DARUMA-YA GmbH
Selbe AdresseEinzelhandel mit sonstigen Nahrungs- und Genussmitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ryusuke Kaizaki seit 22.8.2025 | Prokura |
Haruhiko Saeki seit 29.8.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Brickny Europe GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 20231. Grundlagen des Unternehmens - Geschäftsmodell Die Brickny Europe GmbH (kurz Brickny) mit Sitz in Düsseldorf ist eine Restaurantbetreiberin, die große Bekanntheit durch ihre japanische Ramen-Nudeln erlangte und seit ihrer Gründung über 9 Restaurants in Düsseldorf verfügt. Die einzelnen Restaurants werden als Betriebsstätten geführt. Das Konzept von Brickny ist so ausgestaltet, dass die einzelnen Restaurants jeweils unterschiedlich konzeptioniert sind und in einer authentischen Art die Vielfalt der japanischen Küche abbilden. Trotz der räumlichen Nähe zueinander kommen diese unterschiedlichen Konzepte bei den Kunden gleichermaßen gut an und bereichern das Little Tokyo im Herzen von Düsseldorf. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Für das Gesamtjahr 2023 ergibt sich ein Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (kurz BIP) um -0,3 % gegenüber dem Vorjahr.1 In der nachfolgenden Umsatzdarstellung zeigt sich die Umsatzentwicklung über einen Zehnjahreszeitraum von 2014 bis 2023. Danach wird deutlich, wie das Gaststättengewerbe in Bezug auf den Umsatz nach dem Einbruch der Corona-Jahre ab 2022 wieder an die Entwicklung bis 2019 anschließen konnte. 1 vgl. Pressemitteilungen Destatis - Statistisches Bundesamt 2 Als wesentliche Faktoren, die zu einer Weiterentwicklung des Umsatzwachstums unserer Gesellschaft von 2022 auf 2023 beigetragen haben, lassen sich folgende Punkte anführen: • Seit 2023 wurde die Zusammenarbeit mit der Stadt Düsseldorf, der Düsseldorf Marketing GmbH sowie weiteren städtischen Gesellschaften deutlich intensiviert. In diesem Zusammenhang ist das Unternehmen verstärkt in administrative sowie öffentlich-wirtschaftliche Projekte eingebunden worden. • Im Rahmen der Strategie der Stadt Düsseldorf "Visit Düsseldorf" profitierte die Gastronomiebranche insgesamt von verbesserten externen Rahmenbedingungen, insbesondere im Hinblick auf Sichtbarkeit, Standortattraktivität und Netzwerkbildung. • Ab dem Jahr 2023 und verstärkt mit Blick auf 2024 wurde zudem die Marketing- Zusammenarbeit strategisch ausgebaut. Diese beschränkte sich nicht mehr ausschließlich auf japanische Partnerunternehmen, sondern wurde zunehmend auch auf lokale deutsche Unternehmen ausgeweitet, um die regionale Verankerung und wirtschaftliche Resilienz weiter zu stärken. • Im arbeitsmarktlichen Kontext ist festzuhalten, dass der gesetzliche Mindestlohn im Jahr 2023 nicht angehoben wurde. Vor dem Hintergrund mehrerer deutlicher 2 https://www.dehoga-bundesverband.de/zahlen-fakten/umsatzentwicklung/gaststaettengewerbe/?L=0 Mindestlohnerhöhungen im Jahr 2022 (zuletzt im Oktober 2022) hatte das Unternehmen jedoch bereits zu diesem Zeitpunkt proaktiv sowohl Stundenlöhne als auch Festgehälter substanziell angepasst. Ziel war es, für das gesamte Jahr 2023 ein überdurchschnittlich hohes und stabiles Vergütungsniveau sicherzustellen. Trotz des Rückgangs des deutschen Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr konnten die genannten Maßnahmen die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen weitgehend kompensieren. 2.2.Geschäftsverlauf Die Geschäftsjahre 2020 und 2021 waren deutlich von den Auswirkungen der COVID-19- Pandemie geprägt; auch 2022 bestanden weiterhin Nachwirkungen. 2023 war hingegen stark vom sogenannten „After-Corona-Effekt“ gekennzeichnet. Die Reisetätigkeit nahm deutlich zu, der Tourismussektor erholte sich spürbar, und auch die Gastronomie profitierte von einem erhöhten Nachholbedarf sowie gestiegener Konsumbereitschaft. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte das Unternehmen den höchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte. Auch der Rohertrag erreichte ein historisch starkes Niveau. Die im Jahr 2022 eingeführten wöchentlichen Führungskräfte-Meetings (montags) wurden fortgeführt und inhaltlich weiter professionalisiert. Ziel war neben der operativen Steuerung insbesondere die systematische Weiterentwicklung des Management-Teams. Zur Bewältigung des gestiegenen Arbeitsaufkommens wurde das verantwortliche Team personell verstärkt. Das Geschäftsjahr 2023 stand im Zeichen der strategischen Vorbereitung auf die ab dem 1. Januar 2024 wieder geltende Umsatzsteuer von 19 % für Speisen im Innenbereich. Unser Gastronomiegeschäft gliedert sich in drei Kernbereiche: • Verzehr im Restaurant (Dine-in) , • Take-away, • Lieferung Da für Dine-in ab 2024 wieder der reguläre Umsatzsteuersatz von 19 % gilt, während für Take-away und Lieferung weiterhin 7 % Umsatzsteuer auf Speisen anfallen, lag der strategische Fokus im Jahr 2023 auf dem gezielten Ausbau dieser beiden Segmente. Hierzu wurden verschiedene Maßnahmen erprobt: • Preisstrategien: Differenzierte Preisgestaltung zwischen Dine-in, Take-away und Lieferung zur Steuerung der Nachfrage. • Pilotprojekte in einzelnen Standorten: o Beispielsweise wurde im Standort Takumi Loretto neben dem bisherigen Lieferdienst „Lieferando“ zusätzlich „Wolt“ eingeführt, um die Auswirkungen einer Plattformdiversifizierung auf Bestellvolumen und Marktpenetration zu analysieren. o Preisliche Anreize im Take-away-Bereich: Testweise niedrigere Verkaufspreise im Vergleich zum Dine-in, um mögliche Nachfrageverschiebungen zu evaluieren. Ziel dieser Maßnahmen war es, belastbare Erkenntnisse zu generieren und auf dieser Grundlage eine fundierte operative und preisstrategische Ausrichtung für das Geschäftsjahr 2024 sicherzustellen. Die Zufriedenheit der Kunden ist für uns ein nichtfinanzieller Leistungsindikator. So wurde im Geschäftsjahr 2023 das digitale Kundenfeedback-Management professionalisiert. Bereits 2022 eingeführte Systeme - insbesondere automatische Benachrichtigungen bei Google-Bewertungen - wurden konsequent ausgebaut. Während zuvor nur ein begrenzter Kreis von Führungskräften Bewertungen prüfte und beantwortete, wurde der Prozess 2023 strukturell erweitert: • Größerer Personenkreis mit klarer Zuständigkeit • Verbindliche Prüf- und Reaktionsprozesse • Schnellere Identifikation von Trends im Kundenverhalten. Ziel war eine systematische Steigerung der Kundenzufriedenheit sowie eine frühzeitige Erkennung veränderter Kundenerwartungen. Parallel dazu wurde das Kundenbindungsprogramm „Piggy“ weiter ausgerollt. In nahezu allen Takumi-Restaurants wurde das System implementiert. Durch Bonuspunkte und Wiederkehranreize konnte die Kundenbindung gestärkt und die Besuchsfrequenz erhöht werden. Im Bereich Personalentwicklung lag im Geschäftsjahr 2023 ein besonderer Fokus auf der Servicequalität. Ein Großteil der Belegschaft stammt aus Japan und verfügt primär über kulinarische Motivation und Fachkompetenz, jedoch nicht zwingend über eine ausgeprägte Serviceorientierung nach deutschem Marktniveau. Zur gezielten Verbesserung der Servicequalität wurden zwei Service-Manager eingestellt und ein strukturiertes Trainingsprogramm eingeführt - vom Neueintritt bis zur Führungsebene. Die Unternehmensentwicklung war damit in 2023 deutlich positiv. Bei einer deutlichen Verbesserung des EBIT stieg auch der Jahresüberschuss nach einem einmaligen Steuereffekt im Vorjahr aus Betriebsprüfungen deutlich. 2.3.Lage des Unternehmens 2.3.1. Ertragslage und finanzielle Leistungsindikatoren Als finanzielle Leistungsindikatoren werden die Restaurant-Umsatzerlöse (ohne Berücksichtigung von anderen Umsätzen aus Vermietungen oder anderen Serviceleistungen) und das operative Ergebnis (EBIT) und das Jahresergebnis herangezogen. Finanziell war 2023 das bislang erfolgreichste Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte: • Höchster Umsatz seit Gründung • Höchstes EBIT in der Unternehmenshistorie. Die positive Entwicklung ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen: • Konsequent gelebte „Customer-First“-Ausrichtung innerhalb der Organisation • Systematische Professionalisierung interner Prozesse. • Externe Nachfrageimpulse im Zuge des „After-Corona“-Effekts mit erhöhter Konsumbereitschaft im Gastronomiesektor Insgesamt konnte das Unternehmen seine Ertragskraft nachhaltig stärken und die operative Leistungsfähigkeit weiter ausbauen. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Restaurant-Umsatz von TEUR 15.148 (Vorjahr: TEUR 11.715) erzielt, was einen Anstieg von 29% darstellt. Der Wareneinsatz für die Restaurant-Umsätze (TEUR 4.575; Vorjahr: TEUR 3.632) ist annähernd korrespondierend zu den entsprechenden Umsatzerlösen um 26% gestiegen. Die Personalaufwendungen stiegen mit 23,4% auf TEUR 4.591 (Vorjahr 3.720 TEUR) leicht unterproportional zum Umsatz. Dabei sind die Aufwendungen für Löhne und Gehälter nochmals um 24,2% auf TEUR 3.806 gestiegen, nachdem die Aufwendungen in 2022 bereits die Inflationsprämien berücksichtigten, sowie die soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung um 19,7% auf TEUR 785 gestiegen. Dies ist bei im Durchschnitt gesunkener Gesamtzahl der Mitarbeiter auf den Anstieg der Anzahl von Vollzeitkräften bei gleichzeitigem Rückgang der Teilzeitkräfte zurückzuführen. Zudem waren Anpassungen des Mindestlohnsatzes zu berücksichtigen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um TEUR 201 auf TEUR 174 gesunken, nachdem im Vorjahr noch periodenfremde Erträge aus Abgängen von Sachanlagen in dieser Höhe zu verzeichnen waren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um nur um TEUR 70 (2,6%) von TEUR 2.717 auf TEUR 2.787 gestiegen. Dabei war insbesondere ein Anstieg des Reparatur- und Instandhaltungsaufwands zu verzeichnen wie auch ansteigende Werbekosten. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) in Höhe von TEUR 3.158 liegt mit +72% nochmals deutlich über dem des Vorjahres (TEUR 1.839). Damit ist eine sehr positive Entwicklung für die Gesellschaft erkennbar. Der Ertragsteueraufwand ist gegenüber dem Vorjahr allerdings um TEUR 21 gesunken, da im Vorjahr aufgrund von abgeschlossenen Betriebsprüfungen und der darauf basierenden Schätzung des laufenden Finanzgerichtsverfahrens noch periodenfremde Ertragsteueraufwendungen in Höhe von TEUR 565 erfasst wurden. So war auch im Vorjahr einmalig unter den sonstigen Steuern ein Aufwand von TEUR 388 für Umsatzsteuern für Vorjahre erfasst, der nunmehr entfallen ist. Somit stieg der Jahresüberschuss um TEUR 1.825 auf TEUR 2.191 noch deutlich stärker als das EBIT. Hiermit sehen wir uns gut für die Zukunft aufgestellt. 2.3.2. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Brickny Europe GmbH, Düsseldorf hat sich gegenüber dem Vorjahr insgesamt um TEUR 446 von TEUR 9.164 auf TEUR 9.610 erhöht. Dabei erhöhten sich insbesondere die liquiden Mittel um TEUR 1.237 von 3,9 Mio. EUR auf 5,1 Mio. EUR, die damit 53,4% (Vj: 42,6%) der Bilanzsumme bilden. Dem gegenüber sind die Forderungen und Darlehen an Schwestergesellschaften und nahestehende Personen um TEUR 864 zurückgegangen. Sie betragen TEUR 3.125 (im Vorjahr TEUR 3.990. Hierfür liegt eine Patronatserklärung des Gesellschafters vor. Das Anlagevermögen (TEUR 757; im Vorjahr TEUR 917), das 8% des Gesamtvermögens ausmacht, ist wie im Vorjahr deutlich durch das Eigenkapital gedeckt. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital durch den aktuellen Jahresüberschuss von TEUR 2.191 (im Vorjahr TEUR 365) erhöht, nachdem eine Ausschüttung in Höhe von TEUR 1.137 vorgenommen wurde. Die Eigenkapitalquote ist damit im Geschäftsjahr auf 56% gestiegen (Vorjahr: 47%). Die Rückstellungen insgesamt haben sich um TEUR 261 erhöht. Dabei entfällt ein Anstieg von 217 TEUR auf Steuerrückstellungen. Demgegenüber wurden die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch planmäßige Tilgungen auf 1,3 Mio. EUR (Vj: 2,0 Mio. EUR) reduziert. Bei den Darlehen handelt es sich um Investitions- und Betriebsmittelkredite. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten i.H.v. 0,9 Mio. EUR (Vj: 1,3 Mio. EUR) handelt es sich zu einem großen Teil um Darlehen von Schwestergesellschaften. Diese wurden im Rahmen der Liquiditätssteuerung innerhalb der Gruppe zur Verfügung gestellt. 2.3.3. Finanzlage Für die Betrachtung unserer Finanzlage ist unser Finanzmittelfonds als der Bestand der flüssigen Mittel, d.h. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten definiert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die aus Darlehensgewährungen mit festen Tilgungsplänen resultieren, sind hier nicht mit einbezogen, auch wenn ihre Restlaufzeit unter einem Jahr liegt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit führt aufgrund der positiven Umsatzund Ergebnisentwicklung zu einem Mittelzufluss von TEUR 3.085. Demgegenüber ergab sich aus der Investitionstätigkeit aufgrund von Investitionen in das Anlagevermögen unter Berücksichtigung der erhaltenen Zinsen ein Mittelabfluss von TEUR 11. Der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR -1.836 resultiert neben der Gewinnausschüttung für Vorjahre (TEUR -1.137) aus der planmäßigen Tilgung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR -653) sowie den gezahlten Zinsen TEUR 45. Insgesamt erhöhte sich der Finanzmittelfonds damit gegenüber dem Vorjahr von TEUR 3.902 um TEUR 1.237 auf TEUR 5.139, was einer Erhöhung von 31,7% entspricht. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war während des Geschäftsjahres jederzeit gegeben. 2.3.4. Gesamtbeurteilung der Lage des Unternehmens Des Unternehmens entwickelt sich im Geschäftsjahr 2023 nach der Bewältigung der Auswirkung der Corona-Pandemie äußerst positiv, siehe dazu auch die Entwicklung der Ertragslage. 3. Prognosebericht Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung ist bis 2025 von anhaltender Schwäche geprägt. Das reale BIP veränderte sich wie folgt: • 2024: 0,5 % • 2025: +0,3 % Damit bleibt das Wirtschaftswachstum über mehrere Jahre hinweg unterhalb der 1-%- Marke. Parallel dazu stieg nach dem Geschäftsjahr der gesetzliche Mindestlohn weiter an: scroll
Die Lohnsteigerungen erfolgen somit in einem wirtschaftlich stagnierenden Umfeld. Gleichzeitig belasten weiterhin steigende Energiepreise sowie insbesondere in Nordrhein-Westfalen ein struktureller Mangel an bezahlbarem Wohnraum für Durchschnittsverdiener die Kaufkraft breiter Bevölkerungsschichten. Vor diesem Hintergrund entwickelt sich die Besucherfrequenz im Gastronomiesektor in den Jahren 2024 und 2025 rückläufig. Zusätzlich wirkt sich seit dem 1. Januar 2024 die Rückkehr zum regulären Umsatzsteuersatz von 19 % auf Speisen im Innenbereich belastend aus. Da eine vollständige Absorption dieser Mehrbelastung wirtschaftlich nicht darstellbar ist, sind Preisanpassungen unvermeidlich. Der Markt antizipiert entsprechende Preissteigerungen, was voraussichtlich zu einer weiteren Reduzierung der Ausgehfrequenz führen dürfte. Neben konjunkturellen Faktoren verstärkt sich auch der strukturelle Wettbewerb: • Der sogenannte „Außer-Haus-Markt“ (Take-away / Ready-to-eat-Produkte im Lebensmitteleinzelhandel) expandiert deutlich. • Supermärkte und Discounter bieten zunehmend verzehrfertige Pasta-, Salat- und Convenience-Produkte an und entwickeln sich damit zu direkten Wettbewerbern der klassischen Gastronomie. • Zudem hat sich im Zuge der Pandemie eine nachhaltige Homeoffice-Kultur etabliert, wodurch sowohl der Markt für „In-Home-Konsum“ (Selbstkochen) als auch der Convenience-Bereich strukturell gestärkt wurden. Die zuvor klar getrennten Segmente „Außer-Haus-Verzehr“, „Take-away“ und „Selbstversorgung“ entwickeln sich damit zunehmend zu konkurrierenden Märkten. Vor diesem Hintergrund wurde am Ende des Geschäftsjahrs 2023 eine strategische Neuausrichtung erarbeitet. Unter dem Konzept „Gastronomix 3.0 (Drei-Säulen-Modell)“ verstärkt das Unternehmen den gezielten Eintritt und die Positionierung in drei Marktsegmenten: 1. Klassische Gastronomie (Außer-Haus-Verzehr) 2. Außer-Haus-/Take-away-/Convenience-Markt 3. In-Home-Markt (Produkte für den Heimkonsum). Ziel ist eine breitere Diversifikation der Umsatzquellen sowie eine resilientere Marktpositionierung gegenüber konjunkturellen Schwankungen. Für unsere Gesellschaft zeichnet sich dennoch auf Basis der vorläufigen Zahlen eine weiter positive wirtschaftliche Entwicklung ab. So zeigt sich auf Basis der vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2024 eine Umsatzsteigerung um 4% und für 2025 um nochmals 7%. Für das EBIT zeichnet sich anhand der vorläufigen Werte jedoch ein Rückgang des EBIT um 20% bzw. für 2025 dann wieder ein leichter Anstieg im einstelligen Prozentbereich ab. Dies ist sowohl auf einen niedrigeren Rohertrag zurückzuführen, nachdem der Umsatzsteuersatz für Restaurantspeisen wieder auf 19% angehoben wurde, aber auch auf darüber hinaus steigende Personalaufwendungen wie auch auf einen entsprechenden Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Danach wird sich auch der Jahresüberschuss ähnlich wie das EBIT entwickeln. Für die Erreichung der unternehmerischen Ziele sind weitere Differenzierungsstrategien geplant. Für das Geschäftsjahr 2026 strebt die Geschäftsführung weitere Umsatz- und Ergebnissteigerungen gegenüber dem Vorjahr an. Die Unternehmensstrategie wurde ausdrücklich nicht auf den steuerpolitischen Entwicklungen bezüglich der Umsatzsteuer aufgebaut, da diese als exogener Unsicherheitsfaktor berücksichtigt werden. Vor diesem Hintergrund verfolgt das Unternehmen bewusst eine Diversifikationsstrategie über die klassische Gastronomie hinaus. Die seit Januar 2026 wirksame Umsatzsteuersenkung ist zwar kurzfristig als positiver Ertragsimpuls für die Branche zu bewerten, birgt jedoch strukturelle Risiken. In einem zunehmend gesättigten und wettbewerbsintensiven („Red Ocean“) Ramen-Markt besteht die Gefahr, dass auch Anbieter mit unterdurchschnittlicher Produkt- und Servicequalität - insbesondere durch attraktive Standorte - wirtschaftlich bestehen bleiben. Dies kann mittel- bis langfristig zu Wettbewerbsverzerrungen sowie zu einer qualitativen Erosion des Marktumfelds führen. Vor diesem Hintergrund wurde die Unternehmensstrategie so ausgestaltet, dass nachhaltiges Umsatz- und Ergebniswachstum unabhängig von steuerlichen Veränderungen erzielt werden kann. Das Geschäftsmodell zielt damit auf eine hohe strukturelle Resilienz gegenüber steuerpolitischen und konjunkturellen Schwankungen. Im Rahmen der langfristigen Wachstumsstrategie Gastronomix 3.0 verfolgt das Unternehmen unter anderem den Eintritt in Außer-Haus-, Convenience- und Home-Consumption-Segmente, einen konsequent menschenzentrierten Managementansatz („Organic Management“) sowie den Aufbau einer eigenständigen Marketingorganisation seit Anfang 2026. Damit wird der Übergang von einem primär produktgetriebenen zu einem marktorientierten und marketinggetriebenen Geschäftsmodell vollzogen. Im Geschäftsjahr 2025 wurde die strategische Planung für das Jahr 2026 weiter konkretisiert. Die folgenden vorgesehenen Maßnahmen stehen im Einklang mit dem Konzept Gastronomix 3.0 und verfolgen das Ziel einer nachhaltigen Diversifikation der Geschäftsmodelle sowie einer weiteren Stärkung der Marktposition. 1. Ausbau und Diversifikation des Catering-Geschäfts (Außer-Haus-/Convenience-Segment) Zum 1. Januar 2026 wurde eine zusätzliche Vollzeitstelle im Catering-Bereich geschaffen. Bereits seit 2023 zeigte sich innerhalb der zweiten strategischen Säule (Außer-Haus-/Convenience-Markt) eine signifikant steigende Nachfrage. Nach der personellen Verstärkung wurde das Catering-Angebot erstmals aktiv über die Unternehmenswebsite kommuniziert. Entgegen der ursprünglichen Erwartung von etwa einem Auftrag pro Monat verzeichnet das Unternehmen derzeit mehrere Anfragen pro Woche, was auf ein deutlich höheres Marktpotenzial als ursprünglich prognostiziert hindeutet. Im Geschäftsjahr 2026 wird das Catering-Geschäft zudem gezielt weiter diversifiziert. Dabei werden drei Kernsegmente verfolgt: (1) Business-Catering, (2) Private Anlässe sowie (3) Catering für Leistungssportler. Im Jahr 2025 wurde das Unternehmen dank dem heutigen COO erstmals beauftragt, für eine japanische U21-Nationalmannschaft im Rahmen eines internationalen Turniers in Großbritannien die vollständige Tagesverpflegung (Frühstück, Mittag- und Abendessen) zu konzipieren und vor Ort operativ umzusetzen. Diese Zusammenarbeit bestätigte die besondere Kompetenz des Unternehmens im Bereich leistungsorientierter, kulturell angepasster Ernährung. Für das Jahr 2026 liegen bereits weitere vergleichbare Anfragen vor. Ziel ist es, das Unternehmen langfristig als verlässlichen Ernährungspartner für japanische Athleten bei internationalen Auslandsaufenthalten zu positionieren. 2. Neuaufstellung Marketing und Markenstrategie Zum 1. Februar 2026 wurde die bislang kombinierte Abteilung „Media & Marketing“ organisatorisch getrennt und ein eigenständiger Marketingbereich etabliert. Hierfür wurde ein erfahrener Marketingexperte mit langjähriger Expertise in den Bereichen Social Media und Markenstrategie in Vollzeit eingestellt. Die strategischen Schwerpunkte für 2026 liegen insbesondere auf dem Rebranding und der Schärfung der Markenidentität, der klaren Positionierung der einzelnen Eigenbetriebe, der Definition einer konsistenten Corporate Identity sowie der zielgerichteten Kommunikation des unternehmerischen „Why“ gegenüber Mitarbeitenden und Gästen. Ziel ist eine stärkere emotionale Bindung aller Anspruchsgruppen sowie eine nachhaltige Markenprofilierung. 3. Intensivierung von Co-Marketing mit deutschen Unternehmen Aufbauend auf einem erfolgreichen Kooperationsprojekt mit dem 25hours Hotel im Jahr 2025, bei dem gemeinsam mit Küchen- und Barteams innovative Fusion-Konzepte entwickelt wurden, soll das Co-Marketing mit nicht-japanischen Partnern weiter ausgebaut werden. Für 2026 ist unter anderem eine Kooperation mit einem renommierten italienischen Eishersteller geplant, in deren Rahmen ein innovatives Produktkonzept („Soup Ice“) entwickelt und im Sommer 2026 im Rahmen einer größeren Branchenveranstaltung eingeführt werden soll. Das Pilotprojekt 2025 fungierte zugleich als Impulsgeber für ein überregionales Branchenformat („Taste Over“), das perspektivisch auch in weiteren deutschen Städten etabliert werden soll. 4. Ausbau der dritten Säule: In-Home-Markt Im Bereich „In-Home“ werden derzeit interne Sushi-Workshops pilotiert. Nach Abschluss der Evaluierungsphase ist eine externe Vermarktung dieser Formate vorgesehen, um zusätzliche Erlösquellen zu erschließen und die Markenbindung weiter zu vertiefen. Das Geschäftsjahr 2026 steht im Zeichen der konsequenten Umsetzung des Gastronomix 3.0-Modells mit Fokus auf die Diversifikation der Umsatzstrukturen, die Stärkung der Markenidentität, den Ausbau des Franchise-Systems, die Intensivierung strategischer Partnerschaften sowie die Erhöhung der strukturellen Resilienz gegenüber konjunkturellen Schwankungen. 4. Risiken und Chancenbericht Der Lagebericht der Brickny Europe GmbH enthält Prognosen und Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Entwicklungen. Diese zukunftsbezogenen Aussagen beruhen auf aktuellen Einschätzungen, Erwartungen und Annahmen und sind naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten verbunden. Tatsächliche Ereignisse können von den formulierten Erwartungen abweichen. 4.1.Risikobericht 4.1.1. Risikomanagementsystem Seit 2023 wird dem Bereich „Risikomanagement“ verstärkt strategische Aufmerksamkeit gewidmet. Zur systematischen Erfassung und Steuerung potenzieller Risiken wurde eine unternehmensweite Risikomatrix (Excel-Tabelle beigefügt) implementiert. Diese wird in Form eines zentral geführten Excel-Tools dokumentiert. Die einzelnen Abteilungen sind verpflichtet, identifizierte Risiken eigenständig in die Matrix einzutragen. Für jedes Risiko werden insbesondere folgende Kriterien erfasst und regelmäßig überprüft: • Eintrittswahrscheinlichkeit • Potenzielles Schadensausmaß / wirtschaftlicher Impact • Risikokategorie • Status der Gegenmaßnahmen bzw. Risikobeseitigung Ziel ist die nachhaltige Sicherung der Unternehmensstabilität sowie die Stärkung der Governance-Strukturen im Sinne ordnungsgemäßer Unternehmensführung. 4.1.2. Risiken Allgemeine Risiken: Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass staatliche Verordnungen oder Einschränkungen der Bewegungsfreiheit die Geschäftsentwicklung erheblich beeinträchtigen können. Reputationsrisiken: Nichteinhaltung von Qualitäts- und Sicherheitsstandards kann zu behördlichen Untersuchungen, negativer Presse und Reputationsschäden führen. Das Unternehmen begegnet diesem Risiko durch strikte Einhaltung und Überwachung der Qualität und Kundenzufriedenheit in den Restaurants. Leistungswirtschaftliche Risiken: Veraltete Restaurantkonzepte oder neue Wettbewerber könnten die Nachfrage senken, aber auch die Konjunkturlage, wodurch insgesamt die Restaurantbesuche zurückgehen könnten. Brickny begegnet dem durch kontinuierliche Prozessverbesserungen, Innovationen und Designanpassungen. Des Weiteren stellt der Personalmangel in der Gastronomie ein ernstzunehmendes Problem in Deutschland dar. Um das entsprechende Risiko zu minimieren, werden Mitarbeiter in Japan angeworben. (Hierzu verweisen wir auch auf die Darstellung der Chancen im nächsten Abschnitt.) Steigende Energie- und Rohstoffpreise: Schnell steigende Preise können die Ertragskraft beeinträchtigen. Diesem Risiko wird durch Überwachung von Wareneinsatz sowie Preisanpassungen entgegengewirkt. Nachhaltige Beziehungen zu Geschäftspartnern helfen, Preissteigerungen zu minimieren. Finanzierungsrisiken: Die Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit erfolgt durch den operativen Cashflow und Kreditverträge. Im Rahmen der kurzfristigen Liquiditätsplanung kann Brickny schnell erkennen und kurzfristig Maßnahmen zur Risikokompensation umsetzen. Intern setzt das Management von Brickny auf regelmäßigen persönlichen Austausch innerhalb der Belegschaft, unterstützt durch flache Hierarchien und die räumliche Nähe zu den Restaurants. Neben monatlichen Treffen finden wöchentliche Meetings mit den Restaurantleitern statt. Dabei wird nicht nur die Performance der Restaurants anhand von Kennzahlen wie zum Beispiel Qualitätskennzahlen besprochen, sondern es werden auch Chancen und Risiken diskutiert sowie wichtige Entwicklungen und Gefahren für die Restaurants angesprochen. Die Performance der Restaurants wird anhand von Kennzahlen gemessen und regelmäßig überprüft. Bei Abweichungen werden sofort Gegenmaßnahmen eingeleitet. Brickny legt zudem großen Wert auf Qualitätsstandards und verfolgt diese kontinuierlich, insbesondere durch eine eigene Qualitätskennzahl, die von einem Hygienebeauftragten regelmäßig überwacht wird. Anhand der eigens entwickelten Kennzahl QSC+E versucht Brickny ihre Qualitätsstandards einzuhalten und diese laufend zu steigern. Dabei stehen die einzelnen Akronyme für die aus Kundensicht wahrgenommene Qualität, den Service, der Hygiene (engl. Cleanliness) und dem Entertainment. Anhängiges Finanzgerichtsverfahren: Für den Veranlagungszeitraum 2012 bis 2015 hatte eine Betriebsprüfung stattgefunden, über deren Abschluss keine Einigung erzielt wurde. Für diese Veranlagungszeiträume ist ein Finanzgerichtsverfahren über einen Steuermehraufwand von 2,5 Mio. EUR zuzüglich Zinsen anhängig. Zwischenzeitlich wurden zwei weitere Folge-Betriebsprüfungen erfolgreich abgeschlossen, bei denen Einigung in allen Punkten erzielt wurde. Unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus diesen Folge-Betriebsprüfungen wurde bereits im Vorjahr die Steuerschätzung für den strittigen Zeitraum angepasst und eine entsprechende Rückstellung gebildet, indem für die bestrittenen Restaurantumsätze eine Hinzuschätzung in Höhe von 15% auf die entsprechenden Barumsätze berücksichtigt wurde. Es verbleibt das grundsätzliche Risiko, dass die Entscheidung des Finanzgerichtes von unserer aktualisierten Schätzung abweicht und damit ein weiterer höherer Steueraufwand für diesen Zeitraum anfallen könnte. Erkannte Risiken werden mit Zuständigkeiten besetzt. Diese planen zeitnah Gegenmaßnahmen in Austausch mit den betroffenen Bereichen und stellen ihre Pläne in den wöchentlichen Montagsgesprächen vor. Hier werden die Risiken und Maßnahmen diskutiert und Gegenmaßnahmen beschlossen. Über die Umsetzung wird laufend berichtet. Insgesamt hat Brickny ein System aufgebaut, die Veränderungen im Geschäftsumfeld, die sich negativ auf die Zielerreichung bzw. Fähigkeit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit auswirken können, rechtzeitig zu erkennen und darauf angemessen zu reagieren. Bestandsgefährdende Risiken aber auch sonstige wesentliche Risiken, die nicht anderweitig bereits abgesichert sind, sind derzeit nicht erkennbar. 4.2.Chancenbericht Die Nachfrage nach authentischer japanischer Küche ist unter anderem dadurch geprägt, dass in Düsseldorf nach London die zweitgrößte japanische Gemeinde Europas lebt und arbeitet. Gleichzeitig finden in Düsseldorf diverse japanische Events und internationale Messen statt, die teilweise über mehrere Wochen hinweg mit hohen Besucherzahlen aufwarten. Hierzu werden vielfach Mitarbeitende aus dem Ausland (insbesondere Japan) gewonnen. Gründe für ihre vergleichsweise höhere Verfügbarkeit sind die für diese Mitarbeiter vergleichsweise guten Arbeitsbedingungen. Zu diesen gehören sowohl eine strukturierte Orientierungsphase inklusive Organisation von Arbeitsvisa, Wohnungssuche u. v. m. wie auch die Wechselkursentwicklung (starker Euro gegenüber dem japanischen Yen), die eine wesentliche Rolle bei der Entscheidungsfindung potenzieller Mitarbeitender aus Japan spielt. Weiterhin sieht Brickny in der Automatisierung und Digitalisierung ihres Geschäftsbetriebs wichtige Wettbewerbsvorteile und Chancen. Brickny sieht zudem großes Potential in der Weiterbildung der Mitarbeiter, um die Kundenzufriedenheit und Kundenorientierung zu steigern. Unter anderem durch Social-Media-Aktivitäten und den Vor-Ort-Events, die die Restaurants gemeinsam veranstalten, versucht Brickny nicht nur die Marktpräsenz einzelner Restaurants zu steigern, sondern schafft es auch, dass die unterschiedlichen Alternativen durch die Kunden als ein großes Ganzes wahrgenommen und wertgeschätzt wird. Auch in den kommenden Jahren will Brickny seinen Gästen die Vielfalt der japanischen Küche mit weiteren authentischen japanischen Gerichten und Konzepten präsentieren und ist stets bemüht, seinen Gästen das Gefühl zu geben, sich in Little Tokyo in Düsseldorf wie in Japan zu fühlen. Die strategische Initiative „Strategy Gastronomix 3.0“ wird fortgeführt, die auf den konsequenten Markteintritt in drei Bereichen abzielt: Außer-Haus-Verpflegung (Gastronomie), Ready-to-Eat (Convenience Food), und In-Home-Verzehr (Lebensmitteleinzelhandel). Im Zuge dieser strategischen Ausrichtung wurden zwei neue Abteilungen innerhalb des Unternehmens etabliert: die Franchise Development Division sowie die Catering Business Division. Die Franchise-Abteilung treibt das Wachstum im Bereich Außer-Haus-Verpflegung maßgeblich voran, während die Catering-Abteilung bereits signifikante Umsatzsteigerungen im Convenience-Segment verzeichnet. Unterschrift der Geschäftsführung
Düsseldorf, 20. Februar 2026 Haruhiko Saeki BilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnungscroll
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften nach §§ 264 ff. HGB sowie des GmbHG aufgestellt. Die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht scroll
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag angesetzt. Bei der Bewertung wird das strenge Niederstwertprinzip beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Beim Kassenbestand und den Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte der Ansatz mit dem Nennwert. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen wurden berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag angesetzt. 3. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Vermögensgegenstände beinhalten nicht verzinste Forderungen gegenüber Gesellschafter-Geschäftsführer TEUR 596 (Vorjahr 955 TEUR). Darüber hinaus sind in den sonstigen Vermögensgegenständen Forderungen gegenüber nahestehenden Personen i. H. v. 2.529 TEUR (Vorjahr 3.035 TEUR) enthalten. Diese Forderungen bestehen gegen Schwestergesellschaften der Brickny Europe GmbH, wo der Gesellschafter jeweils mindestens eine Mehrheitsbeteiligung hält. Sie resultieren teilweise aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und teilweise aus Liquiditätssteuerung innerhalb der nahestehenden Unternehmen bzw. aus Darlehensforderungen. Für die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen hat der Gesellschafter eine Patronatserklärung gegenüber der Gesellschaft abgegeben. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben 2.804 TEUR (im Vorjahr 2.285 TEUR) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Steuerrückstellungen (nach Betriebsprüfungen) Bei der Gesellschaft haben zwischenzeitlich drei Betriebsprüfungen stattgefunden - für die Veranlagungszeiträume 2012 bis 2015, 2016 bis 2018 und 2019 bis 2021. Die zwei letzten Betriebsprüfungen wurden bereits im Geschäftsjahr 2022 bzw. 2024 abgeschlossen und anschließend mit Bescheiden festgesetzt. Bei diesen wurde Einigung in allen Punkten erzielt. Die Betriebsprüfung für den ersten Zeitraum 2012 bis 2015 wurde in 2018 abgeschlossen, ohne dass Einigung erzielt wurde. Hierin wurde ein Steuermehraufwand für den angegebenen Zeitraum für Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von insgesamt 2,5 Mio. EUR zuzüglich Zinsen beziffert. Gegen die hiernach erlassenen Steuerbescheide, die insbesondere erhebliche Hinzuschätzungen berücksichtigten, wurde Einspruch eingelegt und nach Ablehnung entsprechend ein Finanzgerichtsverfahren eingeleitet, das bis zur Aufstellung dieses Jahresabschlusses noch nicht abgeschlossen wurde. Die beiden Folgeprüfungen, die bis zum Ende des Geschäftsjahres 2022 abgeschlossen wurden, berücksichtigten ebenfalls eine Hinzuschätzung, die von uns in Relation zu dem Umsatz des jeweils betroffenen Restaurants akzeptiert wurden. Unter Berücksichtigung dieses Ergebnisses wurde die Steuerberechnung für die Veranlagungszeiträume 2012 bis 2015 neu berechnet, in dem für die bestrittenen Restaurantumsätze eine Hinzuschätzung in Höhe von 15% auf die entsprechenden Barumsätze berücksichtigt wurde. Eine entsprechende Rückstellung wurde im Geschäftsjahr 2022 als periodenfremder Steueraufwand berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen berücksichtigen damit zum 31. Dezember 2023 netto Ertragsteuerverpflichtungen für die Veranlagungszeiträume bis 2021 in Höhe von 246 TEUR, da die abschließenden Veranlagungen 2019 bis 2021 erst Anfang 2025 erfolgten und der Zeitraum 2012 bis 2015 noch immer beim Finanzgericht anhängig ist. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Aufwendungen für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses wie auch für die beiden Vorjahre i. H. v. insgesamt 183 TEUR (Vorjahr 142 TEUR) zurückgestellt. Verbindlichkeitenspiegel Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten im Jahresabschluss Brickny Europe GmbH zum 31. Dezember 2023 stellen sich wie folgt dar: scroll
Sonstige Verbindlichkeiten In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Schwestergesellschaften der Brickny Europe GmbH, an denen der Gesellschafter jeweils mindestens eine Mehrheitsbeteiligung hält, als nahestehenden Unternehmen in Höhe von 635 TEUR (im Vorjahr 989 TEUR) ausgewiesen. Sie resultieren teilweise aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und teilweise aus Darlehensverpflichtungen bzw. aus der Liquiditätssteuerung innerhalb der Gruppe von Schwestergesellschaften. 4. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres durchschnittlich im Unternehmen beschäftigt: scroll
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Nutzung der benötigten technischen Anlagen und Maschinen und Kraftfahrzeugen wird zum Teil durch Leasingverträge sichergestellt. Deren Laufzeit beträgt bis zu fünf Jahre. Aus den abgeschlossenen Leasingverträgen resultierten während des Geschäftsjahres 2023 eine finanzielle Belastung von 63 TEUR (Vorjahr 68TEUR). Aus den laufenden Verträgen wird ein zukünftiger Aufwand von ca. 126 TEUR erwartet. Die Leasinggeschäfte verringern insbesondere die Kapitalbindung und verbessern die Eigenkapitalquote, führen aber während der Vertragslaufzeit auch zur Bindung an die geleasten technischen Anlagen und Maschinen. Der Mietaufwand beträgt 457 TEUR für zehn Mietobjekte (Vorjahr 437 TEUR für elf Mietobjekte) in Eigennutzung. Alle Mietobjekte haben einen Fünfjahresvertrag mit Verlängerungsoption. Für alle Mietobjekte wird die langfristige Nutzung geplant. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herrn Haruhiko Saeki, Kaufmann, Düsseldorf Auf die Angaben nach § 285 Nr. 9 Buchst. b HGB wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Unterschrift der Geschäftsführung
Düsseldorf, 20. Februar 2026 Haruhiko Saeki sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.03.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkDer nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf die ungekürzte Fassung des Jahresabschlusses einschließlich des Lageberichts. In der hier vorliegenden Fassung des Jahresabschlusses wurden die Offenlegungserleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Brickny Europe GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Brickny Europe GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Brickny Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 31. März 2026 Penner + Lanfermann Treuhand GmbH Jörg Penner, Wirtschaftsprüfer Annegret Janßen, Wirtschaftsprüferin |
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