Hertel GmbH DresdenLiquidiert

Zum Hutbergblick 12, 01328 Dresden, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 12113
Vorher
Montagewerk GmbH- Dresden Sächsischer Anlagen- und RohrleitungsbauMontagewerk GmbH Dresden ANLAGEN- UND ROHRLEITUNGSBAU
Eingetragen
1.9.1995
Branche
Herstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus StahlHerstellung von Heizkörpern für ZentralheizungenGas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation
Gegenstand
Projektierung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von Industrierohrleitungen, Heizungs- und Sanitäranlagen.

Historie

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Management

NameRolle
Jörg Langfeld
seit 6.12.2018
Geschäftsführer
Axel Steiner
seit 11.1.2005
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hertel GmbH Dresden

Dresden

Jahresabschluss zum 31. August 2017

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Hertel GmbH Dresden, Dresden, für das Geschäftsjahr vom 1. September 2016 bis 31. August 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lage­bericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie der ergänzenden Bestimmung des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungs­legungs­bezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften sowie der ergänzenden Bestimmung des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Leipzig, 27. November 2017

Ernst & Young GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

 

 

Mandler                                 Franke

Wirtschaftsprüfer                    Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. August 2017

 

Aktivseite   31.08.2017 31.08.2016
 

                  EUR

EUR EUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   3.640,00 7.286,00
II. Sachanlagen      
1. technische Anlagen und Maschinen 82.832,28   69.369,28
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 561.796,10   673.239,45
    644.628,38 742.608,73
III. Finanzanlagen      
sonstige Ausleihungen   5.113,00 5.113,00
    653.381,38 755.007,73
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 86.845,69   108.098,73
2. unfertige Leistungen 3.481.748,02   1.946.279,02
abzüglich erhaltene Anzahlungen  -1.349.256,00   -747.348,00
3. Geleistete Anzahlungen für Vorräte 177.931,97   83.762,22
    2.397.269,68 1.390.791,97
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.363.874,22   1.954.269,07
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (i.V. EUR 0,00)      
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 669,27   0,00
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (i.V. EUR 0,00)      
- davon gegen Gesellschafter: EUR 0,00 (i.V. EUR 0,00)      
3. sonstige Vermögensgegenstände 47.296,90   45.365,29
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (i.V. EUR 0,00)      
- davon gegen Gesellschafter: EUR 0,00 (i.V. EUR 0,00)      
    1.411.840,39 1.999.634,36
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   628.895,64 682.328,73
    4.438.005,71 4.072.755,06
C. Rechnungsabgrenzungsposten   11.256,34 19.531,81
    5.102.643,43 4.847.294,60

 

Passivseite   31.08.2017 31.08.2016
  EUR EUR EUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital   51.200,00 51.200,00
II. Gewinnrücklagen      
1. satzungsmäßige Rücklagen 274.310,03   270.093,09
2. andere Gewinnrücklagen 1.149.067,21   1.146.548,65
    1.423.377,24  
III. Bilanzgewinn   80.121,79 242.518,56
    1.554.699,03 1.710.360,30
B. Rückstellungen      
1. Steuerrückstellungen 4.931,48   43.226,00
2. sonstige Rückstellungen 1.007.212,54   1.160.620,63
    1.012.144,02 1.203.846,63
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 166.488,91   212.204,58
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 74.682,19 (i.V. EUR 58.680,17)      
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 172.012,65   113.202,46
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 172.012,65 (i.V. EUR 113.202,46)      
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.885.543,86   1.153.453,48
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.885.543,86 (i.V. EUR 1.153.453,48)      
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.262,45   3.887,73
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 8.262,45 (i.V. EUR 3.887,73)      
- davon gegenüber Gesellschafter: EUR 291,07 (i.V. EUR 0,00)      
5. sonstige Verbindlichkeiten 303.492,51   450.339,42
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 296.426,27 (i.V. EUR 432.901,93)      
- davon gegenüber Gesellschafter: EUR 0,00 (i.V. EUR 111,19)      
- davon aus Steuern: EUR 87.451,62 (i.V. EUR 217.297,54)      
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 6.515,43 (i.V. EUR 8.372,93)      
    2.535.800,38 1.933.087,67
    5.102.643,43 4.847.294,60

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2016 bis 31. August 2017

  01.09.2016 - 31.08.2017   01.09.2015- 31.08.2016
  EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 11.516.243,16   14.566.186,59
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 1.535.469,00   39.042,00
3. sonstige betriebliche Erträge 121.420,09   166.604,04

- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 0,00

(i.V. EUR 1,06)

     
    13.173.132,25 14.771.832,63
4. Materialaufwand:      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.842.549,84   1.472.497,24
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.204.996,27   5.661.802,81
5. Personalaufwand:      
a) Löhne und Gehälter 3.232.974,62   3.345.239,31
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 704.979,24   745.338,97
- davon für Altersversorgung EUR 38.093,04 (i.V. EUR 37.669,07)      
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 194.355,17   205.321,14
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.845.990,51   2.886.323,52
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 0,29 (i.V. EUR 0,22)      
    13.025.845,65 14.316.522,99
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.631,87   64,54
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (i.V. EUR 0,00)      
- davon Erträge aus der Abzinsung: EUR 0,00 (i.V. EUR 0,00)      
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 27.991,46   61.172,81
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (i.V. EUR 0,00)      

- davon Aufwendungen aus der Aufzinsung: EUR 1.717,64

(i.V. EUR 4.770,66)

     
    -26.359,59 -61.108,27
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   28.212,85 129.632,14
- davon latente Steuern: EUR 0,00 (i.V. EUR 0,00)      
11. Ergebnis nach Steuern   92.714,16 264.569,23
12. sonstige Steuern   8.375,43 9.286,53
13. Jahresüberschuss   84.338,73 255.282,70
14. Einstellungen in satzungsmäßige Rücklagen   4.216,94 12.764,13
15. Bilanzgewinn   80.121,79 242.518,56

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. September 2016 - 31. August 2017

A. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Vorbemerkung

Die Hertel GmbH Dresden, Dresden, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Dresden unter der Nummer HRB 12113 eingetragen. Die Gesellschaft ist nach den Größenordnungskriterien des § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert geblieben. Es wurden folgende Bewertungsgrundsätze beachtet:

-   die formelle Bilanzkontinuität,

-   das going-concern-Prinzip,

-   das Stichtagsprinzip,

-   der Grundsatz der Einzelbewertung,

-   das Vorsichtsprinzip und als Ausdruck dessen, das Imparitätsprinzip sowie das Realisationsprinzip.

Auf den Ausweis eines Aktivsaldos latenter Steuern nach § 274 HGB, begründet im Wesentlichen aus einer temporären Differenz durch die steuerrechtliche Bilanzierung der Abtretung von Pensionszusagen an einen Pensionsfond, wurde verzichtet.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde unter teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Dabei erfolgte die Fortführung der Gewinn- und Verlustrech­nung nach dem Posten Jahresüberschuss in Anlehnung an § 158 Abs. 1 AktG.

Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr wurde wie im Vorjahr nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

 

2. Bilanzpositionen

Die Gliederung und Veränderungen des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel dargestellt.

Der Ansatz der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgt zu Anschaf­fungs- und Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen. Die Abschreibungen wurden nach der linearen Methode vorgenommen.

Die Aktivierung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Bestände an unfertigen Leistungen sind mit den Fertigungs- und Materialeinzelkosten zuzüglich anteiliger Gemeinkosten bzw., sofern niedriger, mit den erwarteten Verkaufserlösen abzüglich der geschätzten Vertriebskosten bewertet. Erhaltene Anzahlungen wurden i.H.v. 1.349 T€ offen von den unfertigen Leistungen abgesetzt.

Die geleisteten Anzahlungen auf Vorräte sowie die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. In Einzelfällen erfolgte bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Einzelwertberichtigung sowie generell eine Pauschalwertberichtigung von 1 % vom Nettowert der Forderungen am Bilanzstichtag.

Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bilanziert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft gemäß Gesellschaftsvertrag in der Fassung vom 07. August 2015 beträgt 51,2 T€. Es wird zum Nennwert bilanziert.

Aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2017 i.H.v. 84,3 T€ wurden entsprechend den Vorschriften des Gesellschaftsvertrages 4,2 T€ in die satzungsmäßigen Rücklagen eingestellt, so dass sich ein Bilanzgewinn i.H.v. 80,1 T€ ergibt.

Der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2016 betrug 242,5 T€. Dieser wurde in Höhe von 2,5 T€ in andere Gewinnrücklagen eingestellt und 240 T€ an die Gesellschafter ausgeschüttet.

Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie setzen sich wie folgt zusammen:

  31.08.2017 31.08.2016
  T€ T€
Steuerrückstellungen 5 43
Sonstige Rückstellungen    
- ausstehende Eingangsrechnungen 594 670
- personalbedingte Verpflichtungen 251 330
- Gewährleistungen 107 133
- übrige 55 28
  1.007 1.161

Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind zu Rückzahlungsbeträgen angesetzt und resultieren aus der Nutzung von Kontokorrent- und Finanzierungslinien sowie Mietkauf- und Finanzierungsverträgen.

Bei den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich insbesondere um Verpflichtungen aus Umsatz- und Lohnsteuer gegenüber dem Finanzamt (88 T€) und Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern aus Lohn- und Gehaltszahlungen (188 T€).

 

3. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgrund der durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) geänderten Definition von Umsatzerlösen gemäß § 277 Abs. 1 HGB, wurden erstmals die Schrotterlöse aus den sonstigen betrieblichen Erträgen in den Posten Umsatzerlöse i.H.v. 44 T€ (Vorjahreseffekt 26 T€) umgegliedert.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von 44 T€.

Diese entfallen im Wesentlichen auf die Auflösung von Rückstellungen (39 T€).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 11 T€.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von EUR 80.121,79 wie folgt zu verwenden:

Der Bilanzgewinn i.H.v. EUR 80.121,79 soll in voller Höhe in andere Gewinnrücklagen eingestellt werden.

 

B. Ergänzende Angaben

1. Angaben zu Restlaufzeiten und Sicherheiten zu den Verbindlichkeiten

Bei den Verbindlichkeiten bestehen folgende Restlaufzeiten:

    über 1 über  
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr bis 5 Jahre 5 Jahre gesamt
  T€ T€ T€ T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 74 92 0 166
2. Erhaltene Anzahlungen 172 0 0 172
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.886 0 0 1.886
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8 0 0 8
5. sonstige Verbindlichkeiten 296 7 0 303
  2.436 99 0 2.535

Zur Sicherung der Darlehen zur Finanzierung der Anschaffung von Montagegeräten und Fahrzeugen sind die entsprechenden Vermögenswerte sicherungsübereignet.

Sicherheiten gemäß § 285 Nr. 1b HGB für Verbindlichkeiten bestehen lediglich in Form der üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Halbfabrikaten und Waren.

 

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Nach § 285 Nr. 3a HGB ist der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, auszuweisen, sofern diese Angabe zur Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung ist.

Mit Vertrag vom 20. November 2001 mietet die Hertel GmbH Dresden das Betriebs­grundstück in Dresden-Weißig beginnend ab 1. Juli 2002. Das Mietverhältnis wurde auf eine Dauer von 5 Jahren abgeschlossen und verlängerte sich danach, sowie 2012, auf weitere 5 Jahre. Der monatliche Mietzins beträgt 3,6 T€.

Aus Leasingverpflichtungen entstehen in den kommenden Jahren folgende Zahlungsverpflichtungen.

Restlaufzeit Zahlungsverpflichtung
RLZ bis 1 Jahr 13 T€
RLZ 2 - 5 Jahre 12 T€

Die Verträge enden zwischen 2017 und 2020.

 

3. Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr waren bei der Gesellschaft durchschnittlich 108 (i.V.: 106) Arbeitneh­mer beschäftigt. Sie setzen sich aus 78 (i.V. 74) gewerblichen Arbeitnehmern und 30 (i.V. 32) Angestellten zusammen.

 

4. Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr wurden die Geschäfte von den Herren Dipl.-Ing. (FH) Axel Steiner sowie Dipl.-Ing. Hendryk Rößler (bis 15.08.2017) geführt.

 

5. Prüfungskosten Jahresabschluss

Die Angaben sind im Konzernabschluss der Hertel Industrie Service GmbH enthalten, in welchen die Hertel GmbH Dresden einbezogen wird.

 

6. Geschäftsführerbezüge

Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung im Sinne des § 285 Nr. 9a HGB sind in Ausübung des Wahlrechts des § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

 

7. Name und Sitz des Mutterunternehmens

Die Geschäftsanteile der Hertel GmbH Dresden, Dresden, werden zu 50,98 % von der Hertel GmbH Leipzig mit Sitz in Leipzig gehalten.

Die Hertel GmbH Dresden wird in den Konzernabschluss der Hertel Industrie Service GmbH für das Geschäftsjahr einbezogen.

Dieser ist beim Amtsgericht Osnabrück unter der Handelsregisternummer HRB 209515 erhältlich. Die zur Offenlegung dieses Konzernabschlusses gemäß § 325 HGB bestimmten Unterlagen sind über den elektronischen Bundesanzeiger erhältlich.

Das Mutterunternehmen der Gesellschaft, welches den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Altrad Investment Authority S.A.S. mit Sitz in Montpellier. Dieser Konzernabschluss wird in Frankreich veröffentlicht.

 

8. Nachtragsbericht

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag mit wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft haben sich nicht ergeben.

 

Dresden, den 10.10.2017

 

 

Axel Steiner

 

 

Anlagenspiegel zum 31. August 2017

Anschaffungs-/Herstellungskosten Stand 31.08.2016 Zugänge Abgänge Stand 31.08.2017
  EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 43.667,87 569,00 0,00 44.236,87
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 521.655,52 29.430,73 5.244,00 545.842,25
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.954.122,19 62.882,89 53.134,79 1.963.870,29
Summe Sachanlagen 2.475.777,71 92.313,62 58.378,79 2.509.712,54
III. Finanzanlagen        
Sonstige Ausleihungen 5.113,00 0,00 0,00 5.113,00
Summe Finanzanlagen 5.113,00 0,00 0,00 5.113,00
Summe Anlagevermögen 2.524.558,58 92.882,62 58.378,79 2.559.062,41

 

Abschreibungen Stand 31.08.2016 Zugänge Abgänge Stand 31.08.2017
  EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 36.381,87 4.215,00 0,00 40.596,87
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 452.286,24 15.905,33 5.181,60 463.009,97
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.280.882,74 174.234,84 53.043,39 1.402.074,19
Summe Sachanlagen 1.733.168,98 190.140,17 58.224,99 1.865.084,16
III. Finanzanlagen        
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.769.550,85 194.355,17 58.224,99 1.905.681,03

 

Buchwert Stand 31.08.2016 Stand 31.08.2017
  EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.286,00 3.640,00
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 69.369,28 82.832,28
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 673.239,45 561.796,10
Summe Sachanlagen 742.608,73 644.628,38
III. Finanzanlagen    
Sonstige Ausleihungen 5.113,00 5.113,00
Summe Finanzanlagen 5.113,00 5.113,00
Summe Anlagevermögen 755.007,73 653.381,38

 

 

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. September 2016 bis 31. August 2017

Geschäft und Rahmenbedingungen

Grundlagen der Gesellschaft

Die Hertel GmbH Dresden führt Planungen, Lieferungen und Leistungen im Anlagen- und Rohrleitungsbau aus, insbesondere in den Geschäftsfeldern Chemieindustrie, Kraftwerkstechnik, Halbleiterindustrie, Pharmaindustrie sowie Allgemeine Industrie. Unser Produktportfolio umfasst vor allem Maintenance- Leistungen, sowie die Abwicklung von kleineren und mittleren Projekten.

 

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Für die Branche des ostdeutschen Maschinen- und Anlagenbaus ist im Zeitraum des abgelaufen Geschäftsjahres ein Aufwärtstrend zu verzeichnen. Ein Großteil der Branchenunternehmen sieht die Geschäftslage positiv, welches sich auch in einem Auftragsplus von ca. 4% wiederspiegelt.  

In der Chemieindustrie, der drittgrößten Branche in Deutschland, konnten gute Zuwächse verzeichnet werden, da eine kontinuierlich stabile Auftragslage in Kombination mit günstigen Marktentwicklungen und positiven Wachstumsaussichten einhergeht.

Nur im Energiesektor, in welchem schon seit 2015 ca. 50% aller geplanten Kraftwerksneubauten in Frage gestellt wurden, gibt es auf Grund der fehlenden Investitionsanreize keine positiven Impulse. Dies gilt aufgrund des EEG (Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien) auch weiterhin für kleinere, dezentrale Biomasseheizkraftwerke. Am Markt werden derzeit eher Energieeffizienzsteigerungsmaßnahmen vorgenommen.

 

Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr wurde vom 01. September 2016 bis 31. August 2017 gebildet. Dieses Geschäftsjahr hat, was die Auftragslage und die Umsatzrealisierungen betrifft, einen zufriedenstellenden Verlauf genommen. Die eigenen Produktionskapazitäten waren nur knapp unter denen des Vorjahres. Durch unsere erfolgreiche Strategie, den Ausbau von Geschäftsbeziehungen zu mehreren wichtigen regionalen und überregionalen Auftraggebern zu halten bzw. auszubauen und damit die breite Palette unserer Dienstleistungen in der Chemischen, Energietechnischen, Pharmazeutischen, Halbleiter- sowie Allgemeinen Industrie zu erhalten, verteilten sich unsere Umsätze auf mehrere Industriebereiche.

Dem weiterhin stagnierenden Absatzpreis im normalen Rohrleitungsbau konnten wir durch die Fortführung unserer relativ breiten Angebotspalette innerhalb der Chemischen-, Kraftwerkstechnischen-, Halbleiter, Pharmazeutischen und Allgemeinen Industrie, sowie dem Anbieten von komplexeren Aufträgen, entgegenwirken. Diese breite Aufstellung ermöglicht es uns weiterhin, Schwankungen in den einzelnen Geschäftsbereichen auszugleichen. Durch die aktuell vorgeschauten Aufträge zeichnet sich für die Hertel GmbH Dresden ein ausgeglichener Mix zwischen Projekt- und Maintenancegeschäft ab.

Der derzeitige Auftragsvorlauf in Höhe von ca. EUR 10,2 Mio. für das kommende Geschäftsjahr resultiert zu ca. 70% aus dem Maintenance- und 30% aus dem Projektgeschäft.

 

Produktion und Investition

Unsere Bemühungen, stabile Auftragsbeziehungen zu sicheren Auftraggebern auszubauen, prägten auch die zurückliegenden Monate, so dass ein Großteil unserer Kapazitäten durch Rahmenverträge und Langzeitbaustellen gebunden wurden.

Die leistungsstärksten Bereiche waren im Geschäftsjahr wiederum die Chemieindustrie, die Halbleiter- und Pharmazeutische Industrie sowie die Energie und allgemeine Industrie.

Die durchgeführten Investitionen von TEUR 93 wurden vorwiegend für die Erneuerung von Montagegeräten, Fahrzeugen, Büro- und Kommunikationstechnik verwendet. 

 

Personalbereich

Der Personalstamm ist im Geschäftsjahr leicht gesunken. Durch die sinkenden Arbeitslosenzahlen gestaltet sich die Personalakquise immer schwieriger. Perspektivisch muss es daher das Ziel sein, unseren Personalstamm wieder auszubauen. Unsere seit vielen Jahren bewährte Ausbildung von Anlagenmechanikern ist dabei eine wichtige Kenngröße. Zur Deckung von Auftragsspitzen setzen wir weiterhin Fremdpersonal ein.

Die Anwendung von modernen Arbeitszeitsystemen, wie flexible Arbeitszeitregelung, Jahresarbeitszeit und leistungsbezogene Entlohnung, hat im Unternehmen einen hohen Stellenwert. Ein wichtiger Punkt bei unserer Unternehmensplanung und den Investitionsentscheidungen bleibt die Aus- und Fortbildung unseres Personals, sowie die Ausbildung von Lehrlingen.

 

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Das Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR 93 ist zum Vorjahr um über 60% zurückgegangen. Trotzdem sehen wir auch weiterhin eine positive und stabile Geschäftsentwicklung.

Die Betriebsleistung ist, verglichen mit dem Geschäftsjahr 2016 um ca. 11% zurückgegangen. Die eigenen und fremden Montageleistungen haben sich um ca. 5% reduziert, wohingegen der Einkauf von Fremdleistungen und Material um reichlich 10% gesunken ist.   

In unseren beiden Geschäftsbereichen Maintenance- und Projektgeschäft erzielten wir eine Betriebsleistung in Höhe von EUR 13 Mio. gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr in Höhe von EUR 14,6 Mio. Diese Gesamtleistung verteilte sich auf ca. 55% Maintenance (Vorjahr 60%) und 45% Projektgeschäft (Vorjahr 40%).

Gleichzeitig wurden Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von ca. TEUR 194 realisiert.

Das Unternehmen war jederzeit in der Lage seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen und beglich einen Teil seiner Verbindlichkeiten innerhalb der Skontofrist. Mit einem täglich nutzbaren Dispositions- und Avalkredit in Höhe von EUR 6,4 Mio. ist das Unternehmen ausreichend ausgestattet. Der Dispositionskredit wird für die Abdeckung von Finanzierungsspitzen im Maintenance- und Projektgeschäft genutzt.

Die nachfolgenden Kennzahlen zur Liquidität verdeutlichen das:

 Liquidität 1. Grades 24,8% (2016: 38,8%)

 Liquidität 2. Grades 80,5% (2016: 152,5%)

 Liquidität 3. Grades 175,0% (2016: 231,6%).

Somit ist auch weiterhin ein guter Grundstock zur internen Finanzierung unserer Maintenance- und Projektleistungen gelegt. Auch die nachfolgend aufgeführten Kennzahlen zu Rentabilität, Eigenkapitalquote, Verschuldungsgrad und Anlagevermögen verdeutlichen das.

  2017 2016 2015¹⁾
  % % %
Eigenkapitalquote: 30,5 35,3 35,4
Grad der Verschuldung²⁾: 228,2 183,4 182,4
Gesamtkapitalrentabilität³⁾: 3,4 9,5 9,4
Eigenkapitalrentabilität⁴⁾: 7,2 22,5 23,1
Umsatzrentabilität⁵⁾: 1,3 3,2 3,2
Rentabilität der Betriebsleistung⁶⁾: 1,1 3,1 4,8
Anlagenintensität: 12,8 15,6 16,7
Anlagenabnutzungsgrad: 74,5 70,1 67,6

 

¹⁾Rumpfgeschäftsjahr vom 01.01. - 31.08.15

²⁾errechnet sich aus dem Fremdkapital und dem Eigenkapital

³⁾errechnet aus dem Jahresüberschuss vor Steuern und Zinsen und dem betriebsnotwendigen Vermögen.

⁴⁾ermittelt aus dem Jahresüberschuss vor Ertragssteuern und dem Eigenkapital zum Bilanzstichtag.

⁵⁾ermittelt aus dem Jahresüberschuss vor Steuern und Zinsen und den Umsatzerlösen des Geschäftsjahres.

⁶⁾ermittelt aus dem Jahresüberschuss vor Steuern und Zinsen und der Gesamtleistung.

 

Risiko- und Chancenbericht

Ziel des Risikomanagementsystems ist es, den wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft sicherzustellen und etwaige entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen, oder bestandsgefährdende Entwicklungen, frühzeitig zu erkennen.

Das Risikomanagementsystem umfasst detaillierte Planungsrechnungen zu Beginn des Geschäftsjahres. Die Planungsrechnungen werden im Rahmen fortlaufender Überarbeitungen (Forecasts) quartalsmäßig an die Änderungen in der Geschäftstätigkeit, sowie die Branchenentwicklung und Entwicklung des wirtschaftlichen Umfeldes angepasst.

Im Zuge der Erstellung der Monatsergebnisse werden "Soll-Ist-Vergleiche" durchgeführt und Abweichungen analysiert, um mögliche Risiken zu erkennen.

Diese "Varianz-Analysen" sind Bestandteil des monatlichen Reportings an die Muttergesellschaft. Die wesentlichen Ergebnisse sind zudem Bestandteil der Besprechungen der ersten Führungsebene.

Die bisherigen Risiken der Branche, wie Überangebot an Kapazitäten, schlechte Zahlungsmoral, verlängerte Zahlungsziele, Vergabepraxis verschiedener Investoren, hoher Preisdruck durch Billiganbieter, Unterauslastung der eigenen Mitarbeiter, werden sich sicher in den kommenden Jahren, aufgrund der Marktbedingungen, nicht verringern. Für die Hertel GmbH Dresden sind hier vor allem das verlängerte Zahlungsziel einiger Kunden (Erhöhung der Finanzierungsaufwendungen), sowie der hohe Preisdruck durch Billiganbieter ein relevantes Risiko im bedienten Geschäftsfeld.

Um diesem Risiko entgegenzuwirken muss dem eigenen Cashmanagement (längeres Zahlungsziel bei Lieferanten, konsequenteres und zeitigeres Mahnwesen, sowie eine schnellere Abrechnung der eigenen Leistungen) ein höherer Stellenwert beigemessen werden.

Die Akquisition von guten Mitarbeitern auf dem knapper werdenden Personalmarkt, wird für mittelständische Unternehmen immer schwieriger. Aus diesem Grund muss der Fokus noch intensiver auf die Aus- und Weiterbildung des eigenen Personals gerichtet werden. Durch den hohen Ausbildungsgrad unseres Personals haben wir die Chance, bei mittelgroßen Projekten einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen. Unser Unternehmen wird auch künftig auf wichtige Tendenzen angemessen reagieren. So bleibt die bestehende Warenkreditversicherung bei Vorbereitung und Abschluss von Verträgen eine wichtige Entscheidungshilfe. Weiterhin werden, um auf Projekt- und Marktveränderungen rechtzeitig reagieren zu können, die regelmäßigen Auswertungen der momentanen Lage mit dem Management fortgesetzt und gezielte Weiterbildungsmaßnahmen von Mitarbeitern durchgeführt.

Die eigene Lehrausbildung wird fachlich ständig verbessert, um auch weiterhin eine Rekrutierung des notwendigen Personals aus den eigenen Reihen zu gewährleisten. Die Zusammenarbeit mit Konzernunternehmen soll, neben einer breiten Spezialisierung und der Nischenproduktion, weiterhin ein wesentlicher Baustein zur neuen Kundenakquise werden.

Das Management geht jedoch von keiner Bestandsgefährdung, weder von einem einzelnen Risiko noch von Risiken im Verbund, aus. 

 

Prognosebericht

Die bisherige erfolgreiche Unternehmensführung wird von der durch Qualität und fachlichen Kompetenz getragenen Beziehung zu langjährigen Auftraggebern, der anerkannten Position des Unternehmens auf dem regionalen Markt, Kundennähe, Termintreue und der stetigen Akquisition von Neukunden im Bereich der allgemeinen Industrie bzw. anderer Geschäftsfelder unterlegt. Dies schafft auch weiterhin die Basis für eine gute Entwicklung, vor allem für den Ausbau unserer vorgenannten Geschäftsfelder.

Die Erwartungen und Prognosen, wie sie im Lagebericht des Vorjahres mit ca. EUR 12 - 13 Mio. Betriebsleistung und einem EBIT-Ergebnis in Höhe von ca. 4,5% dargestellt waren, haben sich im Geschäftsjahr mit EUR 13 Mio. Betriebsleistung erfüllt aber mit einem EBIT-Ergebnis in Höhe von 1,1% nur teilweise eingestellt.

Der Auftragsvorlauf von ca. EUR 10,2 Mio. ist in dem von kurzer Angebots- und Auftragsvergabe geprägten Markt zufriedenstellend. Auch im kommenden Geschäftsjahr wird angestrebt, den Auftragsanteil von ca. 50% -im Maintenance und 50% im Projektgeschäft zu erreichen, um mit dieser ausgewogenen Produktmischung auf eventuelle Marktschwankungen in den einzelnen Segmenten der Chemischen-, Allgemeinen-, Kraftwerkstechnischen-, Halbleiter- und Pharmazeutischen Industrie erfolgreich entgegensteuern zu können.

Auch in den kommenden Jahren sind Investitionen in Höhe der Abschreibungen für die Modernisierung und den weiteren Ausbau unserer Montagegeräte geplant, um den Forderungen unserer Kunden, sowie den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden.

Durch den Verbund mit der Hertel Germany und dem Mutterkonzern Altrad sind unsere Möglichkeiten der Auftragsakquise am nationalen und globalen Markt weiter gestiegen, da die Kunden immer mehr Komplettleistungen anfragen.

Durch den Unternehmensverbund können größere und komplexere Aufträge/ Projekte angeboten und realisiert werden, welche natürlich auch die Möglichkeiten und Chancen der Umsatz- und Ertragssteigerung bieten. Wir erwarten für die Geschäftsjahre 2018 und folgende eine Betriebsleistung in Höhe von ca. EUR 13 - 14 Mio. und ein EBIT-Ergebnis von ca. 5%.

 

Übrige Angaben

Das Unternehmen hat eine Zweigniederlassung in Nünchritz, welche unter dem Firmennamen Hertel GmbH Dresden, Niederlassung Nünchritz, firmiert.

Im Bereich Forschung und Entwicklung erfolgten im Geschäftsjahr keine Aktivitäten der Gesellschaft.

 

Dresden, den 10.10.2017

 

 

Axel Steiner

 

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