und
Finanzmarktturbulenzen negativ beeinflusst.
Da wir keiner Branche direkt zugeordnet werden
können, ist uns ein aussagekräftiger
Branchenvergleich nicht möglich.
Die Wasseraufbereitungsbranche hat verschiedene
Herausforderungen durch gesetzliche Auflagen zu
bewältigen. Die Firma Hydro-Elektrik GmbH ist u.a. von
der EU-Biozidverordnung betroffen. Gemäß der
Verordnung Nr. 528/2012 dürfen seit April 2016 nur noch
Biozide erzeugt und in Verkehr gebracht sowie angewendet
werden, sofern für sie ein äußerst
aufwändiger, teurer und komplizierter Zulassungs- bzw.
Registrierungsprozess im Gange ist.
Die Auswirkungen der Verordnung machen sich
wirtschaftlich bemerkbar, wobei die Verbraucher in Europa die
negativen Folgen zum einen in einer Kostenerhöhung und
zum anderen in der Reduzierung bzw. fehlenden Neuentwicklung
von Produkten zu tragen haben.
Im Jahresabschluss 2023 der Hydro-Elektrik führte
dies, neben den erheblichen Bürokratiekosten, zu einer
Ergebnisminderung durch Abschreibung sowie
Kostenbeteiligungen für den Kauf von in den EU- und
EFTA-Staaten gültigen Letter of Access (LoA) und der
nachfolgenden Produktzulassungen in Höhe von 0,21 Mio.
€ (Vorjahr 0,13 Mio. €). Für die Folgejahre
muss hierfür mit jährlichen Kosten in der
Größenordnung von 0,2 Mio. € gerechnet
werden.
Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ergibt sich durch die
EU-Pläne zum Verbot von PFAS-Produkten. Selbst wenn es
für die speziellen Anwendungsfälle der
Hydro-Elektrik Ausnahmen geben sollte, besteht die
Unsicherheit, ob die Produkte weiterhin auf dem
europäischen Markt erhältlich sind bzw. muss mit
einer deutlichen Preissteigerung gerechnet werden.
Im Bereich der Auftragserlangung kann die Firma
Hydro-Elektrik GmbH auf ein gutes Jahr mit einem leicht
angestiegenen Auftragseingang in Höhe von 20,9 Mio.
€ (Vorjahr 20,6 Mio. €) zurückblicken. Die
Betriebsleistung (Gesamtleistung zzgl. sonstige betriebliche
Erträge) konnte erneut gesteigert werden (+4,3 %), wenn
auch etwas geringer als im Vorjahr (+10,1 %). Die Entwicklung
der Betriebsleistung entsprach unseren Erwartungen.
Umsätze wurden wie in den Vorjahren
schwerpunktmäßig in den Bereichen Anlagenbau mit
Behälterfertigung sowie Wasseraufbereitung
getätigt.
Durch verschiedene Alleinstellungsmerkmale mit
innovativen und individuellen Lösungen konnten wir neben
unseren Bestandskunden auch eine erhebliche Anzahl an
Neukunden von den Vorteilen unserer qualitativ hochwertigen
Produkte überzeugen.
Darstellung der Ertrags-, Finanz- und
Vermögenslage
1.3 Vermögenslage
Die Vermögens- und Kapitalstruktur bleibt mit
einer Eigenkapitalquote von 59,6 % (Vorjahr 59,0 %) bei einer
Bilanzsumme von 20,4 Mio. € (Vorjahr 18,9 Mio. €)
sehr solide.
Die Anlagenintensität sinkt auf 54,1 % (Vorjahr
59,3 %), bei einer annähernd gleichbleibenden
Abschreibungsquote in Höhe von 12,6 % (Vorjahr 12,5 %).
Trotz leicht gesunkenem Anlagevermögen (-0,2 Mio.
€) erhöht sich die Bilanzsumme auf 20,4 Mio. €
(Vorjahr 18,9 Mio. €). Die Erhöhung erklärt
sich im Wesentlichen durch den Anstieg der Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen (+1,08 Mio. €) und liquiden
Mitteln (+1,73 Mio. €) bei gleichzeitigem Rückgang
der Vorräte (-1,55 Mio. €).
1.4 Ertragslage
Der nur leichten Erhöhung der Betriebsleistung
(+4,3 %) steht ein geringer Rückgang im Materialaufwand
gegenüber, der im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 %
gesunken ist. In gleichem Umfang wie die Betriebsleistung
erhöht sich der Personalaufwand gegenüber dem
Vorjahr um 4,8 %.
Die Abschreibungen sinken im Vergleich zum Vorjahr um
-0,9 %. Demzufolge ist das Verhältnis zur
Betriebsleistung auf 5,2 % gesunken (Vorjahr 5,5 %).
Die Wertveränderungen des NOK sowie des CHF
beeinflussten die Ertragslage im Jahr 2023 etwas mehr als im
Vorjahr. Der Wechselkursverlust in Höhe von 0,06 Mio.
€ (Vorjahr 0,01 Mio. €) ist im Jahresabschluss
berücksichtigt.
Unter Berücksichtigung aller Erträge und
Aufwendungen können wir einen sehr zufriedenstellenden
und unseren Erwartungen entsprechenden Jahresüberschuss
von 0,96 Mio. € (Vorjahr 0,66 Mio. €) verzeichnen.
1.5 Finanzlage
Nach hohen Investitionstätigkeiten in den
Vorjahren und durch langfristige Genehmigungsverfahren
für betriebliche Bauten, die zu Verschiebung von
geplanten Projekten führten, hat sich das
Anlagevermögen im Jahr 2023 um -0,2 Mio. €
vermindert (Vorjahr -0,1 Mio. €).
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
konnten auf 1,9 Mio. € (Vorjahr 2,1 Mio. €)
reduziert werden.
Dies führt insgesamt zu einer niedrigen
Verschuldungsquote von 40,4 % (Vorjahr 41,0 %), bei Zuordnung
der Gesellschafterdarlehen zum Eigenkapital beträgt die
Verschuldungsquote 34,8 % (Vorjahr 34,3 %).
Der Cashflow aus der laufenden
Geschäftstätigkeit steigt deutlich auf 3,2 Mio.
€ (Vorjahr 0,2 Mio. €). Im Jahr 2023 blieben die
Investitionen in das Sachanlagevermögen etwa auf gleich
hohem Niveau, weshalb die Mittelverwendung im Cashflow aus
Investitionstätigkeit unverändert 1,1 Mio. €
beträgt (Vorjahr 1,1 Mio. €).
Auch aufgrund des deutlich gestiegenen
Finanzmittelfonds in Höhe von 2,0 Mio. € (Vorjahr
0,2 Mio. €) sind Liquiditätsengpässe nicht
absehbar.
1.6 Nachtragsbericht
Wir verweisen auf die Ausführung zum
Nachtragsbericht im Anhang.
2. Prognosebericht
2.1 Voraussichtliche Entwicklung
mit ihren Chancen und Risiken
Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen
leichten Rückgang der Betriebsleistung im Vergleich zum
Vorjahr. Beim Jahresüberschuss gehen wir von einem unter
Berücksichtigung der aktuellen Wirtschaftslage
positiven, leicht rückläufigem Ergebnis aus, wobei
aktuell - wie unter Punkt 1.2 Geschäftsverlauf und unter
dem nachfolgenden Punkt 3 Risikobericht aufgeführt -
sehr viele externe Unsicherheitsfaktoren bestehen.
Neben den bereits getätigten hohen Investitionen
am Fertigungsstandort Tannheim sind für die kommenden
Jahre weitere Aus- und Umbaumaßnahmen sowie
Investitionen in den Maschinenpark und umwelttechnisch
optimierte Anlagen einschließlich energetischer
Maßnahmen sowie verschiedene Digitalisierungsprojekt
geplant, welche sich zunächst ergebnisreduzierend
auswirken werden, aber der langfristigen Stärkung der
Firma dienen.
Wachstumsmöglichkeiten sehen wir weltweit im
Bereich "Systemlösungen für die Wasserversorgung
und Wasseraufbereitung". Um dieses Marktpotential für
uns zu nutzen, werden wir weiterhin Investitionen in
innovative Produkte tätigen und sind bestrebt, flexibel
auf Marktanforderungen zu reagieren.
Durch die Eigenentwicklung unserer Maschinen sowie die
Eigenfertigung von vielen Komponenten haben wir eine hohe
eigene Wertschöpfungskette.
Unsere Produkte erfüllen hohe
Nachhaltigkeitsstandards und sind zukunftsorientiert:
· Unsere Trinkwasserspeicher aus
Edelstahl zeichnen sich durch Langlebigkeit, der
Erfüllung von hohen Hygienestandards sowie einem hohen
Grad an Recycelbarkeit aus.
· Unser Spezialverfahren zur
Trinkwasseraufbereitung beruht auf naturnahen
Wirkungsmechanismen.
· Im Bereich der Aufbereitung von
Schwimm- und Badebeckenwasser wurde von uns im Jahr 2009 ein
DIN-Antrag für das Ozon-Brom-Verfahren eingereicht,
welcher im Jahr 2020 in die DIN (DIN 19643-5) aufgenommen
worden ist. Hierbei handelt es sich um eine chlorfreie
Aufbereitung von Schwimm- und Badebeckenwasser.
Sowohl im Bereich der Trinkwasserspeicherung als auch
im Bereich der Wasseraufbereitung sehen wir nach wie vor
einen hohen Investitionsbedarf unseres Kundenkreises.
Für die kommenden Jahre gehen wir trotz der angespannten
Finanzlage unserer Kunden von konstanten
Auftragseingängen aus.
Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen beeinflussbare
Entwicklungen und Risiken erschweren jede Prognose. Jedoch
ermöglichen unsere hohe Eigenkapitalquote und die solide
finanzielle Ausstattung ein flexibles unternehmerisches
Handeln.
Durch die hohe Qualifikation und Flexibilität der
Mitarbeiter kann im Bedarfsfall eine schnelle Anpassung der
betrieblichen Ausrichtung erfolgen.
Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen
unverändert bleiben.
3. Risikobericht
3.1 Risikomanagementziele und
-methoden
Unser Unternehmen verfügt über umfangreiche
Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken
frühzeitig erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen
ergreifen zu können.
Hierzu gehören unter anderem die systematische
Risikobetrachtung jedes Angebots sowie die laufende
Kostenkontrolle und das Qualitätsmanagementsystem.
3.2 Preisänderungs-,
Ausfall- und Liquiditätsrisiken
Preisänderungsrisiken können
grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Die
Minimierung der Risiken erfolgt durch kurze
Angebotsgültigkeiten und umgehende Beschaffung der
Hauptkomponenten nach Auftragseingang.
Im Bereich der öffentlichen Auftraggeber sind die
Ausfallrisiken nach aktuellem Stand gering. Bei den sonstigen
Auftraggebern erfolgt die Risikominimierung durch
individuelle Zahlungsbedingungen.
3.3 Weitere wesentliche
Risiken
Risiken aus politischen Entscheidungen:
Ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor besteht in der
undurchsichtigen, nicht plan- oder vorhersehbaren politischen
Entscheidungslage, wie z.B. der Biozid-Verordnung (eingangs
erwähnt) sowie einer stetig wachsenden Anzahl an
Vorschriften und Verordnungen.
Im Weiteren ist die weltpolitische Lage angespannt und
durch verschiedene Kriegsgeschehen und Fluchtbewegungen
geprägt.
Die Wirtschaft ist volatil und erschwert die
betriebliche Strategiearbeit.
Bürokratieauflagen führen zu einer
Beeinträchtigung der Effizienz und Produktivität.
Risiken hieraus sind von uns nicht beeinflussbar.
Lediglich durch das aufmerksame Beobachten der Entwicklungen
am Markt und in der Politik einschließlich der
Mitarbeit in Verbänden und der Beobachtung der
geopolitischen Lage kann versucht werden Risiken früh zu
erkennen, um dann schnellstmöglich
Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten und reagieren zu
können.
Bereits in den letzten Jahren mussten wir erfahren,
dass die Tätigkeit außerhalb des eigenen Landes
auch innerhalb Europas durch sich erhöhende
bürokratische Hindernisse permanent erschwert wird.
Dieses Risiko ist von uns nicht beeinfluss- und reduzierbar.
Die Informationsbeschaffung über die aktuellen
Anforderungen und Umsetzung in die betrieblichen
Tätigkeiten sind von hoher Bedeutung.
Produktrisiken:
Durch permanente Investitionen in die Optimierung
unserer Produkte sowie die sorgfältige
Lieferantenauswahl werden die Produktrisiken minimiert.
Allerdings kann im Anlagenbau ein Produkt- und
Verfahrensrisiko nie ganz ausgeschlossen werden und
gehört zum unternehmerischen Risiko.
Personalrisiken:
Wir sind auf qualifizierte Fach- und
Führungskräfte angewiesen und sichern über
Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern die fachliche
Qualifikation des Personals. Der Fachkräftemangel am
Arbeitsmarkt ist eine Herausforderung für die Gewinnung
von Personal.
Einkaufsrisiken:
Die Materialknappheit in bestimmten Produktgruppen mit
damit einhergehenden langen Lieferzeiten und hohen Preisen
sowie kurze technische Produktlebenszyklen von Zukaufteilen
sind aktuelle Herausforderungen.
Durch unsere Lieferantentreue und umsichtige
Lagerhaltung versuchen wir diese Thematik zu reduzieren.
Durch die verstärkt auftretenden Wechsel in der
Eigentümerstruktur unserer Lieferanten müssen wir
damit zurechtkommen, dass bestimmte Produktsparten nach dem
Eigentumsübergang nicht mehr bedient oder nur zu
erheblich höheren Preisen angeboten werden.
Negative Auswirkungen durch die Erhöhung der Maut
(Dezember 2023) und die Erhöhung des Co2-Preises sind zu
erwarten.
Währungsrisiken:
Sofern möglich, werden Kursrisiken bei
Aufträgen in Fremdwährungen einzelfallspezifisch
abgesichert. Im Anlagenbau ist dies nicht immer
durchführbar, da aufgrund vieler Faktoren Termine nicht
fixierbar sind.
Ein Wechselkursrisiko ist somit im Bereich der
Erlöse als auch bei Einkaufsvorgängen in
Fremdwährungen unvermeidbar.
Für künftige Wirtschaftsjahre wird das
maximal mögliche Währungsrisiko auf 200.000 €
pro Jahr geschätzt, wobei dies auch zu einer
Ergebnisverbesserung führen kann.
Bestandsgefährdende Risiken:
Risiken mit besonderem Einfluss auf die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht zu
erkennen. Für die uns bekannten wesentlichen
Nacharbeiten für bereits ausgeführte Aufträge
wurden entsprechende Rückstellungen gebildet. Für
2023 lagen keine bestandsgefährdenden Risiken vor.
4. Zusammenfassung
Wie vorgenannt erläutert, ist die Situation der
Hydro-Elektrik GmbH sehr solide und zufriedenstellend. Die
Hydro-Elektrik GmbH stellt für ihre
Geschäftspartner einen verlässlichen Partner dar,
der Wert auf Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und
Ehrlichkeit legt.
Unsere Firmenpolitik ist nicht auf kurzfristige
Ertragsmaximierung oder Wachstum ausgerichtet, sondern auf
Nachhaltigkeit und eine langfristige Bestandssicherung.
Jederzeitige Wachsamkeit und ggf. schnelle Reaktion auf
von außen auftretenden Veränderungen sind gegeben.
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
11.037.325,74 |
11.230.775,21 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
182.828,00 |
217.063,25 |
| II.
Sachanlagen |
9.718.449,65 |
9.877.663,87 |
| III.
Finanzanlagen |
1.136.048,09 |
1.136.048,09 |
| B.
Umlaufvermögen |
9.296.112,18 |
7.687.491,32 |
| I.
Vorräte |
4.357.754,01 |
5.911.009,17 |
| 1.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
16.634.238,00 |
14.126.551,00 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
2.980.662,18 |
1.550.210,70 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
1.957.695,99 |
226.271,45 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
53.100,00 |
24.500,00 |
| Aktiva |
20.386.537,92 |
18.942.766,53 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
12.147.556,27 |
11.182.647,00 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
1.200.000,00 |
1.200.000,00 |
| II.
Gewinnrücklagen |
9.982.647,00 |
9.326.122,51 |
| III.
Jahresüberschuss |
964.909,27 |
656.524,49 |
| B.
Rückstellungen |
2.079.926,02 |
1.744.020,67 |
| C.
Verbindlichkeiten |
6.142.955,63 |
5.996.398,86 |
| D.
Passive latente Steuern |
16.100,00 |
19.700,00 |
| Passiva |
20.386.537,92 |
18.942.766,53 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
12.527.238,17 |
11.343.926,87 |
| 2.
Personalaufwand |
7.360.577,80 |
7.023.108,17 |
| a)
Löhne und Gehälter |
6.128.498,04 |
5.865.665,65 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
1.232.079,76 |
1.157.442,52 |
| davon
für Altersversorgung |
4.668,60 |
4.675,95 |
| 3.
Abschreibungen |
1.394.537,83 |
1.407.780,55 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
1.394.537,83 |
1.407.780,55 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
2.314.535,19 |
1.880.242,57 |
| davon
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung |
58.582,60 |
6.723,71 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
2.789,49 |
1.376,29 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
92.720,04 |
91.954,76 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
380.831,04 |
263.776,13 |
| davon
Erträge aus der Zuführung und Auflösung
von latenten Steuern |
3.600,00 |
|
| davon
Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung
von latenten Steuern |
|
19.700,00 |
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
986.825,76 |
678.440,98 |
| 9.
sonstige Steuern |
21.916,49 |
21.916,49 |
| 10.
Jahresüberschuss |
964.909,27 |
656.524,49 |
10. Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der
§§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der
ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße
Kapitalgesellschaften aufgestellt.
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
Hydro-Elektrik GmbH |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Ravensburg |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Registergericht: |
Ulm |
| Register-Nr.: |
HRB 550171 |
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar
zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch
die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear oder degressiv
vorgenommen.
Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und
bewertet:
- Beteiligungen zu Anschaffungskosten
- Anteile an verbundenen Unternehmen zu
Anschaffungskosten
- Ausleihungen zum Nennwert
- unverzinsliche und niedrig verzinsliche
Ausleihungen zum Barwert
- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag
vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller
erkennbaren Risiken bewertet.
Die Steuerrückstellungen beinhalten noch nicht
veranlagte Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle
weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden
alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder
Währung sind mit dem Devisenbriefkurs am Bilanzstichtag
bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles
bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten
darüber lag, ist dieser angesetzt.
Folgende Sicherungsmaßnahmen gegen Verluste aus
Währungsgeschäften wurden getroffen:
Währungsverluste zwischen Angebotserstellung und
Rechnungstellung, die über 2% hinausgehen, trägt
teilweise der Kunde; dies lässt sich aber nicht in jedem
Fall durchsetzen, so dass insoweit ein nicht abwälzbares
Risiko besteht.
Risikominimierung erfolgt über den Abschluss von
Devisentermingeschäften für planbare
Geldeingänge nach Auftragserhalt.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen
übernommen werden.
Angaben zur Bilanz
Anlagespiegel für die einzelnen Posten des
Anlagevermögens
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der
Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
|
Zugänge
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
350.000,00
|
10.006,00
|
0,00
|
36.230,25
|
396.236,25
|
2. geleistete Anzahlungen
|
36.230,25
|
0,00
|
0,00
|
-36.230,25
|
0,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
386.230,25
|
10.006,00
|
0,00
|
0,00
|
396.236,25
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
11.749.887,85
|
5.116,73
|
0,00
|
0,00
|
11.755.004,58
|
2. technische Anlagen und
Maschinen
|
1.779.645,17
|
295.431,83
|
185.625,73
|
110.219,10
|
1.999.670,37
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
9.445.818,59
|
730.979,92
|
326.788,05
|
0,00
|
9.850.010,46
|
4. geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
131.774,10
|
176.982,38
|
0,00
|
-110.219,10
|
198.537,38
|
Summe Sachanlagen
|
23.107.125,71
|
1.208.510,86
|
512.413,78
|
0,00
|
23.803.222,79
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
1.136.048,09
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
1.136.048,09
|
Summe Finanzanlagen
|
1.136.048,09
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
1.136.048,09
|
Summe Anlagevermögen
|
24.629.404,05
|
1.218.516,86
|
512.413,78
|
0,00
|
25.335.507,13
|
|
kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
169.167,00
|
44.241,25
|
0,00
|
0,00
|
213.408,25
|
2. geleistete Anzahlungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
169.167,00
|
44.241,25
|
0,00
|
0,00
|
213.408,25
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
4.646.268,58
|
348.896,23
|
0,00
|
0,00
|
4.995.164,81
|
2. technische Anlagen und
Maschinen
|
1.270.537,67
|
140.156,93
|
185.624,73
|
0,00
|
1.225.069,87
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
7.312.655,59
|
861.243,42
|
309.360,55
|
0,00
|
7.864.538,46
|
4. geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
13.229.461,84
|
1.350.296,58
|
494.985,28
|
0,00
|
14.084.773,14
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Anlagevermögen
|
13.398.628,84
|
1.394.537,83
|
494.985,28
|
0,00
|
14.298.181,39
|
|
Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
|
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
182.828,00
|
180.833,00
|
2. geleistete Anzahlungen
|
0,00
|
0,00
|
36.230,25
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
182.828,00
|
217.063,25
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
0,00
|
6.759.839,77
|
7.103.619,27
|
2. technische Anlagen und
Maschinen
|
0,00
|
774.600,50
|
509.107,50
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
1.985.472,00
|
2.133.163,00
|
4. geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
198.537,38
|
131.774,10
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
9.718.449,65
|
9.877.663,87
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
0,00
|
1.136.048,09
|
1.136.048,09
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
1.136.048,09
|
1.136.048,09
|
Summe Anlagevermögen
|
0,00
|
11.037.325,74
|
11.230.775,21
|
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr
Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr beträgt 8.400,00 Euro
(Vorjahr: 8.400,00 Euro).
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe von
1.801.068,52 Euro für alle weiteren ungewissen
Verbindlichkeiten gebildet. Im Posten sonstige
Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht
unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
- Euro 499.000 Rückstellungen
für Gewährleistungen
- Euro 155.842 Rückstellungen
für ausstehende Rechnungen/Leistungen
- Euro 1.073.404 Rückstellungen für
Personalkosten.
Alle erkennbare Risiken wurden berücksichtigt.
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5
Jahre und der Sicherungsrechte
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit
einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt
664.679,43 Euro (Vorjahr: 613.550,24 Euro).
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten,
die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert
sind, beträgt 1.909.702,50 Euro.und betrifft die
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Für
die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen
die üblichen Eigentumsvorbehalte.
Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen
sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
(incl. Avale) sind mit Grundpfandrechten i.H.v. Euro
4.600.000,00 abgesichert.
Das Avalkonto ist mit einer Globalzession gesichert.
Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Art der Verbindlichkeit zum
|
Gesamtbetrag
|
davon mit einer Restlaufzeit
|
31.12.2023
|
|
bis 1 J.
|
1 bis 5 J.
|
größer 5 J.
|
|
TEuro
|
TEuro
|
TEuro
|
TEuro
|
gegenüber
Kreditinstituten
|
1.909,7
|
0,0
|
1.909,7
|
0,0
|
erhaltene Anzahlungen
|
1.177,6
|
1.177,6
|
0,0
|
0,0
|
aus Lieferungen und
Leistungen
|
435,3
|
435,3
|
0,0
|
0,0
|
gegenüber verbundenen
Unternehmen
|
320,6
|
320,6
|
0,0
|
0,0
|
gegenüber
Gesellschaftern
|
1.150,4
|
0,0
|
1.150,4
|
0,0
|
sonstige Verbindlichkeiten
|
1.149,3
|
1.042,7
|
105,8
|
0,8
|
Summe
|
6.142,9
|
2.976,2
|
3.165,9
|
0,8
|
Latente Steuern
Der Saldo der latenten Steuern am Ende des
Geschäftsjahres beträgt 16.100,00 Euro.
Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende
Änderungen am Saldo der latenten Steuern:
-3.600, Euro.
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten
Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB
Neben den in der Bilanz aufgeführten
Verbindlichkeiten sind die folgenden
Haftungsverhältnisse zu vermerken:
sonstige Bürgschaftsverpflichtungen (Avale):Euro
4.075.562,71 (davon Euro 448.123,00.für verbundene
Unternehmen)
Es handelt sich um Vertragserfüllungs-,
Gewährleistungs- und Vorauszahlungsbürgschaften,
die seitens der Kreditinstitute für die
Berichtsgesellschaft gestellt wurden.
Für eine drohende Inanspruchnahme aus den
Verbindlichkeiten ergeben sich keine Anhaltspunkte.
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten
bestehen in Höhe von 4.945,20 Euro sonstige
finanzielle Verpflichtungen.
Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende
Sachverhalte:
Leasingverträge
4.945,20 Euro (jährlich 4.945,20 Euro)
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren
während des Geschäftsjahres im Unternehmen
beschäftigt:
Arbeitnehmergruppen
|
|
Zahl
|
Arbeiter
|
|
31,00
|
Angestellte
|
|
48,00
|
leitende Angestellte
|
|
9,00
|
Die Gesamtzahl der
durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer
beträgt damit
|
88,00
|
|
vollzeitbeschäftigte
Mitarbeiter
|
|
76,00
|
teilzeitbeschäftigte
Mitarbeiter
|
|
12,00
|
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt:
Geschäftsführer:
|
Andrea Strobel
|
ausgeübter Beruf:
|
Betriebswirt
|
|
Karl Weißhaupt
|
ausgeübter Beruf:
|
Techniker
|
Vergütungen der Geschäftsführer
Angaben unterblieben gem. § 286 Abs. 4 HGB.
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen
von mind. 20 Prozent der Anteile
Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über
nachstehende Unternehmen berichtet:
Firmenname / Sitz
|
Anteilshöhe
|
Jahresergebnis
|
Eigenkapital
|
|
|
Euro
|
Euro
|
RWT GmbH/Gütersloh
|
90,00%
|
412.486,28
|
1.673.003,35
|
Hydro-Elektrik AS/Norwegen
|
100,00%
|
66.671,00
|
234.069,00
|
Küchle GmbH/Tannheim
|
100,00%
|
14.877,34
|
148.248,74
|
Vorgänge von besonderer Bedeutung
Nach dem Abschlussstichtag gab es keine Vorgänge
von besonderer Bedeutung.
sonstige Berichtsbestandteile
Ravensburg-Obereschach, 24.
Oktober 2024
gez.
Andrea Strobel, Karl Weißhaupt
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2024 festgestellt.
Der
Bestätigungsvermerk
An die Hydro-Elektrik GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Hydro-Elektrik GmbH
bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und
Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom
01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben
wir den Lagebericht der Hydro-Elektrik GmbH für das
Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen,
für Kapitalgesellschaften und
Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a
HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt
unter Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und
· vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als
Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und
den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen
für Kapitalgesellschaften und
Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a
HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen
wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft
vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in
Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen
ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig
bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu
ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen
Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h.
Manipulationen der Rechnungslegung und
Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen,
der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine
wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche
Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder
Irrtümern resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir
die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch
sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen
Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass
aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen
kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen
beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis
von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit
der von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte
und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir die
Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des
Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob
der Jahresabschluss die zugrundeliegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass
der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der
Lage des Unternehmens.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die
den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während
unserer Prüfung feststellen.
Ravensburg, den 04. Dezember 2024
MTG Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Michael Kübel Niklas Bruder
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer |