KLOTZ Metallbau GmbHLiquidiert
06217 Merseburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KLOTZ Metallbau GmbHMerseburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014LageberichtA. Geschäfts- und RahmenbedingungenUnternehmensstruktur, GeschäftstätigkeitDie Klotz Metallbau GmbH wurde am 1. Juli 1991 gegründet und hat ihren Sitz in Merseburg. Es ist ein mittelständisches Unternehmen, das zu den führenden Metallbau-Unternehmen in Mitteldeutschland zählt. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2014 nicht verändert. Unternehmensfokus der Gesellschaft ist die Entwicklung, Herstellung, Vermarktung und Montage von Fassaden, Fenster und Türen. Im Durchschnitt wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 79 Arbeitnehmer beschäftigt . GeschäftsverlaufEntwicklung der GesamtwirtschaftDie Perspektiven der Weltwirtschaft wurden gegen Ende des Jahres 2014 durch weitreichende Entwicklungen auf den Öl- und Devisenmärkten sowie durch die Unsicherheiten hinsichtlich geopolitischer und wirtschaftlicher Spannungen beeinflusst. Insgesamt prognostizieren die Wirtschaftsexperten des Internationalen Währungsfonds für das Jahr 2015 ein Wachstum des globalen Bruttoinlandsprodukts von 3,5 %. Die Entwicklungen der einzelnen regionalen Märkte werden indes sehr unterschiedlich ausfallen. Den erdölimportierenden Industrieregionen wie den USA, dem Euroraum oder Teilen Asiens wird durch den Ölpreisverfall zusätzlicher Schub verliehen, da in der Folge die Realeinkommen der Konsumenten steigen und gleichzeitig die Produktionskosten der Unternehmen sinken. Durch die Abwertung von Währungen, beispielsweise des Euros oder des Yens, wird zudem der Außenhandel exportorientierter Nationen wie Deutschland belebt. Die Währungsabwertungen gegenüber dem US-Dollar werden den Ölpreisverfall in den lokalen Währungen jedoch tendenziell abschwächen und die positiven Effekte teilweise kompensieren. Zudem belasten eine Investitionsschwäche, Stagnation und niedrige Inflation in vielen Industrie- und Schwellenländern die globale wirtschaftliche Entwicklung. Wesentliche Impulse für die globale wirtschaftliche Dynamik werden voraussichtlich aus den USA kommen. Unterstützt durch den niedrigen Ölpreis, einen robusten Arbeitsmarkt sowie nach wie vor günstige Finanzierungsbedingungen wird die US-Wirtschaft von einer starken Binnennachfrage getragen. Einzig der Export wird unter der derzeitigen Dollarstärke leiden. Insgesamt erwarten die Ökonomen für die USA in 2015 ein Wachstum von 3,6 %. Die deutsche Wirtschaft kann von den günstigen wirtschaftlichen Voraussetzungen insgesamt etwas stärker profitieren als das europäische Umland. In der stark exportorientierten Wirtschaftsnation kurbelt der schwache Euro den Außenhandel weiter an. Neben dem niedrigen Ölpreis profitiert die deutsche Binnennachfrage zusätzlich von der anhaltend guten Arbeitsmarktsituation. Zudem besteht für Deutschlands robuste Wirtschaft zunächst keine Gefahr durch deflationäre Tendenzen. Dennoch kann sich auch Deutschland dem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld nicht völlig entziehen. Die schwer abschätzbaren Risiken in Verbindung mit dem Europäischen Währungsraum könnten auch die deutsche Wirtschaft hemmen. Insgesamt wird das deutsche Bruttoinlandsprodukt in 2015 voraussichtlich um 1,5 % wachsen. Entwicklung der BrancheDer größte Teil des Branchenumsatzes wird von der Fachrichtung Konstruktions-, Fördertechnik und Anlagenbau erbracht. Dieses Arbeitsgebiet umfasst neben Herstellung und Montage von Metall- und Stahlkonstruktionen (z.B. bei Produktions- und Lagerhallen sowie Büro- und Verwaltungsgebäuden) auch die Fertigung von Gebäudefassaden, Türen, Fenstern und Toren aus Stahl oder Aluminium. Kleine und mittlere Betriebe erzielen heute den größten Teil ihres Umsatzes mit Metallbau und Schweißarbeiten, wobei Lohnarbeiten eine wichtige Rolle spielen. Entsprechend ist die Branche stark von der Nachfrage aus der Industrie und der Bauwirtschaft abhängig. Der Stahlbau hat allerdings in den vergangenen 5 Jahren an Bedeutung gewonnen. Entwicklung der Klotz Metallbau GmbHDie Klotz Metallbau GmbH konnte im abgelaufenen Berichtsjahr die Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr um 13,74% erhöhen. Unternehmensfokus der Gesellschaft war die Konstruktion und der Bau von anspruchsvollen Aluminium-Stahl-Glas-Fassaden. Hierbei werden in aller Regel Aufträge mit einem Volumen von über 1,0 Mio. Euro abgewickelt. Ferner hat die Gesellschaft im Berichtsjahr umfangreich in die Modernität ihres Unternehmens investiert. Dabei wurden die Produktionshallen ertüchtigt und die Maschinenstandorte auf den Produktionsprozess angepasst. Zukäufe von neuen Maschinen führen dazu, dass noch mehr Produktionsschritte intern abgewickelt werden können. Die Ertragslage kann auch für die Zukunft als sicher betrachtet werden. Eine Vollbeschäftigung war bis zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts in vollem Umfang gegeben. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und VermögenslageDie Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Klotz Metallbau GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2014 insgesamt positiv entwickelt. 1. ErtragslageHinsichtlich einer detaillierten Darstellung verweisen wir auf die Gewinn- und Verlustrechnung. Kennzahlen zum Erfolg: Diese Erfolgsanalyse zeigt im mittleren Teil als Ausgangsgröße den Erfolg vor Zinsaufwand und Steuern. Rechts vom Erfolg wird die Herkunft des Erfolgs dargestellt. Links vom Erfolg wird die Erfolgsverwendung dargestellt.
1. Wert: Jahr 2014, Absolutwert in Euro 2. Wert: Jahr 2013, Absolutwert in Euro 3. Wert: Jahr 2014, Änderung in % zum Vorjahr 4. Wert: Jahr 2014, Änderung abs. in Euro zum Vorjahr 2. FinanzlageDie Finanz- und Liquiditätsstruktur stellt sich in Kennzahlen wie folgt dar:
3. VermögenslageDie Bilanzsumme von Klotz Metallbau GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf EUR 8.807.498,48. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2013 (EUR 7.434.309,39) um 18,47 % erhöht. Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 1.373.189,09 bzw. 18,47 % erhöht. Kennzahlen zur Vermögenslage:
C. NachtragsberichtDie im Berichtsjahr abgeschlossenen Umbaumaßnahmen werden die Produktionsmöglichkeiten des Unternehmens weiter verbessen. Ferner investiert das Unternehmen wiederkehrend in die Modernität des Unternehmens. Im Weiteren werden die Controlling-Prozesse im Unternehmen ständig optimiert, was zur Flexibilität der Gesellschaft beitragen wird und somit zur nachhaltigen Sicherung der Ertragslage und Stabilität der Liquidität beiträgt. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben. D. PrognoseberichtVoraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und RisikenFür 2015 ist ein positiver Trend zu verzeichnen. Die umfangreichen Baumaßnahmen sind beendet. Diese Umbauphase hat zu erheblichen Produktionseinschränkungen geführt. Dieser positive Trend wird bei der Klotz Metallbau GmbH, wie in den Vorjahren, voraussichtlich im Branchendurchschnitt liegen. Die abgewickelten Bauvorhaben konnten zur Zufriedenheit der Kunden übergeben werden. Neue Verträge konnten geschlossen werden. Das Auftragsvolumen wird für eine Vollbeschäftigung sorgen. Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in: - einer stabilen finanziellen Situation, - Abwicklung nahezu aller Produktionsschritte im eigenen Unternehmen, - neuen innovativen Produkten, - hoher Produktqualität. E. RisikoberichtDie gesamte konjunkturelle Entwicklung ist der wesentlichste Indikator für Investitionen, die dann auch in der Folge den Bereich Metallbau betreffen. Die Ausnutzung von Marktchancen bei gleichzeitiger Risikobegrenzung ist durch die Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter gewährleistet. Das umfangreiche Leistungsangebot trägt ebenso dazu bei. Risikomanagementziele und -methodenIn Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen hat die Klotz Metallbau GmbH ein Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, um potentielle Risiken zu erkennen und über alle Funktionen hinweg beobachten und beurteilen zu können. Zur Erfassung und Steuerung von Risiken existieren viele Instrumente, die permanent weiterentwickelt werden. Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Die Elemente des Risikomanagementsystems sind - die Risikosteuerung, - das Risikocontrolling und - das Risikoreporting. Zu einem internen Überwachungssystem gehören: - die Anwendung einheitlicher Richtlinien, - den Einsatz zuverlässiger Software, - Anwendung und Weiterentwicklung des QM-Systems, - die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals, - Abweichungsanalysen, - Arbeitsanweisungen, - Regelungen zur Vertretungsvollmacht, - Maßnahmen zur Funktionstrennung. Die Frühwarnsysteme wurden zu einem Risikomanagement zusammengefasst. Dadurch ist sichergestellt, dass die Unternehmensleitung wesentliche Risiken frühzeitig erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen kann. Chancen und RisikenIm Umfeld von sich schnell ergebenden Marktveränderungen, kann es auch zu schnell wechselnden Investitionsneigungen kommen. Insbesondere die öffentliche Hand verändert ihr Nachfrageverhalten. Diese kann bei angestrebter Vollbeschäftigung zu veränderten Marktpreisen führen. Hierin liegt ein Risikopotential.
Merseburg, den 9. Dezember 2015 gez. Matthias Klotz BilanzAktivseite
Anlagespiegel
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Hinweise Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2014 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für mittelgroße Kapitalgesellschaften i. d. F. des vom Bundesrat am 3. April 2009 verabschiedeten Bilanzmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet worden. Die Gliederung der Bilanz erfolgt gemäß § 266 HGB; die Gewinn- und Verlustrechnung wird unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 2. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bilanziert. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen werden grundsätzlich unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Nutzungszeiten nach der linearen Methode vorgenommen. Zugegangene geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten weniger als € 150,00 betragen, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst. Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen € 150,00 und € 1.000,00 ohne Mehrwertsteuer wurden im Jahr 2014 gemäß § 6 Abs. 2a EStG in einem Sammelposten erfasst und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren, am Abschlussstichtag beizulegenden Wert, angesetzt. Die in den Vorräten enthaltenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Abschläge waren für Skonti zu berücksichtigen. Die in den Vorräten enthaltenen unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung notwendiger Bewertungsabschläge bewertet. In die Herstellungskosten der unfertigen Leistungen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Die erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte wurden mit dem Nennbetrag (ohne Umsatzsteuer), soweit nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB zulässig, von dem Posten Vorräte offen abgesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Nennbeträgen unter Berücksichtigung von erforderlichen Wertberichtigungen ausgewiesen. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der abzugrenzenden Beträge angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden auf der Grundlage des § 253 HGB ermittelt. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 HGB. Sämtliche Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2014 ist als Anlage zur Bilanz dargestellt. In den Sonstigen Vermögensgegenständen ist eine Mietkaution für Geschäftsräume (T € 3) enthalten, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr hat. Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag. Die Sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gewährleistungen (T € 39), Urlaubs- und Überstundenverpflichtungen (T € 115) und Jahresabschluss- und Prüfungskosten (T € 32) gebildet. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte besichert. Die Verbindlichkeiten haben bis auf T € 364 alle eine Restlaufzeit von weniger als fünf Jahren. Die Restlaufzeiten und Besicherungen der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. 4. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie nicht aus der Bilanz ersichtlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, betreffen:
Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestehen in Anspruch genommene Avalkredite für Vertragserfüllungsbürgschaften in Höhe von T € 886 und Gewährleistungsbürgschaften in Höhe von T € 1.458, mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen. Geschäftsführung Als Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2014 Herr Matthias Klotz, Dipl.-Wirtsch.-Ing., bestellt. Von der Schutzklausel des § 286 HGB ist Gebrauch gemacht worden. Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2014 waren im Durchschnitt 79 (Vj. 81) Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer, Auszubildende und Praktikanten) beschäftigt. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 45.794,47 gemeinsam mit dem Gewinnvortrag in Höhe von € 1.011.630,52 auf neue Rechnung vorzutragen.
Merseburg, den 9. Dezember 2015 gez. Matthias Klotz Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2014 Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 der KLOTZ Metallbau GmbH ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 23. Dezember 2015 festgestellt worden. Im vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB i. V. m. § 328 (1) Nr. 1 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der KLOTZ Metallbau GmbH, Merseburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bremen, den 10. Dezember 2015 KÖNEKAMP
& PARTNER
Herbert Könekamp, Wirtschaftsprüfer Ingo Schlichter, Wirtschaftsprüfer |
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