TRANSO - PHARM HANDELS - GMBH

Bültbek 5, 22962 Siek, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Lübeck HRB 4750 AH
Eingetragen
11.10.2005
Branche
Großhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenGroßhandel mit chemischen ErzeugnissenGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Gegenstand
Der Vertrieb sowie Handel mit Waren aller Art, insbesondere mit Pharmarohstoffen, Feinchemikalien und Zwischenprodukten. Großhandel mit Arzneimitteln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Timo Krabiell
seit 17.6.2024
Prokura
Ralph Quitzau
seit 17.6.2024
Prokura
Jessica Ha
seit 17.6.2024
Prokura
Frank Michael Krause
seit 22.6.2010
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Transo-Pharm Holding AG
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Transo-Pharm Holding AG
Germany
25.750 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TRANSO - PHARM HANDELS - GMBH

Siek

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 126.508,50 8,50
2. Lizenzen und Herstellungsprozesse 2.027,00 3.061,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Gebäude 2.914.884,79 2.981.841,93
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 193.375,00 254.216,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 21.000,00 21.000,00
2. Beteiligungen 102.258,38 102.258,38
3. Sonstige Ausleihungen 1.300.000,00 1.100.000,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 6.364.450,51 6.192.964,30
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.082.465,70 2.734.667,20
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.009,33 376.578,02
C. Rechnungsabgrenzungsposten 129.537,42 114.564,19
D. Aktive latente Steuern 193.497,85 437.244,27
Summe AKTIVA 15.433.014,48 14.318.403,79

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 400.000,00 400.000,00
II. Gewinnrücklagen - 133.566,93
II. Gewinnvortrag 5.238.347,36 4.145.409,29
III. Jahresüberschuss 2.532.969,81 2.959.371,14
B. Rückstellungen 1.660.642,35 2.953.480,35
C. Verbindlichkeiten 5.601.054,96 3.726.576,08
Summe PASSIVA 15.433.014,48 14.318.403,79

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
1. Umsatzerlöse 25.003.716,34 26.129.679,70
2. sonstige betriebliche Erträge 988.374,05 218.179,03
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 15.430.139,97- 15.951.412,04-
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 631.798,02- 662.375,05-
16.061.937,99- 16.613.787,09-
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.216.085,55- 2.795.855,87-
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 517.714,47- 538.627,80-
3.733.800,02- 3.334.483,67-
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 188.049,85- 203.630,44-
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.321.584,91- 1.901.464,95-
7. Erträge aus Beteiligungen 0,00 62,50
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 30.949,96 20.264,48
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 226.908,66- 234.460,41-
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 951.829,55- 1.114.816,57-
11. Ergebnis nach Steuern 2.538.929,37 2.965.542,58
12. sonstige Steuern 5.959,56- 6.171,44-
13. Jahresüberschuss 2.532.969,81 2.959.371,14

ANHANG zum Jahresabschluss per 31. Dezember 2023

der Firma Transo-Pharm Handels-GmbH

Siek

1. Allgemeines

Die Transo-Pharm Handels GmbH, Amtsgericht Lübeck HRB 4750 AH, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 267 HGB.

Sie unterliegt für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der gesetzlichen Prüfungspflicht gemäß §316 HGB.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach der Gliederung für das Gesamtkostenverfahren erstellt.

Die Bewertungsmethoden haben sich zum Vorjahr nicht verändert.

Aus dem Personalaufwand werden EUR 207.000,00 (Vorjahr TEUR 196) bei den Aufwendungen für bezogene Leistungen ausgewiesen.

Fremdwährungsposten wurden zum jeweiligen Tageskurs in Euro umgerechnet. Zum Bilanzstichtag offene Fremdwährungsposten mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr wurden mit dem Devisenmittelkurs bewertet. Für Fremdwährungsposten mit einer Laufzeit von über einem Jahr gilt das strenge Niederstwertprinzip.

Im Einzelnen erfolgte sowohl die Bilanzierung als auch die Bewertung nachfolgenden Grundsätzen und Methoden:

 

Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet.

 

Der Abnutzung wird durch planmäßige lineare Abschreibung über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer Rechnung getragen. Als Nutzungsdauer von Computerhardware und Software zur Dateneingabe und -Verarbeitung wird gem. BMF-Schreiben vom 22.02.2022 regelmäßig ein Jahr zugrunde gelegt.

 

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten. Abschreibungen auf niedrigere beizulegende Werte wurden - falls erforderlich - vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen (Pauschalwertberichtigungen, Kurswertberichtigungen) angesetzt. Zum Jahresende wurden die Währungsforderungen und -verbindlichkeiten je Währung mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag bewertet. Für das allgemeine Ausfallrisiko wurde mit einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2% auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Alle Forderungen und Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von kleiner/gleich einem Jahr.

Die Pensionsverpflichtungen werden im Berichtsjahr gem. Vorgaben des HGB bewertet. Die Berechnung erfolgt nach den Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck 2018 G nach HGB im Teilwertverfahren mit den nach dem § 253 Abs. 2 HGB vorgegebenen Abzinsungssätzen. Verpfändete Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen werden gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit den Pensionsverpflichtungen in der Bilanz verrechnet.

Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und nahestehenden Unternehmen werden angemessen verzinst; langfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen werden abgezinst.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Im Kalenderjahr 2022 wurde das zuvor gemietete Bürogebäude nebst Lagerhalle und angrenzendem, unbebauten Grundstück erworben. Investitionen im aktuellen Wirtschaftsjahr bezogen sich insbesondere auf eine Software.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Fälligkeit von unter einem Jahr. Sie sind an die kreditgebenden Banken abgetreten. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEURO (Vorjahr TEUR 0) und gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von TEUR 23 (Vorjahr TEUR 9) enthalten. Alle Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Von den Forderungen gegenüber Gesellschaftern und sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 2 (Vorjahr TEUR 2) Fälligkeiten von über 5 Jahren.

Aufgrund der unterschiedlichen Bewertung zwischen Handels- und Steuerbilanz bei Pensionsrückstellungen und Fremdwährungsgeschäften weist die Gesellschaft aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 193 (Vorjahr TEUR 437) aus.

Das Gezeichnete Kapital beläuft sich auf TEUR 400.

Die Pensionsrückstellungen wurden nach HGB im Teilwertverfahren mit den nach § 253 Abs. 2 HGB vorgegebenen Abzinsungssätzen berechnet. Die Pensionsverpflichtungen betragen TEUR 1.463 (Vorjahr TEUR 1.423). Der Unterschiedsbetrag vom 10-Jahresdurchschnitt 1,82% zum 7- Jahresdurchschnitt von 1,74% in Höhe von EUR 20.396,00 unterliegt gem. § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre. Die Pensionsverpflichtungen wurden im Laufe des Jahres über die Allianz mit der Rückdeckungsversicherung "Perspektive" durch eine Einmalzahlung von TEUR 1.186 zurückgedeckt und die Ansprüche an die Pensionsberechtigten verpfändet. Der Vermögenswert der Rückdeckungsansprüche beträgt TEUR 1.197 (Vorjahr TEUR 1.171), er wurde mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet und der Überschuss in der Bilanz als Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 267 (Vorjahr TEUR 251) ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen betragen am Bilanzstichtag TEUR 1.394 (Vorjahr TEUR 2.159) und setzen sich im Wesentlichen aus Altersteilzeit und Tantiemen zusammen.

Es wurden Steuerrückstellungen für Gewerbe- und Körperschaftsteuern mussten für das aktuelle Wirtschaftsjahr nicht gebildet werden; im Vorjahr beliefen sie sich auf TEUR 543. Vielmehr ergab sich eine Steuerforderung aus diesen Steuern in Höhe von TEUR 367. Steuerbescheide liegen bis einschließlich 2022 vor.

Im Juni 2024 fand eine Lohnsteuer-Außenprüfung für die Jahre 2020 bis 2023 statt. Es gab lediglich eine Prüfungsfeststellung im Bereich der Versteuerung von Betriebsveranstaltungen, Geschenken und Reisekosten. Der endgültige Prüfungsbericht liegt noch nicht vor; zu wesentlichen Nachversteuerungen wird es nicht kommen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 12) sowie gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 1).

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1.679 (Vorjahr TEUR 1.679) handelt es sich um kurzfristige Darlehen mit Restlaufzeiten von unter einem Jahr. Die Gesellschafterin hat für diese Darlehen einen qualifizierten Rangrücktritt gegenüber den Gläubigern der Gesellschaft in Höhe von TEUR 809 erklärt.

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten von unter einem Jahr.

Verbindlichkeitenspiegel Restlaufzeiten
bis zu 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre davon gesichert
gegenüber Kreditinstituten 1.958.394,01 0,00 0,00 0,00
Erhaltene Anzahlungen 70.281,81 0,00 0,00 0,00
aus Lieferungen und Leistungen 1.862.926,70 0,00 0,00 0,00
gegenüber verbund. Unternehmen 1.679.033,50 0,00 0,00 0,00
gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00 0,00 0,00
sonstige 30.418,94 0,00 0,00 0,00
5.601.054,96 0,00 0,00 0,00

Die Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgt jeweils über bilaterale Darlehensverträge.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung in Höhe von TEUR 137 (Vorjahr TEUR 158) enthalten.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Zinsaufwendungen an Gesellschafter in Höhe von TEUR 185 (Vorjahr TEUR 192).

5. Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl entwickelte sich in den letzten zwei Jahren wie folgt:

2023 2022
Vollzeitkräfte 18 16
Teilzeitkräfte 15 12
Aushilfen 1 3
Auszubildende 0 0
34 31

Die Gesellschafterin Transo-Pharm Holding-AG hat ihren Sitz in 22962 Siek.

Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag folgende Beteiligungen aus:

Anteil Eigenkapital Ergebnis
1. Chemex Hamburg GmbH, Siek Vorliegender Jahresabschluss 31. Dezember 2023 70% TEUR 2.066 TEUR 385
2. Transo-Pharm (Hong Kong) Limited, Hong Kong Jahresabschluss zum: 31. März 2023 24% THK$ 1.096 THK$ ./. 113

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Transo-Pharm Handels-GmbH, Siek

Historische Anschaffungskosten
Vortrag zum 01.01.2023 Zugang Abgang Stand am 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software-Lizenzen 109.649,17 138.000,00 0,00 247.649,17
2. Lizenzen und Herstellungsprozesse 15.519,46 0,00 0,00 15.519,46
125.168,63 138.000,00 0,00 263.168,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Gebäude 3.000.760,40 3.214,00 0,00 3.003.974,40
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.282.561,96 22.320,44 35.759,64 1.269.122,76
3. Geringwertige Anlagegüter 0,00 22.197,27 22.197,27 0,00
4.283.322,36 47.731,71 57.956,91 4.273.097,16
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 23.673,45 0,00 0,00 23.673,45
2. Beteiligungen 102.258,38 0,00 0,00 102.258,38
3. sonstige Ausleihungen 1.100.000,00 200.000,00 0,00 1.300.000,00
1.225.931,83 200.000,00 0,00 1.425.931,83
Anlagevermögen insgesamt 5.634.422,82 385.731,71 57.956,91 5.962.197,62
Kumulierte Abschreibungen
Vortrag zum 01.01.2023 Abschreibungen Geschäftsjahr Abgang Stand am 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software-Lizenzen 109.640,67 11.500,00 0,00 121.140,67
2. Lizenzen und Herstellungsprozesse 12.458,46 1.034,00 0,00 13.492,46
122.099,13 12.534,00 0,00 134.633,13
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Gebäude 18.918,47 70.171,14 0,00 89.089,61
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.028.346,96 83.147,44 35.746,64 1.075.747,76
3. Geringwertige Anlagegüter 0,00 22.197,27 22.197,27 0,00
1.047.265,43 175.515,85 57.943,91 1.164.837,37
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.673,45 0,00 0,00 2.673,45
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.673,45 0,00 0,00 2.673,45
Anlagevermögen insgesamt 1.172.038,01 188.049,85 57.943,91 1.302.143,95
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software-Lizenzen 126.508,50 8,50
2. Lizenzen und Herstellungsprozesse 2.027,00 3.061,00
128.535,50 3.069,50
II. Sachanlagen -
1. Grundstücke und Gebäude 2.914.884,79 2.981.841,93
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 193.375,00 254.215,00
3. Geringwertige Anlagegüter 0,00 0,00
3.108.259,79 3.236.056,93
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 21.000,00 21.000,00
2. Beteiligungen 102.258,38 102.258,38
3. sonstige Ausleihungen 1.300.000,00 1.100.000,00
1.423.258,38 1.223.258,38
Anlagevermögen insgesamt 4.660.053,67 4.462.384,81

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Der Lagebericht gliedert sich wie folgt:

(1) Branchensituation und gesamtwirtschaftliche Situation

(2) Geschäftsverlauf 2023

(3) Vorräte und Beschaffungsmarkt

(4) Finanz- und Sachinvestitionen

(5) Finanzierungsstruktur

(6) Mitarbeiter

(7) Forschung und Entwicklung

(8) Vertretungen/Repräsentanzen

(9) Vermögens-, Finanz- & Ertragslage

(10) Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

(1) Branchensituation und gesamtwirtschaftliche Situation

Die Transo-Pharm Handels-GmbH ist seit über 35 Jahren als weltweiter Importeur und Exporteur im Handel mit zum Teil sehr speziellen und hochwertigen pharmazeutischen Substanzen tätig. Wir handeln insbesondere Wirkstoffe für die Verwendung in der Humanmedizin.

Wir agieren als "Brückenbauer" zwischen Wirkstoffherstellern und Kunden aus der Generikaindustrie, indem wir bei der Erstellung der Zulassungsunterlagen dem Hersteller gegenüber beratend tätig sind und unsere Kunden dadurch einen verlässlichen und kalkulierbaren Zeithorizont für die Markteinführung ihres Arzneimittels erhalten.

Immer häufiger berichtet die Presse über Arzneimittelknappheit in Deutschland und die daraus zum Teil resultierend nicht ausreichende medizinische Versorgung von Patienten. Tatsächlich liegt diese Verknappung weniger daran, dass es nicht ausreichend Produktionskapazitäten bei den Wirkstoffherstellern und Arzneimittelproduzenten gibt, sondern an der Vergabepraxis der benötigten Arzneimittel, welche in Deutschland über Ausschreibungen der Krankenkassen läuft. In der Regel erhält der günstigste Anbieter den Zuschlag den Bedarf an einem bestimmten Arzneimittel für einen gewissen Zeitraum (i.d.R. 6 - 12 Monate) zu beliefern, unabhängig ob dieser Lieferant in Deutschland/EU sitzt oder in Übersee. Falls dieser Lieferant aus irgendwelchen Gründen nicht ausreichend liefern kann, entsteht eine Verknappung auf dem Markt, da alle anderen potentiellen Lieferanten nicht in der Lage sind kurzfristig ihre Produktionskapazitäten hochzufahren. Man könnte dieses Problem leicht lösen in dem man die Bedingungen für die Vergabe der Arzneimittelbelieferung der Krankenkassen ändert und sie verpflichtet, nicht dem günstigsten Anbieter 100 % des Bedarfs zuzuteilen, sondern mehrere Lieferanten mit der Belieferung zu beauftragen. Das Bestreben wieder mehr lokale Produzenten für die benötigten Wirkstoffe zu nutzen um die Abhängigkeit von Produzenten in Übersee zu reduzieren funktioniert bis dato leider nicht, da die Krankenkassen vorrangig auf Profit und weniger auf die ausreichende Versorgung setzen.

Die Marktteilnehmer müssen eine größere Kompetenz als früher aufbringen, um kostenintensive Anpassungen an zusätzliche regulatorische Auflagen, speziell im Qualitätssicherungsbereich zu erfüllen. Nach Lage der Dinge werden diejenigen Marktteilnehmer am besten mit dieser Wettbewerbssituation fertig werden, denen es zum einen gelingt, den bestmöglichen Service auf der Beschaffungsseite zu erbringen und auf diese Weise langfristige Allianzen mit den Produzenten zu schmieden und die zum anderen in der Lage sein werden, den Bedürfnissen ihrer Abnehmer in Richtung auf die Übernahme weiterer Funktionen mit hoher Flexibilität zu entsprechen.

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 weiterhin geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine und die daraus resultierenden Sanktionen gegenüber Russland. Diese schwierigen Bedingungen und die im Jahr 2023 aufkommende Inflation führten zu einer leichten Reduzierung der deutschen Wirtschaftsleistung. Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 um 0,3% gesunken gegenüber dem Vorjahr. Besonders die Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie ging weiter zurück, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Die meisten Dienstleistungsbereiche hingegen konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023.

Der Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe ging auch leicht um 1% zurück, was vor allem am schrumpfenden Absatz im Groß- und am Einzelhandel liegt.

Glücklicherweise wirken sich negative Wirtschaftsentwicklungen i.d.R. nur geringfügig auf den Pharmasektor aus, da an der medizinischen Grundversorgung als letztes gespart wird. Daher sieht Transo-Pharm sich auch weiterhin gut aufgestellt und blickt positiv auf die Umsatzentwicklung für 2024,

(2) Geschäftsverlauf 2023

Im Jahr 2023 haben wir 167 Produkte an 178 Kunden in 63 Länder abgesetzt. Dieses nach wie vor breite Kundenportfolio ist Teil unserer Strategie, Risiken durch das Abwandern von Kunden zu minimieren; gleiches gilt für die breite Produktpalette. Unser Umsatz in 2023 liegt bei TEUR 25.004 und ist damit um TEUR 1.126 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Unser europäischer Marktanteil ist von 24% auf 38% gestiegen.

Unsere Gesellschafterdarlehen wurden mit Zinsen in Höhe von TEUR 185 bedient. Verkürzte Finanzierungslaufzeiten und eine ertragsbedingt gute Liquiditätslage haben zu nur geringen, kurzfristigen Zinsen geführt.

Das Ergebnis ist um TEUR 426 gefallen und liegt nun bei TEUR 2.533 (Vj.: TEUR 2.959).

(3) Vorräte und Beschaffungsmarkt

Unser Lagerbestand ist im Vergleich zum Vorjahr stichtagsbezogen um 5% gefallen und liegt bei TEUR 5.844; das Jahresmittel liegt bei TEUR 6.222.

(4) Finanz- und Sachinvestitionen

Zugänge zum Sachanlagevermögen wurden in 2023 in Höhe von TEUR 186 getätigt, zum Finanzanlagevermögen in Höhe von TEUR 200. Es handelt sich im Wesentlichen um Software, sowie Darlehensauszahlungen.

Das Darlehen wurde an den Produzenten eines strategisch wichtigen Produktes in Form eines Investitionsdarlehens in Höhe von insgesamt TEUR 1.300 gewährt.

(5) Finanzierungsstruktur

Der Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist im Vergleich zum Vorjahr um 94% gestiegen; Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind zum Bilanzstichtag im Vergleich zum Vorjahr um 10% gestiegen.

Die Kreditlinien der Commerzbank und HVB sind unverändert bei je TEUR 1.200.

(6) Mitarbeiter

Die Mitarbeiterzahl lag zum Jahresende bei 34, davon 15 in Teilzeit und 1 geringfügig Beschäftigter, die übrigen mit einer 40-Stunden-Woche.

(7) Forschung und Entwicklung

2 Mitarbeiter aus dem Bereich "Sales" kümmern sich bei uns vorrangig um zukunftsorientiertes Geschäft, indem sie anhand von Marktzahlen sondieren, bei welchen Produkten es regelmäßig zu Verknappungen kommt. Für den Fall, dass wir für dieses, teils nicht lieferbares Produkt, einen potenziellen Wirkstoffhersteller ausfindig machen können, prüfen wir mit unseren bestehenden Kontakten in der Generikaindustrie, ob nicht eine der Firmen Interesse hat ein weiteres Generikum mit dem von uns gelieferten Wirkstoff auf den Markt zu bringen.

(8) Vertretungen/Repräsentanzen

Neben der Zusammenarbeit mit Boehringer Ingelheim sowie dem Hormonhersteller Hapila aus Gera, deren Produkte wir exklusiv anbieten dürfen, gelingt es uns immer besser auch einzelne Kunden davon zu überzeugen ihre benötigten Wirkstoffe exklusiv über uns zu beziehen.

Ähnlich wie wir es bereits mit dem taiwanesischen Hersteller Syn-Tech getan haben, unterstützt Transo-Pharm die Firma Hapila mit finanziellen Mitteln in Form eines Kredits der zukünftig über die Lieferung zusätzlicher Mengen Estriol aus vergrößerter Produktion getilgt wird.

Die Anfang 2021 abgebrannte Produktionsstätte unseres Herstellers Syn-Tech Taiwan konnte in 2023 zum Teil wieder mit der Produktion einzelner Wirkstoffe beginnen, wodurch wir spätestens in 2024 auch wieder Umsätze mit den dort produzierten Produkten generieren werden.

(9) Vermögens-, Finanz- & Ertragslage

Das Vermögen ist um ca. 8 % gestiegen. Dies ist insbesondere den deutlich gestiegenen Forderungen geschuldet.

Unser Eigenkapital stieg zum 31.12.2023 um 7% auf nunmehr TEUR 8.171 und inkl. der mit Rangrücktritt belegten Darlehen auf TEUR 8.980, was einer Eigenkapitalquote von 58,2 % entspricht. In 2023 wurde eine Gewinnausschüttung in Höhe von TEUR 2.000 vorgenommen.

Bei Umsatzerlösen von TEUR 25.004, einer Materialaufwandsquote von 64,2% und einer Personalaufwandsquote von 14,9% wurde eine Umsatzrendite vor Ertragsteuern von 13,9% und ein Jahresüberschuss von TEUR 2.533 erzielt.

Die Gründe für den Umsatzrückgang in Höhe von TEUR 1.126 liegen zum einen an dem fehlenden Umsatz mit den Produkten aus der abgebrannten Produktion in Taiwan sowie dem Umsatzeinbruch beim Produkt Levosimendan, welches wir an eine deutsche Generikafirma liefern.

Das Finanzergebnis in Höhe von TEUR -196 (Vj. TEUR -214) ist gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen.

(10) Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Für 2024 planen wir mit einem steigenden Umsatz von ca. MEUR 28, da wir von der Firma Boehringer Ingelheim einen Großauftrag über die Belieferung eines Wirkstoffs, welcher bei BI zur Herstellung des Asthmapräparats eingesetzt wird, von unserem Prinzipalen Alkaloids Pharma Ltd. Indien erwarten. Nachdem Boehringer über viele Jahre hinweg ein strategisch wichtiger Lieferant für uns war, erweitern wir nun die Zusammenarbeit indem wir auch Wirkstoffe an BI liefern.

Ertragsseitig planen wir mit einem Vorsteuer-Ergebnis von ca. TEUR 2.300 bis TEUR 2.800 Im Vergleich zum Jahr 2023 gehen wir für 2024 von höheren Transport- und Versicherungskosten aus. Des Weiteren rechnen wir mit moderaten Zuwächsen aus der Realisierung von langfristig vorangetriebenen Projekten. Seit Beginn der Pandemie haben wir unsere Bevorratung von strategisch wichtigen Rohstoffen in unserem GMP-Lager erhöht. Die Rückbesinnung auf mehr Produktion in Deutschland und weniger just-in-time aus Übersee begreifen wir als Chance und haben sowohl bereits begonnene Projekte als auch unsere Marktpositionierung darauf ausgerichtet.

Risiken sehen wir in den Bereichen Entzug von Zulassungen und Einstellung von Produkten. Zulassungen können wegen zwischenzeitlich festgestellter Nebenwirkungen und/oder Qualitätsmängeln entzogen oder temporär ausgesetzt werden. Das Einstellen ganzer Produkte geschieht meist, wenn die Profitabilität nachlässt. Beiden Risiken wurde bisher erfolgreich entgegengewirkt, in dem die realisierten neuen Projekte zahlreicher bzw. größer waren als verlorene Umsätze.

Risiken aus Produkt-, Umwelt- und anderen Haftungsgründen werden durch entsprechende Haftpflicht- sowie Sach- und Transportschadenversicherungen gedeckt, die hinsichtlich Deckungssummen und Selbstbehalten als ausreichend erachtet, gleichwohl regelmäßig mit Blick auf die genannten Parameter überprüft werden.

Dem Risiko durch Wechselkursschwankungen im Bereich des US-Dollars wurde durch regelmäßige Kurssicherungsgeschäfte Rechnung getragen.

Die seit 2019 laufenden Kartellrechtsermittlungen der Wettbewerbsbehörden gegen Produzenten der Pharma-Industrie führten zu einem Vergleich. Transo-Pharm hat intensiv an der Aufklärung mitgewirkt, was sich in der Buße ablesen lässt. Insgesamt wurden Bußen an 6 Unternehmen in Höhe von insgesamt TEUR 13.386 ausgesprochen; Transo-Pharm wurde mit TEUR 98 belegt, was einen Anteil von 0,7% der Gesamtbuße ausmacht. Wir hatten mit Blick auf verbundene Risiken unabhängig von einer rechtlichen Bewertung Rückstellungen gebildet, welche im Wirtschaftsjahr 2023 aufgelöst wurde.

Von Oktober 2022 bis März 2023 wurden wir vom Finanzamt im Wege einer Betriebsprüfung für die Jahre 2017 bis 2021 geprüft. Die Prüfung führte nur zu geringfügigen Änderungen.

Weitere Risiken werden von der Geschäftsleitung nicht gesehen. Heute noch nicht für uns absehbare Umstände könnten diese Einschätzung gegebenenfalls negativ beeinflussen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor.

 

Siek, den 26. Juni 2024

Frank Krause

Justus Dehio

Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Transo-Pharm Handels-GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Transo-Pharm Handels-GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Transo-Pharm Handels-GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 19. Juli 2024

TCP Goessler Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.- Kfm. Thorsten Cordes, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses (Angabe nach § 328 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 HGB)

Der Jahresabschluss der Transo-Pharm Handels-GmbH, Siek, auf den 31. Dezember 2023 ist durch Beschluss der Gesellschaftersammlung vom 22. Juli 2024 festgestellt worden.

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