Premier Tech Water and Environment GmbH

Am Gammgraben 2, 19258 Boizenburg/Elbe, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Schwerin HRB 12873
Vorher
"ROTA" GmbH Forschungs- und Produktionsbetrieb für Kunststofformteile mbHROTA GmbH Forschungs- und Produktionsbetrieb für KunststoffformteilePremier Tech Aqua GmbH
Eingetragen
15.1.1996
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Haushalts- oder Hauswirtschaftsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung und Entwicklung von Kunststoffprodukten inklusive aller diesem Zweck dienenden oder fördernden Tätigkeiten mit Ausnahme erlaubnispflichtiger Geschäfte, die Entwicklung und der Vertrieb von Anlagen zur Regen- und Brauchwassernutzung sowie der Handel mit Waren aller Art mit Ausnahme erlaubnispflichtiger Güter.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Florian Diekmann
seit 18.9.2024
Prokura
Thomas Fahry
seit 12.12.2017
Prokura
Marco Rumberg
seit 12.12.2017
Geschäftsführer
Prokura
Lutz Seegers
seit 12.12.2017
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Premier Tech Holdings Europe B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Premier Tech Holdings Europe B.V.
Netherlands
300000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Premier Tech Water and Environment GmbH

Boizenburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2023 bis zum 29.02.2024

Lagebericht

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die Premier Tech Water and Environment GmbH, Boizenburg, (kurz: PT oder die Gesellschaft) produziert und vertreibt unter den Marken Rewatec und Ecoflo Wassertanks und Kleinkläranlagen in vielfältigsten Varianten, entsprechendes Zubehör sowie weitere Produkte zur Entwässerung. Das breite Produktangebot lässt für fast jede individuelle Anforderung den Einsatz entsprechender PT-Lösungen zu.

Darüber hinaus entwickelt die PT ihr Sortiment stets weiter und kann sich dabei auf die eigene Innovationsfähigkeit "made in Germany" verlassen.

Seit 2014 ist die Gesellschaft in die weltweit agierende Premier Tech Gruppe aus Kanada integriert worden. Dies hat die weltweite Expansion der Marke vorangebracht, um für zukünftige Herausforderungen gewappnet zu sein. Produktion und Verwaltung der PT liegen in Boizenburg an der Elbe, Mecklenburg-Vorpommern.

Forschung und Entwicklung

Die globale Premier Tech Water and Environment-Gruppe sieht in der Forschung und Entwicklung einen elementaren Bereich zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit. Weltweit beschäftigen wir 33 Teammitglieder im Bereich Forschung und Entwicklung. Die Gesellschaft, als deutsche Dependance, trägt sowohl mit einer eigenen Abteilung zur internationalen als auch zur regionalen Innovationskraft bei und kann an den Innovationen anderer internationaler Geschäftseinheiten partizipieren.

In 2023/2024 wurden Produktentwicklungskosten von TEUR 99 aktiviert; die jährliche Abschreibung der selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände betrug TEUR 48.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Konjunktur im Euroraum

Das Bruttoinlandsprodukt im Euroraum stieg im Jahr 2023 laut Schätzungen um 0,5% (Vorjahr: Anstieg von 3,5 %). Prognosen für das laufende Jahr sehen aufgrund der geopolitischen Spannungen und weiterhin hoher Inflation eine Steigerung von 0,9 % vor.

Konjunktur in Deutschland

Im Jahr 2023 ist das Bruttoinlandsprodukt um 0,3 % gesunken, nachdem es ein Jahr zuvor pandemiebedingt um 1,9 % gestiegen war. Die Prognosen für das laufende Jahr zeigen kein eindeutiges Bild. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz führte hierzu aus: Nach dem schwachen Jahresendquartal ist auch zu Jahresbeginn 2024 keine spürbare konjunkturelle Belebung der deutschen Wirtschaft erkennbar. Zwar haben die Industrieproduktion und - infolge der günstigen Witterung - der Bau zu Jahresbeginn positiv tendiert. Auch der deutsche Warenhandel, insbesondere der Export, startete mit deutlichen Zuwächsen in das neue Jahr. Diese Entwicklungen stellen aber zum Teil eine Gegenbewegung zu den deutlichen Rückgängen zum Jahresende 2023 dar.

Gleichzeitig waren die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe - ohne Berücksichtigung der hohen monatlichen Schwankungen durch Großaufträge - im Januar in der Tendenz weiter abwärtsgerichtet und auch die Einzelhandelsumsätze entwickelten sich zu Jahresbeginn erneut rückläufig. Stimmungsbasierte Frühindikatoren zeigen aktuell noch keine nachhaltige Trendumkehr an: Die Stimmung in den Unternehmen hat sich laut ifo Geschäftsklima im Februar zwar leicht aufgehellt. Dabei bewerten die Unternehmen den Ausblick auf die kommenden Monate positiver, die Beurteilung der Lage verharrt aber weiter auf niedrigem Niveau. Vor dem Hintergrund verlängerter Lieferzeiten infolge der Angriffe auf Schiffe im Roten Meer und den Streik bei der Bahn haben laut ifo Institut auch die Materialengpässe wieder etwas zugenommen.

Bei der Stimmung der privaten Haushalte in Deutschland, abgebildet im GfK-Konsumklima und dem HDE-Konsumbarometer, deutet sich zuletzt eine Bodenbildung an. Allerdings bleibt die Anschaffungsneigung trotz der gestiegenen Einkommenserwartungen auf einem niedrigen Niveau, während die Sparneigung den höchsten Stand seit Juni 2008 erreicht.

Angesichts der insgesamt noch schwachen Indikatorenlage und der weiter hohen Unsicherheit der privaten Haushalte sowie der Unternehmer*innen gehen die meisten Wirtschaftsforschungsinstitute in ihren jüngsten Konjunkturprognosen für das erste Quartal 2024 von einem erneuten, leichten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts aus. Erst im weiteren Jahresverlauf ist im Zuge weiter rückläufiger Inflationsraten, steigender Löhne und Einkommen, einer anhaltend stabilen Arbeitsmarktentwicklung und zunehmenden Impulsen von der Außenwirtschaft mit einer spürbaren konjunkturellen Belebung zu rechnen.

Die kunststoffverarbeitende Industrie in Deutschland verzeichnete im Jahr 2023 einen deutlichen Umsatzrückgang. Der Umsatz der Kunststoffverarbeiter in Deutschland ist 2023 gegenüber dem Vorjahr um 6,0 % auf 72,5 Milliarden Euro gesunken. Daher zeigt sich der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. besorgt über die aktuellen Rahmenbedingungen der deutschen Industrie. Selbst Preissteigerungen können das geringere Niveau nicht ausgleichen. So ist die Absatzmenge um 9% verarbeitete Menge auf 12,7 Mio. Tonnen im Jahr 2023 zurückgegangen. Auch die Zahl der Beschäftigten der Branchenbetriebe ist rückläufig. Sie ist um 2,2 % auf 319.264 Beschäftigte gesunken.

Die Präsidentin des Gesamtverbandes Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV), Dr. Helen Fürst, fordert eine Wachstumsagenda für Deutschland. "Die Ursachen der aktuellen Wirtschaftskrise in Deutschland sind überwiegend struktureller Natur. Deshalb brauchen wir eine zukunftsorientierte Wachstumsagenda, damit die Industrie in Deutschland in zwei bis drei Jahren wieder Fahrt aufnehmen kann", so Fürst. Die Agenda müsse insbesondere die Themen Energie, Bürokratie, Investitionen und Digitalisierung adressieren, führte die Präsidentin weiter aus. "Ich bin davon überzeugt, die Wachstumsagenda kann die dringendsten Probleme unserer Wirtschaft lösen, Verlässlichkeit und verlorenes Vertrauen wiederherstellen und den Menschen in Deutschland neue Zuversicht geben", sagte Fürst.

2.2 Geschäftsverlauf

Nachfolgend wird die Entwicklung des Geschäftsjahres 2023/2024 dargestellt.

Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft ist anspruchsvoll verlaufen.

Basierend auf einem schwieriger gewordenen Marktumfeld (Ukraine-Krieg, Inflation, Zinserhöhung) wurde mit einem gemäßigten Geschäftsjahr gerechnet. Die herausfordernde Marktsituation äußerte sich in einer ungewohnt starken Kaufzurückhaltung bei Hauseigentümern. Dies galt für alle Produktbereiche als auch für alle Märkte (sowohl in Deutschland als auch in den Exportmärkten), in dem die Gesellschaft agiert. Das Projektgeschäft hingegen konnte als stabil gewertet werden. Im dritten Quartal des Kalenderjahres gab es beim Auftragseingang eine leichte Entlastung. Ansonsten war das Finanzjahr 2023/24 von einem starken Rückgang beim Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr geprägt. Dies ist dem Einbruch der Baukonjunktur in Deutschland und anderen Ländern geschuldet.

Bei der Lieferkette aller Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe konnte unterjährig eine zunehmende Entspannung wahrgenommen werden, auch wenn es weiterhin vereinzelt seitens der Zulieferer der Zubehörkomponenten zu leichten Preissteigerungen gekommen ist. Diese konnte die Gesellschaft durch leichte Preiserhöhungen an den Markt weitergeben.

Im Verlauf des Geschäftsjahres 2023/24 hat die Geschäftsführung entschieden, dass der Geschäftsbereich ARVES mit Design-Regentonnen veräußert wird. Diese Produkte kaufte die Gesellschaft bis dato nur zu und veräußerte diese wiederum vor allem an Baumärkte und Webshops. Aufgrund der generellen derzeitigen Herausforderungen hat sich die Gesellschaft dazu entschieden, vorerst nur Produktbereiche aus den Bereichen Dezentrales Regenwassermanagement und Dezentrale Abwasserlösungen anzubieten, die nach Möglichkeit auch selbst produziert werden. Im Juni 2023 hat die Firma Prosperplast den Bereich ARVES übernommen.

Ertragslage

Die folgende Aufstellung zeigt die Ertragslage zum Stichtag:

29.2.2024
TEUR
28.2.2023
TEUR
Rohertrag * 10.718 13.600
Ergebnis vor Ertragsteuern 757 1.299
Ergebnisabhängige Steuern 244 389
Jahresergebnis 513 910

* Unterschiedsbetrag Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen und Materialaufwand Rund 21 % der gesamten Umsatzerlöse werden in EU-/EWR-Staaten erwirtschaftet (Vorjahr: 22%); die Exporte in Drittländer belaufen sich auf 10 % (Vorjahr: 9 %). Der größte Anteil der Umsatzerlöse wird demnach aber weiterhin in Deutschland erzielt.

Der Materialaufwand, unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung, entwickelte sich mit einem Rückgang von 13 % unterproportional zu den Umsatzerlösen.

Der Personalaufwand ist um ca. 5 % gestiegen.

Die gesunkenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 5.423 (Vorjahr: TEUR 6.867) resultieren im Wesentlichen aus gesunkenen Kosten der Warenabgabe von TEUR 1.865 (Vorjahr: TEUR 2.909). Dieser Rückgang resultiertet aus geringeren Transportkosten nach dem Verkauf der Sparte ARVES.

Im Geschäftsjahr ergibt sich ein Steueraufwand für Ertragsteuern von TEUR 244 (Vorjahr: TEUR 389).

Das Geschäftsjahr 2023/2024 endet mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 513 (Vorjahr: von TEUR 910).

Prognoseabweichung

Die unerwartet starken Rückgänge im Auftragseingang führten zu einem entsprechenden Umsatz- und Gewinnrückgang im Vergleich zur Vorjahresprognose.

Vermögens- und Finanzlage

Das Umlaufvermögen, bestehend aus Kassenbestand, Bankguthaben, Forderungen und Vorräten, belief sich zum 29. Februar 2024 auf TEUR 7.563 (Vorjahr: TEUR 10.813). Dieser Rückgang resultiert hauptsächlich aus dem geringeren Vorratsbestand von TEUR 4.157 (Vorjahr: TEUR 7.513).

Die Bilanzsumme verringerte sich um 17 % von TEUR 15.092 auf TEUR 12.573. Grund hierfür ist im Wesentlichen der Abbau des Vorratsvermögens und die Reduzierung von Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Vermögensstruktur besteht zu 38 % (Vorjahr: 27 %) aus langfristigem Anlagevermögen und zu 60 % (Vorjahr: 72 %) aus kurzfristig gebundenen Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens. Die restlichen 2 % entfallen auf Rechnungsabgrenzungsposten und Rundungsdifferenzen.

Das Eigenkapital beträgt TEUR 4.649 (Vorjahr TEUR: 4.135).

Zum Bilanzstichtag haben sich die Verbindlichkeiten und Rückstellungen von TEUR 10.918 auf TEUR 7.870 abgebaut. Dies betrifft im Wesentlichen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die um TEUR 2.724 niedriger ausgefallen sind .

Die Kapitalstruktur zeigt sich wie folgt:

29.2.2024
TEUR
28.2.2023
TEUR
Anlagevermögen 4.787 4.066
Umlaufvermögen 7.563 10.813
Abgrenzungsposten 223 213
Aktiva 12.573 15.092
Eigenkapital 4.649 4.135
Fremdkapital 7.870 10.918
Abgrenzungsposten 2 2
Passive latente Steuern 52 36
Passiva 12.573 15.092

Investitionen

Aus der Investitionstätigkeit der Gesellschaft ergab sich im Berichtsjahr ein Mittelabfluss in Höhe von TEUR 1.373. In die Immateriellen Vermögensgegenstände investierte die Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 104 und weitere TEUR 1.269 in das Sachanlagevermögen.

Liquidität

Die Finanzierung der Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr stark abhängig von der Konzernfinanzierung.

Die Gesellschaft ist auch zukünftig von der finanziellen Unterstützung des Konzerns abhängig. Mit Vereinbarung vom 16. Dezember 2016 ist die Gesellschaft in das Cashpooling-Agreement mit der Premier Tech Holdings Europe B.V. eingebunden.

Mitarbeiter

Die PT beschäftigte zum 29.02.2024 insgesamt 92 Mitarbeiter und bildet zusätzlich 7 Auszubildende aus.

3. Chancen- und Risikobericht

Das Risiko- und Chancenmanagement verfolgt zwei Ziele: Chancen konsequent zu nutzen sowie Risiken frühzeitig zu erkennen und mit konkreten Maßnahmen zu steuern.

Mit diesem Ansatz soll der Wert des Unternehmens dauerhaft gesteigert werden. Regelmäßig werden die Risikoeinschätzungen aktualisiert, vor allem im Hinblick auf Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Das Chancen- und Risikomanagement umfasst sowohl langfristige als auch mittel- und kurzfristige Zeithorizonte.

Erkennen und Berücksichtigen von Risiken

Ein essenzielles Element des Risikomanagements der Gesellschaft ist, mögliche strategische und operative Risiken frühzeitig zu erkennen, ihren Umfang zu erfassen, sie zu überwachen und zu steuern. Grundlage dafür ist die strategische Unternehmensplanung: Der Risikoberichtsprozess ist im Planungsprozess und in der rollierenden Vorausschau integriert.

Erkennen von Chancen

Chancen betrachtet die Gesellschaft im Rahmen des strategischen Planungsprozesses. Dabei werden Trends identifiziert, strategische Schwerpunkte für PT festgelegt und Maßnahmen definiert. Dazu gehört die Veränderung im Produktportfolio als auch die Tätigkeit im Wachstumsmarkt "Umwelt".

Marktwirtschaftliche Risiken

Die Geschäftsführung beobachtet stetig das Marktumfeld, um zeitnah auf Veränderungen reagieren zu können. Diese Volatilität beinhaltet naturgemäß auch Chancen aufgrund des kontinuierlich wachsenden Umweltbewusstseins der Bevölkerung und der damit verbundenen Nutzung des Regenwassers mit den langlebigen Produkten der PT.

Zinsrisiken

Die Gesellschaft unterliegt einem Zinsrisiko im Zusammenhang mit ihrer Finanzierung, die konzernintern bereitgestellt wird. Da diese Finanzierung verzinslich ist, besteht das Risiko, dass zukünftige Zinsschwankungen die Finanzierungskosten der Gesellschaft beeinflussen könnten. Die Geschäftsführung überwacht kontinuierlich die Zinsentwicklung und ergreift gegebenenfalls Maßnahmen, um das Zinsrisiko zu minimieren und die finanzielle Stabilität des Unternehmens zu gewährleisten.

Absatzrisiken

Eine Abhängigkeit von einer bestimmten Kundengruppe bzw. von bestimmten Großkunden liegt nicht vor. Durch strategische Zukäufe und die Erweiterung der Produktpalette werden Absatzrisiken zudem minimiert. Hierzu wird ständig nach potentiellen strategischen Investitionsmöglichkeiten ausgeschaut.

Derzeit befinden sich die Märkte, in der die Gesellschaft agiert, noch in einem sehr zurückhaltenden Zustand. Es wird aber davon ausgegangen, dass der Negativpunkt erreicht ist und es in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2024/25 eine leichte Erholung geben dürfte.

Allerdings können sich durch den Krieg in der Ukraine und andere geopolitische Situationen Veränderungen hinsichtlich des Absatzes ergeben. Russland und die Ukraine sind jedoch keine direkten Absatzmärkte der Gesellschaft. Mittelfristige Auswirkungen sind hier sehr schwer abzuschätzen.

Grundsätzlich hat das Thema des dezentralen Regenwassermanagement sowohl politisch als auch wirtschaftlich aufgrund des Klimawandels in den letzten Jahren eine sehr starke Aufwertung erfahren. Die Gesellschaft ist mit Ihrer 30 Jahre alten Marke REWATEC hier sehr gut aufgestellt und wird weiter in diesen Bereich investieren.

Preisänderungsrisiken

Der Beschaffungsmarkt wird stetig beobachtet. Bei den wesentlichen Rohstoffen rechnet die Gesellschaft für 2024 mit stagnierenden Preisen im Vergleich zum Vorjahr. Bei Zukäufen von Hilfs- und Betriebsstoffen ist von einem gemäßigten Preisanstieg auszugehen. Durch die teilweise eigene Stromherstellung ist die Gesellschaft von dem hohen Risiko der Energiekostensteigerungen geringer betroffen als ohne.

Die Gesellschaft benötigt Erdgas als Hauptenergieträger. Eine erhebliche Verknappung dieses Rohstoffes führe zu deutlich höheren Produktionskosten, die womöglich nicht voll an die Kunden weitergereicht werden könnten. Allerdings gib es hier derzeit eine Entspannung am Markt.

Liquiditätsrisiken

Durch die positive Ertrags- bzw. Ergebnissituation hat sich auch die finanzielle Situation der Gesellschaft weiter entspannt. Ferner wird sämtlicher Liquiditätsbedarf aus Eigenmitteln bzw. aus der Gesellschaftergruppe finanziert. Die Liquidität wird durch ein Cashpooling mit der Gesellschafterin bereitgestellt.

Sonstige Risiken

Der Krieg in der Ukraine stellt, wie weiterhin die hohe Inflation, ein latentes Risiko für den wirtschaftlichen Rahmen sowie Risiken mit einem besonderen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft dar.

Cyberrisiken werden ebenfalls ernst genommen. Für Cybersicherheit ist bei der Konzernmuttergesellschaft ein Team installiert, das sich intensiv um diesen Bereich kümmert.

Für unvermeidbare Risiken, die wirtschaftlich relevante Auswirkungen haben, besteht ausreichender Versicherungsschutz.

Unter Berücksichtigung der im Rahmen des Cashpools weiterhin konzernintern zur Verfügung gestellten Liquidität werden derzeit keine Liquiditätsengpässe gesehen.

Chancen

Die Gesellschaft profitiert von den umweltpolitischen und gesellschaftlichen Einflüssen, die einen nachhaltigen und schonenden Umgang der vorhandenen Ressourcen zum Ziel haben. Ein akuter Wassermangel in Verbindung mit Umweltverschmutzungen durch nicht ordnungsgemäßen Umgang mit Schmutz- und Abwässern sowohl in Deutschland als auch im Ausland führt bereits zu Aktivitäten seitens verschiedener Regierungen. In Deutschland wurde das Programm zur "Nationalen Wasserstrategie" seitens der Bundesregierung ausgerufen. Dabei spielt auch das dezentrale Wassermanagement eine immer größere Rolle. Das Unternehmen ist mit seinen Produkten in der Gegenwart und den kommenden Innovationen hierfür aufgestellt.

4. Prognosebericht

Das Geschäftsjahr 2024/2025 hat mit einem verspäteten Start der Gartensaison begonnen. Dies liegt zum einen an der Wetterlage und zum zweiten an der allgemeinen Kaufrückhaltung der Konsumenten. Das Unternehmen ist mit seinen Produkten vom Einbruch der Baukonjunktur in Deutschland und anderen Ländern betroffen. Es wird aber mit einer Aufwärtstendenz für das dritte Quartal des Kalenderjahres 2024 gerechnet.

Das Unternehmen verfolgt die aktuellen Entwicklungen auf der Zulieferseite tagtäglich. Die Reaktion des Marktes sowohl beim Einfamilienhaussektor als auch im Projektgeschäft ist für Geschäftsjahr 2024/2025 nur schwerlich zu prognostizieren. Das Unternehmen rechnet allerdings im Laufe des Jahres mit weiterer Entspannung im Energiemarkt auf einem weiterhin hohen Niveau. Aufgrund des Verkaufs einer Produktsparte im Geschäftsjahr 2023/2024 rechnet das Unternehmen mit einem erheblichen Rückgang der Umsatzerlöse sowie einem leichten Ergebnisrückgang aufgrund der insgesamt weiterhin gestiegenen Kosten.

 

Boizenburg, 21. Mai 2024

Marco Rumberg

Bilanz

Aktiva

29.2.2024
EUR
28.2.2023
EUR
A. Anlagevermögen 4.787.346,84 4.065.687,83
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 432.572,80 433.813,80
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 338.101,30 305.143,30
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2,00 2,00
3. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 94.469,50 128.668,50
II. Sachanlagen 4.354.774,04 3.631.874,03
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.940.268,51 2.372.324,51
2. technische Anlagen und Maschinen 419.946,50 19.015,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 648.718,50 848.187,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 345.840,53 392.346,52
B. Umlaufvermögen 7.562.703,79 10.813.434,19
I. Vorräte 4.157.085,98 7.512.568,26
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.670.004,11 2.752.126,92
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 696.009,10 408.257,28
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.973.995,01 2.343.869,64
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 735.613,70 548.739,01
C. Rechnungsabgrenzungsposten 223.363,71 212.646,48
Summe Aktiva 12.573.414,34 15.091.768,50

Passiva

29.2.2024
EUR
28.2.2023
EUR
A. Eigenkapital 4.648.932,90 4.135.449,82
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Kapitalrücklage 2.300,81 2.300,81
III. Gewinnvortrag 4.107.584,42 3.197.416,53
IV. Jahresüberschuss 513.483,08 910.167,89
B. Rückstellungen 1.560.993,96 1.368.056,02
C. Verbindlichkeiten 6.308.833,09 9.550.086,27
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 65.764,01 95.823,70
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 65.764,01 95.823,70
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.197.309,21 7.920.915,05
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.197.309,21 7.920.915,05
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.045.759,87 1.533.347,52
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.045.759,87 1.533.347,52
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.227,39 2.227,39
E. Passive latente Steuern 52.427,00 35.949,00
Summe Passiva 12.573.414,34 15.091.768,50

Gewinn- und Verlustrechnung

1.3.2023 - 29.2.2024
EUR
1.3.2022 - 28.2.2023
EUR
1. Rohergebnis 12.099.071,24 13.713.924,14
2. Personalaufwand 5.117.284,88 4.863.238,30
a) Löhne und Gehälter 4.181.269,71 4.000.046,79
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 936.015,17 863.191,51
davon für Altersversorgung 48.469,61 40.491,28
3. Abschreibungen 521.602,17 452.874,13
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 521.602,17 452.874,13
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.422.726,25 6.866.925,82
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 26.808,07 11.974,14
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 41.790,27
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 308.790,47 220.353,70
davon an verbundene Unternehmen 297.207,29 208.031,32
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 244.012,02 389.221,08
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 16.478,00 6.504,00
8. Ergebnis nach Steuern 526.445,72 921.311,11
9. sonstige Steuern 12.962,64 11.143,22
10. Jahresüberschuss 513.483,08 910.167,89

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 29. Februar 2024 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne der §§ 242 ff., §§ 264 ff. und § 267 Abs. 2 HGB. Die Bilanz ist gegliedert nach § 266 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren entsprechend § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 288 HGB wird teilweise Gebrauch gemacht.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Die Gesellschaft ist unter der Firma Premier Tech Water and Environment GmbH mit Sitz in Boizenburg im Handelsregister des Amtsgerichts Schwerin unter der Nummer HRB 12873 eingetragen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

(1) Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten bilanziert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Sofern erforderlich, erfolgt ein Ansatz zum niedrigeren beizulegenden Wert. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Unter den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen werden diverse Produktentwicklungen und Rechte ausgewiesen. Nachträgliche Herstellungskosten werden aktiviert und ebenfalls über die Restnutzungsdauer abgeschrieben.

Immaterielle Vermögensgegenstände, die sich in der Entwicklung befinden unterliegen keiner Abschreibung.

(2) Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Der Umfang der Anschaffungskosten umfasst entsprechend § 255 Abs. 1 HGB auch Anschaffungsnebenkosten sowie nachträgliche Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungskostenminderungen. Für die Bemessung der planmäßigen linearen Abschreibungen wurden die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde gelegt. Zugänge des beweglichen Anlagevermögens werden ab dem Anschaffungszeitpunkt linear pro rata temporis abgeschrieben.

(3) Bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die eigenständig nutzbar sind und dessen Anschaffungs- oder Herstellungskosten EUR 1.000 nicht überschreiten, sind aus Vereinfachungsgründen in einen Sammelposten zusammengefasst, der über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben wird.

(4) Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu den Anschaffungskosten oder unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag bewertet.

(5) Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den angefallenen Einzelkosten, anteiligen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie angemessenen Teilen der Verwaltungsgemeinkosten bewertet. Etwaige Fremdkapitalkosten werden nicht in die Herstellungskosten mit einbezogen. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden bei älteren oder schwer veräußerbaren Artikeln vorgenommen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

(6) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Das allgemeine Ausfallrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt worden. Fremdwährungsforderungen werden mit dem Wechselkurs zum Entstehungszeitpunkt bzw. mit dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs zum Stichtag bewertet. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

(7) Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert.

(8) Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind als Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigt worden.

(9) Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem der Laufzeit adäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

(10) Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Wechselkurs zum Entstehungszeitpunkt bzw. mit dem höheren Devisenkassamittelkurs zum Stichtag bewertet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

(11) Bestehen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, so ist eine daraus sich ergebende Steuerbelastung als passive latente Steuer anzusetzen. Eine sich daraus insgesamt ergebende Steuerentlastung kann als aktive latente Steuer angesetzt werden. Die Bewertung erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz.

Aktive latente Steuern werden von der Gesellschaft gem. § 274 HGB mit passiven latenten Steuern verrechnet; im Falle eines sich ergebenden Aktivüberhangs wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 HGB zum Ansatz aktiver latenter Steuern kein Gebrauch gemacht.

3. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem Anlagenspiegel.

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände, die sich in Entwicklung befinden, betragen zum Stichtag TEUR 290 (Vorjahr: TEUR 202). In Höhe der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände abzgl. der passiven latenten Steuern besteht eine Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von TEUR 286 (Vorjahr: TEUR 269).

Die gesamten Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen im Geschäftsjahr TEUR 276 (Vorjahr: TEUR 241). Hiervon entfallen TEUR 99 (Vorjahr: TEUR 53) auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände.

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von TEUR 23 (Vorjahr: TEUR 30) vorgenommen worden. Einzelwertberichtigungen wurden in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 6) gebildet.

(3) Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 211 (Vorjahr: TEUR 98) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

(4) Die Kapitalrücklage resultiert aus der Aufnahme des übertragenden Rechtsträgers aus einer Verschmelzung zum 1. März 2015.

(5) Aufgrund des Jahresüberschusses des Geschäftsjahres 2023/2024 beläuft sich das Eigenkapital zum Bilanzstichtag nun auf TEUR 4.649 (Vorjahr: TEUR 4.135).

(6) Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen aus dem Personalbereich TEUR 285 (Vorjahr: TEUR 345), für Bonuszahlungen TEUR 123 (Vorjahr: TEUR 162), Jahresabschlusserstellung und Prüfung TEUR 82 T€ (Vorjahr: TEUR 84) und weitere sonstige Rückstellungen TEUR 124 (Vorjahr: TEUR 57).

(7) Die Fristen der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:

davon mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag
EUR
kleiner 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
größer 5 Jahre
EUR
gegenüber Kreditinstituten 65.764,01 33.581,47 32.182,54 0,00
Vorjahr (97.078,93) (28.574,59) (68.504,34) (0,00)
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 174.531,78 174.531,78 0,00 0,00
Vorjahr (179.199,04) (179.199,04) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 787.731,92 787.731,92 0,00 0,00
Vorjahr (1.282.746,40) (1.282.746,40) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten ggü. verb. Unternehmen 5.197.309,21 5.197.309,21 0,00 0,00
Vorjahr (7.920.915,05) (7.920.915,05) (0,00) (0,00)
sonstige Verbindlichkeiten 83.496,17 83.496,17 0,00 0,00
Vorjahr (71.402,08) (71.402,08) (0,00) (0,00)
Summe 6.308.833,09 6.276.650,55 32.182,54 0,00
Vorjahr (9.551.341,50) (9.482.837,16) (68.504,34) (0,00)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stammen zu TEUR 247 (Vorjahr: TEUR 283) aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 4.950 (Vorjahr: TEUR 7.638) aus sonstigen Verbindlichkeiten. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 4.950 (Vorjahr TEUR 7.638).

Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten besteht ein eingetragenes Grundpfandrecht in Höhe von TEUR 1.887. Darüber hinaus besteht eine Avalverbindlichkeit in Höhe von TEUR 9 (Kreditlinie TEUR 9).

(8) Die passiven latenten Steuern betragen zum Abschlussstichtag TEUR 52 (Vorjahr: TEUR 36). Dies entspricht einer Erhöhung im Geschäftsjahr von TEUR 16.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(1) Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse wird gem. § 286 Abs. 2 HGB verzichtet.

(2) Im Geschäftsjahr 2023/2024 sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 47 (Vorjahr: TEUR 37) enthalten.

(3) Im Geschäftsjahr 2023/2024 sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 65 (Vorjahr: TEUR 42) entstanden.

(4) Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Aufwendungen aus der Zuführung von latenten Steuern in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr TEUR 7).

5. Sonstige Angaben

(1) Im Jahresdurchschnitt wurden 46 Arbeiter (Vorjahr: 47) und 51 Angestellte (Vorjahr: 47) beschäftigt.

(2) Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen resultieren aus Miet- und Leasingverträgen und betragen wie folgt:

Restlaufzeit weniger als 1 Jahr TEUR 56 Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahre TEUR 55 Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren TEUR 0 (3) Die Geschäftsführung wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr durch Herrn Dipl.-Betriebswirt Marco Rumberg, Hamburg, besetzt.

(4) Im Geschäftsjahr wurden keine Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen vorgenommen.

(5) Auf die Darstellung der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

(6) Es wird empfohlen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

(7) Die Premier Tech Water and Environment GmbH, Boizenburg, wird in den Konzernabschluss der Premier Tech Limited mit Sitz in Rivière-du-Loup (Québec)/Kanada einbezogen. Die Premier Tech Limited erstellt einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht, in den die Premier Tech Water and Environment GmbH einbezogen wird. Dieser Konzernabschluss beinhaltet den kleinsten und größten Kreis von einbezogenen Unternehmen.

(8) Für die Angabe des von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023/2024 berechneten Gesamthonorars verweisen wir auf den Anhang im Konzernabschluss der Premier Tech Limited, in den die Gesellschaft als Tochterunternehmen einbezogen ist.

(9) Mit der Cashpoolvereinbarung vom 16. Dezember 2016 erfolgt die finanzielle Unterstützung der Gesellschaft durch die Gesellschafterin.

(10) Mit Datum vom 29. Juni 2018 hat die direkte Muttergesellschaft, Premier Tech Holdings Europe B.V., Amsterdam, Niederlande, eine Rangrücktrittserklärung hinsichtlich der unbefristet gewährten Darlehen in Höhe von TEUR 1.250 zur Vermeidung einer etwaigen Überschuldung und/oder Zahlungsunfähigkeit (§§ 17, 19 InsO in der jeweils geltenden Fassung) ausgesprochen. Eine Rückzahlung des Darlehens und/oder der Zinsen ist nur aus insolvenzrechtlich ungebundenem, also freiem Vermögen zulässig.

(11) Darüber hinaus hat mit Datum vom 19. Januar 2022 die Muttergesellschaft des Konzerns, die Premier Tech Limited, der Gesellschaft eine bis zum 31. Dezember 2022 gültige Patronatserklärung erteilt. Die Geschäftsführung der Gesellschaft geht davon aus, dass die Muttergesellschaft in der Lage ist, die möglichen Verpflichtungen aus der Patronatserklärung zu erfüllen.

6. Nachtragsbericht

Im Rahmen der Nachberichterstattung haben sich keine Ereignisse nach dem Stichtag ergeben, welche einen wesentlichen Einfluss auf das Geschäftsjahr 2024/2025 haben.

 

Boizenburg, den 10. April 2024

Marco Rumberg

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Premier Tech Water and Environment GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Premier Tech Water and Environment GmbH, Boizenburg - bestehend aus der Bilanz zum 29. Februar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Premier Tech Water and Environment GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

•entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 29. Februar 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 und

•vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß§ 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer {IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammen hang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 22. Mai 2024

Möbus, Wirtschaftsprüfer

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