Ingenieurbüros für Tragwerksplanung
Automobile ENGBERT GmbH
Castroper Straße 349, 45711 Datteln, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan-Frederic Engbert seit 6.9.2022 | Prokura |
Alfons Michael Engbert seit 15.8.2003 | Geschäftsführer |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 5.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Automobile ENGBERT GmbHDattelnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Wirtschaftsbericht 1. Darstellung wirtschaftliches Umfeld Die Leistung der deutschen Wirtschaft ist laut Angaben des Statistischen Bundesamtes zur Veränderung des preis- und kalenderbereinigten Bruttoinlandsprodukts (Pressemitteilung aus Januar 2024) im Kalenderjahr 2023 um 0,1 % (Vorjahr Wachstum um 1,9 %) zurückgegangen. Die privaten Konsumausgaben nahmen im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 % ab. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 in einem nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise in allen Wirtschaftsbereichen dämpften die Konjunktur. Die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, stieg von 5,3 % im Jahr 2022 auf 5,7 % im Jahr 2023. Der Neuwagenmarkt in Deutschland ist in 2023 laut Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes auf ihrer Homepage mit 2,84 Millionen neu zugelassenen Personenkraftwagen um rund 190.000 Fahrzeuge gegenüber dem Vorjahr gestiegen. In den ersten sechs Monaten 2024 wurden 1,47 Millionen Personenkraftwagen zugelassen. Das ist gegenüber dem gleichen Zeitraum in 2023 eine Steigerung von 5,4 %. Die Besitzumschreibungen von Gebrauchtwagen stiegen im Kalenderjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 6,9 %. In den ersten sechs Monaten des Kalenderjahres 2024 stiegen die Besitzumschreibungen bei den Personenkraftwagen gegenüber der Vorjahresperiode um 8,6 %. Die allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für unsere Tätigkeiten waren somit in 2023, trotz steigender Zinsen, zufriedenstellend. 2. Unternehmenstätigkeit, Geschäftsverlauf und Ertragslage Unser Geschäftsfeld ist der Vertrieb von neuen und gebrauchten Automobilen, der Handel mit Ersatzteilen und Zubehör, sowie der Betrieb einer Reparaturwerkstatt und einer Autolackierung. Unsere Umsatzerlöse setzen sich aus dem Verkauf von Neuwagen der Marke KIA, Gebrauchtwagen und Ersatzteilen, sowie aus Kundendienst- und Vermittlungsleistungen zusammen. Die Verfügbarkeit von Fahrzeugen, Teilen und Zubehör hat sich in 2023, gegenüber 2022, erheblich verbessert. Die Gesellschaft hat ihren Leistungsumfang im Neu- und Gebrauchtwagengeschäft in 2023 wieder steigern können. Auch Im Werkstatt- und Servicebereich ist uns das gegenüber dem Vorjahr gelungen. Die Umsatzerlöse stiegen von 43.164 T€ in 2022 auf 49.153 T€ in 2023. Den gestiegenen Umsatzerlösen standen eine prozentual leicht niedrigere Materialaufwandsquote und entsprechende Materialaufwendungen gegenüber. Absolut ergab sich dadurch ein gegenüber dem Vorjahr um 874 T€ höherer Rohertrag. Wir führen dies auf veränderte Verkaufskonditionen zurück. Die Personalaufwendungen sind gegenüber 2022 um 185 T€ gestiegen, was im Wesentlichen auf höhere Gehälter und Personaleinstellungen zurückzuführen ist. Aus dem Vorführwagenbereich, in den nur Fahrzeuge einbezogen werden, die sich an den Bilanzstichtagen im Bestand befanden, ergaben sich gegenüber 2022 höhere Abschreibungen von 51 T€. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, bei denen sich einzelne Aufwandsarten unterschiedlich entwickelten, sind um 124 T€ gegenüber 2022 gestiegen. Eine Einzelwertberichtigung zu Forderungen von 36 T€ ist erstmalig gebildet worden. Die Instandhaltungskosten und sonstigen Gebäudekosten sind um 51 T€ gestiegen. Die Kosten für Kulanz erhöhten sich um 16 T€. Die Heizkosten verringerten sich um 16 T€. Gebühren, Beiträge und Abgaben sind um 26 T€ und die Werbekosten um 15 T€ gestiegen. Das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern stellt den wesentlichen operativen Leistungsindikator unserer Gesellschaft dar. Mit 1.808 T€ lag es deutlich über dem Vorjahreswert und übertraf unsere Planungen gemäß Lageberichterstattung 2022. Der Zinsaufwand, der sich aus der Fahrzeugfinanzierung ergab, lag 159 T€ über dem Vorjahr. Zu unseren nicht finanziellen Leistungsindikatoren gehören in erster Linie Kundenzufriedenheit und Leistungsqualität. Im Geschäftsjahr 2023 bewegten sich beide Indikatoren weiterhin unverändert auf hohem Niveau. Unsere Flexibilität und schnelle Reaktionsfähigkeit werden kundenseitig weiterhin sehr geschätzt. Insgesamt beurteilen wir den Geschäftsverlauf 2023 als positiv. Unsere im Lagebericht 2022 dargestellten Planziele zum Ergebnis konnten wir übertreffen. 3. Vermögens- und Finanzlage Die Eigenkapitalausstattung unserer Gesellschaft ist bei einer um 4.519 T€ gestiegenen Bilanzsumme unter Berücksichtigung einer Gewinnausschüttung in Höhe von 300 T€ und des erzielten Jahresergebnisses von 1.053 T€ gegenüber dem Vorjahresbilanzstichtag gestiegen. Die Eigenkapitalquote ist jedoch zum Bilanzstichtag auf 26 % (Vorjahr: 30 %) gesunken. Unsere Finanzlage sehen wir als geordnet und sicher an. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Hierzu waren wir im abgelaufenen Geschäftsjahr stets in der Lage. Per 31. Dezember 2023 waren die kurzfristigen Verbindlichkeiten durch kurzfristig gebundene Vermögensgegenstände und liquide Mittel abgedeckt. Unser Finanzierungsbedarf war durch Kreditverträge mit der Hyundai Capital Bank, der Santander Consumer Bank und der Bank11 ausreichend gedeckt. Die eingeräumten Kreditlinien wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht voll ausgeschöpft. Der Bestand unserer zum Anlagevermögen gehörenden Vorführ- und Mietwagen sowie der Lagerbestand unserer zum Umlaufvermögen gehörenden Neu- und Gebrauchtfahrzeuge hat sich im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr 2022 um 4.218 T€ erhöht. Unsere Leistungsforderungen sowie Herstellervergütungsansprüche haben sich zum Bilanzstichtag 2023 zusammen um knapp 744 T€ gegenüber dem Vorjahresbilanzstichtag erhöht. Unsere liquiden Mittel haben sich um 577 T€ verringert. Diesen Veränderungen auf der Aktivseite stehen im Wesentlichen ein Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 3.874 T€, um 194 T€ höhere erhaltene Anzahlungen, um 118 T€ gestiegene Leistungsverbindlichkeiten und eine Verringerung der Steuerrückstellungen um 243 T€ auf der Passivseite gegenüber. Wir beurteilen unsere wirtschaftliche Lage insgesamt als geordnet und gut. B. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 1. Chancen der künftigen Entwicklung Grundsätzliche Veränderungen in der Geschäftspolitik haben sich bis heute nicht ergeben. Ergebnisse aus der laufenden Analyse unserer Prozesse und Kostenstrukturen sowie intensive Beobachtungen unserer Einkaufs- und Verkaufsmöglichkeiten werden wir weiter in die Kalkulation und Festlegung unserer Leistungspreise einfließen lassen. Hieraus erwarten wir durchaus Ertragssteigerungen und Ausgleiche etwaiger Mengenrückgänge und steigender Bezugskosten. Durch die Kündigung vieler KIA Service Partner eröffnet sich die Chance, in diesem Bereich weiterhin wachsen zu können. Da KIA auch weiterhin Neuwagen mit Verbrennermotoren liefert und wir mit einer normalen Belieferung wie vor Corona-Zeiten rechnen, werden wir einen breiten Markt bedienen können. Wir sehen unsere Chancen unverändert darin, den regionalen Marktanteil aufgrund unserer fachkundigen und persönlichen Betreuung behaupten und ausbauen zu können. Kurze Entscheidungswege eröffnen uns eine besondere Flexibilität in der Betreuung unserer Kunden. Ausbaufähig bleibt weiterhin, auch nach spürbar guten Erfolgen in 2023, unser Servicebereich. Hiermit werden wir uns auch im Jahr 2024 weiter beschäftigen. 2. Risiken der künftigen Entwicklung Ein hohes Kosten- und Zinsniveau werden auf der Verbraucherseite zu einer Kaufzurückhaltung führen, die sich nachteilig auf Umsatzentwicklung und die Höhe erzielbarer Margen auswirken wird. Schnelle Veränderungen der Fahrzeugantriebstechnik und ausgelaufene staatliche Förderungen tragen ebenfalls zur Verunsicherung und Kaufzurückhaltung der Verbraucher bei. Für drohende Verluste aus sogenannten Leasingrücknahmen haben wir im Wege der Rückstellungsbildung eine Vorsorge getroffen, die sich der Höhe nach an den Preiserwartungen orientiert, wie sie bisher wahrgenommen wurden. Höhere Rücknahmerisiken erwarten wir aktuell nicht, können diese bei künftig anders verlaufenden Marktentwicklungen aber nicht völlig ausschließen. Die fortlaufende Frage, wie der Hersteller künftige Preiskonditionen gestaltet und uns gegenüber verändert, führt auch zu Unsicherheiten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten. Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist die Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art, wobei wir eine aus unserer Sicht konservative und von Vorsicht geprägte Risikopolitik verfolgen. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird unser Liquiditätsbedarf laufend überwacht und jeweils aktueller Änderungsbedarf zeitnah festgestellt. Dies dient als Basis für die Geldmitteldisposition. Soweit Ausfall- und Bonitätsrisiken bei finanziellen Vermögenswerten erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Laufende Bonitätsbeurteilungen sowie ein Debitorenmanagement mit Mahnwesen begleiten die Abwicklung unserer Geschäfte. 3. Vorraussichtliche Entwicklung des Unternehmens und Prognose Wir erwarten nach aktuellem Stand im Ergebnis einen Rückgang unserer wirtschaftlichen Entwicklung in 2024. Durch die erheblich gestiegene Zinsbelastung für Lagerfahrzeuge und die abrupt gesunkene Nachfrage für Elektro-Fahrzeuge gehen wir in unseren internen Planungen für das Geschäftsjahr 2024 davon aus, dass sich unsere Gesamtleistung verringern wird. Wenn sich die bisherige Entwicklung des Geschäftsjahres 2024 weiter fortsetzt, erwarten wir für 2024 ein Ergebnis vor Ertragsteuern zwischen 400 T€ und 700 T€. Wir werden dadurch in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Die finanzierenden Banken halten an ihrem Engagement bei uns fest. Die Liquiditätslage ist gut; aus heutiger Sicht sind keine Engpässe zu erwarten.
Datteln im September 2024 gez. Alfons Engbert BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang1. Allgemeine Angaben Die Automobile ENGBERT GmbH mit Sitz in Datteln ist im Handelsregister des Amtsgerichts Recklinghausen unter der Nummer HRB 2442 eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Es wurde von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB und von den Aufstellungserleichterungen gem. § 288 Abs. 2 HGB teilweise Gebrauch gemacht. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Abgänge von Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens ausgebucht. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer für Vorführ- und Mietwagen beträgt sechs Jahre. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die steuerlich geringwertige Wirtschaftsgüter darstellen, wurden wegen ihrer untergeordneten Bedeutung im Jahr des Zugangs aktiviert, sofort abgeschrieben und als Abgang verbucht. Die Vorräte wurden gemäß § 255 HGB zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungskostenminderungen angesetzt. Sofern die den Vorratsgegenständen am Bilanzstichtag beizulegenden Werte niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgte zu Nennwerten. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten betreffen die periodengerechte Abgrenzung von anteiligen Aufwendungen, die auf den Zeitraum nach dem Bilanzstichtag entfallen. Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum voraussichtlichen Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagengitter zu entnehmen. Fahrzeuge, die innerhalb des Geschäftsjahres zu- und abgegangen sind, werden wegen untergeordneter Bedeutung für die Darstellung der Vermögenslage aus Wesentlichkeitsgründen nicht im Anlagengitter erfasst. 2. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagengitter zu entnehmen. 3. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Alle Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 4. Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden größere Beträge für noch nicht vereinnahmte Herstellervergütungen erfasst. Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. 5. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Personalrückstellungen sowie Rückstellungen für Gewährleistungen und ausstehende Bonusabrechnungen an nachgelagerte Händler. Zum 31. Dezember 2023 wurde eine Rückstellung für drohende Verluste aus Leasingrücknahmeverpflichtungen in Höhe von 35 T€ (Vorjahr: 59 T€) gebildet. 6. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine erwartete Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 7. Betrag der Verbindlichkeiten aus Steuern und sozialer Sicherheit
In den Verbindlichkeiten aus Steuern sind auch Umsatzsteuern in Höhe von 432 T€ (Vorjahr: 618 T€) enthalten, die über den Gesellschafter als Organträger abgewickelt werden. 8. Besicherung von Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind weitgehend durch Hinterlegung der sogenannten Fahrzeugbriefe und Sicherungsübereignungen von eigenen Fahrzeugen besichert. Entsprechend werden auch an Unterhändler weitergegebene Fahrzeuge weiterhin als Sicherheit eingesetzt, bei denen die Automobile ENGBERT GmbH selbst nicht mehr Eigentümer ist, die Finanzierungen jedoch weiterlaufen. 9. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind keine Haftungsverhältnisse zu vermerken. 10. Vorschlag zur ErgebnisverwendungEs wird kein Vorschlag über die Ergebnisverwendung gefasst, weil die Gesellschaft keinen Aufsichtsrat und kein funktionsgleiches Gremium hat. Auf eine entsprechende Angabe kann daher verzichtet werden. Von dieser Möglichkeit wird anders als im Vorjahr Gebrauch gemacht. 4. Sonstige Pflichtangaben 1. Angabe der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt: Alfons Engbert, Recklinghausen Die Geschäftsführertätigkeit wird hauptberuflich ausgeübt. 2. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG und § 285 Nr. 9c HGB Gegenüber dem Gesellschafter-Geschäftsführer bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Bei den sonstigen Vermögensgegenständen und den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um Umsatzsteuern, die über den Gesellschafter-Geschäftsführer als Organträger abgewickelt werden. 3. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigen Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt: Arbeitnehmergruppen:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 41 (Vorjahr 42). 4. Gesamtbetrag sonstiger finanzieller Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen ausschließlich innerhalb des laufenden operativen Geschäftsbetriebs. Mehrjährige Verpflichtungen führen voraussichtlich zu keinen höheren finanziellen Belastungen, wie sie auch bei Fortführung des Unternehmens aus laufenden Leistungsbezügen notwendig würden. Es bestehen somit keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind.
Datteln, den 20. September 2024 gez. Alfons Engbert Die Gesellschafterversammlung hat am 28.02.2024 folgendes beschlossen: Aus den sonstigen Gewinnrücklagen wird zum 04.03.2024 eine Ausschüttung von 300.000,00 € vorgenommen. Die Gesellschafterversammlung hat am 1. Oktober 2024 folgendes beschlossen: Der Bilanzgewinn 2022 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 01.10.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkHinweis für Zwecke der Offenlegung: Bei der Offenlegung des Jahresabschlusses werden Aufstellungserleichterungen in Anspruch genommen. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Automobile ENGBERT GmbH, Datteln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Automobile ENGBERT GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Automobile ENGBERT GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit der für die Überwachung verantwortlichen Geschäftsführung unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Recklinghausen, den 20. September 2024 Schulte
Sasse & Partner
gez. Alois Schulte Sasse, Wirtschaftsprüfer |
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