Koch Solutions Service GmbH
Selbe AdresseWärme- und Kältehandel
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Cyrill Nicolas Reidelstürz seit 14.7.2025 | Prokura |
Markus Scholtes seit 15.6.2022 | Prokura |
Jürgen Maier seit 29.8.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Nantong Regenbogen Schwermaschinen GmbH | 51.00% |
JPMC Holding GmbH | 49.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Koch Solutions GmbHWadgassenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2022A. Allgemeine Angaben Die Koch Solutions GmbH hat ihren Sitz in Wadgassen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Saarbrücken, Abteilung B (Reg. Nr. HRB 104899). Der Jahresabschluss der Koch Solutions GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) und des GmbHG aufgestellt. Die Koch Solutions GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB. Die größenabhängigen Aufstellungserleichterungen des § 288 HGB wurden nicht in Anspruch genommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt. Die Umstellung auf das Gesamtkostenverfahren wurde gewählt, da dieses Verfahren die Charakteristik des Anlagenbaus wesentlich treffender widerspiegelt. Für die Aufrechterhaltung der Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreswerte ebenfalls nach diesem Verfahren dargestellt. Das Gliederungsschema des § 275 Abs. 3 HGB wurde um die Positionen "Gesamtleistung" und "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" erweitert. Für die Bilanz wurde das Wahlrecht des § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB dahingehend ausgeübt, dass erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen offen von dem Posten Vorräte abgesetzt werden. Im Vorjahresabschluss wurden erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen gesondert unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen. Dadurch haben sich die Bilanzposten Vorräte und Verbindlichkeiten gegenüber dem Vorjahresausweis geändert. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten bilanziert. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu fünf Jahren), bewertet. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei Nutzungsdauern von bis zu sieben Jahren) angesetzt. Die Herstellungskosten der Sachanlagen werden in Höhe der handelsrechtlichen Untergrenze bemessen. Einbeziehungswahlrechte werden nicht ausgeübt. Auch Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagespiegel als Abgang dargestellt. Der Sammelposten aus dem Jahr 2019 wird übereinstimmend mit steuerlichen Regelungen (§ 6 Abs. 2a EStG) jährlich zu 20% ergebniswirksam aufgelöst. Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen, bilanziert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst), bewertet, sofern nicht nach § 253 Abs. 4 HGB um noch anfallende Aufwendungen geminderte Verkaufswerte anzusetzen sind. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden, soweit diese Anzahlungen auf Vorräte betreffen, offen von dem Posten Vorräte abgesetzt. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigung berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit dieser Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Auf fremde Währung laufende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurden § 253 Abs. 1 S. 1 und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht angewandt. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag wurden stets berücksichtigt. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Die Gesellschaft hält 100% der Anteile an der OOO Koch Solutions, Moskau, Russische Föderation. Weitere Angaben zum Anteilsbesitz werden aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft nach 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 HGB nicht gemacht. 2. Vorräte Wie einleitend beschrieben hat die Gesellschaft im Berichtsjahr TEUR 305.913Vorjahr TEUR 50.972) erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen offen von den Vorräten abgesetzt. Dementsprechend hat sich der Posten Vorräte im Vorjahr gegenüber dem Vorjahresausweis von TEUR 50.972 auf TEUR 0 geändert. Korrespondierend hierzu hat sich der Posten erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen unter den Verbindlichkeiten im Vorjahr gegenüber dem Vorjahresausweis von TEUR 77.380 auf TEUR 26.408 geändert. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben - mit Ausnahme der als Sicherheit für eine ausgelegte Mietbürgschaft hinterlegten TEUR 80 (Vorjahr: TEUR 80) - eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Sie enthalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen i.H.v. TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 263). Hierbei handelt es sich um ein kurzfristig kündbares Darlehen sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der OOO Koch Solutions, Moskau, Russische Föderation sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Nantong Rainbow Heavy Machineries Co., Ltd., Nantong, China. Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus Sicherheitshinterlegungen für ausgestellte Bürgschaften i.H.v. TEUR 135 (Vorjahr: TEUR 124). Sie enthalten ferner Vorsteuerrückerstattungsansprüche i.H.v. TEUR 725,7 (Vorjahr: TEUR 107), einen Körperschaftsteuerrückerstattungsanspruch i.H.v. TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 3) gegenüber den österreichischen Finanzbehörden sowie i.H.v. TEUR 209 (Vorjahr: TEUR 438) gegenüber den russischen Finanzbehörden, da die durch unsere Niederlassung entrichteten Vorauszahlungen, die voraussichtlich zu leistende Steuerschuld überschreiten. 4. Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern, die in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB nicht aktiviert wurden, entfallen im Wesentlichen auf die Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen, bei denen die handelsrechtlichen Werte die steuerlichen Werte übersteigen sowie steuerlich nicht ansetzbare Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. 5. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt TEUR 25 und ist in voller Höhe eingezahlt. 6. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen entfallen i.H.v. TEUR 1.335 auf Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag (Vorjahr: TEUR 1.370) und i.H.v. TEUR 1.148 auf Gewerbesteuer (Vorjahr: TEUR 1.106). Die Steuerrückstellungen betreffen das Berichtsjahr sowie das Vorjahr. Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Rückstellungen für ausstehende Rechnungen i.H.v. TEUR 73.228 (Vorjahr: TEUR 215), für drohende Verluste aus langfristigen Fertigungsaufträgen i.H.v. TEUR 210 (Vorjahr: TEUR 879), Personalkosten i.H.v. TEUR 362 (Vorjahr: TEUR 507), Nachlaufkosten für abgerechnete Aufträge i.H.v. TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 7.121) sowie für Gewährleistungen i.H.v. TEUR 217 (Vorjahr: TEUR 1.018). 7. Verbindlichkeiten Die Art und Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergeben sich aus folgender Aufstellung:
* Davon offen von den Vorräten abgesetzt
TEUR 305.913 (Vorjahr: TEUR 50.972).
8. Haftungsverhältnisse Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB aus Bürgschaften und Bankgarantien in Höhe von TEUR 80 (Vorjahr: 120 TEUR). Auf Grund der aktuell zur Verfügung stehenden Informationen ist eine Inanspruchnahme aus den genannten Haftungsverhältnissen nicht wahrscheinlich. 9. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus sonstigen finanziellen Verpflichtungen (Miet- und Leasingverpflichtungen) bestehen Verpflichtungen im Folgejahr i.H.v. TEUR 296 (Vorjahr: TEUR 258). In den darauffolgenden vier Jahren betragen sie TEUR 117 (Vorjahr: TEUR 1.027). D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse teilen sich unter geographischen Gesichtspunkten wie folgt auf:
4. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge i.H.v. TEUR 4.307 (Vorjahr: TEUR 1.238) beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. 3.121 TEUR (Vorjahr: TEUR 0) und Erträge aus Währungsumrechnungsdifferenzen i.H.v. EUR 355 (Vorjahr: TEUR 691). 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Fremdleistungen i.H.v. TEUR 588 (Vorjahr: TEUR 226), Aufwendungen aus Währungsumrechnungen n i.H.v. TEUR 643 (Vorjahr: TEUR 385), Mieten i.H.v. TEUR 514 (Vorjahr: TEUR 259), Wartungskosten für Software i.H.v TEUR 368 (Vorjahr: TEUR 323) und Rechtsberatungskosten i.H.v. TEUR 329 (Vorjahr: TEUR 44). 6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen ausschließlich auf das Berichtsjahr und betreffen im Wesentlichen mit TEUR 81 (Vorjahr 987 TEUR) Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag und mit TEUR 70 (Vorjahr 838 TEUR) Gewerbesteuer. E. Nachtragsbericht Die KOCH Solutions GmbH hat das Bulk Material Handling (BMH)-Geschäft von FLSmidth A/S übernommen hat, einschließlich der früheren BMH-Akquisitionen von FLSmidth, die früher unter den Namen ThyssenKrupp Fördertechnik und Sandvik Mining Systems bekannt waren. Die Übernahme zum 1. September 2023 umfasst Know-how und geistige Eigentumsrechte, unter anderem, für Hafen- und Terminalausrüstungen, Lagerplatzgeräte, Pipe Conveyors und verschiedene kontinuierliche Tagebaumaschinen aus den Portfolios von FLSmidth und Mining Technologies (ehemals TK), Referenzen, Büros in Deutschland und Australien, zusätzliche Werkstätte in Port Hedland, Australien sowie Mitarbeiter und Projekte für Bergbau- und Fördertechnik. Weitere berichtspflichtige wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten. F. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 66 Angestellte (Vorjahr: 65) und 5 Leitende Angestellte (Vorjahr: 5). 2. Organmitglieder Herr Jürgen Maier ist seit dem 31. Juli 2018 zum alleinigen Geschäftsführer bestellt. Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen. 3. Verbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen, Geschäfte mit nahen stehenden Unternehmen/Personen Die JPMC Holding GmbH, eingetragen im Firmenbuch der Republik Österreich beim Landesgericht Leoben zu Firmenbuchnummer 578098 w, Geschäftsabschnitt: 8720 hält seit 12. Juli 2022 49% der Anteile der Gesellschaft. Die verbleibenden Anteile befinden sich im Besitz der Genma (Germany) Holding GmbH, Düsseldorf, eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf, Abteilung B (Reg. Nr. HRB 83941). Die Genma (Germany) Holding GmbH ist gemäß § 293 Abs. 1 HGB von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit. Die Gesellschaft wird in den durch die oberste Muttergesellschaft Jiangsu Rainbow Heavy Industries Co., Ltd., Nantong, Jiangsu, China aufgestellten Konzernabschluss einbezogen. Dieser übergeordnete Konzernabschluss wurde für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis aufgestellt und ist bei der Muttergesellschaft vor Ort in Nantong, Jiangsu, China einsehbar. 4. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss i.H.v. TEUR 973 auf neue Rechnung vorzutragen.
Wadgassen, den 12. Dezember 2023 Jürgen Maier, Geschäftsführer ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2022
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022A. Grundlagen des Unternehmens Als weltweit aktives Unternehmen entwickeln und realisieren wir maßgeschneiderte Lösungen für alle Bereiche des industriellen Massengüterumschlags. Dabei stehen wir für die gesamte Abwicklung - vom Projektmanagement bis zur schlüsselfertigen Übergabe. Von Fördertechnische Gesamtanlagen, Gurtförderanlagen, Lagerplatztechnik, Zugbeladesysteme Zugentladesysteme und Hafeneinrichtungen für Schüttgüter werden effiziente Kundenlösungen entwickelt und implementiert. Dabei werden verschiedene Wirtschaftszweige wie die Montanindustrie, die Zement- und Baustoffindustrie, der chemischen Industrie, der Düngemittelindustrie sowie der Hafenumschlag bedient. Die Koch Solutions GmbH wurde am 31. Juli 2018 gegründet und hat ihren Sitz in Wadgassen, Mehrheitsgesellschafter ist die Jiangsu Rainbow Heavy Industries Co., Ltd. mit Sitz in Nantong, Jiangsu, China, gelistet an der Börse in Shenzhen, China. Zum 1. Februar 2019 übernahm die Koch Solutions GmbH den Bulk-Material-Handling Bereich inklusive technisches Knowhow, IPR und Referenzen von FLSmidth A/S, Valby, Dänemark. In Form eines Betriebsübergangs gingen die Mitarbeiter der FLSmidth Wadgassen GmbH, dem vormaligen Global Technology Center für Bulk Material Handling innerhalb der FLSmidth Gruppe, auf die Koch Solutions GmbH über. Neben dem Hauptsitz der Gesellschaft in Wadgassen ist die Koch Solutions GmbH in Leoben, Österreich, sowie in Bolschoi Kamen, Region Primorje, Russland mit einer Niederlassung vertreten und ist zusätzlich alleiniger Gesellschafter der OOO Koch Solutions mit Sitz in Moskau, Russland. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das abgelaufene Geschäftsjahr war wesentlich durch die Auswirkungen der geopolitischen Entwicklungen geprägt. Die Störungen in den Lieferketten bestehen in Teilbereichen weiterhin, die Inflation und hier insbesondere das hohe Niveau der Energiepreise dämpfen die wirtschaftliche Entwicklung. Infolge dieser Ausgangslage ist das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland nur um 1,9% im Vergleich zum Vorjahr gewachsen. Die weltweite Entwicklung war mit einem Zuwachs von 3,2% dynamischer als in Deutschland. Dennoch schwächen hohe Energiepreise und große Unsicherheit die wirtschaftliche Entwicklung. Infolge der Ereignisse in Ukraine sind Vertriebsaktivitäten in Russland nicht mehr möglich. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass das auf dieses Marktgebiet entfallene Geschäftsvolumen durch andere Marktgebiete, wie z. B. dem Nahen Osten, erfolgreich kompensiert werden kann. Die strukturellen Herausforderungen in der Branche für die Herstellung von Förderanlagen im Schuttgutbereich bestehen weiterhin. Der Anpassungsdruck traditioneller Geschäftsstrategien mit großen lokalen Kapazitäten ist groß. Durch den erfolgreichen Abschluss dieses Transformationsprozesses in der Vergangenheit liegt der Fokus der Koch Solutions weiterhin hochgradig auf den Kunden. Wesentliche Leistungsindikatoren sind das insgesamt erzielte Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit, die erzielten Umsatzerlöse, die erzielte Gesamtleistung und Auftragseingänge in der Gesamtbetrachtung. 2. Geschäftsverlauf Die geschäftliche Entwicklung war trotz der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingen sehr positiv. Mit dem erzielten Projektfortschritt zweier Großprojekte im Nahen Osten wurde eine Gesamtleistung von EUR 123,8 Mio. (Vorjahr: EUR 56,8 Mio.) erzielt. Da der Abschluss dieser Projekte in den Jahren 2024 bis 2026 liegen wird, konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr durch die Umsatzrealisierung eines kleineren Projektes sowie den erzielten Umsatzerlösen im Customer Service ein Umsatz von EUR 10,8 Mio. (Vorjahr: EUR 102,1 Mio.) erzielt werden. Dies entsprach im Wesentlichen unseren Erwartungen. Die Auftragseingänge des Geschäftsjahres i.H.v. EUR 980 Mio. überstiegen die Erlöse deutlich. In der Folge stieg der Auftragsbestand zum Ende des Geschäftsjahres auf EUR 1.226 Mio. an (Vorjahr: EUR 256 Mio.). Darin enthalten ist ein Großauftrag für einen Kunden im Marktgebiet Naher Osten. Das Ergebnis vor Steuern betrug im Geschäftsjahr TEUR 1.131 (Vorjahr: TEUR 5.882) und lag damit im Bereich der Erwartungen. Das erzielte Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit lag in Folge des geringen Umsatzes erwartungsgemäß auf niedrigerem Niveau als im Vorjahr. Für die Umsatzrentabilität der Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr mit 9% (Vorjahr: 4%) das mittel- und langfristige Zielniveau von 3 - 4% übertroffen. Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr 71 Mitarbeiter (Vorjahr: 70). 3. Lage Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich zum Ende des Berichtsjahres wie folgt dar:
Die Bilanzsumme hat sich von EUR 46,1 Mio. im Vorjahr - unter Berücksichtigung der Anpassung des Ausweises der geleisteten Anzahlungen - auf EUR 229,5 Mio. im Berichtsjahr erhöht. Das Anlagevermögen i.H.v. TEUR 239 betrifft im Wesentlichen die IT-Infrastruktur unseres Unternehmens. Den Vorräten i.H.v. EUR 305,9 Mio. (Vorjahr: EUR 50,9 Mio.), die hauptsächlich den Beginn eines Großprojektes und den Projektfortschritt betreffen, sind vollständig aus erhaltenen Anzahlungen finanziert. Daneben bestehen weitere Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen von Kunden i.H.v. EUR 125,1 Mio. (Vorjahr: EUR 26,4 Mio.). Dementsprechend hat sich der Bestand der flüssigen Mittel ebenfalls erhöht von EUR 44,5 Mio. im Vorjahr auf EUR 224,7 Mio. im Berichtsjahr. Die Kapitalstruktur der Gesellschaft ist den nachstehenden Bilanzwerten zu entnehmen:
Zur Darstellung der Kapitalstruktur werden die Bilanzzahlen der Passivseite dem Eigen- bzw. Fremdkapital zugeordnet, wobei innerhalb des Fremdkapitals eine Zuordnung nach langfristiger bzw. mittel- und kurzfristiger Verfügbarkeit erfolgt. Der Anstieg der Rückstellungen (+ EUR 64,2 Mio.), der erhaltenen Anzahlungen (+ EUR 98,7 Mio.) sowie der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (+ EUR 20,0 Mio.) steht wie eingangs dargestellt in Zusammenhang mit dem Projektfortschritt zweier Großprojekte im Nahen Osten. Zum Bilanzstichtag weist unsere Gesellschaft ein insgesamt negatives Net Working Capital i.H.v. EUR -220,5 Mio. (Vorjahr: EUR -39,5 Mio.) aus, was insbesondere auf einen positiven Cash Flow unserer langfristigen Projekte zurückzuführen ist. Das Net Working Capital setzt sich zusammen aus dem Umlaufvermögen abzüglich der liquiden Mittel, der kurzfristigen Verbindlichkeiten und den Rückstellungen. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ergibt sich aus nachfolgender Kapitalflussrechnung:
Im Berichtsjahr hat sich der Finanzmittelbestand der Gesellschaft von EUR 44,5 Mio. im Vorjahr auf EUR 224,7 Mio. im Berichtsjahr erhöht. Die zahlungswirksame Veränderung der Finanzmittelbestände beläuft sich demnach auf EUR 180,2 Mio. Der deutliche Anstieg des Mittelzuflusses aus der laufenden Geschäftstätigkeit (+ EUR 159,7 Mio.) ist dabei Folge unserer langfristigen Projekte, bei denen die Summe der erhaltenen Kundenanzahlungen die unfertigen Leistungen und geleistete Anzahlungen an Lieferanten deutlich übersteigen. Investitionen in das Anlagevermögen beschränken sich weitestgehend auf Investitionen in unsere IT-Hard- und Software-Ausstattung und führten zu einem Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit von EUR 0,2 Mio. Im Geschäftsjahr erfolgte eine Gewinnausschüttung für das Vorjahr an die Gesellschafter, die zu einem Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit (- EUR 1,0 Mio.) geführt hat. Ertragslage Die im Berichtsjahr erzielten Umsatzerlöse von EUR 10,8 Mio. (Vorjahr: EUR 102,1 Mio.) entsprachen im Wesentlichen unseren Erwartungen. Durch die Leistungserbringung für ein langfristiges Projekt, welches erst in den Folgejahren abgeschlossen wird, wurde eine Gesamtleistung i. H. v. EUR 123,8 Mio. (Vorjahr: EUR 56,8 Mio.) erreicht. In der Folge erzielte unsere Gesellschaft im Berichtsjahr bei deutlich geringeren Umsätzen ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit i.H.v. EUR 1,1 Mio. (Vorjahr: EUR 5,9 Mio.). Die sich noch im Bestand befindlichen langfristigen Projekte werden in den Folgejahren entsprechend ihrer Fertigstellung zu den Umsatzerlösen unserer Gesellschaft beitragen. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich insbesondere aufgrund der Auflösung von Rückstellungen von EUR 3,1 Mio. gegenüber dem Vorjahr von EUR 1,2 Mio. auf EUR 4,3 Mio. erhöht. Der Materialaufwand beläuft sich auf EUR 116,4 Mio. (Vorjahr: EUR 40,8 Mio.). Der Anstieg resultiert aus dem Projektfortschritt eines Großprojektes. Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr von EUR 6,8 Mio. auf EUR 7,4 Mio. im Berichtsjahr erhöht und begründet sich aus tariflichen Gehaltssteigerungen und Sondereffekten im Vorjahr. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2022 beträgt TEUR 973 gegenüber TEUR 4.055 im Vorjahr. Zusammenfassend sind wir mit der Entwicklung des Geschäftsjahres - in einem weiterhin durch die geopolitischen Entwicklungen gezeichneten wirtschaftlichen Umfeld - zufrieden. Die Abwicklung unserer sich im Bestand befindlichen Aufträge wurde nur geringfügig beeinträchtigt. Für aus möglichen Verzögerungen in der Beschaffung resultierende Risiken bezüglich der mit unseren Kunden vereinbarten Lieferzeiten wurden im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilungen entsprechende Rückstellungen gebildet. Der Großteil unserer Aufträge jedoch war hiervon nicht betroffen. Bei unserer für den weitaus größten Teil unserer Stahlfertigung zuständigen Chinesischen Muttergesellschaft führten die Auswirkungen der geopolitischen Entwicklungen im Berichtsjahr zu keinen Einschränkungen, die nachhaltige Auswirkungen auf Terminplan oder Fertigungsqualität hatten. Die seit dem Ende 2020 weltweit deutlich gestiegene Nachfrage insbesondere nach Container-Frachtraum hat sich im laufenden Geschäftsjahr normalisiert. Die Beschaffung von elektronischen Komponenten zur Anlagensteuerung ist vor allem in Hinblick auf Lieferzeiten durch Verlängerungen und Verzögerungen gekennzeichnet. Dies muss im Rahmen der Projektrealisierung bestehender Aufträge und bei der Akquise von Neuaufträgen berücksichtigt werden. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Die weitere Entwicklung der geopolitischen Lage und die Beeinträchtigung der Lieferketten werden auch im kommenden Jahr einen wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung haben. Auf Grund der erzielten Auftragseingänge gehen wir dennoch von einer stabilen Entwicklung der Gesellschaft aus. Der Auftragsbestand entwickelte sich im Berichtsjahr durch die Akquirierung eines Großprojektes sehr positiv. Damit wird das Geschäftsjahr 2023 wesentlich durch die Anarbeit dieses Großprojektes, welches in 2026 abgeschlossen wird und durch den Projektfortschritt eines bestehenden Großprojektes, welches in 2024 abgeschlossen sein wird, geprägt sein. Die Umsatzerlöse werden in 2023 deutlich über denen des Berichtsjahres liegen. Für das Service- und Ersatzteilgeschäft erwarten wir eine Stabilisierung auf dem Vorjahresniveau in Höhe von EUR 3 - 4 Mio. Für das Geschäftsjahr 2023 erwarten wir ein positives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und einen deutlich höheren Jahresüberschuss. Der Auftragsbestand i.H.v. EUR 1.226 Mio. zum Ende des Berichtsjahrs wird voraussichtlich bis Ende 2026 zu den Umsatzerlösen der Gesellschaft beitragen und so zu deutlichen Umsatzsteigerungen führen. Basierend auf den derzeitigen Projekttätigkeiten erwarten wir über das Geschäftsjahr 2023 hinaus eine stabile Auftragslage. Bei konstant bleibenden, bzw. nur moderat anwachsenden operativen Kosten ist es unser Ziel, die Umsatzrentabilität der Gesellschaft bei 3-4% zu verstetigen. Basierend auf den im Berichtsjahr realisierten Auftragseingängen insbesondere im Neugeschäft sehen wir eine vorteilhafte Entwicklung der Profitabilität unserer Gesellschaft über die nächsten Geschäftsjahre gesichert. Die geopolitische Entwicklung in der Ukraine haben die Rahmenbedingung in dieser Region, insbesondere in Russland wesentlich verändert. Die Vertriebstätigkeiten für Neugeschäft bestehen nicht. Die Geschäftsführung geht davon aus, den Rückgang in dieser Region durch Neugeschäft im Nahen Osten kompensieren zu können. 2. Risikobericht Im Rahmen ihrer geschäftlichen Aktivitäten ist unsere Gesellschaft verschiedenen Risiken ausgesetzt. Das Risikomanagement ist zentraler Bestandteil unserer Planungs-, Steuerungs- und Kontrollprozesse mit dem Ziel die Risikosituation der Gesellschaft transparent darzustellen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, Risiken entweder zu vermeiden oder aber zumindest auf ein akzeptables Maß zu reduzieren. Das Währungsrisiko schätzen wir für unsere Gesellschaft momentan als gering ein. Der Anteil der in Fremdwährung abgewickelten Geschäftstransaktionen ist hoch. Diesem Risiko begegnen wir damit, dass bei größeren Kundenaufträgen oder Lieferantenbestellungen in Fremdwährung im Einzelfall Devisentermingeschäfte zur Risikominimierung eingegangen werden würden. Auch das Risiko des Zahlungsausfalls sehen wir für unsere Gesellschaft derzeit als gering an, da der größte Teil unserer Absatzgeschäfte mit entsprechenden Vorauszahlungen abgesichert ist. Alternativ besteht die Möglichkeit erwartete Kundenzahlungen durch Akkreditive abzusichern. Für die sich aus dem Auftragsbestand zum Jahresende ergebenden zukünftigen Risiken wurde im Rahmen des Jahresabschlusses durch die Bildung angemessener Rückstellungen bzw. Bewertung der Risiken in den Auftragskalkulationen Vorsorge getroffen. Einen Auftrag mit außerordentlich hohem Risikopotential haben wir derzeit nicht im Bestand. Das Absatzrisiko stellt momentan das größere Risiko für unsere Gesellschaft dar: Die Zahl, der im Großanlagenbau in unseren Absatzmärkten zu treffenden Investitionsentscheidungen ist begrenzt, gute Kundenbeziehungen und ein stetiger Ausbau der Market Intelligence ist daher oberste Priorität in unseren weltweiten Vertriebsaktivitäten. Unsere Konzernzugehörigkeit zu der Jiangsu Rainbow Heavy Industries Gruppe ermöglicht uns dabei ein im weltweiten Wettbewerb wichtiges Alleinstellungsmerkmal: Die KOCH Solutions GmbH ist ein in Westeuropa ansässiger Anlagenbauer mit direktem Zugriff auf eine konzerninterne Fertigungsstätte für unsere Anlagen in China, die weltweite Qualitätsstandards erfüllt. Eine weitere Folge dieser Gruppenzugehörigkeit ist eine deutliche Reduktion des Beschaffungsrisikos, da wir bei der Herstellung unserer Anlagen und Maschinen auch auf die langjährigen Erfahrungen und Kompetenzen unserer Muttergesellschaft in der Beschaffung und Fertigung zurückgreifen können. Aufgrund der seit Ende des Berichtsjahres bereits realisierten Auftragseingänge sehen wir jedoch auch in eventuell weiterhin aufgrund von Corona verzögerten Investitionsentscheidungen nur ein geringes Risiko für unsere Gesellschaft. Die Auswirkungen des Ukrainekonfliktes werden einen deutlichen Einfluss auf den Beschaffungsmarkt, insbesondere in der Energieversorgung, haben. Insbesondere europäische Lieferanten mit energieintensiven Produktionsprozessen werden vor großen Herausforderungen stehen. Teilweise wird es zu Anpassungen in Lieferketten und auch zu Lieferverzögerungen kommen. Die Koch Solutions GmbH sieht sich hier durch die konzerninterne Fertigung und den Aufbau von langfristigen Fertigungsbeziehung in China gut aufgestellt. Die unsere Gesellschaft betreffenden Risiken sehen wir in obiger Aufstellung umfassend dargestellt und mit den ergriffenen Maßnahmen beherrschbar. Die Geschäftsführung sieht keine wesentlichen weiteren Risiken. 3. Chancenbericht Bereits zum Ende des Berichtsjahres intensivierte Angebotsverhandlungen diverser Großprojekte in verschiedenen Bereichen lassen weitere Auftragseingänge im Verlauf des kommenden Geschäftsjahres erwarten. Insbesondere sehen wir hier die Erweiterung eines bestehenden Projektes im Nahen Osten. Mittelfristig ist mit partiellem Aufstocken der Personaldecke zu rechnen, um die Arbeitspakete entsprechend abzuarbeiten. Als weltweit aktives Unternehmen entwickelt und realisiert die Gesellschaft maßgeschneiderte Lösungen für alle Bereiche des industriellen Massengüterumschlags. Dabei wird die gesamte Abwicklung - vom Projektmanagement bis zur schlüsselfertigen Übergabe eines Projektes durch das Leistungsspektrum der Gesellschaft abgedeckt. Jahrzehntelange Erfahrung und hoch qualifizierte Mitarbeiter bilden ein solides Fundament für die weitere Entwicklung der Gesellschaft. Die sich der Gesellschaft eröffnenden Chancen sind mit dieser Einschätzung treffend dargestellt. Darüber hinaus bestehende wesentliche Chancen sieht die Geschäftsführung nicht.
Wadgassen, den 12. Dezember 2023 Jürgen Maier, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Koch Solutions GmbH, Wadgassen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Koch Solutions GmbH, Wadgassen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Koch Solutions GmbH, Wadgassen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 27. Dezember 2023 Grant
Thornton AG
Maximilian Meyer zu Schwabedissen, Wirtschaftsprüfer Frank Schmitt, Wirtschaftsprüfer |
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