Koch Solutions Service GmbH
Selbe AdresseWärme- und Kältehandel
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Cyrill Nicolas Reidelstürz seit 14.7.2025 | Prokura |
Markus Scholtes seit 15.6.2022 | Prokura |
Jürgen Maier seit 29.8.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Nantong Regenbogen Schwermaschinen GmbH | 51.00% |
JPMC Holding GmbH | 49.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Koch Solutions GmbHWadgassenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Koch Solutions GmbH, WadgassenA. Grundlagen des Unternehmens Als weltweit aktives Unternehmen entwickeln und realisieren wir maßgeschneiderte Lösungen für alle Bereiche des industriellen Massengüterumschlags. Dabei stehen wir für die gesamte Abwicklung - vom Projektmanagement bis zur schlüsselfertigen Übergabe. Von Fördertechnische Gesamtanlagen, Gurtförderanlagen, Lagerplatztechnik, Zugbeladesysteme, Zugentladesysteme und Hafeneinrichtungen für Schüttgüter werden effiziente Kundenlösungen entwickelt und implementiert. Dabei werden verschiedene Wirtschaftszweige wie die Montanindustrie, die Zement- und Baustoffindustrie, der chemischen Industrie, der Düngemittelindustrie sowie der Hafenumschlag bedient. Die Koch Solutions GmbH wurde am 31. Juli 2018 gegründet und hat ihren Sitz in Wadgassen. Mehrheitsgesellschafter ist die Jiangsu Rainbow Heavy Industries Co., Ltd. mit Sitz in Nantong, Jiangsu, China, gelistet an der Börse in Shenzhen, China. Zum 1. Februar 2019 übernahm die Koch Solutions GmbH den Bulk-Material-Handling Bereich inklusive technisches Knowhow, IPR und Referenzen der FLSmidth A/S, Valby, Dänemark. In Form eines Betriebsübergangs gingen die Mitarbeiter der FLSmidth Wadgassen GmbH, dem vormaligen Global Technology Center für Bulk Material Handling innerhalb der FLSmidth Gruppe, auf die Koch Solutions GmbH über. Zum 1. August 2023 übernahm die Koch Solutions GmbH das verbliebene Bulk-Material Handling-Geschäft von FLSmidth A/S, einschließlich der früheren BMH-Akquisitionen von FLSmidth, die früher unter den Namen ThyssenKrupp Fördertechnik und Sandvik Mining Systems bekannt waren. Im Zuge dieser Übernahme wurden die Gesellschaften Koch Solutions Projects GmbH, Koch Solutions Service GmbH und Koch Solutions Australia Pty Ltd gegründet, deren alleiniger Gesellschafter die Koch Solutions GmbH ist. Neben dem Hauptsitz der Gesellschaft in Wadgassen ist die Koch Solutions GmbH weiterhin in Leoben, Österreich, sowie in Bolschoi Kamen, Region Primorje, Russland (keine aktive Geschäftstätigkeit) mit einer Niederlassung vertreten und ist zusätzlich alleiniger Gesellschafter der OOO Koch Solutions mit Sitz in Moskau, Russland (keine aktive Geschäftstätigkeit). B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das abgelaufene Geschäftsjahr war wesentlich durch die Auswirkungen der geopolitischen Entwicklungen geprägt. Die Störungen in den Lieferketten bestehen in Teilbereichen weiterhin. Die Inflation und hier insbesondere das hohe Niveau der Energiepreise dämpfen die wirtschaftliche Entwicklung. Infolge dieser Ausgangslage ist Bruttoinlandsprodukt in Deutschland ist um -0,3% im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die weltweite Entwicklung war mit einem Zuwachs von 3,1% dynamischer als in Deutschland. Dennoch schwächen die Inflation und die Straffung der Geldpolitik die wirtschaftliche Entwicklung. Infolge der Ereignisse in der Ukraine sind Vertriebsaktivitäten in Russland nicht mehr möglich. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass das auf dieses Marktgebiet entfallene Geschäftsvolumen durch andere Marktgebiete, wie z. B. dem Nahen Osten, erfolgreich kompensiert werden kann. Die strukturellen Herausforderungen in der Branche für die Herstellung von Förderanlagen im Schuttgutbereich bestehen weiterhin. Der Anpassungsdruck traditioneller Geschäftsstrategien mit großen lokalen Kapazitäten ist groß. Durch den erfolgreichen Abschluss dieses Transformationsprozesses in der Vergangenheit liegt der Fokus der Koch Solutions weiterhin hochgradig auf den Kunden. Wesentliche Leistungsindikatoren sind das insgesamt erzielte Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, die erzielten Umsatzerlöse, die erzielte Gesamtleistung und Auftragseingänge in der Gesamtbetrachtung. 2. Geschäftsverlauf Die geschäftliche Entwicklung war trotz den schwierigen Rahmenbedingen sehr positiv. Mit dem erzielten Projektfortschritt zweier Großprojekte im Nahen Osten wurde eine Gesamtleistung von EUR 461,6 Mio. (Vorjahr: EUR 123,8 Mio.) erzielt. Der Abschluss dieser Projekte wird voraussichtlich im Zeitraum 2025-2027 erfolgen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsatzerlöse basierend auf einem Projektabschluss sowie den erzielten Umsatzerlösen im Customer Service ein Umsatz von insgesamt EUR 55,3 Mio. (Vorjahr: EUR 10,8 Mio.) erzielt. Dies entsprach im Wesentlichen unseren Erwartungen. Die Auftragseingänge des Geschäftsjahres i.H.v. EUR 206 Mio. (Vorjahr: EUR 980 Mio.) überstiegen die Umsatzerlöse deutlich. In der Folge stieg der Auftragsbestand zum Ende des Geschäftsjahres auf EUR 1.377 Mio. (Vorjahr: EUR 1.226 Mio.) an. Darin enthalten ist ein Großauftrag für einen Kunden im Marktgebiet Naher Osten. Das Ergebnis vor Steuern betrug im Geschäftsjahr TEUR 7.808 (Vorjahr: TEUR 1.131) und lag damit im Bereich der Erwartungen. Das erzielte Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Umsatzerlöse zzgl. der Bestandsveränderung und Erträge ohne Zinsen und abzgl. aller Aufwendungen ohne Zinsen) lag in Folge des höheren Umsatzes erwartungsgemäß auf höherem Niveau als im Vorjahr. Für die Umsatzrentabilität i.H.v. 9,9% (Vorjahr: 9,0%) der Gesellschaft wurde bereits das mittel- und langfristige Zielniveau von 3 - 4% übertroffen. Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr 79 Mitarbeiter (Vorjahr: 71). 3. Lage Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich zum Ende des Berichtsjahres wie folgt dar:
Das Anlagevermögen i.H.v. TEUR 19.953 (Vorjahr: TEUR 239) betrifft im Wesentlichen die erworbenen Intellectual Property Rights, ein Grundstück, eine hinterlegte Sicherheit sowie IT-Infrastruktur unseres Unternehmens. Den Vorräten i.H.v. EUR 778 Mio. (Vorjahr: EUR 306 Mio.), die hauptsächlich Projektleistungen betreffen, sind vollständig aus erhaltenen Anzahlungen finanziert. Daneben bestehen weitere Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen von Kunden i.H.v. EUR 3,5 Mio (Vorjahr: EUR 0,1 Mio.). An verbundene Unternehmen wurden Darlehen i.H.v. TEUR 7.671 ausgereicht. Hierbei handelt es sich um Darlehen gegen die neu gegründeten Gesellschaften Koch Solutions Australia Pty Ltd i.H.v. TEUR 4.574, Koch Solutions Projects GmbH i.H.v. TEUR 2.596 und Koch Solutions Service GmbH i.H.v. TEUR 501. Die Kapitalstruktur der Gesellschaft ist den nachstehenden Bilanzwerten zu entnehmen:
Zur Darstellung der Kapitalstruktur werden die Bilanzzahlen der Passivseite dem Eigen- bzw. Fremdkapital zugeordnet, wobei innerhalb des Fremdkapitals eine Zuordnung nach langfristiger bzw. mittel- und kurzfristiger Verfügbarkeit erfolgt. Die Rückstellungen betragen zum Bilanzstichtag EUR 171 Mio. (Vorjahr: EUR 77 Mio.). Sie sind im Wesentlichen auf die Leistungserbringung von Lieferanten zurückzuführen. Zum Bilanzstichtag weist unsere Gesellschaft ein insgesamt negatives Net Working Capital, bestehend aus dem Umlaufvermögen abzüglich der kurzfristigen Verbindlichkeiten, i. H. v. EUR -244,0 Mio. (Vorjahr: EUR -220,5 Mio.) aus, was insbesondere auf einen positiven Cashflow unserer langfristigen Projekte zurückzuführen ist. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ergibt sich aus nachfolgender Kapitalflussrechnung:
Der Anstieg des Mittelzuflusses aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist dabei Folge der verbesserten Net Working Capital Position unserer langfristigen Projekte, bei denen die erhaltenen Kundenanzahlungen auf Bestellungen den Anstieg der unfertigen Erzeugnisse und geleistete Anzahlungen an Lieferanten deutlich übersteigen. Für das Geschäftsjahr wurde eine Ausschüttung beschlossen, die zum Bilanzstichtag noch nicht vollständig ausgezahlt war. Investitionen in das Anlagevermögen beschränken sich auf erworbene IPR, ein Grundstück, eine hinterlegte Sicherheit sowie IT-Infrastruktur unseres Unternehmens Ertragslage Die im Berichtsjahr erzielten Umsatzerlöse von EUR 55,3 Mio. (Vorjahr: EUR 10,8 Mio.) entsprachen im Wesentlichen unseren Erwartungen. Durch die Leistungserbringung für ein langfristiges Projekt, welches erst in den Folgejahren abgeschlossen wird, wurde eine Gesamtleistung i. H. v. EUR 461,6 Mio. erreicht (Vorjahr: EUR 123,8 Mio.). Damit einher gehen die Steigerung des Materialaufwandes i.H.v. EUR 432 Mio. (Vorjahr: EUR 114 Mio.) und des Personalaufwandes i.H.v EUR 8,2 Mio. (Vorjahr: 7,4). Im Berichtsjahr wurde ein Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit i.H.v. EUR 6,6 Mio. (Vorjahr: EUR 1,1 Mio.) erzielt. Die sich noch im Bestand befindlichen langfristigen Projekte werden in den Folgejahren entsprechend ihrer Fertigstellung zu den Umsatzerlösen unserer Gesellschaft beitragen. Der Anteil der in Fremdwährung abgewickelten Geschäftstranskationen ist hoch. Das Geschäftsergebnis ist im Berichtsjahr durch Kursgewinne bzw. -verluste beeinflusst. Insgesamt stehen den in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesenen Kursgewinnen i.H.v. TEUR 584 (Vorjahr: TEUR 355) Kursverluste i.H.v TEUR 301 (Vorjahr: TEUR 636) gegenüber. Insgesamt sind wir mit der Entwicklung des Geschäftsjahres - in einem weiterhin durch die geopolitischen Entwicklungen gezeichneten wirtschaftlichen Umfeld - zufrieden. Die Abwicklung unserer sich im Bestand befindlichen Aufträge wurde nur geringfügig beeinträchtigt. Für aus möglichen Verzögerungen in der Beschaffung resultierende Risiken bezüglich der mit unseren Kunden vereinbarten Lieferzeiten wurden im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilungen entsprechende Rückstellungen gebildet. Der Großteil unserer Aufträge war hiervon jedoch nicht betroffen. Bei unserer für den weitaus größten Teil unserer Stahlfertigung zuständigen Chinesischen Muttergesellschaft führten die Auswirkungen der geopolitischen Entwicklungen im Berichtsjahr zu keinen Einschränkungen, die nachhaltige Auswirkungen auf Terminplan oder Fertigungsqualität hatten. Die seit dem Ende 2020 weltweit deutlich gestiegene Nachfrage insbesondere nach Container-Frachtraum hat sich im laufenden Geschäftsjahr normalisiert. Die Beschaffung von elektronischen Komponenten zur Anlagensteuerung ist vor allem in Hinblick auf Lieferzeiten durch Verlängerungen und Verzögerungen gekennzeichnet. Dies wird im Rahmen der Projektrealisierung bestehender Aufträge und bei der Akquise von Neuaufträgen berücksichtigt. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Die weitere Entwicklung der geopolitischen Lage und die Beeinträchtigung der Lieferketten werden auch im kommenden Jahr einen wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung haben. Auf Grund der erzielten Auftragseingänge gehen wir dennoch von einer stabilen Entwicklung der Gesellschaft aus. Der Auftragsbestand entwickelte sich im Berichtsjahr durch einen Vertragsnachtrag für ein Großprojektes sehr positiv. Damit wird das Geschäftsjahr 2024 wesentlich durch die Anarbeit dieses Großprojektes, welches in 2027 abgeschlossen wird, geprägt sein. Die Umsatzerlöse werden in 2024 höher sein. Infolge der Projektrealisierung wird ein Umsatz im Bereich von EUR 150 Mio. bis EUR 170 Mio. erwartet. Für das Service- und Ersatzteilgeschäft erwarten wir eine Stabilisierung auf dem Vorjahresniveau in Höhe von EUR 5-5,5 Mio. Für die Gesamtleistung erwarten wir eine Höhe von EUR 300 Mio. bis EUR 320 Mio. Für das kommende Geschäftsjahr erwarten wir ein positives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Bereich von EUR 19 Mio. bis EUR 24 Mio. und einen positiven Jahresüberschuss im Bereich von EUR 10 Mio. bis EUR 15 Mio. Der Auftragsbestand i.H.v. EUR 1.377 Mio. zum Ende des Berichtsjahrs wird voraussichtlich bis Ende 2027 zu den Umsatzerlösen der Gesellschaft beitragen und so zu deutlichen Umsatzsteigerungen führen. Basierend auf den derzeitigen Projekttätigkeiten erwarten wir über das Geschäftsjahr 2024 hinaus eine stabile Auftragslage. Bei einer proportionalen Entwicklung der operativen Kosten ist es unser Ziel, die Umsatzrentabilität der Gesellschaft bei 3-4% zu verstetigen. Basierend auf den im Berichtsjahr realisierten Auftragseingängen insbesondere im Neugeschäft sehen wir eine vorteilhafte Entwicklung der Profitabilität unserer Gesellschaft über die nächsten Geschäftsjahre gesichert. Die geopolitische Entwicklung in der Ukraine haben die Rahmenbedingung in dieser Region, insbesondere in Russland wesentlich verändert. Die Vertriebstätigkeiten für Neugeschäft bestehen nicht. Die Geschäftsführung geht davon aus, den Rückgang in dieser Region durch Neugeschäft im Nahen Osten kompensieren zu können. 2. Risikobericht Im Rahmen ihrer geschäftlichen Aktivitäten ist unsere Gesellschaft verschiedenen Risiken ausgesetzt. Das Risikomanagement ist zentraler Bestandteil unserer Planungs-, Steuerungs- und Kontrollprozesse mit dem Ziel die Risikosituation der Gesellschaft transparent darzustellen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, Risiken entweder zu vermeiden oder aber zumindest auf ein akzeptables Maß zu reduzieren. Das Währungsrisiko schätzen wir für unsere Gesellschaft momentan als gering ein. Der Großteil der Aufträge wird in EUR abgewickelt, bei größeren Kundenaufträgen oder Lieferantenbestellungen in Fremdwährung würden im Einzelfall Devisentermingeschäfte zur Risikominimierung eingegangen werden. Auch das Risiko des Zahlungsausfalls sehen wir für unsere Gesellschaft derzeit als gering an, da der größte Teil unserer Absatzgeschäfte mit entsprechenden Vorauszahlungen abgesichert ist. Alternativ besteht die Möglichkeit erwartete Kundenzahlungen durch Akkreditive abzusichern. Für die sich aus dem Auftragsbestand zum Jahresende ergebenden zukünftigen Risiken wurde im Rahmen des Jahresabschlusses durch die Bildung angemessener Rückstellungen bzw. Bewertung der Risiken in den Auftragskalkulationen Vorsorge getroffen. Einen Auftrag mit außerordentlich hohem Risikopotential haben wir derzeit nicht im Bestand. Das Absatzrisiko stellt momentan das größere Risiko für unsere Gesellschaft dar: Die Zahl der im Großanlagenbau in unseren Absatzmärkten zu treffenden Investitionsentscheidungen ist begrenzt, gute Kundenbeziehungen und ein stetiger Ausbau der Market Intelligence ist daher oberste Priorität in unseren weltweiten Vertriebsaktivitäten. Unsere Konzernzugehörigkeit zu der Jiangsu Rainbow Heavy Industries Gruppe ermöglicht uns dabei ein im weltweiten Wettbewerb wichtiges Alleinstellungsmerkmal: Die Koch Solutions GmbH ist ein in Westeuropa ansässiger Anlagenbauer mit direktem Zugriff auf eine konzerninterne Fertigungsstätte für unsere Anlagen in China, die weltweite Qualitätsstandards erfüllt. Eine weitere Folge dieser Gruppenzugehörigkeit ist eine deutliche Reduktion des Beschaffungsrisikos, da wir bei der Herstellung unserer Anlagen und Maschinen auch auf die langjährigen Erfahrungen und Kompetenzen unserer Muttergesellschaft in der Beschaffung und Fertigung zurückgegriffen werden kann. Aufgrund der seit Ende des Berichtsjahres bereits realisierten Auftragseingänge sehen wir jedoch auch in eventuell weiterhin aufgrund von Corona verzögerten Investitionsentscheidungen nur ein geringes Risiko für unsere Gesellschaft. Die Auswirkungen des Ukrainekonfliktes haben einen deutlichen Einfluss auf den Beschaffungsmarkt, insbesondere in der Energieversorgung. Insbesondere europäische Lieferanten mit energie¬intensiven Produktionsprozessen stehen vor großen Herausforderungen. Teilweise kommt es zu Anpassungen in Lieferketten und auch zu Lieferverzögerungen. Die Koch Solutions GmbH sieht sich hier durch die konzerninterne Fertigung und den Aufbau von langfristigen Fertigungsbeziehung in China gut aufgestellt. Mit der Übernahme des verbliebenes Bulk-Material-Handling-Geschäft von FLSmidth A/S wurden umfangreiche IPR und Know-How übernommen. Das Risiko eines außerplanmäßigen Wertverlustes dieses Vermögensgegenstandes wird als äußerst gering eingeschätzt. Die unsere Gesellschaft betreffenden Risiken sehen wir in obiger Aufstellung umfassend dargestellt und mit den ergriffenen Maßnahmen beherrschbar. Die Geschäftsführung sieht keine wesentlichen weiteren bestandsgefährdenen Risiken. 3. Chancenbericht Bereits zum Ende des Berichtsjahres intensivierte Angebotsverhandlungen diverser Großprojekte in verschiedenen Bereichen lassen weitere Auftragseingänge im Verlauf des kommenden Geschäftsjahres erwarten. Insbesondere sehen wir hier die Erweiterung eines bestehenden Projektes im Nahen Osten. Mittelfristig ist mit partiellem Aufstocken der Personaldecke zu rechnen, um die Arbeitspakete entsprechend abzuarbeiten. Aus der Übernahme des verbliebenen Bulk-Material-Handling-Geschäft von FLSmidth A/S werden im Rahmen des Neuprojektgeschäftes als auch des After Market Service Geschäftes positive Wachstumseffekte erwartet. Als weltweit aktives Unternehmen entwickelt und realisiert die Gesellschaft maßgeschneiderte Lösungen für alle Bereiche des industriellen Massengüterumschlags. Dabei wird die gesamte Abwicklung - vom Projektmanagement bis zur schlüsselfertigen Übergabe eines Projektes durch das Leistungsspektrum der Gesellschaft abgedeckt. Jahrzehntelange Erfahrung und hoch qualifizierte Mitarbeiter bilden nach Ansicht der Geschäftsführung ein solides Fundament für die weitere Entwicklung der Gesellschaft. Die sich der Gesellschaft eröffnenden Chancen sind mit dieser Einschätzung treffend dargestellt. Darüber hinaus bestehende wesentliche Chancen sieht die Geschäftsführung nicht.
Wadgassen, den 28.02.2025 gez. Jürgen Maier, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Koch Solutions GmbH, WadgassenAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Koch Solutions GmbH, Wadgassen
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Koch Solutions GmbHWadgassen A. Allgemeine Angaben Die Koch Solutions GmbH hat ihren Sitz in Wadgassen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Saarbrücken, Abteilung B (Reg. Nr. HRB 104899). Der Jahresabschluss der Koch Solutions GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB), des GmbHG aufgestellt. Die Koch Solutions GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB. Die größenabhängigen Aufstellungserleichterungen des § 288 HGB wurden nicht in Anspruch genommen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten bilanziert. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu fünf Jahren), bewertet. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei Nutzungsdauern von bis zu sieben Jahren) angesetzt. Die Herstellungskosten der Sachanlagen werden in Höhe der handelsrechtlichen Untergrenze bemessen. Einbeziehungswahlrechte werden nicht ausgeübt. Auch Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagespiegel als Abgang dargestellt. Der Sammelposten aus dem Jahr 2019 wird übereinstimmend mit steuerlichen Regelungen (§ 6 Abs. 2a EStG) jährlich zu 20% ergebniswirksam aufgelöst. Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen, bilanziert. Waren werden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst), bewertet, sofern nicht nach § 253 Abs. 4 HGB, um noch anfallende Aufwendungen geminderte Verkaufswerte anzusetzen sind. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigung berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit dieser Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Auf fremde Währung laufende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurden § 253 Abs. 1 S. 1 und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht angewandt. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag wurden stets berücksichtigt. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel ersichtlich. 2. Vorräte Wie einleitend beschrieben hat die Gesellschaft im Berichtsjahr TEUR 777.502 (Vorjahr TEUR 305.913) erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen offen von den Vorräten abgesetzt. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 20.774 haben - mit Ausnahme der als Sicherheit für eine ausgelegte Mietbürgschaft hinterlegten TEUR 80 - eine Restlaufzeit bis 2025. Sie enthalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen i.H.v. TEUR 7.671 (Vorjahr: TEUR 40). Hierbei handelt es sich um Darlehen gegenüber den neu gegründeten Gesellschaften Koch Solutions Australia Pty Ltd in Höhe von TEUR 4.574, Koch Solutions Projects GmbH TEUR 2.596 und Koch Solutions Service GmbH TEUR 501. Die sonstigen Vermögensgegenstände i.H.v. TEUR 12.297 (Vorjahr: TEUR 1.726) bestehen aus Zinsabgrenzungen i.H.v. 873 TEUR (Vorjahr: TEUR 0), Sicherheitshinterlegungen für ausgestellte Bürgschaften oder eingegangene Leasingverpflichtungen.Sie enthalten ferner Vorsteuerrückerstattungsansprüche i.H.v. TEUR 10.228 (Vorjahr: TEUR 734), einen Körperschaftsteuerrückerstattungsanspruch i.H.v. TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 3) gegenüber den österreichischen Finanzbehörden sowie i.H.v. TEUR 209 (Vorjahr: TEUR 209) gegenüber die russischen Finanzbehörden, da die durch unsere Niederlassung entrichteten Vorauszahlungen, die voraussichtlich zu leistende Steuerschuld überschreiten. 4. Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern, die in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB nicht aktiviert wurden, entfallen im Wesentlichen auf Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen, bei denen die handelsrechtlichen Werte die steuerlichen Werte übersteigen sowie steuerlich nicht ansetzbare Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. 5. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt TEUR 25 und ist in voller Höhe eingezahlt. 6. Rückstellungen Die Rückstellungen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 170.695 (Vorjahr: TEUR 76.501). Die Steuerrückstellungen entfallen i.H.v. TEUR 2.200 auf Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag (Vorjahr: TEUR 1.335) und i.H.v. TEUR 2.190 auf Gewerbesteuer (Vorjahr: TEUR 1.148). Die Steuerrückstellungen betreffen das Berichtsjahr sowie die Vorjahre 2021 und 2022. Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Rückstellungen fehlende Kosten i.H.v. TEUR 164.954 (Vorjahr: TEUR 73.033), für Gewährleistungen TEUR 6.233 (Vorjahr: TEUR 1.619), für drohende Verluste aus langfristigen Fertigungsaufträgen i.H.v. TEUR 210 (Vorjahr: TEUR 210), Personalkosten i.H.v. TEUR 713 (Vorjahr: TEUR 362), ausstehende Rechnungen i.H.v. TEUR 210 (Vorjahr: TEUR 195) sowie für Gewährleistungen i.H.v. TEUR 218 (Vorjahr: TEUR 217). 7. Verbindlichkeiten Die Art und Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergeben sich aus folgender Aufstellung:
8. Haftungsverhältnisse Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB aus Bürgschaften und Bankgarantien in Höhe von TEUR 80 (Vorjahr: TEUR 80). Auf Grund der aktuell zur Verfügung stehenden Informationen ist eine Inanspruchnahme aus den genannten Haftungsverhältnissen nicht wahrscheinlich, da zum Bilanzstichtag keine Forderungen seitens der Begünstigten vorlagen oder bekannt waren. 9. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus sonstigen finanziellen Verpflichtungen (Miet- und Leasingverpflichtungen) bestehen Verpflichtungen im Folgejahr i.H.v. TEUR 285 (Vorjahr: TEUR 296). In den darauffolgenden vier Jahren betragen sie TEUR 604 (Vorjahr: TEUR 117). D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse teilen sich unter geographischen Gesichtspunkten wie folgt auf:
2. Bestandveränderung Die Bestandveränderung entwickelte sich wie folgt:
3. Materialaufwand Der Materialaufwand teilt sich gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB wie folgt auf:
Aufgrund fehlerhafter Summenziehung wurde der Betrag aus dem VJ iHv TEUR 116.406 korrigiert auf TEUR 114.300. 4. Personalaufwand Der Personalaufwand teilt sich gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 6 wie folgt auf:
5. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge i.H.v. TEUR 361 (Vorjahr: TEUR 4.307) beinhalten Erträge aus Währungsumrechnungsdifferenzen i.H.v. TEUR 232 (Vorjahr: TEUR 355), periodenfremde Erträge TEUR 85 (Vorjahr: TEUR 0) sowie Erträge aus Sachbezug Kfz i.H.v. TEUR 43 (Vorjahr: TEUR 47) Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge ist auf einen Sondereffekt, den es so nicht im laufenden Geschäftsjahr gab. Dieser Sondereffekt belief sich im Vorjahr auf TEUR 4.186. 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen i.H.v. TEUR 15.048 beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Avalprovision i.H.v TEUR 4.712 (Vorjahr: TEUR 1), Rechtsberatungskosten i.H.v. TEUR 1.173 (Vorjahr: TEUR 329), Mieten i.H.v. TEUR 540 (Vorjahr: TEUR 514), Fremdleistungen i.H.v. TEUR 493 (Vorjahr: TEUR 588), Wartungskosten für Software i.H.v TEUR 366 (Vorjahr: TEUR 368) und Kursdifferenzen i.H.v. TEUR 301 (Vorjahr: TEUR 643). 7. Zinsen und sonstige Erträge Im laufenden Geschäftsjahr wurden Zinserträge i.H.v. TEUR 1.185 (Vorjahr: TEUR 3) erzielt. Diese beinhalten im Wesentlichen Zinserträge aus Festgeldern i.H.v. TEUR 1.032 (Vorjahr: TEUR 1) sowie Zinserträge aus vergebenen Darlehen an verbundene Unternehmen i.H.v. TEUR 89 (Vorjahr: TEUR 1). 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Im laufenden Geschäftsjahr entstanden Zinsaufwendungen i.H.v. TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 0). 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen ausschließlich auf das Berichtsjahr und betreffen mit TEUR 1.232 (Vorjahr: 81 TEUR) Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag, mit TEUR 1.079 (Vorjahr: 70 TEUR) Gewerbesteuer. E. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 74 Angestellte (Vorjahr: 66) und 5 Leitende Angestellte (Vorjahr: 5). 2. Organmitglieder Herr Jürgen Maier ist seit dem 31. Juli 2018 zum alleinigen Geschäftsführer bestellt. Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs 4 HGB in Anspruch genommen. 3. Verbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen, Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen/Personen Die JPMC Holding GmbH, eingetragen im Firmenbuch der Republik Österreich beim Landesgericht Leoben zu Firmenbuchnummer 578098 w, Geschäftsabschnitt: 8720 hält seit 12. Juli 2022 49% der Anteile der Gesellschaft. Die verbleibenden Anteile befinden sich im Besitz der Genma (Germany) Holding GmbH, Düsseldorf, eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf, Abteilung B (Reg. Nr. HRB 83941). Die Genma (Germany) Holding GmbH ist gemäß § 293 Abs. 1 HGB von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit. Die Gesellschaft wird in den durch die oberste Muttergesellschaft Jiangsu Rainbow Heavy Industries Co., Ltd., Nantong, Jiangsu, China aufgestellten Konzernabschluss einbezogen. Dieser übergeordnete Konzernabschluss wurde für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis aufgestellt und ist bei der Muttergesellschaft vor Ort in Nantong, Jiangsu, China einsehbar. Die Gesellschaft hält seit dem 17. Juli 2023 100% der Anteile an der Koch Solutions Projects GmbH, Wadgassen, eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Saarbrücken, Abteilung B (Reg. Nr. HRB 109600) und 100% der Anteile an der Koch Solutions Service GmbH, Wadgassen, eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Saarbrücken, Abteilung B (Reg. Nr. HRB 109601). Die Gesellschaft hält seit dem 14. August 2023 100% der Anteile an der Koch Solutions Australia Pty Ltd, eingetragen bei der Australian Securities and Investment Commission, Western Australia (ABN 670 497 480). 4. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss i.H.v. TEUR 5.478 auf neue Rechnung vorzutragen.
Wadgassen, den 28.02.2025 gez. Jürgen Maier, Geschäftsführer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 28. Februar 2025 festgestellt. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023Koch Solutions GmbH, Wadgassen
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Koch Solutions GmbH, Wadgassen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Koch Solutions GmbH, Wadgassen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Koch Solutions GmbH, Wadgassen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ● entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und ● vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus ● identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. ● gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. ● beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ● ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. ● beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. ● beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. ● führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 28. Februar 2025 Grant
Thornton AG
gez. Thomas Kosing, Wirtschaftsprüfer gez. Fabian Kuhn, Wirtschaftsprüfer |
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