RinderAllianz GmbH
Am Bullenberg 1, 17348 Woldegk, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Dr. Körte seit 17.2.2026 | Geschäftsführer |
Matthias Friedemann Dr. Löber seit 3.4.2014 | Geschäftsführer |
Sabine Dr. Krüger seit 19.10.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 38.25% | |
Rinderzucht Schleswig-Holstein eG - Zucht-Besamung-Absatz | 36.75% |
| 25.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 22.55% | |
| 20.00% | |
| 16.67% | |
| 9.69% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RinderAllianz GmbHWoldegkJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die RinderAllianz GmbH (RA) hat ihren Geschäftsbereich im Wesentlichen in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern (MV), den angrenzenden Gebieten in Brandenburg (Uckermark, Prignitz) und in Sachsen-Anhalt (ST). Geschäftsaktivitäten in anderen Bundesländern Deutschlands werden vorwiegend über die dort ansässigen Besamungsstationen und Zuchtorganisationen abgewickelt. Die RA bewirtschaftet in Woldegk eine EU-zertifizierte Besamungsstation mit ca. 300 Bullenplätzen. Die Jungbullen werden bei der Rinderzucht Schleswig-Holstein e.G. (RSH) in Ruhwinkel/Schleswig-Holstein quarantänisiert. Außerdem unterhält die RA einen Landwirtschaftsbetrieb mit 268 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche, die zur Stroh- und Futterproduktion sowie zur Produktion von Marktfrüchten genutzt wird. In Bismark wird ein Rinderzuchtzentrum betrieben. In dem Gebäude sind der RSA, der LKV ST und die ATS Mieter. Außerdem bewirtschaftet die RA in Bismark eine Sammelstelle für die Rindervermarktung, die als EU-Exportverladestation für Rinder anerkannt ist, sowie einen Quarantänestall für die Drittlandsvermarktung. Das Vermarktungszentrum der RA in Plau am See (OT Karow) wird als unselbständige Niederlassung betrieben und ist ebenfalls eine EU-anerkannte Exportverladestation für Rinder und Schafe. Neben den Verkaufsställen für Rinder und einer Auktionshalle, ist ein Spermadepot an diesem Standort angesiedelt. Weitere Sammelstellen für die Rindervermarktung werden in Mildenitz, Blankensee und Klein Wangelin betrieben. Im Zuchtprogramm arbeitet die RinderAllianz GmbH seit 01.01.2021 gemeinsam mit der Rinderzucht Schleswig-Holstein e.G., der Rinderproduktion Berlin-Brandenburg GmbH, der Qnetics GmbH, der Rinderunion West e.G. sowie der Rinderunion Baden-Württemberg e.V. in der PhönixGroup. In dieser Kooperation werden neben dem Holstein Zuchtprogramm auch Zuchtprogramme weiterer Rassen organisiert. 1 Rinderzuchtverband Sachsen-Anhalt eG. 2 Landeskontrollverband Sachsen-Anhalt e.V.. 3 LKV Agro-Tier-Service GmbH. 2. Forschung und Entwicklung Auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung wurde die langjährige Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen (Universität Halle-Wittenberg, Universität Kiel, Universität Rostock) und Forschungsinstituten (LFA MV Dummerstorf, IFN Schönow) fortgesetzt. Im Fokus standen neben Untersuchungen zur allgemeinen Verbesserung der genetischen Qualität der Rinderpopulation, die optimierte Anwendung biotechnischer Methoden in den Biotechnikstationen der Phönix-Group. Die Forschungen zur Einführung eines Zuchtwertes für Futtereffizienz der Milchkühe stehen inzwischen kurz vor dem Abschluss. Mit der Einführung ist im neuen Geschäftsjahr zu rechnen. Die RinderAllianz GmbH ist Mitglied im Förderverein Biotechnologieforschung (FBF). Im FBF werden gemeinsame Forschungsprojekte der deutschen Zuchtorganisationen auf dem Gebiet der Tierzucht und Reproduktion koordiniert. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die europäische Wirtschaft ist aufgrund der anhaltenden, angespannten Kriegssituation in der Ukraine weiterhin negativ beeinflusst und die Landwirtschaft in Europa ist noch komplizierteren Rahmenbedingungen ausgesetzt. Die Milch- und Rindfleischpreise haben zwar ein gutes Niveau erreicht, aber die deutlich gestiegenen Kosten schmälern die Unternehmensgewinne der Landwirte. Einzelentscheidungen der Ampelkoalition treffen die Landwirte in Deutschland besonders, da sie damit innerhalb Europas deutlich benachteiligt werden. Die bundesdeutsche Agrarpolitik ist unverantwortlich. Der Export von Zuchttieren nach Nordafrika ist nicht mehr möglich, Russland fällt als Exportpartner aus, der Kälberhandel wird deutlich erschwert und so gehen wichtige Einnahmequellen für Landwirte und RinderAllianz verloren. Die gesellschaftliche Akzeptanz für die Landwirtschaft könnte aufgrund der Krise in Europa evtl. wieder steigen, dagegen sprechen die öffentlichen Einlassungen vieler grüner Politiker. In dem für die RinderAllianz entscheidenden Milchviehsektor investieren fast ausschließlich große Konzerne, die regionale Unternehmen als Partner weniger akzeptieren. Der Kuhbestandsabbau schreitet weiter voran und kleine sowie mittlere Betriebe geben besonders häufig die Milchproduktion auf. Die RinderAllianz muss sich künftig auf die Betreuung größerer anspruchsvoller Kunden einstellen. Besonders personalintensive Dienstleistungen wie Reproservice oder Erfassung von Schlachtvieh müssen trotz steigender Personalnot für die Zukunft abgesichert werden. Der Mitarbeitergewinnung und der Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen muss künftig hohe Priorität eingeräumt werden. 2. Geschäftsverlauf a) Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Am 31.08.2023 standen insgesamt 238.401 (VJ 237.223) geprüfte Kühe im Geschäftsgebiet zur Besamung zur Verfügung; das ist eine Erhöhung um 1.178 (0,5 %) Tiere, davon in Mecklenburg 132.022 (VJ 133.491; -1.469; -1,1 %), in Sachsen-Anhalt 81.924 (VJ 83.174; -1.250; -1,5 %), in Brandenburg 12.606 (VJ 12.837; -237; -1,8 %), in Niedersachsen 4.259 (VJ 4.183; +76; 1,8 %) und in Sachsen sowie Thüringen 7.590 (VJ 5.578; +2.012; 36,1 %). Der Bestand an Herdbuchkühen im Milchkontroll- und Rinderzuchtverband eG (MRV) und im Bereich des Rinderzuchtverbandes Sachsen-Anhalt e.G. (RSA) ist um 2.426 HB-Kühe gesunken, die Anzahl der Mitgliedsbetriebe ist gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig gesunken, im MRV und RSA sind insgesamt 1.179 Betriebe (VJ 1.242) organisiert, 534 in der Abteilung Milchrind mit 181.386 HB-Kühen sowie in der Abteilung Fleischrind 645 Betriebe mit 8.852 HB-Kühen. b) Umsatz- und Ertragsentwicklung Das Geschäftsjahr wurde mit einem Umsatzvolumen in Höhe von 129,1 Mio. € abgeschlossen. Im Hinblick auf das Vorjahr ein Wachstum von 4,6 % bzw. 5,7 Mio. €. Aus dem Bereich der Rindervermarktung resultiert der Hauptanteil dieses Umsatzwachstums. Gemessen an den materiellen Zahlen hingegen gab es in diesem Geschäftsjahr wieder eine rückläufige Entwicklung in diesem Geschäftsbereich. Die verkauften Stückzahlen beliefen sich, über alle Tierkategorien hinweg, auf 114.245 Stück. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr wurden somit 8.001 (-6,5%) weniger Tiere vermarktet als im Vorjahr. Der Durchschnittserlös je Tier hat sich nochmals erhöht und ist auch auf die Entwicklung der gesamten Lebensmittelbranche zurückzuführen. Eine Margenverbesserung, wie im Vorjahr, konnte jedoch nicht erzielt werden. Die Geschäftsbereiche der Spermavermarktung und Besamungsdienstleistung im eigenen Gebiet sind ein wichtiger Geschäftszweig der RA und tragen mit großen Anteilen zum Gesamtbetriebsergebnis bei. Der Gesamtabsatz von Spermaportionen, sowohl im Zuchtgebiet als auch die in der Drittlands Vermarktung, belief sich auf 894.331 (VJ 927.362). Davon wurden im eigenen Zuchtgebiet 559.210 Portionen und 335.121 Portionen an Dritte verkauft. Prozentual konnte somit im eigenen Zuchtgebiet eine Steigerung auf 4,4 % erreicht werden. In Bezug auf den Rückgang der Milchkühe in dem gleichen Zeitfenster ist diese Entwicklung positiv zu werten, da Marktanteile gewonnen werden konnten. Der größere Rückgang ist prozentual und materiell in der Drittlandsvermarktung zu verzeichnen. Hier beläuft sich der Rückgang auf 56,5T Portionen bzw. 14,4 %. Aus eigener Produktion stammen 64,1 % des Spermas (VJ 67,7 %). Der erzielte Durchschnittspreis im Spermaverkauf ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,38 € leicht gestiegen. Die letztjährige Anpassung in der Gebührenordnung der Dienstleistungsbesamung der RA hat in diesem Geschäftsjahr zu einem Umsatzwachstum in Höhe von 540 T€ bzw. einer Steigerung von 9,7 % geführt, bei gleichzeitig steigenden Stückzahlen in diesem Geschäftsbereich. Der Anteil der Besamungen ist gegenüber dem Vorjahr um ca. 7,0 % (VJ 2,6 %) stark gestiegen und ist ebenso positiv zu werten, wie der Spermaverkauf im Zuchtgebiet. Etwa 64 % (VJ 62 %) des Spermas gelangte über die RA-Techniker in die Kühe. Es entfallen 234.767 Portionen (65%) auf MV und 123.923 Portionen (35 %) auf ST. Die Erstbesamungen sind auf 165.531 (VJ 157.785) gestiegen, die Gesamtbesamungen auf 384.908 (VJ 359.598), inklusive der Vertretungsbesamungen. Die mit der Besamung in Zusammenhang stehende Dienstleistungen, wie Trächtigkeitsuntersuchungen 98.621 (VJ 96.931) und Besamungstauglichkeiten 43.678 (VJ 42.767), sowie die Brunstbeobachtungsstunden entwickelten sich ebenfalls positiv und verzeichnen eine Steigerung von 12,8 % bzw. 1.216 Stunden. Die Nachfrage nach einigen RA-Bullen - insbesondere Foreman (39.576 Portionen), Mask Red (33.715 Portionen) und Bonum (28.010 Portionen) - hatte einen positiven Einfluss auf das Geschäftsergebnis der RA. Der Anteil Fleischrindsperma am Gesamtspermaverkauf war in dem vergangenen Geschäftsjahr steigend und beträgt jetzt 20,2 % (113.232 Portionen), im Vorjahr 19,5 %. Der Trend (Beef on Dairy) ist weiterhin steigend und wird zu Reduzierungen im Spermadurchschnittspreis führen. Insgesamt konnte ein Jahresergebnis vor Steuern von 909 TEUR erzielt werden (VJ. 1.462 TEUR). Die Vorjahresprognose mit der negativen Entwicklung des Ergebnisniveaus (im Vgl. 2021/22) hat sich leider bestätigt. c) Produktion/Beschaffung Für das Zuchtprogramm der RA wurden 20 (VJ 20) Jungbullen eingestallt, darunter waren 17 Milchrindbullen und 3 Fleischrindbullen. Es wurden 219 (VJ 103) Embryonen zugekauft. Die RA produzierte im Geschäftsjahr 907.431 Spermaportionen (VJ 681.577). d) Investitionen Die Investitionen beliefen sich auf insgesamt 2.028 TEUR (VJ 1.488 TEUR). Dies betraf Investitionen in Software mit 17 T€. Des Weiteren wurden Anzahlungen für eine neue Software in Höhe von 10 T€ getätigt. In Grund und Boden wurden 218 T€, in Bullenkälber und Zuchtbullen wurden 230 TEUR investiert und in den Fuhrpark 1.447 TEUR. In technische Anlagen und Maschinen wurden 11 TEUR und in übrige Betriebs- und Geschäftsausstattung 93 TEUR investiert. Ebenso wurde eine Beteiligung in Höhe von 2 TEUR erworben und Tilgungen von gewährten Darlehen in Höhe von 14 TEUR verbucht. Die Investitionen wurden aus eigenen Mitteln bestritten. e) Finanzsituation Zum Ende des Geschäftsjahres bestand eine sehr gute Eigenkapitalquote von 78,2 % (VJ 75,8 %). Zum Bilanzstichtag betrug der Bestand an liquiden Mitteln 10.364 TEUR (VJ 11.667 TEUR). f) Personalbereich Die hohen Anforderungen vieler Kunden erfordern es, trotz der gesunkenen Kuhbestände in den Bereichen Besamungstechniker und Außendienst weiter gut qualifiziertes Personal zu etablieren. Die RA hatte im Durchschnitt des Geschäftsjahres 191 (VJ 192) Mitarbeiter, hiervon sind 3 Mitarbeiter aushilfsweise tätig, 1 Mitarbeiter befindet sich in der Berufsausbildung, 2 Mitarbeiter befinden sich im Traineeprogramm und ein Mitarbeiter ist als Werksstudent tätig. 6 Mitarbeiter waren im Bereich Produktion, an den Standorten Woldegk und Bismark (Stall/Futterbau), beschäftigt. Das Unternehmen hat eine Stationstierärztin, 6 Mitarbeiter im Labor und in den Depots sowie 26 Mitarbeiter in der Verwaltung angestellt und 4 Mitarbeiter im Marketing beschäftigt. Die Mitarbeiterzahl der Besamungstechniker ist auf 72 gestiegen. Die RA beschäftigt im Außendienst Zucht / Spermavermarktung 12 Mitarbeiter und im Außendienst Rindervermarktung 27 Mitarbeiter. Im Fruchtbarkeitsserviceteam sind 4 Mitarbeiter und im Bereich Transport/Sonstige 4 Mitarbeiter angestellt. 8 MA sind im Bereich der Klassifizierung, Herdbuch- und Fleischrindabteilung beschäftigt. 13 Mitarbeiter sind in der Organisation der Geschäftsbereiche und 3 Mitarbeiter als Geschäftsführer tätig. Die gestiegenen Ansprüche der Kunden erfordern auch in Zukunft Bemühungen um hochmotivierte und qualifizierte Mitarbeiter. g) Umweltschutz/Tierschutz Die Gesellschaft achtet beim Einkauf auf wiederverwendbare Grundstoffe. In der Besamungsstation Woldegk werden die Bullen tierartgerecht auf Stroh gehalten, die Abprodukte wie Gülle und Dung werden dem Boden wieder zugeführt. h) Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Das Geschäftsjahr 2022/23 war geprägt von intensiven Diskussionen zur Weiterentwicklung des gemeinsamen Phönix-Zuchtprogrammes, mit dem Ziel, die Vorteile der Kooperation für alle Partner noch besser nutzbar zu machen. Das Phönix-Zuchtprogramm ermöglichte auch im abgelaufenen Geschäftsjahr den Zukauf von sehr hochwertigen Bullen, die in den deutschen und internationalen Top-Listen hervorragend rangieren. In der Spermavermarktung konnte der Absatz im eigenen Zuchtgebiet durch den Zugewinn von Marktanteilen gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert werden. In der Drittvermarktung sind dagegen stärkere Rückgänge von -14,4 % bzw. 56,5 T Portionen zu verzeichnen. Die Vermarktungsaktivitäten im Gebiet der Masterrind konnten leicht ausgebaut werden und tragen zum insgesamt stabilen Ergebnis in diesem Bereich bei. Mit einem Rückgang um -6,5 % waren im Unternehmensbereich Rindervermarktung erstmals seit Jahren sinkende Stückzahlen zu verzeichnen. Steigende Erzeugerpreise beeinflussten den Umsatz allerdings positiv, so dass dieser weiter gesteigert werden konnte. Verschiedene Vermarktungsprogramme mit Handelspartnern und dem Schlachthof Teterow, fördern die regionale Rindfleischproduktion. 3. Lage Umsatzentwicklung 2018/19 bis 2022/23:
Die Umsatzerlöse aus dem Bereich der Besamung sind unterteilt in Umsatz aus Spermaverkauf (10.630 TEUR; VJ 10.016 TEUR) sowie Umsatz aus Besamungs-Dienstleistung (6.105 TEUR; VJ 5.566 TEUR). Nachstehende Kennzahlen geben eine ausreichende Übersicht über die Entwicklung der Gesellschaft bezüglich Vermögens- und Finanzlage, Ertragslage und Rentabilität:
Die Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten in der Regel innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Insgesamt ist die wirtschaftliche Lage des Unternehmens als gut zu bezeichnen. Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter (m/w/d), Umsatzrendite und Cashflow herangezogen. Die Umsatzrendite wird mit dem "Ergebnis vor Steuern" im Verhältnis zu den Umsatzerlösen berechnet. Der Cashflow errechnet sich aus der Summe des Jahresergebnisses, der Abschreibungen und der Bewertung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen. 1Sachanlagenintensität = Sachanlagen : Bilanzsumme. 2Eigenkapitalquote = Eigenkapital : Bilanzsumme. 3Umsatzrentabilität = Betriebsergebnis : Umsatzerlöse. 4Eigenkapitalrentabilität = Ergebnis vor Ertragsteuern : Eigenkapital. III. Prognosebericht Die Marktsituation für Milch und Rindfleisch war im abgelaufenen Geschäftsjahr gekennzeichnet von einer stabilen Preisentwicklung auf vergleichbar hohem Niveau. Das führte zu deutlich höheren Erlösen in den Mitgliedsbetrieben, die aber durch gleichzeitig stark steigende Kosten für Energie, Futter und andere Betriebsmittel aufgezehrt wurden. Bestehende und neu eingeführte Sanktionen im Handel, sowie die nochmals ansteigenden Energiekosten beeinträchtigten die Erlössituation erheblich. Exporte von Zuchtrindern und Fleisch wurden außerdem durch weitere politische Restriktionen bei Tiertransporten erschwert. Mit der Einführung eines "BRS Standards für Tiertransporte" soll eine transparente Dokumentation ermöglicht werden, wodurch tierschutzrelevante Aspekte der Tiertransporte nachvollzogen werden können. Trotz der positiven Entwicklung der Erzeugerpreise geht der Strukturwandel ungebremst weiter. Das betrifft sowohl den Betriebszweig Milchproduktion als auch die Rindfleischproduktion, was in sinkenden Beständen bei Milch- und Mutterkühen resultiert. Die RinderAllianz reagiert mit regelmäßigen Anpassungen der Dienstleistungs- und Personalstruktur, wobei den wachsenden Ansprüchen der modernen rinderhaltenden Betriebe stets Rechnung getragen wird. Mit der Einstellung von hochqualifizierten Mitarbeitern und muss hier trotz z.T. sinkender Umsätze in Vorleistung gegangen werden. In der Spermavermarktung wird der Einsatz von Fleischrassebullen (Beef on Dairy) weiter an Bedeutung gewinnen. Ein qualitativ hochwertiges Angebot an geprüften Bullen soll zukünftig einen weiteren Preisverfall in diesem Bereich bremsen. Für die Stabilisierung des Marktanteils der RinderAllianz im eigenen Zuchtgebiet werden gezielt Betriebe angesprochen, die aktuell Sperma und Dienstleistungen von Mitbewerbern in Anspruch nehmen. Die sinkenden Kuhbestände beeinflussen die Umsätze im Viehhandel und in der Spermavermarktung. Es ist daher eine tendenziell rückläufige Umsatzentwicklung zu erwarten. Das Geschäftsjahresergebnis der RinderAllianz für das kommende Geschäftsjahr wird deshalb unterhalb des diesjährigen Niveaus prognostiziert. Die Zusammenarbeit in der PhönixGroup mit den Partnern RSH, RBB, Rinderunion West eG (RUW), Rinderunion Baden-Württemberg eG (RBW) und der Qnetics GmbH bildet eine stabile Grundlage für die Produktentwicklung. Die Themen Kommunikation, Arbeitsorganisation und Mitarbeiterführung werden für eine starke Marktposition der RA entscheidend sein. Hochmotivierte und gut qualifizierte Mitarbeiter zu akquirieren und an das Unternehmen zu binden, bleibt die wichtigste Aufgabe für die Zukunft. Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion bilden für das neue Geschäftsjahr kaum zu kalkulierende Risiken, die abschließend nur schwer zu bewerten sind. Für das kommende Geschäftsjahr kann daher nur schwer prognostiziert werden, wie das Unternehmensergebnis zu erwarten ist. Tendenziell wird es jedoch unter dem Vorjahresergebnis liegen, da auch die Energiepreisentwicklung und grundsätzliche Kostensteigerungen in allen Segmenten das Ergebnis negativ beeinflussen werden. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht a) Branchenspezifische Risiken Der volatile Milchmarkt wird durch die weltweite Ausbreitung von Corona nochmals deutlich beeinflusst. Die wirtschaftliche Lage vieler Milchproduzenten verschlechtert sich trotz aktuell verbesserter Milchpreise aufgrund deutlich gestiegener Kosten. Die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen der RA wird weiter sinken. b) Ertragsorientierte Risiken Es bestehen keine Währungsrisiken der RA. Der Strukturwandel wirkt sich weiter aus. Steigende Preise der Betriebsmittel und sinkende Preise für Rindersamen am Weltmarkt beeinflussen auch die Marktentwicklung der RA. In der Rindervermarktung müssen mögliche Ausfallrisiken im Vorfeld abgeklärt werden. Die Prävention der Besamungsstation vor Tierseuchen ist Voraussetzung, um den Betrieb und die Produktion aufrecht zu erhalten. Die Einhaltung der gesetzlichen und innerbetrieblichen Hygienebestimmungen, u. a. gegen Tierseuchen, wird durch die Stationstierärztin der RA überwacht. c) Finanzwirtschaftliche Risiken Die Liquiditätslage ist gut. Es sind voraussichtlich keine Engpässe zu erwarten. Verbindlichkeiten werden in der Regel innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft aus Eigenkapital. Durch hohen Umsatz in der Rindervermarktung ist die Absicherung der kurzfristigen Liquidität zu gewährleisten. Die Absatzfinanzierung gegenüber den Kunden hat sich weiter erhöht. Das Forderungsmanagement ist der veränderten Situation angepasst. Bei größeren Geschäften wird vorab die Bonität der Kunden geprüft. Aufgrund der schwierigen Lage vieler Betriebe sind künftig mehr Ausfälle zu erwarten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen. 2. Chancenbericht Die RinderAllianz verfügt über ein qualifiziertes Team ortsansässiger Mitarbeiter und kann so interessante Angebote für moderne Milchviehbetriebe erfolgreich am Markt platzieren. Die Vorteile eines regionalen Serviceunternehmens können den Einfluss nationaler und internationaler Wettbewerber begrenzen. Die Zusammenarbeit im Phönix-Zuchtprogramm ist effektiv und erfolgreich, die Produkterstellung kann relativ kostengünstig und entsprechend den Kundenwünschen erfolgen. Milchviehbetriebe im RA-Zuchtgebiet nutzen in großem Umfang die von der RA angebotenen, und im internationalen Vergleich sehr innovativen Zuchtmethoden, wie Genotypisierung und computergestützte Anpaarungsplanung. Der anhaltende Strukturwandel erfordert weiter Anpassungen der Serviceleistungen der RA am Sperma- und Zuchtvieh und Rindfleischmarkt. Die Mitarbeiterakquise und -bindung wird über den Unternehmenserfolg entscheiden. 3. Gesamtaussage Die RinderAllianz konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr ihre Marktposition im eigenen Zuchtgebiet deutlich im Bereich Besamung ausbauen, in der Drittvermarktung von Sperma konnte nicht an die zwei besonders erfolgreichen Vorjahre angeknüpft werden. Die Rindervermarktungsabteilung erzielte Umsatzsteigerungen, die Tierzahlen im Zuchtviehbereich waren rückläufig. Der Aufbau des RinderAllianz Unternehmensverbundes mit MRV und MQD sichert ein komplexes Dienstleistungsangebot für die Mitglieder und Kunden. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen Kundenstamm, der sich verkleinert und dessen Solvenz aufgrund der Volatilität der Märkte sinkt. Forderungsausfälle sind zu erwarten. Verbindlichkeiten werden in der Regel innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Bei kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen finanziert sich die Gesellschaft aus eigenen Mitteln. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informiert sich das Unternehmen vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität der Kunden. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Selbstständige Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Woldegk, den 29. November 2023 gez. Dr. Sabine Krüger, Geschäftsführerin gez. Heiko Güldenpfennig, Geschäftsführer gez. Dr. Matthias Löber, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für die Zeit vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023RinderAllianz GmbH WoldegkI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die RinderAllianz GmbH hat ihren Sitz in Woldegk. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Neubrandenburg unter HR B 1679 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich, sofern nicht beim entsprechenden Posten genannt, unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 265 Abs. 1 Satz 1, 266 ff. HGB) und den Regelungen der §§ 42 bis 42a GmbHG aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren i.S.d. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden mit den ggf. zugeschriebenen Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, die nach der linearen Methode vorgenommen wurden, bewertet. Ein entgeltlich erworbener Kundenstamm wird linear über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren planmäßig abgeschrieben. Beim "Abgang" (Verkauf u.a.) der Tiere des Sachanlagevermögens (Zucht- und Jungbullen) erfolgt eine Umbuchung des Restbuchwerts in das Umlaufvermögen; ein erzielter Verkaufserlös wird als Umsatz und der Restbuchwert als Wareneinsatz ausgewiesen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse wurden entsprechend § 255 Abs. 2 HGB mit den Herstellungskosten abzüglich der zur Einhaltung des Niederstwertprinzips erforderlichen Bewertungsabschläge angesetzt. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Waren wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Für zweifelhafte Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen in Höhe des voraussichtlichen Ausfalls vorgenommen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % (i.Vj.: 1,0 %) der nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten wurden gezahlte Beträge mit dem Nennwert erfasst, die als Aufwand dem auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr zuzuordnen sind. Von dem Wahlrecht, auf den Ansatz einer sich insgesamt aus den Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz ergebenden zukünftigen Steuerentlastung als aktive Steuerlatenz zu verzichten, wird Gebrauch gemacht (§ 274 Abs. 1 Satz 2 HGB). Ein sich ergebender Überhang passiver latenter Steuern wird grundsätzlich angesetzt. Erhaltene Investitionszuschüsse wurden ebenfalls in entsprechende Sonderposten eingestellt und über die Nutzungsdauer der betreffenden Vermögensgegenstände ertragswirksam aufgelöst. Der Unterschiedsbetrag zwischen den üblichen handelsrechtlichen Abschreibungen und den nach § 254 HGB aufgrund von steuerrechtlichen Vorschriften (Sonderabschreibungen gem. § 4 Fördergebietsgesetz) zulässigen Abschreibungen wurde in einen Sonderposten mit Rücklageanteil i.S.d. §§ 247 Abs. 3, 273 HGB a.F. eingestellt. Von dem Beibehaltungswahlrecht des Art. 67 Abs. 3 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Die Auflösung der Sonderposten wird entsprechend der Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet. IV. Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen
(2) Beteiligungen i.S.d. § 285 Nr. 11 HGB und sonstige Beteiligungen Die Gesellschaft war am 31.8.2023 an folgenden Gesellschaften i.S.d. § 285 Nr. 11 HGB beteiligt:
(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben folgende Restlaufzeiten:
Die Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen und Gesellschafter stellen im Wesentlichen gleichzeitig Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dar. (4) Bilanzgewinn Der ausgewiesene Bilanzgewinn enthält Gewinnvorträge aus Vorjahren in Höhe von EUR 17.630.935,35 (Vj.: EUR 16.785.757,20) (5) Eigenkapital Das Eigenkapital hat sich wie folgt entwickelt:
Die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 3.755.266,31 betrifft den Saldo der im Rahmen einer zum 1. Oktober 2013 erfolgten Eingliederung übertragenen Gegenstände des Aktiv- und Passivvermögens, der über den gewährten Geschäftsanteil von TEUR 250 hinausgeht. (6) Sonderposten für Investitionszulagen und -zuschüsse Der Sonderposten für Investitionszulagen und -zuschüsse entwickelte sich im Geschäftsjahr wie folgt:
Der Ertrag aus der Auflösung des Sonderpostens ist in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. (7) Sonderposten mit Rücklageanteil Der Sonderposten mit Rücklageanteil i.S.d. § 4 FöGbG entwickelte sich im Geschäftsjahr wie folgt:
Der Ertrag aus der Auflösung des Sonderpostens ist in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. (8) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
(9) Angaben zu Restlaufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten Am Abschlussstichtag hatten die Verbindlichkeiten der Gesellschaft die nachfolgend dargestellten Restlaufzeiten und waren wie folgt besichert:
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen übliche Eigentumsvorbehalte (Ausnahme bei Kommissionsverträgen in der Viehvermarktung). (10) Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen und Gesellschaftern Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und gegenüber Gesellschaftern stellen im Wesentlichen gleichzeitig Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dar. (11) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Abschlussstichtag bestanden folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
(12) Latente Steuern Die passiven latenten Steuern beruhen auf Bewertungsdifferenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz in folgenden Bilanzposten:
Aus den Differenzen ergibt sich bei der Anwendung eines Steuersatzes i.H.v. 30% insgesamt eine passive Steuerlatenz i.H.v. TEUR 27 (i.Vj.: TEUR 11). 1 Berechnungsformel: Handelsbilanzwert ./. Steuerbilanzwert V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (13) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt:
(14) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszulagen und -zuschüsse und des Sonderpostens mit Rücklageanteil i.H.v. insgesamt EUR 23.923,00 (i.Vj.: EUR 47.297,00). Davon entfielen auf steuerliche Sonderposten i.S.d. §§ 247 Abs. 3, 273 HGB a.F. EUR 916,00 (i.Vj.: EUR 11.260,00). Darüber hinaus sind in dem Posten Erträge aus der Herabsetzung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen i.H.v. EUR 0,00 (i.Vj.: EUR 43.436,55), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. EUR 316.019,74 (i.Vj.: EUR 271.108,73), Erträge aus Anlagenabgängen i.H.v. EUR 211.795,14 (i.Vj.: EUR 68.504,38), Erträge aus der Herabsetzung von Verbindlichkeiten i.H.v. EUR 1.233,41 (i.Vj.: EUR 15,00) und sonstige aperiodische Erträge i.H.v. EUR 8.577,48 (i.Vj.: EUR 7.608,05) enthalten. (15) Sonstige betriebliche Aufwendungen Der Posten enthält Verluste aus Anlageabgängen in Höhe von EUR 31.381,78 (i.Vj.: EUR 25.428,28), Forderungsverluste und Aufwendungen aus der Zuführung zu Wertberichtigungen in Höhe von EUR 4.560,91 (i.Vj.: EUR 61.741,00) sowie sonstige aperiodische Aufwendungen in Höhe von EUR 4.160,74 (i.Vj.: EUR 0,00). (16) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten periodenfremde Erträge (-) bzw. Aufwendungen i.H.v. TEUR -36 (i.Vj.: TEUR -1). VI. Sonstige Angaben (17) Angaben zur Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an: • Dipl. agr. Ing. Dr. agr. Sabine Krüger, Strasburg, • Dipl. agr. Ing. Heiko Güldenpfennig, Rostock, • Dipl. agr. Ing. Dr. agr. Matthias Löber, Bismark. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird aufgrund der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. (18) Angaben zum Aufsichtsrat Die Gesellschaft hat gemäß § 52 GmbHG i.V.m. § 6 des Gesellschaftsvertrages einen Aufsichtsrat, der aus elf Mitgliedern besteht. Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr an: • Dr. Ingo Papstein (Vorsitzender), Dummerstorf, Geschäftsführer der Dam- und Mutterkuhhaltung Schneider & Nitsche GbR, Hohen Wangelin, • Heiko Wendell-Andresen (stellvertretender Vorsitzender), Beringstedt, selbständiger Landwirt • Hans-Archibald Lindecke (2. Stellvertretender Vorsitzender), Beesewege, privater Landwirt, Lindecke GbR, • Dirk Schmüser, Granzin, selbständiger Landwirt, • Hartmut Subklew, Marlow, Geschäftsführer der Agrargenossenschaft Bartelshagen I e.G., • Arnd Helm, Teuchern, Hauptgeschäftsführer der Landwirtschafts GmbH "Osterland", Teuchern, • Rainer Wollert, Gohre, selbständiger Landwirt, • Claus Solterbeck, Beringstedt, selbständiger Landwirt, • Christian Fischer, Brunsbek, selbständiger Landwirt, • Volker Kaack, Mözen, selbständiger Landwirt, • Klaus-Dieter Augustin, Kemnitz, Geschäftsführer Rinderzucht Augustin KG. Die Aufsichtsratsvergütungen incl. Kostenersatz beliefen sich im Berichtsjahr auf TEUR 51 (i.Vj.: TEUR 43). (19) Angaben zu Arbeitnehmern Im Geschäftsjahr 2022/23 wurden neben den Geschäftsführern folgende Arbeitnehmer beschäftigt:
(20) Angaben zum Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar setzt sich wie folgt zusammen:
Die auf frühere Geschäftsjahre entfallenden Erträge sind in dem GV-Posten 4. enthalten. (21) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Der Einfluss der nach wie vor angespannten politischen und wirtschaftlichen Gesamtlage ist im Lagebericht dargestellt. (22) GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, für das Geschäftsjahr 2022/23 eine Gewinnausschüttung in Höhe von TEUR 120 vorzunehmen. Der Restbetrag des Bilanzgewinns soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Woldegk, den 29. November 2023 gez. Dr. Sabine Krüger, Geschäftsführer gez. Heiko Güldenpfennig, Geschäftsführer gez. Dr. Matthias Löber, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.12.2023 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die RinderAllianz GmbH, Woldegk Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der RinderAllianz GmbH, Woldegk, - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RinderAllianz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. August 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 30. November 2023 VHL
Vahle & Langholz GmbH
Michael Schürmann, Wirtschaftsprüfer Carl Michael Eichler, Wirtschaftsprüfer |
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