Richard Janssen GmbHLiquidiert

50999 Köln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 23334
Eingetragen
15.12.1992
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und SpirituosenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Grundstoffen, lebenden Tieren, textilen Rohstoffen und HalbwarenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Gegenstand
der Betrieb einer Importagentur und die Übernahme von Handelsvertretungen, insbesondere für Trockenfrüchte, Schalenobst und Konserven sowie im Einzelfall auch der Handel mit Produkten in den vorgenannten Bereichen;

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Lucas Janßen
seit 23.1.2018
Geschäftsführer
Jan Janssen
seit 3.6.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

205.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Richard Janssen GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht für Offenlegungszwecke

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die Richard Janssen GmbH ist ein Importeur und Distributeur von Trockenfrüchten und Nüssen. Wir haben unseren Sitz in Köln und verfügen über langjährige Geschäftsbeziehungen zu Produzenten in Nordamerika, Südamerika, Asien und Europa. Mit unseren Produkten bedienen wir Discounter, Lebensmittelmärkte, Industrie und Großhandel. Die Richard Janssen GmbH hat sich auf den Vertrieb und das Abpacken von Privat-Label Geschäften spezialisiert. Um den hohen Qualitätsanforderungen unserer Kunden gerecht zu werden, sind wir nach IFS Broker 3 Higher Level, Demeter, Fairtrade und Bio zertifiziert.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland steht wie im Vorjahr im Zeichen der Pandemie. Durch den erneuten Lockdown im ersten Halbjahr stagnierte die wirtschaftliche Entwicklung erneut. Nach einer Erhoiungsphase von Frühling bis Herbst und einer erneuten Verschlechterung der Infektionslage flachte die Entwicklung zum Ende des Jahres wieder ab. Insgesamt wurde für das Jahr 2021 jedoch eine Zunahme des Bruttoinlandsproduktes in Höhe von 2,8 % vermeldet. Während sich die Industriekonjunktur weiter stabilisierte, ist die Entwicklung im Dienstleistungssektor stark durch den Verlauf der Pandemie beeinflusst. Das zunehmende Infektionsgeschehen zum Ende des Jahres bremste die über den Sommer erfolgte Erholung im Dienstleistungsbereich nochmals. Insbesondere die für die Richard Janssen GmbH wichtigen Gewerbe wie z.B. das Gastgewerbe und der Einzelhandel waren durch 2G- und weitere regionale Beschränkungen betroffen. Das Vorkrisen-Niveau vom Februar 2020 wurde aber nur noch leicht unterschritten. Eine hohe Inflationsrate, getrieben vor allem vom starken Preisanstieg fossiler Energiepreise, belastet das Konsumklima und somit auch den deutschen und europäischen Handel.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Bedingt durch die Umstellung des Geschäftsjahres im Vorjahr, beginnt die Richard Janssen GmbH erstmalig das Geschäftsjahr am 01.01.2021.

Die Branche der gesunden Ernährung und insbesondere der Bereich Trockenfrüchte und Nüsse zählen noch immer zu einem Wachstumsmarkt. Der seit Jahren anhaltende Wachstumstrend im Bereich Trockenfrüchte und Nüsse wird geprägt durch den schnell wachsenden Markt der Fitness-Brache und der daraus resultierende Trend der gesunden Ernährung. Die COVID-19-Pandemie in 2020/2021 und die dadurch resultierenden Maßnahmen wie z.B. Ausgangssperren haben die Nachfrage nach gesunden Snackartikeln weiterhin beschleunigt und dem generellen Wachstum weiter gefestigt, jedoch wird der generelle Konsum in Deutschland durch die gestiegene Inflation etwas gedämpft.

Der Umsatz hat sich mit 55.961T im Geschäftsjahr 2021 im Verhältnis zum Rumpfgeschäftsjahr 2020 geringfügig verschlechtert. Dies liegt an den mehrheitlich gesunkenen Rohwarenpreisen.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr
TEUR
Vorjahr
TEUR
Veränderung
TEUR
Veränderung
%
Betriebsergebnis 764 1.130 -366 -32,4
Finanzergebnis -193 -94 -99 105,3
Neutrales Ergebnis 44 53 -9 -17,0
Ertragsteuern -217 -345 128 -37,1
Jahresergebnis 398 744 -346 -46,5

Das Betriebsergebnis hat sich trotz des nur geringfügig veränderten Umsatzes im GJ2021 um T 346 verschlechtert. Grund dafür sind die gestiegenen Frachtraten und die erhöhten Energiekosten. Auch der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen, im Verhältnis zum Vergleichszeitraum von 6 Monaten, sind auf die gestiegenen Kosten in der Logistik und der Energie zurückzuführen.

Das negative Finanzergebnis hat sich um T 99 verschlechtert.

Das Steuerergebnis ist im Einklang mit dem geringeren Betriebsergebnis entsprechend gesunken.

b) Finanzlage

Der Eigenkapitalanteil liegt mit 12,6% um 0,3 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert von 12,9%.

Zur erforderlichen Vorfinanzierung des gestiegenen Packgeschäftes mussten Bankverbindlichkeiten in Anspruch genommen werden.

Im Geschäftsjahr liegt ein positiver Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von T 903 (Vorjahr T 241) vor.

c) Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Aktiva Geschäftsjahr
TEUR
Vorjahr
TEUR
Veränderung
TEUR
Veränderung
%
Anlagevermögen 1.418 735 683 92,9
Vorräte 14.979 10.476 4.503 43,0
kurzfristige Vermögenswerte 6.490 8.418 2.804 51,5
liquide Mittel 478 205 48 30,6
Passiva        
Eigenkapital 2.947 2.549 398 15,6
langfristige Verbindlichkeiten 816 396 420 106,1
kurzfristige Verbindlichkeiten 19.602 16.887 2.713 19,0
Bilanzsumme 23.365 19.834 3.531 17,8

3. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als zufriedenstellend ein.

Unsere Umsatzentwicklung ist wie erwartet. Wir konnten trotz der gesunkenen Rohstoffpreise den Umsatz leicht erhöhen. Dies liegt an der gestiegenen Absatzmenge.

Wir konnten unseren finanziellen Verpflichtungen jederzeit nachkommen.

III. Zweigniederlassungsbericht

Unser Unternehmen verfügt über keine Niederlassungen.

IV. Prognosebericht

Prognose der Wirtschaftsdaten der für die Richard Janssen GmbH relevanten Absatzgebiete:

in Prozent (1) BIP 2021 BIP 2022e
Welt (2) 5,8 2,5
Euroraum 5,4 3,3
davon Deutschland 2,9 2,4
davon Österreich 4,6 3,6
MOE-Länder (3) 5,4 3,6

Quelle: Gemeinschaftsdiagnose (Frühjahr 2022)

(1) BIP Veränderung gegeünber dem Vorjahr in Prozent

(2) beinhaltet Länder und Ländergruppen aus Europa, Amerika und Asien

(3) mittel- und osteuropäische Länder

Der am 24. Februar von den Russen begonnene Angriffskrieg gegen die Ukraine und die dadurch resultierenden umfangreichen Sanktionen gegen Russland fügen der Weltwirtschaft einen erheblichen Schaden zu. Vor Kriegsausbruch wurde auf Grund der erwarteten Entspannung der COVID-19-Lage noch mit einem Wirtschaftswachstum von 4,2% gerechnet. Nun erwartet man ein Wachstum von nur noch 3,5%.

Wir sehen uns jedoch mit unseren vielfältigen Produkten, unseren kundenorientierten Dienstleistungslösungen gut aufgestellt.

Aufgrund des größeren Produktportfolios und der steigenden Nachfrage an gesunden Lebensmitteln, gehen wir von einem Umsatzwachstum in den nächsten Jahren aus.

Durch die gestiegenen Energiekosten und des für uns schlechteren Euro/Dollar-Kurs liegt der Gewinn des Jahres 2022 voraussichtlich auf dem Niveau des Vorjahres.

V. Chancen- und Risikobericht

Die zunehmende Nachfrage nach gesunden Lebensmitteln ist weiterhin klar ersichtlich. Dies bedeutet, dass der Handel weiter in diese Produktgruppe investieren wird. Vor allem im Bio-Bereich sehen wir ein deutliches Wachstum. Gerade die Corona-Krise hat diesen Trend nochmals bekräftigt.

Die Bonität unserer wichtigsten Kunden ist grundsätzlich gewährleistet, so dass für unsere Geschäfte im Wesentlichen kaum Risiken von Forderungsausfällen bestehen. Beschaffungsgeschäfte werden im Wesentlichen in Euro und USD abgewickelt.

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem sich verschärfenden Wettbewerbsumfeld. Durch die Corona-Krise aber vor allem auch durch den Ukrainekrieg sehen wir zudem eine mögliche Gefahr bei dem Transport der Rohwaren. Momentan kann es zu Verspätungen bei den Verschiffungen kommen, da die Redereien nicht mit dem erhöhten Bedarf an Frachtraum zurechtkommen. Mit dem erwarteten Umsatzanstieg sehen wir zudem ein Risiko bei der Deckung von dem USD, da diese nicht alle zu 100% im Voraus gedeckt werden können.

Mit den Abnehmern bestehen in der Regel nur kurzfristige Kontrakte, so dass konkrete Planungen, auch wegen nicht vorhersehbarer Ernteausfälle der Produzenten,über ein Jahr hinaus kaum möglich sind. Darüber hinaus werden die Qualitätsanforderungen der Abnehmer laufend steigen, die eine entsprechende Qualitätskontrolle auf allen Stufen von der Produktion bis zum Abnehmer erforderlich machen.

Aufgrund unseres schnellen Wachstums sind wir darüber stets bemüht, mögliche Liquiditätsengpässe durch entsprechende Vereinbarungen mit Banken, Dienstleistem und Lieferanten zu vermeiden. Zudem sehen wir Risiken im strategischen Management, da sich die Situationen auf dem Weltmarkt wegen COVID-19 und dem Ukrainekrieg nahezu jeden Monat ändert.

Vor dem Hintergrund unserer gewachsenen Marktposition und hervorragenden Kontakten zu den Produzenten sehen wir zurzeit noch keine wesentlichen Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden. Da wir uns in einer systemrelevanten Branche befinden, haben wir auch trotz CoronaKrise und Krieg keine signifikanten Umsatzeinbrüche zu erwarten.

 

Köln, den 12.01.2023

gez. Lucas Janssen

gez. Jan Philipp Janssen

Bilanz für Offenlegungszwecke

AKTIVA

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 86.288,00 108.135,00
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 951.913,00 345.370,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 295.825,00 239.114,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 84.033,60 42.016,80
Summe Sachanlagen 1.331.771,60 626.500,80
Summe Anlagevermögen 1.418.059,60 734.635,80
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 14.978.887,11 10.476.379,92
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen gegen Gesellschafter 309.972,43 219.849,93
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.448.484,46 8.411.454,18
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 477.835,92 205.119,72
Summe Umlaufvermögen 21.905.207,49 19.092.953,82
C. Rechnungsabgrenzungsposten 41.574,59 6.083,33
D. Bilanzsumme 23.364.841,68 19.833.672,95

PASSIVA

   
31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 205.000,00 205.000,00
II. Gewinnrücklagen 287.758,68 247.910,89
III. Bilanzgewinn 2.454.620,26 2.095.990,19
Summe Eigenkapital 2.947.378,94 2.548.901,08
B. Rückstellungen 803.038,22 1.053.843,97
C. Verbindlichkeiten    
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 19.407.295,52 (Vj: 16.230.927,90)    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.896.790,02 1.706.718,72
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 1.689.661,02 (Vj: 1.706.718,72)    
Summe Verbindlichkeiten 19.614.424,52 16.230.927,90
D. Bilanzsumme 23.364.841,68 19.833.672,95

Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke

2021
EUR
2020
EUR
1. Rohergebnis 5.864.812,53 3.289.465,53
2. Personalaufwand    
a. Löhne und Gehälter -1.099.113,93 -408.952,03
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -239.854,32 -90.676,35
- davon für Altersversorgung: -92.767,58 (Vj: -26.207,26)    
Summe Personalaufwand -1.338.968,25 -499.628,38
3. Abschreibungen    
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -208.217,18 -75.172,02
Summe Abschreibungen -208.217,18 -75.172,02
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.505.490,14 -1.529.678,26
5. Ordentliches Betriebsergebnis 812.136,96 1.184.986,87
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.727,27 1.743,71
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -197.510,68 -96.495,09
8. Finanzergebnis -192.783,41 -94.751,38
9. Ergebnis vor Steuern 619.353,55 1.090.235,49
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -217.261,69 -344.586,75
11. Ergebnis nach Steuern 402.091,86 745.648,74
12. Sonstige Steuern -3.614,00 -1.156,00
13. Jahresüberschuss 398.477,86 744.492,74
14. Gewinnvortrag 2.095.990,19 1.425.946,72
15. Einstellung in andere Gewinnrücklagen -39.847,79 -74.449,27
16. Bilanzgewinn 2.454.620,26 2.095.990,19

Anhang für Offenlegungszwecke

A) Allgemeines

Die Richard Janssen GmbH hat ihren Sitz in Köln. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter HR B 23334 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB und den einschlägigen Bestimmungen des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Da die Größenmerkmale an zwei aufeinanderfolgenden Stichtagen vorliegen, treten die Rechtsfolgen gemäß § 267 Abs. 4 HGB ein, so dass der vorliegende Jahresabschluss nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt wurde. (§$ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB).

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

B) Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Warenvorräte werden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit ihren Nennbeträgen angesetzt. Bei den Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen bei fünfzehn Debitoren vorgenommen. Daneben wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung von 1 % der Nettoforderungen (ohne Großkunden) ausreichend Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel wurden mit ihren Nennbeträgen angesetzt. In US-Dollar geführte Bankkonten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet.

Die Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen der PUC-Methode unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Professor Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Dabei wurde die Rückstellung nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzins der letzten 10 Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der anzuwendende Abzinsungssatz wurde von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe der "Rückstellungsabzinsungsverordnung" ermittelt (per 31. Dezember 2021: 1,87 %). Eventuell zukünftig zu erwartende Gehaltssteigerungen und Rentenanpassungen wurden nicht berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag, der sich aus dem Übergang vom 7- auf den 10-Jahres-Durchschnitt des Marktzinses ergibt, beläuft sich auf EUR 75.903,00 und unterliegt gem. § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre.

Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden die Aktivwerte der abgeschlossenen Rückdeckungsversicherungen mit einem beizulegenden Zeitwert = Anschaffungskosten von EUR 787.021,78 mit der Pensionsrückstellung saldiert. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beläuft sich auf EUR 1.395.612,00. Erträge aus Lebensversicherungen wurden in Höhe von EUR 49.416,61 mit den Personalaufwendungen verrechnet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Zinssatz der vergangenen sieben Jahre nach § 253 Abs. 2 HGB.

Die übrigen Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Währungsverbindlichkeiten in US-Dollar wurden zum Devisenkassamittelkurs, der zum Zeitpunkt der Leistung maßgeblich war bzw. zum höheren Stichtagskurs umgerechnet.

Unsere Gesellschaft sichert Währungsrisiken mit geeigneten Sicherungsinstrumenten ab, die zusammen mit dem Grundgeschäft jeweils eine Bewertungseinheit bilden. Die gegenläufigen Wertänderungen des Grund- und Sicherungsgeschäfts werden im Jahresabschluss durch Anwendung der "Einfrierungsmethode" nicht ausgewiesen.

C) Bilanzerläuterungen

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens geht aus der Anlagenentwicklung hervor.

Forderungen gegen Gesellschafter

Gegen die Gesellschafter besteht eine Verrechnungsforderung von TEUR 310 (Vorjahr: TEUR 220). Die Forderungen sind gleichzeitig Forderungen gegen Geschäftsführer.

Forderungen gegen Geschäftsführer

Gegen Geschäftsführer bestehen Forderungen von insgesamt TEUR 310 (Vorjahr: TEUR 378). Sie sind ungesichert und werden, soweit sie nicht als kurzfristige, unverzinsliche Verrechnungsforderung bewertet werden, mit 1,0 % p.a. verzinst. Tilgungen erfolgten nicht.

Bilanzgewinn

In den Bilanzgewinn wurde ein Gewinnvortrag von EUR 2.095.990,19 einbezogen.

Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von unter einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind gesichert durch eine Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Außerbilanzielle Geschäfte

Für eine Zollbürgschaft besteht eine Avalverpflichtung von TEUR 141 bei einem Kreditinstitut. Als Sicherheiten wurde ein Festgeldguthaben in gleicher Höhe verpfändet sowie eine Globalabtretung der gegenwärtigen und künftigen Ansprüche aus Lieferungen und Leistungen ausgesprochen. Mit einer Inanspruchnahme wird nicht gerechnet.

D) Sonstige Pflichtangaben

Arbeitnehmeranzahl

Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl belief sich im Geschäftsjahr 2021 auf 19 (Vj.:14).

Mitglieder der Geschäftsführung

Heiko Janssen, Kaufmann, Köln (bis 24. Februar 2021)

Jan Philipp Janssen, Kaufmann, Köln

Lucas Janssen, Kaufmann, Köln

Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Ergebnisverwendung

Der Bilanzgewinn soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Nachtragsbericht

Es haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge ereignet, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind.

 

Köln, den 12. Januar 2023

gez. Jan Philipp Janssen

gez. Lucas Janssen

Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke

Anschaffungs-/Herstellungskosten

Stand 01.01.2021
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 244.861,16 22.725,45 0,00 0,00
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 371.345,00 665.197,63 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 715.267,68 161.701,10 0,00 20.068,52
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 42.016,80 42.016,80 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.128.629,48 868.915,53 0,00 20.068,52
Summe Anlagevermögen 1.373.490,64 891.640,98 0,00 20.068,52
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 267.586,61
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.036.542,63
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 856.900,26
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 0,00 84.033,60
Summe Sachanlagen 0,00 1.977.476,49
Summe Anlagevermögen 0,00 2.245.063,10

Abschreibungen

Stand 01.01.2021
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen            
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 136.726,16 44.572,45 0,00 0,00 0,00 181.298,61
II. Sachanlagen            
1. Technische Anlagen und Maschinen 25.975,00 58.654,63 0,00 0,00 0,00 84.629,63
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 476.153,68 104.990,10 0,00 20.068,52 0,00 561.075,26
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 502.128,68 163.644,73 0,00 20.068,52 0,00 645.704,89
Summe Anlagevermögen 638.854,84 208.217,18 0,00 20.068,52 0,00 827.003,50

Buchwerte

Stand 31.12.2021
EUR
Stand 31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 86.288,00 108.135,00
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 951.913,00 345.370,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 295.825,00 239.114,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 84.033,60 42.016,80
Summe Sachanlagen 1.331.771,60 626.500,80
Summe Anlagevermögen 1.418.059,60 734.635,80

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für Offenlegungszwecke

Dem unverkürzten Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Richard Janssen GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Richard Janssen GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Richard Janssen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle."

 

Engelskirchen, den 17.02.2023

gez. Dr. Udo Meyer, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 01. März 2023 festgestellt.

Es wurde beschlossen, den Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2021 auf neue Rechnung vorzutragen.

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