Stammdaten

Register
Amtsgericht Bonn HRB 11421
Vorher
Manfred Vetter Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
21.7.1995
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Haushalts- oder Hauswirtschaftsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
die Herstellung und Vertrieb von Hebekissen, Dichtkissen, Vakuumsaugern, flexiblen Hohlkörpern und Kunststoffprodukten aller Art. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere Erzeugnisse gleicher Art herzustellen und zu vertreiben.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Samuel Veijo Rayburn
seit 21.8.2025
Prokura
Miroslaw Purpura
seit 21.8.2025
Geschäftsführer
Nadine Raudszus
seit 19.2.2024
Prokura
Jessica Rousseau
seit 22.12.2023
Prokura
Laura Schüller
seit 30.1.2023
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Vetter GmbH

Zülpich

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

1. Grundlagen der Gesellschaft, gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branche

Das Wirtschaftswachstum in Deutschland sank laut Statistischem Bundesamt um 0,2%p.a. geschätzt. Die Inflationsrate ist in 2024 gesunken und beträgt nun 2,2 %. Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland und auch in den von uns belieferten Auslandsmärkten ist vor allem aufgrund der politischen Krisen und Kriege herausfordernd.

Die Vetter GmbH produziert und vertreibt pneumatische Rettungsgeräte und pneumatische Rohr- und Prüf-Dichtkissen. Die Betriebsleistung verteilt sich auf das In- und Ausland. Die Exportquote lag im Geschäftsjahr 2024 bei 59 % (Vorjahr: 56 %). Ungeachtet der konjunkturellen Verwerfungen wird das Geschäft der Vetter GmbH hauptsächlich von den Entwicklungen in der Rettungsbranche bestimmt.

Die Vetter GmbH ist eine 100%ige Tochter der IDEX Europe GmbH mit Sitz in Erlangen. Die IDEX Europe GmbH wiederum gehört zum weltweit operierenden IDEX-Konzern mit Sitz in Lake Forest, Illinois, USA. Die Betriebs- und Verwaltungsgebäude am Firmensitz in Zülpich werden von der IDEX Leasing GmbH, Erlangen, angemietet. Die IDEX Leasing GmbH ist ebenfalls eine Gesellschaft des IDEX-Konzerns.

Zwischen der Vetter GmbH und der IDEX Europe GmbH bestand während des gesamten Berichtsjahres ein Ergebnisabführungsvertrag.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Ertragslage

Die Vetter GmbH konnte sich in ihren Märkten behaupten und ein Ergebnis vor Steuern und Ergebnisabführung von TEUR 8.765 (Vorjahr: TEUR 7.231) erzielen. Die folgenden Faktoren haben sich wesentlich auf die Ertragslage ausgewirkt.

Das Rohergebnis in Höhe von TEUR 17.966 (Vorjahr: TEUR 15.865) liegt aufgrund eines Umsatzanstiegs von 11,8% deutlich über dem Vorjahr. Darüber hinaus ist der Materialaufwand durch verbesserte Einkaufskonditionen unterproportional zu den Umsatzerlösen gestiegen.

Umsatzzuwächse konnten vor allem in Nord- und Südamerika (TEUR +2.211), im europäischen Ausland (TEUR +749) und im Inland (TEUR +258) erzielt werden, während die Umsätze im Nahen Osten (TEUR -567), in Asien (TEUR -31) und in Afrika (TEUR -20) rückläufig waren.

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter blieb in 2024 unverändert bei durchschnittlich 117 Mitarbeiter. Die Personalkosten stiegen um TEUR 358 auf TEUR 7.037. Ursächlich waren hier im Wesentlichen Gehaltsanpassungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 511 anstiegen. Sie setzen sich aus Raumkosten, Instandhaltungsaufwendungen, Frachtkosten, Werbe- und Reisekosten, KFZ-Kosten und sonstigen Verwaltungskosten zusammen. Ursächlich für den Anstieg waren insbesondere allgemeine Kostensteigerungen.

Das Finanzergebnis, bestehend aus Erträgen aus Ausleihungen des Finanzvermögens (TEUR +284 gegenüber Vorjahr) und Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen (TEUR -14 gegenüber Vorjahr) hat sich aufgrund der gestiegenen Zinsen deutlich verbessert.

Für das Geschäftsjahr 2024 ergeben sich ein EBIT von TEUR 6.522 (Vorjahr: TEUR 5.258) und ein EBITDA von TEUR 6.848 (Vorjahr: TEUR 5.586).

Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist auf der Aktivseite insbesondere durch ein Darlehen an eine Schwestergesellschaft (TEUR 45.116; Vorjahr: TEUR 53.478) gekennzeichnet. Das Darlehen hat sich im Wesentlichen einerseits durch eine Rückzahlung in Höhe von TEUR 10.600 verringert. Andererseits wurden in Anlehnung an den EURIBOR Zinsen in Höhe von TEUR 2.203 erwirtschaftet.

Die Sachanlagen verringerten sich um TEUR 143. Investitionen in Maschinen und Betriebsausstattung von TEUR 179 stehen Abschreibungen von TEUR 323 gegenüber. Es handelt sich vorwiegend um Ersatzinvestitionen.

Der Anstieg der Vorräte in Höhe von insgesamt TEUR 525 betrifft mit TEUR 329 Fertige Erzeugnisse, mit TEUR 118 Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie mit TEUR 78 Unfertige Erzeugnisse.

Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 1.646 auf TEUR 3.460 resultiert im Wesentlichen aus Projektgeschäften, die in der zweiten Jahreshälfte fakturiert wurden und längere Zahlungsziele hatten.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Warenlieferungen und Kostenverrechnungen und haben zum Jahresende um TEUR 353 zugenommen.

Auf der Passivseite dominiert weiterhin das Eigenkapital, das aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags unverändert TEUR 52.188 beträgt. Die Eigenkapitalquote liegt mit 93,1 % über dem Vorjahr (Vorjahr 84,8 %).

Die sonstigen Rückstellungen sind um TEUR 113 angestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus höheren Verpflichtungen aus dem Personalbereich (Boni und Zeitguthaben TEUR +93).

Der Anstieg der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen um TEUR 204 auf TEUR 235 resultiert im Wesentlichen aus einem erhöhtem Auftragsvolumen im Vergleich zum Vorjahr.

Der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 217 beruht auf höheren Einkäufen zum Jahresende sowie der Ausnutzung von Zahlungszielen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind aufgrund von Zahlungen an die Muttergesellschaft deutlich um TEUR 6.073 auf TEUR 1.785 gesunken.

Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft zeigt mit TEUR 2.457 (Vorjahr: TEUR 1.762) einen gestiegenen Finanzmittelfonds. Die Cashflow-Rechnung ist weiterhin durch hohe Überschüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit geprägt, die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich aus Eigenmitteln unserer Gesellschaft. Des Weiteren ist die Vetter GmbH in das konzernweite Finanzierungssystem der IDEX-Gruppe eingebunden.

Der aus liquiden Mitteln bestehende Finanzmittelfonds erhöhte sich um TEUR 695 auf TEUR 2.457. Der Anstieg resultiert aus einem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 4.505 sowie aus Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR 10.421, bei Zahlungsmittelabflüssen aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 14.231. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrifft in Höhe von TEUR 10.600 die Rückzahlung der Ausleihung. Die Zahlungsmittelabflüsse aus Finanzierungstätigkeit resultieren aus der Gewinnabführung für das Vorjahr in Höhe von TEUR 7.231 sowie aus der Vorabgewinnabführung für 2024 in Höhe von TEUR 7.000.

Die Kennzahlen der Finanzlage haben sich im Berichtsjahr darauf aufbauend wie folgt entwickelt:

Die Anlagendeckung I, definiert als prozentuales Verhältnis des Eigenkapitals zum Anlagevermögen, beträgt zum Bilanzstichtag 112,5 % (Vorjahr: 95,1 %).

Die Liquidität ersten Grades, definiert als prozentuales Verhältnis der flüssigen Mittel zum kurzfristigen Fremdkapital, hat sich im Vorjahresvergleich von 18,8 % auf 63,2 % erhöht.

Das Working Capital hat sich entsprechend von TEUR -2.704 im Vorjahr auf nun TEUR +5.805 erhöht.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Wesentliche Leistungsindikatoren, die wir zur Steuerung unseres Unternehmens einsetzen und regelmäßig im Rahmen unseres monatlichen Reportings an den Konzern betrachten, sind die Umsatzerlöse sowie das operative Ergebnis (EBIT).

Das Geschäftsjahr 2024 hat unsere Planungen übertroffen. Insbesondere aufgrund der Projektgeschäfte in Nord- und Südamerika haben die Umsätze die im Vorjahr getroffenen Prognose um 8,8% übertroffen.

Das operative Ergebnis (EBIT) ist um 24,0 % höher als im Vorjahr und hat damit ebenfalls die Vorjahresprognose deutlich übertroffen. Da umsatzunabhängige Kosten wie z.B. Abschreibungen und Sonstige betriebliche Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert blieben, hat sich der Anstieg der Umsatzerlöse um 11,8 % gegenüber Vorjahr überproportional auf das operative Ergebnis ausgewirkt.

3. Investitionen

Die Investitionen in das Sachanlagevermögen des Geschäftsjahres betrafen mit TEUR 58 Investitionen und Anzahlungen auf Investitionen für den Maschinenpark der Produktion. Die restlichen TEUR 121 betrafen im Wesentlichen die Betriebs- und Geschäftsausstattung.

4. Beschaffung

Vor dem Hintergrund gestörter Lieferketten und überproportionaler Preissteigerungen bei wichtigen Rohstoffen liegen die Schwerpunkte des Beschaffungswesens mehr denn je auf der sicheren Versorgung mit Materialien sowie der Eindämmung der Preissteigerungen. Die Pflege der langjährigen Zusammenarbeit mit unseren Hauptlieferanten ergänzt um das aktive Sourcing von alternativen Materialien und Lieferanten hat hier dazu beigetragen, dass die Materialversorgung in 2024 jederzeit gegeben war und dass die durchschnittliche Materialpreissteigerung bei nur 1,4 % lag.

5. Personal

Der durchschnittliche Personalbestand war in 2024 unverändert 117 Mitarbeiter.

6. Forschung und Entwicklung

Im Geschäftsjahr 2024 waren die Entwicklungstätigkeiten durch die Weiterentwicklung unserer bestehenden Produkte sowie die Entwicklung von zusätzlichen Produkten geprägt. Wir erwarten auch für die Zukunft, durch erfolgreiche Entwicklungsprojekte die Marktposition der Vetter GmbH zu stabilisieren bzw. auszubauen. In der Forschung und Entwicklung sind fünf Mitarbeiter direkt beschäftigt, die zusätzlich auf Kapazitäten innerhalb der IDEX-Gruppe zugreifen können. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen TEUR 543 (Vorjahr: TEUR 445).

7. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung, Angaben zum Risikomanagement

Strategie

Das Risikomanagement wird von der Gesellschaft als kontinuierliche Überprüfung der Geschäftsprozesse betrieben, um gesetzliche Auflagen einzuhalten und zusätzliche Kosten zu vermeiden sowie Schaden von der Gesellschaft abzuwenden. Die Vetter GmbH nutzt Checklisten, Prozesse und sonstiges Expertenwissen der IDEX-Gruppe, um die Qualität des Risikomanagements aufrechtzuerhalten und zu verbessern. Interne Maßnahmen werden hierbei durch regelmäßige Prüfungen der IDEX-Gruppe begleitet.

Produkte

Produktrisiken können insbesondere durch Qualitätsmängel und nicht konkurrenzfähige Produkte entstehen. Die Vetter GmbH begegnet diesen Risiken durch kontinuierliche Qualitätsüberwachung und proaktive Produktinnovationen.

Beschaffung

Beschaffungsrisiken können sich durch konjunkturelle Einflüsse, Preissteigerungen und den Ausfall von Lieferanten ergeben. Aktuell werden insbesondere die Risiken verzögerter Lieferungen durch Störungen der Supply Chain beobachtet. Priorität hat in diesem Zusammenhang die Sicherstellung der Versorgung mit Rohmaterialien und anderen Einkaufsteilen. Auch wenn wir zurzeit keine wesentlichen Lieferengpässe zu verzeichnen haben, versuchen wir diese durch intensive und frühzeitige Kommunikation mit den Lieferanten, frühzeitige Bestellungen und im Notfall durch das Ausweichen auf alternative Lieferanten und Produkte zu vermeiden. Darüber hinaus setzen wir auch weiterhin auf eine global ausgerichtete Einkaufsstrategie zur Vermeidung von Abhängigkeiten gegenüber einzelnen Lieferanten.

Personal

Personalrisiken liegen aktuell in der Verfügbarkeit von geeignetem Personal. Um Risiken durch schlecht geschulte und nicht informierte Mitarbeiter zu vermeiden, legen wir Wert auf eine kontinuierliche Schulung mit internen Programmen zur Effizienzsteigerung (lean management, value stream management, kaizen). Weiterhin bildet die Vetter GmbH Auszubildende aus, um auch in Zukunft durch gut ausgebildetes Personal Wettbewerbsvorteile nutzen zu können.

Finanzen

Finanzrisiken sind derzeit auch unter Berücksichtigung der weiterhin risikoreichen weltweiten Konjunkturlage nicht erkennbar. Die jederzeitige Liquidität wird überwacht und nicht unbedingt notwendige Ausgaben werden überprüft. Ein möglicher Finanzbedarf ist durch die Einbindung in das Cash-Pooling der IDEX-Gruppe gesichert.

Absatz

Externe Einflussfaktoren, wie z.B. der Markteintritt neuer Konkurrenten, können einen Einfluss auf die Entwicklung unserer Geschäftssegmente haben bzw. zu Auslastungsschwierigkeiten in der Produktion führen. Hierauf wird durch eine konsequente Weiterentwicklung unserer Produkte reagiert, damit auf diese Weise über eine entsprechende Diversifikation im Produktportfolio Marktschwankungen in einzelnen Segmenten begegnet werden kann. Aktuelle Risiken (Kostensteigerungen, Lieferverzögerungen, nicht zugängliche Auslandsmärkte) werden beobachtet. Neben der Diversifizierung unserer Märkte soll hier auch eine Anpassung unseres Sortiments an die aktuelle Nachfrage helfen, Risiken zu managen.

8. Voraussichtliche Entwicklung

Die Vetter GmbH konnte sich in 2024 von der allgemeinen Konjunkturlage abkoppeln und einen deutlichen Umsatzzuwachs realisieren. Wir profitieren hier von unserem weltweiten Vertrieb und von unserem breiten Produktportfolio.

Die Planungen für das Jahr 2025 sehen ein Wachstum der Umsatzerlöse im unteren zweistelligen Prozentbereich verbunden mit einem proportional ansteigenden EBIT vor. Die Erwartungen an den Umsatz werden durch den Auftragsbestand von TEUR 5.236 (Vorjahr TEUR 3.652) zum Jahresende gestützt.

Zur Sicherung der Liquidität und zur Stützung der Ertragslage wird die aktuelle Lage zeitnah durch das Management mit Hilfe von Kennzahlensystemen (Daily Management, Weekly Risk Reporting, Monthly Business Review) analysiert und es werden Gegenmaßnahmen umgesetzt. Hierdurch soll gewährleistet werden, dass die Vetter GmbH nach Ende der Krise den geplanten Wachstumspfad wieder verfolgen kann.

 

Zülpich, den 11. April 2025

Die Geschäftsführung

Jenna Michelle Myszak

Fabio Giancarlo Maria Ferrari

Keith Brian Miller

Bilanz zum 31. Dezember 2024

Aktiva

31.12.2024 Vorjahr
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.972,56 9
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 736.421,37 840
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 501.905,72 565
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 23.316,56 0
1.261.643,65 1.405
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 45.115.732,74 53.478
46.382.348,95 54.892
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.279.879,66 1.161
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 315.489,48 238
3. Fertige Erzeugnisse 1.322.286,19 993
2.917.655,33 2.392
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.459.522,79 1.814
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 810.313,57 457
3. Sonstige Vermögensgegenstände 26.387,53 99
4.296.223,89 2.370
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.456.840,75 1.762
9.670.719,97 6.524
C. Rechnungsabgrenzungsposten 21.611,77 128
56.074.680,69 61.544

Passiva

31.12.2024 Vorjahr
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.700,00 26
II. Kapitalrücklage 30.057.471,79 30.058
III. Gewinnvortrag 22.104.375,80 22.104
52.187.547,59 52.188
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 755.649,03 642
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 235.031,00 31
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 235.031,00 (Vorjahr: TEUR 31)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.024.189,88 807
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.024.189,89 (Vorjahr: TEUR 807)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.784.663,95 7.858
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.784.663,95 (Vorjahr: TEUR 7.858)
davon gegenüber Gesellschafter: EUR 1.764.590,01 (Vorjahr: TEUR 7.661)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 87.599,24 18
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 87.599,24 (Vorjahr: TEUR 18)
davon aus Steuern: EUR 17.788,90 (Vorjahr: TEUR 0)
3.131.484,07 8.714
56.074.680,69 61.544

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

2024 Vorjahr
EUR TEUR
1. Rohergebnis 17.996.474,63 15.865
davon Erträge aus der Währungsumrechnung: EUR 15.828,04 (Vorjahr: TEUR 24)
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.814.746,64 5.544
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.222.414,18 1.135
davon für Altersversorgung: EUR 12.059,00 (Vorjahr: TEUR 11)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen- stände des Anlagevermögens und Sachanlagen 326.217,39 328
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.111.484,23 3.600
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 23.768,45 (Vorjahr: TEUR 28)
5. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 2.203.445,24 1.919
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 2.203.445,24 (Vorjahr: TEUR 1.919)
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 39.532,58 54
7. Ergebnis nach Steuern 8.764.590,01 7.231
8. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn (-) -8.764.590,01 -7.231
9. Jahresüberschuss 0,00 0

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Vetter GmbH, Zülpich

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Vetter GmbH, Zülpich, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Vetter GmbH, Zülpich, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungenkollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 11. April 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Detlef Herrel, Wirtschaftsprüfer

Robert Schneefeld, Wirtschaftsprüfer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2024

Bruttobuchwerte
Stand am 1.1.2024 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 284.539,17 0,00 423,20 284.115,97
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.095.506,16 58.281,43 13.756,80 2.140.030,79
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.225.550,46 97.595,40 27.070,51 2.296.075,35
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 23.316,56 0,00 23.316,56
4.321.056,62 179.193,39 40.827,31 4.459.422,70
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 53.477.906,30 2.237.826,44 10.600.000,00 45.115.732,74
58.083.502,09 2.417.019,83 10.641.250,51 49.859.271,41
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2024 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 275.846,19 3.720,42 423,20 279.143,41
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.255.884,79 161.481,43 13.756,80 1.403.609,43
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.660.224,60 161.015,54 27.070,51 1.794.169,63
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.916.109,39 322.496,97 40.827,31 3.197.779,06
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3.191.955,58 326.217,39 41.250,51 3.476.922,47
Restbuchwerte
Stand am 31.12.2024 Vorjahr
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.972,56 8.692,98
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 736.421,37 839.621,37
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 501.905,72 565.325,86
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 23.316,56 0,00
1.261.643,65 1.404.947,23
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 45.115.732,74 53.477.906,30
46.382.348,95 54.891.546,51

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

1. Allgemeine Angaben

Die Vetter GmbH ist beim Registergericht Bonn unter der Nummer HRB 11241 eingetragen.

Der Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB sowie § 42 GmbHG. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren dargestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Von den Aufstellungserleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wird Gebrauch gemacht.

Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit ist beachtet.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und nach der linearen Methode planmäßig abgeschrieben. Die wirtschaftliche Nutzungsdauer der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände beträgt drei bis fünf Jahre.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die wirtschaftliche Nutzungsdauer der technischen Anlagen und Maschinen beträgt vier bis zehn Jahre, die wirtschaftliche Nutzungsdauer der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt drei bis zehn Jahre. Geringwertige Anlagegüter (bis zu Anschaffungskosten von EUR 250,00) werden im Zugangsjahr voll aufwandswirksam erfasst. Abnutzbare bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 251 bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben und gehen zugleich aus dem Anlagevermögen wieder ab. Bei den restlichen Anlagegütern erfolgt der buchmäßige Abgang jeweils nach Ablauf der tatsächlichen Nutzungsdauer.

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen werden zu Anschaffungskosten mit dem Nominalwert bewertet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu den aktuellen Anschaffungskosten im Rahmen einer Fifo-Bewertung. Das Niederstwertprinzp findet Berücksichtigung.

Die unfertigen Erzeugnisse werden entsprechend dem Grad der Fertigstellung mit den angefallenen Material- und Fertigungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Das Material wird zu Einstandspreisen einschließlich Nebenkosten angesetzt. Die Fertigungsleistung wird anhand von Stundensätzen ermittelt, in die sowohl die Fertigungseinzel- als auch die Fertigungsgemeinkosten einfließen. Allgemeine Verwaltungskosten im Sinne von § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB werden in die Herstellungskosten - in Ausübung des Bilanzierungswahlrechts - nicht eingerechnet. Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert, insbesondere wegen schlechter Gängigkeit, werden unter Berücksichtigung niedrigerer Verkaufspreise vorgenommen.

Entsprechende Bewertungsgrundsätze gelten auch für die fertigen Erzeugnisse. Die verlustfreie Bewertung ist gewährleistet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten, gekürzt um notwendige Einzel- und Pauschalwertberichtigungen, angesetzt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Nennwerten aktiviert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit diese Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital entspricht dem Handelsregistereintrag.

Die Rückstellungen sind in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge dotiert. Langfristige Rückstellungen bestehen nicht. Vom Abzinsungswahlrecht für kurzfristige Rückstellungen wurde kein Gebrauch gemacht.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Erträge und Aufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung werden periodengerecht erfasst. Die Umsatzerlöse werden im Zeitpunkt der Leistungserbringung erfasst.

3. Latente Steuern

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie auf steuerliche Verlustvorträge ermittelt. Von dem Wahlrecht zum Ansatz von aktiven latenten Steuern aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht.

4. Fremdwährungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden bei Einbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs am Buchungstag umgerechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren bzw. höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

5. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang wiedergegeben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Sonstige Rückstellungen

Innerhalb der sonstigen Rückstellungen werden wie im Vorjahr in größerem Umfang Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Rückstellungen für Personalverpflichtungen und Garantierückstellungen ausgewiesen.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren mit TEUR 1.765 (Vorjahr: TEUR 7.231) aus der nach Vornahme einer Vorabgewinnabführung in Höhe von TEUR 7.000 verbleibenden restlichen Verbindlichkeit aus der Gewinnabführung 2024 (Vorjahr: Verbindlichkeit aus der Gewinnabführung: TEUR 7.231) sowie mit TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 627) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

6. Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten keine periodenfremde Erträge.

Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden wie im Vorjahr im Wesentlichen Raumkosten, Instandhaltungsaufwendungen, Frachtkosten, Werbe- und Reisekosten, KFZ-Kosten und sonstige Verwaltungskosten erfasst.

7. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen im Wesentlichen für Gebäude und PKW in Höhe von TEUR 465 (Vorjahr: TEUR 458), davon TEUR 401 (Vorjahr: TEUR 389) fällig innerhalb eines Jahres.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen betreffen mit TEUR 340 (Vorjahr: TEUR 340) den Mietvertrag mit der IDEX Leasing GmbH, Erlangen, - einem verbundenen Unternehmen - für die Produktions- und Verwaltungsgebäude. Die Berechnung erfolgte auf Basis der Vertragslaufzeiten zu Nominalwerten (nicht kapitalisiert).

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden Bürgschaften und Garantien gegenüber Dritten aus einem Aval in Höhe von TEUR 168 (Vorjahr: TEUR 0).

Mitarbeiterzahl

Die Anzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter entfällt auf:

2024 Anzahl Vorjahr Anzahl
Gewerbliche Arbeitnehmer 66 67
Angestellte 51 50
117 117

Zusammensetzung der Organe

Die folgenden Damen und Herren sind zu Geschäftsführern bestellt:

Herr Fabio Giancarlo Maria Ferrari, Hausen, hauptberuflich Geschäftsführer der Vetter GmbH,

Frau Jenna Michelle Myszak, Downers Grove, Illinois, USA, Vizepräsidentin Steuern & Finanzierung der IDEX CORPORATION,

Herr Keith Brian Miller, Ocala, Florida, USA, Gruppen Vizepräsident der IDEX CORPORATION..

Angaben über die Gesamtbezüge unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Vetter GmbH hat mit der IDEX Europe GmbH, Erlangen, einen Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Der Anspruch der IDEX Europe GmbH auf Gewinnabführung entsteht zum 31. Dezember 2024 und wird zum Zeitpunkt der Feststellung des Jahresabschlusses durch die Gesellschafterversammlung fällig.

Angaben zum Konzernabschluss

Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochter der IDEX Europe GmbH, Erlangen. Die IDEX Europe GmbH, Erlangen, wiederum ist mittelbare Tochtergesellschaft der IDEX CORPORATION mit Sitz in Lake Forest Illinois/USA. Diese Gesellschaft stellt als oberstes Mutterunternehmen einen Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der IDEX CORPORATION ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich und wird unter der Registernummer CIK 0000832101 bei der SEC in Washington/USA hinterlegt.

 

Zülpich, den 11. April 2025

Die Geschäftsführung

Jenna Michelle Myszak

Fabio Giancarlo Maria Ferrari

Keith Brian Miller

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

3 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.