Pekubator GmbH
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bertrand Mabille seit 27.12.2019 | Geschäftsführer |
Günter Josef Giffels seit 20.1.2017 | Geschäftsführer |
Johannes Ohl seit 4.11.2013 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
EPSA Growth S.A.S. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PSG Procurement Services GmbHLohmarJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis Bilanz zum 31. Dezember 2023 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 Anhang für das Geschäftsjahr 2023 Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers BilanzAKTIVSEITE
PASSIVSEITE
JAHRESABSCHLUSS FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2023
ANHANG1. Gesetzliche Grundlagen für die Aufstellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der PSG Procurement Services GmbH (Amtsgericht Siegburg, HRB 6554) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaft (§§ 264 ff. HGB), sowie des GmbHG aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 | 2. 266 ff. HGB). 2. Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wird entsprechend den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung vorgenommen. Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten bilanziert. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu fünf Jahren) bewertet. Das Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gem. § 248 II HGB wird in Anspruch genommen. Sie werden gem. § 255 IIa HGB mit den bei deren Entwicklung anfallenden Herstellungskosten bewertet. Diese entsprechen den Vollkosten (§255 |I HGB). Fremdkapitalzinsen, die im Herstellungszeitraum auf deren Finanzierung entfallen, wurden nicht mit einbezogen. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen 3 und 10 Jahren) angesetzt. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis € 250 werden im Zugangsjahr sofort als Aufwand erfasst. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über € 250 und bis € 1.000 werden der steuerlichen Regelung des § 6 Abs. 2a EStG folgend im Jahr des Zugangs in einem Sammelposten eingestellt und ab dem Zugangsjahr mit 20% p.a. linear abgeschrieben. Die Bewertung der Forderungen erfolgt grundsätzlich mit Ihrem Nominalbetrag. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung gebildet Diese wurde aufgrund der wirtschaftlichen Lage auch für 2023 mit 1,3% beibehalten. Einzelwertberichtigungen erfolgen auf Basis des prognostizierten Ausfallrisikos. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Latente Steuern werden auf Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zu Bilanzstichtag wird vom Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Bei der Bemessung der Rückstellungen ist allen erkennbaren Risiken ausreichend und angemessen Rechnung getragen worden. Sie wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Abzinsungen waren nicht erforderlich. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten bestanden zum Abschlussstichtag nicht. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) bestanden zum 31. Dezember 2023 in Höhe von T€ 497 (Vorjahr T€ 899) aufgrund des Einkaufs von Waren und Dienstleistungen außerhalb des Euro-Raums. Zum Abschlussstichtag erfolgt grundsätzlich eine Umrechnung zum Stichtagskurs. 4. Anlagevermögen / Beteiligungen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Es besteht eine 100-% ige Beteiligung an der in 2015 gegründeten Pekubator GmbH, Lohmar. Die Firma Pekubator GmbH wird im Handelsregister beim Amtsgericht Siegburg unter der Handelsregister-Nummer HRB 15524 geführt. Das Eigenkapital der Gesellschaft zum 31.12.2023 beträgt T€ 195, das Jahresergebnis 2023 beträgt T€ +3. Seit Juni 2016 besteht eine 100%ige Beteiligung an der PSG Procurement Services Schweiz AG mit Sitz in Baden/Schweiz. Die PSG besitzt 1.000 Stück von insgesamt 1.000 Stück zum Nennwert CHF 100 vinkulierten Namensaktien der Aktiengesellschaft. Zum 31. Dezember 2023 beträgt das Eigenkapital TCHF 430 und das Jahresergebnis 2023 betrug TCHF +133. 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen T€ 9.878 (Vorjahr T€ 10.228) Darlehen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 32 (Vorjahr T€ 32). Am 31. Dezember 2023 waren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 7.879 (Vorjahr T€ 7.275) als Sicherheit für ein Factoring-Darlehen in Höhe von T€ 6.973 (Vorjahr T€ 5.550) an die ABN Amro Commercial Finance GmbH, Köln, abgetreten. 6. Latente Steuern Latente Steuern werden grds. ermittelt auf Differenzen im Anlagevermögen (passive latente Steuern) und Rückstellungen (aktive latente Steuern). Der Saldo aus aktiven und passiven latenten Steuern in Höhe von TE 203 wurden in der Bilanz entsprechend gebildet. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte mit einem Satz von 15,8 % für Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag sowie17,1 % für Gewerbesteuer. Es ergab sich folgende Entwicklung der latenten Steuern:
7. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 951 enthalten im Wesentlichen Posten für ausstehendende Personalverpflichtungen (T€ 527), Jahresabschlusskosten (T€ 49), Rechtsberatung (T€ 36), Reklamationen (T€ 30), Drohverlustrückstellungen (T€ 100) sowie für ausstehende Rechnungen (T€ 205). 8. Verbindlichkeiten Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Waren. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen, wie auch im Vorjahr, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Im Übrigen haben sämtliche Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 9. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden zu rd. 96 % in Deutschland und rd. 4 % im europäischen Ausland erwirtschaftet. Die Erlöse betreffen fast ausschließlich Beschaffungsdienstleistungen (von Waren und Dienstleistungen). 10. Andere aktivierte Eigenleistungen Die anderen aktivierten Eigenleistungen T€ 156 (Vorjahr T€ 175) betreffen ausschließlich selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände. Der Betrag von T€ 156 entspricht den im Geschäftsjahr angefallenen Entwicklungskosten. 11. Sonstige betrieblichen Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 583 (Vorjahr T€ 792) beinhalten unter anderem Erträge aus der privaten Nutzung von Firmen PKW's & Fahrrädern T€ 130 (Vorjahr T€ 108), der Währungsumrechnung von T€ 327 (Vorjahr T€ 216) und periodenfremde Erträge aus Überzahlungen und Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von T€ 92 (Vorjahr T€ 439). 12. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 3.099 (Vorjahr T€ 3.173) beinhalten unter anderem EDV-Kosten in Höhe von T€ 731 (Vorjahr T€ 647), Provisionen in Höhe von T€ 696 (Vorjahr T€ 664), Rechts- und Beratungskosten in Höhe von T€ 125 (Vorjahr T€ 143), sowie Raumkosten von TE 230 (Vorjahr T€ 212). Zudem sind darin Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von T€ 36 sowie periodenfremde Aufwendungen von T€ 130 im Wesentlichen aus Wertberichtigungen geleistet Anzahlungen und Forderungen. 13. Steuern vom Einkommen und Ertrag In diesem Jahr wurden Rückstellungen für Gewerbesteuer und Körperschaftssteuer inkl. Soli in Höhe von T€ 29 (Vorjahr T€ 320) gebildet. Aufgrund von zu hoher Vorauszahlung, wurde eine sonstige Forderung für Gewerbesteuer und Körperschaftssteuer inkl. Soli in Höhe von T€ 270 (Vorjahr T€ 0) für 2023 gebildet. Zu den aktiven latenten Steuern wurde eine Minderung von TEUR 4 (Steueraufwand) und zu den passiven latenten Steuern eine Minderung von T€ 126 (Steuerertrag) gebucht, so dass der Saldo der latenten Steuern zum Ende des Geschäftsjahres 2023 T€ 203 beträgt. 14. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
15. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverpflichtungen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 351. Die PSG nimmt seit dem 01. Juni 2010 an einem Factoring-Programm (echtes Factoring) teil, welches in Form des stillen Factorings praktiziert wird. Das Programm hat eine Volumenhöhe von max. T€ 7.000 und eine Laufzeit von 12 Monaten; es verlängert sich stillschweigend um jeweils ein Jahr, sofern es nicht drei Monate vor Vertragsablauf gekündigt wird. Der Rahmen wurde zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 6.973 ausgeschöpft. Mit diesem Programm wird die Liquidität gestärkt sowie die Finanzierungskanäle erweitert. Das Risiko von Forderungsausfällen ist abgesichert über eine Warenkreditversicherung. Die Forderungen werden bis zum Zahlungsausgleich durch den Kunden beim Unternehmen bilanziert und die erhaltenen Factoring- Zahlungen bis zu diesem Zeitpunkt in gleicher Höhe von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgezogen. Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. 16. Finanzinstrumente Als derivative Finanzinstrumente werden Devisentermingeschäfte zur Steuerung des Währungsrisikos eingesetzt. Die Kontrakte werden ausschließlich über Banken abgewickelt, die über höchste Bonität verfügen. Zum Bilanzstichtag liegen keine Devisentermingeschäfte vor. 17. Ausschüttungssperre Im Umfang der aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 1.228. 18. Honorar des Abschlussprüfers Das im Abschluss als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers betrug T€ 38. Es handelt sich um Abschlussprüfungsleistungen. 19. Geschäftsführung Michael Kofler, Troisdorf Günter Giffels, Siegburg Bertrand Mabille, Paris Die Erleichterung nach § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen. 20. Ereignisse nach dem Schluss des Geschäftsjahres Die seit 2020 bestehende weltwirtschaftliche Krise aufgrund des Corona-Virus konnte von der PSG bisher sehr gut gemeistert werden. Alle Tätigkeiten und Prozesse der PSG können zu 100% auch virtuell und im Homeoffice erbracht werden. Obwohl Teile der PSG-Kunden auch weiterhin von den Auswirkungen der Krise betroffen sind, wird deren Auswirkung auf die Auftragseingänge der PSG immer kleiner. PSG hat sich sowohl über seine interne Organisation aber auch im Hinblick auf Liquidität und Kosten auf diese Situation eingestellt und ist damit gut auf die möglichen weiteren Entwicklungen vorbereitet. Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine hatte bisher keine wesentlichen Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit. Wir gehen derzeit davon aus, dass dies auch künftig so bleibt, wenngleich die Situation nicht verlässlich eingeschätzt und negative Effekte im weiteren Zeitverlauf nicht ausgeschlossen werden können. Wir verweisen auf die Ausführungen im Lagebericht im Abschnitt "Ausblick". 21. Sonstiges Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Die Gesellschaft wird in den Konzern der EPSA Growth, 65 rue d'Anjou 75008 Paris einbezogen.
Lohmar, den 03. Mai 2024 PSG Procurement Services GmbH Michael Kofler Günter Giffels Bertrand Mabille Anlagenspiegel PSG Procurement Services GmbH per 31. Dezember 2023
Lagebericht der Geschäftsführer zum Geschäftsjahr 2023Grundlage des Unternehmens, Markt- und Geschäftsentwicklung Die PSG Procurement Services GmbH (nachfolgend PSG genannt) ist einer der wenigen unabhängigen Beschaffungsdienstleister am Markt, der ein komplettes Outsourcing für indirektes Material im Handelsmodell anbietet. Der schon seit mehreren Jahren anhaltende Markttrend und die äußerst positive Entwicklung bei interessierten und gewonnenen Kunden belegen, dass das Dienstleistungsportfolio der PSG ("Tail-Management", B2B-Marktplätze, Lieferantenkonsolidierung und verstärkt das Thema "managed content") im Mittelstand sowie bei multinationalen Konzernen immer stärker nachgefragt wird. Ein weiterer Markttrend ist nach wie vor die Forderung der Kunden nach international einheitlichen Lösungen. Seit vielen Jahren bietet die PSG daher mit Partnern in Europa, USA und Fernost dieses Geschäftsmodell auch international an, und konnte die gemeinsamen Aktivitäten über alle Kontinente bis nach Australien erweitern und mit neuen Tools und weiteren Kunden ausbauen. Weiterhin hat PSG wie in den Vorjahren über verschiedene Kommunikationswege erfolgreich neue Interessenten erreicht. Durch die international tätige EPSA-Gruppe aus Paris, zu der die PSG seit 2019 gehört und die in vielen Ländern außerhalb der DACH-Region vergleichbare Aktivitäten wie die PSG betreibt, ergeben sich zahlreiche Synergieeffekte sowie eine deutliche Stärkung des internationalen Geschäftes und für den weiteren internationalen Ausbau der von PSG und EPSA angebotenen Dienstleistungen. So konnten schrittweise in 2022 und 2023 alle noch von EPSA betreuten Kunden in Deutschland von der PSG übernommen und mehrere große französische Kunden mit ihren deutschen Tochterunternehmen für die PSG gewonnen werden. Wichtigster externer Faktor im Jahr 2023 waren weiterhin die Kriegshandlungen in der Ukraine, die auch die PSG beeinflusst haben. Während die Corona-Krise in 2023 kaum noch Auswirkungen zeigte, sind durch die direkten und indirekten Effekte der Kriegshandlungen mit Energieverknappung und Inflationsanstieg im Bereich der Lieferketten und einzelner Produkte wieder Engpässe spürbar, die aufgrund unseres Geschäftsmodells zwar keine finanziellen Einbußen für die PSG, aber im Kundenservice und Einkauf einen spürbar gewachsenen Aufwand bei vielen Bestellabwicklungen verursachen. Durch die Inflation und den hierdurch bedingten Zinsanstieg haben sich darüber hinaus Kostensteigerung im Bereich Personal und Finanzierung ergeben, die nicht bei allen Kunden zu 100% weitergegeben werden konnten. Investitionen, Entwicklungen, Personal und Beteiligungen Die Investitionen der PSG in Vertrieb und vor allem in neue technologische Ansätze, wie die Fähigkeit, seinen Kunden vorverhandelte Kataloge der PSG auf verschiedenen Wegen zur Verfügung zu stellen ("managed content"), führten weiterhin zu einer guten und kontinuierlichen Neukundengewinnung, im Bereich des Kataloggeschäfts wie auch des SpotBuys. Die PSG entwickelt mit diversen Konzernkunden vielversprechende technologische Projekte im indirect spend, so z.B. für bestandsgeführte Materialien, die erwarten lassen, dass PSG im Konzernumfeld sowohl im SpotBuy als auch im Katalogumfeld auch in den kommenden Jahren mit erheblichen neuen Umsätzen rechnen kann. Ein besonderer Schwerpunkt der Entwicklungen war die Weiterentwicklung unseres Katalogsystems, aus dem heraus als One-Stop-Shop nun auch SpotBuy-Anfragen gestellt werden können sowie die Vorbereitungen zur Einführung von KI bei der Automatisierung weiterer Prozesse in der PSG. Daneben wurden zahlreiche Partnerschaften mit Technologieunternehmen wie Wescale, Webridge, Crowdfox, Beneering etc. zur Kundenanbindung und Kundengewinnung initiiert. In 2023 hat PSG wie bereits in den Vorjahren weiter in seine IT-Systeme und die IT-Sicherheit für die Beschaffungsabwicklung investiert und damit langfristig die Produktivität und die Kundenbindung verbessert. Neben der regelmäßigen Modernisierung und dem Ausbau des eigenen Rechenzentrums der PSG bezüglich Leistung und Sicherheit wurden insbesondere Anbindungen und Schnittstellen von Lieferanten und zu Kunden ausgebaut. Der gemeinsam mit der EPSA auch in Frankreich und Belgien gestartete PSG-Shop wurde weiter ausgebaut, um neue Features erweitert und in Menüführung und Design modernisiert. Zur Erhöhung der IT-Sicherheit unserer Systeme, Daten und Mails wurden neue Softwareprodukte und Dienstleistungen angeschafft. Die PSG hat ihren Personalstamm entsprechend des Wachstums mit Bestands- und Neukunden und trotz der aktuellen Krisen ausgeweitet und mit seinen Kooperationspartnern im Nearshoring auch hier die Kapazitäten erweitert, um dem kontinuierlichen Wachstum und den Anforderungen ihrer Kunden gerecht zu werden. Das Tochterunternehmen Pekubator GmbH konnte in 2023 die 2019 begonnen Aktivitäten mit Kunden und Kooperationspartnern fortsetzen. Die bei PSG vorhandenen DSGVO-Konzepte und Maßnahmen wurden in 2023 mit Hilfe des externen Datenschutzbeauftragten überprüft, aktualisiert und ausgebaut, und die Anforderungen bezüglich Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten vollumfänglich und erfolgreich umgesetzt. Seit 2017 ist die PSG in ihrem Kernmarkt D-A-CH voll ausgeprägt und alle drei Teilmärkte Deutschland, Österreich und Schweiz, letzterer über das Tochterunternehmen PSG Procurement Services Schweiz AG, haben sich positiv weiterentwickelt. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Das PSG-Geschäft entwickelte sich 2023 operativ (EBITDA) mit T€ 2.848 sehr erfreulich, und lag um 2 % über dem Wert des Vorjahres (T€ 2.784). Der Umsatz lag in 2023 mit 330 Mio. € ebenfalls deutlich über dem Wert des Vorjahres (309 Mio. €). Ursächlich für das Übertreffen der Vorjahreswerte waren neben einigen Neukunden die positive Entwicklung des Geschäfts bei vorhandenen Stammkunden, auch wenn die 2023er Planwerte für Umsatz (339 Mio. €) und EBITDA (T€ 3.143) nicht ganz erreicht werden konnten. Der Jahresabschluss 2023 weist einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 491 aus und liegt damit um 584 T€ niedriger als der Wert des Vorjahres (T€ 1.074), ausschließlich bedingt durch deutlich höhere Zinskosten aufgrund des EURIBOR-Anstieges sowie einer Zahlungszielverlängerung bei einem unserer Großkunden. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass diese positive Entwicklung in Umsatz und Ergebnis auch im laufenden Jahr 2024 fortgesetzt und auch der Jahresüberschuss trotz anhaltendem Zinsniveau wieder gesteigert werden kann. Die Vermögenslage ist bei einer Bilanzsumme von T€ 47.132 (Vorjahr T€ 56.485) geprägt durch den geschäftsbedingten hohen Anteil an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 22.072, Vorjahr T€ 34.924). Dem stehen auf der Passivseite kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von T€ 26.178 (Vorjahr T€ 34.784) gegenüber. Die Reduzierung der Bilanzsumme ist Ergebnis der erfolgreichen und kontinuierlichen Arbeit im Forderungsmanagement zur schnellen Realisierung der Kundenforderungen und fristgerechten. Zahlungen auf der Lieferantenseite. Die PSG verfügt über ein solides Eigenkapital in Höhe von T€ 18.212 (Vorjahr T€ 17.722) mit einer Eigenkapitalquote von 39 %. Durch die positive Entwicklung der Liquidität konnte, neben der in 2020 erfolgten Rückzahlung der bisherigen Gesellschafterdarlehen, zusätzlich ein temporäres Darlehen über 10 Mio. € in 2021 an die EPSA Holding gegeben werden. Auch in 2023 konnte die PSG durch ihr konsequentes Forderungsmanagement sowie durch die laufende Überwachung und Optimierung der Faktura-Prozesse, Zahlläufe und optimale Nutzung diverser Instrumente zur Liquiditätssicherung die sehr gute Liquiditätslage erhalten. Die kontinuierliche Verhandlung mit Kunden und Lieferanten um bessere Zahlungsbedingungen und häufigere Zahlungstermine trug ebenfalls zur Sicherung des Cash-Flows bei. Es besteht ein selektives Factoring-Programm für ausgewählte Kunden sowie Supplier- Financing-Programme mit mehreren Großkunden. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Bestandsgefährdende Risiken sind nach heutiger Einschätzung nicht gegeben, wobei die Sicherstellung der Liquidität in dem stark wachsenden Handelsgeschäft selbstverständlich immer beobachtet werden muss. Aufgrund des deutlich gestiegenen Zinsniveaus werden Verträge mit Kunden der PSG entweder mit kürzeren Zahlungszielen oder mit zusätzlichen Finanzierungsgebühren verhandelt. Daneben werden auf der Lieferantenseite aktive Verhandlungen mit allen Lieferanten zur Ausweitung der eingeräumten Zahlungsziele geführt. Zur Steuerung des Kursänderungsrisikos (USD/EUR) werden vereinzelt und in geringem Umfang derivative Finanzinstrumente (Devisentermingeschäfte) eingesetzt. Die Devisentermingeschäfte dienen der Absicherung des EUR/USD-Kursverhältnisses für bestehende Forderungen und Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Zum Bilanzstichtag lag jedoch kein solches Absicherungsgeschäft vor, der Nominalwert betrug also TUSD 0. Ein Risiko liegt nach wie vor für die PSG in den hohen Bestellvolumen von Konzernkunden. Der Wegfall solcher Großkunden hätte unmittelbare Folgen auf den Ertrag von PSG. Ebenso könnten Zahlungsverzögerungen eines solchen Großkunden zu Liquiditätsengpässen bei PSG führen. Dem wird vor allem durch eine enge Kundenbeziehung und vorausschauendes Kundenmanagement, die Entwicklung bereits gewonnener sowie die Anbahnung zusätzlicher Großkunden entgegengewirkt. Für die Geschäftstätigkeit der PSG ist ein reibungsloser Betrieb des Rechenzentrums essenziell. Durch den Ankauf des Rechenzentrums in 2017 sowie die anschließende Ergänzungsinvestitionen in Speicher, CPU und Firewalls konnte die Sicherheit und Stabilität des RZ-Betriebs deutlich erhöht und mögliche zukünftige kapazitive Engpässe beseitigt werden. Daneben wurde die Standleitung zum Rechenzentrum für eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit deutlich auf 10 Gbit ausgebaut. Der zunehmenden Bedrohung durch Cyberattacken begegnen PSG wie auch die EPSA-Gruppe mit zunehmend umfangreicheren Analysen und Sicherungsmaßnahmen. Aufgrund der beobachteten steigenden Nachfrage nach Beschaffungsdienstleistern geht die Geschäftsführung davon aus, dass es zukünftig mehr Konkurrenz für PSG geben wird, insbesondere von international agierenden Beratungshäusern, aber auch von "neuen" Marktplätzen im B2B-Bereich wie z.B. Amazon Business sowie direkten neuen Konkurrenten. Chancen ergeben sich vor allem aus den eingangs beschriebenen Markttrends, die äußerst positive Entwicklung der Kunden-Pipeline sowie der Gewinnung neuer Kunden. Die Internationalisierung im Rahmen der EPSA-Gruppe eröffnet ebenfalls weitere Wachstumschancen und vielversprechende Perspektiven. Die frühzeitige Positionierung des Unternehmens als Outsourcing Partner in der operativen Beschaffung trifft weiterhin einen bestehenden Markttrend und verspricht ein deutliches Wachstumspotenzial in der Zukunft. Die PSG arbeitet im Rahmen der EPSA-Gruppe mit Nachdruck an der Vision, gemeinsam mit seinen Partnern der weltweit führende Consolidator und Tail-End-Management-Anbieter zu werden. Ausblick Auf Basis der Entwicklung der vergangenen Jahre sowie des aufgrund der gut gefüllten Kunden-Pipeline zu erwartenden weiteren Neukundengeschäfts ist die PSG bereit für ein anhaltend starkes Wachstum auch in den kommenden Jahren. Es wurden Strukturen geschaffen und Partnerschaften geschlossen, um das weitere Wachstum mit unterproportionaler Erhöhung der Personaldecke vor Ort realisieren zu können. So wurden die in 2021 begonnen ISO-Zertifizierungen im Bereich Qualität (ISO 9001) und Umweltschutz (ISO 14001) weitergeführt und erfolgreich rezertifiziert, mit positiven Auswirkungen auf Stamm- und Neukundenbeziehungen sowie Standardisierung und Optimierung aller Prozesse. Für die in Zukunft erwartbar steigenden Anforderungen an Compliance im Bereich Einkauf / Lieferkette hat sich PSG durch eine frühzeitige strategische Partnerschaft mit IntegrityNext als Dienstleister zur Lieferantenprüfung gut aufgestellt und beteiligt sich im Bereich Nachhaltigkeit an der Ecovadis-Zertifizierung, die zunehmendes Interesse auch bei unseren Kunden findet. Sowohl das in der EPSA-Gruppe eingeführte CSR-Programm, an dem sich die PSG aktiv beteiligt, als auch das eingeführte zentrale CRM-Programm, wird die Synergien und das Cross-Selling innerhalb der Gruppe weiter voranbringen. Die aktuell bestehenden weltwirtschaftlichen Krisen insbesondere aufgrund des Ukraine-Krieges konnte von der PSG bisher sehr gut gemeistert werden. Alle Tätigkeiten und Prozesse der PSG können zu 100% auch virtuell und im Homeoffice erbracht werden. PSG hat sich sowohl über seine interne Organisation, aber auch im Hinblick auf Liquidität und Kosten auf diese Situation eingestellt und ist damit gut auf die möglichen weiteren Entwicklungen vorbereitet. Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine hatte bisher keine wesentlichen direkten Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit und bezüglich der indirekten Auswirkungen von Inflation und Zinsanstieg sieht sich die PSG gut gewappnet auch für die kommenden Jahre. Wir gehen derzeit davon aus, dass die Kriegsaktivitäten auch für die kommende Zeit in ihren Auswirkungen vergleichbar bleiben, wenngleich die Situation nicht verlässlich eingeschätzt und weitere negative Effekte im weiteren Zeitverlauf nicht ausgeschlossen werden können. Die Geschäftsführung hat Ende 2023, basierend auf dem bisherigen Verlauf sowohl im Bestands- als auch im Neukundengeschäft, Umsatzerlöse von 325 Mio. € und ein EBITDA in Höhe von T€ 3.025 für 2024 geplant. Obwohl in 2024 der bisher zweitgrößte Kunde aufgrund eigener Umstrukturierungen wegfällt, kann dies voraussichtlich zum größten Teil durch neue Kunden und Wachstum bei Bestandskunden aufgefangen werden. Aufgrund der guten Entwicklungen in den ersten Monaten geht die Geschäftsführung aktuell davon aus, dass diese Planung erreicht oder sogar übertroffen werden kann. Alle o.g. Projekte tragen erheblich zur internationalen Weitertentwicklung des PSG-Geschäfts bei. Die Vertriebsressourcen der PSG werden neben den o.g. Projekten auch in 2024 intensiv auf die Entwicklung der gewonnenen Kunden fokussiert. Nicht zuletzt durch die allgemeine aktuelle Entwicklung im B2B-eCommerce und den neuen Technologien der PSG erwarten wir den Zulauf von weiteren neuen, attraktiven und namhaften Interessenten.
Lohmar, den 03. Mai 2024 Michael Kofler, Geschäftsführer Günter Giffels, Geschäftsführer Bertrand Mabille, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die PSG Procurement Services GmbH, Lohmar Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PSG Procurement Services GmbH, Lohmar, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PSG Procurement Services GmbH, Lohmar, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 13. Mai 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Dr. Martin Hartauer, Wirtschaftsprüfer Thomas Klemm, Wirtschaftsprüfer Protokoll der Gesellschafterversammlungder PSG Procurement Services GmbHDie EPSA Growth Société par actions simplifiée als alleinige Gesellschafterin der PSG Procurement Services GmbH beschließt mit allen Gesellschafterstimmen folgendes:
Paris, 06.06.2024 EPSA Growth Société par actions simplifiée Matthieu Gufflet Minutes of the general meeting of thePSG Procurement Services GmbHEPSA Growth Société par actions simplifiée as the sole shareholder of PSG Procurement Services GmbH resolves the following with all shareholder votes
Paris, 06.06.2024 EPSA Growth Société par actions simplifiée Matthieu Gufflet |
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