Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 22026
Eingetragen
16.6.2015
Branche
Energetische Verwertung von AbfällenRückgewinnung sortierter WerkstoffeErzeugung und erste Bearbeitung von Aluminium
Gegenstand
Die Annahme, Behandlung und Verwertung von Aluminiumabfällen, die Verwertung und Vermarktung der anfallenden Wert- und Rohstoffe sowie der Betrieb der dazu erforderlichen Anlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Bernhard Stork
seit 16.6.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
15.000 €
60.00%
MOBI FLOAT B.V.
Netherlands
10.000 €
40.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Stork Alu Recycling GmbH

Magdeburg

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Lagebericht für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

A) Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Stork Alu Recycling GmbH ist ein mittelständisches Dienstleistungsunternehmen, welches im Bereich der hocheffizienten Rückgewinnung von metallischen Rohstoffen wie u.a. Aluminium, Kupfer und Edelstahl besonders leistungsfähig ist. Es erfolgt eine Separation von sortenreinem Aluminium aus Nichteisenmetallen für den Rohstoffkreislauf.

Das Unternehmen wurde 2014 gegründet.

Seinen Firmensitz hat die Stork Alu Recycling GmbH in 39126 Magdeburg, Parchauer Straße 3.

B) Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage:

Die Stork Alu Recycling GmbH profitiert von der anhaltenden Nachfrage an Wertstoffen im Aluminium Bereich und setzt ihren Wachstumskurs fort. Das Ergebnis nach Steuern stieg auf 1,44 Mio. EUR und übertraf damit den Vorjahreswert von 0,96 Mio. EUR um 49,50%.

Das Ergebnis ist auch in 2023 durch die hohen Energiekosten, ausgelöst durch den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine und der damit einhergehenden stetig wachsenden Inflationsrate geprägt.

2023
TEUR
2022
TEUR
+/- Vorjahr
TEUR
Rohertrag 3.080 2.214 +736
Finanzergebnis -10 15 +5

Die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern mit der entsprechenden Ausbildung stellt ein immer größer werdendes Problem dar. Der Arbeitsmarkt kann inzwischen dauerhaft nicht mehr die Bedürfnisse der Wirtschaft befriedigen.

Die Gesellschaft beschäftigte 2023 durchschnittlich 4 (Vorjahr 4) Mitarbeiter/innen. Das Stammpersonal unterliegt geringer Fluktuation. Wir sind stets bemüht, nachvollziehbare und nachhaltige Strukturen zu schaffen. Gremien und Beratungsrunden sind Basis für die nötigen Planungen, Schulungen, Qualität und den Erfolg. Die Gesamtheit an Struktur gewährt unseren Kunden Qualität und Sicherheit in einem Marktumfeld.

Finanzlage:

Die Finanzlage des Unternehmens ist stabil. Das langfristig gebundene Vermögen ist in vollem Umfang durch langfristig verfügbares Kapital gedeckt. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu jeder Zeit gewährleistet. Rechnungen wurden in Skontofrist bezahlt, Bankverbindlichkeiten konnten weiterhin gemäß Plan reduziert werden.

Die Finanzierungsstrategie des Unternehmens ist geprägt durch den auskömmlichen Eigenkapitalanteil von 27,25 % (Vorjahr: 25,58 %). Von Finanzierungen mittels Factoring und Leasing sehen wir weiterhin ab. Das Rating der Banken und der Kreditversicherer sind ausgezeichnet. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen.

Erklärtes Unternehmerziel ist die weitere Stärkung der Finanzkraft des Unternehmens, um künftigen Krisensituationen noch besser entgegenstehen zu können und Finanzreserven zu schaffen.

Vermögenslage:

Die Vermögenslage stellt sich unverändert solide dar. Das Stammkapital beträgt TEUR 25,0.

Im Berichtsjahr 2023 erfolgten Neuinvestitionen in Höhe von TEUR 50,6.

Die Eigenkapitalquote beträgt 27,25 % (Vorjahr 25,58 %), der Verschuldungsgrad liegt bei 266,98 % (Vorjahr 290,97 %).

Ausgehend von den vorgenannten Daten und Erläuterungen beurteilen wir die Lage der Gesellschaft als insgesamt positiv. Wir sind der Ansicht, dass das Unternehmen im Hinblick auf seine Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bei schwierigen ökonomischen Rahmenbedingungen und in einem harten Branchenwettbewerb behaupten kann.

C) Chancen- und Risikobericht

Risiken, die entstehen könnten, ergeben sich aus der nationalen und internationalen Marktlage. Je nach Gradmesser der Rohstoffmärkte wirkt sich das auch auf die Substanz der Rohstoff generierenden Unternehmen aus. Finanzielle Risiken im Hause Stork werden durch ein internes Controlling lokalisiert und entsprechend den Vorgaben der Geschäftsleitung geführt. Hierbei wird Sorge dafür getragen, dass zeitnah zu globalen Entwicklungen, u.a. Preisanpassungen gegenüber Kunden vorgenommen werden müssen.

Weiterhin als kritisch zu bewerten ist die politische Entwicklung in der Abfall- und Ressourcenwirtschaft, sowohl in Sachsen-Anhalt als auch im gesamten Bundesgebiet. An der nicht vorhandenen Akzeptanz als Rohstofflieferant hat sich nichts geändert. Das Bürokratieverhalten hat in einem Umfang zugenommen, der Aufwand und Nutzen in keinem Verhältnis mehr zueinanderstehen lässt.

Leider wird dieser Trend noch weiter Fahrt aufnehmen, da an den Ursachen nichts geändert wird.

D) Prognosebericht

Zum 1. Januar 2024 erfolgte eine Umstrukturierung innerhalb der Stork Unternehmensgruppe. Die Stork Alu Recycling GmbH tritt aus diesem Grund ab Januar nur noch als reiner Lohndienstleister auf dem Markt auf. Die verbliebenden Lagerbestände an Rohstoffe aus dem Jahr 2023 wurden durch die Stork Alu Recycling GmbH veräußert.

Die monatlich anfallenden Aufbereitungskosten werden der jeweiligen Gesellschaft der Unternehmensgruppe in Rechnung gestellt. Der geplante monatliche Durchsatz beträgt durchschnittlich 1.200 to. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 ist somit mit stabile Umsatzerlöse zu rechnen.

Durch die Umstrukturierung innerhalb der Unternehmensgruppe erfolgt eine Zentralisierung der gesamten Handelsgeschäfte. Damit werden Geschäftsprozesse wie z.B. die Abrechnung wesentlich vereinfacht und an einem Standort gebündelt.

Die Unternehmung Stork Alu Recycling GmbH wird auch in den kommenden Jahren auf Grund Ihrer breiten Ausrichtung, aber auch durch Innovation und einem steigenden Anteil an Forschungs- und Entwicklungsarbeit bestehen. Dieses hierfür benötigte Investitionsvolumen wird mittel- und langfristig gut angelegt sein, um dem Wettbewerb immer ein Stück voraus zu sein. Der Bau und Einsatz von eigenen Maschinen und Anlagen führt zu einer schnellen Amortisation der investierten Mittel.

Abschließend kann gesagt werden, dass auf Grund dieser und vieler weiterer Aspekte das Unternehmen positiv voran blickt.

 

Magdeburg, den 23. Juni 2024

Stork ALU Recycling GmbH

gez. Bernhard Stork

gez. Kris Norbert Debaets

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

STORK ALU RECYCLING GMBH, MAGDEBURG

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.132.100,00 1.337.510,57
I. Sachanlagen 1.132.100,00 1.337.510,57
B. UMLAUFVERMÖGEN 7.463.511,47 5.952.269,95
I. Vorräte 2.309.433,60 1.098.238,83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.764.877,27 4.393.212,74
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 389.200,60 460.818,38
8.595.611,47 7.289.780,52

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 2.342.284,59 1.864.553,24
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 876.553,24 875.842,29
III. Jahresüberschuss 1.440.731,35 963.710,95
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.259.234,86 1.372.348,28
C. VERBINDLICHKEITEN 3.994.092,02 4.052.879,00
8.595.611,47 7.289.780,52

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 3.080.069,63 2.214.324,39
2. Personalaufwand -223.750,61 -207.790,55
a) Löhne und Gehälter -179.094,17 -167.863,64
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -44.656,44 -39.926,91
3. Abschreibungen -230.306,38 -222.000,09
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -509.562,21 -360.747,21
5. Betriebsergebnis 2.116.450,43 1.423.786,54
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -10.610,67 -15.048,85
7. Finanzergebnis -10.610,67 -15.048,85
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -664.854,78 -444.772,74
9. Ergebnis nach Steuern 1.440.984,98 963.964,95
10. sonstige Steuern -253,63 -254,00
11. Jahresüberschuss 1.440.731,35 963.710,95

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB sowie nach den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Firmenname: Stork Alu Recycling GmbH
Firmensitz: Magdeburg
Registergericht: Stendal
Registernummer: HRB Nr. 22026

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung der aufeinanderfolgenden Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen wurde beibehalten.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Saldierungsgebot des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde beachtet.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Anlagevermögen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen sind linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt worden.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten über € 250,- bis maximal € 1.000,- wurden in einem bilanziellen Sammelposten aufgenommen. Dieser Sammelposten ist im Wirtschaftsjahr der Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren jeweils in Höhe von 20% aufzulösen.

Umlaufvermögen

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.

Fertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten angesetzt, die nach der retrograden Methode ermittelt wurden.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Bilanz

1. Angaben über die Anschaffungs- und Herstellungskosten, Zu- und Abgänge und Abschreibungen zu den einzelnen Posten des Anlagevermögens sind in der Anlage IIIa dargestellt.

2. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

3. Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern vom Einkommen und Ertrag. In den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (T€ 2.009), nicht genommenen Urlaub (T€ 14) sowie für Jahresabschlusskosten (T€ 16) berücksichtigt.

4. Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Verbindlichkeiten Stand 31.12.2023
bis zu 1 Jahr
1 bis 5 Jahre
davon besichert
Sicherheit *
1. gegenüber Kreditinstituten 281.932,12 109.758,70 172.173,42 281.932,12 GPF, SZ SPF, SÜ EV
2. aus Lieferungen und Leistungen 3.196.987,59 3.196.987,59 0,00 3.196.987,59 EV
3. Sonstige 515.172,31 515.172,31 0,00
Summe 3.994.092,02 3.821.918,60 172.173,42 3.478.9171
Vorjahr 31.12.2022 4.052.879,00 3.763.181,92 289.697,08 3.500.232,47

* Art und Form der Sicherheit (Legende)

GPF = Hypothek / Grundschuld (Grundpfandrecht)

SPF = Sonstiges Pfandrecht

SÜ = Sicherungsübereignung

SZ = Sicherungszession / Forderungsabtretung

EV = Eigentumsvorbehalt

5. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen werden, betragen € 123.500,00 und ergeben sich aus einem Mietvertrag.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von € 122.470,00.

IV. Sonstige Pflichtangaben

1. Die Gesellschaft beschäftigte während des Geschäftsjahres 4 Arbeitnehmer.

2. Die Gesellschaft wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr von den Herren Bernhard Stork, Kaufmann und Kris Norbert Debaets, Ingenieur vertreten.

3. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Magdeburg, den 12. April 2024

gez. Bernhard Stork

gez. Kris Norbert Debaets

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
SACHANLAGEN
technische Anlagen und Maschinen 1.895.626,90 6.875,89 50.611,57 0,00 1.953.114,36
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 101.909,96 18.019,92 0,00 260,46 119.669,42
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 50.611,57 0,00 -50.611,57 0,00 0,00
2.048.148,43 24.895,81 0,00 260,46 2.072.783,78
2.048.148,43 24.895,81 0,00 260,46 2.072.783,78
ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
SACHANLAGEN
technische Anlagen und Maschinen 676.929,90 213.943,46 0,00 890.873,36
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 33.707,96 16.362,92 260,46 49.810,42
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
710.637,86 230.306,38 260,46 940.683,78
710.637,86 230.306,38 260,46 940.683,78
NETTOBUCHWERTE AKTIVIERTE FK-ZINSEN IM GESCHÄFTSJAHR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
31.12.2023
EUR
SACHANLAGEN
technische Anlagen und Maschinen 1.062.241,00 1.218.697,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 69.859,00 68.202,00 0,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 50.611,57 0,00
1.132.100,00 1.337.510,57
1.132.100,00 1.337.510,57

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Stork Alu Recycling GmbH, Magdeburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Stork Alu Recycling GmbH, Magdeburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stork Alu Recycling GmbH, Magdeburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Magdeburg, den 18. Juni 2024

ECOVIS WSLP GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Markus Willenborg, Wirtschaftsprüfer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27. November 2024 festgestellt.

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