Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Vetter GmbH
Blatzheimer Straße 10, 53909 Zülpich, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Samuel Veijo Rayburn seit 21.8.2025 | Prokura |
Miroslaw Purpura seit 21.8.2025 | Geschäftsführer |
Nadine Raudszus seit 19.2.2024 | Prokura |
Jessica Rousseau seit 22.12.2023 | Prokura |
Laura Schüller seit 30.1.2023 | Prokura |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Vetter GmbHZülpichJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 20241. Grundlagen der Gesellschaft, gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branche Das Wirtschaftswachstum in Deutschland sank laut Statistischem Bundesamt um 0,2%p.a. geschätzt. Die Inflationsrate ist in 2024 gesunken und beträgt nun 2,2 %. Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland und auch in den von uns belieferten Auslandsmärkten ist vor allem aufgrund der politischen Krisen und Kriege herausfordernd. Die Vetter GmbH produziert und vertreibt pneumatische Rettungsgeräte und pneumatische Rohr- und Prüf-Dichtkissen. Die Betriebsleistung verteilt sich auf das In- und Ausland. Die Exportquote lag im Geschäftsjahr 2024 bei 59 % (Vorjahr: 56 %). Ungeachtet der konjunkturellen Verwerfungen wird das Geschäft der Vetter GmbH hauptsächlich von den Entwicklungen in der Rettungsbranche bestimmt. Die Vetter GmbH ist eine 100%ige Tochter der IDEX Europe GmbH mit Sitz in Erlangen. Die IDEX Europe GmbH wiederum gehört zum weltweit operierenden IDEX-Konzern mit Sitz in Lake Forest, Illinois, USA. Die Betriebs- und Verwaltungsgebäude am Firmensitz in Zülpich werden von der IDEX Leasing GmbH, Erlangen, angemietet. Die IDEX Leasing GmbH ist ebenfalls eine Gesellschaft des IDEX-Konzerns. Zwischen der Vetter GmbH und der IDEX Europe GmbH bestand während des gesamten Berichtsjahres ein Ergebnisabführungsvertrag. 2. Geschäftsverlauf und Lage Ertragslage Die Vetter GmbH konnte sich in ihren Märkten behaupten und ein Ergebnis vor Steuern und Ergebnisabführung von TEUR 8.765 (Vorjahr: TEUR 7.231) erzielen. Die folgenden Faktoren haben sich wesentlich auf die Ertragslage ausgewirkt. Das Rohergebnis in Höhe von TEUR 17.966 (Vorjahr: TEUR 15.865) liegt aufgrund eines Umsatzanstiegs von 11,8% deutlich über dem Vorjahr. Darüber hinaus ist der Materialaufwand durch verbesserte Einkaufskonditionen unterproportional zu den Umsatzerlösen gestiegen. Umsatzzuwächse konnten vor allem in Nord- und Südamerika (TEUR +2.211), im europäischen Ausland (TEUR +749) und im Inland (TEUR +258) erzielt werden, während die Umsätze im Nahen Osten (TEUR -567), in Asien (TEUR -31) und in Afrika (TEUR -20) rückläufig waren. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter blieb in 2024 unverändert bei durchschnittlich 117 Mitarbeiter. Die Personalkosten stiegen um TEUR 358 auf TEUR 7.037. Ursächlich waren hier im Wesentlichen Gehaltsanpassungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 511 anstiegen. Sie setzen sich aus Raumkosten, Instandhaltungsaufwendungen, Frachtkosten, Werbe- und Reisekosten, KFZ-Kosten und sonstigen Verwaltungskosten zusammen. Ursächlich für den Anstieg waren insbesondere allgemeine Kostensteigerungen. Das Finanzergebnis, bestehend aus Erträgen aus Ausleihungen des Finanzvermögens (TEUR +284 gegenüber Vorjahr) und Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen (TEUR -14 gegenüber Vorjahr) hat sich aufgrund der gestiegenen Zinsen deutlich verbessert. Für das Geschäftsjahr 2024 ergeben sich ein EBIT von TEUR 6.522 (Vorjahr: TEUR 5.258) und ein EBITDA von TEUR 6.848 (Vorjahr: TEUR 5.586). Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist auf der Aktivseite insbesondere durch ein Darlehen an eine Schwestergesellschaft (TEUR 45.116; Vorjahr: TEUR 53.478) gekennzeichnet. Das Darlehen hat sich im Wesentlichen einerseits durch eine Rückzahlung in Höhe von TEUR 10.600 verringert. Andererseits wurden in Anlehnung an den EURIBOR Zinsen in Höhe von TEUR 2.203 erwirtschaftet. Die Sachanlagen verringerten sich um TEUR 143. Investitionen in Maschinen und Betriebsausstattung von TEUR 179 stehen Abschreibungen von TEUR 323 gegenüber. Es handelt sich vorwiegend um Ersatzinvestitionen. Der Anstieg der Vorräte in Höhe von insgesamt TEUR 525 betrifft mit TEUR 329 Fertige Erzeugnisse, mit TEUR 118 Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie mit TEUR 78 Unfertige Erzeugnisse. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 1.646 auf TEUR 3.460 resultiert im Wesentlichen aus Projektgeschäften, die in der zweiten Jahreshälfte fakturiert wurden und längere Zahlungsziele hatten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Warenlieferungen und Kostenverrechnungen und haben zum Jahresende um TEUR 353 zugenommen. Auf der Passivseite dominiert weiterhin das Eigenkapital, das aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags unverändert TEUR 52.188 beträgt. Die Eigenkapitalquote liegt mit 93,1 % über dem Vorjahr (Vorjahr 84,8 %). Die sonstigen Rückstellungen sind um TEUR 113 angestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus höheren Verpflichtungen aus dem Personalbereich (Boni und Zeitguthaben TEUR +93). Der Anstieg der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen um TEUR 204 auf TEUR 235 resultiert im Wesentlichen aus einem erhöhtem Auftragsvolumen im Vergleich zum Vorjahr. Der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 217 beruht auf höheren Einkäufen zum Jahresende sowie der Ausnutzung von Zahlungszielen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind aufgrund von Zahlungen an die Muttergesellschaft deutlich um TEUR 6.073 auf TEUR 1.785 gesunken. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft zeigt mit TEUR 2.457 (Vorjahr: TEUR 1.762) einen gestiegenen Finanzmittelfonds. Die Cashflow-Rechnung ist weiterhin durch hohe Überschüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit geprägt, die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich aus Eigenmitteln unserer Gesellschaft. Des Weiteren ist die Vetter GmbH in das konzernweite Finanzierungssystem der IDEX-Gruppe eingebunden. Der aus liquiden Mitteln bestehende Finanzmittelfonds erhöhte sich um TEUR 695 auf TEUR 2.457. Der Anstieg resultiert aus einem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 4.505 sowie aus Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR 10.421, bei Zahlungsmittelabflüssen aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 14.231. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrifft in Höhe von TEUR 10.600 die Rückzahlung der Ausleihung. Die Zahlungsmittelabflüsse aus Finanzierungstätigkeit resultieren aus der Gewinnabführung für das Vorjahr in Höhe von TEUR 7.231 sowie aus der Vorabgewinnabführung für 2024 in Höhe von TEUR 7.000. Die Kennzahlen der Finanzlage haben sich im Berichtsjahr darauf aufbauend wie folgt entwickelt: Die Anlagendeckung I, definiert als prozentuales Verhältnis des Eigenkapitals zum Anlagevermögen, beträgt zum Bilanzstichtag 112,5 % (Vorjahr: 95,1 %). Die Liquidität ersten Grades, definiert als prozentuales Verhältnis der flüssigen Mittel zum kurzfristigen Fremdkapital, hat sich im Vorjahresvergleich von 18,8 % auf 63,2 % erhöht. Das Working Capital hat sich entsprechend von TEUR -2.704 im Vorjahr auf nun TEUR +5.805 erhöht. Finanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche Leistungsindikatoren, die wir zur Steuerung unseres Unternehmens einsetzen und regelmäßig im Rahmen unseres monatlichen Reportings an den Konzern betrachten, sind die Umsatzerlöse sowie das operative Ergebnis (EBIT). Das Geschäftsjahr 2024 hat unsere Planungen übertroffen. Insbesondere aufgrund der Projektgeschäfte in Nord- und Südamerika haben die Umsätze die im Vorjahr getroffenen Prognose um 8,8% übertroffen. Das operative Ergebnis (EBIT) ist um 24,0 % höher als im Vorjahr und hat damit ebenfalls die Vorjahresprognose deutlich übertroffen. Da umsatzunabhängige Kosten wie z.B. Abschreibungen und Sonstige betriebliche Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert blieben, hat sich der Anstieg der Umsatzerlöse um 11,8 % gegenüber Vorjahr überproportional auf das operative Ergebnis ausgewirkt. 3. Investitionen Die Investitionen in das Sachanlagevermögen des Geschäftsjahres betrafen mit TEUR 58 Investitionen und Anzahlungen auf Investitionen für den Maschinenpark der Produktion. Die restlichen TEUR 121 betrafen im Wesentlichen die Betriebs- und Geschäftsausstattung. 4. Beschaffung Vor dem Hintergrund gestörter Lieferketten und überproportionaler Preissteigerungen bei wichtigen Rohstoffen liegen die Schwerpunkte des Beschaffungswesens mehr denn je auf der sicheren Versorgung mit Materialien sowie der Eindämmung der Preissteigerungen. Die Pflege der langjährigen Zusammenarbeit mit unseren Hauptlieferanten ergänzt um das aktive Sourcing von alternativen Materialien und Lieferanten hat hier dazu beigetragen, dass die Materialversorgung in 2024 jederzeit gegeben war und dass die durchschnittliche Materialpreissteigerung bei nur 1,4 % lag. 5. Personal Der durchschnittliche Personalbestand war in 2024 unverändert 117 Mitarbeiter. 6. Forschung und Entwicklung Im Geschäftsjahr 2024 waren die Entwicklungstätigkeiten durch die Weiterentwicklung unserer bestehenden Produkte sowie die Entwicklung von zusätzlichen Produkten geprägt. Wir erwarten auch für die Zukunft, durch erfolgreiche Entwicklungsprojekte die Marktposition der Vetter GmbH zu stabilisieren bzw. auszubauen. In der Forschung und Entwicklung sind fünf Mitarbeiter direkt beschäftigt, die zusätzlich auf Kapazitäten innerhalb der IDEX-Gruppe zugreifen können. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen TEUR 543 (Vorjahr: TEUR 445). 7. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung, Angaben zum Risikomanagement Strategie Das Risikomanagement wird von der Gesellschaft als kontinuierliche Überprüfung der Geschäftsprozesse betrieben, um gesetzliche Auflagen einzuhalten und zusätzliche Kosten zu vermeiden sowie Schaden von der Gesellschaft abzuwenden. Die Vetter GmbH nutzt Checklisten, Prozesse und sonstiges Expertenwissen der IDEX-Gruppe, um die Qualität des Risikomanagements aufrechtzuerhalten und zu verbessern. Interne Maßnahmen werden hierbei durch regelmäßige Prüfungen der IDEX-Gruppe begleitet. Produkte Produktrisiken können insbesondere durch Qualitätsmängel und nicht konkurrenzfähige Produkte entstehen. Die Vetter GmbH begegnet diesen Risiken durch kontinuierliche Qualitätsüberwachung und proaktive Produktinnovationen. Beschaffung Beschaffungsrisiken können sich durch konjunkturelle Einflüsse, Preissteigerungen und den Ausfall von Lieferanten ergeben. Aktuell werden insbesondere die Risiken verzögerter Lieferungen durch Störungen der Supply Chain beobachtet. Priorität hat in diesem Zusammenhang die Sicherstellung der Versorgung mit Rohmaterialien und anderen Einkaufsteilen. Auch wenn wir zurzeit keine wesentlichen Lieferengpässe zu verzeichnen haben, versuchen wir diese durch intensive und frühzeitige Kommunikation mit den Lieferanten, frühzeitige Bestellungen und im Notfall durch das Ausweichen auf alternative Lieferanten und Produkte zu vermeiden. Darüber hinaus setzen wir auch weiterhin auf eine global ausgerichtete Einkaufsstrategie zur Vermeidung von Abhängigkeiten gegenüber einzelnen Lieferanten. Personal Personalrisiken liegen aktuell in der Verfügbarkeit von geeignetem Personal. Um Risiken durch schlecht geschulte und nicht informierte Mitarbeiter zu vermeiden, legen wir Wert auf eine kontinuierliche Schulung mit internen Programmen zur Effizienzsteigerung (lean management, value stream management, kaizen). Weiterhin bildet die Vetter GmbH Auszubildende aus, um auch in Zukunft durch gut ausgebildetes Personal Wettbewerbsvorteile nutzen zu können. Finanzen Finanzrisiken sind derzeit auch unter Berücksichtigung der weiterhin risikoreichen weltweiten Konjunkturlage nicht erkennbar. Die jederzeitige Liquidität wird überwacht und nicht unbedingt notwendige Ausgaben werden überprüft. Ein möglicher Finanzbedarf ist durch die Einbindung in das Cash-Pooling der IDEX-Gruppe gesichert. Absatz Externe Einflussfaktoren, wie z.B. der Markteintritt neuer Konkurrenten, können einen Einfluss auf die Entwicklung unserer Geschäftssegmente haben bzw. zu Auslastungsschwierigkeiten in der Produktion führen. Hierauf wird durch eine konsequente Weiterentwicklung unserer Produkte reagiert, damit auf diese Weise über eine entsprechende Diversifikation im Produktportfolio Marktschwankungen in einzelnen Segmenten begegnet werden kann. Aktuelle Risiken (Kostensteigerungen, Lieferverzögerungen, nicht zugängliche Auslandsmärkte) werden beobachtet. Neben der Diversifizierung unserer Märkte soll hier auch eine Anpassung unseres Sortiments an die aktuelle Nachfrage helfen, Risiken zu managen. 8. Voraussichtliche Entwicklung Die Vetter GmbH konnte sich in 2024 von der allgemeinen Konjunkturlage abkoppeln und einen deutlichen Umsatzzuwachs realisieren. Wir profitieren hier von unserem weltweiten Vertrieb und von unserem breiten Produktportfolio. Die Planungen für das Jahr 2025 sehen ein Wachstum der Umsatzerlöse im unteren zweistelligen Prozentbereich verbunden mit einem proportional ansteigenden EBIT vor. Die Erwartungen an den Umsatz werden durch den Auftragsbestand von TEUR 5.236 (Vorjahr TEUR 3.652) zum Jahresende gestützt. Zur Sicherung der Liquidität und zur Stützung der Ertragslage wird die aktuelle Lage zeitnah durch das Management mit Hilfe von Kennzahlensystemen (Daily Management, Weekly Risk Reporting, Monthly Business Review) analysiert und es werden Gegenmaßnahmen umgesetzt. Hierdurch soll gewährleistet werden, dass die Vetter GmbH nach Ende der Krise den geplanten Wachstumspfad wieder verfolgen kann.
Zülpich, den 11. April 2025 Die Geschäftsführung Jenna Michelle Myszak Fabio Giancarlo Maria Ferrari Keith Brian Miller Bilanz zum 31. Dezember 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Vetter GmbH, Zülpich Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Vetter GmbH, Zülpich, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Vetter GmbH, Zülpich, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 11. April 2024 Deloitte
GmbH
Detlef Herrel, Wirtschaftsprüfer Robert Schneefeld, Wirtschaftsprüfer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 20241. Allgemeine Angaben Die Vetter GmbH ist beim Registergericht Bonn unter der Nummer HRB 11241 eingetragen. Der Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB sowie § 42 GmbHG. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren dargestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Von den Aufstellungserleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wird Gebrauch gemacht. Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit ist beachtet. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und nach der linearen Methode planmäßig abgeschrieben. Die wirtschaftliche Nutzungsdauer der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände beträgt drei bis fünf Jahre. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die wirtschaftliche Nutzungsdauer der technischen Anlagen und Maschinen beträgt vier bis zehn Jahre, die wirtschaftliche Nutzungsdauer der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt drei bis zehn Jahre. Geringwertige Anlagegüter (bis zu Anschaffungskosten von EUR 250,00) werden im Zugangsjahr voll aufwandswirksam erfasst. Abnutzbare bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 251 bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben und gehen zugleich aus dem Anlagevermögen wieder ab. Bei den restlichen Anlagegütern erfolgt der buchmäßige Abgang jeweils nach Ablauf der tatsächlichen Nutzungsdauer. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen werden zu Anschaffungskosten mit dem Nominalwert bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu den aktuellen Anschaffungskosten im Rahmen einer Fifo-Bewertung. Das Niederstwertprinzp findet Berücksichtigung. Die unfertigen Erzeugnisse werden entsprechend dem Grad der Fertigstellung mit den angefallenen Material- und Fertigungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Das Material wird zu Einstandspreisen einschließlich Nebenkosten angesetzt. Die Fertigungsleistung wird anhand von Stundensätzen ermittelt, in die sowohl die Fertigungseinzel- als auch die Fertigungsgemeinkosten einfließen. Allgemeine Verwaltungskosten im Sinne von § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB werden in die Herstellungskosten - in Ausübung des Bilanzierungswahlrechts - nicht eingerechnet. Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert, insbesondere wegen schlechter Gängigkeit, werden unter Berücksichtigung niedrigerer Verkaufspreise vorgenommen. Entsprechende Bewertungsgrundsätze gelten auch für die fertigen Erzeugnisse. Die verlustfreie Bewertung ist gewährleistet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten, gekürzt um notwendige Einzel- und Pauschalwertberichtigungen, angesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Nennwerten aktiviert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit diese Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital entspricht dem Handelsregistereintrag. Die Rückstellungen sind in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge dotiert. Langfristige Rückstellungen bestehen nicht. Vom Abzinsungswahlrecht für kurzfristige Rückstellungen wurde kein Gebrauch gemacht. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Erträge und Aufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung werden periodengerecht erfasst. Die Umsatzerlöse werden im Zeitpunkt der Leistungserbringung erfasst. 3. Latente Steuern Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie auf steuerliche Verlustvorträge ermittelt. Von dem Wahlrecht zum Ansatz von aktiven latenten Steuern aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. 4. Fremdwährungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden bei Einbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs am Buchungstag umgerechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren bzw. höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. 5. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang wiedergegeben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Sonstige Rückstellungen Innerhalb der sonstigen Rückstellungen werden wie im Vorjahr in größerem Umfang Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Rückstellungen für Personalverpflichtungen und Garantierückstellungen ausgewiesen. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren mit TEUR 1.765 (Vorjahr: TEUR 7.231) aus der nach Vornahme einer Vorabgewinnabführung in Höhe von TEUR 7.000 verbleibenden restlichen Verbindlichkeit aus der Gewinnabführung 2024 (Vorjahr: Verbindlichkeit aus der Gewinnabführung: TEUR 7.231) sowie mit TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 627) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. 6. Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten keine periodenfremde Erträge. Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden wie im Vorjahr im Wesentlichen Raumkosten, Instandhaltungsaufwendungen, Frachtkosten, Werbe- und Reisekosten, KFZ-Kosten und sonstige Verwaltungskosten erfasst. 7. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen im Wesentlichen für Gebäude und PKW in Höhe von TEUR 465 (Vorjahr: TEUR 458), davon TEUR 401 (Vorjahr: TEUR 389) fällig innerhalb eines Jahres. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen betreffen mit TEUR 340 (Vorjahr: TEUR 340) den Mietvertrag mit der IDEX Leasing GmbH, Erlangen, - einem verbundenen Unternehmen - für die Produktions- und Verwaltungsgebäude. Die Berechnung erfolgte auf Basis der Vertragslaufzeiten zu Nominalwerten (nicht kapitalisiert). Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden Bürgschaften und Garantien gegenüber Dritten aus einem Aval in Höhe von TEUR 168 (Vorjahr: TEUR 0). Mitarbeiterzahl Die Anzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter entfällt auf:
Zusammensetzung der Organe Die folgenden Damen und Herren sind zu Geschäftsführern bestellt:
Angaben über die Gesamtbezüge unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB. GewinnverwendungsvorschlagDie Vetter GmbH hat mit der IDEX Europe GmbH, Erlangen, einen Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Der Anspruch der IDEX Europe GmbH auf Gewinnabführung entsteht zum 31. Dezember 2024 und wird zum Zeitpunkt der Feststellung des Jahresabschlusses durch die Gesellschafterversammlung fällig. Angaben zum Konzernabschluss Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochter der IDEX Europe GmbH, Erlangen. Die IDEX Europe GmbH, Erlangen, wiederum ist mittelbare Tochtergesellschaft der IDEX CORPORATION mit Sitz in Lake Forest Illinois/USA. Diese Gesellschaft stellt als oberstes Mutterunternehmen einen Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der IDEX CORPORATION ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich und wird unter der Registernummer CIK 0000832101 bei der SEC in Washington/USA hinterlegt.
Zülpich, den 11. April 2025 Die Geschäftsführung Jenna Michelle Myszak Fabio Giancarlo Maria Ferrari Keith Brian Miller |
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