Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 21800
Eingetragen
31.7.1986
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenBeteiligungsgesellschaftenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Der Betrieb eines Autohauses für die Marken Audi und Volkswagen in Bensheim. Die Gesellschaft kann sich insbesondere an solchen Unternehmen beteiligen, auch ihre persönlich haftende Gesellschafterin werden, sie kann andere Unternehmen erwerben, Zweigniederlassungen errichten und alles tun, was geeignet ist, den Geschäftsbetrieb der Gesellschaft zu fördern.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Stephan Sohmer
seit 17.12.2019
Prokura
Prokura
Tobias Haas
seit 17.12.2019
Prokura
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Wiest GmbH

Bensheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen der Gesellschaft

Die Autohaus Wiest GmbH ist Teil der Gruppe Wiest Autohäuser, die die Marken VW-PKW, VW-Nutzfahr­zeuge, Audi, Skoda und Porsche mit Handels- und Serviceverträgen vertreten. Zu­dem bestehen am Stand­ort Lampertheim für die Marken Seat und Cupra Serviceverträge.

Die Wiest Autohäuser sind an den Standorten Darmstadt, Bensheim und Lampertheim vertreten. In Bens­heim werden von der Autohaus Wiest GmbH die Marken VW PKW und Audi im Rahmen eigenständiger Händler- und Serviceverträge vertreten. Für VW-Nutzfahrzeuge und die Marke Skoda bestehen Servicever­träge. Am Standort Lampertheim wird die Marke VW PKW mit eigen­ständigem Händler- sowie Servicever­trag als auch die Marken Audi und SEAT/Cupra mit eigen­ständigen Serviceverträgen durch die Rauch Part­ner der Wiest Autohäuser GmbH vertreten. Am Standort Darmstadt werden die Marken VW PKW und VW Nutzfahrzeuge sowie Audi durch die Autohaus J. Wiest & Söhne Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit eigenständigen Händler- und Serviceverträgen repräsentiert. Die Wiest Automobile GmbH vertritt am selben Standort die Marke Skoda mit eigenständigen Händler- und Serviceverträgen und die Wiest Sportwagen GmbH ist als Porsche Zentrum Darmstadt Teil des deutschen Porsche Händlernetzes mit Han­dels- und Ser­vicevertrag. Als Dachgesellschaft fungiert die J. Donges & Wiest GmbH & Co. KG mit Sitz in Darmstadt.

B. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Russland-Ukraine-Konflikt hat zu einer erhöhten Unsicherheit in Bezug auf die Entwicklung der Weltwirt­schaft geführt und große Teile der westlichen Staatengemeinschaft dazu veranlasst, Russland mit Sanktio­nen zu belegen. Diese umfassen unter anderem ein weitreichendes Han­delsembargo sowie den teilweisen Ausschluss Russlands vom globalen Finanzmarkt. Russland selbst hat in seiner Rolle als Energie-Exporteur Gaslieferungen nach Europa eingeschränkt. Die daraus resultierende Verknappung des Angebots führte ins­besondere in 2022 zu steigenden Prei­sen an den Energie- und Rohstoffmärkten, die infolge der schwächer werdenden globalen Wirt­schaftsdynamik im Berichtsjahr 2023 zwar rückläufig waren, aber zum Teil weiter­hin auf einem vergleichsweise hohen Niveau liegen. Zudem birgt unter anderem die Lohnentwicklung an den überhitzten Arbeitsmärkten die Gefahr einer anhaltend hohen Inflation.

Nach dem Einbruch der globalen Wirtschaftsleistung im Jahr 2020 und der einsetzenden Erho­lung aufgrund von Basis- und Nachholeffekten in 2021 und der trotz des Russland-Ukraine-Konf­likts weiteren Normalisie­rung der ökonomischen Aktivität in 2022 verzeichnete die Weltwirtschaft im Jahr 2023 insgesamt ein positi­ves Wachstum. Die abnehmende Dynamik gegenüber dem Vor­jahr war hauptsächlich auf ein schwächeres Wachstum bei den fortgeschrittenen Volkswirtschaf­ten zurückzuführen, während die Veränderungsrate bei der Gruppe der Schwellenländer insge­samt etwas zunahm. Auf nationaler Ebene war die Entwicklung einer­seits davon abhängig, inwie­weit der erhöhten Inflation von den Notenbanken mit einer restriktiven Geldpoli­tik, im Wesentli­chen durch steigende Zinsen und Abbau der Anleihebestände, entgegengewirkt werden musste und so den privaten Konsum und die Investitionstätigkeit negativ beeinflusste. Andererseits war ent­scheidend, wie stark die Volkswirtschaften von den Folgen des Russland-Ukraine-Konflikts be­troffen waren. Die Preise für Energie- und viele sonstige Rohstoffe waren gegenüber dem Vorjahr rückläufig, die Engpässe von Vorprodukten und Rohstoffen haben sich etwas entspannt.

Deutschlands Wirtschaftsleistung registrierte im Berichtsjahr in Bezug auf das reale Bruttoinlands­produkt mit ?0,2 (Vorjahr: +1,9) % eine negative Wachstumsrate. Gegenüber dem Vorjahreszeit­raum stieg die saison­bereinigte Arbeitslosenquote im Durchschnitt an. Nachdem die monatlichen Inflationsraten in 2022 histori­sche Höchstwerte erreicht hatten, sanken sie seitdem im Jahres­durchschnitt, blieben aber verhältnismäßig hoch.

Die branchenspezifischen Rahmenbedingungen wurden neben fiskalpolitischen Maßnahmen we­sentlich durch die konjunkturelle Situation beeinflusst, was im abgelaufenen Geschäftsjahr zu ei­ner uneinheitlichen Absatzentwicklung in den Märkten beigetragen hat. Während die reale Kauf­kraft vielerorts sank und Fahr­zeugpreise auf hohem Niveau verharrten, konnten durch die gestie­gene Fahrzeugverfügbarkeit weltweit Auftragsbestände auf hohem Niveau reduziert werden. Zu den fiskalpolitischen Maßnahmen zählten Steuer­senkungen oder -erhöhungen, das Einführen, Auslaufen und Anpassen von Förderprogrammen und Kauf­prämien sowie Importzölle. Nichttarifä­re Handelshemmnisse zum Schutz der jeweiligen heimischen Automo­bilindustrie erschwerten dar­über hinaus den Austausch von Fahrzeugen, Teilen und Komponenten.

Im Geschäftsjahr 2023 lag die Zahl der Pkw-Neuzulassungen in Deutschland mit 2,84 Mio. Einhei­ten (EH) (+7,3 %) über dem schwachen Niveau des Vorjahres. 67,1 % (+12,4 %) der Neuwagen wurden gewerblich und 32,8 % (-1,9 %) privat zugelassen. Die deutschen Marken verzeichneten im Jahr 2023 überwiegend gestiegene Neuzulassungszahlen. Smart verzeichnete mit +42,9 % das stärkste Plus und einen Marktanteil von 0,6 %. Ebenfalls zweistellig waren die Zugewinne bei MAN (+26,1 %/Marktanteil: 0,1 %), Audi (+15,7 %/ Marktanteil: 8,7 %), Mini (+14,4 %/ Marktanteil: 1,6 %), Mercedes (+13,7 %/ Marktanteil: 9,8 %), Porsche (+12,0 %/ Marktanteil: 1,2 %) und BMW (+11,2 %/ Marktanteil: 8,2 %). VW (+7,9 %/ Marktanteil:18,2 %) und Opel (+0,2 %/ Marktanteil: 5,1 %) erreichten einstellige Zulassungssteigerungen. Mit einem Marktanteil von 18,2 % war VW in 2023 weiterhin anteilsstärkste deutsche Marke. Die Importmarken wurden in der Jah­resbilanz von Skoda (+17,1 %) mit einem Marktanteil von 5,9 % angeführt, gefolgt von Seat (+18,8 %) mit 4,7 % Marktanteil. Der Anteil benzinbetriebener Pkw (978.660 EH/+13,3 %) lag mit 34,4 % über dem Vorjah­resniveau (32,6 %); der Anteil dieselbetriebener Pkw (486.581 EH/+3,0 %) wies in der Jahresbilanz 17,1 % (Vorjahr: 17,8 %) aus. Bei den alternativen Antriebsarten vielen die Jahreser­gebnisse unterschiedlich aus. 840.304 EH hybridangetriebene Fahrzeuge (+1,6 %) erreichten ei­nen Anteil von 29,5 %, darunter befanden sich 175.724 EH Plug-in-Hybride (-51,5 %) mit einem Anteil von 6,2 %. 524.219 EH Elektro-Pkw (BEV) wie­sen mit einem Anteil von 18,4 % eine Steige­rung von +11,4 % auf. Der Durchschnittspreis eines fabrikneuen Pkws stieg in diesem Markt um +4,3 % an.

6,03 Mio. Pkw wechselten im Laufe des Jahres die Halterin beziehungsweise den Halter. Dies entspricht ei­ner Steigerung bei den Gebrauchtwagenbesitzumschreibungen gegenüber dem Vor­jahr von +6,9 %. Der Durchschnittspreis eines gebrauchten Pkws sank gegenüber dem Vorjahr um -1,0 %.

Trotz schwierigen Rahmenbedingungen ist der Umsatz im Kraftfahrzeuggewerbe im Jahr 2023 um 11,9 % gestiegen und hat damit erstmals die 200-Milliarden-Grenze geknackt. Das lag beim Fahrzeugverkauf an höheren Stückzahlen, verbunden mit gestiegenen Preisen. In den Werkstät­ten war die Auslastung hoch, und insbesondere die Reparaturkosten haben angezogen. Der Um­satzsprung von  +17,7 % auf rund 33,8 Mrd. Euro im Geschäftsfeld Service und Reparatur hat mehrere Gründe. Der Fahrzeugbestand ist  weiter ange­wachsen. Die Autofahrer ließen mehr Wartungen als im Vorjahr durchführen, und das bei gestiegenen Kos­ten pro Wartung (+8,5 %) und auch pro Unfallreparatur (+15,3 %).

Die Anzahl der Betriebe im Kfz-Gewerbe ist im vergangenen Jahr laut Statistik des ZDK mit 36.170 (-0,7 %) gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant geblieben. Die Anzahl der Beschäftig­ten ging auf 430.000 zurück, das sind -0,9 % bzw. 4.000 weniger als im Jahr 2022. (1)

(1) Vgl. Zahlen und Fakten des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes, abrufbar unter https://www.kfzgewerbe.de/verband/zahlen-fakten
C. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die Autohaus Wiest GmbH bei den Neuwagenauslieferungen (inklusive Vorführwagen)  mit der Marke VW PKW eine Steigerung von 16,4 % (Geschäftsjahr (GJ): 156 EH, Vorjahr (VJ): 134 EH) und mit der Marke Audi eine Steigerung von 3,2 % (GJ: 129 EH, Vorjahr (VJ): 125 EH) gegen­über dem Vorjahr.

Die Gebrauchtwagenauslieferungen der Autohaus Wiest GmbH lagen im Geschäftsjahr 2023 mit einer Stei­gerung von 34,4 % ebenfalls deutlich über dem Vorjahr 2022 (GJ: 481 EH; VJ: 358 EH).

Die verkauften Stunden im After-Sales-Bereich der Autohaus Wiest GmbH verringerten sich indes um -5,5 % (GJ: 23.493 Std.; VJ: 24.862 Std.).

Unsere Prognose aus dem Vorjahresbericht hat sich damit weitgehend erfüllt, lediglich bei den verkauften Stunden konnten die Prognosedaten nicht ganz erfüllt werden.

Ertragslage
Das Geschäftsjahr 2023 schloss mit einem Jahresüberschuss von 192,5 T€ ab (VJ: 152,1 T€). Unsere Pro­gnose aus dem Vorjahresbericht hat sich damit erfüllt.

Das Rohergebnis der Autohaus Wiest GmbH (Umsatzerlöse, zzgl. Bestandsveränderungen, zzgl. sonstige betriebliche Erträge, abzgl. Materialaufwendungen) beträgt im Geschäftsjahr 7,699 Mio. € und ist damit trotz gestiegener Materialaufwandsquote um 6,55 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen (VJ: 7,226 Mio. €).

Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr geringfügig um 1,31 % gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 12,3 % auf 2,500 Mio. € erhöht (VJ: 2,226 Mio. €).

Vermögenslage
Die Bilanzsumme erhöhte sich um 20,31 % auf 11,459 Mio. € (VJ: 9,525 Mio. €). Die wesentlichen Vermö­genswerte der Gesellschaft stellen die Fahrzeugbestände sowie die Bestände an Ersatztei­len dar. Die Be­stände an Betriebsfahrzeugen & Vorführwagen haben sich im Geschäftsjahr um 47,2 T€ auf 1.353,0 T€ er­höht (VJ: 1.305,8 T€).

Das Vorratsvermögen hat einen Gesamtwert von 5,959 Mio. € (VJ: 4,023 Mio. €), wovon 2,664 Mio. € auf Neuwagen (VJ: 1,753 Mio. €), auf Gebrauchtwagen 2,953 Mio. € (VJ: 1,896 Mio. €), auf Teile 272,5 T€ (VJ: 305,3 T€) sowie auf RHB-Stoffe und in Arbeit befindliche Aufträge 69,2 T€ (VJ: 68,5 T€) entfallen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich insgesamt auf 3,453 Mio. € (VJ: 3,343 Mio. €). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen verringerten sich um 983,0 T€, die Forde­rungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 850,2 T€ und die sonstigen Vermögensgegen­stände nahmen um 243,1 T€ zu.

Die liquiden Mittel sind um 211,0 T€ auf 305,3 T€ (VJ: 516,4 T€) gesunken.

Finanzlage
Das Eigenkapital belief sich zum Bilanzstichtag auf 4,767 Mio. € (VJ: 4,575 Mio. €). Die Eigenka­pitalquote verringerte sich, bei einer um 1.934,3 T€ gestiegenen Bilanzsumme von 48,0 % im Vor­jahr auf 41,6 %.

Das Fremdkapital erhöhte sich von 4,950 Mio. € auf 6,692 Mio. €.

Liquidität
Die Liquidität ist durch eine solide Finanzierung bei verschiedenen Bankinstituten sowie durch das Finanz- und Cashpooling innerhalb der Wiest Gruppe sichergestellt. Ein Teil der Darlehensvaluta wird für die Finan­zierung des Neuwagen-Bestandes bei der Bank eines Automobilherstellers be­ansprucht. Der Kontokorrent­rahmen wird durch zwei regional vertretene Banken in Anspruch genommen.

Finanzielle Leistungsindikatoren

·  Umsatzentwicklung je Modell und insgesamt ·  Absatzentwicklung je Modell ·  Entwicklung der verkauften Stunden ·  Bruttoertrag je Fahrzeug
Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die oben genannten Kennzahlen und die Kombina­tion dieser Kennzahlen untereinander und in Relation zur Absatzleistung heran.

Durchgängig erfolgt ein permanenter Abgleich der Istzahlen mit den Planzahlen sowie ein konti­nuierliches Benchmarking mit der Handelsorganisation.

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren
a) Kundenbelange

Die Geschäftsleitung stellt hohe Ansprüche an die Kundenpflege und strebt danach, die Begeiste­rung der Kunden für die Produktwelten der Marken Volkswagen und AUDI zu erhalten und zu för­dern. Die Kundenzu­friedenheit steht dabei an oberster Stelle der Unternehmensstrategie. Für die langfristige Kundenbindung ist der persönliche Kontakt unverzichtbar. Konstruktive Kritik ist für die Geschäftsleitung eine Chance, unsere Dienstleistungen und Prozesse immer weiter zu verbes­sern. Um die Kundenzufriedenheit nachhaltig sicher­zustellen, führt das Unternehmen daher regel­mäßig Kundenbefragungen durch.

b) Arbeitnehmerbelange

Gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter sind wesentlicher Bestandteil der Unternehmensphilo­sophie und ein wichtiger Erfolgsfaktor. Unsere strategisch ausgerichtete und ganzheitlich ange­legte Personalentwick­lung eröffnet allen Mitarbeitern attraktive Weiterbildungs- und Entwicklungs­chancen. Dabei spielt die Stär­kung der Fachkompetenz in den verschiedenen Berufsfamilien des Unternehmens eine besondere Rolle.

Durch die Intensivierung von Qualifizierungsprogrammen sind wir in der Lage, den Herausforderungen des technologischen Wandels angemessen zu be­gegnen. Das Unternehmen baut zudem kontinuierlich seine Rekrutierungsinstrumente aus. Zu­sätzlich zur dualen Berufsausbildung sorgen wir mit Programmen wie dem Studium im Praxisver­bund dafür, dass hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter nachrücken. Im An­schluss qualifizie­ren sich die Mitarbeiter ihr Berufsleben lang weiter. Das breite Qualifizierungsangebot wird konti­nuierlich weiterentwickelt, um stets die aktuellen Bedarfe zu decken. Zum Beispiel werden die Mit­ar­beiter auf die Veränderungen vorbereitet, die mit der fortschreitenden Digitalisierung einherge­hen.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage
Die Autohaus Wiest GmbH blickt unter Berücksichtigung der widrigen Umstände aus dem Russ­land-Ukrai­ne-Konfliktes auf einen zufriedenstellenden Geschäftsverlauf im Jahr 2023 zurück. In der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage ergibt sich im abgelaufenen Geschäftsjahr ein positives Gesamtbild. Insgesamt hat die Geschäftsentwicklung die Erwartungen der Unternehmensleitung damit erfüllt. Diese Einschätzung berück­sichtigt auch Erkenntnisse nach dem Ende des Ge­schäftsjahres.

D. Prognose, Chancen und Risikobericht

"Die Wirtschaft in Deutschland ist angeschlagen. Eine bis zuletzt zähe konjunkturelle Schwäche­phase geht mit schwindenden Wachstumskräften einher. In der lahmenden gesamtwirtschaftli­chen Entwicklung überla­gern sich somit konjunkturelle und strukturelle Faktoren." So fasst das Frühjahrsgutachten 2024 der führen­den deutschen Wirtschaftsinstitute die wirtschaftliche Lage in Deutschland zusammen.

Die Kaufkraft der privaten Haushalte war ab Mitte 2021 durch die Verteuerung der Waren zwei Jahre lang deutlich zurückgegangen. Die real verfügbaren Einkommen steigen nun wieder erheb­lich. Die Inflation bildet sich zurück. Nach und nach werden höhere Lohnabschlüsse wirksam, die nun verzögert dem Ausmaß der Geldentwertung folgen. Die Kaufkraft der privaten Haushalte er­höht sich und somit auch deren Ausgaben­neigung. Der private Konsum wird also zum wichtigsten Treiber der Konjunktur.

Insgesamt haben sich die hohen Auftragsbestände in der Industrie allerdings als weniger stabili­sierend er­wiesen. So sind zwar die ausgewiesenen Auftragsreichweiten weiterhin hoch, gleichzei­tig sind aber die indu­striellen Produktionskapazitäten unterausgelastet.

Die Wirtschaftsweisen erwarten für das zweite Quartal 2024 mit allmählicher Belebung der welt­weiten Indu­striekonjunktur ein verhaltenes Anziehen der Wirtschaftsleistung Deutschlands. Zu­nächst dürfte sich das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland stabilisieren, bevor es leicht ex­pandiert. Die konsumnahen Dienst­leister dürften von den Realeinkommenszuwächsen der priva­ten Haushalte profitieren. Nur das Baugewerbe dürfte der Rezession noch nicht entwachsen kön­nen.

Für das Kfz-Gewerbe stellt sich die Situation wie folgt dar: Die spürbare Inflation und die Motiva­tion, Fach­kräfte weiterhin zu binden, hatten auch in den Autohäusern und Kfz-Werkstätten Lohn­erhöhungen zur Folge, die in 2023 und 2024 zum Tragen kamen und kommen. Diese Erhöhun­gen sind im Werkstattbereich die Treiber höherer Stundenverrechnungssätze. Der steigende Pkw-Bestand beschert den Werkstätten dennoch weiter hohe Auslastungen. Viele verunsicherte Kundinnen und Kunden warten zurzeit ab, wie sich die Rah­menbedingungen rund um die E-Mobi­lität und die Marktsituation insbesondere in den kleinen und mittleren Fahrzeugsegmenten entwi­ckeln. Daher investieren viele Menschen zunächst weiter in ihre Fahrzeuge und schieben eine Neuanschaffung in die Zukunft.

Was wir jedoch im vergangenen Jahr fast durchgehend beobachteten, war ein Rückgang der Fahrzeug-Neu­bestellungen insbesondere bei den Privatkunden. Und die Schockwellen, ausgelöst durch den Mitte Dezem­ber plötzlich gestoppten Umweltbonus, werden wir in diesem Jahr bei der Elektromobilität ebenso spüren wie die Auftragslücke aus dem Vorjahr. Den Ergebnissen einer aktuellen ZDK-Blitzumfrage zufolge hat sich dieser Trend auch im Januar 2024 fortgesetzt. So lag bei den befragten Autohäusern die Anzahl der Bestel­lungen von rein batterieelektrischen Pkw so­wohl bei den privaten als auch den gewerblichen Kunden durch­schnittlich um jeweils rund 50 % unter dem Wert vom Januar 2023. Bei Plug-in-Hybriden waren in beiden Segmenten rund 43 % weniger Bestellungen zu verzeichnen. Bei Benzin- und Dieselfahrzeugen hingegen gab es mit plus 11 % erwarteter Aufträge bei den privaten und plus 8 % bei den gewerblichen Kunden einen leicht positiven Trend. Die Aussichten für das Autojahr 2024 sind, bezogen auf die E-Mobilität, laut der Be­fragung wenig optimistisch. So schätzen 91 % der befragten Autohäuser die zu erwar­tende Lage bei den pri­vaten Auftragseingängen für batterieelektrische Fahrzeuge als "sehr schlecht" (55 %) oder "schlecht" (36 %) ein. Bei gewerblichen Kunden liegt dieser Wert mit 83 % etwas niedriger (jeweils 41 % sagen "sehr schlecht" und 42 % "schlecht"). Bei Plug-in-Hybriden sind die Werte sowohl bezogen auf private (79% "sehr schlecht" bzw. "schlecht") als auch ge­werbliche Aufträge (71% "sehr schlecht" bzw. "schlecht") ein wenig freundlicher. Deutlich optimisti­scher sind die Erwartungen bei Aufträgen für Benziner und Diesel. Im Privatkunden-Seg­ment er­warten 30 % eine "gute" und 46 % eine "neutrale", sprich gleichbleibende Auftragslage. Bei den ge­werblichen Kunden sind die Werte fast identisch (29 % "gut", 45 % "neutral"). Insgesamt gehen wir für den deutschen Pkw-Markt 2024 davon aus, dass das Volumen der Neuzulassungen den­noch leicht über dem Vorjahresniveau liegen wird.

Sehr positiv hingegen bewerten die befragten Betriebe das Servicegeschäft. So erwarten 85 % der Werk­stätten bei Wartungs- und Reparaturarbeiten eine "sehr gute" (12 %), "gute" (41 %) bzw. "neutrale", sprich gleichbleibende Auftragslage (32 %). Bei den Autohäusern sind es 83 % (8 % "sehr gute", 41 % "gute" und 34 % "gleichbleibende" Auftragslage).

Auch die Einkaufskonditionen der Kfz-Händler haben sich verschlechtert. Die Zinsen von Vor­führ-, Ausstel­lungs-, Probefahrt- und Betriebsfahrzeugen wie auch des Gebrauchtwagenbestan­des belasten das Ergebnis mehr als in den Vorjahren. Umso wichtiger wird es für die Händler, Langsteher unter den Gebrauchtfahrzeu­gen zu vermeiden, d.h. Zukäufe geschickt zu tätigen, ein standzeitenorientiertes Gebrauchtwagenmanage­ment einzusetzen und Abverkäufe von nicht gän­gigen Fahrzeugen direkt zu organisieren. Geplante langjäh­rige Investitionen in Gebäude oder An­lagen müssen durch die Händler und Kfz-Werkstätten auf den Kalku­lationsprüfstand gestellt wer­den, da der Zinsanstieg gegebenenfalls dieses Investment unrentabel werden lässt.

Wir gehen davon aus, dass die Auslieferungen an Kunden, die verkauften Stunden sowie die Um­satzerlöse und das operative Ergebnis der Autohaus Wiest GmbH für das Geschäftsjahr 2024 in etwa auf Vorjahresni­veau liegen werden. Insgesamt erwarten wir für die Autohaus Wiest GmbH ein deutlich positives operatives Ergebnis im Jahr 2024.

Die Automobilindustrie steht mit den Themen Digitalisierung, Änderung des Kaufverhaltens und Suche nach Alternativen zum klassischen Verbrennungsmotor vor sehr großen Herausforderun­gen.

Wie schon in den vergangenen Jahren nimmt das Thema der Digitalisierung einen breiten Diskus­sionsraum ein, was trotz aller unterschiedlichen Prognosen zu der mehrheitlichen Schlussfolge­rung führt, dass sich Hersteller und Handel auf die neuen Entwicklungen einstellen müssen, um nicht abgehängt zu werden.

Studien zeigen, dass bereits der Kunde von heute zunehmend eine auf ihn zugeschnittene Mobili­tätslösung erwartet. Die Automobilhersteller greifen diesen Trend mit medienwirksamen Koopera­tionen mit Akteuren der Digitalwirtschaft immer öfter auf. Auch unterschiedliche Mobilitätskonzep­te, wie z.B. ein "Joint Owner Ship", bei denen sich mehrere Kunden ein oder mehrere Fahrzeuge bedarfsbezogen teilen, sind in der Er­probung, ebenso die schrittweise Erprobung von "Functions on Demand", bei denen der Kunde nach Kauf seines Fahrzeuges nachträgliche Funktionen und Dienstleistungen gegen Entgelt zubuchen kann.

Es wird immer wichtiger, Kunden durch ein besseres Sammeln und Managen von Daten noch personalisier­ter anzusprechen und dabei die seit Mai 2018 verschärften neuen Datenschutzver­ordnungen innerhalb der EU zu beachten. Dies soll zusätzliche Kundenbindung und -zufriedenheit schaffen und auch die Kosten sen­ken. Für den Automobilhandel hat dies zur Fol­ge, dass sich grundlegende Prozesse und vor allem die Mitar­beiter auf die sich wandelnden Kun­denbedürfnisse in Bezug auf Angebotsvielfalt, Kundenansprache und Schnelligkeit umgehend einstellen müssen. Ansonsten besteht die Gefahr, diese Klientel in Zukunft als mög­liche Käufer zu verlieren.

Die Forschung zur E-Mobilität wird bereits seit Jahren durch immer striktere Abgasnormen voran­getrieben und inzwischen auch europaweit von den nationalen Regierungen unterstützt, sodass mittlerweile auch die Akzeptanz der Kunden zunimmt. Dies liegt zum einen an dem steigenden Produktangebot der Hersteller in diesem Bereich, der staatlichen Subventionierung von alternati­ven Antrieben, sowie daran, dass die Reputa­tion der traditionellen Verbrennungsmotoren, allen voran durch die Abgasmanipulationen im Dieselsektor, stark gelitten hat. Eine weitere Verunsi­cherung der Verbraucher speziell im deutschen Markt ist mit den dro­henden Fahrverboten für schadstoffreiche Emissionsklassen seit mehreren Jahren existent - ein Ende ist nicht absehbar.

In wieweit sich die Elektromobilität auf Dauer durchsetzen wird, ist aus heutiger Sicht noch nicht absehbar. Parallel wird seitens der Industrie auch an Alternativen wie dem Wasserstoffantrieb und dem Einsatz von synthetischen Kraftstoffen geforscht.

All diese Themen wirken sich auch auf den Automobilhandel aus. Gemäß der Studie "Autohaus 2025 - die Zukunft des Automobilhandels" des Instituts für Automobilwirtschaft wird die Anzahl der Vertragshändler in Deutschland sinken. Grund für diese Marktbereinigung ist zum einen der stagnierende Markt selbst, die Kon­zentration auf Ballungsgebiete, sowie die konstant hohen In­vestitionen in Markenauftritt und Mitarbeiterqua­lifizierung. Diese werden vom Hersteller gefordert und können tendenziell nur noch von großen Autohäusern gestemmt werden.

Wir gehen davon aus, dass automobilbezogene Finanzdienstleistungen auch im Jahr 2024 eine hohe Be­deutung für den Fahrzeugabsatz haben werden. In Regionen mit bereits entwickelten au­tomobilen Finanz­dienstleistungsmärkten wird sich der Trend fortsetzen, Mobilität zu möglichst ge­ringen Gesamtkosten zu er­werben. Integrierte Gesamtlösungen, die mobilitätsnahe Dienstleis­tungsmodule wie Versicherungen und in­novative Servicepakete umfassen, werden dabei weiter an Bedeutung gewinnen. Wir erwarten, dass die Nachfrage nach neuen Mobilitätsformen, etwa Vermietmodellen, sowie integrierten Mobilitätsdienstleistun­gen, wie Parken, Tanken und Laden, zunehmen wird.

Für das After-Sales-Geschäft rechnen wir in Summe mit leicht steigenden Umsätzen und Erträ­gen, da es schon jetzt immer weniger Anbieter für die Wartung und Reparatur hochkomplexer Technik der neuesten Fahrzeuggenerationen gibt, wie z.B. Assistenzsysteme sowie Karosserie-und Hybridtechnik. Ein gegenläufi­ger Effekt stellt sich mit den verlängerten Wartungs­intervallen der Fahrzeuge und der generell höheren Langlebigkeit der im Markt befindlichen Fahr­zeuge ein.

Gesamtwirtschaftliche Risiken und Chancen

Risiken, die ein positives Wachstum der globalen Wirtschaftsleistung verhindern könnten, erge­ben sich aus unserer Sicht vor allem aus einer weiteren Eskalation des Russland-Ukraine-Konf­likts, Turbulenzen an den Finanz-, Energie- und Rohstoffmärkten, Versorgungsengpässen im Zu­sammenhang mit Ungleichgewichten zwischen Angebot und Nachfrage, zunehmend protektionis­tischen Tendenzen, strukturellen Defiziten, die die Entwicklung einzelner fortgeschrittener Volks­wirtschaften und Schwellenländer gefährden. Hinzu kom­men verstärkt ökologische Herausforderungen, die in unterschiedlicher Intensität belastend auf einzelne Länder und Regionen wirken. Auch der welt­weite Übergang von einer expansiven zu einer restriktiveren Geldpolitik in Verbindung mit an­hal­tend hoher Inflation birgt Risiken im gesamtwirtschaftlichen Umfeld. Die vielerorts hohe Verschul­dung im privaten und öffentlichen Sektor trübt die Wachstumsperspektiven und kann ebenfalls zu negativen Markt­reaktionen führen.

Aus dem gesamtwirtschaftlichen Umfeld können sich Chancen ergeben, falls die tatsächliche Ent­wicklung positiv von der erwarteten abweicht.

Branchenrisiken und Marktchancen

An den Herausforderungen eines auf mittlere Sicht tendenziell stagnierenden Mengengeschäfts, einer chro­nischen Ertragsschwäche und des Drucks zur Anpassung an die technologischen Neu­erungen im Produkt-, Verkaufs- und Servicebereich hat sich für das Kraftfahrzeuggewerbe bisher nichts Wesentliches geändert. Problematisch ist vor allem der Widerspruch zwischen Ertrags­schwäche einerseits und Investitionserforder­nissen andererseits. Der Konzentrations- und Konso­lidierungsprozess wird sich daher in der Branche wohl weiter fortsetzten. Dementsprechend lau­fen auch die absatzpolitischen Überlegungen des Volkswagenkon­zerns darauf hinaus, durch we­niger und größere Unternehmenseinheiten auf der Handels- und Servicestufe ein höheres Auslas­tungs- und Produktivitätsniveau zu erreichen. Die Geschäftsführung sieht in dieser Bran­chenent­wicklung eine Wachstumschance für die Autohaus Wiest GmbH als Mitglied der Wiest Gruppe in Bezug auf Absatz und Profitabilität.

Eine besondere Herausforderung für die Autohaus Wiest GmbH als Anbieter von Volumen- und Premium­modellen ist der Preisdruck infolge der hohen regionalen Marktabdeckung. Durch die weiterhin angespannte Wirtschaftslage ist künftig mit einem unverändert hohen Wettbewerbs­druck unter den Herstellern, aber auch unter den Händlern zu rechnen. Hersteller als auch Händ­ler könnten mit Verkaufsförderungsmaßnahmen reagieren, um ihre Absatzziele zu erreichen, und damit die gesamte Branche weiter unter Druck setzen. Im After-Sales-Bereich kann die Autohaus Wiest GmbH insbesondere aus zwei Gründen einem erhöhten Wett­bewerb ausgesetzt sein: Er­stens aufgrund der Regelungen der Gruppenfreistellungsverordnungen, die für den Bereich Af­ter-Sales seit Juni 2010 gelten, und zweitens durch die in der EU-Verordnung Nr. 566/2011 vom 8. Juni 2011 enthaltenen Erweiterungen bezüglich des Zugangs unabhängiger Marktteilnehmer zu tech­nischen Informationen. Mit unserer attraktiven Modellpalette und einer konsequenten Kun­denorientierung treten wir diesem Risiko entgegen.

Die Automobilbranche befindet sich in einem grundlegenden Transformationsprozess. Weltweit agierende Konzerne wie Volkswagen stehen dabei vor großen Herausforderungen in den Feldern Kunde/Markt, techno­logischer Fortschritt und Gesetzgebung. Elektrifizierte Antriebe, vernetzte Automobile sowie das autonome Fahren sind für unseren Absatz sowohl mit Chancen als auch mit Risiken verbunden. Insbesondere die sich schneller ändernden Kundenanforderungen, kurz­fristige Gesetzgebungsinitiativen sowie der Markteintritt neuer und bisher branchenfremder Wett­bewerber werden veränderte Produkte mit einer erhöhten Innova­tionsgeschwindigkeit und ange­passten Geschäftsmodellen erfordern. Eine Kernaufgabe besteht in der Um­setzung der sich im­mer weiter verschärfenden Abgas- und Verbrauchsvorschriften unter Berücksichtigung neuer Prüfverfahren und Testzyklen (zum Beispiel WLTP) sowie in der Einhaltung von Zulassungsver­fahren (Homologation), die sich zunehmend komplexer und zeitlich aufwendiger gestalten. Den Handel stellt dies vor die Herausforderung, die aktuell lieferbare Ware zu verkaufen, auch wenn sie nicht deckungsgleich mit der Nachfrage ist und zudem Bestandskunden, die mit überlangen Lieferzeiten konfrontiert werden, nicht dauerhaft zu verlieren.

Neben realen Einflussgrößen wie dem verfügbaren Einkommen bestimmen auch nicht planbare, psycholo­gische Faktoren das Nachfrageverhalten der Konsumenten. Eine unerwartete und even­tuell durch Presse­meldungen intensivierte Kaufzurückhaltung in Form von verlängerten Haltedau­ern kann zum Beispiel aus Sorge der Haushalte über die zukünftige wirtschaftliche Situation ent­stehen. Das gilt vor allem in gesättigten Automobilmärkten wie in Deutschland.

Nutzfahrzeuge sind Investitionsgüter: Im konjunkturellen Aufschwung steigt der Transportbedarf und damit die Nachfrage stark an, wohingegen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Nachfrage ebenso kräftig sinken kann. Schlüsselfaktoren für die Kunden im Nutzfahrzeuggeschäft sind die Gesamtbetriebskosten, die Zuver­lässigkeit des Fahrzeugs und der zur Verfügung stehende Servi­ce.

Konjunkturellen Risiken sowie Veränderungen der Markt- und Wettbewerbslage begegnen wir mit einer Rei­he von Instrumenten, die dem Unternehmen helfen, bei schwankender Auftragslage fle­xibel zu reagieren - bei Auftragsrückgängen ebenso wie bei verstärkter Nachfrage nach unseren Dienstleistungen. Hierzu zäh­len Zeitkonten, die durch Mehrarbeit gefüllt und durch Freizeitentnah­men verringert werden. Auch der Ein­satz von Zeitarbeit ist ein Flexibilisierungsinstrument. Alle In­strumente tragen dazu bei, dass das Unterneh­men auch bei wechselnder Auftragslage die Stammbeschäftigung in der Regel stabil halten kann.

Volkswagen unterhält ein selektives Vertriebssystem. Innerhalb der Europäischen Union werden Händler und Servicepartner unter Beachtung der Regelungen der EU-Verordnungen 461/2010 und 720/2022 - soweit zulässig - anhand von qualitativen beziehungsweise quantitativ-qualitati­ven Kriterien ausgewählt. Die bisher hierfür maßgebliche EU-Verordnung 330/2010 wurde von­seiten der Europäischen Kommission überarbeitet und durch die neue ihr nachfolgende EU-Ver­ordnung 720/2022, die am 1. Juni 2022 in Kraft getreten ist, er­setzt. Aus dieser überarbeiteten EU-Verordnung ergibt sich nach jetzigem Stand kein Anpassungsbedarf für das gegenwärtige Vertriebssystem der Volkswagen AG.

IT-Risiken

Der in allen Geschäftsbereichen eingesetzten Informationstechnologie (IT) kommt eine stetig wachsende Bedeutung zu. Risiken bestehen hier im Hinblick auf die drei Schutzziele Vertraulich­keit, Integrität und Ver­fügbarkeit und umfassen insbesondere den unbefugten Zugriff, die Modifi­kation und den Abzug sensibler elektronischer Unternehmensdaten sowie die mangelnde Verfüg­barkeit der Systeme als Folge von Störun­gen und Katastrophen.

Dem Risiko eines unbefugten Zugriffs, der Modifikation und des Abzugs von Unternehmensdaten begegnen wir mit dem Einsatz von IT-Sicherheitstechnologien sowie der mehrfachen Absicherung der Zugriffe. Zusätz­lich wird die Sicherheit durch die restriktive Vergabe von Zugriffsberechtigun­gen auf Systeme und Informa­tionen sowie durch das Vorhalten von Backup-Versionen der kriti­schen Datenbestände erhöht.

Restwertrisiken

Bei der leasing- und finanzierungsbasierten Vermarktung von Fahrzeugen verpflichten wir uns se­lektiv, Fahrzeuge zu einem bei Vertragsbeginn festgelegten Restwert zurückzunehmen. Die Rest­werte werden in einer realistischen Höhe festgesetzt, damit wir sich bietende Marktchancen nut­zen können. Die zugrunde lie­genden Leasing- und Finanzierungsverträge bewerten wir in regel­mäßigen Abständen und treffen bei der Identifikation von Risikopotenzialen die nötige Vorsorge. Dabei werden vor allem die vom Hersteller ange­botenen Restwertabsicherungsmodelle großflä­chig angewandt.

Gesamtaussage

Die Geschäftsleitung der Wiest Gruppe bewertet die Chancen für den Automobileinzelhandel po­sitiv und sieht sich sehr gut im Markt positioniert und für die zukünftigen Herausforderungen gerüstet.

Von den Auswirkungen des Russland-Ukraine-Konfliktes ist die Wiest Gruppe in allen Bereichen betroffen, insbesondere aber der Vertrieb infolge eines eventuellen Absinkens der Kundennach­frage. Trotz dieser Ent­wicklungen gehen wir davon aus, dass wir die ursprünglichen Erwartungen an alle Spitzenkennzahlen der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 erreichen werden und ein positives Jahresergebnis erzielt werden wird.

Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbind­lichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Aus­nahme.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.
Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmens­erfolgs ge­gen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen ei­ne konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden ent­spre­chende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

 

Darmstadt, den 31. März 2024

gezeichnet
Moritz Nitsche
(Geschäftsführer)


000300011

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.577.383,86 1.464.468,75
I. Sachanlagen 1.574.832,84 1.461.917,73
1. technische Anlagen und Maschinen 87.869,61 80.086,17
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.486.963,23 1.381.831,56
II. Finanzanlagen 2.551,02 2.551,02
1. Beteiligungen 1.051,02 1.051,02
2. sonstige Finanzanlagen 1.500,00 1.500,00
B. Umlaufvermögen 9.717.352,92 7.882.589,86
I. Vorräte 5.958.657,53 4.023.118,76
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.453.346,27 3.343.106,63
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 778.467,75 1.761.499,33
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.674.878,52 1.581.607,30
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 305.349,12 516.364,47
C. Aktive latente Steuern 164.578,00 177.954,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 11.459.314,78 9.525.012,61

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.767.121,96 4.574.618,10
I. gezeichnetes Kapital 204.516,75 204.516,75
II. Gewinnvortrag 4.370.101,35 4.218.029,52
III. Jahresüberschuss 192.503,86 152.071,83
B. Rückstellungen 1.001.910,68 1.325.228,67
C. Verbindlichkeiten 5.690.282,14 3.625.165,84
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.868.002,75 2.040.286,07
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.868.002,75 2.038.213,57
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.822.279,39 1.584.879,77
davon aus Steuern 45.821,99 44.630,64
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 5.699,34 12.839,33
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.822.279,39 1.584.282,95
Bilanzsumme, Summe Passiva 11.459.314,78 9.525.012,61

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.699.477,45 7.226.311,87
2. Personalaufwand 4.487.665,39 4.429.629,90
a) Löhne und Gehälter 3.669.366,66 3.651.856,63
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 818.298,73 777.773,27
davon für Altersversorgung 38.978,52 39.631,48
3. Abschreibungen 292.792,35 255.849,49
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 292.792,35 255.849,49
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.500.244,86 2.225.664,13
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 201,04 185,72
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.790,35 904,03
davon aus Abzinsung 5.790,35 904,03
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 123.661,12 46.959,52
davon aus Abzinsung 9.445,00 10.330,00
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 89.428,71 95.986,78
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern 0,00 1.670,00
b) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern 13.376,00 0,00
9. Ergebnis nach Steuern 211.676,41 173.311,80
10. sonstige Steuern 19.172,55 21.239,97
Jahresüberschuss 192.503,86 152.071,83

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Autohaus Wiest GmbH hat ihren Sitz in Bensheim. Sie ist im Handelsregister des Amtsge­richts Darm­stadt unter HRB 21800 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der Autohaus Wiest GmbH, Darmstadt, für das Geschäftsjahr 2023 wur­de nach den Vor­schriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesell­schaf­ten mit be­schränkter Haftung (GmbH - Gesetz) aufgestellt.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert das Gesamtkosten­ver­fahren ge­wählt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurden teil­weise im An­hang aufgeführt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Absatz 2 HGB. Von den ihr als mittel­großer Kapitalgesellschaft eingeräumten Erleichterungen wurde teilweise Ge­brauch ge­macht.

Der Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss an­ge­wende­ten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesell­schaf­ten geltenden Vor­schriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten ab­züglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungsdauer bemisst sich nach ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer.

Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen an­ge­setzt. Die Abschreibungsdauer bemisst sich nach der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nut­zungs­dauer.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden linear vorgenommen.

Bei beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens mit einem Wert über 150 € und bis zu ei­nem Wert von 1.000 € werden die Anschaffungskosten auf fünf Jahre verteilt. Dies ge­schieht unabhängig da­von, ob diese weiterhin im Vermögen des Unternehmens vorliegen.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Vorräte wurden grundsätzlich mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu niedrige­ren beizule­genden Werten bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus über­durchschnittli­cher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, wurden durch an­ge­messene Abwertungen berück­sichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert oder dem nie­drigeren bei­zulegenden Wert bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wur­de dem allgemei­nen Kreditrisiko durch eine Abschreibung zur Verhinderung künftiger Wert­schwan­kungen in Form einer Pau­schalwertberichtigung in Höhe von 1,5 % des Forderungsbe­standes oh­ne Umsatzsteuer Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Aktive latente Steuern wurden für Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertan­sätzen ge­bildet, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden mit dem Erfüllungsbe­trag be­wer­tet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Absatz 1 Satz 2 HGB). Sie wer­den pau­schal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren ent­spre­chen­den durchschnittli­chen Marktzins­satz abge­zinst (§ 253 Absatz 2 Satz 2 HGB).

Die Bewertung erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Finanzmathematik nach dem An­wart­schaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode). Es wurden folgende Annahmen für die Be­rech­nung be­rück­sich­tigt:

·  Durchschnittlicher Marktzins von 1,82 % für eine Laufzeit von 15 Jahren im 10 Jahres-Durch- schnitt, der von der Deutschen Bundesbank bekannt gemacht wurde ·  Erhöhung der Grund- und Steigerungsbeträge des Leistungsplan von 0 %
·  Anpassung der lau­fenden Renten von 0 %
·  Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G"
Der Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergange­nen 7 Jahre zu dem der vergangenen 10 Jahre beträgt 4,6 T€. Dieser Betrag steht nicht für eine Aus­schüttung zur Ver­fü­gung.

Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG im Jahr 2010 erg­ab sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von 103,5 T€. Von der Übergangs­re­gelung gem. Art. 67 Absatz 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Von diesem Betrag werden jähr­lich 1/15, also 6,9 T€ den Pensionsrückstellungen zugeführt. Die Unterdeckung der Pensions­rück­stellung zum 31.12.2023 be­trägt 6,9 T€.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünfti­ger kauf­män­nischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem nachfolgendem Anlagespiegel:


Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
Zugänge
Abgänge
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten

01.01.2023


31.12.2023





Anlagevermögen




Immaterielle Vermögensgegenstände




entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
13.472,54
0,00
0,00
13.472,54
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
13.472,54
0,00
0,00
13.472,54
Sachanlagen




technische Anlagen und Maschinen
436.621,10
27.018,25
0,00
463.639,35
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
2.039.194,23
2.547.503,82
2.407.863,81
2.178.834,24
Summe Sachanlagen
2.475.815,33
2.574.522,07
2.407.863,81
2.642.473,59
Finanzanlagen




Beteiligungen
1.051,02
0,00
0,00
1.051,02
Genossenschaftsanteile
1.500,00
0,00
0,00
1.500,00
Summe Finanzanlagen
2.551,02
0,00
0,00
2.551,02
Summe Anlagevermögen
2.491.838,89
2.574.522,07
2.407.863,81
2.658.497,15

kumulierte
Abschreibungen
Abschreibungen
Geschäftsjahr
Abgänge
kumulierte
Abschreibungen

01.01.2023


31.12.2023





Anlagevermögen




Immaterielle Vermögensgegenstände




entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
13.472,54
0,00
0,00
13.472,54
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
13.472,54
0,00
0,00
13.472,54
Sachanlagen




technische Anlagen und Maschinen
356.534,93
19.234,81
0,00
375.769,74
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
657.362,67
273.557,54
239.049,20
691.871,01
Summe Sachanlagen
1.013.897,60
292.792,35
239.049,20
1.067.640,75
Finanzanlagen




Beteiligungen
0,00
0,00
0,00
0,00
Genossenschaftsanteile
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Anlagevermögen
1.027.370,14
292.792,35
239.049,20
1.081.113,29

Buchwert
Buchwert

31.12.2023
31.12.2022



Anlagevermögen


Immaterielle Vermögensgegenstände


entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00
0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
0,00
Sachanlagen


technische Anlagen und Maschinen
87.869,61
80.086,17
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.486.963,23
1.381.831,56
Summe Sachanlagen
1.574.832,84
1.461.917,73
Finanzanlagen


Beteiligungen
1.051,02
1.051,02
Genossenschaftsanteile
1.500,00
1.500,00
Summe Finanzanlagen
2.551,02
2.551,02
Summe Anlagevermögen
1.577.383,86
1.464.468,75



Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Aktive latente Steuern

Nachfolgend werden die Arten von Vermögensgegenständen und Schulden sowie die Art des Überhangs als Grundlage für die latenten Steuern benannt:

Posten Aktiv-/Passivüberhang
Pensionsrückstellungen aktiv Sonstige Rückstellungen aktiv Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aktiv
Die Berechnung der latenten Steuern erfolgte mit einem Steuersatz von 29,5%.

Aus der Aktivierung latenter Steuern bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von 164,6 T€.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt 400.000,00 DEM (Vorjahr: 400.000,00 DEM).

Sonstige Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen wurden gebildet für:
aktuelles Jahr
 
Vorjahr
Garantierte Rücknahmeverpflichtungen für Leasing- und Finanzierungsgeschäfte*
148,7 T€
 
159,4 T€
Resturlaubsverpflichtung und Überstunden
80,5 T€  

93,7 T
Gewährleistungsverpflichtungen**
61,9 T€
 
55,2 T€
Abschluss- und Prüfungskosten
37,5 T€
 
37,5 T€
gesetzliche Aufbewahrungsverpflichtungen
12,0 T€
 
12,0 T€
drohende Verluste aus schwebenden Geschäften
46,5 T€
 
3,0 T€
Treueprämien
48,7 T€
 
62,8 T€
Personalkosten
17,8 T€
 
312,7 T€
sonstige
   11,9 T€

  19,3 T€
Summe:
465,5 T€
 
755,6 T€



* Der Berechnung der Rückstellung für Rücknahmeverpflichtungen liegt eine Schätzung der vor­aus­sichtlich anfallenden Kosten des Rücknahmeprozesses von 235 € je PKW zugrunde. Sofern die Rück­nahmeverpflichtungen eine Restlaufzeit von mehr als ei­nem Jahr haben, wurde eine Abzinsung mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz aus den ver­gange­nen sie­ben Jahren vorgenommen.

** Bei dieser Rückstellung handelt es sich ausschließlich um eine etwaige Gewährleistungsver­pflichtung für Reparaturen, da für Neu­wa­gen die Garantien vom Hersteller getragen werden. Der Ermittlung der Ge­währ­leistungsrückstellung wurden 0,1 % und 0,5 % des gar­antiepflichti­gen Um­satzes zu Grunde ge­legt.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr (Vorjahr: sämtlich bis zu ei­nem Jahr).

Zur Sicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden die finanzierten Lager- und Vor­führ­wagen sicherungsübereignet. Darüber hinaus sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kredit­instituten be­sichert durch Raumsicherungsübereignung der Gebrauchtwagen im Haftungs­verbund.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erworbene Vorführwagen werden im Anlagevermögen bilanziert. Bei der Veräußerung von Vor­führwagen werden Veräußerungserlöse in den Umsatzerlösen ausgewiesen und der Abgang der Buchwerte in den Ma­te­rialaufwendungen. Es erfolgt kein Ausweis in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen. Auf­grund des Geschäftsmodells stellt diese Vorgehensweise ein den tatsächlichen Verhältnissen entspre­chen­des Bild der Ertragslage dar.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von 6,9 T€ aus­gewiesen Diese betreffen ausschließlich die Zuführungen zur Pensionsrückstellung, die aufgrund der Um­bewertung nach den Rechnungslegungsvorschriften nach dem Bilanzrechtsmo­dernisierungsgesetz erfor­der­lich sind und gemäß Art. 67 Absatz 1 Satz 1 EGHGB in jedem Ge­schäftsjahr zu mindestens 1/15 zuge­führt werden müssen.

VI. Sonstige Angaben
Gemäß § 251 HGB bestehen zu Gunsten verbundener Unternehmen übernommene Haftungs­ver­hältnisse im Haftungsverbund aus der Absicherung von Kreditengagements in Höhe von 11,557 Mio. € (Vorjahr: 2,680 Mio. €).

Die Inanspruchnahme aus dem Haftungsverbund schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Boni­tät und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhalts­punkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Es bestehen insgesamt sonstige nicht abgezinste finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 6,490 Mio. € aus Rücknahmeverpflichtungen für Leasingfahrzeuge und zudem in Höhe von jähr­lich 838,8 T€ p.a. aus Dau­er­schuldverhältnissen gegenüber verbundenen Unternehmen.

Im Jahresdurchschnitt waren insgesamt 60 Mitarbeiter (Vorjahr: 59 Mitarbeiter) in Voll- und Teilzeit be­schäf­tigt. Darüber hinaus sind in dem Unternehmen 12 Auszubildende (Vorjahr: 12 Auszubildende) beschäftigt.

Geschäftsführer war während des gesamten Jahres:

·  Herr Moritz Nitsche, Diplom Betriebswirt (BA)

Die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung unterblieb nach § 286 Abs. 4 HGB.

Die Muttergesellschaft J. Donges & Wiest GmbH & Co. KG, Darmstadt, hält 100 % der Anteile an der Ge­sell­schaft. Der Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen wird durch de­ren Komplementärin Wiest Verwaltungsgesellschaft GmbH, Darmstadt, erstellt. Der Konzernab­schluss wird im Unternehmensre­gister offengelegt.

Es wird vorgeschlagen, das Jahresergebnis wie folgt zu verwenden:

Gewinnvortrag aus dem Vorjahr
4.370.101,35 €
Jahresergebnis
 +   192.503,86 €
Vortrag auf neue Rechnung
4.562.605,21 €

 

Darmstadt, den 31. März 2024

gezeichnet
Moritz Nitsche
(Geschäftsführer)

Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

1.1.2023 - 31.12.2023

Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 30.000,00 EUR.

1.1.2022 - 31.12.2022

Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 30.000,00 EUR.

sonstige Berichtsbestandteile

Beschlüsse vom 26.11.2024

1. Der Jahresabschluss wird festgestellt.
2. Der Jahresüberschuss 2023 von EUR 192.503,86 wird mit dem Gewinnvortrag aus 2022 von EUR 4.370.101,35 verrechnet und mit einem Gesamtbetrag von EUR 4.562.605,21 auf neue Rechnung vorgetragen.


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 26.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


Bei dem vorstehendem Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Autohaus Wiest GmbH, Bensheim
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Wiest GmbH, Bensheim, - bestehend aus der Bi­lanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzie­rungs- und Bewertungsme­thoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Wiest GmbH, Bensheim, für das Ge­schäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 ge­prüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
·  entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalge­sellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beach­tung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhält­nissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Ge­schäfts­jahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und
·  vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesell­schaft. In al­len wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresab­schluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwick­lung zu­treffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen ge­gen die Ord­nungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ord­nungs­mäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grund­sätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prü­fung des Jahresabschlusses und des Lage­berichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unab­hängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und ha­ben unsere sonstigen deutschen Be­rufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen er­füllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deut­schen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentli­chen Belangen ent­spricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßi­ger Buch­füh­rung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Er­trags­lage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kon­trol­len, die er in Übereinstimmung mit den deut­schen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als not­wen­dig be­stimmt hat, um die Aufstel­lung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von we­sentli­chen fal­schen Darstel­lungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungsle­gung und Ver­mö­gens­schädi­gungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Ver­ant­wor­tung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmens­tätigkeit, sofern ein­schlä­gig, an­zugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grund­lage des Rechnungsle­gungs­grund­satzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzie­ren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtli­che Ge­gebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der ins­gesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jah­resabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Ri­siken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwort­lich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstel­lung ei­nes Lageberichts in Übereinstimmung mit den an­zuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu er­mögli­chen, und um ausreichende geeig­nete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu kön­nen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des La­gebe­richts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtü­mern ist, und ob der La­gebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentli­chen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Ein­klang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünfti­gen Ent­wicklung zutreffend darstellt, sowie ei­nen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurtei­le zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Überein­stimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deut­schen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Dar­stellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftiger­weise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jah­resabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftli­chen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grund­haltung. Darüber hinaus
·  identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresab­schluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und füh­ren Prüfungshandlun­gen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnach­weise, die ausreichend und ge­eig­net sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu die­nen. Das Risiko, dass aus dolosen Hand­lun­gen resultierende wesentliche falsche Darstellun­gen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risi­ko, dass aus Irrtümern resultierende we­sentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da do­lose Handlungen kollusives Zu­sammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irrefüh­rende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

·  gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten inter­nen Kon­trollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen ange­messen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

·  beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rech­nungsle­gungs­methoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter darge­stellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

·  ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter ange­wand­ten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit so­wie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Un­sicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jah­resabschluss und im Lagebe­richt aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben un­angemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerun­gen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Er­eignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Un­terneh­menstä­tigkeit nicht mehr fortführen kann.

·  beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Anga­ben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Er­eignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tat­sächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesell­schaft ver­mittelt.

·  beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesent­sprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunfts­orientier­ten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnach­weise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem ge­setzlichen Vertreter zugrunde ge­legten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sach­gerechte Ableitung der zukunftsorien­tierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständi­ges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden An­nahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeid­bares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben ab­weichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, ein­schließlich etwai­ger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während un­serer Prüfung feststellen.

 

Darmstadt, 04. November 2024

MOOG Partnerschaftsgesellschaft mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Achim Schweizer, Wirtschaftsprüfer

Claus-Peter Stein, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

11 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.