SoftwareONE Deutschland GmbHLiquidiert

81829 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 170008
Eingetragen
25.9.2007
Branche
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Handel mit Standardsoftware und Hardware sowie mit Waren aller Art. Die Gesellschaft kann Dienstleistungen im Informationssektor erbringen, Urheberrechte, Patente, Marken und andere materielle Vermögensgegenstände sowie technische und industrielle Kenntnisse erwerben, verwalten und veräußern. Ferner Beteiligung an anderen Unternehmen mit einem verwandten Unternehmenszweck sowie deren Geschäftsführung unter Übernahme der unbeschränkten Haftung.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Jens Gerken
seit 25.9.2019
Geschäftsführer
Pascal Hungerbühler
seit 22.5.2019
Prokura
Christian Weber
seit 22.5.2019
Prokura
Martin Modl
seit 23.7.2010
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

SoftwareONE Deutschland GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Vermerk

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die SoftwareONE Deutschland GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SoftwareONE Deutschland GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SoftwareONE Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Heilbronn, den 26. Juni 2020

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Heller, Wirtschaftsprüfer

Weichand, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2019

Aktiva

31.12.2018
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5,00 1
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 816.252,13 1.273
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.502,00 4
817.759,13 1.278
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 33.671,21 6
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 111.238.292,90 89.889
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.665.043,39 4.525
3. Forderungen gegenüber Gesellschaftern 32.805.238,16 4.901
4. Sonstige Vermögensgegenstände 400.921,87 609
151.109.496,32 99.924
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 274.749,20 1.051
151.417.916,73 100.981
C. Rechnungsabgrenzungsposten 152.187,60 87
152.387.863,46 102.346

Passiva

31.12.2018
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Kapitalrücklage 142.935,77 143
III. Gewinnvortrag 15.240.431,62 914
IV. Jahresüberschuss 13.674.479,25 14.327
29.082.846,64 15.409
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 5.691.257,47 4.481
2. Sonstige Rückstellungen 46.639.900,44 23.995
52.331.157,91 28.476
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 54.993.097,25 46.266
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.591.068,92 2.567
3. Sonstige Verbindlichkeiten 10.461.505,91 8.025
69.045.672,08 56.858
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.928.186,83 1.603
152.387.863,46 102.346

Gewinn- und Verlustrechnung für 2019

2018
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 439.443.620,89 349.928
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.098.944,64 749
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 358.263,82 (Vj. TEUR 548)
440.542.565,53 350.677
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 376.541.466,91 292.810
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 6.171.905,20 3.690
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 23.153.716,69 21.137
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.034.604,58 2.935
davon für Altersversorgung EUR 16.430,52 (Vj. TEUR 19)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 500.903,90 651
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 11.048.036,42 8.466
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 374.976,49 (Vj. TEUR 512)
420.450.633,70 329.689
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 197.968,56 353
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 168.795,14 (Vj. TEUR 301)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 30.239,56 150
davon an verbundene Unternehmen EUR 27.774,94 (Vj. TEUR 150)
167.729,00 203
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6.548.131,08 6.828
10. Ergebnis nach Steuern 13.711.529,75 14.363
11. Sonstige Steuern 37.050,50 36
12. Jahresüberschuss 13.674.479,25 14.327

Anhang für 2019

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und bestimmten davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma SoftwareONE Deutschland GmbH mit Sitz in München im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 170008 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten angesetzt.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2019 31.12.2018
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 111.238 89.889
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.587 3.615
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.665 4.525
Forderungen gegenüber Gesellschaftern 32.805 4.901
Sonstige Vermögensgegenstände 401 609
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 19
151.109 99.924

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in voller Höhe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern resultieren aus:

TEUR
Forderungen Cash Pool / Inhouse Bank 39.067
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -6.262
32.805

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital entspricht dem Stammkapital laut Gesellschaftsvertrag sowie der Handelsregistereintragung und ist voll eingezahlt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen (TEUR 42.765), Personalkosten (TEUR 2.328), noch zu erbringende Dienstleistungen (TEUR 838), sowie für Vermittlungsprovisionen Dritter (TEUR 358) gebildet.

Verbindlichkeiten

in TEUR 31.12.2019 31.12.2018
Restlaufzeit gesamt Restlaufzeit gesamt
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr von 1 bis 5 Jahre bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 52.925 2.068 54.993 44.079 2.187 46.266
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.591 0 3.591 2.567 0 2.567
3. Sonstige Verbindlichkeiten 10.345 117 10.462 7.835 190 8.025
- davon aus Steuern 9.319 6.474
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 59 37

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Latente Steuern

Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 31,97 % zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bilanzdifferenzen bei langfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten. Diese wurden mit passiven latenten Steuern aus nicht realisierten Fremdwährungseffekten saldiert. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

2019 2018
TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse
- nach Tätigkeitsbereichen
Lizenzverkäufe 390.473 88,9 305.074 87,2
Vermittlungsprovisionen 28.132 6,4 26.927 7,7
Servicedienstleistungen, Hardwareverkäufe und sonstige Erlöse 20.839 4,7 17.927 5,1
439.444 100,0 349.928 100,0
- nach Regionen
Inland 282.682 64,3 239.779 68,5
Europa, Mittlerer Osten und Afrika 139.109 31,7 93.962 26,9
Asien-Pazifik 5.034 1,1 6.121 1,7
Lateinamerika 108 0,1 41 0,1
Nordamerika 12.511 2,8 10.025 2,8
439.444 100,0 349.928 100,0

Die Umsatzerlöse entfallen in Höhe von TEUR 435.668 (Vorjahr: TEUR 347.892) auf Umsatzerlöse aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und in Höhe von TEUR 3.776 (Vorjahr: TEUR 2.036) auf sonstige Lieferungen und Leistungen insbesondere aus Marketingerträgen sowie aus der Erbringung von Dienstleistungen gegenüber diversen Tochterunternehmen.

Sonstige betriebliche Erträge

Bei den periodenfremden Erträgen in Höhe von TEUR 224 handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus Anlageabgängen (TEUR 53) sowie um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 171).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die periodenfremden Aufwendungen betragen TEUR 416. Sie betreffen Verluste aus Anlageabgängen (TEUR 48) sowie Zuführung zu Wertberichtigungen auf Forderungen und Forderungsverluste (TEUR 368).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen in Höhe von 3.113 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Sie betreffen Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für:

TEUR
2020 1.309
2021 bis 2023 1.804
3.113

Die Mietverträge enden in 2020 bis 2022.

Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Derivative Finanzinstrumente

Zur Absicherung von Währungsrisiken wurden Devisentermingeschäfte in verschiedenen Währungen abgeschlossen. Die Bewertung der Devisentermingeschäfte erfolgte zu Marktwerten nach allgemein anerkannten Bewertungsmethoden. Es lagen keine Bewertungseinheiten vor.

Negative Marktwerte Nominalbetrag Beizulegender Zeitwert
Transaktionswährung (TW) Anzahl in TTW in TEUR
Schwedische Kronen (SEK) 4 768 -1
US Dollar (USD) 7 6.102 -41
Positive Marktwerte Nominalbetrag Beizu-Legender Zeitwert
Transaktionswährung (TW) Anzahl in TTW in TEUR
Schweizer Franken (CHF) 9 748 40
Schwedische Kronen (SEK) 7 9.193 20
Britische Pfund (GBP) 2 73 5
Norwegische Kronen (NOK) 16 23.667 46
US Dollar (USD) 5 832 30

Der negative beizulegende Zeitwert wurde als Drohverlustrückstellung in den sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 42 erfasst.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Die SoftwareONE Deutschland GmbH hat Geschäftsbeziehungen zu anderen Unternehmen der Gruppe SoftwareONE (verbundene Unternehmen). Es werden sowohl Lieferungen und Leistungen an andere verbundene Unternehmen erbracht als auch von diesen bezogen. Die konzerninternen Lieferungen und Leistungen werden zu marktüblichen Bedingungen in Rechnung gestellt.

Außerbilanzielle Geschäfte

Zum Stichtag bestanden ausschließlich außerbilanzielle Geschäfte, die aus dem Verkauf von Forderungen resultieren.

Factoring

Zweck Zur Beschaffung liquider Mittel zur Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit werden teilweise Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verkauft.
Vorteile Verbesserung der kurzfristigen Liquidität und der Liquiditätsplanung.
Risiken Abgesehen von den Factoringgebühren resultieren aus dem Forderungsverkauf keine Risiken. Wir haften lediglich für den Bestand der Forderungen, nicht aber für die Bonität der Kunden.
Finanzielle Auswirkungen Zum Stichtag war ein Forderungsbestand im Nominalwert von TEUR 27.471 verkauft, wovon TEUR 14.460 noch nicht fällig war.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:

Herr Reinhold Käfer, Heilbronn, Dipl. Betriebswirt (FH) (bis 19. Februar 2019)
Herr Patrick Winter, Winterthur/Schweiz, Kaufmann (bis 19. Februar 2019)
Herr Martin Modl, Beckenried, Nidwalden/Schweiz, Kaufmann
Herr Dr. Hans Grüter, Küssnacht/Schweiz, Kaufmann (ab 19. Februar 2019 bis 26. Mai 2020)
Herr Jens Gerken, München, Kaufmann (ab 23. September 2019)

In der Gesellschafterversammlung vom 19. Februar 2019 wurde mit sofortiger Wirkung beschlossen Herrn Dr. Hans Grüter, Küssnacht/Schweiz, Kaufmann zum Geschäftsführer der Gesellschaft zu bestellen, sowie Herrn Reinhold Käfer, Heilbronn, Dipl. Betriebswirt (FH) und Herrn Patrick Winter, Winterthur/Schweiz, Kaufmann mit sofortiger Wirkung als Geschäftsführer der Gesellschaft abzuberufen.

In der Gesellschafterversammlung vom 23. September 2019 wurde mit sofortiger Wirkung beschlossen Herrn Jens Gerken, München, Kaufmann zum Geschäftsführer der Gesellschaft zu bestellen.

In der Gesellschafterversammlung vom 26. Mai 2020 wurde mit sofortiger Wirkung beschlossen die Bestellung von Herrn Dr. Hans Grüter, Küssnacht/Schweiz, Kaufmann zum Geschäftsführer der Gesellschaft zu widerrufen, sowie Herrn Martin Körber, Nordheim, Dipl. Betriebswirt (FH) zum Geschäftsführer der Gesellschaft zu bestellen.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung im Jahr 2019 wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Kaufmännische Angestellte 236
Aushilfen 8
244

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der SoftwareONE AG, Stans/Schweiz einbezogen.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn (bestehend aus Jahresüberschuss und Gewinnvortrag) von EUR 28.914.910,87 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Im Hinblick auf die möglichen Auswirkungen der Corona-Pandemie verweisen wir auf unsere Ausführungen im Lagebericht. Weitere Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft wesentlich wären, sind nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für

TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 81
Steuerberatungsleistungen 2
83

 

München, den 25. Juni 2020

SoftwareONE Deutschland GmbH

gez. Martin Modl, Geschäftsführer

gez. Jens Gerken, Geschäftsführer

gez. Martin Körber, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2019

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2019 Zugänge Abgänge 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 29.334,87 0,00 1.413,87 27.921,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.754.009,08 148.761,23 1.448.444,14 2.454.326,17
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 4.125,95 0,00 2.623,95 1.502,00
3.787.469,90 148.761,23 1.452.481,96 2.483.749,17
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2019 Zugänge Abgänge 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 28.721,87 608,00 1.413,87 27.916,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.481.432,15 500.295,90 1.343.654,01 1.638.074,04
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.510.154,02 500.903,90 1.345.067,88 1.665.990,04
Buchwerte
31.12.2019 31.12.2018
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5,00 1
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 816.252,13 1.273
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.502,00 4
817.759,13 1.278

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

1. Grundlagen

1.1. Geschäftsmodell

a) organisatorische Struktur

Die SoftwareONE Deutschland GmbH (im Folgenden kurz: SoftwareONE) ist als 100%ige Tochter der SoftwareONE AG in Stans, Schweiz, zum einen auf Beratung und Verkauf von Standard Software Lizenzen fokussiert und zum anderen auf den Vertrieb eigener ganzheitlicher Software Life Cycle Management Dienstleistungen (SLM) und Cloud Lösungen führender Hersteller. Im Wesentlichen geht es darum, im Rahmen des SLM die Komplexität bei Kunden zu reduzieren. SoftwareONE ist seit über 20 Jahren Experte für Software-Lizenzierung und arbeitet mit Softwareherstellern wie z.B. Microsoft, Adobe, Oracle, Citrix, Symantec, VMware u.v.a. zusammen.

Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die Zahl der Angestellten um 8 Personen. Die SoftwareONE Deutschland GmbH hatte per Dezember 2019 somit insgesamt 252 Mitarbeiter (Vorjahr 244 Mitarbeiter). Mehr als die Hälfte dieser Personen waren im Vertrieb beschäftigt.

b) Segmente

Die Segmente bei SoftwareONE sind nach Profit Centern untergliedert. Hier nehmen insb. das Profit Center Enterprise sowie die Servicebereiche SLM (Software Lifecycle Management) und TS (Technology Solutions) die treibende Rolle hinsichtlich Gross Profit (GP) und EBITDA ein. Ergänzt wird dies um die Segmente Corporate und Public.

c) Standorte

In Deutschland ist SoftwareONE mit drei Standorten vertreten:

München

Heilbronn

Leipzig

Ein weiterer Standort in Mannheim wurde in 2019 aufgelöst. Die Mitarbeiter wurden organisatorische den anderen Niederlassungen zugeordnet.

d) Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio der SoftwareONE, hauptsächlich bestehend aus Lizenzhandel, Beratung und Service bietet den Kunden im Wesentlichen folgende Dienstleistungen:

Kosten- und Ausgabenminimierung für zukünftige Softwareinvestitionen

Verringertes Risiko und Compliance mit proaktivem Schutz vor Audits

Cloud Lösungen, Migration und Support

Optimierung des Bedarfs, der Lieferanten und der Vertragsverwaltung

Vereinfachung von komplexen Sachverhalten

Bereitstellung der für die Pflege der IT-Infrastruktur kritischen Rohdaten

Planungssicherheit

Outtasking, Outsourcing und Managed Services über alle Bereiche

Diese Dienstleistungen werden hauptsächlich in die untenstehenden Segmente untergegliedert:

Software Lifecycle Management (SLM)

Bei SoftwareONE SLM handelt es sich um herstellerübergreifende Services, die den kompletten Software Life Cycle bei Kunden abdecken. Schwerpunkt dabei ist die Fokussierung auf Managed Services.

Kunden stehen oft vor der Herausforderung nicht zu wissen wie viele Lizenzen installiert sind und wie viele sie gekauft haben. Des Weiteren kommen und gehen Mitarbeiter, Unternehmen werden veräußert und akquiriert, so dass nur bedingt eine akkurate Übersicht vorhanden ist. Die Kunden wissen zum Teil nicht wer, wo, welche Software, wie oft, wann, zu welchem Preis und in welcher Währung gekauft hat. Die bedingte Kenntnis darüber wann welche Verträge auslaufen bzw. mit den Herstellern verhandelt werden müssen, verstärkt das Problem der Kunden. Unsere Kunden haben die Möglichkeit diese komplexen Aufgaben nachhaltig als Managed Service an uns zu beauftragen.

Des weiteren fallen auch die folgenden Dienstleistungen unter SLM:

Ermittlung des Software Bedarfs

Software Einkaufs-Prozesse

Software Vertrags-Beratung

Einkaufs-Konditionen & Lizenzsourcing

Einkaufs-Verhandlungen

Genehmigungs-Prozesse

Order Processing

Out-Tasking und Outsourcing von Customer Software Procurement Services

Technology Solutions (TS)

Früh im Sales Cycle erlangen SoftwareONE Technologie Spezialisten Kenntnis über Bedürfnisse unserer Kunden und führen eine entsprechende Beratung durch. Kunden werden über die technischen, kommerziellen und rechtlichen Chancen & Risiken aufgeklärt.

Des Weiteren bietet SoftwareONE, gestützt durch unser GSDC (Global Service Delivery Center), skalierbare Managed Services hinsichtlich Microsoft 0365, Azure, AWS, Back-up etc. an. Kunden erhalten globalen 24 x 7 Support.

Pyracloud

Pyracloud ist ein von SoftwareONE entwickeltes Portal und setzt auf Navision auf. Kunden können darin jede Transaktion nachverfolgen und Dokumente wie Angebote, Bestellungen, Auftragsbestätigungen und Rechnungen akkurat nachvollziehen. Dadurch lassen sich mit Hilfe der Pyracloud alle Services in einem Tool bündeln. Sie ist eine SoftwareONE Plattform über die unsere Kunden ihren kompletten Software Life Cycle managen können. Von der Vorabprüfung der Software, Budgetierung, den Eintritt der Software ins Unternehmen, Hinterlegung eines Software Kataloges inklusive Punch Out Funktion und Integration in SAP, Pooling, Cloud-Consumption, On-Premise Software, Verträgen mit Renewal Funktion, Forecasting, Preisvergleichen, Downloadmöglichkeiten, Dashboards, u.v.m..

VAR Assist Modell (VAR)

SoftwareONE arbeitet in Deutschland mit ca. 150 Partnern zusammen. Ziel der Partnerschaft ist es sich gegenseitig Verkaufschancen durch Kundenvermittlungen zu generieren, indem die Kunden jeweils an den Partner für die Anfragen im Bereich seiner jeweilige Kernkompetenzen vermittelt wird.

e) Geschäftsprozesse

Im stark prozessgesteuerten Software Licensing Geschäft hat SoftwareONE entsprechende Abläufe implementiert, die hauptsächlich vom Warenwirtschaftssystem Navision vorgegeben werden. Navision ist weltweit in den meisten Ländern implementiert und gewährleistet dadurch die globale Abwicklung von Aufträgen. Des Weiteren besteht eine Schnittstelle zwischen Navision und der Pyracloud. Die Kunden erlangen dadurch die Kenntnis darüber welche ihrer Entitäten welche Software, in welcher Sprache, zu welchem Preis, in welcher Menge und Einkaufsvolumen getätigt hat.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

a) Branchenkonjunktur

Im Jahr 2019 entwickelte sich der deutsche Markt für Produkte und Dienstleistungen der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik (ITK) positiv, insbesondere für Software-Provider und Hersteller. Die Umsätze innerhalb der ITK-Branche verzeichneten ein Plus von 2,0 % und stiegen auf 169,6 Milliarden Euro. Der Wachstumstreiber der ITK-Branche ist nach wie vor die Informationstechnologie (IT). Mit einem Umsatz von 92,9 Milliarden Euro und einem Wachstum von 2,9 % zum Vorjahr stellt sie den größten Sektor der ITK-Branche dar. Als hauptsächlicher Wachstumstreiber ist hier das Softwaresegment anzusehen, welches ein Wachstum um 6,3 % und einen Umsatz von 26,0 Milliarden Euro erzielte. Der Bereich der IT-Dienstleitungen, der beispielsweise die IT-Beratung und das Projektgeschäft beinhaltet, wuchs mit 2,4 % und generierte einen Umsatz von 40,9 Milliarden Euro. Der von der SoftwareONE nicht besetzte Hardware Sektor verzeichnete hingegen nur ein Umsatzwachstum von 0,5 % (26,0 Milliarden Euro). Die zweite Säule des ITK-Marktes, die Telekommunikationsbranche, erwirtschaftete einen Umsatz von 68,1 Milliarden Euro, was einem Plus von 2,0 % zum Vorjahr entspricht. Diese allgemein positive Entwicklung beruht auf der voranschreitenden Digitalisierung und wirkt sich ebenfalls auf den Arbeitsmarkt aus. Die Zahl der Arbeitsplätze konnte auf 1.191.000 gesteigert werden, was einem Plus von 42.000 entspricht. Somit wurden in den vergangenen vier Jahren ca. 181.000 neue Arbeitsplätze generiert.

b) Wettbewerbssituation und Marktstellung

Eine Stärke der SoftwareONE ist die globale Marktpräsenz und die starke Vernetzung der einzelnen SoftwareONE Gesellschaften. Die Kunden können so optimal für jede Niederlassung weltweit betreut und beraten werden.

Immer wichtiger wird auch der ganzheitliche Beratungsansatz der SoftwareONE. Aufgrund der immer mehr zunehmenden Komplexität der Cloud-Verträge sind die Kunden auf eine umfassende Expertise angewiesen.

SoftwareONE hat in Deutschland eine gute Marktposition und misst sich in Deutschland im Software Lizenzbereich mit einigen anderen Wettbewerbern. Durch den Zusammenschluss mit der Comparex Gruppe wird diese Position weiter gestärkt und ausgebaut.

2.2. Geschäftsverlauf

Die Entwicklung der Gesellschaft im Jahr 2019 war sehr gut. SoftwareONE Deutschland konnte an die bereits exzellent verlaufenen Vorjahre anschließen und die Umsatzerlöse von TEUR 349.928 in 2019 auf TEUR 439.444 steigern. Der Rohertrag konnte um 6 % von TEUR 53.427 im Vorjahr auf TEUR 56.730 im Berichtsjahr gesteigert werden. Das Betriebsergebnis ist gegenläufig von TEUR 20.767 in 2018 auf TEUR 19.870 in 2019 gesunken. Verantwortlich für den leichten Rückgang des Betriebsergebnisses trotz des gestiegenen Rohertrags waren die im Vergleich zu den Vorjahren erhöhten Personalkosten sowie höhere Kostenumlagen des Konzerns.

Nach wie vor sind die saisonalen Spitzen der Auftragseingänge Juni und Dezember.

Ziel der Gesellschaft ist es die sogenannten "Peaks", bedingt durch saisonale Einflüsse, die im Wesentlichen auf das Kalenderjahr und die Jahresendgeschäfte der Hersteller zurück zu führen sind, so gut wie möglich zu glätten. Das soll im Wesentlichen durch den Verkauf von Managed Services und somit monatlich gleichen Zahlungsströmen kompensiert werden.

Nach dem Erwerb von 100 % der Anteile an der COMPAREX AG durch SoftwareONE Holding AG, Stans, Schweiz geht die Zusammenführung der Unternehmen mit großen Schritten voran. So gab das Unternehmen bereits im April 2019 bekannt, dass die COMPAREX-Gesellschaften der SoftwareONE Group einen Markenwechsel vollziehen werden. Im Berichtsjahr hat die COMPAREX AG den angekündigten Re-Branding-Prozess durchlaufen und begonnen, unter der Marke SoftwareONE am Markt zu operieren. Ein schneller und effizienter Integrationsprozess soll das Beste aus beiden Gruppen herausholen, indem die unternehmerische Kultur von SoftwareONE mit der prozessorientierten Erfahrung von COMPAREX verbunden wird.

2.3. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

a) Ertragslage

Der Rohertrag konnte von Mio. EUR 53,4 im Vorjahr auf Mio. EUR 56,7 im Berichtsjahr gesteigert werden.

Haupttreiber für den Anstieg des Rohertrages waren direkte Microsoft Verträge, transaktionelles Lizenzgeschäft anderer Hersteller sowie SLM und TS Services.

Der Jahresüberschuss lag in 2019 bei Mio. EUR 13,7 (Vorjahr: 14,3 Mio. EUR) und ist somit leicht unter Vorjahresniveau.

Gründe für den in leichten Rückgang des Jahresüberschusses sind im Wesentlichen die durch die sich verändernde Personalstruktur höheren Aufwendungen für Personal sowie die höheren Kostenumlagen des Konzerns.

Der Umsatz ist von Mio. EUR 349,9 im Vorjahreszeitraum auf Mio. EUR 439,4 in 2019 um 25,6 % gestiegen.

Der Aufwand für Gehälter einschließlich Sozialausgaben ist von Mio. EUR 24,1 auf Mio. EUR 26,2 gestiegen. Insgesamt waren im Berichtszeitraum durchschnittlich 260 Mitarbeiter einschließlich Auszubildende (im Vorjahr 261 Mitarbeiter), entsprechend 247 FTE (Vollzeitäquivalente, im Vorjahr 247 FTE) bei SoftwareONE Deutschland beschäftigt. Das Gehaltsmodell besteht aus festen und variablen Vergütungsbestandteilen. Die Höhe der variablen Vergütung richtet sich nach der Zielerreichung des jeweiligen Verantwortungsbereiches bzw. nach der Entwicklung der Gesellschaft.

SoftwareONE Deutschland hat in 2019 durchschnittlich 15 Auszubildende beschäftigt. In 2020 ist der Start weiterer Auszubildenden geplant. SoftwareONE Deutschland sieht in einer bedarfsorientierten Ausbildung einen wichtigen Teil der Zukunftssicherung.

Aufgrund der wesentlichen Umsatztreiber Microsoft, transaktionellem Lizenzgeschäft sowie SLM und TS Services konnten die Umsatzerlöse im Berichtsjahr um 25,6 % gesteigert werden, welches die Erwartung von 20 % aus dem Vorjahr leicht übertrifft. Die Steigerung des Rohertrags um 6,2 % liegt leicht unterhalb der Vorjahreserwartung von 10 % bis 15 %.

b) Finanzlage

Im Berichtsjahr zeigt das Gesamtbild der Forderungen einen Anstieg um TEUR 51.393 auf nunmehr TEUR 150.709. Die Forderungen gegenüber Dritten stiegen um TEUR 21.349 auf TEUR 111.238, die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschafter erhöhten sich um TEUR 30.044 auf TEUR 39.470.

Aufgrund der Saisonalität (sehr starkes Jahresendgeschäft) zeigt sich hier per 31.12. ein deutlich überdurchschnittlicher Forderungsbestand, welcher sich im Laufe der nachfolgenden Monate wieder deutlich reduziert hat.

Die kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen zeigen einen vergleichbaren Verlauf.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern steigerten sich um TEUR 1.024 auf TEUR 3.591. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wuchsen um TEUR 8.727 auf nunmehr TEUR 54.993.

Das Anlagevermögen verringerte sich im Berichtsjahr um TEUR 460 auf TEUR 818.

Die Gesamtinvestitionen in Höhe von TEUR 148 begründeten sich hautsächlich aus dem Zugang von Hardware (TEUR 123) und Büroausstattung (TEUR 25).

Die flüssigen Mittel zum Stichtag verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 777 auf nunmehr TEUR 275. Grund für den Anstieg im Vorjahr war ein Konto welches vormals zur UC Point GmbH gehörte und nicht beim gruppenübergreifenden Cash-Pooling mit der Muttergesellschaft integriert war. Das Konto wurde im Berichtsjahr aufgelöst.

Die Gesellschaft konnte ihre Geschäftstätigkeit, wie auch schon in den Vorjahren, ausschließlich durch Eigenmittel und die Inanspruchnahme von Lieferantenkrediten finanzieren. Darüber hinaus hat die Gesellschaft in diesem Jahr - zur Beschaffung liquider Mittel zur Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit - Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 12.107 an Dritte verkauft wovon TEUR 9.289 zum Stichtag noch nicht fällig waren. Bereits in Vorjahren wurden zudem TEUR 27.312 an Dritte verkauft, wovon TEUR 5.171 zum Stichtag noch nicht fällig waren. Eine Aufnahme von Bankdarlehen war nicht erforderlich.

Aufgrund des international ausgerichteten Geschäftsmodells wurden zur Absicherung von Währungsrisiken Devisentermingeschäfte in verschiedenen Währungen abgeschlossen. Zum Stichtag bestehende negative beizulegende Zeitwerte wurden als Drohverlustrückstellung erfasst.

Das Eigenkapital der SoftwareONE beträgt zum Stichtag TEUR 29.083 und besteht aus TEUR 25 Stammkapital, TEUR 143 Kapitalrücklagen, TEUR 15.240 Gewinnvorträgen und TEUR 13.675 laufendem Gewinn. Die Eigenkapitalquote beträgt somit 19,1 % und liegt oberhalb der Vorjahresquote von 15,1 %. Die Eigenkapitalquote wird u. a. bestimmt durch die Höhe der Ausschüttung an die Muttergesellschaft und soll möglichst stabil bei 10 % - 15 % gehalten werden. Aufgrund bisher ausgebliebener Ausschüttung in den letzten beiden Jahren ist die EK-Quote im Moment oberhalb der Zielgröße

Die sonstigen Rückstellungen sind um TEUR 22.645 auf TEUR 46.640 angestiegen. Der Anstieg ist geprägt durch die Zunahme der Rückstellungen für ausstehende Rechnungen.

c) Vermögenslage

Das Vermögen der Gesellschaft besteht branchenüblich überwiegend aus Forderungen (TEUR 150.709).

Das Anlagevermögen (TEUR 818), der Warenbestand (TEUR 34) und die übrigen Aktiva (152 TEUR) sind von eher untergeordneter Bedeutung.

2.4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Rohertragsquote der Gesellschaft sank gegenüber dem Vorjahr von 15,3 % auf 12,9 %. In absoluten Zahlen konnte beim Rohertrag ein Zuwachs um TEUR 3.303 gegenüber Vorjahr auf nunmehr TEUR 56.730 in 2019 verzeichnet werden.

Das EBITDA sank in 2019 von TEUR 21.602 auf TEUR 20.556. Prozentual im Verhältnis zum Rohertrag gesehen sank der Wert auf 36,2 % in 2019 (Vorjahr 40,4 %).

Der Rohertrag je FTE hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 216 auf TEUR 230 erhöht.

Der EBITDA je FTE sank leicht von TEUR 87 auf TEUR 83.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1. Prognosebericht

a) Weltkonjunktur durch das Coronavirus geschwächt

In den letzten Monaten des Jahres 2019 hat sich die weltwirtschaftliche Stimmung fortwährend eingetrübt. Die Lockerungen in der Geldpolitik und die Anregungen der Finanzpolitik sollten die Konjunktur stabilisieren. Ohne Berücksichtigung der Auswirkungen aufgrund der Corona-Krise rechnet das Kieler Institut für Weltwirtschaft im kommenden Jahr mit einer Zuwachsrate von 3,1 %, welche damit um ca. 0,1 % höher liegt als im Vorjahr. Für 2021 wird hingegen ein etwas stärkeres Wachstum von 3,4 % prognostiziert.

An der Inflation dürfte sich laut Prognose nur wenig ändern. Das hohe Niveau der gesamtwirtschaftlichen Kapazitätsauslastung wird bestehen bleiben, auch wenn mit einer Unterauslastung zu rechnen ist, da die Expansion des Bruttoinlandsprodukts hinter dem Wachstum der Produktionskapazitäten zurückbleiben wird.

Bei den Energiepreisen wird von einem konstanten Ölpreis im Prognosezeitraum ausgegangen. Die OPEC reduzierte zwar im Berichtszeitraum die Produktion, doch außerhalb der OPEC-Plus wurde diese so sehr ausgeweitet, dass am Weltmarkt reichlich Öl verfügbar sein wird. Im Dezember 2019 beschloss die OPEC-Plus zudem eine nochmalige Kürzung der Förderquoten von 500.000 Barrel täglich, sodass das Preisniveau gehalten werden kann.

Die Geldpolitik wird in den Jahren 2020 und 2021 eher restriktiv ausgerichtet sein, da die im Jahr 2018 in den USA gegebenen Impulse im Zuge der Steuerreform auslaufen. Auch in Japan wird durch das Budgetdefizit in den kommenden Jahren die Finanzpolitik restriktiv sein, begründet durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer und der dafür zusätzlich notwendigen Anfangsausgaben.

Im Zuge der Corona-Krise haben sich für den Welthandel die Aussichten für das Jahr 2020 getrübt. Gerade aus dem Schiffsverkehr lassen sich Schlüsse auf den weltweiten Handel ziehen. Seit April liegt beispielsweise das Schiffsverkehrsaufkommen im Roten Meer 20 % unter der Prognose für 2020. Im Moment ist es allerdings zu früh, um für die Weltwirtschaft Rückschlüsse und genaue Zahlen auf die tatsächliche Entwicklung im Jahresverlauf zu ziehen.

b) Schwierige Entwicklung im Euroraum

Im Euroraum lagen die Prognosen zum Ende des Jahres 2019 noch recht positiv mit der Einschätzung, dass sich die Konjunktur leicht beleben könnte, trotz der spürbaren Abschwächung seit Anfang 2018. Die leicht expansive Finanzpolitik und die günstigen Finanzierungsbedingungen seien dabei förderlich. Die finanzpolitische Ausrichtung im Euroraum sollte im kommenden Berichtszeitraum leicht expansiv bleiben.

Im Zuge der Corona-Krise wurden die Erwartungen für den Euroraum deutlich nach unten korrigiert. Laut der Schätzungen des Europäischen Statistikamtes Eurostat sank die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal des Jahres 2020 insgesamt um 3,8 %, was den bisher stärksten Rückgang seit Beginn der Messungen darstellte. Die Angaben stammen von den 16 Mitgliedsstaaten, die 93 % der Wirtschaftsleistung des Euroraumes erbringen. Im zweiten Quartal wird ein noch stärkerer Einbruch der Zahlen prognostiziert, wobei der Tiefpunkt der Krise auf den Monat April gelegt wird. Somit könnte das BIP um über 10 % im zweiten Quartal einbrechen und damit auch in Deutschland den höchsten 3-Monats-Einbruch seit Bestehen der Bundesrepublik bewirken. Mit -2,4 % könnte der Rückgang des BIP in Deutschland noch moderat ausfallen, vergleicht man die Schätzungen der Nachbarstaaten. In Frankreich belaufen sich die veröffentlichten preis- und saisonbereinigten Expansionsraten auf -5,8 %, in Spanien auf -5,2 %, in Italien auf -4,7 % und in Österreich auf -2,5 %.

Den Ausblick trüben könnten außerdem handelspolitische Unsicherheiten zwischen den USA und der Europäischen Union. Die WTO entschied im Oktober 2019, dass eine Subvention des Luftfahrzeugherstellers Airbus durch die EU illegitim sei und damit die USA berechtigt sind, Strafzölle in Höhe von 7,5 Mrd. USD zu erheben. Der Umfang der Strafzölle wurde bislang allerdings nur zu einem geringen Ausmaß ausgeschöpft. Würde dieser vergrößert, könnte sich dies bei vollem Umfang auf ca. 0,1 % des Bruttoinlandsprodukts belaufen.

Ferner steht auch die Androhung von Strafzöllen der USA gegenüber der EU im Bereich von Autos und Autoteilen weiterhin im Raum. Eine Entscheidung, die dahingehend schon im November 2019 getroffen werden sollte, wurde um 6 Monate in die Zukunft verschoben.

c) Prognose für Deutschland

Das Plus von 0,5 % im Jahr 2019 im Bereich des Bruttoinlandsprodukts dürfte laut Schätzungen in 2020 um 1,1 % bzw. in 2021 um 1,5 % wachsen. Maßgeblich dafür ist vor allem die Entwicklung der Industrie und eine daraus resultierende konjunkturelle Dynamik. Gerade die Zahl der Auftragseingänge bilden dabei einen wichtigen Stimmungsindikator.

Nach einem Update zum Konjunkturbericht 2020 soll das BIP in Deutschland nun zwischen 4,5 % und 9 % einbrechen. Der Grund dafür ist die "Corona-Krise". Das Kieler Institut für Weltwirtschaft sieht zwei Szenarien, die abhängig von der weiteren Verfahrensweise während der Krise sind. Insofern der Lockdown lediglich bis Ende April anhält und ab Mai allmählich eine Entspannung der Situation zu erwarten ist, könnte eine Senkung des BIP um 4,5 % eintreten, wobei die Wertschöpfung um 150 Milliarden Euro zurückgeht. Falls in einem zweiten Fall die Lockerung der Coronamaßnahmen erst im August eintreten würde, könnte das deutsche BIP um 8,7 % fallen. Die Erholung der Produktion würde dann erst Anfang des nächsten Jahres 2021 auf das Vor-Corona-Niveau realisiert werden.

Beide Szenarien haben zur Folge, dass im Jahr 2021 ein kräftiger Anstieg des BIP zwischen 7,2 % und 10,9 % zu erwarten ist.

Die grundlegenden Aspekte der Geldpolitik wurden durch die Europäische Zentralbank im September 2019 verkündet und sprechen für eine hochexpansiv gerichtete Geldpolitik. Eine Änderung durch die Corona-Krise ist noch nicht absehbar. Damit soll die Inflationsrate wieder angehoben werden. Durch diesen langfristig festgelegten Plan sind daher im Prognosezeitraum keine wesentlichen Kursänderungen der EZB zu erwarten. Auch die günstigen Finanzierungsmöglichkeiten, insbesondere niedrige Darlehenszinsen sollen bestehen bleiben.

Die verfügbaren Einkommen von Privathaushalten werden weiter steigen, auch bedingt durch die im Jahr 2021 geplante teilweise Abschaffung des Solidaritätszuschlages. Insofern soll das verfügbare Einkommen in 2020 um 2,8 % und in 2021 um 3,3 % steigen.

Bei Unternehmen hat sich das Investitionsklima in den letzten Quartalen eher verschlechtert. Dazu tragen die unsichere weltweite Wirtschaftspolitik, aber auch eingetrübte Absatzaussichten bei.

Ein großes Risiko für die deutsche Wirtschaft besteht vor allem bezüglich der von der US- Regierung angekündigten Strafzölle im Bereich der Automobilindustrie. Diese Strafen könnten gerade den in Deutschland sehr großen Sektor empfindlich treffen.

d) Branchenerwartungen

Nach einer Umsatzsteigerung um 2,0 % auf ca. 170 Milliarden Euro im Jahr 2019 erwarten die Experten ohne Einbezug der Folgewirkungen aufgrund der Corona-Krise für den deutschen Markt der Informationstechnologie und Telekommunikation (ITK) im Jahr 2020 einen erneuten Anstieg des Umsatzes von 1,5 % auf 172,2 Milliarden Euro. Außerdem sollen bis zum Jahresende 39.000 neue Jobs geschaffen werden. Im Ergebnis wären damit erstmals über 1,2 Millionen Menschen in der ITK-Branche beschäftigt.

Der Markt wird getrieben durch die Digitalisierung der Wirtschaft, welche als ein Garant für mehr Arbeitsplätze gilt. Die Informationstechnik als größter Teilbereich der ITK-Branche bleibt auch in Zukunft wichtigster Wachstumstreiber. Laut Prognosen die im Vorfeld der Corona-Pandemie aufgestellt wurden soll dessen Umsatz um weitere 2,7 % auf 95,4 Milliarden Euro steigen. Am stärksten wächst mit 6,4 % das Software-Segment auf ein Volumen von 27,6 Milliarden Euro, aber auch der Markt für IT-Dienstleistungen soll um 2,4 % steigen. Einzig im von SoftwareONE nicht besetzten Hardware-Sektor wird mit leicht rückläufigen Umsätzen um -0,4 % gerechnet. Die Investitionen in die Telekommunikationsinfrastruktur und Telekommunikationsdienste steigen mit geringem Wachstum in 2020 von 2,0 % auf 7,2 Milliarden Euro bzw. 0,4 % auf 48,8 Milliarden Euro. Im Bereich der Unterhaltungselektronik ist im dritten Jahr in Folge ein Umsatzrückgang von 7,0 % auf 8,0 Milliarden Euro zu verzeichnen.

Aufgrund der Corona-Krise befürchten auch in der ITK-Branche viele Unternehmen Einbrüche und trüben damit die Aussichten für das Jahr 2020. Jedes vierte Unternehmen erwartet dabei negative Auswirkungen auf das Geschäftsergebnis. Aber auch weitreichende Chancen können für Unternehmen des ITK-Bereichs im Zuge der schnelleren Digitalisierung entstehen, da die Industrie vermehrt in ihre Infrastruktur und Cloud-Lösungen investieren wird.

e) Erwartete Ertragslage und Finanzlage

Die vorstehend beschriebenen Wachstumstendenzen im ITK-Umfeld, speziell im Software- Bereich, lassen grundsätzlich eine weitere positive Entwicklung in den Leistungsindikatoren Gross Profit und Rohertrag erwarten. Im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres 2020 waren bisher nur begrenzte Auswirkungen auf den Gross Profit bzw. Rohertrag aus der Covid-19-Situation zu verzeichnen, wobei zu erwartende Beeinträchtigungen aufgrund von Covid-19 zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses nicht final der Höhe nach bestimmbar sind.

Die Gesellschaft hat eine verstärkte Nachfrage von Kunden nach Unified Communications and Collaboration-Lösungen sowie nach Auswertungen zur Software-Bestandsverwaltung festgestellt. Dies ermöglicht es Kunden, ein virtuelles Arbeitsumfeld einzurichten und bestehende Software-Ausgaben zu kontrollieren und zu reduzieren. Da Technologie und Software als hervorragende «work enablers» dienen, gehen wir davon aus, dass Unternehmen und Institutionen auch weiterhin in ihre Digitalisierung investieren werden.

Der Geschäftsbereich Software & Cloud dürfte daher relativ stark bleiben, da Kunden weiterhin geschäftskritische Software und Lizenzen erneuern und kaufen, auch wenn gewisse Einkäufe aufgeschoben werden könnten. Für den Bereich Solutions & Services erwartet SoftwareONE, dass das Managed-Services-Geschäft relativ stabil bleibt, während das Professional-Services-Geschäft aufgrund eingeschränkter Mobilität und Reisebeschränkungen am Standort vieler Kunden beeinträchtigt werden könnte.

Das breit abgestützte und auf Digitalisierung ausgerichtete Geschäft von SoftwareONE erlaubt es ihr, einen signifikanten Anteil der Arbeiten ortsunabhängig zu erledigen. Sämtliche Mitarbeiter arbeiten im Rahmen eines umfassenden «Work from Home»-Programms ohne Störungen des Geschäftsbetriebs oder des Kundenservices. Die Gesellschaft ist gut vorbereitet, um einen allenfalls länger anhaltenden Abschwung zu bewältigen und weiterhin in ihr Geschäft zu investieren.

f) Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung

Für das nächste Geschäftsjahr wird für die SoftwareONE Deutschland GmbH ein weiteres - an der Entwicklung des Softwaremarkts orientiertes - moderates Umsatzwachstum bei leicht ansteigenden operativen Ergebnissen erwartet. Diese positive Entwicklung wird verstärkt durch Synergien aus der Integration der Comparex in die SoftwareONE-Gruppe, wobei zu erwartende Beeinträchtigungen durch COVID-19 unklar sind und evtl. Auswirkungen auf das Geschäft unvorhersehbar bleiben. Unternehmen müssen sich - insbesondere angesichts der aktuellen Corona-Krise - auf neue Technologien rund um den Endkunden konzentrieren und digitalisieren, standardisieren und automatisieren. Die traditionelle IT steht vor der Disruption. Neuere Themen wie Blockchain und Artificial Intelligence sind weitere zukünftige Trends die immer mehr an Bedeutung zunehmen und aufgrund ihrer Komplexität einer gezielten Beratung beim Kunden bedürfen.

3.2. Chancenbericht

Basis einer wertorientierten, verantwortungsvollen und nachhaltigen Unternehmensführung ist bei SoftwareONE Deutschland die Realisierung der sich ergebenden Chancen bei gleichzeitiger vorausschauender Steuerung der damit verbundenen Risiken. Langfristig profitables Wachstum kann nur durch proaktives Chancen- und Risiko Management gesichert werden.

Das bisherige Wachstum der SoftwareONE Deutschland GmbH basiert auf organischem Wachstum. Die Strategie aus einem breiten globalen Portfolio zu schöpfen und für sich das beste Portfolio zu erstellen, um im lokalen Markt den Unterschied zu machen, hat sich bewahrheitet. Lokale Betreuung unserer Kunden gepaart mit dem starken Backbone der GSDCs wird uns auch in 2020 Skalierbarkeit und Wachstum gewährleisten.

Aus der voranschreitenden Integration der SoftwareONE und der COMPAREX Gruppe ergeben sich signifikante Wachstumschancen, um die bisher erreichte Marktstellung beider Gesellschaften bzw. Konzerne sowohl bei den Kunden als auch bei den Herstellern weiter zu stärken und auszubauen. Dabei bleiben die Chancen weiterhin gekoppelt an die Entwicklung der Konjunktur sowie des ITK-Marktes in den relevanten Regionen. Aus den Erwartungen hinsichtlich dieser Entwicklung leiten sich die Planwerte unseres weiteren Wachstums ab. Die direkte Verantwortung für das frühzeitige Identifizieren, bewerten und steuern von Chancen obliegt in erster Linie den Geschäftsführern und dem Leadership Team der SoftwareONE Deutschland.

3.3. Risikobericht

a) Marktmacht von Herstellern

Insbesondere im stark umkämpften Lizenzgeschäft ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil der Microsoft-LSP-Status (Licensing Solution Provider) innerhalb des SoftwareONE- Konzerns. Der LSP-Status ist nur wenigen anderen Wettbewerbern vorenthalten und ermöglicht bestimmte Produkte und Lizenzpakte zu vertreiben. Die Partnerschaft unterliegt bestimmten Vergütungsstrukturen. Änderungen an dieser Struktur würden zu deutlich geringeren Umsätzen führen. Um diesem Risiko entgegenzuwirken wird zum einen die Beziehung zu Microsoft als Partner weiter gepflegt und zum anderen verstärkt auf Publisher- und Service Diversity sowie die eigene Platform Pyracloud gesetzt.

b) Liquiditätsrisiko

Um den Zahlungsverpflichtungen regelmäßig und fristgerecht nachzukommen muss die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft jederzeit gewährleistet sein. Insbesondere bei langen Kundenzahlungszielen im Vergleich zur vorgelagerten Zahlungsverpflichtungen sowie aus einer möglichen Verschlechterung der Konjunktur und damit verbundenen Zahlungsausfällen können daher Liquiditätsengpässe entstehen. Zur Bewältigung dieses Risikos werden alle Zahlungsflüsse konzernweit über eine Treasury-Abteilung gesteuert sowie Kreditversicherungen abgeschlossen. Des Weiteren wird zur Finanzierung langfristiger und großvolumiger Aufträge Factoring eingesetzt. Um Finanzierungslücken weitestgehend zu vermeiden werden Lieferanten und Kundenzahlungsziele soweit möglich synchronisiert und optimiert.

c) Wettbewerbsrisiko

Ob Kunden bei uns kaufen hängt in großem Maße davon ab ob wir und unsere Produkte besser sind als der Wettbewerb. SoftwareONE wird sich nicht einem preislichen Wettbewerb stellen, sondern weiterhin am Markt den Unterschied durch Schnelligkeit, Qualität und Kundennähe machen.

Selbstverständlich kann es passieren, dass sich Wettbewerber zusammen schließen um eine noch größere Marktmacht zu erwerben. Hersteller könnten zu Wettbewerbern werden in dem sie ihr Partnermodell zu Gunsten eines direkten Vertriebsmodells aufgeben.

d) Steuerrisiko

Aus dem stark international geprägten Geschäftsmodell und dem Intercompanygeschäft ergeben sich steuerliche Risiken, die sich im Wesentlichen auf Quellen, Ertrags- und Umsatzsteuer beziehen. Den Risiken die sich aus den unterschiedlichen gesetzlichen Bestimmungen ergeben wird durch firmeninternes steuerliches Know-How sowie durch externe Steuerexperten begegnet.

e) Fremdwährungsrisiko

Sowohl im Einkauf als auch im Verkauf werden Geschäfte in unterschiedlichen Ländern zu unterschiedlichen Währungen abgeschlossen. Je nach Konstellation kann sich aufgrund schwankender Wechselkurse daraus eine Chance aber auch ein Risiko ergeben. Insbesondere bei großvolumigen Aufträgen mit niedrigen Margen kann es daher zu enormen Margenschwankungen kommen. Um diesem Risiko entgegenzuwirken schließt die Gesellschaft regelmäßig zur Absicherung Devisentermingeschäfte ab.

f) Wachstumsrisiko

Die letzten Jahre waren geprägt von enormem Wachstum welches sich in höheren Umsätzen und Ergebnissen, aber auch in höherem Personalbestand und höherem Arbeitsvolumen niederschlägt. Es besteht daher das Risiko, dass bestehende Geschäftsprozesse nicht auf das hohe Transaktionsvolumen ausgelegt sind und somit Fehler und Ineffizienzen entstehen. Diesem Risiko wird durch regelmäßige Analysen der Geschäftsprozesse und durch funktionale Zentralisierung Rechnung getragen.

g) Forderungsausfallrisiko

Die letzten Jahre waren geprägt von enormem Wachstum welches sich in höheren Umsätzen und Ergebnissen niederschlägt. Trotz eines aktiven Forderungsmanagements mit proaktiver Festlegung von Kundenlimiten kann es in Einzelfällen zu Forderungsausfällen kommen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr gab es keinen nennenswerten Forderungsausfall für die Gesellschaft.

h) Covid 19 Pandemie

Die SoftwareONE Deutschland GmbH verzeichnete 2020 eine anhaltende Geschäftsdynamik mit begrenzten Auswirkungen der Covid-19-Situation, wobei zu erwartende Beeinträchtigungen unklar sind und die Entwicklungen sich rasch verändern und unvorhersehbar bleiben.

3.4. Gesamtbeurteilung des Unternehmensrisikos

Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Risikofelder bzw. Einzelrisiken. Die benannten Risiken stellen keine bestandsgefährdenden Risiken dar. Die Risiken können aber Einfluss im zweistelligen Millionenbereich auf den Rohertrag haben. Unter Beachtung aller derzeit bekannten Gegebenheiten und Fakten liegen keine Risiken vor, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich und nachhaltig beeinträchtigen können oder den Fortbestand der Gesellschaft in einem absehbaren Zeitraum gefährden.

 

München, den 25. Juni 2020

SoftwareONE Deutschland GmbH

gez. Martin Modl, Geschäftsführer

gez. Jens Gerken, Geschäftsführer

gez. Martin Körber, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2019 wurde durch die Gesellschafterversammlung am 13. August 2020 festgestellt.

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